Eltern & Familie

Internationaler Tag der Famillie

Heute am 15 Mai 2008 ist der Internationale Tag der Familie. Dazu findet bei uns in Deutschland bundesweit ein Aktionstag der Lokalen Bündnisse für Familie statt. Der Themenschwerpunkt liegt dabei beim “Ausbau der Kinderbetreuung” – ein zunehmendes wichtiges Thema in Deutschland. Hierbei geht es vorrangig um Betreuungsangebote für Kinder unter 3 Jahren. Man möchte dabei u.a. verschiedene Betreuungsangebote vorstellen.

In Deutschland ist das Betreuungsangebot für unter 3-jährige leider noch nicht sehr weit fortgeschritten. Ich denke, dass wir hier noch sehr viel Nachholbedarf haben zumal immer mehr Frauen versuchen Kind & Karriere miteinander zu vereinen. Dies ist nur möglich, wenn man den Frauen entsprechende Möglichkeiten einräumt und dazu zählen eben vernünftige Betreuungsangebote. Dazu zählt es, dass Kinder entsprechend ihren Fähigkeiten gefördert werden.

Mit einer vernünftigen Politik diesbezüglich ließe sich sicherlich eine Menge an weiteren Arbeitsplätzen schaffen. Auch wenn laut dieser Meldung angeblich ein Großteil der Bundesbürger die Betreuung durch die Mutter favorisiert, so sollte jede Frau dennoch selbst entscheiden können, wann sie will. Die Politik sollte es sich zumindest zur Aufgabe machen, denn Frauen die Möglichkeit zu geben arbeiten zu können und ihre Kinder in den Händen einer guten Betreuung zu wissen. Ob man das Angebot dann schlussendlich annimmt, sollte – wie bereits erwähnt – jedem selbst überlassen sein.

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Entwicklung & Erziehung

Einfluss von Medien auf Gewaltbereitschaft

Medien haben, wie bereits hier erwähnt, einen starken Einfluss auf das Verhalten von Kindern und Jugendlichen. Eine neue Studie von dem Münchener Schulpsychologen Dr. Werner Hopf zeigt nun, dass Computerspiele als stärkster Risikofaktor für Jugendkriminalität gelten. Gewalttätige PC-Spiele stehen noch vor entsprechenden Fernsehsendungen und Horrorfilmen.

Die Ursachen hierfür versucht eine Langzeituntersuchung der Universität Potsdam herauszufinden. Eine Ursache ist meiner Ansicht eben gerade das Problem, dass Fiktion und Realität schwer für die betroffenen Kinder und Jugendlichen zu unterscheiden sind. Doch sicherlich spielen noch weitere Faktoren eine Rolle, die zu einem entsprechenden Aggressionspotential führen.

Problematisch an der Sache sind zum Teil auch die so genannten “Multiplayer Games” oder auch “Online-Spiele”, die ein Suchtpotential entwickeln können. Hierbei kann man mit dem Spielen oftmals nicht einfach zwischendurch aufhören und später fortfahren. Daher fühlen sich die Betroffenen oftmals schnell gestört dabei und zeigen bereits erste Ansätze von genervt sein und reagieren bereits entsprechend aggressiv.

Wie sich die Ergebnisse und die gesamte Thematik zukünftig auf die Hersteller von Computerspielen auswirkten, wird sich zeigen. Es würde zudem sicherlich nicht schaden, wenn auch solche Themen in der Schule diskutiert werden. Über das Thema Computer und PC-Spiele kann sicherlich auch bereits im Kindergarten mit den Kleinsten gesprochen werden. Denn es gibt bereits PC-Spiele für die Kleinsten, die sich dauerhaft eben durch neue Spiele steigern wollen. Und der Grundstein zur Sucht wird früh gelegt. Mit dem PC ist es mittlerweile wie mit dem Fernsehen.

Quelle: Presseportal

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Entwicklung & Erziehung, Produkte & Tests

Filme für Kinder

Bei Filmen für Kinder ist es oftmals schwierig zu entscheiden, ob er für das jeweilige Alter geeignet ist oder nicht. Als Richtlinie dient dafür in der Regel die FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft). Doch auch diese Angaben können strittig sein. Ist es denn z.B. sinnvoll, dass das Kind zwar keine Gewaltszenen sehen darf, dafür aber mit bestimmten Liebesszenen konfrontiert wird? Dies ist vermutlich nicht im Sinne der meisten Eltern.

Zudem sollte man stets bedenken, dass Kinder lernen müssen zwischen Fiktion und Realität zu unterscheiden. Ein Film kann für ein Kind so einprägsam sein, dass die Grenzen zwischen Fiktion und Realität schnell verschwimmen können. Wenn es z.B. sieht wie Figuren aus Trickfilmen sich gegenseitig verletzen, denkt es womöglich, dass sich gegenseitiges Verletzen Spaß bringt. Es passiert ja dabei nichts und keiner tut sich dabei weh. Das die Realität anders aussieht ist den meisten Kindern nicht zwangsläufig bewusst.

Filme vermitteln Kinder eine Menge an neuen Sinneseindrücken und Informationen. Diese wollen alle erst einmal verarbeitet werden. Schließlich befinden sich Kinder in einem permanenten Lernfluss und entdecken ihre Umwelt jeden Tag neu.

Schon aus diesen Gründen heraus ist es ratsam, dass Kinder nicht nur so wenig Fernsehen wie möglich, sondern das man sich als Erwachsener bewusst ist und weiß: was sieht mein Kind sich da eigentlich gerade an? Gibt es Stellen über die ich mit meinem Kind anschließend ausführlicher reden sollte? Wichtig ist außerdem, dass man als Eltern selbst einschätzen muss, welcher Film sich für das eigene Kind eignet und welche weniger. Jedes Kind weist seinen individuellen Entwicklungstand auf.

Passend zu diesem Thema hat LOVEFiLM in Zusammenarbeit mit der Filmbewertungsstelle Wiesbaden (FBW) geeignete Kinder- und Jugendfilmen ausgesucht. Nachfolgend die entsprechende Auflistung, welche ihr auch hier findet:

DVDs für Vorschulkinder

  • Cinderella (Disney)
  • Die drei Räuber
  • Lauras Stern – Der Kinofilm
  • Urmel aus dem Eis
  • Pettersson und Findus – Der Kinofilm
  • Bärenbrüder * Der kleine Eisbär – Der Kinofilm
  • Pumuckl und der Blaue Klabauter
  • Augsburger Puppenkiste – Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer
  • Schweinchen Wilbur und seine Freunde

DVDs für Grundschüler

  • Hände weg von Mississippi
  • Arthur und die Minimoys
  • Happy Feet
  • Herr Bello
  • Charlie und die Schokoladenfabrik
  • Garfield – Der Film
  • Michel in der Suppenschüssel
  • Hui Buh, das Schlossgespenst
  • Alvin und die Chipmunks – Der Film
  • Mary Poppins

DVDs für Teenager

  • High School Musical 2
  • Die wilden Kerle 4 – Der Angriff der Silberlichten
  • Harry Potter und der Orden des Phoenix
  • Step Up
  • 7 Zwerge – Der Wald ist nicht genug
  • Die Simpsons – Der Film
  • Ice Age 2 – Jetzt taut’s
  • School of Rock
  • Die wilden Hühner und die Liebe
  • Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia

Auch hierbei handelt es sich nur um Empfehlungen – letztendlich müssen immer die Eltern selbst entscheiden für ihre Kinder. Im Zweifelsfall heißt es dann lieber die Finger davon lassen, denn die Zweifel sind sicherlich nicht unbegründet.

Letztendlich geht es um einen vernünftigen Umgang mit Medien. Der mediale Einfluss auf unsere Kinder ist fast allgegenwärtig. Schließlich wollen wir unsere Kinder mit den richtigen Werten groß ziehen und nicht zu einer Verrohung der Gesellschaft beitragen.

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Entwicklung & Erziehung

Babys und Schlafen

Wie gesagt, gibt es Dinge in der Theorie, die sich in die Praxis nicht so leicht umsetzen lassen. Dazu zählt das Thema Schlafen und Einschlafen.

So hatten wir vorbildlich das Bettchen im Voraus für unsere Kleine fertig gemacht. Wir haben zwar ein Flachkissen und eine Decke, doch die sind für einen späteren Zeitpunkt gedacht. So steht das Bettchen recht frei in unserem Schlafzimmer, ohne Kissen und Decke damit dem Kind keine Überhitzung droht und sie schön flach liegt. Auch einen Schlafsack hat die Kleine, so wie es sich gehört. Und geraucht wird bei uns schon mal gar nicht. Also alles wunderbar – dachten wir zumindest!

Kaum waren wir damals aus dem Krankenhaus raus, sollte die Kleine natürlich ihr Bettchen einweihen. Jedoch gefiel ihr das gar nicht so, wie wir es uns vorgestellt haben.

Zunächst sollte man wissen, dass Babys das Einschlafen erst noch lernen müssen. Dazu muss man sich öfters mal was Neues einfallen lassen, denn mit dem Tragen ist es nicht immer getan. Manchmal reicht es das Kind einfach auf der Brust einschlafen zu lassen, mal viel es in Seitenlage getragen werden, mal über die Schulter „geworfen“ und mal einfach nur auf dem Rücken geschunkelt werden. Da kann zumindest unsere Kleine schon mal ganz schön wählerisch sein.

Bestimmte Tricks wollten wir bewusst nicht einsetzen, wie das Kind im Schleudergang auf der Waschmaschine schaukeln zu lassen oder des Nachts mit dem Auto umher zu kurven. Tut weder der Umwelt noch den Eltern gut – vor allem in Köln, wo man dann anschließend schwerlich einen Parkplatz findet.

Als nächstes durften wir lernen, dass Babys abends gerne ihre kritische Zeit haben. Abends ist in der Regel der Hunger größer und die Erlebnisse des Tages werden verarbeitet. Das macht das Einschlafen meistens umso schwieriger. Doch mit der Zeit wurde es zumindest bei uns besser und die „Schrei-Abende“ haben sich sehr strak reduziert und finden mittlerweile kaum noch statt.

Diese Phase hält – wie man uns mitteilte – in der Regel auch nur die ersten Monate an. Spätestens im 6. Monat hat ein Kind gelernt einzuschlafen und auch einigermaßen durchzuschlafen. Also bloß nicht die Hoffnung verlieren, denn irgendwann klappt das schon.

Bei uns hat sich das Gröbste mittlerweile reguliert. Dies liegt auch mit daran, dass die Kleine anfangs einerseits einen so genannten “Bettverkleinerer“ in ihrem Kinderbettchen stehen hatte. Diesen durften wir nun nach ca. 6 Wochen verabschieden. Andererseits schläft sie nur zu gerne bei uns mit im Bett. Das bekommt ihr auch gut: sie spürt unseren Atem, hört unsere Herzschläge und fühlt sich geborgen. So ist die Welt außerhalb des Mutterleibes nur noch halb so schlimm. Den ersten Teil der Nacht schläft sie zumindest in ihrem Bettchen – und wenn die Eltern abends nicht auch immer selig mit ihr einschlafen würden, dann würde die Kleine auch öfters nachts in ihrem Bettchen schlummern.

Aber Angst, dass wir sie nicht mehr aus unserem Bett loswerden, haben wir nicht: irgendwann wird sie schon von alleine sagen, dass sie genug von Mama und Papa hat und lieber ein großes Kind sein möchte. Der richtige Zeitpunkt wird schon kommen. Hauptsache sie fühlt sich erstmal in ihrer Umgebung geborgen und gut aufgehoben… J

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Allgemein

Theorie vs. Praxis: Ein Einblick…

Als Eltern lernt man schnell, dass die gelernte Theorie in der Praxis mal sehr schnell versagt. Daher werden wir auch immer wieder Beiträge veröffentlichen, wo wir aufzeigen, wie die Theorie in der Praxis versagt und wie zumindest unsere Abhilfe dafür aussieht.

Denn wie wir erfahren mussten, lautet die erste Lektion für frische gebackene Eltern: die Theorie über Kinder versagt in der Praxis. Was haben wir uns nicht alles an Theorie im Geburtsvorbereitungskurs und in einschlägiger Literatur angeeignet. Man dachte, dass man mit diesem Wissen gut gerüstet ist, sobald der Zwerg das Licht der Welt erblicken würde…

Doch mit der Geburt unserer Tochter wurden wir eines besseren belehrt! Einiges Wissen hat uns sicherlich schon das eine oder andere Mal weiter geholfen, aber das ist nun leider nicht immer der Fall. Da muss man schon mal kreativ werden zumal der Alltag mit Kindern unberechenbar ist. Aber wenn man sich darauf erst einmal einstellt hat, dann meistert man die meisten Situationen wesentlich einfacher und besser. Wichtig ist dabei, dass man sich stets genügend Zeit für die Kleinen nimmt, denn Stress verschlimmert die Dinge eher und wirkt sich negativ auf das Kind aus. Und da wir alle glückliche und zufriedene Kinder haben wollen, sollten wir uns stets folgenden Spruch ins Gedächtnis rufen: Take it easy… ;)

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