Die Auswahl des richtigen Kinderwagens
Werdende Eltern stehen vor einer Reihe an Neuanschaffungen. Dazu gehört auch der Kinderwagen um die Mobilität mit dem Kind zu ermöglichen. Doch der Kauf gestaltet sich als gar nicht so einfach, da die Auswahl an Kinderwagen riesig ausfällt. Dies durften auch wir feststellen. Der Kauf unseres Kinderwagens dauerte gute 3-4 Stunden!
Doch wie findet man das richtige Gefährt? Man sollte hierzu einige Punkte beachten, wie auch der TÜV Rheinland in seiner Pressemeldung empfiehlt. So ist es ratsam, dass beide Elternteile (sofern vorhanden) mit beim Kauf dabei sind um jeweils seine Wünsche mit einzubringen und ausprobieren zu können. So war es z.B. bei uns wichtig, dass der Schiebegriff einen vernünftigen Abstand hat für meinen Mann, da er um einiges größer ist als ich. Der Schiebegriff muss einerseits in der Höhe stimmen und andererseits der Schrittlänge angemessen sein ohne das man ständig in den Kinderwagen rennt beim Schieben.
Ausserdem muss man sich im Klaren sein, für welche Zwecke der Kinderwagen geeignet sein sollte. Soll der Kinderwagen hauptsächlich in der Stadt genutzt werden oder auch ein wenig geländetauglich sein. Brauche ich eine zusätzliche Handbremse, da der Kinderwagen auch als Jogger genutzt werden soll oder können wir darauf verzichten? Auch die Frage danach, ob der Kinderwagen häufiger mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Auto genutzt wird, fällt hier runter. Schließlich passt nicht jeder Kinderwagen in jedes Auto. Bei uns war die Frage eher zweitrankig, da wir mit unserem Kombi ausreichend Platz im Kofferraum haben.
Ferner stellt sich die Frage nach der Tragetasche. Hierbei liegt die Auswahl bei einer Softtragetasche oder einer Hartschale. Mit einer herausnehmbaren Tragetasche lässt sich das schlafende Kind auch immer schnell mit reintragen, ohne das man es aufwecken muss. Wir haben uns letztendlich für die Softtragetasche entschieden, da diese bei Umwandlung unseres Kinderwagens in einen Buggy auch als Fusssack fungiert. Bei der Tragetasche sollte man ferner darauf achten, dass sie genug Platz bietet. Glücklicherweise ist die Tragetasche von Teutonia einer der größten, da unsere Kleine mit 58 cm bei der Geburt doch recht groß war. Und sie sollte ja noch lange genug ausreichend Platz darin haben, was auch der Fall war.
Die Räder spielten bei uns auch eine Recht große Rolle. Aufgrund der höheren Stabilität haben wir uns für 4 Räder entschieden. Ich wollte ferner keine Luftreifen – auch wenn diese eine bessere Federung ermöglichen. Aber in Köln liegt so einiges rum u.a. auch viel Glas – da wollte ich nicht ständig Reifen flicken müssen.
Beim Kauf ist unserer Ansicht nach eine gute Beratung unerlässlich in Anbetracht der großen Auswahl an Kinderwagen. Die Beratung ist ferner deswegen notwendig, weil Kinderwagen eine unglaubliche Vielfalt an Funktionen bieten können, die man vorher testen sollte um zu sehen ob man damit klar kommt und einem die Handhabung einfach fällt. Ein Prüfsiegel wie das GS-Zeichen sollten vorhanden sein. Schließlich soll das Baby in seinem mobilen Gefährt sicher transportiert werden. Eine gut funktionierende Bremse sollte ebenso vorhanden sein. Nützliche Extras wie ein Regencap, Sonnenschirme etc. sind auch immer vom Vorteil.
Wir bereits erwähnt haben wir uns für einen Teutonia entschieden, den Mistral S – von Teutonia selbst beschrieben als:
Der Allrounder für jede Fahrsituation.
Und bisher waren wir sehr zufrieden damit. Ein Manko hat der Kinderwagen leider: er ist recht schwer. Aber man kann halt nicht alles haben.
Wichtig ist ebenso, dass man den Kinderwagen rechtzeitig bestellt, wenn man ihn fabrikneu haben möchte. Die Lieferzeiten betragen in der Regel 8-12 Wochen. Ansonsten ist es wie gesagt wichtig, den Kinderwagen zu testen und Probe zu schieben. Ansonsten wünsche ich allen werdenden Eltern viel Spass und nehmt euch ausreichend Zeit für den Kauf
Mehr Wohnraum für Familien
Gerade habe ich auf dem Spiegel einen Artikel gelesen zum Thema “Stadtplanung – Platz für alle“. Die Thematik kam mir doch sehr bekannt vor.
In großen Städten ist es oftmals sehr schwer für Familien eine zentrale gelegene Wohnung zu finden, die dann auch noch bezahlbar ist. Bei unserer Wohnnungssuche hatten wir einigermaßen Glück. Gerne hätten wir auch etwas genommen, was mehr Richtung Innenstadt gelegen hätte. Doch in Köln ist es für Familien anscheinend schon ein Kunsstück überhaupt etwas zu finden, was von der Größe her angemessen ist und dann auch noch bezahlbar.
Es mangelt den Städten an vernünftigen Wohnraum für Familien. Doch selbst wenn es Wohnungen gibt, die für Familien geeignet wären, bedeutet dies nicht automatisch, dass der Vermieter die Wohnung überhaupt einer Familie überlässt. Mittlerweile habe ich oft genug aus dem Bekanntenkreis gehört, dass sie von Vermietern abgelehnt worden sind, weil sie ein Kind hätten. Da werden Zimmer lieber einzeln vermietet an WGs um mehr Geld zu verdienen oder einfach an Singles und Paare ohne Kinder um die Ruhe zu wahren. Dies ist in meinen Augen schon ein echtes Armutszeugnis für Deutschland in Sachen Kinderfreundlichkeit.
Für Eltern ist es sowieso schon oftmals schwer bei all den Kosten sich überhaupt eine größere WOhnung zu leisten – den mehr Wohnraum kostet mehr. Und man kann einer Familie mit 1 oder 2 Kindern dauerhaft keine 2-Zimmer-Wohnung zumuten. Denn auch die Kinder brauchen irgendwann einen Raum für sich um sich zurück zu ziehen können.
Vielleicht wäre dies auch mal ein sinnvoller Ansatzpunkt für die Politik um Familien besser zu unterstützen. Nicht nur zentrumsnahe, familienfreundliche Wohnungen sind wichtig. Sondern sie müssen auch bezahlbar sein und Familien müssten nicht abgewiesen werden dürfen durch den Vermieter mit der Begründung, dass sie Kinder hätten. Den irgendwo stimmen hier die Verhältnisse nicht.
Und damals schien Kinderlärm und -lachen in der Nachbarschaft etwas Schönes zu sein, etwas das zu jedem Haus dazu gehörte – heute fühlen sich viele Leute leider einfach nur genervt davon. Und man muss seinen Kindern ständig beibringen ruhig zu sein. Doch Kinder sollten Kinder sein dürfen und dazu gehört eben auch, dass sie toben und sich ausdrücken.
0 KommentareDer zweite Brei
Nach der Einführung des Mittagsbreis, wird es dann irgendwann Zeit, die nächste Flaschen- oder Brustmahlzeit zu ersetzen.
Dabei gibt es die zwei Optionen: entweder wird zuerst der Nachmittagsbrei oder Abendbrei eingeführt. In der Regel sagt man, dass der Abendbrei als zweiter Brei eingeführt werden sollte, damit die Eltern so langsam anfangen können durch zu schlafen.
Der Abendbrei ist ein Milchbrei mit ein wenig Frucht wie z.B. Apfel, Birne, Banane oder Himbeere. Doch mit der Einführung des Abendbreis schläft das Baby nicht automatisch durch, wie vielfach angenommen wird. Wir durften diese Erfahrung selber machen. Unsere Tochter schlief die erste Phase zwar länger durch, wurde aber immer noch regelmäßig nachts um 03.00 Uhr wach. Viele Kinder haben auch nach der Einführung des Abendbreis noch ihren Trinkryhthmus nachts. Und diesen zu überwinden ist gar nicht so einfach und bescherte zumindest uns noch ein paar schlaflose Nächte.
Zunächst sollte man wissen, dass Kinder nach dem 6. Monat erst körperlich als auch geistig soweit sind um zu verstehen, dass sie nachts keine Mahlzeit mehr erwarten können. Das heißt, dass man einem Baby erst dann beibringen kann auf die nächtliche Mahlzeit zu verzichten. Weiterhin gilt dies auch nur für Kinder, die den Abendbrei erhalten oder auch mit der Flasche gefüttert werden. Stillkinder hingegen, die abends noch gestillt werden, dürfen auch nachts noch ihre Mahlzeiten erhalten – auch nach dem 6. Monat, da Muttermilch wesentlich schneller verdaut wird als Brei oder die Flaschenmahlzeit.
Es ist allgemein auch gängig, dass man den Kindern nachts statt der Milch Wasser oder Tee anbietet. Aber auch das ist  problematisch, da das Kind dies als Ersatz zur die nächtliche MIlchmahlzeit verstehen könnte. Und somit ist für die Eltern wieder keine durchschlaf bare Nacht in greifbarer Nähe. Man sollte daher versuchen, dass Kind ohne weiteres zum Weiterschlafen zu bekommen – und das ist schwierig! Denn so ein Zwerg kann in dieser Hinsicht schon einen ziemlichen Dickschädel haben.
Am Besten man sucht sich für dieses Projekt ein ruhiges Wochenende aus. Gerade bei Stillkindern, die abends ihren Brei erhalten, ist es sinnvoll, wenn der Papa nachts die Beruhigung übernimmt. Aber ansonsten muss man als Eltern individuelle Lösungen finden. Gängige Methode ist das Schreien lassen – die leider auch sehr grausam für alle Beteiligten! Wir haben es so gehandhabt, dass wir immer wieder hingegangen sind und unsere Kleine beruhigt haben – aber komplett ohne Schreien ging es bei uns leider auch nicht. Nach 2 Nächten wusste sie dann aber, dass sie nachts keine Mahlzeit mehr erwarten kann. Und die Sache mit dem ganz durchschlafen klappt zumindest manchmal – ansonsten muss nur noch einer hoch von uns einmal nachts und ihr den Schnuller reichen. Aber das Thema gehen wir ein anderes Mal an.
Um die nächtlichen Mahlzeiten komplett weg zu lassen, muss das Kind natürlich auch genug essen, damit der Bauch ordentlich voll ist und gut zu tun hat.
Wer lieber erst den Nachmittagsbrei einführen will, der nimmt hierfür den Getreide-Obst-Brei. Und wann man welchen Brei als zweites einführt, sollte man individuell entscheiden. Denn nicht nur für das Kind ist es eine große Umstellung sondern auch so manches Mal für die Eltern.
Ich bin der Ansicht, dass man damit nicht zu lange warten sollte – zumindest nicht wenn man stillt. Denn irgendwann entwickeln die Kleinen ihren eigenen Willen und fangen explizit an nach der Brust zu verlangen. Und dann wird es noch komplizierter. Bei uns lagen ca. 2 Wochen zwischen der Einführung des ersten und des zweiten Breis. Und unsere Tochter hat dies Gott sei dank doch recht fix akzeptiert und war am Ende schneller abgestillt als ich gedacht hätte, obwohl sie anfänglich eine ziemliche “Brustnärrin” war.
0 KommentareMuttermilch als Geschmackshighlight
Bisher war man der Ansicht, dass Muttermilch einen weites gehenden einheitlichen Geschmack aufweist. Man wusste zwar, dass man als Mutter in der Stillzeit bestimmte Dinge nicht zu sich nehmen sollte, da sie beim Kind Probleme mit der Verdauung verursachen können.
Jetzt haben dänische Forscher nachgewiesen, dass die Ernährung der Mutter Einfluss auf die Zusammensetzung und den Geschmack der Muttermilch hat. Die Studie wurde an 18 stillenden Müttern durchgeführt. Diese mussten Kapseln mit verschiedenen Aromastoffen zu sich nehmen z.B. mit Kümmel, Menthol, Banane oder Lakritz. Dann stellten sie in regelmäßigen zeitlichen Abständen Proben ihrer Muttermilch zur Verfügung. Die unterschiedlichen Geschmacksstoffe waren unterschiedlich lange und nach unterschiedlichen Zeiten mit ihrer maximalen Konzentration nachweisbar. Weiterhin stellten die Wissenschaftler fest, dass selbst bei gleichen Mahlzeiten von 2 Frauen, die Muttermilch anschließend verschieden schmeckte.
Die Wissenschaftler vermuten daher, dass  gestillte Kinder später im Leben empfänglicher sind für neue Geschmacksrichtungen als Flaschenkinder. Es erklärt auch, warum Kinder manchmal so gar keine Lust haben an der Brust von Mama zu trinken.
Aber mal ehrlich: als stillende Mutter hatte man schon immer dies Ahnung oder das Wissen darüber, dass dem Kind bestimmte Sachen in der Muttermilch nicht zu schmecken scheinen. Zumindest habe ich bewusst auf bestimmte Sachen während der Stillzeit beim Essen verzichtet wie z.B. scharfe Gerichte mit Chili. Und man wusste ja auch, dass Alkohol, Nikotin oder solche Nahrungsmittel wie Kohl sich in der Muttermilch absetzen und Einfluss auf das Kind haben. Von daher sind die Ergebnisse letztendlich nicht verwunderlich sondern unterstützen nur die langjährigen Vermutungen jeder stillender Mutter: Mein Kind isst, was ich esse.
Die vollständige Studie lässt sich hier für $31.50 herunterladen und beim Spon noch mal zusammenfassend nachlesen.
0 KommentareDer erste Brei
Jedes Elternpaar kommt irgendwann an den Punkt, wo das Baby den ersten Brei bekommen sollte. Der frühste Zeitpunkt ist angeblich der 4. Monat (18. Woche) ab welchem man die Kleinen mit Brei füttern sollte. Ratsamer ist es jedoch bis zum 6. Monat zu warten, da ab diesem Zeitpunkt das Allergierisiko sinkt. Nach dem 6. Monat benötigt das Baby auch neue Reserven, da die Muttermilch alleine die vollständige Versorgung mit den benötigen Nährstoffen sicher stellen kann. Am meisten betroffen ist wohl der Eisenhaushaltes des Babys, wobei der Eisenvorrat wohl zunehmenden aufgebraucht ist zu diesem Zeitpunkt.
Dabei sollte man am besten mit dem Möhrenbrei beginnen. Man kann diesen fertig im Gläschen kaufen oder selber zu bereiten. Wenn man ihn selber kocht, sollte man einen ausreichenden Vorrat anlegen. Dazu nimmt man am besten ca. 500 g Möhren, putzt diese und schneidet sie klein. Die Möhren zunächst in etwas kaltgepresstem Öl kurz garen und dann mit ca. 200 ml Wasser weich kochen. Anschließend fein pürieren und gegebenenfalls noch mit etwas Wasser verdünnen.
Da das Baby anfangs eh nicht mehr als 2-3 Löffelchen essen wird, bietet es sich an zunächst kleine Portionen mit Hilfe eines Eiswürfelbehälters einzufrieren. Man kann dann zum Mittag immer ein Portion entnehmen und mit etwas Apfelsaft noch verdünnen. Der Brei sollte stets im Wasserbad erhitzt und nicht aufgekocht werden.
Nach ca. 2 Wochen kann ein weiteres Lebensmittel hinzugefügt werden. Aus dem Möhrenbrei wird dann in der Regel der Möhren-Kartoffelbrei. Als dritte Zutat wird später dann das Fleisch hinzugefügt.
Und jetzt noch ein paar weitere Tipps zum ersten Brei. Wer weiß, dass sein Baby häufiger Magen-Darm-Probleme hat, kann als Alternative zum Möhrenbrei mit Pastinake anfangen. Dieser soll verträglicher und. allergenarmer sein.
Anfangs kommt es vielleicht zum Löffelstreik. Dann muss man es am nächsten Tag wieder und wieder probieren. Wichtig ist auf jeden Fall, dass das Kind vor dem Essen ausgeschlafen ist, da man sonst ganz wenige Chancen hat, dass das Kind bereit ist was Neues zu probieren, wo es sich auch noch mit “kauen” anstrengen muss. Ich hatte bei den ersten Versuchen auch das Problem doch nach dem unsere Kleine immer ausgeruht war zu der Mittagsmahlzeit ging es wesentlich besser.
Man sagt, dass der Mittagsbrei mit Fleisch und Gemüse am besten zu dieser Tageszeit gegeben werden sollte zu anfang um eben die Verträglichkeit besser beobachten zu können. Später kann man sich auch überlegen den Brei abends zu geben und mit dem Milchbrei zu tauschen, da viele Familien ja mittlerweile auch abends zusammen kochen und essen. Dann kann man für die ganz Kleinen einfach etwas vom Gekochten abnehmen und pürieren.
Ferner sollte man immer erst eine Zutat nach der anderen einführen um die Verträglichkeit mit dem jeweiligen Lebensmittel sicher zu stellen. Wichtig ist auch, dass bei jeder Portion gut ein Esslöffel Öl enthalten ist. In den fertigen Gläschen fehlt das Öl manchmal. Das Öl unterstützt u.a. die Aufnahme von Vitaminen durch den Körper.
Das Kind muss nicht jeden Tag Fleisch im Brei haben. Wie bei Erwachsenen reicht es 3-4 Mal die Woche Brei mit Fleisch zu füttern. Bei der Wahl des Fleisches wurde mir geraten, dass ich dunkles bevorzugen sollte, da dieses mehr Eisen enthält. Es gibt selbstverständlich auch vegetarische Alternativen z.B. mit Hirse oder Hafer. Ich muss dazu sagen, dass ich selber Vegetarierin bin. Dennoch gönne ich meinem Kind für eine gesunde Entwicklung regelmäßig Fleisch. Wenn sie alt genug ist, dann kann sie immer noch entscheiden, ob sie beim Fleisch bleiben will oder nicht, denn diese Entscheidung sollte letztendlich jedem selbst überlassen bleiben.
Prinzipiell koche ich den Brei für unsere kleine Dame selber. Damit weiß ich dann auch was drin ist. Die Fertigbreie unterliegen in Deutschland strengen Kontrollen – kein Frage. Aber wenn man sich mal die Zusammensetzung der meisten Breie ansieht, so enthält ein Großteil Zucker. Beim selber Kochen stelle ich sicher, dass eben nur der natürliche Zucker enthalten ist. Außerdem kann ich meinem Kind echten Geschmack mit einer breiten Variation an Zutaten bieten. Denn im Supermarkt gibt es letztendlich nur Standardprodukte und die meisten Breisorten wiederholen sich am Ende.
Und zum Schluss ganz wichtig: die Mundhygiene nicht vergessen! Entweder mit einem Wattestäbchen den Mund reinigen oder die kleinen Zähnchen schon Mal sanft putzen. Damit die Kinder auch noch lange etwas von ihren “Ersten” haben.
1 KommentarOnline-Ratgeber für gesunde Kinderzähne
Die Initiative Kiefergesundheit bietet einen neuen online-Ratgeber zum Thema gesunde Kinderzähne an. Hintergrund hierfür ist, dass Eltern oftmals die Bedeutung der ersten  Zähnchen unterschätzen. So sind frühzeitige Untersuchungen und rechtzeitige Eingriffe in frühkindliche Fehlstellungen der Zähne weitaus wichtiger, als es den meisten Eltern bewusst ist.
Der neue online-Ratgeber unter  www.milchzahnseite.de hat als Ziel, das Verständnis für die
Milchzähne und deren Wichtigkeit für das Wachstum der Kiefer zu verdeutlichen. Die Seite geht auf verschiedene Themen ein, wie schädliche Angewohnheiten, Fragen über die Entwicklung von Zähne und Kiefer, klärt die Frage warum Milchzähne “Milchzähne” heißen, und gibt zahlreiche Hinweise zur richtigen Pflege und zum Schutz der ersten Zähne.
Da auch unsere Tochter bereits die ersten Zähnchen hat seit ihrem 4. Lebensmonat, werden wir jetzt sicherlich verstärkt auf die Gesundheit ihrer Zähnchen achten. Denn bisher schienen wir dieses Thema trotz regelmäßiger Zahnpflege noch zu unterschätzen. Wenn wir rechtzeitig bestimmte kieferorthopädische Maßnahmen verhindern können, tun wir sicherlich der ganzen Familie einen großen Gefallen.
0 KommentareMütter lernen von Töchtern
Die Frauenzeitschrift Für Sie hat eine GEWIS-Umfrage durchgeführt um heraus zu finden, in wie fern Mütter von ihren Töchtern lernen. Dabei wurden 1057 Mütter im Alter von 30 und 65 mit Töchtern von über zwölf Jahren befragt. Im Ergebnis stellte sich heraus, dass ein Drittel der Mütter bereits neue Erfahrungen durch ihre Töchter gesammelt haben.
So teilt die Frauenzeitschrift Für Sie in ihrer Pressemeldung das folgende Ergebnis mit:
Zwölf Prozent der Befragten gaben an, sich bei ihrer Tochter einen modischeren Kleidungsstil abgeguckt zu haben. Jede zehnte Mutter sagt, dass sie durch den Nachwuchs gelernt habe, Vorurteile abzulegen. Auch in vielen anderen Bereichen orientieren sich Mütter an ihren Töchtern: Neun Prozent gönnen sich nach ihrem Vorbild mehr Lockerheit im Alltag, sieben Prozent schätzen ihre Freundschaften höher als früher und 5 Prozent haben gelernt, selbstbewusster für ihren Standpunkt einzutreten.
In wie fern das jetzt für die Beziehung zu meiner Tochter zu trifft kann ich derzeit noch nicht sagen, da unsere Tochter noch recht klein ist. Aber anhand der Beziehung zu meiner Mutter kann ich schon behaupten, dass ich auf einige ihrer Lebensbereiche Einfluss genommen habe.
Prinzipiell denke ich, dass Kinder nicht nur von uns Erwachsenen lernen, sondern dass auch wir von unseren Kindern viel lernen können. Jedoch bin ich der Ansicht, dass man seine elterliche autoritäre Position den Kindern gegenüber behaupten und die Beziehung nicht zu stark auf Basis von Freundschaft aufbauen sollte. Schließlich tragen Eltern eine gewisse Verantwortung gegenüber ihren Kindern und diese wird am Besten gewahrt, indem man seinen Kindern auch bestimmte Grenzen setzt an welche sie sich halten.
Ferner führt eine zu starke Orientierung der Eltern an ihren Kindern vermutlich nur dazu, dass die Kinder unter Umständen ihre eigene Persönlichkeit nicht weiterentwickeln zumal sich keine neuen Impulse einstellen.
Im Großen und Ganzen ist das gegenseitige Lernen sicherlich für beide Seiten wichtig und stärkt sicherlich auch die Beziehung. Jedoch sollten die eigenständigen Persönlichkeiten von Kindern und auch Eltern dabei stets respektiert werden.
0 KommentareFamilienreiseführer für Mecklenburg-Vorpommern
Das Sonnenland Mecklenburg-Vorpommern hat eine neue Broschüre mit dem Titel “Urlaub mit Kind und Kegel”, der speziell auf Familien mit Kindern abzielt, veröffentlicht. Herausgegeben wurde der Reiseführer durch den Tourismusverband des Landes Mecklenburg-Vorpommerns. Er enthält vielfältige Informationen zu den Themen Wasser, Natur, Geschichte, Abenteuer, Essen und Trinken sowie fast 200 Einträge mit Familienarrangements von Erlebniszentren, Tourismusorten sowie Unterkünften.
Die Broschüre enthält ferner Literaturhinweise und eine Reihe von Tipps und Spielideen für sonnige als auch für Schlechtwettertage. Somit kann die ganze Familie hoffentlich einen schönen, unvergesslichen Urlaub verbringen. Denn nichts ist schlimmer als gelangweilte und maulige Kinder.
Der Prospekt kann hier kostenlos online bestellt werden. Hier finden sich auch eine Reihe weiterer interessanter Prospekte um das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern mit seinen vielen Facetten erkunden zu können. Praktisch wäre es auch, wenn man die einzelnen Kataloge als PDF-Download bereit stellen würde. Dann könnte man sich zumindest alles erst ein mal herunterladen und gegebenenfalls prüfen, welche Kataloge man gerne als Papierform hätte. Vielleicht wäre dies mal ein zukünftiges Projekt für den Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern, den die Dateien liegen doch sicherlich eh in digitaler Form vor.
Persönlich werden auch wir uns den einen oder anderen Prospekt bestellen, zumal unser diesjähriger Urlaub auch an die Ostsee nach “Meck-Pomm” führt. Immerhin haben wir das Glück bei meiner Mutter übernachten zu können. Doch als ursprüngliche Einheimische kann ich mit Hilfe dieser Broschüren noch einiges lernen und neue Seiten an meinem Heimat-Bundesland entdecken. Zumal ich ja schon recht lange nicht mehr dort lebe – also auf in die Ferienplanung!
0 KommentareDer will doch nur spielen…
Vorneweg möchte ich kurz erwähnen, dass ich nichts gegen Hunde habe. Denn auch dieser Eintrag richtet sich mal wieder an die lieben Hundebesitzer.
Oftmals ist es so, dass es für Hunde eine Leinenpflicht gibt. Dies bedeutet: der Hund ist an der Leine zu führen und sollte nicht ohne Leine umher tollen. Dies gilt in der Regel vor allem für Kinderspielplätze und Parks. Die gesetzliche Regelung richtet sich nach der jeweiligen Gemeinde bzw. dem entsprechenden Bundesland.
Prinzipiell haben freilaufende Hunde in der Nähe von Kindern nichts zu suchen. Dabei geht es nicht nur um die Tatsache, dass der Hund ja keinem etwas tun würde. Wie man einerseits Menschen fehleinschätzen kann, kann dies auch mit dem eigenem Hund erfolgen. Ein Hund kann z.B. auf Kinderlärm verängstigt reagieren und andere Verhaltensweisen an den Tag legen, wie man sie nicht kennt. Oder die geringe Größe von Kindern kann dazu führen, dass der Hund sich als Stärken sieht und dass er diese Position behaupten will. Der Hund kann letztendlich aus verschieden Gründen anders reagieren, als sein Besitzer vermutet. Und bevor etwas Ernstes passiert: nehmt dies als ersten Grund, warum ihr eure Hunde anleinen solltet!
Andererseits sollte man bedenken, dass gerade Kinder Angst vor Hunden haben könnte. Als Hundebesitzer sollte man einmal versuchen, sich in ein kleines Kind hinein zu versetzen. Man stelle sich vor, dass man noch einmal so klein ist, wie ein 2- oder 3-jähriges Kind. Auf einmal kommt dann ein großer „Wuffi“ auf einen zu gelaufen. Und das zum ersten Mal im Leben eines Kindes – was vermutlich vor allem Stadtkinder betrifft, die wenig dafür können. Aus Instinkt heraus hat man als Kind eben Angst und versucht sich zu schützen. Denn man möchte ja schließlich nicht als Hundefutter enden. Hört sich vielleicht komisch an, aber kleine Kinder wissen es nicht besser und haben nun mal Angst, wenn so ein riesiges Tier vor ihnen steht!
Als Hundebesitzer möge man sich weiterhin vorstellen, wie es ist plötzlich vor einem Wolf oder Löwen zu stehen. Was würdet ihr dann in so einem Moment tun, denken und fühlen? Also liebe Hundebesitzer: wenn ihr das nächste Mal mit Fifi & Co. im Park und an Kinderspielplätzen vorbei spazieren geht – haltet euch diese Situation vor Augen. Damit habt ihr einen zweiten Grund, warum euch Eltern darum bitten eure Hunde anzuleinen. Mit dem Trauma, welches ein Kind möglicherweise mit der Hundebegegnung davonträgt, müssen letztendlich auch die Eltern klarkommen. Und wir wünschen uns keine Alpträume unserer Kleinen. Schließlich hatten wir schon genug mit schlaflosen Nächten zu kämpfen.
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