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Kat am 29.09.2008 um 15:00 Uhr.
Sojamilch wird zunehmend eine beliebte Alternative zu Kuhmilch. Doch ist Sojamilch überhaupt für Kinder geeignet? Auch wir haben uns schon Gedanken zu diesem Thema gemacht. Prinzipiell sind derzeit wohl keine Vorteile der Sojamilch gegenüber der Kuhmilch bekannt.
Zunächst sei gesagt, dass Soja-Produkte keinerlei Nebenwirkungen besitzen und zu einer gestörten Sexual- oder neurologischen Entwicklung führen. Befürchtungen solcher Art rühren daher, dass Kritiker eine Gefahr in den hormonähnlichen Inhaltsstoffen von Soja-Produkten sehen. Dennoch ist die genaue Wirkung von Soja noch unzureichend bekannt. Tierversuche besagen jedoch, dass das Pflanzenhormon hochdosiert krebsfördernd bei Neugeborenen wirkt, zu Fruchtbarkeitsstörungen führt die Schilddrüsenfunktion beeinträchtigt.
Daher wird dazu geraten bei Kuhmilch zu bleiben. Ihre Unbedenklichkeit ist über Jahre hinweg wissentschaftlich belegt worden. Auch ihre Nährwerte sind ausreichend bekannt. Die Langzeitwirkung von Sojamilch hingegen scheint noch nicht ausreichend bekannt um sie zumindest Kindern unter 2 Jahren zu geben. Den auch in den aiatischen Ländern werden Sojaprodukte tendenziell den Kindern auch erst nach dem 2. Lebensjahr verabreicht. So schreibt die Süddeutsche Zeitung:
Eltern kontern solche Einwände häufig mit dem Argument, dass Kindern in Japan Tofu und Sojamilch offensichtlich auch nicht schade. Dabei wird übersehen, dass asiatische Eltern nach dem Abstillen auch zu Ersatznahrung auf Kuhmilchbasis greifen. “Die Aufnahme von Isoflavonen in den ersten zwei Lebensjahren ist deshalb dort recht niedrig,” sagt Sabine Kulling, Lebensmittelchemikerin an der Universität Potsdam.
Somit bleibt zu sagen: Kinder ab dem zweiten Lebensjahr dürfen Soja-Produkte zu sich nehmen. Jedoch sollte dies in geringer Menge erfolgen. Der Hauptteil in der Ernährung sollte weiterhin bei Kuhmilchprodukten liegen.
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Kat am 28.09.2008 um 16:36 Uhr.
Diese Frage stellt man sich des Öfteren als Eltern. Auch wir denken immer wieder darüber nach, ob unser Kind vielleicht schon zu viel Spielzeug hat, zu wenig oder ob wir ein gesundes Mittelmaß erreicht haben.
Bei zu viel Spielzeug ist die Auswahl für das Kind schwierig und es wird sich am Ende mit keinem der Spielzeuge richtig beschäftigen können. Zu wenig Spielzeug hingegen lässt das Spielen schnell einseitig werden.
Dies zeigt bereits, dass verschiedene Spielsachen am Besten unterschiedliche Eigenschaften haben sollten um dem Kind in jeder Situation die entsprechende Stimulation zukommen zu lassen. Ein Spielzeug kann z.B. zum Fühlen geeignet sein, andere für verschiedene motorische Sinne etc. Am besten eignet sich auch Spielzeug, was aufeinander aufbaut und welches sich ergänzen lässt wie Bausteine, Sachen für Puppen, Eisenbahn usw.
Ferner ist klar, dass das Kind auf Dauer sich weiter entwickelt und in den unterschiedlichen Stadien verschiedene Spielzeuge gefragt sind. Um den Kauf von neuen Spielsachen kommt man daher am Ende nicht drum herum. Das Spielzeug sollte immer alters- und entwicklungsgerecht sein. Dies gilt ebenso für das gemeinsame Spielen.
Aber es müssen nicht immer nur Spielsachen sein, die ein Kind in Begeisterung versetzen. Auch im Haushalt lassen sich viele Sachen finden, die man den Kindern zum Spielen geben kann. So ist z.B. Backpapier wunderbar geeignet für Babys um zu knistern, da es keine Druckerschwärze enthält, weitestgehend reißfest ist und sich ansabbern lässt. Oder auch Töpfe mit Holzlöffeln, verschiedene Löffel, der Wäschekorb, die Klammern, eine Wasserflasche, Kissen und Decken etc. können die Kleinen stundenlang faszinieren. Dabei lernen sie zusätzlich den Umgang mit alltäglichen Haushaltsgegenständen.
Das Allerwichtigste bei dem Ganzen ist, dass sich auch die Eltern genügend Zeit nehmen und mit den Kindern spielen. Kein Spielzeug kann die Eltern ersetzen. Durch gemeinsames Spielen können die Eltern den Kindern helfen die Welt besser zu verstehen z.B. beim Kaufmannsladen spielen, mit Fingerpuppen oder der Eisenbahn. Aber auch Bastelaktivitäten sind eine gemeinsame Beschäftigung um die Kreativität zu fördern oder Sport um die motorischen Fähigkeiten weiter zu entwickeln. Im gemeinsamen Spiel kann jeder etwas lernen – auch die Eltern. Zumal es Zeit gibt miteinander zu reden und Vertrauen aufzubauen.
Die Frage, ob ein Kind nun zu viel oder zu wenig Spielzeug hat muss daher letztendlich beantwortet werden. Aber wie bereits gesagt, kann kein Spielzeug die gemeinsame Zeit mit den Eltern und der Familie ersetzen um sich in jede Richtung weiterzuentwickeln.
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Kat am 21.09.2008 um 20:47 Uhr.
So verschieden Babys auch sind, eines haben sie alle gemeinsam: sie schreien. Und das tun sie nicht ohne Grund. Durch eine Pressemeldung der Zeitschrift ELTERN wurde ich wieder intensiver aufmerksam auf das Thema.
Die Ursachen weswegen Babys schreien sind vielfältig. Dabei sollte man bedenken, dass Babys und vor allem Säuglinge keine andere Form der Kommunikation kennen. Daher können sie auch nicht anders kommunizieren als durch schreien. Kinder lernen erst mit der Zeit und zunehmenden Alter die Vielfalt der Kommunikationsmöglichkeiten kennen: Mimik, Gestik und insbesondere die Sprache.
Diese Tatsache haben wir uns stets von Anfang an bewusst gemacht. Daher stand für uns von Anfang an fest, dass wir unsere Tochter auf keinen Fall weinen lassen. Mit der Zeit haben wir auch in dieser Hinsicht dazu gelernt – genauso wie unsere Tochter. Im ersten halben Jahr ist es nicht ratsam, Babys oder Säuglinge schreien zu lassen. Sie bekommen ansonsten nur das Gefühl, dass keiner für sie da ist, wenn sie jemanden brauchen. Und wenn sie nur schreien, weil sie mal wieder zu Mama oder Papa in den Arm wollen. Aber was soll man auch verlangen von so einem winzigen, unschuldigen Wesen, was so plötzlich einer so großen Welt mit so vielen Sinneseindrücken ausgesetzt ist?
Erst ab dem 7. Monat entwicklen Babys ein Verständnis für Zusammenhänge, lernen Ursache und Wirkung kennen und fangen an sich zu erinnern und Dinge einzuprägen. Daher sollte man den Kleinen z.B. auch erst nach dem 6. Monat die nächtliche Mahlzeit abzugewöhnen.
Aber auch die Kleinen lernen, dass sie unter Umständen durch Weinen ihren Willen durchsetzen können. Und der wird mit zunehmendem Alter immer stärker.
Letztendlich muss man als Eltern herausfinden, weswegen das Baby schreit. Jedes Kind hat seine individuelle Art und Weise zu kommunzieren. So kommuniziert ein Baby z.B. anders mit seiner Mutter als mit seinem Vater. Aber ein Baby muss auch mal schreien, denn auch Kinder haben mal einen schlechten Tag und müssen ihre Wut bzw. ihren Ärger in die Welt hinausschreien. Und als Eltern sollte man froh sein, wenn das Kind lieber einmal öfter schreit als zu wenig. Denn schließlich möchte man als Elternteil ja erreichen, dass die Kinder mit ihren Problemen jederzeit zu einem kommen können.
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Kat am 19.09.2008 um 13:46 Uhr.
Am 20.09. ist Weltkindertag. In vielen Städten finden aus diesem Anlass heraus verschiedene Veranstaltungen statt. Der Weltkindertag wurde am 21.09.1954 durch die Vereinten Nationen ins Leben gerufen. Dabei standen drei Ziele im Vordergrund (Quelle):
- Einsatz für die Rechte der Kinder
- Förderung der Freundschaft unter den Kindern und Jugendlichen
- Einmal im Jahr sollten sich die Regierungen öffentlich verpflichten, die Arbeit des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen UNICEF zu unterstützen.
Verschiedene Organisationen haben für den Weltkindertag Aktionen gestartet um auf die Not von Kindern in vielen Ländern hinzuweisen.
So starten die SOS-Kinderdörfer eine Patenkampagane in Deutschland und möchten damit eine langfristige Patenschaft für Kinder in Not initieren. Die SOS-Kinderdörfer weisen darauf hin, dass Paten jetzt mittlerweile umso mehr benötigt werden angesichts gestiegener Lebenshaltungskosten v.a. für Lebensmittel. Daher werden Einzelpersonen, Familien, Klassen, Gruppen, Vereine und Unternehmen gesucht, die die internationalen Einrichtungen des Sozialwerks mit einem Beitrag von nur einem Euro am Tag (31 Euro monatlich) unterstützen und eine Patenschaft für ein Kind übernehmen. Weitere Informationen lassen sich hier finden.
Die Kindernothilfe appeliert gemeinsam mit terre des hommes anlässlich des Weltkindertages an die Bundesregierung an Kinderrechten in der Verfassung festhalten. Sie fordern dazu auf soziale Standards stärker zu berücksichtigen. Dabei stehen vor allem die Länder Lateinamerikas im Mittelpunkt insbesondere Bolivien. Weitere Informationen zu der Arbeit der Kindernothilfe und terre des hommes lassen sich jeweils auf deren Homepage finden.
Auf die Armut von Kindern in Deutschland weist anlässlich des Weltkindertages die Bepanthen-Kinderförderung des Unternehmens Bayer Vital hin in Zusammenarbeit mit dem Kinderhilfswerk Arche. Hier werden in Berlin vor der Arche Luftballons mit Karten gen Himmel geschickt. Ziel ist es, dass die Absender dadurch neue Brieffreundschaften schließen. Den Freundschaften schließen ist für viele Kinder nicht möglich, da sie sich trotz ihrer jungen Jahre bereits “erwachsenen Tätigkeiten” widmen müssen und ihnen keine Zeit für Freunde bleibt. Und gerade die soziale Ausgrenzung aufgrund von Armut macht es ihnen noch schwerer.
Wer mit Informationen zum diesjährigen Weltkindertag sucht, kann gerne auch einmal hier vorbeischauen. Ansonsten sollten gute Projekte für Kinder jederzeit unterstützt werden. Dazu zählt auch auf Probleme aufmerksam zu machen. Denn nur wenn Probleme wahrgenommen werden, kann dauerhaft etwas bewegt werden. Über weitere Hinweise zu Hilfsprojekten etc. bin ich jederzeit dankbar und nehme sie mit auf.
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Kat am 15.09.2008 um 21:10 Uhr.
Die Internetseite stern.de startet ein neues Angebot unter dem Titel “Ratgeber Kindergesundheit“. Laut Pressemeldung wird der Inhalt der Seite wie folgt zusammengefasst:
Der “Ratgeber Kindergesundheit” bietet den Usern expertengeprüfte sowie tiefgreifende medizinische Inhalte, die verständlich und visuell ansprechend aufbereitet werden. [...] Neben FAQs und regelmäßigen Live-Chats haben die User die Möglichkeit, den persönlichen Rat des Experten einzuholen. In der kostenpflichtigen “privaten Sprechstunde” werden besonders dringende Fragen garantiert innerhalb von zwei Werktagen beantwortet.
Meine Meinung zu diesem Angebot ist zweigeteilt. Einerseits vermisse ich im deutschsprachigen Internet noch eine ordentlich aufbereitete Internetseite zu diesem Thema. Das Angebot sollte hierbei eine sinnvolle Kombination von Inhalt und Design bieten. Andererseits frage ich mich, weswegen ich einen kostenpflichtigen Dienst zur Gesundheitsberatung meines Kindes in Anspruch nehmen sollte?
Wir haben eine Kinderärztin unseres Vertrauens, mit der wir über alle Probleme reden können. Außerdem liegt mir und auch meinem Mann die Gesundheit unserer Tochter in jeglicher Hinsicht am Herzen. Da scheuen wir uns auch nicht, unsere Kinderärztin und sonstige Freunde und Bekannte um Rat zu fragen. Wieso sollte ich deshalb zusätzlich Geld ausgeben?
Gewiss kann eine weitere Expertenmeinung nicht falsch sein. Aber wie heißt es immer so schön: Zu viele Köche verderben den Brei. Oftmals tragen zu viele unterschiedliche Meinungen nur zu einer gesteigerten Verwirrung und Unsicherheit bei. Am Ende würde ich dann vermutlich auf unsere Kinderärztin zurück “greifen”.
Dennoch werde ich mit Spannung die Entwicklung dieses neuen Angebotes verfolgen. Wieso sich allerdings stern.de mit so einem Angebot profilieren möchte, bleibt mir dennoch etwas schleierhaft. Die Schaffung eines Angebotes zur Gewinnung neuer Zielgruppen ist nicht verkehrt, aber ich vermute, dass strategisch gesehen noch einiges mehr hinter diesem Projekt steht. Lassen wir uns überraschen.
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Kat am 12.09.2008 um 12:55 Uhr.
Das Kinderzimmer ist in der Regel eines der sichersten Zimmer und kinderfreundlichsten im Haus. Es existieren keine gefährlichen Küchengeräte, Kosmetikartikel und minimale elektrische Geräte. Doch anscheinend birgt ein Kinderzimmer doch mehr Gefahren, als man glaubt.
Ein Kinderzimmer ist voller Spielzeug und anderen Einrichtungsgegenständen aus allen möglichen Materialien wie z.B. Kunststoff und Polster- und Gardinenstoffe. Diese Stoffe brennen besonders leicht und teilweise auch sehr ausdauernd. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Berlin, und die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH), Hamburg haben bei Test nun ermittelt, dass einem nur maximal 4 Minuten im Durchschnitt bleiben um heil aus einem brennenden Kinderzimmer zu kommen. Dies ist relativ wenig Zeit, wenn man einmal bedenkt das ein Feuer zunächst erst einmal wahrgenommen werden muss und man dann rational handeln sollte.
Erstaunlicherweise sind laut der oben verlinkten Pressemeldung in Deutschland Kinder unter 14 Jahren die Urheber von mehr als zehn Feuern pro Tag. Dies geschieht dabei nicht aus böser Absicht heraus, sondern aus Unwissenheit vor den Gefahren des Feuers. Eine grundlegende Aufklärung von den bereits Kleinsten ist daher wichtiger, als es einfach nur zu verbieten. Denn gerade ein reines Verbot ohne darüber zu sprechen weckt nur die noch mehr die Neugier der Kinder.
Was in jedem Haushalt nicht fehlen sollte sind Feuermelder. Auch wir haben dies bezüglich noch Nachholbedarf, obwohl wir uns bereits mehrfach darüber unterhalten haben. Denn bei all den technischen Geräten heutzutage im Haus, kann so ein Feuermelder Leben retten. Die Devise lautet also handeln.
Und wer sich jetzt mit seinen Kindern über das Thema Sicherheit unterhalten will, dem kann ich folgende Internetseite empfehlen: Ampelinis.
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Kat am 09.09.2008 um 21:13 Uhr.
Gerade war ich im Begriff mich über die aktuellen Geschehnisse des Tages zu informieren. Dabei stieß ich auf einen Artikel bei Spiegel Online mit der Überschrift “Barmer lieferte Formblatt zum Rauswurf Schwangerer“. Das macht einen sprachlos. Davon Betroffen waren nicht nur Schwangere sondern auch Schwerbehinderte.
Diese Vorgehensweise der Barmer Krankenkasse ist einfach traurig. Es stellt eine Diskreditierung von Schwangeren und Schwerbehinderten dar. In wie fern hat man sich darüber Gedanken gemacht? Vermutlich gar nicht. Wenn Frauen Angst haben müssen gekündigt zu werden, weil sie schwanger sind – wo soll dann zukünftig der Nachwuchs her kommen? Und was wäre selbst die Barmer ohne Nachwuchs und neue Kunden? Vermutlich das, was besser für die Barmer wäre: nicht mehr existent.
Es ist für Eltern und vor allem Frauen schon oftmals schwer genug ein Kind groß zu ziehen. Wenn man dafür jetzt auch noch während der Schwangerschaft um seinen Job bangen muss, dann sollten Frauen sich zukünftig weigern Kinder in die Welt zu setzen. Bleibt nur zu hoffen, dass man Schwangere und Schwerbehinderte weiterhin respektiert und als Arbeitgeber solche Offerten als niveaulos einstuft. Ein wenig Menschenverstand sollte man doch jedem zutrauen dürfen…
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Kat am 04.09.2008 um 08:33 Uhr.
Alle Eltern stehen irgendwann einmal vor dem Problem, dass das Kind sich mit einer kleinen Erkältung herumplagen muss. Kleine Erkältungen kommen meistens mit einer Verstopfung der Nase vor ohne weitere Symptome. Doch für Babys stellt dies schon eine Herausforderung dar, da sie in der Regel “Nasenatmer” sind.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie man die Nase des Kindes wieder frei bekommt. Wenn das Baby noch gestillt wird, helfen angeblich ein paar Tropfen Muttermilch in die Nase. Hierzu wird empfohlen, dass man sich dazu eine Pipette aus der Apotheke besorgt. Aus eigener Erfahrung heraus weiß ich, dass es schwierig ist, die Muttermilch von der Brust direkt in die Nase des Säuglings zu tropfen. Denn gerade das Stillhalten durch das Baby ist problematisch.
Damit dann die Muttermilch auch ihre anti-entzündliche Wirkung entfalten kann, muss zunächst die Nase des Kindes gereinigt werden. Hierzu gibt es spezielle Nasensauger. Falls diese nicht funktionieren, kann man es wohl auch vorsichtig mit Watte probieren.
Die andere Option besteht in der Anwendung von Nasentropfen. Für Babys und Kleinkinder empfehlen sich hierfür Kochsalznasentropfen. Sie sorgen dafür, dass die Schleimhäute feucht bleiben und beugen eine Verstopfung der Nase vor.
Abschwellende Nasentropfen sollten nur bei einem schweren Infekt angewandt werden. Sie haben eine gefäßzusammenziehende Wirkung und sollten falls nötig nur für die Nacht angewandt werden. Hier ist die altersgemäße Dosierung zu beachten.
Die Tropfen sollten am Besten vor den Mahlzeiten und dem Schlafen verabreicht werden. Vor allem vor dem Schlafen ist es ratsam, damit man dem Kind einen erholsamen Schlaf bereiten kann. Den der ist schließlich umso bedeutsamer um den Infekt aus eigener Kraft heraus abzuwenden. Auch die Pipette muss nach jeder Anwendung gereinigt bzw. abgewischt werden.
Bei einem starken Schnupfen kann man auch ätherische Öle anwenden. Diese eignen sich jedoch eher für Kleinkinder. Es sollte hierbei in der Regel vermieden werden, dass diese in Kontakt kommen mit Gesicht und Augen. Eukalyptus- und Kiefernnadelöl besitzen z. B. eine antibakterielle Wirkung und lösen das Nasensekret.
Bei Zweifeln sollte sonst immer der Arzt hinzugezogen werden, vor allem wenn das Kind Fieber hat. Kleine Erkältungen dienen dazu das Immunsystem des Kindes zu stärken. In der Regel sind sie nach 2-3 Tagen wieder vorüber. Und eine Extra-Portion Kuscheleinheiten kann in dieser Zeit auch Wunder bewirken