Was tun bei verstopfter Babynase?
Alle Eltern stehen irgendwann einmal vor dem Problem, dass das Kind sich mit einer kleinen Erkältung herumplagen muss. Kleine Erkältungen kommen meistens mit einer Verstopfung der Nase vor ohne weitere Symptome. Doch für Babys stellt dies schon eine Herausforderung dar, da sie in der Regel “Nasenatmer” sind.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie man die Nase des Kindes wieder frei bekommt. Wenn das Baby noch gestillt wird, helfen angeblich ein paar Tropfen Muttermilch in die Nase. Hierzu wird empfohlen, dass man sich dazu eine Pipette aus der Apotheke besorgt. Aus eigener Erfahrung heraus weiß ich, dass es schwierig ist, die Muttermilch von der Brust direkt in die Nase des Säuglings zu tropfen. Denn gerade das Stillhalten durch das Baby ist problematisch.
Damit dann die Muttermilch auch ihre anti-entzündliche Wirkung entfalten kann, muss zunächst die Nase des Kindes gereinigt werden. Hierzu gibt es spezielle Nasensauger. Falls diese nicht funktionieren, kann man es wohl auch vorsichtig mit Watte probieren.
Die andere Option besteht in der Anwendung von Nasentropfen. Für Babys und Kleinkinder empfehlen sich hierfür Kochsalznasentropfen. Sie sorgen dafür, dass die Schleimhäute feucht bleiben und beugen eine Verstopfung der Nase vor.
Abschwellende Nasentropfen sollten nur bei einem schweren Infekt angewandt werden. Sie haben eine gefäßzusammenziehende Wirkung und sollten falls nötig nur für die Nacht angewandt werden. Hier ist die altersgemäße Dosierung zu beachten.
Die Tropfen sollten am Besten vor den Mahlzeiten und dem Schlafen verabreicht werden. Vor allem vor dem Schlafen ist es ratsam, damit man dem Kind einen erholsamen Schlaf bereiten kann. Den der ist schließlich umso bedeutsamer um den Infekt aus eigener Kraft heraus abzuwenden. Auch die Pipette muss nach jeder Anwendung gereinigt bzw. abgewischt werden.
Bei einem starken Schnupfen kann man auch ätherische Öle anwenden. Diese eignen sich jedoch eher für Kleinkinder. Es sollte hierbei in der Regel vermieden werden, dass diese in Kontakt kommen mit Gesicht und Augen. Eukalyptus- und Kiefernnadelöl besitzen z. B. eine antibakterielle Wirkung und lösen das Nasensekret.
Bei Zweifeln sollte sonst immer der Arzt hinzugezogen werden, vor allem wenn das Kind Fieber hat. Kleine Erkältungen dienen dazu das Immunsystem des Kindes zu stärken. In der Regel sind sie nach 2-3 Tagen wieder vorüber. Und eine Extra-Portion Kuscheleinheiten kann in dieser Zeit auch Wunder bewirken


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