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Kat am 30.10.2008 um 20:24 Uhr.
Kinder toben gerne und viel. Doch leider lassen sich dabei Unfälle nicht immer vermeiden. Um Knochenbrüche festzustellen machen die meisten Ärzte Röntgenbilder. Doch diese sind laut Apotheken Umschau gerade bei Kindern oftmals unnötig. Stattdessen reicht es oftmals einfach einen Ultraschall zu machen. Die Erfolgsquote Knochenbrüche auf diese Weise zu entdecken ist nahezu identisch mit der von Röntgenbildern.
Das Röntgen belastet Kinder unnötig mit Strahlen, was beim Ultraschall nicht der Fall ist. Als Eltern sollte man daher zukünftig eher auf einen Ultraschall bestehen solange es sich nicht um komplizierte Brüche handelt. Den schließlich steht auch die dauerhafte Gesundheit der Kinder im Mittelpunkt.
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Kat am 26.10.2008 um 10:11 Uhr.
Kinder haben oft Bauchweh. Ein Besuch beim Arzt zeigt aber oftmals, dass ihnen in Wirklichkeit der Bauch gar nicht schmerzt. Zumindest lässt sich diagnostisch nichts feststellen. Für viele Eltern stellt sich dann die Frage: wo liegt das Problem? Das Kind bildet sich die Schmerzen sicherlich nicht ein.
In einem solchen Fall müssen sich die Eltern auf die Suche begeben nach den Ursachen. Und diese können vielfältiger Natur sein. Kinder projezieren ihre Schmerzen und Sorgen auf die Mitte ihres Körpers – also auf den Bauch. Ausserdem fällt es gerade sehr kleinen Kindern schwer genau zu artikulieren, was ihnen eigentlich fehlt.
Echte Bauchschmerzen erkennt man bei Babys daran, dass der Bauch nach der Mahlzeit aufgebläht ist. Babys leiden oftmals an diesen Blähungen. Meistens hilft es siemit dem Bauch auf der Schulter zu tragen um ihnen den Druck zu nehmen. Auch eine Massage mit Öl im Uhrzeigersinn bewirkt oftmals wunder. So gibt es beispielsweise von Weleda ein spezielles Baby-Bäuchleinöl. Persönlich haben wir unserer Tochter regelmäßig das Bäuchlein massiert und sie hat nie wirklich ernsthafte Probleme mit Blähungen und Bauchschmerzen gehabt bisher.
Kleinkinder hingegen greifen sich bei Bauchschmerzen oftmals an den Bauch und drücken die Schmerzen durch ihre Mimik aus. Bei größeren Kinder kann man bereits eher darüber sprechen. Aber auch sie benötigen in solchen Fällen mehr Zuwendung und Körperkontakt.
Kinder reagieren auch auf neue oder in stressigen Situationen mit Bauchweh. Daher ist die Ursachenforschung so wichtig. So kann Stress im Kindergarten durch einen neue Erzieherin beispielsweise bei empfindlicheren Kindern bauchweh hervorrufen. Gehen die Schmerzen jedoch mit weiteren Symptomen einher wie Übelkeit und Erbrechen, Fieber, Verstopfung oder Durchfall einher sollte man auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.
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Kat am 17.10.2008 um 21:53 Uhr.
Der erste Schritt des Kindes ist ein großes Ereignis. Doch wie lernen Kinder am Besten laufen? Dieser Frage stellen wir uns auch regelmäßig. Unsere kleine Tochter zieht sich mittlerweile an allem hoch, was ihr in den Weg kommt. Aber auch das Laufen entlang von Möbeln wie dem Sofa, der Schrankwand oder dem Couchtisch klappt schon einwandfrei. Am liebsten jedoch läuft sie bei uns an der Hand. Doch das ist angesichts ihrer geringen Größe recht anstrengend für uns und geht auf Dauer auf den Rücken.
Zwischenzeitlich hatten wir schon darüber nachgedacht, ob wir nicht doch eine Lauflernhilfe kaufen sollten, da wir dachten, dass die Geräte ja mittlerweile technisch einwandfrei wären. Doch den Gedanken haben wir recht schnell wieder verworfen, da es für die Kleine eine größere Herausforderung ist so laufen zu lernen. Die Freude, wenn es endlich klappt, wird dann sicherlich umso größer sein.
Die Entscheidung gegen eine Lauflernhilfe ist aber aus verschiedenen Gründen richtig. Nicht nur das Stolperfallen das Vergnügen schnell beenden können. Auch die Tatsache, dass Kinder mit Hilfe dieser Geräte Geschwindigkeiten erreichen können, die sie schwer kontrollieren können, sprechen definitiv dagegen. Unfälle wie Stürze bleiben dann nicht aus. Und dies kann das Kind eher entmutigen und sein Selbstbewusstsein schwächen. Außerdem sollte man stets bedenken, wie zart so ein kleiner Körper noch ist. Eine Kopfverletzung kann auf die gesamte Entwicklung ungeahnte Folgen haben.
Ebenso die Frage nach vernünftigen Laufschuhen für unsere Kleine kam auf. Wann ist der richtige Zeitpunkt? Ein paar gute Laufschuhe kosten schließlich ab ca. 30,- Euro aufwärts. Am besten ist es jedoch solange wie möglich mit den Schuhen zu warten. Zu früh getragene Schuhe verhindern dass die Fußmuskulatur richtig trainiert wird.
Daher warten wir noch ein wenig mit den Schühchen bis unsere Kleine die ersten Schritte alleine macht. Solange darf sie noch barfuß laufen an der Hand in der Wohnung. Schließlich haben wir ja Zeit und niemand soll sich unter Druck gesetzt fühlen. Der richtige Zeitpunkt kommt von alleine.
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Kat am 17.10.2008 um 13:53 Uhr.
Ein Grundsatz bei uns zu Hause ist, dass der Fernseher in der Gegenwart unserer Tochter nicht läuft. Diese Regel versuchen wir mindestens bis zu ihrem 3. Lebensjahr aufrecht zu erhalten – gerne auch länger. Jedoch werden wir unserer Tochter in der heutigen Gesellschaft das Medium Fernsehen dauerhaft nicht vorenthalten können. Wenn es soweit sein sollte, werden wir sicherlich entsprechende Regeln formulieren und Grenzen setzen. Aber wer weiß, ob das Fernsehen bis dahin seine Relevanz behält bei dem was einem derzeit im deutschen TV geboten wird. Die Qualität lässt ja zu wünschen übrig.
Doch wieso ist auch ein nebenher laufender Fernseher schädlich für das Kind? Es lassen verschiedene Gründe hierfür finden. Zunächst führt er dazu, dass Kleinkinder unkonzentriert werden. Sie beschäftigen sich weniger intensiv und lange mit ihren Spielsachen. Spielen ist jedoch wichtig für die geistige und motorische Entwicklung. Es lernt dadurch Vorgänge besser kennen und die Umwelt besser zu verstehen.
Außerdem kann Fernsehen dazu führen, dass die Kreativität eingeschränkt wird. Es wird sich beim Spielen kaum eigene Rollen ausdenken, sondern das Fernsehen wird ihm dabei Vorbild sein. Jedoch muss ein Kind alleine lernen verschiedene Rollen einzunehmen um seine eigene Individualität auszubilden.
Fernsehen im frühen Kindesalter hat sicherlich auch Einfluss auf das Suchtverhalten später. Sie werden mit hoher Wahrscheinlichkeit dauerhaft zu “Fernsehjunkies”. Kinder werden schließlich bereits früh geprägt. Ferne sollte man wissen, dass gerade Kinder noch Probleme haben zwischen Realität und Fiktion zu unterscheiden.
Wer seinem Kind etwas Gutes tun möchte, sollte daher den Fernsehen auslassen solange die Kinder in der Nähe sind. Und wenn die Kinder mal allein spielen, kann man die Zeit endlich mal anderweitig nutzen: ein Buch oder eine Zeitschrift lesen, selber kreativ werden und basteln oder einfach mal die Ruhe genießen. Damit ist man sicherlich ein wesentlich besseres Vorbild auf Dauer.
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Kat am 08.10.2008 um 08:47 Uhr.
Die Variationen an fertigen Milch- und Abendbreis ist schon exotisch und breit gefächert. Doch viele davon zielen wohl eher auf die Geschmäcker der Eltern als auf die der Kinder. Ein Kind welches zum Beispiel noch nie Schokoladen- oder Stracciatellabrei kennengelernt hat, wird nichts vermissen. Daher sollte man gleich die Finger davon lassen.
Besser und einfacher ist es den Abendbrei am Besten selbst zu zubereiten. Beim abendlichen Milchbrei handelt es sich um einen Milch-Getreide-Brei. Alles was man dazu braucht sind also Getreide und Milch. Anfangs sollte man zunächst mit glutenfreiem Getreide anfangen. Gluten ist das das Kleber-Eiweiß, welches in Getreide enthalten ist. Mit der Zeit kann man dann nach und nach glutenhaltiges Getreide einführen um das Verdauungssystem des Kindes daran zu gewöhnen. Die Glutenunverträglichkeit ist auch als Zöliakie bekannt.
Zu den glutenfreien Getreidesorten zählen Polenta/Mais, Quinoa, Couscous, Amarant, Reis/Reisflocken und Hirse/Hirseflocken. Glutenhaltig hingegen sind z.B. Roggen, Weizen, Gerste und Dinkel. Hafer enthält dagegen Gluteline, wird in Deutschland aber bisher auf Grund möglicher Verunreinigungen mit anderem Getreide nicht für eine glutenfreie Ernährung empfohlen.
Und nun zum Rezept:
- 20 g Getreide (später können auch mal 25 g genommen werden, wenn der Hunger wächst)
- 200 ml Vollmilch oder auch Säuglingsmilch
Die meisten Empfehlungen besagen, dass Babys bereits 200 ml Vollmilch am Tag vertragen. Wer dennoch sicher gehen möchte kann aber auch weiterhin Säuglingsmilch verwenden. Dazu mischt man am Besten das Pulver mit dem Getreide und kocht es gemeinsam auf. Alternativ kann man auch das Getreide zunächst mit dem Wasser aufkochen und anschließend das Milchpulver unterrühren.
Wie gesagt sollte man zunächst mit glutenfreien Getreide beginnen und dann langsam glutenhaltiges Getreide einführen wie z. B. Grieß (Weizengrieß).
Persönlich mischen wir immer noch ein wenig Obst unter z.B. 4-5 Himbeeren oder 3-4 Erdbeeren. Vitamin C z.B. beim Hirsebrei ermöglicht eine verbesserte Eisenaufnahme. Ansonsten sollte der Milchbrei eigentlich “pur” gefüttert werden, was bei uns problemlos beim Morgenbrei funktioniert.
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Kat am 05.10.2008 um 20:22 Uhr.
Die große Koalition hat sich mal wieder zu einigen gemeinsamen Beschlüssen durchgerungen. Darunter befindet sich auch eine aberwitzige Erhöhung des Kindergeldes: das Kindergeld wird ab 2009 um 10 Euro pro Monat angepasst.
Sicherlich ist es erfreulich, dass überhaupt an eine Erhöhung gedacht wurde, aber um nur 10 Euro ist wohl etwas sehr mager. Man bedenke, dass bis dahin die letzte Kindergelderhöhung 7 Jahre her ist! Die geplante Erhöhung wird den gestiegenen Lebenshaltungskosten, der Inflation und denn heutigen Ansprüchen der Gesellschaft wohl kaum gerecht. Man bedenke die erhöhten Steuerlasten durch Mehrwertsteuer oder die steigenden Benzinpreise und allgemeinen Energiekosten. Ab dem 3. Kind wird das Kindergeld um 16 Euro erhöht. Aber all dies ist nur – wie man so schön sagt – ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Wer Kinder hat, weiß schon lange, dass man es in Deutschland nicht gerade einfach in dieser Hinsicht hat. Man muss sehen, wo man bleibt. Leider zählen Kinder in diesem Staat noch zu wenig, als dass man ihnen eine ordentliche Unterstützung und einen fairen Einstieg in das spätere Berufsleben gewährt.
Die Bestrafung von Familien in unserer doch so modernen Gesellschaft durch mehr Lasten als Erleichterungen führt im Endergebnis zu einer Vermehrung der Single-Haushalte. Da bleibt nur zu hoffen, dass das gesparte Geld vielleicht an anderer Stelle den Kindern zu Gute kommt. Aber das ist sicherlich nur Utopie. (Kinder)Armes Deutschland!