Gesundheit & Ernährung

Bauchweh ist nicht gleich Bauchweh

Kinder haben oft Bauchweh. Ein Besuch beim Arzt zeigt aber oftmals, dass ihnen in Wirklichkeit der Bauch gar nicht schmerzt. Zumindest lässt sich diagnostisch nichts feststellen. Für viele Eltern stellt sich dann die Frage: wo liegt das Problem? Das Kind bildet sich die Schmerzen sicherlich nicht ein.

In einem solchen Fall müssen sich die Eltern auf die Suche begeben nach den Ursachen. Und diese können vielfältiger Natur sein. Kinder projezieren ihre Schmerzen und Sorgen auf die Mitte ihres Körpers – also auf den Bauch. Ausserdem fällt es gerade sehr kleinen Kindern schwer genau zu artikulieren, was ihnen eigentlich fehlt.

Echte Bauchschmerzen erkennt man bei Babys daran, dass der Bauch nach der Mahlzeit aufgebläht ist. Babys leiden oftmals an diesen Blähungen. Meistens hilft es siemit dem Bauch auf der Schulter zu tragen um ihnen den Druck zu nehmen. Auch eine Massage mit Öl im Uhrzeigersinn bewirkt oftmals wunder. So gibt es beispielsweise von Weleda ein spezielles Baby-Bäuchleinöl. Persönlich haben wir unserer Tochter regelmäßig das Bäuchlein massiert und sie hat nie wirklich ernsthafte Probleme mit Blähungen und Bauchschmerzen gehabt bisher.

Kleinkinder hingegen greifen sich bei Bauchschmerzen oftmals an den Bauch und drücken die Schmerzen durch ihre Mimik aus. Bei größeren Kinder kann man bereits eher darüber sprechen. Aber auch sie benötigen in solchen Fällen mehr Zuwendung und Körperkontakt.

Kinder reagieren auch auf neue oder in stressigen Situationen mit Bauchweh. Daher ist die Ursachenforschung so wichtig. So kann Stress im Kindergarten durch einen neue Erzieherin beispielsweise bei empfindlicheren Kindern bauchweh hervorrufen. Gehen die Schmerzen jedoch mit weiteren Symptomen einher wie Übelkeit und Erbrechen, Fieber, Verstopfung oder Durchfall einher sollte man auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.

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