Allgemein, Eltern & Familie

TV-Tipp: Arm oder reich?

In Deutschland wird das Gefälle zwischen arm und reich zunehmend größer. Die Leidtragenden sind hierbei die Kinder. In Deutschland gibt es laut Bundesfamilienministerium 2,4 Millionen armutsgefährdete Kinder.

Doch wie sehr unterscheidet sich der Alltag von Kindern aus den unterschiedlichen Verhältnissen? Hierzu strahlt Vox am 2. Dezember um 22.15 Uhr eine stern TV-Reportage mit dem Titel “Arm oder reich” aus. Dazu wurden Kinder aus armen und reichen Familien begleitet und ihr Alltag dokumentiert.

Ich bin gespannt auf die Umsetzung dieses brisanten Themas. Theoretisch passt es gut in die Vor-Weihnachtszeit, da gerade in dieser Zeit viele Spendenaktionen laufen. Außerdem haben gerade zu Weihnachten viele Leute ein oftmals empfindlicheres Gemüt als sonst. Dabei sollte solch ein Thema immer aktuell sein. Dabei ist es nicht nur alleinige Aufgabe der Politik zu versuchen solche Missstände zu beseitigen, sondern auch der Einzelne kann in verschiedenen Situationen für eine verbesserte Lage beitragen.

Leider läuft die Sendung zu später Stunde, aber dank modernster Technik kann ich diese notfalls aufzeichnen. Denn unsere Tochter schafft einen manchmal schon tagsüber…

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Gesundheit & Ernährung

Welches Gemüse für den ersten Brei?

Vor einiger Zeit habe ich ausführlich über das Thema “Der erste Brei” geschrieben. An dieser Stelle möchte ich zusammenfassen, welche Gemüsesorten sich für den ersten Brei eignen.

Allseits bekannt ist der Möhrenbrei. Möhren enthalten viel Beta-Karotin, welches die Vorstufe des Retinols (Vitamin A) darstellt. Möhren enthalten ausserdem Kohlenhydrate in Form von Zucker und Stärke, Eiweiß, Kalium, Calcium, Eisen sowie die Vitamine B1, B2, C und E.

Doch nicht jedes Kind verträgt Möhrenbrei zu Anfang problemlos, da dieser zu Blähungen führen kann. Wenn man also weiß, dass das Kind tendenziell zu Blähungen neigt sollte auf die Alternativen Pastinake oder Kürbis zurück gegriffen werden.

Pastinaken enthalten viele Balaststoffe. Diese regen die Verdauung an. Auch der Kohlehydratanteil ist nicht gerade wenig und lässt sich mit dem der Kartoffeln vergleichen. Ansonsten ist die Pastinake reich an Folsäure, Calcium, Eisen, Kalium, Mangan, Phosphor, Magnesium und Zink.

Der Kürbis ist auch sehr bekömmlich für den ersten Brei. Ähnlich wie die Möhre ist er reich an den Vitaminen A, C und E sowie den Mineralstoffen Calcium, Kalium und Zink. Am Besten greift man zum Hokkaido-Kürbis. Dieser kann komplett gekocht werden. Die harte Schale wird beim Kochen butterweich und man muss nicht viel Zeit und Arbeit in das Schälen investieren.

Und für den Fall, dass es doch zu Blähungen kommen sollte bei der Einführung des Breis hilft es oftmals Birne unterzumischen. Ausreichend zu trinken unterstützt ebenso die Verdauung. Ansonsten ist es sinnvoll ein Schuss Orangensaft unter die einzelnen Portionen zu mischen, da dadurch die Eisenaufnahme erheblich verbessert wird.

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Eltern & Familie, Produkte & Tests

Medienbildung in der Familie

Medien spielen in dem Leben unserer Kinder heutzutage eine wichtigere Rolle denn je zuvor. Sie werden überall damit konfrontiert. Über die Einflüsse von Medien und geeignete Filme für Kinder habe ich bereits geschrieben.

Das Medienkompetenz-Netzwerk NRW (mekonet) hat jetzt einen aktualisierten Ratgeber zum Thema “Medienbildung in der Familie” herausgegeben. Das Dokument steht auf der Seite von mekonet zum kostenlosen Download bereit. Worum es dabei geht, lässt sich der nachfolgenden Kurzbeschreibung entnehmen:

„Medienbildung in der Familie“ möchte Mulitplikator(inn)en der Medienbildung für die Mediensozialisation in der Familie sensibilisieren. Neben allgemeinen Informationen werden Anregungen für die Elternberatung gegeben. Zahlreiche Links und Literaturhinweise ergänzen das Angebot.

Der eine oder andere nützliche Tipp für den Alltag lässt sich bestimmt finden. Wichtig ist jedoch auch bei dem Thema Medien: die Eltern dienen immer als Vorbild für ihre Kinder.

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Baby & Kind, Entwicklung & Erziehung

Fördern ohne zu fordern

Viele Eltern möchten heutzutage ihre Kinder bereits im Babyalter so intensiv wie möglich fördern. Dabei wird oft von einem Kurs zum nächsten gehechtet. Dieser Aktionismus mit dem Kind wird zunehmend zur Kunst und kompliziert sich unnötig, sobald man zwei oder mehr Kinder fördern möchte.

Bei so manchem strengen Zeitplan von einigen Eltern fragt man sich jedoch irgendwann, ob sie nicht einfach zu viel des Guten für ihre Kinder wollen? Viele von uns wurden selbst im Kindesalter nicht in dem hohen Maße gefördert, wie es heute manchmal der Fall ist. Und aus den meisten Kindern ist heute etwas Anständiges geworden – ohne eine Überzahl an Kursen zur richtigen Förderung.

Viel wichtiger bei dem ganzen Treiben sollte für die Kinder der Spass sein. Kinder lernen schließlich aus ihrer Entdeckerfreude heraus. Als Eltern sollte man sich vor Augen führen, dass man nicht Interesse für alles haben kann. Deswegen sollten wir auch nicht von unseren Kindern verlangen, mehr zu unternehmen als sie sich selbst zutrauen würden. Auch Kinder müssen am Ende ihren eigenen Weg finden. Man muss bei der Förderung die Kinder führen lassen. Und eine kleine Verschnaufpause tut den Kleinen ebenfalls gut und hilft das Erlebte zu verarbeiten. Kinder sollten Zeit haben ihre Fähigkeiten zu entwickeln und weiter zu entwickeln.

Eltern sollten sich fragen, ob bei allen wohlgemeinten Förderungen nicht andere Fähigkeiten auf der Strecke bleiben könnten. Kinder, die nur von A nach B chauffiert werden, um ihre Kurse zu absolvieren, werden es schwerer haben Freundschaften zu bilden oder sich mit anderen Kindern auseinander zu setzen. Ihnen fehlt die Zeit zum Spielen. Denn auch die sozialen Fähigkeiten sind am Ende wichtig, vor allem für das berufliche Leben.

Besser nicht zu viel von den Kindern fordern, wenn man sie richtig fördern möchte. Schließlich hat jedes Kind am Ende seine eigene Persönlichkeit mit eigenen Interessen und Neigungen.

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Eltern & Familie, Entwicklung & Erziehung

Spielzeugfreie Zeit

Wenn man Kinder hat, muss man sich mit so einigen Themen befassen. Dazu gehören auch pädagogische Konzepte – spätestens wenn es um die Auswahl der Kinderbetreuung geht. Dabei bin ich auch auf die “spielzeugfreie Zeit” gestoßen.

Zunächst fand ich den Gedanken etwas seltsam. Ich dachte nur, wie mein Kind sich den ohne Spielzeug beschäftigen soll? Bei kleinen Kindern unter 3 Jahren lässt sich dies oftmals noch schwer realisieren. Außerdem ist es vom Vorteil, wenn mehrere Kinder anwesend sind. Das Konzept lässt sich aber auch zu Hause realisieren. Und dies funktioniert umso besser, wenn Mama und/oder Papa sich auch mal Zeit nehmen dafür.

Mit diesen Punkten im Hinterkopf macht die spielzeugfreie Zeit Sinn. Die Kinder lernen dadurch sich gegenseitig auseinander zu setzen und Konflikte zu lösen. Sie haben schließlich nur sich und können nicht in eine Ecke abziehen mit ihrem Spielzeug und vor sich hin schmollen. Es hilft ihnen und gibt ihnen Zeit sich mit Situationen auseinander zu setzen. Man kann dies mit Erwachsenen vergleichen, die in schwierigen Situationen sich mit unterschiedlichen Dingen ablenken. Sobald aber Ruhe einkehrt, fängt man an sich Gedanken zu machen.

Spielzeugfreie Zeiten wirken sich auch auf die Kreativität aus. Die Kinder fangen an miteinander zu kommunizieren und denken sich eigene Spiele aus. Dabei werden Rollen verteilt. Das Einnehmen von verschiedenen Rollen wiederum dient der Selbstfindung: wann fühle ich mich wohl, was passt zu mir, was mache ich lieber ungerne. Für die neuen Spiele werden auch alltägliche Dinge umfunktioniert und in das Spiel integriert wie z.B. Decken um Höllen zu bauen.

Oftmals wird der Streit zwischen den Kleinen auch verringert. Sie diskutieren über ihre Rollen, aber es gibt kein Streit um Spielzeug. Spielzeugfreie Zeiten wirken sich somit positiv auf die sozialen Kompetenzen aus. Sie stärken ihre Beziehungen untereinander.

Ein anderer Faktor ist wohl die Suchtprävention. Kinder werden heutzutage viel zu oft mit irgendwelchen Spielzeugen “abgespeist” anstatt ihren Bedürfnissen nach Zuwendung, Zeit miteinander etc. nachzukommen. Ihre Ersatzbefriedigung finden diese dann zunächst im Spielzeug.

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Gesundheit & Ernährung

Was tun bei wundem Babypopo?

Ein wunder Babypopo ist der Alptraum aller Eltern und Babys. Leider kann dieser schneller auftreten als einem lieb ist. Auch wir mussten da durch und waren trotz aller Tipps und Informationen die wir dazu hatten irgendwie ratlos. Schuld waren bei uns die Zähne, weil Babys dann Durchfall bekommen können und die Ausscheidungen selbst wohl recht säurehaltig sein sollen.

Durch die Windeln insbesondere Wegwerfwindeln entwickelt sich ein feucht-warm Klima. Angesichts der Tatsache, dass die Windeln dicht sind, ist dies nicht gerade verwunderlich. Zunächst einmal heisst es dann: häufig wickeln. Dabei sollte man darauf achten, dass Babys bei der Anwendung von Feuchttüchern oder Lappen sehr empfindlich sind. Schließlich ist die Haut gereizt und das schmerzt natürlich. Beim Reinigungen empfiehlt es sich generell einen Lappen und Wasser zu benutzen. Feuchttücher enthalten trotz allem Stoffe, die die Haut in der Regel zusätzlich reizen. Bei hartnäckigen Resten können pflanzliche Öle dabei helfen, diese sanft zu entfernen.

Anschließend muss der Po getrocknet werden. Dazu kann man ihn vorsichtig abtupfen. Ein anderes beliebtes Hilfsmittel ist der Föhn. Hierbei muss aber darauf geachtet werden, dass dieser weder zu heiß ist noch dass das Kind ihn anpinkeln kann. Die Gefahr besteht vor allem bei Jungs. Es empfiehlt sich die Kleinen auf den Bauch oder zumindest in die Seitenlage zu legen.

Wir haben unsere Tochter in Zeiten von Wundheit auch viel ohne Windeln strampeln lassen. Eine Stoffwindel und eine Betteinlage unterm Po haben dabei immer das Schlimmste verhindert. Windelfreie Zeiten helfen auch viel bei einem wunden Po.

Ein Allheil-Mittel bei wundem Po ist wohl angeblich auch hier die Muttermilch. Es werden auch zinkhaltige Salben empfohlen. Bei Wegwerfwindeln gibt es dann nur das Problem, dass diese nicht mehr atmungsaktiv sind, da Salben die Poren verstopfen können. Aber auch prinzipiell zu dick aufgetragene Cremes verhindern, dass die eigne Babyhaut nicht richtig atmen kann und dadurch ein feuchtes Klima entsteht.

Und was haben wir sonst noch unternommen gegen den wunden Po? Mir wurde neben der windelfreien Zeit Heilwolle empfohlen. Diese hat bei uns Wunder bewirkt. Nach 2-3 Tagen haben wir damit den wunden Po unserer Tochter jedes Mal ruckzuck weg bekommen. Und die Investition in Heilwolle lohnt sich allemal, da sie zu verschiedenen Zwecken eingesetzt werden kann. Der Vorteil an Heilwolle ist, dass sie recht fetthaltig ist und dadurch den Babypo sozusagen “schmiert” ohne Poren zu verstopfen.

Und in besonders extremen Fällen hilft nur  noch der Gang zum Kinderarzt.

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Allgemein

Surftipp: Lovelystuff

Einen Surftipp habe ich ja hier schon mal vorgestellt. Da wir uns nun Weihnachten nähern, werde ich versuchen in den nächsten Wochen weitere Surftipps zu empfehlen. Dabei sind diese jedoch nicht nur zu Weihnachten aktuell.

Heute im Angebot haben wir Lovelystuff. Hier lassen sich Produkte und Geschenke finden zur Hochzeit, für die Mama und Babys. Dabei ist die Auswahl an Produkten eher gering im Vergleich zu anderen Onlineshops. Jedoch macht dies die Auswahl einfacher und die angebotenen Produkte wurden sicherlich mit Sorgfalt ausgewählt. Die Seite heißt ja vermutlich nicht umsonst Lovelystuff.

Für die Mama oder auch werdende Mama stehen u.a. Tees, Kleidung, Favoriten, Pflegeartikel, Produkte für unterweges und Geschenke zur Auswahl. Auch in der Kategorie Hochzeit gibt es verschiedene Kleinigkeiten, die dennoch für die Erinnerung sind zur Auswahl wie Gastgeschenke oder Geschenke für die Hochzeitsreise. Die Größte Auswahl lässt sich für die Allerkleinsten finden – aber die stehen ja auch immer im Mittelpunkt. So gibt es verschiedene witzige Ideen, die auch alltagtauglich sind wie z.B. eine Aua-Tasche oder Baby-Mahlzeit-Tasche, verschiedene personalisierbare Produkte, Einschlafhilfen, Schnullerketten etc.

Vorbeischauen lohnt sich auf jeden Mal und die Preise sind für die angebotenen Produkte akzeptabel. Denn schließlich werden viele Sachen auch personalisiert angeboten. Und vor allem zur Geburt lassen sich hier sicherlich einige Anregungen finden für junge Familien aber auch für solche, die schon Kinder haben ;)

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Gesundheit & Ernährung

Honig ist tabu für Säuglinge

Honig gilt als bewährtes Hausmittel bei Erkältungen. Kranken Kindern wird daher gerne mit Honig gesüßter Tee oder Milch zum Trinken gegeben um sie schnellst möglich wieder fit zu bekommen. Zusätzlich animiert die gesunde Süße sicherlich dazu, dass die Kinder im Krankheitsfall Flüssigkeit zu sich nehmen.

Für Säuglinge ist Honig jedoch tabu obwohl er ein hochwertiger Naturstoff ist. Hierbei stellt sich vielen Eltern die Frage: warum dürfen Kinder im ersten Lebensjahr keinen Honig bekommen?

Dies liegt daran, dass bei der Verarbeitung des Honigs Bakterien aus der Umwelt hineingelangen können. Besonders gefährlich für Kinder im ersten Lebensjahr ist hierbei der Krankheitserreger Clostridium botulinum. Das Bakterium bildet ein lähmendes Gift, welches zu einer Lähmung des Säuglingsdarmes führt. Erste Anzeichen hierfür sind eine hartnäckige Verstopfung, Apathie und Appetitlosigkeit. Im weiteren Krankheitsverlauf vermehren sich die Erreger zunächst explosionsartig im Darm. Das Gift (Botulinustoxin) geht in den Blutkreislauf über und bewirkt eine zunehmende Lähmung aller Muskeln. So kommt es dann zu Schlucklähmungen, fehlender Mimik, Lähmung von Armen und Beinen, Halteschwäche des Kopfes bis schließlich die Atemlähmung eintritt.

Die Krankheit ist als Botulismus bekannt und kann in seltenen Fällen auch bei Erwachsenen auftreten. Auch der Säuligungsbotulismus tritt sehr selten auf. Bei vorhandenen Anzeichen sollte selbstverständlich sofort ärztliche Hilfe aufgesucht werden damit eine entsprechende Therapie gestartet werden kann.

Ab dem ersten Lebensjahr kann davon ausgegangen werden, dass die Darmflora stabil genug um auch mit solchen Krankheitserregern fertig zu werden. Besonders kritisch wird die Gabe von Honig bei Säuglingen bis zum 6. Monat gesehen. Da gerade Babys unterschiedlich weit entwickelt sind, ist es ratsam keinerlei Honig bis zum ersten Lebensjahr zu geben.

Ein anderer Grund, warum man Säuglingen und kleinen Kindern prinzipiell nicht alles süßen sollte (auch nicht mit Honig), besteht darin das es den Zähnen nicht gut tut. Was ein Kind nicht kennt, kann es auch nicht vermissen. Daher sollte man mit dem Süßen vorsichtig sein, bevor sich die Kleinen zu sehr daran gewöhnen. Und schlechte Zähne können dann nur der Anfang sein von gesundheitlichen Problemen.

[Quellen: Babycenter, Landesärztekammer BW]

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