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Vorsicht bei selbstgemachter Knete

Selbstgemachte Knete ist eine tolle Alternative zu der künstlich hergestellten. Im Internet lässt sich eine Vielzahl an Rezepten finden um Knete selber herzustellen.

Laut Bundesverband Deutscher Apothekerverbände (ABDA) enthalten viele Rezepte jedoch Alaun (Kaliumaluminiumsulfat) als Zutat. Es besitzt eine leicht desinfizierende Wirkung. Alaun dient aufgrund dessen dazu, dass die Knetmasse nicht von Mikroorganismen befallen wird und somit länger haltbar ist.

Bei Kontakt mit dem Mund oder beim Verschlucken von Alaun kann es jedoch zu Vergiftung kommen. Es zieht die Schleimhäute und Haut zusammen. Ebenso verurschat es brennen im Mund, Übelkeit, Erbrechen oder Schluckstörungen. Genaue Grenzwerte ab wann Alaun zu solchen Beschwerden führt, gibt es nicht. Bei Verwendung von Alaun in Knetmasse sollten anschließend die Hände gründlich gewaschen werden.

Besser ist es jedoch von vorn herein sich nur auf Lebensmittel als Zutaten für selbstgemachte Knete zu konzentrieren. Dann bleibt der Spass mit der Knete auch erhalten. Außerdem muss man nicht ständig aufpassen, dass das Kind die Knete jeden Moment in den Mund nehmen könnte. Und Kinder vergessen manchmal in all der Aufregung auch gerne mal das Hände waschen. Also, aufgepasst bei Knetrezepten und ansonsten viel Vergnügen beim Kneten.

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Werbezielgruppe Kinder im Marketing

Kinder sind konsumkräftige Käuferpotentiale für die deutsche Wirtschaft. Dies verdeutlicht eine aktuelle Studie vom Egmont Ehapa Verlag, die KidsVerbraucherAnalyse 2008 (KVA). Den Ergebnissen zufolge besitzen deutsche Kinder im Alter von sechs bis dreizehn Jahren über 2,6 Milliarden Euro an Taschengeld nebst Geldgeschenken sowie weiteren 3,8 Milliarden Euro auf ihren Sparkonten. Ferner stehen Teenagern im Alter von zwölf bis neunzehn Jahren über 5,34 Milliarden Euro zur Verfügung. Diese Zahlenwerte sind auf den ersten Blick wirklich sehr beeindruckend. Doch schauen wir etwas genauer hin.

Vor allem bei dem Thema Sparkonto kommt die Frage auf, in wie fern die Kinder bereits Zugriff darauf haben? Ich gehe hier zunächst davon aus, dass viele Eltern für ihre Kinder ein Sparkonto angelegt haben, um ihnen später eine gute Ausbildung oder einfach den Führerschein als erste Meilensteine im späteren Leben als junge Erwachsene zu ermöglichen. Eine Vielzahl der Kinder wird vermutlich keinen Zugriff auf dieses Geld haben und erst mit ihrem 18. Geburtstag das alleinige Verwaltungsrecht über das Konto von der Bank erhalten.

Wieso sind solche Zahlen überhaupt relevant? Nun, für die Werbe- und Marketingindustrie diese Werte sehr interessant. Sie geben Auskunft darüber, wie viel Geld den Kindern in diesem Alter zur Verfügung steht. Die potentielle Konsumkraft spielt hier eine wichtige Rolle, auf die sich Marktanalysten in diversen weiteren Analysen verlassen. So diskutiert unter anderem die EUROFORUM-Konferenz “Kidsworld” darüber, wie man diese kritischen Konsumenten am Besten kommunikativ erreicht. Erfolgreiche Kommunikationskonzepte von Unternehmen wie Adidas, Disney, Burger King oder Metro kommen hier beispielhaft zum Einsatz.

Wenn ich so etwas lese, dann bin ich doch ziemlich gespalten. Einerseits sehe ich die wirtschaftswissenschaftlichen und marketingtechnischen Aspekte. Diese sagen mir, dass der Staat den Konsum braucht, man muss Produkte zielgruppenspezifisch vermarkten und ohne Konsumenten gäbe es keine Unternehmen. Auf der anderen Seite bin ich auch Mutter und wie mein Mann ein kritischer Elternteil. Ich möchte nicht, dass mein Kind von dieser ganzen Werbewelt erschlagen wird. Ich möchte nicht, dass meinem Kind suggeriert wird, dass es Dinge braucht, die es in Wirklichkeit nicht braucht. Sicherlich soll unsere Tochter später ihre Wünsche äußern dürfen. Aber als Elternteil bin ich -so lange das Kind nicht volljährig ist und absolut selbstständig und verantwortlich handelt- mit verantwortlich darüber zu entscheiden, was mein Kind benötigt und was nicht. In unserer heutigen Zeit beeinflussen Kinder sehr stark den Konsum. Sie bestimmen mit, was gekauft und angeschafft wird, wohin die Reise geht oder welche Zukunftspläne eine Familie machen muss. Aber als Eltern möchte man und sollte man dennoch in bestimmten Maß die Kontrolle über endgültige Kaufentscheidungen haben.

Ziel sollte es dennoch sein, seine Kinder schrittweise an einen vernünftigen Konsum heran zu führen. Denn dauerhaft kann man seine Kinder vor der heutigen Werbeflut nicht beschützen. Aber man kann sie dazu erziehen rationale Entscheidungen zu treffen. Hierbei fällt mir ein Satz ein, der mir seit Jahren in Erinnerung geblieben ist:

“Nike, we made you. We can break you”

Dieser Satz zeigt doch die Macht der Konsumenten. Dieser Satz stammt von einem Jugendlichen, der, wie seine Freunde, viel Geld für Nike-Produkte ausgegeben hat – oder vielmehr das Geld seiner Eltern in die Produkte steckte. Während der Sportartikelhersteller gut an den Umsätzen verdiente, lebte die Familie in eher bescheidenen Verhältnissen, jedoch das Markenbewusstsein und die förmliche Abhängigkeit vom Markenartikel wurde gefördert. Neben der Macht des Konsumenten, sich von der Marke abzukehren, demonstriert dieses Beispiel zwei weitere Aspekte:

  1. Hier wurden die tiefgründigen Hintergründe erkannt und gezeigt, dass mit der richtigen Aufklärung auch Jugendliche einen vernünftigen Konsum lernen können – trotz rebellischer Phasen.
  2. Welche Bedeutung Marketing für Teenager und welchen Einfluss die Maßnahmen auf Jugendliche haben.

Um es mit einem warnenden Unterton zu formulieren: Werbung erreicht bereits die Allerkleinsten! Dies geschieht vor allem auch unterschwellig. So bekommt unsere Tochter bereits Sachen von Winnie the Pooh und seinen Freunden geschenkt – Disney lässt grüßen!

Passenderweise findet sich in der Pressemeldung zur EUROFORUM-Konferenz auch folgende Passage:

Werbung setzt in Kinderschuhen an “Gut gemachte Werbung erreicht die Kinder, indem sie so nah wie möglich an der Lebenswelt der Kids ist [...]“, stellt der Vorsitzende der EUROFORUM-Konferenz “Kidsworld” Ingo Barlovic (iconkids & youth international research) fest und trifft damit die Grundlage eines guten Jugendmarketings: Den Jugendlichen zu verstehen.

Genau in diesem Moment wünsche ich mir, dass man Jugendliche nicht nur rein oberflächlich betrachtet und analysiert, sondern auch tiefgründig versteht und ihre Bedürfnisse erkennt. Konsum ist eine Sache. Aber wie sieht es mit den Ängsten und Sorgen über die Zukunft aus? Kinder und Jugendliche brauchen und wünschen sich eine Zukunft in einer Welt, die noch lange erhalten bleibt. Doch eine Produktion von ihren Konsumgütern durch die ärmeren Länder der Welt auf einem niedrigen Niveau ohne Rücksicht auf die Umwelt – genau diese Tatsachen unterstützen das Vertrauen in die Markenhersteller keinesfalls.

Am Ende bleibt mir als Elternteil nur übrig zu sagen: Werbung ist akzeptabel, aber bitte transparent und ohne falsche Versprechen. Und bitte in Maßen und nicht in Massen. Denn die Diskusionen mit unseren Sprösslingen müssen am Ende wir Eltern austragen, warum eine einfache Hose der um ein Vielfaches teureren Markenjeans vorzuziehen ist. Durchgescheuert wird die Kleidung schließlich auch beim täglichen Spielen. Außerdem sparen wir nicht, damit unsere Kinder das Geld für den nächst-besten Müll “verballern”, sondern damit aus ihnen und ihrer Zukunft etwas Besonderes wird. Wenn die Marketing-Industrie genau das schafft, uns Eltern zu unterstützen und die Lust auf die Marke zu steigern, dann können wir gerne weiter reden!

Kategorien: Entwicklung & Erziehung
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Regelmäßiger Tagesablauf wichtig

Kinder benötigen sobald sie aktiver werden einen regelmäßigen Tagesablauf. Anfangs ist dies noch nicht so wichtig, da sich ein Baby nur auf seine Grundbedürfnisse konzentriert: essen/trinken und schlafen.

Doch mit dem sechsten Lebensmonat werden die Kinder immer aktiver. Spätestens dann sollte man versuchen den Tagesablauf so regelmäßig wie möglich zu gestalten. Vor allem Babys im zweiten Lebenshalbjahr benötigen einen stabilen und immer wiederkehrenden Tagesablauf. Die Regelmäßigkeit gibt ihnen Sicherheit. Diese ist deshalb so wichtig, weil sich die Kleinen in dieser Zeit besonders schnell entwickeln.

Bei Unregelmäßigkeiten leiden oftmals als erstes die Schlafenszeiten darunter. Doch ausreichend Schlaf ist wichtig für die Kinder um die Geschehnisse des Tages besser verarbeiten zu können. Außerdem sind nur ausgeruhte Kinder in der Lage neue Sachen aufzunehmen und ihre Umwelt aktiv zu entdecken. Jeder der schon mal ein müdes, quengliges Kind hatte, weiß wie schwierig es ist noch Aufmerksamkeit zu erhalten.

Durch einen regelmäßigen Tagesablauf lernen die Kinder auch vorher zu sehen, was als nächstes geschieht und können sich darauf einstellen. Dadurch stellt sich die Sicherheit bei den Kindern ein.

Ab wann der Tag aber nun wirklich  regelmäßig abläuft, hängt auch von den Kindern selbst ab. Unserer Tochter konnten wir erst ab dem 10. Lebensmonat einen regelmäßigen Mittagsschlaf gewöhnen. Vorher schlief sie immer vormittags eine halbe Stunde und irgendwann am Nachmittag noch eine Stunde. Da war das Planen von Aktivitäten manchmal sehr schwierig. Mit dem regelmäßigen Mittagsschlaf ist unser Tagesablauf wesentlich gleichmäßiger geworden.

Sie weiß jetzt auch, dass sie nach dem Mittagessen eine Runde schlafen kann und ist in der Regel doch positiv erfreut darüber. Der Vormittag schafft sie in der Regel so sehr, dass sie ziemlich schnell einschläft. Es hat zwar einige Zeit gedauert, aber selbst wir hätten nie gedacht, dass wir an diesem Punkt ankommen, wo unsere Tochter regelmäßig ihren Mittagsschlaf abhält. Als Eltern hat man dann immer den Vorteil, dass man die Zeit für sich und seine Aktivitäten gut einplanen kann.

Somit ist ein regelmäßiger Tagesablauf ein großer Gewinn für alle Beteiligten. Man muss dem ganzen manchmal ein wenig Zeit geben und ein wenig Übung gehört schon dazu. Aber niemals aufgeben!

Kategorien: Entwicklung & Erziehung
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Die Vorteile des Stillens

Bevor das Kind geboren wird, stellen sich viele Mütter oft die wichtige Frage: Soll ich mein Kind stillen oder nicht?

Das natürliche Stillen bietet gegenüber der Flaschennahrung einige Vorteile. Stillen ist nicht nur praktisch, weil die frische Muttermilch immer in der richtigen Temperatur für das Baby ist. Stillen ist kosteneffizient und man erspart sich den Kauf von teurer Babymilch. Der wesentliche Vorteil gegenüber Fertigpackungen ist die natürliche Eigenschaft der Muttermilch, sich mit der Zeit den gesteigerten Bedürfnissen des Babys anzupassen. Mit dem zunehmenden Wachstum des Babys steigt auch der Fettgehalt der Muttermilch.

Stillen schützt, wie mittlerweile mehrfach wissenschaftlich bewiesen wurde, vor späterem Übergewicht. Die Ursache hierfür ist, dass gestillte Kinder bereits in den ersten Lebensmonaten einschätzen können, wann sie satt sind. Das Saugen an der Brust ist ein eindeutiges Signal für den Körper der Mutter. Entsprechend signalisiert ein Baby so, welchen Sättigungsgrad sie erreicht haben. Dieser kann von den Müttern später immer genauer gedeutet werden. Diese Fähigkeit, die Sättigung zu erreichen und richtig einzuschätzen, schützt die Kinder später vor Übergewicht.

Bei Flaschennahrung halten sich viele Eltern einfach zu strikt an die Packunsanweisung und die Mindestangaben. Als Eltern lohnt es sich daher auch bei der Fütterung mit der Flasche auf solche Signale des Kindes zu achten.

Idealerweise kommen hier Erfahrungswerte der Mütter im regen Austausch mit dem Kind ins Spiel, so dass die Ernährung immer optimaler wird und das Risiko von Übergewicht weiter sinkt, je länger die Stilldauer ist. Wenn Kinder länger als drei Monate gestillt werden, verringert sich das Risiko von Übergewicht um 50%. Empfohlen wird eine Stilldauer von mindestens sechs Monaten.

Ein weiterer Vorteil der Muttermilch besteht darin, dass sie in ihrer Zusammensetzung optimal den Bedürfnissen des Babys entspricht. Dies ist auch für die Verdauung förderlich. Gestillte Kinder leiden in der Regel seltener an Blähungen oder den berüchtigten Koliken – doch Ausnahmen gibt es immer.

Das Stillen schützt nicht nur vor Krankheiten, Infektionen und senkt das Allergierisiko, auch werden wichtige Antigene der Mutter über die Milch an das Baby weitergegeben. Wenn dieses nun erkrankt, fällt die Krankheit mit hoher Wahrscheinlichkeit weniger stark aus. Ein Geheimtipp: Ein wenig Muttermilch hilft bei verstopfter Babynase!

Langfristig wirkt sich Stillen auch positiv die Entwicklung der Zungen-, Gaumen- und Gesichtsmuskulatur aus. Die Muskulatur des Babys wird gekräftig und das Stillen verhindert im Gegensatz zum Schnuller Fehlbildungen.

Positiv wirkt sich das Stillen auch auf das Mutter-Kind-Verhältnis aus. Wie Eingangs bereits erwähnt können stillende Mütter die Signale ihre Babys besser deuten. Aber ebenso wirkt sich die innige Zeit und Ruhe, die man beim Stillen miteinander verbring , dauerhaft positiv auf die Beziehung zwischen Mutter und Kind aus.

Doch neben den Vorteilen für die Ernährung des Babys schützt Stillen auch die Mütter vor späterem Übergewicht. Stillen ist selbstverständlich positiv für die Figur – sowohl von Mutter als auch Kind. Bei ausgewogener Ernährung schmelzen die Pfunde nach der Schwangerschaft nur so dahin. Aufpassen sollte man allerdings, wenn man aufhört zu stillen. In diesem Moment muss die Ernährung entsprechend angepasst werden, da man sonst ganz schnell in die Breite wächst.

Natürlich gibt es gute Gründe, warum eine Frau nicht stillen kann oder will. Schließlich ist es jeden selber überlassen, wie das eigene Baby ernährt wird. Manchmal ist Zufüttern aber unabdingbar, wiel nicht jede Frau genug Milch zur gesunden Ernährung des Babys hat. Die Milchbildung hängt im Endeffekt von verschiedenen Faktoren an. Wichtig ist letztendlich immer, dass das Baby gesund und munter ist. Und diesen Zustand können gestillte und nicht-gestillte Kinder bei der richtigen Ernährung und durch die Unterstützung der Eltern erreichen.

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Pfefferminzöl gegen Kopfschmerzen bei Kindern

Selbst bei kleinen Problemen greifen Eltern sehr schnell in den Medizinschrank. Sehr häufig wird auch bei Kopfschmerzen auf chemische Arzneimittel gesetzt. Zwar liefern die meisten Mittel bei Kopfschmerzen gute Ergebnisse, doch gerade bei Kindern kann ein Verzicht auf Medikamente helfen, indem auf bewährte Hausmittel zurückgegriffen wird.

Laut der aktuellen Apotheken Umschau gibt es eine Alternative zu den Schmerzmitteln, die im wahrsten Sinne des Wortes kinderleicht auszuprobieren ist. So hilft bei leichten bis mittelschweren Spannungskopfschmerzen, eine zehnprozentige Pfefferminzöl-Lösung auf Stirn und Schläfen aufzutragen.

Ätherische Öle wie Pfefferminzöl eignen sich meines Wissens nach auf keinen Fall für Babys. Auch bei Kleinkindern wäre zumindest ich noch vorsichtig. Ab dem dritten Lebensjahr darf man diese Alternative gegen Kopfschmerzen jedoch anwenden. Bei regelmäßig auftretenden Kopfschmerzen sollte jedoch Rücksprache mit dem Arzt gehalten werden.

Der Versuch ist es also auf jeden Fall wert, bevor man zu chemischen Schmerzmitteln greift. Die sanfte Alternative schont in jedem Fall den Organismus und hat üblicherweise keine direkten Nebenwirkungen. Außerdem werden Kinder nicht an die Funktion und den Einsatz von Schmerzmitteln gewöhnt, deren Nachteil weiterhin ist, dass sie selber Nebenwirkungen hervorufen – manchmal auch eine andere Form von wie Kopfschmerzen.

Kategorien: Gesundheit & Ernährung
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Die Bedeutung von Kindersitzen

Als Eltern ist die Sicherheit unserer Tochter das Wichtigste für uns und hat stets oberste Priorität. Dies gilt auch für das Thema Autokindersitz.

Leider sieht man immer wieder Eltern, die bei der Sicherheit im Straßenverkehr ziemlich nachlässig handeln. So sah ich neulich eine Mutter mit ihrem Neugeborenen auf der Rückbank Platz nehmen ohne dass sich ein Kindersitz im Auto befand. Oder kleine Kinder die bereits ohne weiteres auf dem Vordersitz mitfahren obwohl sie noch nicht die Mindestgröße erreicht haben.

Anscheinend wissen solche Eltern nicht, welche Gefahren sie ihren Kindern aussetzen. Viele mögen vielleicht argumentieren: Ja, aber ich fahre doch immer vorschriftsmäßig und ordentlich. Auch wir fahren stets verantwortungsvoll egal ob unsere Tochter im Auto ist oder nicht. Aber leider kann man dies nicht immer von anderen behaupten. Wie viele Menschen haben bereits ihr Leben verloren, weil andere Autofahrer im Straßenverkehr rücksichtslos gefahren sind. Man hört immer wieder davon, dass ausgerechnet die unschuldigen Fahrer und Beifahrer bei Unfällen sterben. Im Jahr 2007 starben immerhin noch 111 Kinder unter 15 Jahren bei Verkehrsunfällen. Leider wird aus der Statistik nicht ersichtlich, wie viele Kinder dabei aufgrund eines fehlenden oder falsch installierten Kindersitzes starben.

In jedem Fall kann ein Autokindersitz Leben retten. Ein Kind, dass bei einem Unfall durchs Auto geschleudert wird weil es noch so klein und leicht ist hat geringe Überlebenschancen. Und selbst wenn es überleben sollte: welche schwerwiegenden Folgen wird das Kind davon tragen nur weil die Eltern unverantwortlich gehandelt haben?

Bei der Nutzung von Kindersitzen ist auch unbedingt darauf zu achten, dass sie Alters-, Gewichts- und Größengerecht sind. Ebenfalls der korrekte Einbau in das Auto ist wichtig. Denn nur so kann gewährleistet, dass der Kindersitz optimalen Schutz bietet.

Auf den Seiten des ADAC lassen sich eine Reihe weiterer wichtiger und hilfreicher Tipps zu diesem Thema finden. Ein Fachmarkt für Autoteile oder für Kinderausstattung sollte ebenso behilflich sein wenn Probleme auftreten.

Am Ende zählt schließlich das Wohl des Kindes und um dieses zu gewährleisten sollte ein adäquater Kindersitz im Auto benutzt werden. Für die Auswahl des richtigen Kindersitzes lassen sich im Internet zahlreiche Tests finden. Außerdem weisen die Hersteller in der Regel ihre Auszeichnungen bei den verschiedenen Testberichten direkt aus. Dadurch wird es für den Käufer einfacher und ersichtlicher, welchen Autokindersitz er auswählen sollte. Ebenfalls sollten die Verkäufer eine objektive Beratung bei herrschender Unsicherheit ermöglichen.

Ein weiterer häufiger Fehler, der gerade im Winter auftritt ist, dass Eltern ihren Kindern die Jacken anlassen. Jedoch sollten Kinder im Autokindersitz immer ihre Jacke ausziehen. Ansonsten kann kein optimaler Schutz gewährleistet werden. Wenn z.B. die Jacke im Auto geöffnet wird und es zu einem Unfall kommt, dann kann das Kind dabei aus dem Sitz wesentlich leichter herausgeschleudert werden. Das Kind ist mit der Jacke in der Regel nicht festgenug angeschnallt. Damit das Kind aber nicht friert im Auto ist es hilfreich eine Decke mitzunehmen.

Ansonsten bleibt mir nur noch übrig eine gute Fahrt zu wünschen und das ein Unfall erst überhaupt nicht passiert.

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Offene oder geschlossene Kindergartengruppe

Sobald ein Kind das Kindergartenalter erreicht, stellt sich für viele Eltern die Frage: Sollen wir unseren Liebling in eine offene oder eine geschlossene Kindergartengruppe tagsüber abgeben? Natürlich ist die Frage nur relevant, wenn die Eltern überhaupt die Unterscheidung kennen. Sehr viele Eltern wissen davon nämlich nichts.

In einem offenen Kindergarten werden die Räume nicht nach den verschiedenen Altersbereichen abgegrenzt, so dass Gruppen von einjährigen oder vierjährigen Kindern gebildet werden. Jeder Raum wird funktionell so gestaltet, dass sie den Kindern unterschiedliche Spielmöglichkeiten einräumen und dabei das individuelle Erlebnis für das Kind fördern. Kinder können dann sich ihren persönlichen Interessen und Vorlieben entsprechend in einen Raum begeben und sich dort aufhalten. Dadurch kommen sie mit Kindern aus unterschiedlichen Altersstufen in Kontakt. Sie müssen lernen, sich untereinander zu arrangieren und sich an wechselnde Gruppenformationen anzupassen. Wie im späteren selbstständigen Leben in der Schule oder als junger Erwachsener sind diese lehrreichen Momente wirklich Gold wert.

Einerseits haben die Kinder die Möglichkeit dadurch, auf ihre Art und Weise etwas Neues sowie ihre eigene Umwelt immer stärker eigenständig und – ohne an der Hand geführt zu werden – selbst zu entdecken. Anderseits muss das Kind in der Lage sein, selbstständig Entscheidungen treffen zu dürfen, welches Angebot an Spielen oder Lernmaterial es abhängig von seiner persönlichen Einschätzung wirklich nutzen möchte. Das positive Ergebnis lässt sich also daran festhalten, dass das Kind seinen ganzen Tag im Kindergarten weitgehend selbst gestalten kann.

Kinder in einer offenen Gruppe müssen natürlich einige Fähigkeiten mitbringen. Sie müssen bereits in der Lage sein, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen und aus dem vielfältigen Angeboten an Spielmöglichkeiten oder Lernmaterialien eine Wahl für sich zu treffen. Sie müssen offen und selbstbewußt genug sein, um mit anderen Kindern ständig in neuen Kontakt zu treten. Auch die ersten Ansätze zur Problem- und Konfliktlösung werden den Kindern intuitiv beigebracht. Hierfür ist ein gewisses Einfühlungsvermögen notwendig und das berüchtigte “mit dem Kopf durch die Wand”-Prinzip wird eigensinnigen Kindern sehr wenig helfen, wenn andere Kinder als ebenbürtige Partner in der Gruppe präsent sind. Ferner müssen Kinder in einer offenen Gruppe akzeptieren, dass sie keinen gleichmäßigen Tagesablauf haben, der in endloser Routine endet.

Im Gegensatz zu der bisherigen Darstellung der offenen Gruppen bleibt die Gruppe in einer geschlossen Kindergartengruppe immer unter sich. Die Aktivitäten werden gemeinsam ausgeführt – beginnend beim Frühstück über das Spielen und Mittagessen bis zum Nachmittagsschläfchen. Durch diese eingeübten, nahezu perfekt trainierten Regelmäßigkeiten in einer geschlossenen Gruppe wird dem Kind eine stabile Umgebung gegeben, aber die Individualität und das damit notwendige Entfaltungsvermögen des Kindes eingeschränkt.

Für die Beantwortung der Frage, welche Gruppe sich für welches Kind eignet, rät die Zeitschrift Eltern dazu sich folgende Fragen zu stellen:

1. Das Kind ist neugierig auf die Welt.

2. Es ist zuversichtlich, auch wenn es sich neuen Aufgaben gegenübersieht.

3. Es kann sich in andere einfühlen (”Ich frage Paul mal, warum er so traurig ist.”).

4. Es kann sich in neuen Gruppen schnell orientieren.

5. Es ist nicht völlig geknickt, wenn ein anderes Kind ihm sagt: “Mit dir spiele ich nicht”, sondern es sucht sich einen anderen Spielpartner.

Aber egal für welche Gruppenform Eltern sich für ihr Kind entscheiden: Im Vordergrund müssen immer die individuellen Bedürfnisse und persönlichen Wünsche der Kinder stehen. Eine Berücksichtigung ihrer momentanen Entwicklungsstufe sowie ihre Entfaltungswünsche spielen eine ebenso wichtige Rolle bei der Entscheidungsfindung. Die Kinder sollen sich im Kindergarten wirklich wohlfühlen können und auch gerne dahin wollen – ohne irgendwelchen Zwängen oder einem Druck ausgesetzt zu sein.

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Gerade Zähne ohne Spange?

Als Eltern macht mich sich über viele Dinge Gedanken. Dazu gehören bei uns auch die Zähne unserer Tochter.  Mein Mann und ich haben nicht unbedingt die perfektesten Zähne. Ich für meinen Teil kann mich noch sehr gut an meine Zahnspangenzeit zurück erinnern. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird unsere Tochter irgendwann mal eine Zahnspange brauchen. Wie nervig diese Dinger sind, davon kann jeder ein Lied singen, der sie mal tragen musste.

Beim Surfen nach Informationen, welche Möglichkeiten es heutzutage gibt, bin ich auf die Seite von Bisskids gestoßen. Bei Bisskids gibt es wohl ein neuartiges kieferorthopädisches Konzept, welches bei Kindern ab dem dritten Lebensjahr dafür sorgt, dass die bleibenden Zähne von Anfang gerade wachsen. Dadurch sollen Zahnspangen im späteren Alter vermieden werden.

Das Konzept wurde von der Kieferorthopädin Cordula Hordt entwickelt. Grundlage dieses Therapieansatzes ist ein spezielles Trainingsprogram. Das Konzept wird mit Hilfe von kleindkindgerechten Mitteln in Kombination mit speziellen Übungen realisiert. Die Methode ist für Kinder völlig schmerzfrei, was bereits ein positiver Aspekt darstellt. Durch Bisskids lassen sich ferner wohl auch Sprach- und Funktionsstörungen sowie Kieferfehlstellungen beheben.

Der Grundgedanke bei dem gesamten Konzept basiert darauf, rechtzeitig die Ursachen für gerade Zähne zu setzen und durch gesundes Wachstum ungewünschte Folgen zu vermeiden.

Noch ist unsere Tochter zu jung dafür, aber in 1-2 Jahren werden wir uns wohl intensiver mit diesem Thema beschäftigen. Wir werden diese Alternative auf jeden Fall in Betracht ziehen, wenn es soweit ist. Und wenn wir die nervige Zahnspange dadurch vermeiden können, wird uns später sicherlich auch unsere Tochter dafür danken.

Vielleicht findet sich ja hier jemand, der bereits Erfahrung mit dem Konzept hat und kann diese hier in den Kommentaren hinterlassen.

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