Vorsicht bei selbstgemachter Knete
Selbstgemachte Knete ist eine tolle Alternative zu der künstlich hergestellten. Im Internet lässt sich eine Vielzahl an Rezepten finden um Knete selber herzustellen.
Laut Bundesverband Deutscher Apothekerverbände (ABDA) enthalten viele Rezepte jedoch Alaun (Kaliumaluminiumsulfat) als Zutat. Es besitzt eine leicht desinfizierende Wirkung. Alaun dient aufgrund dessen dazu, dass die Knetmasse nicht von Mikroorganismen befallen wird und somit länger haltbar ist.
Bei Kontakt mit dem Mund oder beim Verschlucken von Alaun kann es jedoch zu Vergiftung kommen. Es zieht die Schleimhäute und Haut zusammen. Ebenso verurschat es brennen im Mund, Übelkeit, Erbrechen oder Schluckstörungen. Genaue Grenzwerte ab wann Alaun zu solchen Beschwerden führt, gibt es nicht. Bei Verwendung von Alaun in Knetmasse sollten anschließend die Hände gründlich gewaschen werden.
Besser ist es jedoch von vorn herein sich nur auf Lebensmittel als Zutaten für selbstgemachte Knete zu konzentrieren. Dann bleibt der Spass mit der Knete auch erhalten. Außerdem muss man nicht ständig aufpassen, dass das Kind die Knete jeden Moment in den Mund nehmen könnte. Und Kinder vergessen manchmal in all der Aufregung auch gerne mal das Hände waschen. Also, aufgepasst bei Knetrezepten und ansonsten viel Vergnügen beim Kneten.


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