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Kat am 25.02.2009 um 13:14 Uhr.
Das Deutsche Schuhinstitut in einen Kinderfuß-Report festgestellt. Für diesen umfassenden Zustandsbericht der Kinderfüße in Deutschland wurden mehr als 20.000 Kinderfüße in einem Zeitraum von zwei Jahren an über 60 Orten in Deutschland sowie der Schweiz vermessen. Zentrale Ergebnisse dieser Studie sind, dass Kinderfüße in den vergangenen Jahren breiter geworden sind und dass Eltern ihren Kindern oftmals zu große Schuhe kaufen.
Doch passende Schuhe sind wichtig für gesunde Füße. Dabei dürfen die Schuhe weder zu groß noch zu klein sein. Probleme die durch unpassende Schuhe entstehen können sind nicht nur Zehenfehlstellungen, Nagelbettentzündungen oder Fußprobleme. Auch Hüft- und Rückenprobleme können durch falsches Schuhwerk auftreten. Eine Behinderung der Entwicklung von Kinderfüßen kann später in den meisten Fällen nur eingeschränkt nachgeholt werden.
Um den passenden Schuh zu finden, sollte man zunächst einmal die Füße in einem Fachgeschäft vermessen lassen. Bei der Vermessung wird das WMS (Weiten-Maß-System) zugrunde gelegt. Beim Anpassen der Schuhe sollte zwischen Zehen und Schuhspitze ungefähr eine halbe Daumenbreite Platz sein. Das Kind muss dazu stehen und sollte die Socken tragen, die es üblicherweise trägt. Im richtigen Fachgeschäft steht eine Verkäuferin sicherlich bereit willig mit Rat und Tat zur Seite.
Aber man sollte am Ende nicht vergessen, dass das Barfußlaufen noch immer das Gesündeste für Kinder ist. Es wirkt sich positiv auf Muskeln, Bänder und Gelenke aus und stärkt diese. Schuhe dienen dem Schutz der Füße, was in unserer modernen Welt wichtig ist. Dennoch sollte man am Ende versuchen seine Kinder so oft wie möglich barfuß laufen zu lassen. Und auch wenn die Kleinen mit dem Laufen anfangen, sollte dies barfuß geschehen schon alleine weil sie so schneller das Gleichgewicht finden.
Und ob nun barfuß oder mit passendem Schuhwerk, hauptsache Kinder können dadurch ihrer Entdeckerfreude nachkommen!
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Kat am 17.02.2009 um 13:05 Uhr.
Babys entwickeln mit der Zeit eine gesunde Fettschicht, wenn sie diese nicht schon von Geburt an haben. Dadurch bilden sich viele Fältchen an dem kleinen Körper wie z.B. am Hals oder um die Ärmchen und Beinchen herum.
Die Fältchen verlocken jedoch auch dazu, dass sich in ihnen die Feuchtigkeit und Dreck sammelt. Eltern sollten daher stets darauf bedacht sein, diese gründlich zu Reinigen und nach dem Waschen oder Baden ordentlich abzutrocknen.
Das gründliche Reinigen und Abtrocknen beugt unliebsamen Hautentzündungen vor. Diese können für die Kleinen ziemlich schmerzhaft sein, so wie ein wunder Po. Beim Eincremen sollte man darauf achten, dass die Fältchen nicht zu viel Creme zurückbehalten, da diese die Atmung der Haut erschweren, Wärme und Sekrete sich stauen und ebenfalls eine Entzündung begünstigen.
Solange keine gravierenden Entzündungen vorhanden sind, reicht es, wenn man diese mit zinkhaltiger Salbe oder einer Gerbstoff-Lotion behandelt. Wenn Hautirritationen jedoch regelmäßig auftreten oder gravierender ausfallen, sollte der Gang zum Kinderarzt selbstverständlich sein.
Die Reinigung der Haut ist anfangs nicht immer leicht vor allem wenn die Kleinen anfangen sich dagegen zu wehren. Wir haben dann öfters mal zum Wattestäbchen gegriffen oder den Lappen einmal zusammengefaltet Vorsicht durch die Fältchen gezogen. Dadurch haben wir den größten Schmutz, der sich doch erstaunlicherweise fast jeden Tag in größeren Mengen angesammelt hatte gut herausbekommen. Das Abtrocknen war in der Regel weniger ein Problem.
Manchmal muss man dann nur ein wenig erfinderisch sein. Schön ist es dann, wenn die Kleinen endlich duschen können vorausgesetzt sie sind kleine Wasserratten.
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Kat am 17.02.2009 um 12:07 Uhr.
Viele Menschen kennen das Problem: Wie vereine ich den Kinderwunsch mit Beruf und Karriere? Heute erscheint es oftmals schwieriger, seine Sehnsüchte nach familiären und beruflichen Erfolgen miteinander zu vereinen. Dies gilt nicht nur für Frauen, vor allem Männer leiden unter diesem gesellschaftlichen Problem.
Denn je mehr Kinder sich in einer Familie befinden, desto mehr arbeiten die Väter. Bei den Frauen verhält es sich entsprechend umgekehrt. Hier sinkt die Zahl der Arbeitsstunden pro Woche mit steigender Kinderzahl, obwohl der Anteil an Hausarbeit als mindestens gleichwertiger Gegenpol steigt.
Das Phänomen lässt sich sicherlich damit erklären, dass Männer oftmals einfach besser verdienen. Sobald mehrere Kinder in der Familie leben, ist der Vater oftmals darum bemüht, seinen vergleichsweise gut bezahlten Job zu behalten, um seine Familie zu ernähren. Dazu leistet er dann entsprechend ein hohes Maß an Überstunden ab. Sicherlich erhofft er sich dadurch dauerhaft einen Aufstieg in der Firma bzw. mit der Zeit ein besseres Gehalt. Prinzipiell jedoch steht der Erhalt des Jobs im Vordergrund. Doch jede Familie weiß, dass hierbei ein weitaus tiefgründigeres Problem besteht: Familie und Beruf zu vereinbaren ist ohne größere finanzielle Verluste hinzunehmen einfach schwierig.
Aus der Tradition heraus sind Väter die Alleinernährer einer Familie. Das gesellschaftliche Denken, was sich vor allem in Westeuropa durch religiöse Traditionen und die Aufteilung der Ehe in Arbeit und Haushalt entwickelte, trägt ihr übriges dazu bei. Doch heute wollen viele Frauen selbst arbeiten und ihren Teil für die Familie beisteuern. Dieses Vorhaben ist aber nicht immer so einfach. Von Natur aus sind Mütter für ihre Kinder da. Das ist auch gut so. Dennoch sollte eine Frau die Möglichkeit haben, selbst entscheiden zu können, ob und wann sie arbeiten möchte. Dazu muss sie aber die Gewissheit haben, dass ihr eine gute und zuverlässige Kinderversorgung ermöglicht wird.
Genau hier setzt das Problem bezogen auf Deutschland an. Hier besteht unglaublicher Handlungsbedarf von Politik und der Wirtschaft. Für Frauen ist es genauso schwierig nach der Baby-Pause wieder in den Beruf zurück zu kehren. Denn jetzt steht nicht mehr der Job im Vordergrund, sondern das Kind braucht alle Aufmerksamkeit der Welt. Und diese wechselseitige Vereinbarung ist auf dem durch Leistungsdruck geprägten Arbeitsmarkt schwierig. Immerhin sind 40 Prozent der Frauen der Ansicht, dass sich die Situation für berufstätige Mütter in den letzten zehn Jahren nicht verbessert, sondern vielmehr verschlechtert hat.
Ein Problem, weshalb Frauen oftmals im Beruf zurück treten müssen, ist, dass sie durch die Auszeit in ihrer beruflichen Karriere zurück geworfen werden. Ganz nachdem Prinzip: Ohne Erfahrung im Job gibt es kein berufliches Weiterkommen. An sich wird hier sogar der Intelekt vieler Frauen angezweifelt, aber so funktioniert die Arbeitswelt nun mal heutzutage. Doch wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt für die Rückkehr in den Job? Dies muss jede Frau am Ende abhängig von der aktuellen Situation für sich selbst entscheiden. Zumindest sind 26% der Frauen der Ansicht, dass nach ungefähr einem Jahr der richtige Zeitpunkt für den Wiedereinstieg ist. Der Rest setzt auf spätere Zeitpunkte, nur wenige sehen wenige Wochen nach der Geburt den Zeitpunkt, um in den Beruf zurückzukehren.
Die Gründe für diese lange Zeit nach der Geburt sind jedoch in den politischen Grundfesten der Gesellschaft zu finden. Die Politik hat dazu beigetragen, dass sich eine solche Auffassung bildete. Auch treffe ich auf Frauen, die sehr gerne nach einem halben Jahr wieder auf Teilzeitbasis im Beruf beginnen möchten. Aber nicht jede Frau hat diese Möglichkeit dazu, weil Teilzeitstellen bei vielen Firmen noch immer als zu exotisch angesehen werden und man trotz qualifizierter und kompetenter Mitarbeiter die Auffassung vertritt, dass eine Arbeitskraft nicht mit ihrer vollen Leistung im Vergleich zu klassischen Vollzeitkräften zur Verfügung steht. Wie ich bereits schrieb, ist die ist Integration von Müttern jedoch ein generelles Problem.
Am Ende bleibt wieder einmal nur ernüchternd festzustellen, dass Familien sehr häufig ein zu geringer Stellenwert in der Gesellschaft beigemessen wird. Leidtragende sind am Ende alle Familienmitglieder, insbesondere Kinder, die oftmals doch zu wenig Zeit mit ihren Vätern verbringen können, oder wenn der Familienhaushalt aufgrund der einzelnen Arbeitskraft der Väter ein geschmälertes Einkommen im Vergleich zu vorherigen Doppelverdienern aufweist. Die finanzielle Unterstützung seitens des Staates in Form des Elterngeldes ist dabei nur ein kleiner Tropfen auf dem heißen Stein.
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Kat am 13.02.2009 um 13:10 Uhr.
Die Erfindung der Technik hat auch vor den Kinderzimmern nicht halt gemacht. Dies zeigt sich in den ganzen elektronischen Spielzeug, welches es mittlerweile fast überall zu kaufen gibt.
Doch hierbei ist Vorsicht geboten. Viele akustische Spielzeuge sind jedoch viel zu laut für Kinderohren. Besonders empfindlich sind dabei Babys und Kleinkinder. Zu lautes Spielzeug kann zu Hörschäden führen, welche sich wiederum negativ auf die Sprachentwicklung auswirken.
Erlaubt sind in der Regel Werte von bis zu 85 Dezibel. Leider ist die Dezibel wohl eher in den seltestens Fällen auf der Verpackung vermerkt. Daher ist es für Eltern schwer nach zu vollziehen, welches elektronisches Spielzeug geeignet ist und welches nicht.
Ferner gibt es in Deutschland bisher keine Prüfpflicht für Spielzeug. Es gibt verschiedene Prüfsiegel, auf die man als Eltern achten kann und sollte um wenigstens einigermaßen Sicherheit zu haben. Dazu zählt z.B. das neutrale VDE-Dreieck oder die verschiedenen TÜV-Prüfzeichen.
Der VDE prüft Spielwaren hinsichtlich mechanischer Aspekte und der Geräuschemmission. Ebenso eine chemische Analyse wird vorgenommen. Mechanisch wird z.B. getestet ob scharfe Kanten, gefährliche Spitzen oder verschluckbare Kleinteile vorhanden sind. Die chemische Analyse umfasst u.a. die Prüfung auf giftige Materialien, Weichmacher und organische Schadstoffe.
Auf dem deutschen Markt werden wohl bisher nur ca. 20% aller Spielzeuge von unabhängigen Testhäusern geprüft. Die Vermutung liegt daher nahe, dass weltweit noch weniger Spielzeuge getestet werden.
Dies ist am Ende schon ziemlich bedenklich, denn schließlich geht es um die Sicherheit von Kindern. Diese können am allerwenigstens etwas dafür, wenn sie durch Spielzeug einen Schaden erleiden insbesondere wenn dieser dauerhaft ist. Als Eltern sollte man daher versuchen solche Hersteller zu unterstützen, die unbedenkliches Spielzeug herstellen.
Persönlich sind wir dagegen, dass unsere Tochter zu viel elektronisches SPielzeug hat. Wir sind dann auch darauf bedacht, dass sich verschieden Stufen der Lautstärke einstellen lassen. Ansonsten setzen wir lieber auf “klassische” Spielwaren. Zumal zu viel elektronisches Spielzeug auch einfach irgendwann auf die Nerven der Eltern gehen. Dies erinnert an den Satz: weniger ist manchmal mehr!
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Kat am 11.02.2009 um 21:04 Uhr.
Mittlerweile ist es nahezu unumgänglich, dass Kinder nicht mit dem Internet in Kontakt kommen. Das moderne Medium begleitet sie als eine Art “Alleskönner” mittlerweile von klein auf an. Ebenso präsent sind die potentiellen Gefahren, die das Internet verbirgt. Ich möchte hier meine Leser nicht erneut ermahnen, auf ihre Sprösslinge zu achten und zu schützen, sondern auf einige durchaus positive Webseiten hinweisen. Es gibt sogar gute Angebote im Netz, die Kindern einen sicheren Zugang zum Internet ermöglichen.
KidZui
KidZui ist eines dieser Portalprogramme. Diese englischsprachige Software gibt es als kostenlose oder kostenpflichtige Version. Mit KidZui können Kinder nicht nur sicher im Internet surfen und haben Zugriff auf diverse Spiele, geprüfte Webseiten, lustige Bilder und so gar einige Youtube-Videos. Nein, sie können auch ihren eigenen Zui Avatar erstellen und damit auf Communities zugreifen, Freunde online treffen und sämtliche Inhalten verwalten und mit Tags ausstatten. Die zugänglichen Seiten wurden laut Anbieter durch Eltern geprüft.

KidZui bietet aber noch weitere Vorteile für Eltern. Im Prinzip kann man seine Kinder unbedenklich surfen lassen. Eltern erhalten einen detaillierten Report, um stets auf dem aktuellen Stand über die aktuellen Online-Interessen ihrer Kinder zu sein. Zusätzlich gibt es wöchentlich E-Mails, um die Interessen der Kinder nachzuverfolgen. Selbstverständlich können Eltern weitere Seiten hinzufügen und die Online-Aktivitäten entsprechend regulieren. Eine gewisse Kontrollfunktion ist für die Eltern damit gegeben.
Je nach Version (kostenlose oder kostenpflichtige) gibt es viele weitere Funktionen. Zum Testen reicht sicherlich vorerst die kostenlose Version aus. Auch die Online-Aktivitäten, wie z.B. Dauer und grundlegende Nutzungsart, beeinflußen am Ende die Entscheidung, ob man die kostenlose oder kostenpflichtige Variante wählt. Leider sind ein Großteil der bewerteten Internetseiten in englischer Sprache.
KidRex
Ein anderes Programm, was das Surfen für Kinder im Internet sicherer machen soll, ist KidRex. Es ermöglicht Kindern eine sichere Suche im Internet. KidRex wurde von Kindern für Kinder entwickelt und basiert auf der Google Custom Search und der Google SafeSearch Technologie. Die Suche beschränkt sich auch hier bisher auf den englischen Sprachraum.
Kinder Messenger
Für den deutschen Sprachraum gibt es den Windows Live Messenger für Kids. Entwickelt wurde dieser nach den Vorschriften des jugendschutz.net und der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia (FSM). Leider befindet sich das Produkt aktuell noch in einer Entwicklungsphase.
Blinde Kuh
Auch auf deutscher Seite lässt sich eine kindergerechte Suchmaschine finden: Blinde Kuh Suche. Optisch gibt es hier sicherlich noch einigen Verbesserungsbedarf. Auch wird auf der Seite nicht deutlich, wie die Bewertung bzw. die Aufnahme einer Seite erfolgt. Das Projekt wird jedoch ehrenamtlich geführt, weswegen der eine oder andere Inhalt eventuell noch nachgepflegt werden muss.
Frag Finn
Wesentlich ansprechender hingegen ist die Seite fragFinn.de. Die Suche nach verschiedenen Begriffen lieferte zudem sehr überzeugende Ergebnisse. Die Seite basiert auf einer Whitelist, so dass die dargestellten Inhalte positiv gefiltert sind. Laut eigener Aussage handelt sich hierbei um eine “thematisch und zahlenmäßig umfangreiche Liste an kindgeeigneten und von Medienpädagogen redaktionell geprüften Internetseiten.”

Mein Fazit
Kinder müssen mit Bedacht an das Internet herangeführt werden. Ein konstruktiver Dialog zwischen Eltern und Kindern ist unabdingbar. Man muss offen über die Seiten sprechen, die die Kinder am besten gemeinsam mit den Eltern besuchen. Selbst kindesgerechte Software sollte gemeinsam ausprobiert werden, denn blindes Vertrauen schützt vor der eigentlichen Kontrollpflicht von allen Eltern nicht. Für weitere Vorschläge bin ich jederzeit offen. Wer weitere Seiten für Kinder kennt, darf diese also gerne in den Kommentaren hinterlassen.
Abschließend möchte ich noch betonen, dass Kinder erst ab einem gewissen Alter dem Internet zugeführt werden sollten. Wenn Kinder alleine im Internet aktiv sind, kann einiges in die Wege geleitet werden, ohne dass dies durch die Eltern so geplant wurde. Eltern haben die Aufgabe, die Privatsphäre und das Kind selbst zu beschützen – vor sich selbst und vor anderen. Auf dieses Thema werde ich jedoch ein anderes Mal eingehen.
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Kat am 09.02.2009 um 13:08 Uhr.
Vorlesen ist für Kinder wichtig. Laut der Studie „Vorlesen im Kinderalltag 2008” haben jedoch 37% der Kinder in Deutschland nicht das Glück, dass ihnen vorgelesen wird. Dies betrifft neben dem Elternhaus auch den Kindergarten und sogar die Grundschule. Dabei wünschen sich alle Kinder, dass man ihnen vorliest.
Beim Vorlesen haben Väter jedoch das Nachsehen. Nur acht Prozent der deutschen Väter lesen ihrem Nachwuchs regelmäßig vor. Hingegen lesen 64 Prozent der Mütter ihren Kindern regelmäßig vor. Jedoch wäre es insbesondere für Jungs wichtig, wenn ihnen ihr Vater häufiger Vorlesen würde. Denn für Jungs sind am Ende die Väter das große Vorbild. Wenn sie früh für Bücher geprägt werden, greifen Jungs später auch häufiger zum Buch.
Doch wieso ist das Vorlesen überhaupt so wichtig? Hierfür gibt es viele gute Gründe.
Vorlesen ist nicht nur für den Spracherwerb wichtig und fördert die Ausdrucksfähigkeit. Es wirkt sich ebenso positiv auf die Konzentrationsfähigkeit aus. Beim Vorlesen können Kinder ihrer Fantasie und ihren Gedanken freuen Lauf lassen.
Außerdem ist das Vorlesen für Eltern und Kinder eine optimale Möglichkeit Zeit miteinander zu verbringen. Beim Vorlesen können Kinder sich bei den Eltern einkuscheln. Dadurch entsteht ein Gefühl von Geborgenheit und Nähe.
Dauerhaft wirkt sich das Vorlesen positiv auf die Lesekompetenz aus, da es die Bildung neuronaler Strukturen bewirkt. Somit bildet Lesen eine wichtige Grundlage für den weiteren Bildungsweg.
Beim Vorlesen sollte darauf geachtet werden, dass dies in Ruhe geschieht. So sollten Fernseher, Rechner und Radio während dessen tabu sein. Schließlich soll die Geschichte im Vordergrund stehen. Außerdem können Kinder sich in der Regel nur auf eine Sache konzentrieren und dies sollte während des Vorlesens die Geschichte sein.
Wichtig ist auch, dass die Eltern Spaß beim Lesen haben. Kinder merken schnell, wenn Mama oder Papa sich beim Vorlesen langweilen. Wenn die Eltern jedoch mit Begeisterung dabei sind und die Stimmen und Situationen entsprechend imitieren ist der Spaß beim Vorlesen für alle Beteiligten umso größer.
Die Regelmäßigkeit ist ein weiterer Faktor, den man beachten sollte. Man sollte seinem Kind/ seinen Kindern mindestens einmal am Tag vorlesen. Am Besten führt man regelmäßige Zeiten dafür aus. Eltern und Kinder können sich dann darauf einstellen und beide Seiten sollten sich dann daran halten.
Bücher lassen sich für alle Altersklassen finden. Man sollte versuchen sich an die Altersangaben zu halten zumal vor allem kleine Kinder ihre Konzentrationsfähigkeit ausbauen müssen. Und wenn man ein wenig googelt, lassen sich gute Lesempfehlungen finden.
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Kat am 08.02.2009 um 15:01 Uhr.
Wenn die Kinder anfangen zu krabbeln und anschließend zu laufen, beginnt für die Kleinen die große Entdeckungstour durch die Wohnung. Dabei wird alles untersucht, angefasst und in den Mund gesteckt, was ihnen zwischen die Fingerchen kommt. Unfälle sind oftmals vorprogrammiert. Es heißt nicht umsonst, dass die meisten Unfälle im Haushalt erfolgen.
Das Problem an diesen Entdeckungstouren ist, dass Kinder noch keinen Blick für Gefahren besitzen. Man spricht daher auch von einem eingeschränkten Gesichtsfeld. Bei der Sicherung der Wohnung gibt es viel zu beachten und die eine oder andere Gefahrenquelle wird schnell mal übersehen. Dies kann jedem passieren, denn schließlich haben Eltern eine andere Sichtweise auf die Wohnung von oben als Kinder von unten. Es gibt den Tipp, dass man als Eltern auf allen Vieren mögliche Gefahren in der Wohnung auffinden sollte. Leider übersieht man dennoch so einiges vor allem weil Eltern oftmals doch recht rational an die ganze Sache herangehen.
Doch worauf sollte man nun alles achten? Nachfolgend sind so umfasst wie möglich alle möglichen Sicherungsmaßnahmen aufgelistet.
Steckdosensicherung: Steckdosen wirken erstaunlich anziehend auf kleine Kinder. Zur Sicherung der Steckdosen gibt es zwei Möglichkeiten. Die erste besteht darin, dass man eine Abdeckung raufsetzt so dass sie gar nicht mehr zugänglich ist. Dies ist sinnvoll, wenn es sich um kaum oder gar nicht genutzte Steckdosen handelt. Die zweite Option ist eine so genannte entriegelbare Steckdose. Diese wird in die Steckdose eingeklebt. Der Stecker wird in der Regel mit Hilfe einer geschickten halben Umdrehung eingesteckt.
Ecken-/Kantenschutz: Diese dienen zur Absicherung von scharfen Ecken und Kanten und werden einfach aufgeklebt. Es gibt sie in unterschiedlichen Größen und Formen. Sie sind vor allem im Laufalter sinnvoll, da Kinder schnell mal auf dem Po fallen. Wenn sie dann nach hinten plumpsen, möchte man schließlich nicht, dass sie sich den Kopf aufschlagen.
Tür- und Fensterstopper: Tür- und Fensterstopper sind nicht nur bei Windzug sinnvoll. Kinder spielen auch gerne mal an der Tür herum nach dem Prinzip: auf und zu. Die Stopper verhindern, dass die kleinen Fingerchen eingeklemmt werden, wenn die Tür oder ein Fenster doch mal zu schnell zu fallen.
Tür- und Treppenschutzgitter: Bestimmte Räum können so für Kinder unzugänglich gemacht werden. Treppenschutzgitter verhindern, dass Kinder alleine versuchen die Treppe hoch oder runter zu krabbeln und dabei unter Umständen stürzen. Je nach Bedarf gibt es solche Gitter zum Verschrauben oder zum Klemmen in den Türrahmen.
Sicherheitsgitter: Diese Gitter sind breiter, flexibel und können erweitert werden. Sie dienen zur Absicherung größerer Bereiche. Auch hier ist eine Verschraubung oder ein Klemmen möglich.
Schrank- und Schubladensicherung: Diese Schutzmaßnahme wird in oder auch an Schränken eingebaut und verhindert, dass Kinder die Schränke vollständig öffnen können. Vor allem bei gefährlichen Gegenständen und Flüssigkeiten im Haushalt, wie Putzmittel oder alkoholische Getränke, ist diese Sicherung wirklich Pflicht. Aber auch Porzellan und andere Glaswaren können so vor kleinen Kinderhänden geschützt werden, denn die Gefahr besteht am Ende meistens an den einzelnen Scherben und Splittern wenn etwas zerbricht.
Schrankschloss: Alternativ zu Sicherheitsriegeln bieten sich Schrankschlösser an um 2 Schranktüren zu verschließen.
Verschlussstreifen: Diese Streifen sind für WCs, Schränke, Schubladen und Elektrogeräte gedacht. Sie werden entsprechend eingeklebt und Klettmaterial sorgt für ein kindersicheres Verschließen der genannten Dinge.
Herdschutzgitter: Wenn es in der Küche wieder einmal lecker duftet, sind die Kinder kaum fernzuhalten. Ein Herdschutzgitter verhindert, dass Töpfe und Pfannen vom Herd gezogen werden können und dass das Kind auf die heiße Herdplatte fassen kann. So lassen sich Verbrennungen durch das Anfassen oder durch kochendes Wasser verhindern, die vor allem bei Kindern schnell lebensbedrohlich werden können.
Herdknopf-Abdeckung: Heutzutage gibt es bereits Herde mit versenkbaren und versperrbaren Knöpfen oder solche mit Touch-Funktion. Doch nicht alle Herde bieten diese Funktionen. Da auch Knöpfe sehr anziehend auf Kinder wirken, kann es unter Umständen passieren, dass die Kinder die Knöpfe andrehen und irgendetwas in der Küche verbrennt. Die Herdknopf-Abdeckung verhindert, dass Kinder an den Knöpfen rumspielen können.
Backofentür-Hitzeschutz: Manche Backofentüren werden sehr heiß und sind somit eine potentielle Gefahr für schwerwiegende Verbrennungen. Backofentür-Hitzeschutz werden an die Türen geklebt oder geschraubt und verhindern den direkten Kontakt mit der Backofentür.
Backofentür-Sicherung: Diese verhindern, dass Kinder einfach die Backofentür öffnen können. Schließlich ist vor allem der plötzlich austretende heiße Dampf gefährlich und kann ebenso zu Verbrennungen führen.
Balkonschutz-Netz: Diese verhindern z.B. dass die Kinder Sachen hinunter schmeißen können. Sie eignen sich ebenso zur Absicherung von Treppen.
Bettgitter: Eignet sich am Besten für ältere Kinder und wenn das Gitterbettchen weichen muss. Es verhindert ebenso das Rausfallen und beugt somit schlimmeren Verletzungen vor.
Glasschutzfolie: Ist bei zerbrochenen Türen oder Scheiben sinnvoll. Die Folie ist selbstklebend und transparent. Prinzipiell sollten kaputte Türen und Scheiben jedoch in einem Haushalt mit Kindern schnellstmöglichst ausgewechselt werden.
Blumenerde-Schutz: Auch Blumentöpfe und Erde sind sehr beliebt bei Kindern. Der Schutz wird um die Pflanze gespannt und verhindert, dass Kinder mit der Blumenerde spielen oder gar in den Mund stecken. Vor allem bei dem Einsatz von Pflanzendünger besteht durch die Einnahme der Blumenerde Lebensgefahr.
Es gibt noch eine Vielzahl weiterer Gefahrenquellen im Haushalt, welche Eltern versuchen sollten zu beseitigen und zu vermeiden. Lose Kabel sind nicht nur eine Trittfalle sondern können unbeaufsichtigt dazu führen, dass Kinder sich aus Versehen selbst strangulieren. Besonders gefährlich sind Kabel dann, wenn Geräte daran hängen. So kann ein Wasserkocher, der gerade in Benutzung ist, durch das heiße Wasser zu schwersten Verbrennungen führen. Oder ein Gerät kann auf den Kopf des Kindes fallen und zu gefährlichen Schädelverletzungen führen. Prinzipiell sollten schwere Gegenstände nie so stehen, dass Kinder diese runter reißen können. Auch beim Toben und wenn ein Kind mal gegen ein Regal läuft, sollte dabei nicht gleich die ganze Dekoration runterfallen können.
Tischdecken bergen ebenfalls die Gefahr, dass Kinder alles runter reißen. Daher sollte weitestgehend auf diese Deko verzichtet werden. Dass gilt auch für Kerzen oder gar Halogenleuchten. Offenes und flackerndes Licht übt eine große Faszination aus. Schnell sind Verbrennungen die Folge der Neugier.
Am Esstisch sollten Kinder ebenso wenig allein gelassen werden. Nicht nur das die Gefahr besteht, dass das Kind aus dem Hochstuhl krabbelt. Hierbei hilft es, das Fußbrett kurzerhand zu entfernen und die Abstützmöglichkeit damit zu minimieren. Wenn heiße Töpfe auf dem Topf stehen und das Kind diese erreicht, besteht erneut die Gefahr von Verbrennungen. Das unbeaufsichtigte Essen kann ferner dazu führen, dass das Kind sich verschluckt und im schhlimmsten Fall erstickt, wenn die Eltern nicht in der Nähe sind.
Sobald die Kinder laufen, klettern sie nach kurzer Zeit auch gerne auf die Möbel hinauf. Besondere Gefahr geht dabei von Regalen aus. Diese sollten daher am Besten fest mit der Wand über einen Winkel oder spezielle Vorrichtungen verschraubt sein. Diese gibt es in jedem Baumarkt. Prinzipiell sollte man keine Sachen wie Spielzeuge und Süßigkeiten so platzieren, dass sie zwar sichtbar sind aber nicht erreichbar. Denn dies verführt besonders zum Klettern an Regalen. Der Inhalt eines voll beladenen Regals kann ein Kind unter sich erdrücken.
Damit Kinder nicht unnötig hinfallen, sollten auch keine oder zumindest nicht allzu viele Sachen auf dem Boden rumliegen. Im Spiel wird schnell gestolpert und das Weinen ist anschließend groß insbesondere, wenn das Kind auf den Kopf fällt. Vorsicht ist insbesondere im Badezimmer bei Badezimmerteppichen geboten. Auf Fliesen können diese besonders rutschig sein. Ein Aufprall auf Fliesen ist besonders schmerzhaft, da diese in keiner Weise federn sowie Laminat oder Teppich.
Zum Thema Badezimmer ist noch zu erwähnen, dass Kinder niemals unbeaufsichtigt baden sollten. Hier droht sonst die Gefahr des Ertrinkens. Nicht immer schaffen die Kinder es sich rechtzeitig wieder aufzurichten. Selbst bei rechtzeitiger Rettung muss mit dauerhaften Schäden gerechnet werden.
Das Medikamente in einem kinderunzugänglichen Medizinschrank auf zu bewahren sind, sollte mittlerweile selbstverständlich sein. Auch Körperpflegeprodukte sollten nicht in Kinderhände gelangen. Ferner sind elektrische Geräte im Badezimmer eine Gefahrenquelle. So sollten elektrische Geräte auch niemals in der Nähe von Badewanne oder Waschbecken befinden.
In Raucherhaushalten sollten Aschenbecher regelmäßig entleert werden, da Kinder wie bereits gerne alles in den Mund nehmen. Selbstverständlich sollten Zigaretten und Feuerzeuge sowie Streichhölzer nicht in Kinderhände gelangen. Nicht nur die Asche und das Rauchen, sondern auch passives Rauchen ist ungesund und man sollte Kindern diese Zumutung so weit es geht ersparen.
Auch Schlüssel können schnell unterschätzt werden. Es ist schon oft genug vorgekommen, dass Kinder sich eingesperrt haben und den Schlüssel z.B. im Klo entsorgt haben. Den Stress und die Kosten für die Öffnung einer verschlossenen Tür kann man sich leicht ersparen.
Am Ende bleibt die Frage: Wie viel Sicherheit ist im Haushalt nötig? Ab einem bestimmten Punkt müssen Kinder lernen Gefahren selbst einzuschätzen. Dies hängt jedoch vom individuellen Entwicklungsstand des Kindes ab. Viele Unfälle können sicherlich auch verhindert werden, indem man Spielsachen und andere ungefährliche Sachen wie leere Töpfe, Plastikschüsseln so platziert, dass Kinder sie erreichen können und sich damit beschäftigen können. Am Ende denke ich aber, das die beste Sicherheitsmaßnahme immer noch ein wachsames Auge der Eltern ist. Ein Restrisiko besteht trotz aller Sicherungen jedoch immer, daher ist blindes Vertrauen in die Sicherheitsmaßnahmen nicht angebracht.
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Kat am 07.02.2009 um 19:27 Uhr.
Ich habe beschlossen, in Zukunft weitere Modelle von Kinderwagen hier bei Joombee vorzustellen. Kinderwagen sind für die ersten Jahre das wichtigste Transportmittel für unsere kleinen Lieblinge. Die Wahl sollte gut durchdacht sein, damit man am Ende keine böse Überraschung hat. Empfehlenswert hierfür ist auch der Artikel “Die Auswahl des richtigen Kinderwagens“, der zwar auf einem älteren Stand ist, aber für jeden Leser immer wieder als Informationsquelle dienen kann. Den Anfang einer losen Reihe von Artikeln über Kinderwagen macht heute der “Stokke Xplory-Buggy”.
Wer schon mal einen Stokke gesehen hat, weiß ganz genau, dass das Design dieses Kinderwagens einzigartig ist und auf der Straße auffällt. Die Höhe ist gut durchdacht und ermöglicht es, dass Eltern sich jederzeit auf Augenhöhe mit ihrem Kind befinden. Der Stokke bietet auch auf funktionaler Ebene so einiges. Wie andere Kinderwagen lässt er sich von einer Babyschale zu einem Buggy umwandeln. In diesem kann das Kind zu den Eltern gerichtet oder umgekehrt von den Eltern weggedreht werden, wodurch es seine Umwelt sehen kann.
Gewichtsmäßig gehört der Stokke eher zu den leichteren Kinderwagen. Er bietet sich daher wohl eher vermutlich für den Stadtbereich an und anderen entsprechend ausgebauten Gebieten. Flexible Vorderräder gehören hierbei mit zur Grundausstattung. Interessanterweise besitzt der Stokke Xplory eine “Zwei-Rad-Funktion”, was den Einstieg in öffentliche Verkehrsmittel erleichtern soll. Die Räder können hierfür leicht eingeklappt werden – für den Stadtbereich auf Rolltreppen oder in Bus und Bahn ein weiterer Vorteil.
Wichtig sind die verstellbaren Buggygriff. Dieser kann in Höhe und Winkel verstellt werden. Dies sollte mittlerweile zur Grundfunktion von Kinderwägen gehören, damit Mama und Papa den optimalen Schiebekomfort genießen können. Für den optimalen Sitzkomfort kann man die Fußstütze an die Größe des Kindes anpassen. Dieses Detail fehlt leider bei unserem eigenen Kinderwagen, aber man kann ja leider nicht alles haben, was man sich wünscht. Selbstverständlich können die Textilien zur Reinigung abgenommen werden. Die Stoffe zu waschen ist vor allem nach einem langen Herbst und Winter empfehlenswert, um die Haltbarkeit zu verlängern und seinem Kind eine angenehm saubere Umgebung zu bieten, die frei von Kekskrümmeln oder Erdresten der Schuhsohlen ist.
Den Stokke gibt es in vielen verschieden Farben und Desings. Aktuell hat Stokke für den kommenden Frühling laut Pressemeldung ein sonnengelbes Design, sowie die Designs ForestOlive und ForestCream im Angebot. Mit so viel froher Farbauswahl, wird es garantiert nie langweilig. Und im urbanen Alltag fällt man auch an tristen Tagen ausreichend auf.
Stokke sorgt ebenso für die notwendigen Accessories zu jeder Jahreszeit und für jede Lebenslage die man mit dem Kind erlebt, wie z.B. einer Wickeltasche, einem Kindersitz-Adapter oder einen Sonnenschirm. Der Stokke Xplory scheint nicht nur äußerlich und funktional sein Geld wert zu sein. Mehr als einmal gab es Auszeichnungen für diesen Kinderwagen. Erstaunlich finde ich, dass ein älteres Modell von Stokke in einem Test der Stiftung Warentest von 2006 positiv auffiel, weil nachweislich keine schädlichen Stoffe verwendet für die Herstellung wurden. Dieser Test betraf jedoch nur Buggys – daher sind viele gängige Kinderwagen-Modelle nicht enthalten. Dennoch ist dies ein positives Argument für den Stokke.
Zusammenfassend eignet sich der Stokke für Eltern, die einen Kinderwagen für den Stadtbereich benötigen. Hierfür erfüllt er die notwendigen Anforderungen, was auch funktional durchdacht und umgesetzt wurde. Preislich muss man dafür zwar etwas tiefer in die Tasche greifen, aber Qualität hat nun mal seinen Preis. Ob dieser nun im Dauergebrauch gerechtfertigt ist, muss jeder für sich und sein Kind selbst beurteilen. Ich würde mich daher auch über eure Erfahrungen im Kommentarbereich freuen!
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Kat am 04.02.2009 um 19:38 Uhr.
Als Eltern mit einer gewissen Online-Affinität sind neben den klassischen Internetseiten über Kind und Kegel vor allem Social Networks für uns von Interesse. Dazu zählen natürlich Communities für Mütter, Väter und Eltern im Allgemeinen. Wenn man intensiv im Netz sucht, findet sich eine ganze Reihe solcher Communities. Einige sind dabei weniger aktiv besucht und wirken weniger attraktiv als andere. Wer auf der Suche nach anderen Eltern in diesen Communities ist, oder aber auch ein wenig Ablenkung braucht, kann sich in der folgenden Liste über die bekanntesten Netzwerke mit einer kurzen Beschreibung informieren.
Mommy.TV:
Mommy.TV ist ein Netzwerk für Mütter. Hier lassen sich Events, Videos, Baby News und sogar Baby Product News einsehen sowie zusätzlich Blogeinträge veröffentlichen.
Mama Community:
Die Mama Community wirbt mit informieren und Spaß haben. Hier dreht sich alles um Schwangerschaft, Mütter, Baby und Kinder. Neben der Community gibt es die klassischen Chat- und Foren-Angebote. Unter dem Menüpunkt “Regional” lassen sich stadt-spezifische Foren finden. Die Pinnwand stellt eine Art Online-Flohmarkt und Secondhandmarkt dar. Ferner kann man hier Babysitter sowie einen Ratgeber finden. Eine Kategorie “Shoppen” bietet jedoch mehr Werbung statt wirkliche Produktempfehlungen. Spezifische Produkte rund um die Schwangerschaft und für Kinder werden meiner Ansicht nach nicht angeboten – aber gut: Vielleicht müssen gelangweilte Mütter und Hausfrauen zum Shopping verführt werden?
IchbinPapa.de:
IchbinPapa ist eine Community für Väter. Hier können Väter andere Väter kennenlernen, sich untereinander in der Väterecke austauschen und mithelfen die Community aufzubauen und zu erweitern. Auch Fotos fehlen hier nicht.
Netmoms:
Netmoms ist das Portal für Mütter und damit sozusagen das Pendant zu IchbinPapa.de. Netmoms ist dabei vergleichsweise umfangreich. Neben den Funktionen wie Chat, Gruppen, Fragen, Mütter, Momente, Fotos, Fotoduel, Lokalteil und Anzeigen gibt es auch einen Magazinteil. Abgedeckt werden hier Themen rund um Kinderwunsch, Schwangerschaft, Baby und Kleinkind.
mamiweb:
mamiweb ist das Netzwerk für Mütter und die es werden wollen. Inhaltlich ähnelt die Community Netmoms. Die Seite gliedert sich in Startseite, Mein Mamiweb, Mitglieder, Fragen, Magazin, Fotos, Regionaltipps, Pinnwand und Gruppen. Selbstverständlich fehlt auch hier ein Chatroom nicht.
mamily:
mamily ist eine weitere Online-Community für Mütter. Inhaltlich zeigen sich auch hier Parallelen zu Netmoms und mamiweb. So gibt es neben der Startseite folgende Kategorien: Fragen, Beiträge, Gruppen, Aktivitäten, Fotos, mamilys (die User), Wissen und einen Servicebereich. Auch hier kann man Mütter treffen, Erfahrungen austauschen und Spass haben.
Eltern.de Familiennetz:
Auch die Zeitschrift Eltern.de bietet mit Familiennetz eine Community für Eltern. Hier lassen sich zahlreiche Foren zu den verschiedensten Themen finden. Ferner lassen sich hier Gruppen, Tipps und Adressen und andere Familien aus der Nähe über die Familiensuche finden. Als Mitglied erhält man die Möglichkeit ein Familienblog aufzusetzen und Fotos online zu stellen.
BabyVoten.de:
BabyVoten scheint inhaltlich den vorangegangen Seiten in nichts nachzustehen. Man kann sein eigenes Profil und für seine Kinder erstellen, Bilder und Videos hochladen oder auch ein eigenes Tagebuch (sicherlich ist damit ein Blog gemeint) erstellen. Auch ein Kleinanzeigenteil und ein Elternflohmarkt sind vorhanden. Regional werden Ausflüge in der Umgebung vorgeschlagen, man kann andere Eltern aus der Umgebung kennenlernen und reale Treffen organisieren. Wie in einer Community üblich, gibt es Diskussionsforen für alle möglichen Themen: Angefangen bei der Schwangerschaft bis hin zu Lernanregungen für Kinder, der Möglichkeit sich auszutauschen und Verbesserungen zu ermöglichen. Dadurch kann man Freundschaften knüpfen. Ferner stehen hier Toplistem und Bewertungen zur Verfügung.
Snoopy-World.de:
Zumindest der Name Snoopy-World.de passt schon mal zu einer Seite in dem die Kinder im Mittelpunkt stehen. Selbstverständlich gehört auch hier ein eigenes Profil sowie ein Forum und Gruppen zum Angebot. Interessanterweise wird dieses Angebot mit Web-TV und Radio kombiniert. Weitere Bereiche umfassen einen Shop, eine Topliste von Webseiten rund um das Thema Kinder und Co, einen Eventkalender, ein Kinderbilder Voting, einen Webkatalog, Kleinanzeigen und Chats.
Fazit
Insgesamt zeigt sich, dass das Angebot recht groß ist, und dass sich die meisten Communities inhaltlich aber stark ähneln. Vor allem bei letzeren zwei Angeboten wird meiner Ansicht nach mehr auf Funktionalität als auf Design und Aussehen gesetzt. Auch der Bekanntheitsgrad unterscheidet sich doch recht stark, was sicherlich eine Frage der eigenen Marketingaktivität ist. So kann ich mich z.B. daran entsinnen, dass Netmoms einst auf Flyer in Frauenarztpraxen setzte. Hingegen waren mir Snoopy und BabyVoten keine Begriffe, obwohl deren Angebot, wie bereits erwähnt, den anderen Communities in nichts nachstehen.
Die Grundfunktionen solcher Communities lassen sich in ein paar Worten zusammen fassen: Neben dem eigenen Profil, um anderen zu zeigen, wer man ist, und sich somit gegenseitig kennenzulernen, steht der Austausch von Erfahrungen rund um Schwangerschaft, Baby und Kind im Vordergrund. Dieser umfasst verschiedene Facetten – von einfachen Erziehungsfragen bis hin zu Shoppingtipps, Events und persönliche Treffen auf lokaler Ebene.
Die Anmeldung bei allen Communities ist kostenlos. Für welche man sich aber letztendlich entscheidet ist nicht nur eine Geschmacksfrage. Viel eher kommt es auf die Erfahrungen in den einzelnen Communities an und was man persönlich für sich sucht. Ob man sich auf ein Profil konzentriert oder in allen Communities gleichzeitig mit seinem Profil vertreten ist, bleibt sicherlich eine Frage des individuellen Geschmacks und der Zeit, die man in seine elterlichen Social Networking Aktivitäten investieren möchte.
Die Auflistung ist nicht vollständig, doch wer noch interessante und aktive Communities parat hat, kann gerne in den Kommentaren darauf hinweisen.