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Kat am 30.03.2009 um 21:41 Uhr.
Coole Kindermöbel zu finden ist nicht einfach. Eltern wünschen sich öfters mal was anderes, als das typische Mobiliar aus den Katalogen. Wie passt ein normaler Hocker zu einer stylish perfekt eingerichteten Wohunng? Für uns ist das nicht unbedingt das Problem, doch in einigen Elterngesprächen musste ich mir das eine oder andere schon anhören: Die Kindermöbel passen nicht zur restlichen Ausstattung.
Dann ist man bei bloombaby genau richtig. Denn hier beginnen laut eigener Aussage Eltern und Kinder ein gemeinsames Leben mit Stil. Die Auswahl der Produkte ist zwar nicht groß, aber das wird sich wohl zukünftig noch ändern. Weniger ist oftmals auch mehr.
Derzeit befinden sich vor allem Hochstühle im Angebot. Besonders beeindruckt hat dabei mich der nano urban highchair, ein zusammenklappbarer Hochstuhl, der einfach anders ist. Ich möchte keine Kritik über unseren eigenen Hochstuhl äußern, doch ich habe mich schon öfters gewundert, warum man Hochstühle nicht bequem in einer Ecke oder in einem Stauraum verfrachten kann. Das hätte mir so manch einen blauen Zeh erspart, aber am Ende waren meine Füße lernfähig.
Mir persönlich gefallen die Produkte jedenfalls gut. Zwar können bei diesem neuartigen Designs die Meinungen auseinander gehen, doch falls wir in Zukunft einen zweiten Hochstuhl oder sonstige Kindermöbel benötigen sollten, dann werde ich das Angebot von bloombaby gerne in Betracht ziehen. Und allen anderen, die noch auf der Suche nach etwas Besonderem sind, wünsche ich viel Spass mit bloombaby.
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Kat am 25.03.2009 um 20:25 Uhr.
Kinder sind niemals gleich, sie sind so unglaublich individuell, wie man es kaum erwarten kann. Es gibt Babys, die strahlen von Anfang an einfach nur Ruhe aus, schlafen viel und bereiten ihren Eltern kaum Sorgen. Andere Babys hingegen sind von Beginn an sehr aufgeweckt, neugierig auf alles und dadurch auch schnell mal überfordert. Das Ergebnis ist dann oftmals ein weinendes und quengeliges Baby – und genervte Eltern.
Doch Kinder benötigen vor allem in diesem Moment die Ruhe und die Nähe ihrer Eltern. Sie wollen auf dem Arm getragen oder an die Brust gelegt werden. Diese intensive Betreuungsweise wird in unserer heutigen Zeit als “Attachment Parenting” bezeichnet – eine förderliche Bindung zwischen Eltern und Kind, die das Vertrauen zueinander und die Zuneigung füreinander stärken. Eltern lassen ihre Kinder normalerweise nicht lange schreien. Durch die Intensität der Beziehung zum Kind können die Schreizeiten der Unruhe bereits verkürzt werden. So wurde auch belegt, dass Babys, die jeden Tag mehrere Stunden getragen worden sind, weniger weinen. Der Körperkontakt zählt zu den wichtigsten Einflussfaktoren, mit denen Kinder beruhigt werden. Das getragene Babys ruhiger sind, ist dabei nicht unbedingt erstaunlich. Die Bewegungen vermitteln dem Kind: “Da ist jemand, der sich um mich kümmert. Ich werde beschützt.” Kinder wurden im Mutterleib monatelang überall hin mitgetragen. Sie waren somit fast ständig in Bewegung. Die ersten drei Lebensmonate wirken sich auf ein Kind wie das letzte Viertel einer Schwangerschaft aus – nur eben außerhalb des schützenden Mutter.
Aber auch evolutionstechnisch lässt sich dieses Phänomen erklären. Als die Völker wanderten, wurden die Kinder in engem Körperkontakt umhergetragen. Somit konnten sie sich immer sicher sein, dass jemand bei ihnen ist und man sie nicht einfach ablegt. Heute sind Urvölker und Nomaden einige der wenigen Beispiele für diesen evolutionären Lebensstil.
Die Umstellung, auf einmal ganz alleine im eigenen Bettchen schlafen zu müssen, fällt einigen Babys schwerer als anderen. Dies ist wiederum ein Hinweis darauf, dass es Babys gibt, die wesentlich mehr Nähe benötigen. Einerseits sind die Babys die ständige Nähe zu ihrer Mutter durch die Schwangerschaft gewöhnt. Anderseits ermöglicht das Umhertragen körperliche Nähe auch nach der Geburt, wobei man den Kindern dadurch schrittweise diese große Umstellung erleichtern kann. Durch immer wieder zeitweises Ablegen lernen Babys mit der Zeit, dass die Eltern trotzdem für die das sind. Das Kind muss jedoch nicht ständig auf dem Arm getragen werden. Gute Alternativen sind hierfür Tragehilfen und -tücher.
Aber auch das Stillen beruhigt die Kleinen. Nicht nur das dadurch das natürliche Nuckelbedürfnis befriedigt wird, es zeigt dem Kind auch, dass jemand da ist und ihm jederzeit Nähe spendet. Jede Frau, die ihr Kind gestillt hat, kennt die guten Ratschläge, dass man das Kind nicht zu häufig anlegen soll. Man sollte dabei einen Abstand von mindestens zwei Stunden einhalten. Die Brust dient dabei nicht zur Beruhigung, sondern das Kind soll aktiv trinken. Das es auch anders geht, zeigt sich noch heute bei den afikanischen Völkern, wo Babys im Durchschnitt alle 15 Minuten an die Brust gelegt werden. Hier zeigt sich: andere Länder, andere Sitten. Am Ende müssen Mütter selber entscheiden, was für sie und ihr Baby am Besten ist. Denn die ganze Nähe kann junge Mütter auch gerade am Anfang schnell überfordern, denn so kleine Wesen können ziemlich fordernd sein.
Und wer sein Kind nicht dauernd tragen möchte, kann sich ebenso zu ihm legen. Auch der Atem und der Herzschlag der Mutter beim Liegen beruhigt viele Babys. Das gemeinsame Schlafen im elterlichen Bett soll ferner den positiven Effekt besitzen, dass das Risiko des plötzlichen Kindstodes sinkt. Am Ende geht es darum, dass die kleinen Neuankömmlinge sich nicht verlassen fühlen sondern unterstützt und geliebt.
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Kat am 23.03.2009 um 12:47 Uhr.
Kranke Kinder bekommen oftmals flüssige Medikamente verschrieben. Diese kann man den Kindern wesentlich leichter verabreichen als Tabletten. Vor allem wenn kleinen Kindern die Medizin gar nicht schmeckt, kann man diese notfalls mit Hilfe einer kleinen Spritze einflößen.
Eltern sollten darauf achten, dass solche Medikamente keinen Alkohol enthalten. Er wirkt in den Medikamenten als Lösungs- und Konservierungsmittel. Kinder sollten jedoch nach Möglichkeit gar keinen Alkohol zu sich nehmen – auch nicht durch Medikamente. Besonders Hustensaft ist ein Klassiker bei Kindern, da er bei Erkältungen regelmäßig auftreten kann. Aber gerade dieser enthält oftmals Alkohol, wenn auch nur in geringen Mengen.
Beim Kauf von Medikamenten wird einem der Apotheker sicherlich gerne mit Rat und Tat zu Seite stehen. Er kann dann Alternativen ohne Alkohol empfehlen. Sicherlich kann man diese nicht dauerhaft lagern, aber das sollte schließlich nicht der Sinn von Medikamenten sein, di ebei einer bestimmten Krankheit verschrieben worden sind.
Wer sich jetzt unsicher ist, ob Medikamente für Kinder Alkohol enthalten oder nicht, braucht nur auf die Zusammensetzung schauen. Medikamentenhersteller brauchen jedoch nur auf den Alkoholgehalt hinweisen, wenn dieser mindestens 0,05 Gramm Alkohol pro Einzeldosis enthält. Falls der Arzt dennoch ein Medikament mit Alkohol verschreibt und es keine Alternative gibt, sollten Eltern darauf achten, dass Medikamente für Kinder die Grenze von 0,5 Gramm Alkohol pro Einzeldosis nicht überschreiten. Ab diesem Wert besteht ein gesundheitliches Risiko für das Kind.
Leider bleibt am Ende dennoch ein Restrisiko und das Medikament minimale Spuren an Alkohol enthält. Prinzipiell sollten Eltern versuchen so wenige Medikamente zu verabreichen wie möglich. Denn Kinder müssen am Ende ihr eigenes Abwehrsystem aufbauen und es weiter entwickeln. Und dies klappt am Besten ohne Medikamente, so fern dies möglich ist. Hierbei sollten Eltern sich auf ihr Bauchgefühl verlassen und auf die Meinung ihres Kinderarztes vertrauen, denn leider geht es nicht immer ohne Medikamente. Diese Erfahrung haben schon viele Eltern machen dürfen, wozu wir auch uns zählen dürfen nach einer langen Magen-Darm-Erkrankung unserer Tochter.
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Kat am 18.03.2009 um 19:54 Uhr.
Seitdem unsere Tochter bei uns am Tisch mitisst und wir den Brei dabei vollkommen verabschiedet haben, sind wir stets darum bemüht jeden Tag etwas individuelles für sie zu kochen. Daher ist es meinem Mann und mir sehr wichtig, dass die Gerichte abwechslungsreich und ausgewogen sind. Gerne probieren wir hierzu immer wieder neue Rezepte aus, die auch mal etwas ausgefallener sein können. Die Freude am probieren neuer Sachen und das “Kochvergnügen” von meinem Mann und mir wollten wir von Anfang an auf unsere Tochter übertragen. Daher ist uns eine Geschmacksvielfalt der Gerichte ebenso wichtig. Doch im Alltag ist es manchmal schwierig sich auf stundenlange Kochorgien einzulassen – selbst wenn wir diese gerne öfters genießen würden.
Aus diesem Grund begaben wir uns auf die Suche nach einem sinnvollen Kochbuch, welches uns trotz Alltag Abwechslung und Vielfalt bieten konnte und kinderfreundliche Rezepte enthält. Bei unserer Suche wurden wir relativ schnell fündig und entschlossen uns für das GU-Kochbuch “Kochen für die Familie“. Dieses überzeugte uns durch so einige Vorzüge im Gegensatz zu anderer Kochliteratur. Zunächst lassen sich viele Rezepte mit Hilfe einfacher Basiszutaten zubereiten. Der Zeitaufwand der meisten Rezepte gliedert sich wunderbar in unseren Alltag ein. Und wo wir schon beim Thema Zeit sind: bei jedem Rezept wird angegeben, wie lange die Zubereitung ungefähr in Anspruch nimmt. Dies vereinfacht die Rezeptauswahl an manchen Tagen noch zusätzlich.
Aber auch die Vielfalt der Rezepte hat uns überzeugt. Sicherlich ist nicht jedes Rezept für unseren Geschmack, aber bei 365 Rezeptideen lässt sich immer etwas für jeden finden. Viele Gerichte lassen hierbei aber ebenso Spielraum für Variationen, zumal das Buch viele Grundrezepte enthält. Praktisch finde ich persönlich die Lesezeichen, die man integriert hat. Damit kann man sich sozusagen mehrere Rezepte “merken” und alles ist relativ schnell auffindbar. Prinzipiell empfinde ich das Buch als sehr übersichtlich im Gegensatz zu einiger anderer Kochliteratur. Und wer sich jetzt für das Kochbuch interessieren sollte, hier sind die wichtigsten Daten zu dem Buch im Überblick:
Kochen für die Familie
365 Rezeptideen, die leicht gelingen und allen schmecken
Autoren: Dagmar von Cramm, Susanne Bodensteiner, Martina Kittler und Julia Skowronek; Verlag: Gräfe und Unzer Verlag (GU) der Ganske Verlagsgruppe.
Wir wünschen euch viel Spaß beim Kochen! Solltet ihr eigene Erfahrungen mit diesem Kochbuch machen oder weitere Literaturvorschläge zum Thema Kochen für Kinder und Familie haben, würde ich mich sehr freuen, wenn ihr mir einen Kommentar hinterlasst oder eine E-Mail schreibt!
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Kat am 16.03.2009 um 21:16 Uhr.
Sind wir doch einmal ehrlich zueinander: Kinder sollten jeden Tag raus an die frische Luft. Doch vielen Eltern graut der Gang nach draußen bei Wind und Wetter. Regen, Graupel, Schnee und der ganze Matsch sind ein klassisches Feindbild des “Saubermann”-Images, das unsere Gesellschaft seit mehreren Jahrzehnten predigt. Dabei lieben es Kinder in Pfützen umher zu springen und durch den Regen zu laufen. Was ist auch schon dabei, wenn da ein wenig Wasser von oben herunter kommt?
Für Eltern erweist sich ein Regenschirm in der Regel als relativ unpraktisch und vor allem hinderlich, spätestens wenn man einen Kinderwagen dabei hat. Mit der einen Hand muss der Wagen geschoben werden, mit der anderen der Schirm gehalten werden. Wie soll man sein Kind da noch an der Hand oder frei umher laufen lassen?
Doch hier gibt es Abhilfe. Einfach auf den nervigen Regenschirm verzichten und sich selbst dem Wetter stellen! Seitdem wir unsere Tochter haben, ist für meinen Mann und mich adäquate Regenbekleidung unabdingbar geworden. Hier in den heimischen Gefilden reichen meistens wasserabweisende Schuhe und eine Regenjacke aus. Insbesondere die Regenbekleidung ist unglaublich praktisch, da wir dadurch immer die Hände frei haben und vor der Nässe bis auf im Gesicht nahezu vollständig geschützt sind.
Regenjacken lassen sich in den verschiedensten Ausführungen finden. Wir haben uns damals für eine dünne Jacke entschieden, da man diese gut einpacken und jederzeit über alle möglichen Klamotten anziehen kann. Regenjacken gibt es aber auch in wärmeren Varianten, für Leute die es gerne etwas wärmer haben.
Bei dem Kauf von Regensachen sollte man darauf achten, dass die Kleidungsstücke eine gewisse Wasserfestigkeit besitzen. Ein Maß hierfür ist die Wassersäule, welche die Dichte der Kleidung angibt. Gerade wenn man als Erwachsener dem Nachwuchs nur zuschaut, sollte die Kleidung auch länger als nur einige Minuten dem Wassser dauerhaft stand halten. Am Besten lässt man sich hierzu in einem Fachgeschäft seines Vertrauens beraten. Oftmals sind Sportgeschäfte die richtige Anlaufstelle, so dass man aus den verschiedenen Marken im gut sortierten Angebot wählen kann. Mit der richtigen Kleidung und ordentlichem Schuhwerk kann man sofort mit den Kleinen auch mit durch die Pfützen laufen. Da kann manch ein Erwachsener das Kind in sich wiederentdecken.
Und wie heißt es doch immer so schön: Es gibt nicht das falsche Wetter sondern nur die falsche Kleidung. Da ist wirklich etwas Wahres dran! Persönlich stehen wir auf Northwind und Jack Wolfskin – jeder hat natürlich hierzu seine eigene Meinung, ob Markenklamotten wirklich das Beste sind, doch als funktionale Kleidung möchte ich nicht auf undichte Nähte und Verschweißungen setzen, nur weil ich über die Hälfte sparen kann. Daher der Rat von meinem Mann und mir: Lieber mehr Geld für ordentliche Funktionswäsche ausgeben als am falschen Ende sparen!
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Kat am 12.03.2009 um 20:55 Uhr.
Ein Kind bedeutet für jede Familie viele Veränderungen. Vor allem für Frauen heißt ein Kind sich neu organisieren zu müssen. Das Kind bildet nun den Lebensmittelpunkt der Familie. Ganz natürlich ergeben sich daher andere Prioritäten im Familienleben, die zu Gunsten des Kindes gesetzt werden. Der Alltag muss mit dem kleinen Erdbewohner neu organisiert werden. Außerdem ist die Geburt eines Kindes für jede Frau bereits ein körperliches Wunder. Wie kommt man als Frau in dieser Situation zurecht, wenn man im Berufsleben gleichgestellt sein soll, aber in einer privaten Familiensituation die Zügel in der Hand halten muss?
Die Elternzeit ermöglicht es Frauen, zumindest zu einem großen Teil diese Zeit für die ersten Entwicklungsschritte des Kindes zu nutzen und um sich mit der positiven Veränderung in ihrem Leben zu organisieren. So ist es nicht verwunderlich, wenn mehr als die Hälfte der Frauen nach der Elternzeit positive Veränderungen für sich persönlich feststellen. Das Institut für Demoskopie Allensbach befragte für diese Studie insgesamt 570 Frauen. Hiervon fühlen sich 54% der Mütter nach den ersten Monaten mit dem Kind insgesamt organisierter. Nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf viel Organisationstalent benötigt. Ähnlich sieht es dabei aus, wenn es um die Frage geht, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Fast der Hälfte der Mütter fällt es nach der Elternzeit leichter ihre Prioritäten festzulegen. Unwichtige Aufgaben werden dabei nach hinten verlagert, wichtige Aufgaben erhalten Vorrang. Dies ist im Familienalltag einer der wichtigsten Faktoren, um dauerhaft alles unter einen “Hut” zu bekommen. Denn hier steht immer am Ende die Frage: Wo bleibe ich selbst?
Immerhin glauben 29% der Mütter, dass sie sich nach der Elternzeit besser im Berufsalltag durchsetzen können. Ein gutes Durchsetzungsvermögen hilft bei einer schnellen Entscheidungsfindung, um einen straff organisierten Tag auch so zu vollenden, wie man es sich vorgestellt hat. Anderseits verlangen die Kleinen von den Eltern ebenso ausreichend Durchsetzungsvermögen ab. Dies tritt vor allem dann ein, sobald die Kinder anfangen ihren eigenen Willen zu entwickeln, welcher dann auch gerne durchgesetzt werden will. Und dass Frauen nach der Elternzeit oftmals positiv gestärkt in den Beruf zurückkehren, wird sogar durch die Arbeitgeber bestätigt. Eigentlich ein Grund mehr für viele Arbeitgeber sich mehr um Mütter als Beschäftigte zu kümmern.
Trotzdem verzichten viele Arbeitgeber auf die Anstellung von jungen Müttern in gehobenen Positionen. Argumentativ versuchen sogar manche Arbeitgeber, einen Vergleich zwischen einem Angestellten in Vollzeitbeschäftigung und den teilzeitbeschäftigten Kräften zu ziehen. Gesellschaftlich ist dies ein Dilemma, in dem sich viele Mütter, zu denen ich Kontakt aufnahm, wiederfinden. Qualifiziert und Mutterschaft – was für die Familienpolitikerin von der Leyen vielleicht möglich ist oder sich als Idealbild im Sinne der aktuellen Familienpolitik widerspiegelt, ist für junge Menschen in Deutschland vielmehr ein Karrierestop, als dass es sich zu einem finanziellen Vorteil entwickelt.
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Kat am 08.03.2009 um 20:08 Uhr.
Herzlichen Glückwunsch! Der Seelsorger, der beste Freund, der Beruhiger, der Schlafgarant wird 60 Jahre alt. Für viele Eltern ist er in dem schnellebigen, modernen Umfeld unserer Generation unabdingbar geworden: Der Schnuller, der Nuggi, der Luller, der Fopper oder der Zuzzi.
Vor knapp sechzig Jahren war es also soweit. Damals noch in Kirschform, heute als perfekte Anpassung an den Mundraum, haben moderne Schnuller nicht mehr viel gemein mit jenem ursprünglichen Schnuller, welcher im Jahre 1949 durch deutsche Zahnmediziner entwickelt worden ist.
Seit den ersten Modellen hat sich wirklich viel getan, die Wissenschaft machte Fortschritte und man erkannte, welchen Einfluss das Nuckeln an verschiedenen Dingen auf die Kiefergesundheit hat. Der Schnuller dient nicht nur dazu, das natürliche Nuckelbedürfnis von Säuglingen und Babys zu befriedigen und sie damit zu beruhigen. Über die Jahre hinweg wurde er so entwickelt, dass er Fehlbildungen im Kiefer vermeidet. Wer heutige Schnuller mit den damaligen Exemplaren vergleicht, wird schnell feststellen, dass sie sich sehr verbessert haben: von großen, rundlichen Gummibällchen zu kleinen, kiefer-ergonomischen geformten Schnullern.
Doch wie wirkt sich ein Schnuller nun positiv auf den Kiefer aus? Von vorn herein steht fest, dass es theoretisch am Besten wäre, wenn kleine Kinder an gar nichts lutschen bzw. schnullern würden. Auf der anderen Seite soll laut wissenschaftlichen Studien aus dem Jahr 2005 ein Schnuller im Schlaf vor dem plötzlichen Kindstod schützen. Kinder haben jedoch ein natürliches Nuckelbedürfnis. Jedes Baby muss für sich eine “orale Phase” durchmachen, in der alles mögliche in den Mund genommen wird, und dieser Vorgang unter Umständen vielleicht sogar zum Nuckeln anregt.
Doch ein Schnuller ist für das Leben eines Kindes nicht genug. Kinder befinden sich in einem ständigen Wachstum. Dazu zählt auch insbesondere der Kopfbereich. Wenn jetzt ein Gegenstand wie z.B. ein zu großer Schnuller längere Zeit auf den Oberkiefer drückt, entwickelt er sich nach vorne. Die Kiefer passen sich an das störende Objekt “Schnuller” dauerhaft an. Gleichzeitig bleibt der Unterkiefer aber zurück, wodurch Ober- und Unterkiefer nicht passgenau sind. Es kommt zum so genannten “Lutschbiss”. Beim Nuckeln am Daumen sind die Folgen in der Regel noch schwerwiegender. Dabei wird nämlich nicht nur der Oberkiefer nach vorne gedrückt, sondern der Unterkiefer gleichzeitig nach hinten. Hier hilft oftmals nur noch eine kieferorthopädische Korrektur. Die richtige Entwicklung des Kiefers ist vor allem für die Zähne wichtig. Denn ein falsch geformter Kiefer kann letztendlich zu schiefen Zähnen führen. Das dann kieferorthopädische Maßnahmen notwendig sind, sollte jedem klar sein. Sämtliche dieser Probleme lassen sich jedoch vermeiden, indem regelmäßig neue Schnuller für das Kind gekauft werden! Jedoch sollte nach Vollendung des zweiten Lebensjahres Schluss mit dem Rumschnullern gemacht werden.
Auch unreine Schnuller sind nicht für die Entwicklung des Kindes förderlich. Deshalb regelmäßig die Schnuller abspühlen oder auskochen. Falls der Schnuller kurz in der Wohnung auf den Boden fällt, schadet es auch nicht, die Abwehrkräfte des Kindes ein wenig zu belasten.
Wer jetzt mehr über Schnuller, Zähne und Co. erfahren möchte, schaut sich am Besten die Seite der Inititiative Milchzahn an. Hier werden praktische Tipps der “Initiative Kiefergesundheit” in einem sehr kompakten Glossar präsentiert. Für uns persönlich kann ich zumindest stolz behaupten, dass unsere Tochter den Schnuller nur im Schlaf benutzen möchte. Tagsüber ist bei konsequenter Aktivität unserer kleinen Maus überhaupt kein Bedarf für den kleinen “Gummipropfen”. Aber wer sich im Sprechen übt, braucht auch einen freien Mund. Viele Eltern vergessen das – und wenn Kinder ausschließlich mit dem Schnuller beschäftigt sind, kommt das Sprechen noch viel später, als man es sich erhofft hat.
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Kat am 05.03.2009 um 17:12 Uhr.
Lange gab es denn Glauben daran, dass der Mond Einfluß auf den Geburtszeitpunkt hat. Dies wurde aber nun wissenschaftlich widerlegt durch einen Mathematiker von der Universität Halle-Wittenberg. Für die Studie wurden Daten von mehr als vier Millionen Geburten in Baden-Württemberg zwischen 1966 und 2003 analysiert.
Ein Zusammenhang zwischen der Anzahl der Geburten und den einzelnen Mondphasen konnte dabei nicht hergestellt werden. Hingegen hat der Klinikalltag einen erheblicheren Einfluss auf den Geburtstermin. So stellte der Mathematiker fest, dass am Montag und am Dienstag die meisten Kinder geboren wurden. An den Wochenenden wurden dagegen die wenigsten Kinder geboren zumal man versucht Geburten dann auf den Wochenanfang zu verzögern.
Und was soll ich sagen: auch unsere Tochter wurde an einem Montag geboren, was in diesem Fall aber eher Zufall war. Am Ende zählt sowieso nur: hauptsache das Kind kommt gesund zur Welt und es ist immer eine Freude. Da wird sowieso jeder Tag zum Glückstag!
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Kat am 04.03.2009 um 20:00 Uhr.
Die stern-Familie erweitert ihr Portfolio um das neue Magazin “Nido -Wir sind eine Familie“. Worum geht es in Nido? Kurz gesagt: Das Leben urbaner Eltern und Kinder von heute steht hier im Vordergrund. Das Verlagshaus Gruner+Jahr beschreibt das Magazin Nido als “General-Interest-Magazin für moderne, großstädtische Eltern:
Gemacht für Leserinnen und Leser, die Kinder als das größte Glück auf Erden empfinden, sich aber nicht allein über ihre Mutter- und Vaterrolle definieren. Eltern sehen die Dinge eben nur aus einer anderen Perspektive und die beleuchten wir: von Kultur bis Politik, von Mode, Reisen, Wohnen bis Psychologie. Ästhetisch, anspruchsvoll und dabei emotional und authentisch.
Konkret sollen Eltern mit Kinder unter sechs Jahren im perfekten Vorschulalter als Zielgruppe angesprochen werden, die über ein überdurchschnittliches Einkommen verfügen sowie eine Bandbreite an Interessen aufweisen.
Die erste Ausgabe erscheint am 17. April 2009, danach ist für dieses Jahr noch eine zweite Ausgabe geplant, bevor man nach dem Abschluss des Pilotprojektes entscheiden will, ob ein monatliches Erscheinen in 2010 sich rechnet. Ob dieses Konzept von Erfolg gekrönt sein wird, ist sicherlich eine Frage der Zeit unter Berücksichtigung der aktuellen Lage der Wirtschaft, mit der auch die deutschen Großverlage zu kämpfen haben. Doch angesichts der Tatsache, dass der Süddeutsche Verlag sein Magazin “Wir” nach nur einer Ausgabe wieder vom Markt nahm, steht eine Fortführung von Nido unter keinem guten Licht. “Wir” richtete sich ebenso an Eltern im urbanen Umfeld, wo man ein entsprechendes Einkommen und ein breites Interessenspektrum zugrunde legte. Die Parallelen zu Nido sind oberflächlich gesehen sehr offentsichtlich, aber vielleicht liegt dem stern-Ableger eine bessere Vermarktungsstrategie zu Grunde.
Zumindest werde ich mal einen Blick in dieses Magazin werfen und für mich persönlich entscheiden, ob sich der letztendliche Kauf lohnt – oder nicht.
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Kat am 03.03.2009 um 12:37 Uhr.
“Tigerkids” ist eine Präventionsmaßnahme von Adipositas in Kindergärten. Das Projekt wurde von der Stiftung Kindergesundheit ins Leben gerufen und wird von der AOK unterstützt.
Hintergrund ist, dass immer mehr Kinder übergewichtig sind oder gar unter Adipositas leiden. Dies kann wiederum zu weiteren schwerwiegenderen Erkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislaufkrankheiten oder Problemen mit dem Bewegungsapparat führen. Auch psychische Beeinträchtigungen können aus dem Übergewicht und Adipositas resultieren.
Gerade im Kindergartenalter werden essentielle Grundlagen für spätere Bewegungs- und Ernährungsverhaltensweisen gelegt. Doch Kinder brauchen auch außerhalb des Kindergartens die Motivation und die Möglichkeit sich entsprechend zu ernähren und zu bewegen. Daher hat das Projekt zum Ziel die Eltern mit einzubinden.
Die Ziele des Projekts umfassen dabei laut eigener Aussage:
- Verhaltensänderung der ganz Kleinen, um ein gesundes, aktives Erwachsenwerden zu ermöglichen
- Förderung regelmäßiger Bewegung, die Spaß macht
- Gesundheitsfördernde Auswahl von Speisen und Getränken
- Handlungsorientiertes Erleben und Einüben gesunden Lebensstils
Das Projekt findet bei den Kindergärten sehr großen Anklang, so dass man bei der AOK kaum noch hinter her kommt. Schön wäre es, wenn man das Thema gesunde Ernährung von vorn herein in den Kindergartenalltag integrieren würde. Regelmäßige Gesundheitswochen sollten eigentlich in jedem Kindergarten möglich sein. Schließlich bieten die meisten Kindergärten im Sinne des Bildungsauftrages regelmäßig verschiedene Themenwochen an.
Das Bewusstsein der Kleinen für Gesundheit im Vorschulalter erleichtert sicherlich einigen Kindern auch den Einstieg in den Schulalltag. Denn gerade Übergewicht kann ein Grund für Hänseleien sein mit weitreichenden Folgen. Und das Lernen in der Gruppe motiviert sicherlich wesentlich stärker, als wenn Mama oder Papa ständig etwas verbieten. Die Kleinen müssen verstehen lernen, wieso Süßigkeiten ungesund sind und welche Folgen sie mit sich bringen. Kinder müssen viel lernen und das Erlernen einer gesunden Ernährungsweise sowie ausreichender Bewegung gehört ebenso dazu wie viele andere Dinge. Und je mehr Spass die Kinder dabei beim Lernen am Ende haben, desto mehr Lernen die Kleinen am Ende fürs Leben – und das sollte am Ende das Wichtigste sein!