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Kat am 29.04.2009 um 20:36 Uhr.
…dann haben es nicht nur Kinder sondern auch so manche Eltern schwer. Wir machen diese Erfahrung gerade persönlich. Unsere Tochter hat seit knapp zwei Wochen mit den Eckzähnen zu kämpfen. Das äußert sich am Reiben der Augen und über die Wangen hinweg und Finger in den Mund stecken mit einhergehenden starken Weinanfällen. Das ganze Spielchen dauert dann manchmal bis zu 15 Minuten. Mittlerweile sind die beiden oberen Eckzähne aber durch gekommen und wir hoffen, dass sie ihr Wachstum bald beendet haben.
Doch wieso ist der Wachstum der Eckzähne eigentlich so schlimm und dramatisch bei vielen Kindern?
Eckzähne werden auch als Augenzähne bezeichnet. Wie ich von unserem Kinderarzt und auch von den anderen Eltern auf dem Spielplatz erfuhr, liegt das wohl daran, dass der Schmerz beim Wachstum dieser Zähne bis in die Augen zieht und Kinder deshalb vor Schmerzen sehr viel weinen.
Diese Theorie wird dadurch untermauert, dass die Wurzelspitze des oberen Eckzahnes fast bis zur Orbita (knöcherne Augenhöhle) reicht. Bei Entzündungen eines oberen Eckzahnes kann sich die Entzündung im Gesicht mit Schwellung, Rötung und Druckschmerzen dicht unter dem Auge manifestieren. Daher stammt der veraltete, umgangssprachliche Name “Augenzahn”.
Die Kühlung der Wangen mit einem Kirschkernkissen aus dem Eisfach müsste ein wenig Linderung bringen. Zumindest die Osanitkügelchen versagen jetzt bei uns komplett, nachdem die homöopathischen Heilmittel bei den anderen Zähnen einst halfen. Oftmals haben uns auch gefrorene Himbeeren beim Zahnen geholfen. Ihr Vorteil: Sie passen gut in den Mund, schmecken und sind kalt, wodurch sie den Mundraum wunderbar kühlen.
Bei den Eckzähnen hilft aus unserer Erfahrung zumindest kaum etwas anderes, daher heißt die Devise: Abwarten, Kind in den Arm nehmen, Trösten und warten bis der “Schub” vorbei ist.
Andere Mittel, die das Zahnen erleichtern können, sind Zahngels und Veilchenwurzeln. Im schlimmsten Fall und falls Fieber auftritt, kann man auch eine Paracetamol verabreichen. Hierbei sollte jedoch Rücksprache mit dem Arzt gehalten werden.
Auch sollte man das übliche “Geschäft” nicht vernachlässigen, denn manche Kinder benötigen während dieser Zeit desöfteren eine frische Windel, da gerade das Zahnen mit Durchfall einhergehen kann. Unruhige Nächte sind dabei selbstverständlich vorprogrammiert, wie bei allen Problemen und Veränderungen unserer liebsten Kleinen.
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Kat am 21.04.2009 um 17:50 Uhr.
Vor einiger Zeit berichtete ich über die neue Zeitschrift Nido. Doch das Verlagshaus Gruner+Jahr wagt es trotz der schwierigen Situation für die Verlagslandschaft nicht allein, in diesem Jahr eine neue Zeitschrift heraus zu bringen. Der Sailer Verlag bringt jetzt ein Magazin mit dem Titel “Pippo” heraus.
Was ist das Besondere an “Pippo”? Dieses Magazin soll laut eigener Aussage das erste Mitmach- und Vorlesemagazin für 1- bis 3-jährige sein. Aus diesem Anspruch wird bereits deutlich, welche Zielgruppe man damit ansprechen möchte. Die Leitfiguren in diesem Magazin stellen der Affe Pippo, Tim und der kleine Bär dar, die auf ihren täglichen Abenteuern begleitet werden. Inhaltlich gliedert sich das Magazin wie folgt:
- Die Fotogeschichte mit dem Affen Pippo erzählt Abenteuer aus dem kindlichen Alltag
- Der kleine Bär bringt Ihrem Kind neue Wörter bei und schult dabei Gehör und Gedächtnis
- Die Erlebnisse von Tim eignen sich als Gutenachtgeschichte
- Die ausklappbaren Wimmelbilder schulen die Wahrnehmung
- Zusätzliche Bastelseiten fördern die Feinmotorik
- Im extra Ratgeberteil finden Eltern viele Tipps und Infos zu den Themen Familie, Erziehung und kindliche Entwicklung
Mit dem “Pippo” Magazin werden Sprache, Kreativität und Fanatasie bei den Kleinen gefördert, sowie der Grundstein für das spätere Selbst-Lesen durch gemeinsames Vorlesen mit den Eltern gelegt. Das Magazin wurde von Pädagogen mitentwickelt, um direkt auf die Bedürnisse der Kleinsten einzugehen. Das ursprüngliche Zeitschriftenkonzept stammt jedoch aus Frankreich.
“Pippo” soll monatlich erscheinen, umfasst ca. 24 Seiten auf stabilem Papier und liegt preislich bei 3,60 Euro pro Ausgabe. Zu erwähnen ist dabei, dass das Magazin komplett werbefrei ist. Keine Anzeigen sollen den Lesefluss stören! Wer sich das Magazin einmal anschauen will, findet auf der Webseite von Pippo ein kostenloses Probeexemplar in Form eines PDFs.
Da wir unsere einjährige Tochter regelmäßig mit frischer Lektüre versorgen, habe ich das Magazin einmal zusammen mit ihr am Bildschirm getestet. Sie schien sich zumindest dafür zu interessieren, weil sie beim Vorlesen recht still sitzen blieb. Persönlich würden mich die Kinderseiten zumindest nicht ansprechen, aber ich gehöre ja auch nicht zur direkten Zielgruppe. Interessant finde ich aber schon die kurz gehaltenen Seiten für Eltern, weil ich im Alltag selten viel Zeit habe, um in der Freizeit viel Text zu lesen. Alles in allem bleibt abzuwarten, wie die kleinen Racker auf die Printversion reagieren. Ein Versuch kann zumindest nicht schaden, vom dauerhaften Lesen von PDF-Dokumenten am Rechner rate ich zumindest für das Wohlergehen der Kleinen ab.
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Kat am 16.04.2009 um 09:48 Uhr.
Kleines Päuschen gefällig? Kinder benötigen einen geregelten Tagesablauf. Dazu zählt ein regelmäßiger Mittagsschlaf bzw. das Abhalten einer Siesta.
Ausgehend davon, dass jeder Mensch einen natürlichen Biorhythmus besitzt, erreicht dieser gegen Mittag einen natürlichen Tiefpunkt. Daher ist ein Nickerchen gesund und sinnvoll. Dieser sorgt bei Kindern nicht nur für Erholung sondern schützt sie auch vor Überreizung.
Der regelmäßige Mittagsschlaf bietet für Eltern noch einen weiteren Vorteil: Das Kind schläft dadurch am Abend besser ein und ist insgesamt wesentlich ruhiger. Wir haben mit diesem Vorgehen bei unserer Tochter sehr gute Erfahrungen gemacht – das Einschlafen wurde quasi zum Kinderspiel. Bei älteren Kindern, die den Mittagsschlaf verweigern, reicht es üblicherweise aus, wenn diese zur Mittagszeit etwas dösen – und im Sommer nicht in der prallen Sonne umhertollen. Sollte das Einschlafen um die Mittagszeit problematisch sein, darf man Kindern auch versprechen, dass sie dafür abends später ins Bett dürfen. Sofern sich die Gelegenheit bietet, können Eltern dieses gemeinsam mit ihrem Kind machen. Und als Eltern hat man nach dem Mittagsschlaf auch am Abend etwas mehr Energie übrig, um etwas für sich zu erledigen – selbst wenn die Kleinen etwas später ins Bett kommen.
Ein wenig Siesta zu halten tut auch in unseren Gefilden dem Körper und Geist gut. Aus persönlicher Erfahrung durch meine Zeit in Spanien kann ich nur feststellen, dass mir die Siesta, wie sie dort abgehalten wird, hier in Deutschland fehlt. Im Nachhinein habe ich festgestellt, dass ich dadurch wesentlich mehr Energie am Ende des Tages übrig hatte.
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Kat am 09.04.2009 um 09:49 Uhr.
Der Frühling erwacht und überall in der Natur blüht und grünt es. Das verleitet nicht nur zum Anschauen, sondern auch zum Pflücken und Probieren. Besonders Kinder im Krabbelalter und Kleinkinder sind gefährdet, weil sie ihre Umwelt oftmals gerne auch mit Hilfe des Mundes entdecken. Das ist nicht ganz ungefährlich, wenn es sich dabei um eine giftige Pflanze handelt. Eltern sollten daher stets darauf achten, mit welchen Pflanzen die Kleinen in Kontakt kommen.
Vor allem Familien mit einem Garten sollten sich vor dem Pflanzen informieren, welche Pflanzen in den Garten gehören und welche man besser meiden sollte. Bereits kleine Mengen an Gift können zu schweren Vergiftungen bei Kindern führen. Nachfolgend eine Liste der giftigsten Pflanzen und den davon betroffenen Pflanzenteilen:
- Blauer und gelber Eisenhut: Wirksamte heimische Giftpflanze, giftig sind vor allem die Samen sowie die Wurzeln.
- Bilsenkraut: Hier sind alle Pflanzenteile giftig.
- Engelstrompete: Hier sind ebenfalls alle Pflanzenteile giftig.
- Gemeine Eibe: Äußerst giftig sind bei der Gemeinen Eibe verzehrte und gekaute Nadeln, Zweige und Samen. Das rote Fruchtfleisch der Scheinbeere ist ungiftig. Keine Gefahr besteht bei nur wenigen, unzerkauten Beeren.
- Goldregen: Giftig sind alle Pflanzenteile, wobei die höchste Giftkonzentration sich in den reifen Samen befindet.
- Herbstzeitlose: Giftig sind alle Pflanzenteile, vor allem die Samen. Die Herbzeitlose ist leicht zu verwechseln mit Krokus und Bärlauch.
- Oleander/Rosenlorbeer: Giftig sind alle Pflanzenteile, vor allem die Blätter.
- Rizinus/Wunderbaum: Giftig sind die Samen, vor allem wenn sie unzerkaut sind.
- Stechapfel: Alle Pflanzenteile sind giftig.
- Tollkirsche: Giftig sind alle Pflanzenteile, vor allem die Früchte. Das Gift ist hochwirksam.
Doch wie erkennt man eine mögliche Vergiftung und wie sollte man reagieren? Allgemeine Vergiftungsanzeichen bei Kindern sind:
- Übelkeit, Erbrechen, Durchfall
- plötzlich auftretende Schmerzen im Bauch
- Kopfschmerzen, Schwindelgefühl
- Bewusstseinstrübung bis hin zur Bewusstlosigkeit
- Atemstörung, Atemstillstand und/oder Herzstillstand
Falls Kinder Gift zu sich genommen haben, sollte man versuchen es zu entfernen (z.B. mit Medizinkohle, die das Gift bindet und ausgeschieden wird) oder zu verdünnen. Dafür lässt man die Kinder am Besten Wasser trinken. In solchen Momenten sollte man die Kinder ferner beruhigen und nicht mit ihnen schimpfen. Dies hilft bei der Suche nach dem, was die Kinder gegessen haben, falls man es selber nicht beobachtet hat. Auch eine Kontrolle der Vitalfunktionen gehört dazu. Wenn diese nicht vorhanden sind, sollte unverzüglich der Notruf veranlasst werden. Der Notarzt hilft in der Regel besser als jede Hausapotheke.
Solange die Vitalfunktionen alle in Ordnung sind, kann man zunächst die Giftnotzentrale in der Region anrufen. Am besten speichern Eltern sich die Nummer vorsorglich im Handy ab, um im Notfall sofort anrufen zu können. Wichtig ist aber, dass die Eltern wissen, was die Kinder zu sich genommen haben. Die Giftnotzentrale wird den Eltern dann raten, was zu tun ist und welche Gefahren bestehen. Und im Zweifelsfall schadet das Nachfragen nicht, denn schließlich geht es um die Gesundheit und das Leben von Kindern.
Wer mehr zu diesem Thema erfahren will kann sich z.B. bei Das sichere Haus eine entsprechende Broschüre bestellen.
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Kat am 05.04.2009 um 20:19 Uhr.
Selbstständigkeit, Verantwortung und Gemeinschaftssinn sind für Kinder in der heutigen Zeit unbeschreibbar wichtig. Dabei scheint es für viele Eltern immer schwerer zu werden, Kinder zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten zu entwickeln. Oftmals hört man von ihnen, dass Kinder respektlos gegenüber anderen Mitmenschen sind oder bestimmte Dinge nicht alleine bewältigen können. Teilweise kommt dieses Verhalten sogar gegenüber den Eltern zum Vorschein, wenn eine einfache Aufgabe, wie z.B. den Tisch abwischen oder das Kinderzimme aufzuräumen, zu regen Diskussionen einlädt. Man denkt sofort, dass das Kind Verantwortung übernehmen und den Sinn für ein gemeinschaftliches Leben entwickeln muss. Doch aller Anfang ist schwer.
Was bedeuten eigentlich die Begriffe Eigenverantwortlichkeit und Gemeinschaftsfähigkeit und ab wann sollte man Kindern diese Werte vermitteln? Zunächst einmal sollte man Kindern bereits so frühzeitig wie möglich diese Werte vermitteln. Kinder nehmen die Umwelt um sie herum sehr aktiv wahr. Dazu zählt anfangs insbesondere das Familienleben und welche Umgangsformen dort herrschen. Nicht umsonst heisst es immer wieder: Erziehung fängt zu Hause an! Eltern prägen ihre Kinder von Geburt. Dies gilt ebenso für die Eigenverantwortlichkeit und die Gemeinschaftsfähigkeit. Ein harscher Umgangston am Tisch führt nicht unbedingt zu gesitteten Tischmanieren. Wenn nur einer den Tisch immer selbst abräumen muss und sich der Rest der Bande verkrümeln darf, wird selbst das kleinste Familienmitglied schnell begreifen, dass das ganz normal sei.
Um Eigenverantwortlichkeit zu fördern, sollte man seine Kinder so oft wie möglich selbst etwas machen lassen. Kinder brauchen Freiräume, um sich zu entfalten zu können. Freiraum bedeutet aber nicht, dass ein Kind machen kann, was es will sondern das ein Kind auch sein Grenzen kennt und erfährt. Das Kind soll am Ende in der Lage sein seine eigenen Grenzen richtig abzuschätzen. Zur Förderung der Eigenverantwortlichkeit muss ein Kind so akzeptiert werden, wie es ist. Dadurch wird das Selbstwertgefühl des Kindes unterstützt. Die Entwicklung von Eigenverantwortlichkeit umfasst ebenso die Begriffe Selbstständigkeit, Selbstsicherheit und Selbstvertrauen. Dabei muss das Kind auch den Umgang mit Frustration erlernen. Schließlich klappt im späteren Leben auch nicht immer alles auf einmal. Da hilft es auch, den Tisch gemeinsam zu decken und abzuräumen, das Essen gemeinsam zuzubereiten -auch wenn das manchmal länger dauert, oder den Familienausflug gemeinsam mit den Kindern zu planen.
Eigenverantwortliches Handeln können Eltern unterstützen, indem sie ihre Kinder ermutigen etwas zu tun und ihnen Anerkennung und Lob zukommen lassen. Dabei sollte man einfach Floskeln wie “Du schaffst das schon!” nicht wahllos verwenden. Sprache ist ein Lernfaktor. Genauso wie Ironie oder Sarkasmus erst auf Dauer verstanden werden, impliziert ein direktes Lob bei Kindern unter Umständen sogar das Gegenteil, wenn das Kind das erreichte Ziel vielleicht doch nicht erreicht. Demotivation muss vermieden werden, denn dann ist die Frustration um so höher. Natürlich möchte man das Kind loben und ermuntern, ein Ziel zu erreichen und etwas zu schaffen, doch andere unterstützende Aussagen zur Motivation sollten selbst bei den Eltern im täglichen Sprachgebrauch vorhanden sein. Wichtiger ist, dass man dem Kind vertraut und es dieses auch spüren lässt. Dafür kann man Kinder gezielt Aufgaben geben oder sie um Hilfe bei etwas bitten. Selbst kleine Kinder sind bereits in der Lage einfachen Anweisungen zu folgen wie z.B. “Gibst du mir bitte das Buch?” oder “Holst du bitte dein Schuhe?”. Gerade bei kleinen Kindern ist es wichtig kurze Anweisungen zu geben, da sie sich eine Reihe von Anweisungen noch nicht merken können und dadurch einfach überfordert fühlen.
Auch gehört zum Thema Eigenverantwortlichkeit, dass ein Kind das Entscheiden lernt. Dabei fragt man das Kind nicht “Was möchtest du heute tun?”. Das Ergebnis kennen viele Eltern nur zu gut: Entweder der kleine Spross möchte alles auf einmal machen – oder das Kind wählt genau das, was die Eltern gerade gar nicht wollen. Besser ist es, man konfrontiert das Kind mit zweierlei Möglichkeiten. Eine Wahloption ist einfacher und kann ein Kind nicht so schnell überfordern. Man sollte Kindern daher immer zwei bis drei Alternativen zur Verfügung stellen, aus denen es wählen kann.
Bei der Gemeinschaftsfähigkeit handelt es sich darum, dass Kinder gegenseitigen Respekt füreinander entwickeln und auch anderen Menschen gegenüber. Dazu zählen essentielle Dinge, wie keine Handgreiflichkeiten, dafür höfliches Verhalten, sich gegenseitig zu helfen und teilen zu lernen. Aber auch das Erlernen einer gesunden Streitkultur fällt unter Gemeinschaftsfähigkeit. Nicht nur das richtige Streiten steht dabei im Fokus, sondern das sich vertragen, andere Meinungen zu akzeptieren und sich auch mal durchsetzen zu können gehören dazu. Es handelt sich somit um Grundwerte der Erziehung, die Kinder erlernen müssen. Dabei spielt auch die Vorbildfunktion der Eltern eine Rolle, die Kinder dann für sich übernehmen. Kinder übernehmen viel von ihren Eltern und fühlen sich ebenso verletzt, wenn sie Kritik erfahren. Aber auch das vergleichende Werten zählt zur Gemeinschaftsfähigkeit, was Kinder in der Regel zuerst von ihren Eltern erlernen. Für die Entwicklung von Gemeinschaftsfähigkeit müssen Kinder auch Grenzen akzeptieren. Sie müssen ihre eigenen Grenzen kennen um dann auch gesellschaftliche Grenzen und Regeln akzeptieren und einhalten zu können.
Es ist sicherlich nicht immer einfach an all diese Dinge zu denken. In fraglichen Situationen sollte man als Eltern vielleicht auch mal inne halten und sich seiner Vorbildfunktion bewußt sein. Dann kann man sich in Ruhe fragen: wie möchte ich das mein Kind in dieser Situation angemessen reagiert? Und man erreicht als gutes Vorbild oftmals vielmehr als nur mit leeren Worten.