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Kinderfalle Gartenteich und Pool

Die Sommerzeit hat begonnen und somit auch die Gartenzeit. In vielen Gärten bildet ein Teich oder gar ein Swimmingpool den Mittelpunkt in dieser Zeit. Doch diese können schnell zur Kinderfalle werden, ebenso wie mit Wasser gefüllte Bottiche und Tonnen. Laut DLRG sind im letzten Jahr elf Menschen im Gartenteich oder im Swimmingpool ertrunken – darunter waren fünf Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren. Seit dem Jahr 2000 kamen insgesamt 115 Menschen in privaten Anlagen ums Leben.

Insbesondere Unachtsamkeit und Sorglosigkeit der Eltern können zum Ertrinken von Kindern führen. Gerade ein Gartenteich mag mit wenigen Zentimetern Wassertiefe ungefährlich und harmlos erscheinen. Jedoch reichen diese paar Zentimeter bereits aus, um zu einer tödlichen Bedrohung für Kinder zu werden. Wasser zieht kleine Kinder magisch an, aber Kinder können die möglichen Gefahren nicht richtig einschätzen. Daher sollten Eltern in der Nähe von Pools, Garteinteichen und anderen Wasseranlagen besondere Vorsicht und Wachsamkeit walten lassen.

Gerade Kleinkinder bedürfen einer ständigen Aufsicht der Eltern, damit sie sich keinen Gefahren aussetzen. Für den Schutz der Kinder vor möglichen Gefahren ist die aufsichtspflichtige Person verantwortlich, was in der Regel die Eltern sind.

Babys und Kleinkinder ans Wasser gewöhnen
Es ist in jedem Fall ratsam für Eltern, dass sie die Kinder frühzeitig mit dem Element Wasser in Berührung bringen. Angefangen beim Babyschwimmen über Kleinkinderschwimmen bis hin zu Wassergewöhnungskursen existiert ein breites Angebot. Letzere ermöglichen den Kindern frühzeitig lebensrettende Verhaltensweisen im Wasser beizubringen, noch bevor diese schwimmen können. Auch die Aufklärung über die Gefahren von Wasser in altersgerechter Form ist ein wichtiger Bestandteil.

Zäune können schützen
Ferner können Eltern frühzeitig Gefahrenquellen absichern. So empfiehlt sich bereits bei der Planung eines Gartenteichs oder Pools geeignete Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, wie z.B. die Einzäunung des Gartenteichs. Auch ein Pool kann entsprechend eingezäunt werden. Dies mag zwar optisch nicht sehr anreizend sein, aber das Leben des Kindes zählt am Ende mehr.

Auch der Teich des Nachbarns oder kleine Flüsse hinterm Haus gehören abgesichert, wenn diese für Kinder durch Tore oder Übergänge zugänglich sind. In solchen Fällen bieten sich spezielle Türsicherungen an, damit die Kinder sich keinen Zugang zum Nachbarn oder zum Fluss hinterm Haus verschaffen können.

Kategorien: Baby & Kind, Eltern & Familie
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Homöopathie fürs Kind

Kinder bekommen bei einer Krankheit oftmals relativ schnell ein Medikament verschrieben. Dabei können Eltern beim Arzt nachfragen, ob es eine homöopathische Alternative zu den herkömmlichen Medikamenten gibt und gegebenfalls darauf bestehen.

Homöopathische Medikamente ermöglichen eine sanfte und natürliche Behandlung von Kindern. In Deutschland sprechen sich immerhin fast ein Viertel der Mütter und Väter (23,7%) für Homöopathie und Naturheilkunde aus. Bei chronisch kranken Kindern spricht sich sogar jeder vierte von Zehn (38,2%) für die Naturheilkunde aus.

Ob homöopathische Mittel nun helfen oder nicht ist sicherlich auch eine Frage danach, wie sehr man darauf vertraut. So haben wir auch schon die Erfahrung gemacht, dass alternative Heilmittel nicht immer helfen. Sie sind eben auch kein Allheilmittel und eignen sich nicht für jedes Problem. Aber ein guter Kinderarzt wird den Eltern sicherlich den richtigen Rat geben und auch mal zu homöopathischen Mitteln greifen.

Aber das wichtigste bei kranken Kindern ist am Ende ihnen in den schweren Stunden Liebe, Zuneigung und Geduld zu schenken, um eine schnelle Genesung zu ermöglichen.

Kategorien: Gesundheit & Ernährung
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Muttermale bei Kindern beobachten

Normalerweise kommen Babys mit eine makellosen Haut auf die Welt. Doch manchmal weisen Kinder bei der Geburt das eine oder andere Muttermal, welches auch als Leberfleck oder Pigmentfleck bezeichnet wird, auf. Diese gilt es sorgfältig zu beobachten, da sie möglicherweise ein Hinweis auf eine Hauterkrankung darstellen.

Pigmentflecken entstehen, wenn die Hautzellen zu viel Pigment bilden. Wenn ein Leberfleck seine Farbe oder Form verändert oder juckt, sollte der Kinderarzt eine Überweisung zum Hautarzt veranlassen. Der Dermatologe wird bei Verdacht auf Bösigartigkeit das Muttermal dann entfernen lassen. Zu den Anzeichen gehören dann in der Regel ein Durchmesser von über fünf Millimeter, eine Veränderung der Farbe sowie ein Ausfransen der Ränder.

Wichtig ist es, dass Muttermale schon bei den Kleinsten regelmäßig beobachtet werden um gegebenenfalls rechtzeitig eingreifen zu können. Wenn keine Gefahr bestehen sollte, dann braucht das Kind auch nicht den Strapazen eines churugischen Eingriffs ausgesetzt werden.

Kategorien: Gesundheit & Ernährung
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RTL mal wieder am Rande des guten Geschmacks

Ab den 03.06.2009 plant RTL eine neue Serie mit dem Titel “Erwachsen auf Probe” auszustrahlen. Dabei sollen Säuglinge und Kleinkinder für vier Tage von ihren Eltern getrennt werden, um sie in die Obhut von fremden Teenagern in einer fremden Umgebung zu geben.

Kinder im Alter von 9-14 Monaten sind in einer hochsensiblen Phase und reagieren entwicklungsbedingt mit Angst und Abwehr auf fremde Personen. So kommentiert Honkanen-Schoberth vom Deutschen Kinderschutzbund:

Indem RTL diese Kinder existentiellen Ängsten aussetzt, nimmt der Sender die Entstehung einer Bindungsstörung bei den Kindern billigend in Kauf. Sollen wehrlose Babies hier den Preis dafür zahlen, dass RTL eine möglichst große Zuschauerzahl und damit hohe Werbeeinnahmen erzielen will? Das ist für uns nicht zu akzeptieren.

RTL hingegen argumentiert, dass die Babys und Kleinkinder von Fachleuten wie einer Kinderpsychologin, einer  Ärztin und einer Erzieherin begleitet werden.

Als erste kam bei mir zwei Fragen auf: was für Eltern lassen sich überhaupt auf ein solches Experiment ein? Waren sich die Eltern über die Konsequenzen des Experiments von Anfang an bewusst?

Zumindest schienen die Eltern sich nicht bewusst, was dieses “Experiment” für ihre Kinder bedeutet. In der Tat sind viele Kinder ab dem neunten Monat wesentlich mobiler und nehmen ihre Umwelt aktiver wahr. Die plötzliche Abwesenheit der Eltern kann für ein Kind ab diesem Alter schon schockierend sein und sich dauerhaft in ihm manifestieren. Selbst der Beistand von Fachleuten ersetzt die Eltern in einem solchen Moment nicht.

In jedem Fall reagieren Kinder stark auf die Stimmung und die Gegenwart ihrer Eltern. Eltern sind in der Regel die ersten Bezugspersonen von Kindern und können nicht ohne weiteres ersetzt werden. Selbst im Kindergarten und der Kindertagespflege wird daher auf eine ordentliche Eingewöhnung geachtet, um ein Kind vorsichtig an neue Personen und eine neue Umgebung zu gewöhnen. Plötzliche Veränderungen wirken sehr stark auf Kinder ein, was diese unterschiedlich zum Ausdruck bringen. Außerdem versteht ein Baby noch nicht, was da mit ihm geschieht. Bei einem solchen “Experiment” werden die Wahrnehmungsfähigkeiten von Kindern unterschätz bzw. schlichtweg missachtet.

Als Mutter und rational denkender Mensch kann ich nachvollziehen, warum beispielsweise der deutsche Kinderschutzbund sich gegen eine Ausstrahlung dieser Sendung ausspricht. Hier wird mit dem Schicksal von schutzbedürftigen Wesen – und das sind Kinder nunmal – gespielt. Das RTL Sendungen am Rande des guten Geschmacks produziert ist dabei sicherlich nichts Neues. Und auch die Tatsache, dass es hierbei alleine um Quoten geht.

Doch das davon nicht  nur das weitere Leben kleiner Kinder, derer Eltern und der Teenager abhängen scheint dabei keine Rolle zu spielen. Zumal man diesen Teenagern versucht die negativen Seiten von Kindern aufzuzeigen. Und gerade ein “schockiertes” Baby wird diesen Teenagern kaum die positiven Seiten von Kindern aufzeigen können.

Kategorien: Entwicklung & Erziehung
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