Der sichere Spielplatz
Bei schönem Wetter sind die Kinder jeden Tag draußen. Dabei erweisen sich Spielplätze mit kleineren Kindern als unausweichlich. Nicht jeder Spielplatz sieht wirklich einladend aus, um dort mit den Kleinen spielen zu gehen. Doch woran erkennt man einen sicheren Spielplatz? Nachfolgend ein paar Tipps zu diesem Thema:
Auf einem Kinderspielplatz sollten sich keine zersplitterten Holzbalken, lose Schaukelsitze und sonstige Balken und keine rostigen Stellen an Rutschen, Schaukeln oder Seilbahnen finden lassen. Das Holz sollte auf dem gesamten Spielplatz weder gesplittert noch gebrochen, angefault oder in anderer Weise beschädigt sein. Als besonders gefährlich erweisen sich überstehende Nägel und Schrauben, die gerade beim, Toben schnell übersehen werden können. Selbstverständlich sollten die Schraubverbindungen fest sein und auch die Geräte sollten stabil stehen, wenn man an ihnen rüttelt. Die Bauteile des Spielplatzes sollten ferner komplett sein.
Dies sind nur einige Beispiele, die man in der Regel auf den ersten Blick erkennen kann und einen Hinweis über den Zustand des Spielplatzes geben.
Wie bereits erwähnt ist bereits der erste Blick entscheidend und dabei steht oftmals die Sauberkeit im Vordergrund. Auf dem Spielplatz dürfen keine Glasscherben, Spritzen, Exkremente oder Zigarettenkippen rumliegen. Auf jedem ordentlichen Spielplatz finden sich Mülleimer, wo der Müll entsorgt werden kann.
Der Spielplatz sollte, sofern es Klettergeräte gibt die höher als 1,5 Meter sind, mit einem dämpfenden Untergrund ausgestattet sein wie z.B. Sand oder Fallschutzmatten.
Vorhandenen Mängel könne in der Regel umgehend dem zuständigen Träger des Spielplatzes gemeldet werden. Bei öffentlichen Spielplätzen sind dies in der Regel die Stadt- oder die Gemeindeverwaltung.
Eltern sollten auf dem Spielplatz auch darauf achten, dass keine Fahrradhelme beim Spielen und Toben getragen werden. Fahrradhelme, die im Straßenverkehr ein Muss sind und die Sicherheit gewähren, können auf dem Spielplatz zu einer tödlichen Falle werden. Bleiben die Kinder damit hängen, dann drückt der Kinnriemen auf den Hals. Als Folge dessen kann der Kienriemen dem Kind die Luft abschnüren, was gesundheitliche schwere Folgen oder sogar einen Erstickungstod als Folge haben kann.




Ich bin Katharina Schnitzer und schreibe bei Joombee über die Themen, die Eltern wirklich interessieren: Babies, Kinder, die Familie, Spielen, Lernen, Gesundheit, Ernährung, Entwicklung und Erziehung.
Teilweise wirklich schlimm wie manche Spielplätze aussehen. Leere Bierflaschen, Zigaretten und jede Menge sonstiger Müll. Leider wird den Spielplätzen in den Kommunen und Städten oftmals viel zu wenig Beachtung geschenkt und stattdessen für unnützige Dinge viel Geld ausgegeben.
Vielen Dank für den Tipp mit den Fahrradhelmen. Ich war der Ansicht, dass vor allem auf den Rutschen ein Helm von Vorteil sein kann, wenn man den Hintergrund bedenkt, dass ich mir selber als Kind eine schlimme Platzwunde geholt habe. In Zukunft gibt es kein Fahrradhelm mehr beim Spielen!
Wenn die Städte Ihren Pflichten nachgehen und die Spielgeräte in regelmäßigen Abständen und nach den Vorgaben der Spielgeräte-Norm Überprüfen sollten solche Zustände wie sie oben beschrieben wurden nicht möglich sein.
Die Spielgeräte-Norm fordert eine visuelle Routineinspektion (bei stark beanspruchte Spielplätze täglich), eine Operative Inspektion (alle 1-3 Monate) und ein jährliche Hauptinspektion.
Ein ganz erheblicher Teil der Spielplätze ist allerdings auch mit miserablen Spielgeräte ausgestattet. Wenn die Städte mehr in Qualität als in Quantität bei der Wahl der Spielgeräte investieren würde, würde sich auch die Situation auf den Spielplätzen auch bessern.