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Kat am 30.09.2009 um 13:16 Uhr.
Die Emotionsforschung wird seit Jahren immer wichtiger. Die Wissenschaft fand mittlerweile heraus, dass “emotional kompetente” Kinder es im späteren Leben viel einfacher haben. Sie haben später weniger soziale Probleme, lernen oft besser, besitzen mehr Durchhaltevermögen, können Misserfolge besser wegstecken und sich besser selbst motivieren.
Dabei bildet sich die Gefühlswelt bereits sehr früh aus. Alles beginnt mit einem Lächeln zu den Eltern. Mit ihnen bauen Babys bereits sehr früh die wichtigste Beziehung ihres Lebens auf. Daher entscheidet sich bereits in den ersten Lebensjahren, wie man im späteren Leben mit Angst, Wut, Stolz und Freude umgeht.
Babys erlernen jedoch erst mit der Zeit den richtigen Umgang mit der Gefühlswelt. Unterschiedlich empfundene Emotionen müssen den richtigen Gefühlen zugeordnet werden. Die Kinder lernen, wie man diese ausdrückt und wie man die Reaktionen der Umwelt daraufhin richtig einordnet. Ein wichtiger Abschnitt hierbei ist das Kleinkindalter, in dem sich die Kinder mit einer Vielzahl von Gefühlen konfrontiert sehen. Oftmals wissen sie in diesem Alter noch längst nicht alle Gefühle richtig einzuordnen und reagieren daher meisten mit Trotz als eine Notreaktion.
Eltern können jedoch ihren Kindern helfen, in dem sie frühzeitig die Mimik und Körpersprache ihres Babys verstehen erlernen und entsprechend sanft und positiv darauf reagieren. Die Babys können diese Reaktionen in ihr Gefühlskonzept integrieren und sich dadurch emotional weiter entwickeln. Besonders der Mund und das Nuckeln sind Signale für die Stimmung: Wird beispielsweise das Nuckeln langsamer oder schneller, ist dies ein klarer Stimmungswechsel der Kleinen.
Jedoch lernt man als Elternteil schnell und intuitiv, was einem das eigene Kind mitteilen möchte. In der Theorie hört sich alles viel komplizierter an, als es in der Praxis tatsächlich ist. Auch das Mitteilen von Gefühlen dient der Kommunikation, die sich mit der Zeit immer weiter entwickelt.
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Kat am 24.09.2009 um 13:58 Uhr.
Mit Kindern im Haushalt verlagern sich die Ausgaben. Dabei versuchen Eltern auch Geld für ihre Kinder zu sparen um ihnen eine gute Ausbildung und vernünftige Erziehung zukommen zu lassen. Doch viele Eltern wissen, dass dies ein ziemlich schwieriges Unterfangen ist. Es gibt ausreichend Familien in denen das Geld hierfür einfach zu knapp ist. Folglich muss an bestimmten Sachen gespart werden wie gesunder Ernährung, Sport und Freizeitaktivitäten, was leider zu Lasten der Kleinen geht.
“BABY und Familie” hat zu diesem Thema eine repräsentative GfK-Umfrage in Auftrag gegeben. Dabei kam heraus, dass 51,5% der befragten Eltern es sich nicht leisten können, für die Zukunft ihrer Kinder zu sparen. Ebenso können 44,8% der Eltern sich keine Bio-Lebensmittel oder Sportkurse für ihre Kinder leisten. Erschreckend ist auch, dass nur 43,6% der Eltern der Ansicht sind, dass ihre Kinder eine genauso gute oder bessere Zukunftsperspektive hätten als sie selbst früher. Ferner beklagen 39,8% der Eltern den Zustand, dass sie ihren Kindern nicht das bieten können, wozu andere Eltern in der Lage sind. Aber auch die Angst vor Armut ist bei Eltern ziemlich weit verbreitet. So haben 35,4% der Eltern Angst davor in Armut abzurutschen.
Insgesamt stimmen die Ergebnisse der Umfrage ziemlich traurig. Sie zeigen, dass Eltern es anscheinend heutzutage schwieriger haben als damals, was vor allem die Frage nach der Zukunftsperspektive betrifft. Man möchte seinen Kindern eine gute und sichere Zukunft bieten können. Dabei ist man als Eltern ziemlich alleine gestellt. Vom Staat gibt es wenig Unterstützung diesbezüglich. Kinder sind teuer und kosten Geld. Am Geld alleine messen Eltern ihre Kinder jedoch nicht – das sollte man hier nicht vergessen.
Dennoch wäre eine bessere Unterstützung nicht nur durch den Staat wünschenswert. Auch viele Arbeitgeber und die Gesellschaft allgemein können hierzu ihren Beitrag leisten.
Persönlich versuchen wir auch für unsere Tochter jeden Monat Geld beiseite zu legen. Wir müssen zum Wohle unserer Tochter auf einiges verzichten. Aber ein Lächeln von ihr und ihr unbändige Freude sind es mehr als wert. Das Glück unsere Tochter ist uns am Ende wichtiger als irgendwelche materiellen Dinge. Und selbstverständlich hoffen wir, dass sie eine glückliche Zukunft haben wird. Den Grundstein selber für ein starkes, selbstständiges und selbstbewusstes Kind legt man jedoch bereits in der Kindheit. Und aus glücklichen Kindern werden dann hoffentlich im Laufe der Zeit glückliche Erwachsene.
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Kat am 22.09.2009 um 13:15 Uhr.
Vor der Geburt unserer Tochter hatten wir beschlossen, dass wir sie ausschließlich mit Stoffwindeln wickeln. An sich ein guter Plan, der sich mit der Zeit jedoch bei uns erledigt hatte. Der Grund lag vor allem darin, dass es in Deutschland ziemlich schwierig ist, ein vernünftiges und praktisches Wickelsystem zu erstehen.
Doch zurück zum Anfang. Ja, prinzipiell hatten wir mit Stoffwindeln angefangen, unsere kleine Tochter regelmäßig zu wickeln. Je größer unsere Tochter jedoch wurde, umso schwieriger wurde es sie zu wickeln. Einerseits strampelte sie zu viel umher, andererseits wurden die Stoffwindeln von der Größe her viel zu schnell zu klein, wodurch die Windeln nicht mehr so viel Flüssigkeit aufsaugen konnten. Die Stoffwindeln hatten wir zwar immer mit einer Einlage ausgelegt, so dass wir größere “Geschäfte” problemlos entsorgen konnten.
Jedoch kam über kurz oder lang das Problem auf, dass wir diese Einlagen im Handel nur sehr schwer kaufen konnten. Den dort, wo wir sie ursprünglich gekauft hatten, kamen wir zumindest für unseren persönlichen Bedarf nicht immer auf den Mindestbestellwert, damit die Versandkosten von ca. fünf Euro pro Bestellung entsprechend reduziert wurden. Dieser Online-Versandhandel rechnete sich für uns nicht, natürlich hätten wir unglaublich große Pakete bestellen können, doch wo hätten wir das lagern sollen?
Die Alternative zu den klassischen Stoffwindeln waren vorgefertigte Wickelsysteme: Windelhöschen mit separater Einlage. Aber auch hier war die Auswahl recht eingeschränkt. Vor allem farblich bewegten wir uns bei unseren Anfängen im langweilig monotonen Bereich von creme-weiß über beige bis leicht bräunlich. Trister ging es kaum noch – vor allem für kleine Kinder – und ihre Eltern brauchen farbliche Abwechslung.
Auf der Messe “Kind und Jugend 2009” wurden wir jedoch eines besseren belehrt. Für das kommende Jahr geht jedoch einiges: Zahlreiche Anbieter zeigten uns praktische Wickelsystem in den schönsten und buntesten Farben und Designs. Auch funktionell scheinen die meisten Hersteller das zu bieten, was wir hier in Deutschland vergeblich gesucht haben. Vor allem hinsichtlich Trainingshosen zum Trocken werden gab es ein interessantes Angebot. Wie wir in Erfahrung bringen konnten, haben die meisten ausländischen Anbieter leider keine Vertriebspartner in Deutschland, was wirklich schade ist. Vielleicht lesen einige Kaufhausketten, Shop-Betreiber oder Handelsvertreter hier ja mit und werden hellhörig?
Die Firma itti bitti aus Australien war sogar so freundlich und hat uns für unsere Tochter eine Produktprobe mitgegeben. In den nächsten Tagen werden wir diese testen. Zumindest optisch sind diese Stoffwindeln sehr ansprechend und schön bunt. Man kann sie in vielen modischen, bunten Farben erstehen, fast wie ein ganzer Windel-Regenbogen. Wir sind zumindest vom ersten Eindruck und der absolut freundlich auftretenden Geschäftsführerin von itti bitt auf der Messe sehr angetan. Auch das Material scheint sehr hochwertig zu sein. In den nächsten Tagen werde ich noch etwas ausführlicher über die Windeln von itti bitti schreiben, nachdem wir sie ausführlich getestet haben. Bleibt hier im Blog am Ball!
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Kat am 17.09.2009 um 20:01 Uhr.
Ordentliche Kinderschuhe kosten relativ Geld, vor allem wenn man bedenkt, dass die Schuhe oftmals spätestens nach einem halben Jahr nicht mehr passen. Da lohnt es sich online nach Schuhen zu schauen um sich günstige Preisvorteile zu sichern. Außerdem erspart so eine Online-Bestellung viel Zeit und Nerven. Dabei sollten Eltern jedoch Vorsicht walten lassen. Das Forschungsteam Kinderfüße-Kinderschuhe hat jetzt zehn Online-Shops von Kinderschuhen auf den Prüfstand gestellt. Dabei kam heraus, dass neun davon mangelhaft sind.
Das Problem bei den meisten Online-Shops ist, dass die Kinderschuhe oftmals in zu kurzen Größen geliefert werden. Trotz dem Vermessen der Füße und dazugehörigen online-Tabellen sind die im Nachhinein gelieferten Schuhe zu klein.
So bestellte man bei dem Forschungsteam Kinderfüße-Kinderschuhe bei den unterschiedlichen Online-Shops Kinderschuhe in der Größe 30. Diese Größe war auch auf den Schuhen aufgewiesen. Beim Nachmessen jedoch stellten die Forscher fest, dass die Innenlängen in neun von zehn Fällen zu kurz waren.
Das Problem haben vor allem die Kinder. Zu kleine Schuhe können die Kinderfüße schädigen. Leider können die Kinder nicht immer sagen, ob ein Schuh nun drückt oder nicht und zwängen sich daher oftmals einfach rein.
Um dennoch online zu bestellen, sollten Eltern versuchen sich zu erkundigen, wie groß die Innenlänge ausfällt. Und um dann den passenden Schuh online zu finden, lässt sich eine einfache Rechenregel anwenden: Fußlänge + 12 (max. 17)mm = passende Schuhinnenlänge.
Fraglich bei dem ganzen bleibt am Ende, ob sich hohe Rücksendequoten für solche Online-Shops lohnen. Denn auch diese müssen am Ende viel Zeit und Geld in die Reklamation stecken und haben zusätzlich einen unzufriedenen Kunden mehr.
Persönlich haben wir noch keine Schuhe online bestellt. Oftmals kaufen wir die Schuhe spontan im Laden, wenn sie gerade im Angebot sind. Doch dies geht vermutlich nur solange bis unsere Tochter ihren eigenen Willen und Geschmack bezüglich Schuhe entwickelt. Solange das Mitbestimmungsrecht aber noch nicht vorhanden ist, werden wir die Schuhe wohl auch weiterhin im Laden kaufen.
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Kat am 15.09.2009 um 12:50 Uhr.
Als Eltern sind einem die Babybücher wohl bekannt, in welchen man die wichtigsten Ereignisse der Kleinen festhält. Man möchte jeden einzelnen Moment darin festhalten: das erste Sitzen, das erste Krabbeln, die ersten Worte, die ersten Schritte, die ersten Ferien sind alles wundervolle Erinnerungen. Aber bei aller Liebe zu den Kindern, für manche Eltern bedeutet das Dokumentieren dieser Erinnerungen oftmals zusätzlichen Stress. Schon der Gedanke, dass sie selbst im Alltag dafür ziemlich wenig Zeit haben, könnte gegen den Mehraufwand als einige Fotos sprechen. Doch wer organisiert ist, wird versuchen, dass keine der Erinnerungen untergeht.
Mit dem Online-Service lil’grams ist das Sammeln von Erinnerungen nun auch vollkommen digital möglich. Dabei stellt dieser Service laut eigener Aussage “the baby book for modern parents” dar. Hierbei können Eltern ihre gesammelten Erinnerungen zentral organisieren. lil’grams ermöglicht den Eltern nicht nur Photos und Videos ihrer Kleinen hochzuladen, sie können dabei auch über einen Zeitstrahl das Wachstum ihrer Kinder mitverfolgen oder die Mahlzeiten und weitere spezielle Ereignisse eintragen.
Nach dem Login stehen dem Benutzer folgende Bereiche zur Verfügung:
- GrowthGram: Hiermit kann man die Größen- und Gewichtsveränderungen angeben und das Wachstum des Kindes mit der Zeit nachvollziehen. Zusätzlich können Fotos und Videos hochgeladen werden.
- StoryGram: Wie der Name schon verrät, kann man damit kurze Geschichten verfassen und über die Dinge, die das Kind so anstellt, im Prinzip ein Tagebuch führen.
- MediaGram: Fotos und Videos von den lieben Kleinen finden hier ihren Platz.
- FirstGram: Die stolzen Eltern tragen an dieser Stelle die Meilensteine im Leben des Kindes ein. Angefangen von den ersten Schritten über die ersten Worte bis hin zu den ersten gemeinsamen Ferien.
- FoodGram: Was hat ein Kind zu welcher Zeit gegessen und hat es ihm oder ihr geschmeckt?
- WordGram: Für stimmgewaltige Kinder können die Eltern hier die Aufnahmen von neuen Wörtern oder ganzen Sätzen einspielen.

Der ganze Spass ist jedoch nicht umsonst. Der Preis liegt zwischen $29 für ein Jahr bis hin zu $99 für drei Jahre. Ob es sich aber für die Dokumentation des Lebens lohnt, das müssen die Eltern am Ende selbst entscheiden. Persönlich glaube ich, dass sich ein solcher Service schon rechnen kann, vor allem wenn ich daran denke, dass wir doch viele Fotos entwickeln lassen, um sie in die Alben zu kleben. Alternativ gibt es wiederum die Möglichkeit, sich ein eigenes kostenloses Blog ohne einen teuren Anbieter zu holen, selbstständig die Fotos bei Flickr Stück für Stück hochzuladen und sich auch so an dem Leben seiner Kinder nach einigen Jahren zu erfreuen.
Aber einen Vorteil bietet lilgrams den Eltern schon: Die Verwandten können jederzeit selber entscheiden, wann sie das Neuste über den kleinen Liebling erfahren wollen. Dauerhafte Besucher sind damit garantiert. Natürlich auch mit einem Passwort geschützt!
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Kat am 13.09.2009 um 17:50 Uhr.
Kinder toben gerne und viel. Da sind Unfälle vorprogrammiert, die auch mal mit schwereren Verletzungen einhergehen können wie z.B. einer Gehirnerschütterung. Hierbei reicht sogar schon ein ungünstiger Sturz vom Klettergerüst oder vom Fahrrad.
Nach einem Sturz sollte man sich einen schnellen Überblick über die Lage verschaffen: Ist der Gestürzte ansprechbar? Hat er eine Wunde am Kopf oder weist er sonstige Verletzungen auf? Gibt es Symptome wie Schwindel, Übelkeit oder Kopfschmerzen?
Bei kleineren Kindern, die noch nicht sprechen können, ist die Beobachtung wichtig. Entscheidend sind hierbei die ersten 24 Stunden, den in dieser Zeit treten die entscheidend Symptome in der Regel auf. In jedem Fall ist es wichtig, dass man nach einem schwerwiegenden Sturz einen Arzt aufsucht. Dieser kann dann am ehesten feststellen in wie fern Verletzungen vorliegen oder nicht. Gerade bei kleinen Kindern ist dies wichtig zumal auch innere Organe wie eben das Gehirn betroffen sein können.
Liegt nun eine Gehirnerschütterung vor, müssen bei Kindern strengere Regeln beachtet werden als bei Erwachsenen. Kinder brauchen nach einer Gehirnerschütterung absolute Ruhe. Diese bedeutet, dass sich das Kind weder körperlich noch geistig anstrengen darf. Aber auch einfache Tätigkeiten sollten unterlassen werden, da dies der Regeneration schadet.
Es gilt also absolute Ruhe und keinerlei Anstrengungen zu vollziehen. Persönlich hatte unsere Tochter – kleinerer Stürze zum Trotz – noch keine Gehirnerschütterung erlitten. Doch irgendwann kann es einen doch mal treffen, selbst wenn es nur ein kleiner Sturz ist. In einem solchen Fall ist es wichtig schnell und adäquat zu reagieren sowie die entsprechende Regeneration anschließend zu unterstützen.
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Kat am 09.09.2009 um 13:47 Uhr.
Das Passivrauchen schädlich ist und dies vor allem auf Kinder zutrifft ist nichts Neues. Schon alleine, weil das Risiko für das Auftreten des plötzlichen Kindstod (SIDS) erhöht ist, sollten Eltern Kinder niemals Passivrauchen lassen. Durch das Passivrauchen ergeben sich für die Kinder so einige gesundheitliche Risiken.
Die Giftstoffe im Tabakrauch sind gerade für Kinder sehr gefährlich. Kinder entwickeln sich noch und wachsen, was auch ihre Organe betrifft. Durch das Passivrauchen können diese aber schwer geschädigt werden, wie z.B. die Lunge und dadurch dauerhaft nicht richtig funktionieren.
Dies ist besonders fatal, weil Kinder eine höhere Atemfrequenz aufweisen und ihr Körper noch nicht genügend ausgereift ist, um Giftstoffe abzubauen. Die Folge ist, dass Kinder beim Passivrauchen eine wesentlich höhere Konzentration an Giftstoffen aufnehmen als Erwachsene. In kürzester Zeit würde das Kind bei dauerhaftem Passivrauchen eine gewaltige Menge an Schadstoffen aufnehmen.
Passivrauchen erhöht auch das Herzinfarkt-Risiko bei Kindern im Erwachsenenalter. So fand man jetzt heraus, dass sich durch den Zigarettenrauch Ablagerungen in den Blutgefäßen von Kindern entwickeln können.
Dies wurde von Wissenschaftlern der Universität Ulm und des Landesgesundheitsamtes in Stuttgart bei Routinechecks von 383 Viertklässlern herausgefunden.
Aber es gibt noch weitere gesundheitliche Risiken die durch das Passivrauchen entstehen. Kinder aus Raucherhaushalten sind wesentlich öfter krank. Und bei alledem darf nicht vergessen werden, dass das elterliche Rauchen das Krebsrisiko der Kinder erhöht.
Im Sinne einer gesunden und förderlichen Entwicklung von Kindern sollte Eltern das Rauchen sein lassen. Auch die Kinder nehmen es sicherlich dankbar an, wenn die Eltern nicht frühzeitig an Krebs oder anderen Krankheiten sterben, die durch das Rauchen verursacht worden sind. Und es gibt noch einen Grund für den Rauchstopp: So ermittelte eine US-Studie, dass Kinder gar nicht erst anfangen zu Rauchen, wenn ihre Eltern damit aufhören.
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Kat am 07.09.2009 um 13:13 Uhr.
Fahrrad fahren ist für viele Menschen heutzutage selbstverständlich. Dies sollte auch für Kinder gelten, weshalb sie das Fahrrad fahren von Anfang an gleich richtig lernen sollten. Jedoch hat eine aktuelle Studie der Unfallforschung der Versicherer (UDV) gezeigt, dass Kinder immer schlechter Fahrrad fahren können. So haben sich die Fähigkeiten und Fertigkeiten von Grundschulkindern im Vergleich zu einer Vorgängerstudie von 1997 enorm verschlechtert. Hierbei stellte man fest, dass vier Gruppen von Kindern gibt, die besonders davon betroffen sind: Stadtkinder, Mädchen mit Migrationshintergrund, übergewichtige und überbehütete Kinder.
In den Ergebnissen zeigte sich, dass die Kinder teilweise nicht in der Lage waren einfache Alltagssituationen mit dem Fahrrad zu meistern. Dazu zählt z.B. das Spurhalten beim Blick zur Seite oder nach hinten. Signifikant ist auch die Ansicht der Fahrradausbilder, dass die Körperbeherrschung und die Radfertigkeiten abgenommen haben. Im Jahre 1997 waren nur 46 Prozent der Fahrradausbilder dieser Meinung. Im Jahre 2008 sind es bereits 72 Prozent.
Erstaunlich ist auch, dass es bei der Erstuntersuchung 1997 kaum Unterschiede zwischen Stadt und Land gab. In der aktuellen Studie hingegen sind 83 Prozent der Fahrradausbilder in Städten und 79 Prozent der Ausbilder in Großstädten der Ansicht, dass sich die motorischen Fähigkeiten verschlechtert haben. In den ländlichen Bereichen liegt der Wert bei 70 Prozent und in Kleinstädten bei 67 Prozent. Problematisch an der ganzen Sache ist: Trotz Fahrradausbildung können diese Defizite im Nachhinein kaum ausgeglichen werden.
Die sind meiner Ansicht nach schon erschreckende Ergebnisse. Doch man kann einiges tun um dem entgegen zu wirken. Zunächst einmal brauchen Kinder viel Bewegung, egal ob zu Hause, in der Schule oder im Sportverein. Vor allem in der Schule sollte man Kindern den Raum und die Zeit geben, Mobilitätsdefizite zu erkennen und auszugleichen. Tägliche Wege, die nicht allzu lang sind, sollten zu Fuß oder mit dem Fahrrad bewältigt werden. Hier gilt das Motto das Auto öfters mal stehen zu lassen.
Man kann Kinder bereits sehr früh an das Fahrrad fahren heran führen. Für die Allerkleinsten gibt es bereits Laufräder, die sich ab dem zweiten Lebensjahr eignen. Mit diesen können sie bereits ihr Gleichgewicht trainieren sowie das Lenken und Geradeaus fahren erlernen. In Kombination mit einem Dreirad lernen sie dann die Trittbewegung. Wenn die Kinder beide Sachen beherrschen, dann ist es nur noch ein kleiner Schritt bis zum selbstständigen Fahrrad fahren. Und dies sollte man dann nach Möglichkeit täglich trainieren.
Grundlegende motorische Fähigkeiten sind am Ende wichtig für eine gesunde körperliche, geistige und emotionale Entwicklung und steigern das Selbstbewusstsein der Kleinen. Und davon brauchen die Kleinen heutzutage eine Menge.
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Kat am 03.09.2009 um 13:14 Uhr.
Babys müssen in ihren ersten Lebensmonaten so einige Impfungen überstehen. Die meisten vorgesehenen Impfungen sind in der Regel bis zum 18. Lebensmonat überstanden. Und das ist auch gut so, denn bis zu diesem Alter verschwinden unangenehme Erinnerungen noch ziemlich schnell. Daher sollte man Impfungen nicht zu lange heraus zögern.
Bei den Spritzen leiden die Eltern oft mehr als die Kleinen selbst. Die Angst überträgt sich oftmals auf die Kinder, wodurch das Impfen anstrengend wird. Am besten geht immer der Elternteil mit, der beim Impfen weniger verkrampft ist.
Und schließlich sollte man sich einmal vor Augen führen, dass so ein Piks im Vergleich zum Ausbruch einer Krankheit unter Umständen wesentlich harmloser ist. Den die Folgen mancher Krankheiten sind weitaus schlimmer als ein kleiner Piks.
Persönlich sind wir froh, dass wir fast alle Impfungen durch haben. Aufgrund der Tatsache, dass wir viel in der Natur unterwegs sind, haben wir uns zusätzlich für eine Zeckenschutzimpfung für die ganze Familie entschieden. Ich bin schon sehr darauf gespannt, wie die Impfung mit einer Zweijährigen verlaufen wird. Ich werde mich vermutlich an die Zeiten zurück entsinnen, wo dies wesentlich problemloser ablief. Aber vielleicht wird unsere Kleine alles auch ganz tapfer durchstehen.
Zumindest bei unserem Kinderarzt gab es nach jedem Pikser ab dem ersten Lebensjahr eine Belohnung in Form von Gummibärchen. Da war der Pikser eh ganz schnell wieder vergessen.
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Kat am 01.09.2009 um 20:18 Uhr.
Die große Ferienzeit ist nun überall vorbei. Damit beginnen wieder der Schul- und Kindergartenalltag, wodurch sich die Kopflaus im Spätsommer und Herbst an ihrer “Hochsaison” erfreut. Denn jetzt stecken die Kinderköpfe wieder dicht beieinander und die Läuse hüpfen fast von Wirt zu Wirt.
Das erste Anzeichen von Läusen sind permanente Juckattacken am Kopf. Das Jucken wird durch einen Biss dieser kleinen Parasiten ausgelöst. Erstaunlich ist, dass gerade zehn Exemplare sich durchschnittlich auf einem von Läusen bevölkerten Kopf aufhalten. Um die Läuse zu finden, benötigt man zunächst einen Läusekamm. Doch das alleine reicht nicht. Auch ein geeignetes Shampoo und viel Geduld bei der Bekämpfung der Parasiten sind notwendig. Die Nissen, die Larven der Laus, erkennt man an ihrer Tropfenform und den weißlich schimmernden, leeren oder bräunlich-gräulichen, ungeschlüpften Eihüllen.
Mit einer Pflegespülung muss man das Haar zunächst durchfeuchten. Anschließend sollte man Strähnchen für Strähnchen durchkämmen und jeweils auf einem weißen Handtuch oder Küchenkrepp ausstreichen, damit man die Läuse und Nissen gut erkennen kann.
Bei lebenden Läusen helfen Kopflausmittel, die man aus der Apotheke bekommt, um die restlichen Parasiten los zu werden. Anschließendes ist ein wiederholtes Auskämmen sowie eine Wiederbeholungsbehandlung am 9. oder 10. Tag notwendig. Dadurch erwischt man auch die nach der ersten Behandlung geschlüpften Larven.
Aber auch die Kleidung, Kuscheltiere oder das Bettzeug bedürfen einer Behandlung. Dazu ist es ratsam alle Sachen der betroffenen Familienmitglieder einzufrieren. Hierbei werden alle Plüschtiere, Wollsachen, Mäntel, Mützen und Schals 24 Stunden bei minus 18 Grad im Eisfach oder in der Kühltruhe eingefroren. Alternativ kann man die Kleidungsstücke auch in einem geschlossenen Plastiksack drei Wochen lang bei Zimmertemperatur aufbewahren. Dadurch verhungern die Läuse.
Läuse können bei Zimmertemperatur bis zu drei Tage abseits des Kopfes überleben. Bei mehren Familienmitgliedern ist dies für Läuse ein leichtes Unterfangen, denn so lässt sich auch schnell ein neuer Wirt für die Plagegeister finden. Wichtig ist auch, dass man die Eltern der Spielkameraden informiert. Denn schließlich möchte man anschließend nicht so schnell wieder einer neuen Läuseplage ausgesetzt sein.
Zum Glück hat unsere Tochter bisher noch keine Läuse gehabt, aber verschont bleiben wird sie vermutlich nicht, denn selbst beim Spielen übertragen sich die Parasiten, und auch eng hängende Kleidungsstücke unterstützen bei der Verbreitung der kleinen Plagegeister.