Die KidsVerbraucherAnalyse 2010 ist erschienen
Die kürzlich erschienene KidsVerbraucherAnalyse 2010 (KidsVA) informiert über das Medien- und Konsumverhalten von sechs bis 13-jährigen Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Zugleich stellt die KidsVA derzeit für das Marketing eine der wichtigsten Studien über die junge Zielgruppe in Deutschland dar.
Dabei zeigt sich, dass Lesen bei den Kindern und Jugendlichen trotz der elektronischen Medien im Trend liegt. Immerhin geben beachtliche 95 Prozent der befragten Kinder an, dass sie in ihrer Freizeit regelmäßig Bücher oder Zeitschriften lesen. Dennoch nutzen Kinder und Jugendliche die neuen Medien wesentlich intensiver als noch vor wenigen Jahren. Bereits drei von vier Kindern (4,7 Millionen) nutzen inzwischen zu Hause einen Computer. Mehr als 67 Prozent dieser Kinder (4,2 Millionen) waren bereits online, wobei 28 Prozent davon täglich im Internet unterwegs sind.
Die digitalen Welten werden dabei heutzutage nicht mehr nur mit PC- und Online-Spielen erkundet, sondern auch mit Spielkonsolen und Handspielgeräten. Bei den 6- bis 9-
jährigen besitzen zwei Drittel mindestens eine solcher Games-Konsolen, bei den 10- bis 13-jährigen sind es sogar 83 Prozent. Dabei haben die Hersteller es geschafft, sich den Markt auch bei Mädchen zunehmend zu erschließen. Somit sind Games-Konsolen keine reine “Jungsdomäne” mehr, was sicherlich einerseits mit daran liegt, dass Konsolen in der Familie intergenerativ genutzt werden und andererseits das entsprechende Spieleangebot geschaffen worden ist.
Die Kinderzimmer zeugen trotz wirtschaftlicher Turbulenzen eine zunehmende gute technische Ausstattung. Interessant ist dabei die Tatsache, dass Kinder ein sehr ausgeprägtes Markenbewußtsein zeigen. Da Kinder zudem immer mehr Einfluss auf Kaufentscheidungen innerhalb der Familie nehmen, ist es letztendlich wenig überraschend, dass die Eltern den Wünschen ihrer Kinder oftmals nachkommen.
Aber auch finanziell stehen die Kinder und Jugendlichen recht gut da. In der Zielguppe der 6- bis 13-jährigen liegt das monatliche Taschengeld im Durchzchnitt bei 23 Euro. Zusätzlich erhalten sie zum Geburtstag, Weihnachten und Ostern Geldgeschenke im Durchschnitt von 186 Euro.
Doch was machen die Kinder und Jugendliche mit ihrem Geld? Laut KidsVA wird das Geld gespart, was die Deutschen mit am Besten können. Ansonsten lassen sich die Kinder davon kleinere Wünsche des Alltags erfüllen, wie z.B. der Kauf von Süßigkeiten, Zeitschriften und Eis. Im Prinzip ist es daher nicht neu, dass Kinder eine wichtige Werbezielgruppe sind, und wird von vielen Unternehmen in ihren Marketingaktionen berücksichtigt.
Bei all der Produktvielfalt zeigt sich daher, dass auch Kinder auf vertraute und etablierte Marken setzen. Diesen kommt sicherlich zugute, dass sie ebenfalls eine jahrelange Expertise in Sachen Marketing vorweisen können, wohin gegen echte Neueinsteiger sich erst viel Vertrauen und neue Markenfans aufbauen müssen. Wichtig zu wissen ist, dass das Markenbewusstsein nicht alleine von den Eltern stammt, sondern die Kinder und Jugendlichen ebenfalls ihr eigenes Word-of-Mouth-Marketing betreiben. Die neuen digitalen Medien unterstützen dies auf ihre Weise durch die vielfältigen Aktivitäten in Social Networks.
Schön ist es aber zu sehen, dass Kinder und Jugendliche noch heute gerne lesen und auf die einfachen Freuden im Leben zurückgreifen. Jedes Kind schwilgt im Erwachsenenalter sicherlich gerne in seinen Erinnerungen zurück und dazu gehört z.B. der Gedanke an sein Lieblingseis oder die erste eigene Anschaffung.
Wer mehr über die KidsVA 2010 erfahren will, der kann sich den elektronischen Berichtsband mit allen Ergebnissen und den methodischen Grundlagen gegen eine Schutzgebühr von 99 Euro unter www.egmont-mediasolutions.de bestellen.


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