Ab wann ist abkochen nicht mehr notwendig?
Frischgebackene Eltern wissen, dass man für Neugeborene anfangs alles abkochen muss. Doch irgendwann wird das Abkochen von Ess- und Trinkgeschirr anstrengend und es kommt die Frage auf, ab wann dies nicht mehr nötig ist. In der Regel ist das Sterilisieren nicht mehr notwendig, wenn das Baby ein halbes Jahr alt ist. Ab diesem Alter ist ein zu keimarme Umgebung nicht mehr sinnvoll für das Kind. (more…)
0 KommentareKinder loben für das Selbstbewusstsein
Alternative Erziehungsmethoden sprießen mittlerweile wie Pilze aus dem Boden. Jede Theorie und Anwendung in der Praxis hat neben ihren Vorteilen auch ihre Nachteile. Die deutschen Eltern haben sich dabei der liberalen Erziehung verschrieben, bei welcher man sich mehr Erfolg durch Lob anstatt durch Bestrafung erhofft. Das fand eine repräsentative Umfrage im Auftrag von “BABY und Familie” heraus.
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Der Fernseher als Babysitter
Welche Familie kennt das nicht: Es ist Wochenende, doch an Ausschlafen ist nicht zu denken, weil der Nachwuchs schon wieder voller Energie vor 07.00 Uhr auf der Matte steht. Aus solchen Gründen ist es nicht verwunderlich, dass in sechs von zehn Familien die Kinder zur Entspannung schon mal vor den Fernseher gesetzt werden.
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Übergewichtige Schwangere bekommen mehr herzkranke Kinder
Der Spruch, dass man in der Schwangerschaft für zwei essen sollte, gilt schon lange als überholt. Immer neue Erkenntnisse belegen diese Tatsache zusätzlich. Eine Studie des Nationalen Gesundheitsinstituts der USA in Bethesda hat nun gezeigt: Schwangere, die unter Fettleibigkeit (Adipositas) leiden, haben ein höheres Risiko, ein herzkrankes Kind zur Welt zu bringen, als Normal- oder leicht Übergewichtige. (more…)
Beikost rechtzeitig zufüttern
Muttermilch ist die beste und gesundeste Ernährung für Babys – diese Tatsache ist mittlerweile unumstritten. Dennoch sollten vollgestillte Kinder nach dem vierten bis spätestens zum sechsten Lebensmonat mit eisenreicher Breinahrung zugefüttert werden. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie des Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE), das der Universität Bonn angegliedert ist.
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Die KidsVerbraucherAnalyse 2010 ist erschienen
Die kürzlich erschienene KidsVerbraucherAnalyse 2010 (KidsVA) informiert über das Medien- und Konsumverhalten von sechs bis 13-jährigen Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Zugleich stellt die KidsVA derzeit für das Marketing eine der wichtigsten Studien über die junge Zielgruppe in Deutschland dar.
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Babygeschirr “mOmma” für stilbewusste Eltern
Kindergeschirr gibt es reichlich, doch dies sieht meistens eher schlicht aus und folgt dem Gedanken seinen Zweck zu erfüllen. Sicherlich lässt sich für den richtigen Preis design-technisch immer etwas Ausgefallenes an Kinder-/Babygeschirr finden. TOMY schafft jetzt mit dem seiner âmOmmaâ-Serie Abhilfe: Babygeschirr in einem einzigartigen Design zu einem bezahlbaren Preis.
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Nido lebt
Bereits zur Markteinführung der Elternzeitschrift “Nido – Wir sind eine Familie” schrieb ich vor etwas mehr als einem Jahr einen Artikel. Wie oft bei neuen Produkten, hatte der neue Printtitel zu dieser Zeit noch eine recht ungewisse Zukunft. Doch das Interesse von mir und meinem Ehemann war geweckt, und wir wollten dieses Magazin für junge Eltern gerne im Auge behalten. Der Nido lag ein gutes Konzept zu Grunde – und mittlerweile kaufen wir die Nido nahezu jeden Monat druckfrisch im Handel, seitdem sich der Verlag Gruner+Jahr dazu entscheiden konnte, die Nido in monatlicher Regelmäßigkeit erscheinen zu lassen.
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Bei Kindersachen auf Prüfsiegel achten
Kündigt sich ein Kind an, eröffnen sich für Eltern nicht nur neue Herausforderungen, sondern jeden Tag auch neue Shopping-Welten. Eine davon umfasst definitiv den Bereich Kinderbekleidung. Kinder wachsen in den ersten Jahren unheimlich schnell. Als Elternteil verbringt man daher viel Zeit damit, regelmäßig nach Kinderklamotten zu schauen.
Ältere Kinder lieben bunte und ausgefallene Klamotten. Doch beim Klamottenkauf sollten Eltern sehr achtsam sein, denn gerade bunte und kuschelige Fasern können unnötige Zusatzstoffe enthalten. Die empfindliche Baby- und Kinderhaut kann mit Reizungen und Allergien reagieren. In diesem Fall sollten Eltern sich auf ihren Geruchssinn verlassen. Eigenartige Gerüche oder ein Stechen in der Nase sind bereits erste Hinweise auf umwelt- oder gesundheitsschädliche Substanzen in oder auf der Bekleidung.
Einen weiteren Hinweis liefert auch das Prüfsiegel TOXPROOF, welches durch den TÜV Rheinland vergeben wird und über eine erhöhte Schadstoffbelastung von Textilien unter dem gesetzlichen Mindeswert informiert. Ebenfalls hilfreich ist das SG-Zeichen (SG = schadstfoffgeprüft). Es lässt sich bei Schuhen und Lederbekleidung finden und besagt, dass in der Herstellung keine krebserregenden Azofarbstoffe und andere Substanzen verwendet worden sind, die Allergien auslösen können.
Besonders bekannt ist auch das Siegel “Textiles Vertrauen – schadstoffgeprüfte Textilien nach Öko-Tex Standard 100“. Â Hierbei handelt es sich ebenfalls um ein unabhängiges Prüf- und Zertifizierungssystem für textile Produkte. Der Öko-Tex-
Standard 100 weist dabei auf schadstoffgeprüfte Textilien hin. Es handelt sich hierbei um einen weltweit einheitliche Standard, herausgegeben von der âInternationalen Gemeinschaft für Forschung und Prüfung auf dem Gebiet der Textilökologie”. In Sachen, die mit diesem Label ausgezeichnet sind, wurde nachgewiesen, dass diese die aufgestellten Grenzwerte für bestimmte gesundheitsgefährdende Schadstoffe unterschreiten. Die Prüfkriterien umfassen neben den gesetzlich verbotenen und reglementierten Substanzen, auch Parameter zur Gesundheitsvorsorge sowie bekanntermaßen gesundheitsgefährdende Substanzen, die vom Gesetzgeber jedoch nicht erfasst sind. Die Grenzwerte werden dabei jährlich entsprechend angepasst und erweitert.
Als Empfehlung und echte Alternative dienen Öko-Textilien. Diese sind nicht nur gut für die Haut und damit gesundheitsfreundlich, sondern auch umweltfreundlich. Öko-Textilien bestehen üblicherweise aus Leinen oder Baumwolle. Diese Materialien bieten den Vorteil, dass Kinder beim Spielen nicht sofort ins Schwitzen geraten, da die Bekleidung durch die natürlichen Stoffe atmungsaktiv sind und genauso strapazierfähig wie chemisch hergestellte Materialien und Kunstfasern.
Beim Kauf neuer Kleidung gilt generell: Vor dem ersten Tragen zumindest einmal durchwaschen. Dadurch werden die meisten wasserlöslichen Giftstoffe bereits ausgeschwemmt. Neue Textilien immer mit ähnlichen Farben waschen, um ein mögliches Verfärben zu vermeiden. Die Waschtemperatur richtet sich nach den Hinweisen auf den Pflegeetiketten, wo sich ebenso alle übrigen Pflegehinweise für das entsprechende Kleidungsstück finden lassen. Hygienisch sauber wird Kleidung aber erst ab 60 Grad Celsius. Zumindest ein Großteil der Babybekleidung sollte dies mitmachen, wenn es sich um einigermaßen qualitative Ware handelt. Der Blick auf das Etikett lohnt sich also auch vor dem Gang zur Kasse.
Öko-Textilien und andere unbedenkliche Kleidung lässt sich dabei nicht nur im Einzelhandel finden. Bei entsprechender Suche und ein wenig Zeit finden sich spezialisierte Anbieter auch im Internet, die eine breite und große Produktpalette anbieten. Die meisten größeren Onlnie-Versandhändler haben mittlerweile Öko-Textilien mit in ihr Sortiment aufgenommen. Schließlich haben Eltern nicht immer Lust oder Zeit, um auf der Suche nach dem passenden Teil mit den Kindern von Geschäft zu Geschäft zu hetzen.
0 KommentareWenn alles in den Mund wandert
Wie schön ist es eigentlich, alle möglichen Dinge in den Mund zu stecken und darüber seine Sinne zu trainieren? Kinder dürfen fast alles anschlabbern, was ihnen in den Weg kommt. Gerade als unsere kleine Tochter erst neulich wieder irgendwelche Sachen in den Mund steckte, fühlte ich mich an diese “orale Phase” zurückerinnert. Die Zeit, in der fast alles in den Kindermund wandert und wir Eltern mit Argusaugen die Kinder beobachten, steht uns demnächst erneut bevor, sobald unser jüngster Nachwuchs auf Entdeckungsreise gehen wird. Doch was hat es eigentlich mit der oralen Phase auf sich?
Alle Eltern beobachten irgendwann, dass ihr kleines Baby damit anfängt, wirklich alles, was es in die Finger bekommt, ohne zu zögern in den Mund zu stecken. Ob es nun die eigenen Händchen, das Spielzeug, ein Beißring, ein Kuscheltier oder gar die Kleidung ist – egal wie man es dreht und wendet, zum Schluss muss alles ausprobiert werden. In dieser Zeit der kindlichen Entwicklung befindet man sich direkt in der “oralen Phase”. Aber keine Sorge. Diese Zeti gehört zu einer normalen und gesunden Entwicklung unserer Kinder dazu.
Kinder erfahren ihre Umwelt durch alle Sinne. Im Babyalter sind die einzelnen Sinne jedoch unterschiedlich weit entwickelt. Während Babys z.B. ihre volle Sehkraft erst zum Ende des ersten Lebenshjahres entwickelt haben, ist der Tastsinn von Lippen und Zunge schon wesentlich früher gut ausgeprägt. Daher nutzen Babys auch ihren Mund, um ihre Umwelt so gut wie möglich zu erforschen: Ist etwas hart oder weich? Ist es feucht oder trocken? Welche Materialien gibt es alles? Alle diese Informationen helfen dem Baby sich ein Bild von der Welt zu erschaffen.
Als Eltern sollte man seine Kinder daher nicht davon abhalten, die Dinge auch mit Lippen und Zunge zu erforschen. Die Eltern sollten während der oralen Phase ihren Babys nicht den Schnuller als Ersatz für den gut schmeckenden Bauklotz anbieten. Natürlich sollen Kinder alles erforschen, aber auch nur so lange keine Gefahr durch die Dinge und Materialien für die Kinder ausgeht. Hingegen gehören zum Beispiel verschluckbare Kleinteile, stark verschmutzte, scharf, spitze oder giftige Sachen niemals in einen Kindermund!
Eltern brauchen daher nicht gleich in Panik geraten und für eine sterile Umgebung sorgen. Auch wenn die Fernsehwerbung uns gerne suggeriert, dass selbst 99% der Keime mit irgendwelchen Putzmitteln und Sterilisierungsflüssigkeiten zu entfernen ist, wird gerade die Immunisierung des Kindes auf natürliche Umwelteinflüsse durch ein zu steriles Umfeld stark beeinträchtigt. Wer möchte schon seinem Kind das Tor zu Allergien oder einer starken Erkältung bei einfachsten Keimen öffnen? Nicht ohne Grund darf ein Kind auch eine ordentliche Ladung Sand in den Mund nehmen. Wenn der Sand wirklich nicht schmeckt, spuckt es das Kind auch kurzerhand aus. Zur Not helfen die Eltern dabei, dem Kind beizubringen, dass nicht jeder Dreck das ideale Geschmackserlebnis ist. Wichtig ist, dass die Umgebung rund um das Kind sauber und hygenisch ist. Bestimmte Keime stärken also das Abwehrsystem der Kleinen, auf manche Dinge kann man in der oralen Phase jedoch verzichten. Das Spielzeug sollte man je nach Material regelmäßig abspülen oder waschen, um durch Milch- oder Essensreste die Gefahr von Schimmelpilzen zu reduzieren.
Üblicherweise wird die orale Phase und dieser Entdeckerdrang vom Krabbeln begleitet. Eltern sollten daher darauf achten, dass die Umgebung kindersicher ist. In diesem Fall bedeutet “kindersicher”, dass die kleinen Zwerge keinen Zugang zu Alkohol, Zigaretten, Putzmitteln, Nadeln, Dünger, verschluckbare Kleinteile und gewisse Lebensmittel wie z.B. Nüsse haben. Bei der Wahl des richtigen Spielzeugs empfiehlt sich immer ein Blick auf die entsprechenden Altersangaben. Auch darf auf vielfältige Oberflächen geachtet werden, um den Tastsinn der Kinder entsprechend zu fördern. Schließlich will das Leben auch ein Erlebnis sein. Hierbei helfen ebenfalls ungefährliche Haushaltsgegenstände wie z.B. Töpfe oder Kochlöffel. Daher lautet die Devise: Lieber dem Baby so vielfältige Materiakien anbieten wie möglich, als es in Watte zu bauschen und vor potenziellen Gefahren zu schützen.
Und wie lange dauert die orale Phase? Diese Frage habe ich mir neulich auch gestellt, als unsere Tochter mit ihren fast 2,5 Jahren damit begann, irgendwelche Sachen in ihren Mund zu stecken. Bei meiner Recherche nach einer Antwort auf diese Frage bin ich auf eine Zeit von vier bis fünf Jahren gestoßen. Aber ein gesunder Entdeckerdrang gehört einfach dazu, auch wenn man als Erwachsener öfters mal nur den Kopf schütteln möchte.
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