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Buchtipp: Unser Kleinkind

Das Buch “Unser Kleinkind” von Dr. Christopher Green steht schon seit längerem gelesen in unserem Regal. Beim Kauf des Buches war ich zunächst skeptisch, da ich eigentlich ungerne Erziehungsratgeber lese. Aber manchmal kann so ein Ratgeber schon hilfreich sein, wenn man mit seinen eigenen Ideen oder Methoden nicht weiterkommt. Beim Kauf des Buches dachte ich mir jedenfalls, dass neue Impulse für mögliche schwierige Situationen nie schaden können.

Unser KleinkindAls ich das Buch durch gelesen hatte, war ich ziemlich begeistert davon. Die Kapitel waren recht kurz gehalten, wodurch man gut woran kam. Besonders gefallen haben mir die vielen Alltagsbeispiele, wobei mir die eine oder andere Situation bekannt vorkam, während man über andere nur schmunzeln konnte.

Das Buch widmet sich, wie der Titel bereits sagt, dem Kleinkind von eins bis vier Jahren. Entsprechend werden in dem Buch alle Themen angesprochen, die den Eltern in diesen Jahren auf dem Herzen liegen wie z.B. Wutanfälle, Sauberkeitserziehung, Schlafen und Essen.

Insgesamt hat mich das Buch in unseren Erziehungsmethoden bestätigt. Auch neue Ideen und Anregungen sind dabei in unseren Erziehungsalltag eingeflossen. Aber es gibt ebenfalls Momente, in denen die Theorie in der Praxis vollkommen versagt. Aber Ausnahmen bestätigen ja immer die Regel. Vor allem zum Thema Wutanfälle habe ich einiges an Einsichten hinzu gewinnen können. Sie lassen sich zwar nicht vermeiden, aber mit dem richtigen Umgang mit ihnen, kann man sich als Eltern viel an Nerven sparen.

Das Buch empfand ich für meinen Teil als lesenswert. Einen Satz bzw. eine Aussage die ich mir daraus in jedem Fall mitgenommen habe und mir in schwierigen Situationen gerne in Erinnerung rufe ist: Das Kleinkind ist ein egoistisches Wesen, dass eben auf sich und sein Wohl bedacht ist. Davon kann man als Eltern so manch ein Lied singen – aber um dies zu ändern ist eben auch Erziehungsarbeit und Entwicklung notwendig. Das es aber auch Erwachsene gibt, die ein solches Verhalten zeigen, sei an dieser Stelle einmal dahingestellt.

Ansonsten habe ich mich – bereits weiter oben angedeutet – beim Lesen dieses Buches sehr amüsiert. Das Buch ist kein trockener Erziehungsratgeber, sondern gibt viele realistische Situationen aus dem Alltag wieder. Dies mag mit daran liegen, dass Dr. Christopher Green als Erziehungsratgeber und Leiter der Child Development Unit am New Children’s Hospital in Sydney oft genug mit der Realität und den Problemen von Eltern konfrontiert ist.

Und wer jetzt neugierig auf das Buch geworden ist, kann es sich jetzt bestellen und selber lesen. Hier die Daten zum Buch im Überblick:

“Unser Kleinkind – Mit Liebe, Verständnis und Konsequenz durch die Jahre 1 bis 4” (3. Auflage: Deutsche Erstausgabe Oktober 2001, ISBN 978-344-216-350-2) von Dr. Christopher Green. Erschienen im Wilhelm Goldmann Verlag, München, in der Verlagsgruppe Random House GmbH.

Kategorien: Baby & Kind
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Freundschaften bilden sich früh aus

Bereits Babys haben Interesse an anderen Kindern und nehmen auf verschiedene Weise Kontakt zu ihnen auf, wie z.B. durch Beinchenstrampeln, Anlachen oder das beliebte Ins-Gesicht-Fassen.

Ab dem 12. bis zum 18. Lebensmonat wählen Kinder ihre ersten Spielgefährten dann gezielt aus. Dies lässt sich gut bei Krippenkindern oder Kindern in der Tagespflege beobachten.

Die Freundschaft mit gleichaltrigen Kindern ist bereits für die Kleinsten wichtigen, da sie dadurch Anregungen und Bestätigung bekommen. Sie haben gemeinsam auch wesentlich mehr Spaß und können Vorhaben teilen. Dabei geht es bei Kleinkindern jedoch immer um das eigene “Ich”.

Andere Aspekte wie das Geben und Nehmen auf Augenhöhe lernen Kinder dann im Kindergarten. Ebenso erlernen die das freundschaftlich-kreative Lösen von Konflikten, wie z.B. das Tauschen von Spielzeug. Die Kinder lernen mit der Zeit, dass in einer echten Freundschaft das Ausbalancieren von Selbstbehauptung einerseits und das Mitgefühl andererseits dazu gehören. Alle diese Erfahrungen machen Jungen und Mädchen dabei am liebsten mit den jeweiligen Geschlechtsgenossen.

Dass es unter kleinen Kindern, die sich bereits ganz gut kennen bereits einen gewissen Zusammenhalt gibt, habe ich persönlich auch schon erlebt. Wenn unsere Tochter mit den Tageskindern auf dem Spielplatz ist, dann sind andere Kinder oftmals eher uninteressant, es sei denn sie haben etwas, was man selber gerne haben möchte. Dabei habe ich dann schon beobachten dürfen, wie sich unsere Tochter mit einem Tageskind zusammen geschlossen hat um einem anderen kleinem Kind die Schippe weg zunehmen, wobei das Kind mit der Schippe wesentlich älter war.

Es hat mich schon erstaunt dies zu beobachten zumal die beiden noch nicht über solche Dinge explizit kommunizieren können und deren Sprachgebrauch noch stark limitiert ist. Dennoch hatten beide ein gemeinsame Ziel vor Augen: dem anderen Jungen die Schippe wegnehmen.

Man sieht auf jeden Fall, dass bereits kleine Kinder in der Lage sind Freundschaften zu schließen. Diese läuft zwar noch auf einer anderen Ebene ab, gibt den Kindern aber sicherlich schon einiges an Erfahrung mit. Und gute Freundschaften auszubilden ist heute manchmal wichtiger denn je.

Kategorien: Baby & Kind, Entwicklung & Erziehung
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Gedächtnis prägt sich früh aus

Forscher von der Universität Maastricht (Niederlande) haben herausgefunden, dass bereits Ungeborene ein Gedächtnis besitzen. Das Kurzzeitgedächtnis entwickelt sich somit bereits im Mutterleib. Dabei können sich 30 Wochen alte Ungeborene Ereignisse minutenlang merken.

Untersucht wurden dabei 100 Föten, die verschiedenen Reizen ausgesetzt wurden. Man beobachtete daraufhin, wann sie sich an den Reiz gewöhnt hatten und nicht mehr darauf reagierten. In einer anschließenden zweiten Testphase stellten sich die Föten schneller auf die Reize ein und reagierten gelassener. Für die Forscher bedeutet dies, dass die Ungeborenen sich an die Reize erinnerten, was bedeutet, dass ihr Gedächtnis bereits aktiv war.

So ganz ungewöhnlich ist die Erkenntnis sicherlich nicht. Schließlich finden Kinder die Stimme der Mutter oder des Vaters nach der Geburt auch beruhigend. Somit nehmen die Kinder auch hier bereits einen Zusammenhang wahr und empfinden diesen Reiz als nichts Neues.

Bekannt ist ferner, dass man Kindern im Mutterleib z.B. bereits regelmäßig eine Spieluhr vorspielen soll. Dies soll dann nicht beruhigend für das Kind im Mutterleib wirken, sondern auch nach der Geburt.

Hierin zeigt sich meiner Ansicht nach bereits, dass Kinder ein gewisses Maß an Gedächtnis haben müssen, wenn sie auf die Welt kommen. Und dieses bildet sich vermutlich nicht von heute auf  morgen aus.

Kategorien: Baby & Kind, Entwicklung & Erziehung
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Kinder brauchen Märchen

Viele Kinder verbringen heute ihre Zeit mit Fernsehen, vor Computern und Spielekonsolen. Das Lesen gerät dabei leider oft in den Hintergrund. Viel zu oft. Denn vor allem Märchen sind in unseren heutigen Zeit wichtig für Kinder. Sie regen nicht nur die Fanatsie an und lassen Kinder in eine andere Welt entschwinden, sondern sie entfalten einen positiven Einfluss in ihrer Wirkung auf die Entwicklung der Kinder.

Märchen geben den Kindern Mut. Die Geschichten ähneln sich gerne in ihrer Struktur: Held oder Heldin gelangen in schwierige Situationen, müssen das Böse bekämpfen und wachsen am Ende mit ihren Aufgaben. Und am Ende siegt das Gute über das Böse. Die Moral von der Geschicht ist dabei immer, dass die Kinder hierbei lernen, dass sich das Kämpfen lohnt und man es in jeder Situation packen kann. Hierbei wird das Urvertrauen der Kinder angesprochen, was sie für ein gesundes Entwicklung und ein glückliches Leben brauchen.

Märchen haben auch die Eigenschaft Trost zu spenden. Sie erfahren darin, dass andere “Menschen” Angst davor haben nicht geliebt zu werden. Oder die Kinder erfahren von Menschen, die sich in bestimmten Situationen “blöd” oder unpassend vorkommen, die nicht selbstständig werden wollen, oder dass es andere Geschwister gibt, die Ärger miteinander haben und ihren Streit nicht beilegen können oder Probleme nicht lösen können.

Durch Märchen kommen Kinder mit unterschiedlichen Gefühlen in Kontakt. Märchen beinhalten klare moralische Zuordnungen ohne Zwischentöne. Es gibt ein Gut und ein Böse, ein Schwarz und ein Weiß. Innerhalb der Entwicklung von Kindern, stufen diese gerade im Vorschulalter andere Menschen als gut oder böse ein. Märchen ermöglichen es denn Kindern in alle Rollen zu schlüpfen und so die verschiedenen Seelenteile zu erleben: vom Stiefkind, hin zur Prinzessin oder gar zur bösen Hexe.

Ein weiterer Vorteil von Märchen ist, dass sie den Kindern auf einfache Weise grundlegende Werte, Selbstständigkeit und Wertegefühle vermitteln. Die Hauptpersonen der Märchen beweisen als späterer Held oder Heldin neben Mut auch noch weitere Tugenden, wie Treue, Fleiß, Geduld, Demut, Bescheidenheit oder Ehrlichkeit. Solche essentiellen Werte benötigen Kinder gerade heutzutage, um sie durch den Alltag zu geleiten und ihr Handeln sowie das Verhalten von anderen richtig einordnen zu können.

Persönlich stehen bei uns die Regale voll mit Büchern – darunter finden sich sehr viele Märchen. Unsere kleine Tochter bekommt mit fast zwei Jahren regelmäßig daraus vorgelesen. Auch wenn sie noch nicht alles davon versteht, so ist das damit verbundene Ritual zwischen Eltern und Kindern, das gemeinsame Lernen und Erfahren, für uns bereits wichtig. Außerdem gibt es uns die Möglichkeit mit ihr über Dinge zu sprechen und bestimmte Sachen zu erklären. Und das Verständnis für die aus den Märchen entwachsenen Geschichten reift mit der Zeit schließlich auch immer mehr.

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Babyschnuller mit Bisphenol-A-belastet

Der BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland hat Babyschnuller getestet. Dabei kam heraus, dass viele Babyschnuller mit hormonell wirksamen Chemikalien belastet sind. In den zehn getesteten Schnullern wurde Bisphenol A nachgewiesen, welches in Verdacht steht Unfruchtbarkeit, Schädigung der Gehirnentwicklung und Brustkrebs hervorzurufen.

Gerade Säuglinge und Kleinkinder reagieren empfindlich auf solche hormonartigen Stoffe. Bei ihnen entwickeln und wachsen die Organe noch und Hormone haben hier einen wichtigen Einfluss darauf. Die künstlichen Hormone können das empfindliche Gleichgewicht der natürlichen Hormone stören.

Bei dem Test wurde die höchste Konzentration von Bisphenol A in den Kunststoffschildchen festgestellt, die den eigentlichen Schnullersauger halten. Dabei bestanden neun von zehn Kunststoffschildchen aus Polycarbonat, bei dessen Herstellung Bisphenol A eingesetzt wird. Dabei wurden Konzentrationen von Bisphenol A zwischen 200 und fast 2300 Milligramm pro Kilogramm festgestellt in den Schildchen.

Aber auch in verschiedenen Saugteilen wurde dieses Hormon gefunden. Darunter befinden sich die Latex-Schnuller von Babysmile, Dentistar, Babylove und NUK. Bei den untersuchten Silikon-Schnullern befand sich in einem Schnuller von Avent dieses Hormon, wo bei bei den Silikon-Schnullern die Werte zwischen 80 und 400 Milligramm pro Kilogramm lagen.

Man vermutet, dass das Bisphenol A aus den Hartkunststoff-Schildchen in den weichen Saugteil diffundiert ist. Bisphenol A besitzt eine hohe Mobilität. Ferner hatten wiesen Sauger mit einer hohen Bisphenol-A-Konzentration eine ebenso hohe Konzentration der Chemikalie in den Kunststoffschildchen auf. Durch den BUND wird ferner angenommen, dass Bisphenol-A bereits in den Ausgangmaterialen verwendet worden ist.

Sicherlich sollten Kinder nur den Sauger in den Mund nehmen. Doch jeder der sich mit kleinen Kindern auskennt, weiß dass Kinder gerne alles in den Mund hinein stecken. Davon sind selbst die Kunststoffschildchen nicht ausgeschlossen. Aber selbst beim Saugen sind die Kinder im ständigen Kontakt mit den Kunststoffschildchen, da dieses die Lippen berührt.

Wer mehr zu diesem Thema und zu den getesteten Produkten erfahren möchte, kann dies hier tun.

Kategorien: Baby & Kind, Produkte & Tests
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Im Test: Stoffwindeln von “itti bitti”

Mittlerweile hatten wir ausreichend Zeit, um unsere “bitti d’lish Snap In One” und die “bitti d’lish All In One” Stoffwindeln zu testen.

Mein erster Eindruck: Diese Stoffwindeln sind genau das, was wir eigentlich schon sehr lange gesucht haben. Im Prinzip braucht man nur die inneren Einlagen austauschen, wenn diese nach einiger Zeit nass geworden sind. Die Stoffwindel selbst bleibt dabei nahezu trocken und es dringt keine Flüssigkeit nach außen. Eine zusätzliche äußere Schicht wie bei unseren bisherigen Stoffwindeln ist vom Hersteller deswegen gar nicht vorgesehen. Anstelle einer Plastik- oder Gummihülle ist die Stoffwindel außen wirklich flauschig weich.

Von der Passform sind wir auch sehr positiv überrascht. Beim Anlegen erschien uns die Windel am Anfang etwas eng, aber dieser erste Eindruck täuschte. In der Bewegung erkannten wir sofort, dass sie bei unserer Tochter perfekt saß. Von diesen Stoffwindeln bekam unser Kind auch keinerlei Abdrücke, wie es oftmals der Fall bei den gummibandartigen Bündchen anderer Stoffwindeln der Fall ist. Dieser angenehme Effekt beruht vermutlich ebenso auf den weichen Materialen, die hier verarbeitet worden sind. Insgesamt sind die Stoffwindeln sehr weich und die Nähte sind gut verarbeitet. Bei “itti bitti” setzt man laut eigener Aussage in der Produktion auf eine hohe Qualität des verwendeten Materials. Dafür lässt man die Windeln sogar von einem kleinen Familienunternhemen herstellen und achtet auf faire Preise. Diese Qualität macht sich meines Erachtens nach – wie bereits angedeutet – schnell bemerkbar.

Wenn die Windeln einmal gewaschen werden müssen oder die einzelnen Einlagen ausgetauscht werden, ist das Einsetzen neuer Einlagen problemlos möglich. Das System funktioniert mit einfachen Druckknöpfen, die man bei “itti bitti” intelligenterweise entsprechend farblich zu den Stoffwindeln gestaltet hat. So kommt Gelb auf Gelb oder Lila auf Lila.

Einzig die Preise für die Anschaffung der Stoffwindeln können den einen oder anderen Käufer abschrecken. Doch bei genauerer Überlegung relativieren sich diese gegenüber herkömmlichen Wegwerfwindeln sehr schnell. Zunächst benötigt man nur eine Grundausstattung an Stoffwindeln und sucht sich seine Lieblingsfarben aus. Anschließend benötigt man nur noch die entsprechenden Einlagen. Diese müssen regelmäßig gewaschen werden, nehmen aber aufgrund ihrer geringen Größe nicht viel Platz in der Waschmaschine ein. Und bei kleineren Geschäften reicht in jedem Fall eine 30° Wäsche aus – und diese einfache Wäsche muss man im Haushalt mit Kindern sehr regelmäßig zu waschen.

Ausserdem sollen Stoffwindeln dabei helfen, dass Kinder schneller trocken werden. Sie lernen, dass das Nasse unangenehm ist auf ihrer Haut: Es ist kalt, nass und brennt vielleicht ein wenig. Aus diesen Aspekten heraus ergibt sich am Ende eine ziemlich große Preisersparnis – vor allem wenn man bedenkt, wie teuer Wegwerfwindeln auf die Dauer sind.

Die Stoffwindeln von “itti bitti” bieten gegenüber den herkömmlichen Wegwerfwindeln auch auf kurzen Reisen einen Vorteil. Sie nehmen wesentlich weniger Platz im Gepäck ein, da man nur ein bis zwei Stoffwindlen sowie Einlagen benötigt – sofern eine Waschmaschine am Urlaubsort verfügbar ist.

Mein Fazit: Sollten wir in Zukunft weiteren Nachwuchs haben, wäre dies eine wirklich sinnvolle Anschaffung. Unser Plan mit Stoffwindeln zu wickeln wird mit den Windeln von “itti bitti” realistisch und einfach – so wie wir es uns wünschen. Die Frage ist nur, ob es uns bis dahin möglich sein wird, die Windeln hier in Deutschland zu erwerben oder ob wir sie anderweitig beziehen müssen. Der australische Hersteller steht derzeit noch vor dem Verkaufsstart in Deutschland. Wir können daher nur hoffen, dass die Handelsketten und Babyartikel-Fachhändler diese wunderbaren Stoffwindeln in ihr Programm für 2010 mit aufnehmen werden.

Kategorien: Baby & Kind, Produkte & Tests
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Emotionale Kompetenz: Im späteren Leben sehr wichtig!

Die Emotionsforschung wird seit Jahren immer wichtiger. Die Wissenschaft fand mittlerweile heraus, dass “emotional kompetente” Kinder es im späteren Leben viel einfacher haben. Sie haben später weniger soziale Probleme, lernen oft besser, besitzen mehr Durchhaltevermögen, können Misserfolge besser wegstecken und sich besser selbst motivieren.

Dabei bildet sich die Gefühlswelt bereits sehr früh aus. Alles beginnt mit einem Lächeln zu den Eltern. Mit ihnen bauen Babys bereits sehr früh die wichtigste Beziehung ihres Lebens auf. Daher entscheidet sich bereits in den ersten Lebensjahren, wie man im späteren Leben mit Angst, Wut, Stolz und Freude umgeht.

Babys erlernen jedoch erst mit der Zeit den richtigen Umgang mit der Gefühlswelt. Unterschiedlich empfundene Emotionen müssen den richtigen Gefühlen zugeordnet werden. Die Kinder lernen, wie man diese ausdrückt und wie man die Reaktionen der Umwelt daraufhin richtig einordnet. Ein wichtiger Abschnitt hierbei ist das Kleinkindalter, in dem sich die Kinder mit einer Vielzahl von Gefühlen konfrontiert sehen. Oftmals wissen sie in diesem Alter noch längst nicht alle Gefühle richtig einzuordnen und reagieren daher meisten mit Trotz als eine Notreaktion.

Eltern können jedoch ihren Kindern helfen, in dem sie frühzeitig die Mimik und Körpersprache ihres Babys verstehen erlernen und entsprechend sanft und positiv darauf reagieren. Die Babys können diese Reaktionen in ihr Gefühlskonzept integrieren und sich dadurch emotional weiter entwickeln. Besonders der Mund und das Nuckeln sind Signale für die Stimmung: Wird beispielsweise das Nuckeln langsamer oder schneller, ist dies ein klarer Stimmungswechsel der Kleinen.

Jedoch lernt man als Elternteil schnell und intuitiv, was einem das eigene Kind mitteilen möchte. In der Theorie hört sich alles viel komplizierter an, als es in der Praxis tatsächlich ist. Auch das Mitteilen von Gefühlen dient der Kommunikation, die sich mit der Zeit immer weiter entwickelt.

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Schwere Zeiten für Familien

Mit Kindern im Haushalt verlagern sich die Ausgaben. Dabei versuchen Eltern auch Geld für ihre Kinder zu sparen um ihnen eine gute Ausbildung und vernünftige Erziehung zukommen zu lassen. Doch viele Eltern wissen, dass dies ein ziemlich schwieriges Unterfangen ist. Es gibt ausreichend Familien in denen das Geld hierfür einfach zu knapp ist. Folglich muss an bestimmten Sachen gespart werden wie gesunder Ernährung, Sport und Freizeitaktivitäten, was leider zu Lasten der Kleinen geht.

“BABY und Familie” hat zu diesem Thema eine repräsentative GfK-Umfrage in Auftrag gegeben. Dabei kam heraus, dass 51,5% der befragten Eltern es sich nicht leisten können, für die Zukunft ihrer Kinder zu sparen. Ebenso können 44,8% der Eltern sich keine Bio-Lebensmittel oder Sportkurse für ihre Kinder leisten. Erschreckend ist auch, dass nur 43,6% der Eltern der Ansicht sind, dass ihre Kinder eine genauso gute oder bessere Zukunftsperspektive hätten als sie selbst früher. Ferner beklagen 39,8% der Eltern den Zustand, dass sie ihren Kindern nicht das bieten können, wozu andere Eltern in der Lage sind. Aber auch die Angst vor Armut ist bei Eltern ziemlich weit verbreitet. So haben 35,4% der Eltern Angst davor in Armut abzurutschen.

Insgesamt stimmen die Ergebnisse der Umfrage ziemlich traurig. Sie zeigen, dass Eltern es anscheinend heutzutage schwieriger haben als damals, was vor allem die Frage nach der Zukunftsperspektive betrifft. Man möchte seinen Kindern eine gute und sichere Zukunft bieten können. Dabei ist man als Eltern ziemlich alleine gestellt. Vom Staat gibt es wenig Unterstützung diesbezüglich. Kinder sind teuer und kosten Geld. Am Geld alleine messen Eltern ihre Kinder jedoch nicht – das sollte man hier nicht vergessen.

Dennoch wäre eine bessere Unterstützung nicht nur durch den Staat wünschenswert. Auch viele Arbeitgeber und die Gesellschaft allgemein können hierzu ihren Beitrag  leisten.

Persönlich versuchen wir auch für unsere Tochter jeden Monat Geld beiseite zu legen. Wir müssen zum Wohle unserer Tochter auf einiges verzichten. Aber ein Lächeln von ihr und ihr unbändige Freude sind es mehr als wert. Das Glück unsere Tochter ist uns am Ende wichtiger als irgendwelche materiellen Dinge. Und selbstverständlich hoffen wir, dass sie eine glückliche Zukunft haben wird. Den Grundstein selber für ein starkes, selbstständiges und selbstbewusstes Kind legt man jedoch bereits in der Kindheit. Und aus glücklichen Kindern werden dann hoffentlich im Laufe der Zeit glückliche Erwachsene.

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Das Problem mit den Stoffwindeln

Vor der Geburt unserer Tochter hatten wir beschlossen, dass wir sie ausschließlich mit Stoffwindeln wickeln. An sich ein guter Plan, der sich mit der Zeit jedoch bei uns erledigt hatte. Der Grund lag vor allem darin, dass es in Deutschland ziemlich schwierig ist, ein vernünftiges und praktisches Wickelsystem zu erstehen.

Doch zurück zum Anfang. Ja, prinzipiell hatten wir mit Stoffwindeln angefangen, unsere kleine Tochter regelmäßig zu wickeln. Je größer unsere Tochter jedoch wurde, umso schwieriger wurde es sie zu wickeln. Einerseits strampelte sie zu viel umher, andererseits wurden die Stoffwindeln von der Größe her viel zu schnell zu klein, wodurch die Windeln nicht mehr so viel Flüssigkeit aufsaugen konnten. Die Stoffwindeln hatten wir zwar immer mit einer Einlage ausgelegt, so dass wir größere “Geschäfte” problemlos entsorgen konnten.

Jedoch kam über kurz oder lang das Problem auf, dass wir diese Einlagen im Handel nur sehr schwer kaufen konnten. Den dort, wo wir sie ursprünglich gekauft hatten, kamen wir zumindest für unseren persönlichen Bedarf nicht immer auf den Mindestbestellwert, damit die Versandkosten von ca. fünf Euro pro Bestellung entsprechend reduziert wurden. Dieser Online-Versandhandel rechnete sich für uns nicht, natürlich hätten wir unglaublich große Pakete bestellen können, doch wo hätten wir das lagern sollen?

Die Alternative zu den klassischen Stoffwindeln waren vorgefertigte Wickelsysteme: Windelhöschen mit separater Einlage. Aber auch hier war die Auswahl recht eingeschränkt. Vor allem farblich bewegten wir uns bei unseren Anfängen im langweilig monotonen Bereich von creme-weiß über beige bis leicht bräunlich. Trister ging es kaum noch – vor allem für kleine Kinder – und ihre Eltern brauchen farbliche Abwechslung. :(

Auf der Messe “Kind und Jugend 2009” wurden wir jedoch eines besseren belehrt. Für das kommende Jahr geht jedoch einiges: Zahlreiche Anbieter zeigten uns praktische Wickelsystem in den schönsten und buntesten Farben und Designs. Auch funktionell scheinen die meisten Hersteller das zu bieten, was wir hier in Deutschland vergeblich gesucht haben. Vor allem hinsichtlich Trainingshosen zum Trocken werden gab es ein interessantes Angebot. Wie wir in Erfahrung bringen konnten, haben die meisten ausländischen Anbieter leider keine Vertriebspartner in Deutschland, was wirklich schade ist. Vielleicht lesen einige Kaufhausketten, Shop-Betreiber oder Handelsvertreter hier ja mit und werden hellhörig?

Die Firma itti bitti aus Australien war sogar so freundlich und hat uns für unsere Tochter eine Produktprobe mitgegeben. In den nächsten Tagen werden wir diese testen. Zumindest optisch sind diese Stoffwindeln sehr ansprechend und schön bunt. Man kann sie in vielen modischen, bunten Farben erstehen, fast wie ein ganzer Windel-Regenbogen. Wir sind zumindest vom ersten Eindruck und der absolut freundlich auftretenden Geschäftsführerin von itti bitt auf der Messe sehr angetan. Auch das Material scheint sehr hochwertig zu sein. In den nächsten Tagen werde ich noch etwas ausführlicher über die Windeln von itti bitti schreiben, nachdem wir sie ausführlich getestet haben. Bleibt hier im Blog am Ball! :)

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Kinderschuhe mit Vorsicht online bestellen

Ordentliche Kinderschuhe kosten relativ Geld, vor allem wenn man bedenkt, dass die Schuhe oftmals spätestens nach einem halben Jahr nicht mehr passen. Da lohnt es sich online nach Schuhen zu schauen um sich günstige Preisvorteile zu sichern. Außerdem erspart so eine Online-Bestellung viel Zeit und Nerven. Dabei sollten Eltern jedoch Vorsicht walten lassen. Das Forschungsteam Kinderfüße-Kinderschuhe hat jetzt zehn Online-Shops von Kinderschuhen auf den Prüfstand gestellt. Dabei kam heraus, dass neun davon mangelhaft sind.

Das Problem bei den meisten Online-Shops ist, dass die Kinderschuhe oftmals in zu kurzen Größen geliefert werden. Trotz dem Vermessen der Füße und dazugehörigen online-Tabellen sind die im Nachhinein gelieferten Schuhe zu klein.

So bestellte man bei dem Forschungsteam Kinderfüße-Kinderschuhe bei den unterschiedlichen Online-Shops Kinderschuhe in der Größe 30. Diese Größe war auch auf den Schuhen aufgewiesen. Beim Nachmessen jedoch stellten die Forscher fest, dass die Innenlängen in neun von zehn Fällen zu kurz waren.

Das Problem haben vor allem die Kinder. Zu kleine Schuhe können die Kinderfüße schädigen. Leider können die Kinder nicht immer sagen, ob ein Schuh nun drückt oder nicht und zwängen sich daher oftmals einfach rein.

Um dennoch online zu bestellen, sollten Eltern versuchen sich zu erkundigen, wie groß die Innenlänge ausfällt. Und um dann den passenden Schuh online zu finden, lässt sich eine einfache Rechenregel anwenden: Fußlänge + 12 (max. 17)mm = passende Schuhinnenlänge.

Fraglich bei dem ganzen bleibt am Ende, ob sich hohe Rücksendequoten für solche Online-Shops lohnen. Denn auch diese müssen am Ende viel Zeit und Geld in die Reklamation stecken und haben zusätzlich einen unzufriedenen Kunden mehr.

Persönlich haben wir noch keine Schuhe online bestellt. Oftmals kaufen wir die Schuhe spontan im Laden, wenn sie gerade im Angebot sind. Doch dies geht vermutlich nur solange bis unsere Tochter ihren eigenen Willen und Geschmack bezüglich Schuhe entwickelt. Solange das Mitbestimmungsrecht aber noch nicht vorhanden ist, werden wir die Schuhe wohl auch weiterhin im Laden kaufen.

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