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Kinderschuhe mit Vorsicht online bestellen

Ordentliche Kinderschuhe kosten relativ Geld, vor allem wenn man bedenkt, dass die Schuhe oftmals spätestens nach einem halben Jahr nicht mehr passen. Da lohnt es sich online nach Schuhen zu schauen um sich günstige Preisvorteile zu sichern. Außerdem erspart so eine Online-Bestellung viel Zeit und Nerven. Dabei sollten Eltern jedoch Vorsicht walten lassen. Das Forschungsteam Kinderfüße-Kinderschuhe hat jetzt zehn Online-Shops von Kinderschuhen auf den Prüfstand gestellt. Dabei kam heraus, dass neun davon mangelhaft sind.

Das Problem bei den meisten Online-Shops ist, dass die Kinderschuhe oftmals in zu kurzen Größen geliefert werden. Trotz dem Vermessen der Füße und dazugehörigen online-Tabellen sind die im Nachhinein gelieferten Schuhe zu klein.

So bestellte man bei dem Forschungsteam Kinderfüße-Kinderschuhe bei den unterschiedlichen Online-Shops Kinderschuhe in der Größe 30. Diese Größe war auch auf den Schuhen aufgewiesen. Beim Nachmessen jedoch stellten die Forscher fest, dass die Innenlängen in neun von zehn Fällen zu kurz waren.

Das Problem haben vor allem die Kinder. Zu kleine Schuhe können die Kinderfüße schädigen. Leider können die Kinder nicht immer sagen, ob ein Schuh nun drückt oder nicht und zwängen sich daher oftmals einfach rein.

Um dennoch online zu bestellen, sollten Eltern versuchen sich zu erkundigen, wie groß die Innenlänge ausfällt. Und um dann den passenden Schuh online zu finden, lässt sich eine einfache Rechenregel anwenden: Fußlänge + 12 (max. 17)mm = passende Schuhinnenlänge.

Fraglich bei dem ganzen bleibt am Ende, ob sich hohe Rücksendequoten für solche Online-Shops lohnen. Denn auch diese müssen am Ende viel Zeit und Geld in die Reklamation stecken und haben zusätzlich einen unzufriedenen Kunden mehr.

Persönlich haben wir noch keine Schuhe online bestellt. Oftmals kaufen wir die Schuhe spontan im Laden, wenn sie gerade im Angebot sind. Doch dies geht vermutlich nur solange bis unsere Tochter ihren eigenen Willen und Geschmack bezüglich Schuhe entwickelt. Solange das Mitbestimmungsrecht aber noch nicht vorhanden ist, werden wir die Schuhe wohl auch weiterhin im Laden kaufen.

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Surftipp: lil’grams

Als Eltern sind einem die Babybücher wohl bekannt, in welchen man die wichtigsten Ereignisse der Kleinen festhält. Man möchte jeden einzelnen Moment darin festhalten: das erste Sitzen, das erste Krabbeln, die ersten Worte, die ersten Schritte, die ersten Ferien sind alles wundervolle Erinnerungen. Aber bei aller Liebe zu den Kindern, für manche Eltern bedeutet das Dokumentieren dieser Erinnerungen oftmals zusätzlichen Stress. Schon der Gedanke, dass sie selbst im Alltag dafür ziemlich wenig Zeit haben, könnte gegen den Mehraufwand als einige Fotos sprechen. Doch wer organisiert ist, wird versuchen, dass keine der Erinnerungen untergeht.

Mit dem Online-Service lil’grams ist das Sammeln von Erinnerungen nun auch vollkommen digital möglich. Dabei stellt dieser Service laut eigener Aussage “the baby book for modern parents” dar. Hierbei können Eltern ihre gesammelten Erinnerungen zentral organisieren. lil’grams ermöglicht den Eltern nicht nur Photos und Videos ihrer Kleinen hochzuladen, sie können dabei auch über einen Zeitstrahl das Wachstum ihrer Kinder mitverfolgen oder die Mahlzeiten und weitere spezielle Ereignisse eintragen.

Nach dem Login stehen dem Benutzer folgende Bereiche zur Verfügung:

  1. GrowthGram: Hiermit kann man die Größen- und Gewichtsveränderungen angeben und das Wachstum des Kindes mit der Zeit nachvollziehen. Zusätzlich können Fotos und Videos hochgeladen werden.
  2. StoryGram: Wie der Name schon verrät, kann man damit kurze Geschichten verfassen und über die Dinge, die das Kind so anstellt, im Prinzip ein Tagebuch führen.
  3. MediaGram: Fotos und Videos von den lieben Kleinen finden hier ihren Platz.
  4. FirstGram: Die stolzen Eltern tragen an dieser Stelle die Meilensteine im Leben des Kindes ein. Angefangen von den ersten Schritten über die ersten Worte bis hin zu den ersten gemeinsamen Ferien.
  5. FoodGram: Was hat ein Kind zu welcher Zeit gegessen und hat es ihm oder ihr geschmeckt?
  6. WordGram: Für stimmgewaltige Kinder können die Eltern hier die Aufnahmen von neuen Wörtern oder ganzen Sätzen einspielen.

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Der ganze Spass ist jedoch nicht umsonst. Der Preis liegt zwischen $29 für ein Jahr bis hin zu $99 für drei Jahre. Ob es sich aber für die Dokumentation des Lebens lohnt, das müssen die Eltern am Ende selbst entscheiden. Persönlich glaube ich, dass sich ein solcher Service schon rechnen kann, vor allem wenn ich daran denke, dass wir doch viele Fotos entwickeln lassen, um sie in die Alben zu kleben. Alternativ gibt es wiederum die Möglichkeit, sich ein eigenes kostenloses Blog ohne einen teuren Anbieter zu holen, selbstständig die Fotos bei Flickr Stück für Stück hochzuladen und sich auch so an dem Leben seiner Kinder nach einigen Jahren zu erfreuen.

Aber einen Vorteil bietet lilgrams den Eltern schon: Die Verwandten können jederzeit selber entscheiden, wann sie das Neuste über den kleinen Liebling erfahren wollen. Dauerhafte Besucher sind damit garantiert. Natürlich auch mit einem Passwort geschützt! :)

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Ruhe wichtig bei Gehirnerschütterung

Kinder toben gerne und viel. Da sind Unfälle vorprogrammiert, die auch mal mit schwereren Verletzungen einhergehen können wie z.B. einer Gehirnerschütterung. Hierbei reicht sogar schon ein ungünstiger Sturz vom Klettergerüst oder vom Fahrrad.

Nach einem Sturz sollte man sich einen schnellen Überblick über die Lage verschaffen: Ist der Gestürzte ansprechbar? Hat er eine Wunde am Kopf oder weist er sonstige Verletzungen auf? Gibt es Symptome wie Schwindel, Übelkeit oder Kopfschmerzen?

Bei kleineren Kindern, die noch nicht sprechen können, ist die Beobachtung wichtig. Entscheidend sind hierbei die ersten 24 Stunden, den in dieser Zeit treten die entscheidend Symptome in der Regel auf. In jedem Fall ist es wichtig, dass man nach einem schwerwiegenden Sturz einen Arzt aufsucht. Dieser kann dann am ehesten feststellen in wie fern Verletzungen vorliegen oder nicht. Gerade bei kleinen Kindern ist dies wichtig zumal auch innere Organe wie eben das Gehirn betroffen sein können.

Liegt nun eine Gehirnerschütterung vor, müssen bei Kindern strengere Regeln beachtet werden als bei Erwachsenen. Kinder brauchen nach einer Gehirnerschütterung absolute Ruhe. Diese bedeutet, dass sich das Kind weder körperlich noch geistig anstrengen darf. Aber auch einfache Tätigkeiten sollten unterlassen werden, da dies der Regeneration schadet.

Es gilt also absolute Ruhe und keinerlei Anstrengungen zu vollziehen. Persönlich hatte unsere Tochter – kleinerer Stürze zum Trotz – noch keine Gehirnerschütterung erlitten. Doch irgendwann kann es einen doch mal treffen, selbst wenn es nur ein kleiner Sturz ist. In einem solchen Fall ist es wichtig schnell und adäquat zu reagieren sowie die entsprechende Regeneration anschließend zu unterstützen.

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Kleine Pikser sind schnell vergessen

Babys müssen in ihren ersten Lebensmonaten so einige Impfungen überstehen. Die meisten vorgesehenen Impfungen sind in der Regel bis zum 18. Lebensmonat überstanden. Und das ist auch gut so, denn bis zu diesem Alter verschwinden unangenehme Erinnerungen noch ziemlich schnell. Daher sollte man Impfungen nicht zu lange heraus zögern.

Bei den Spritzen leiden die Eltern oft mehr als die Kleinen selbst. Die Angst überträgt sich oftmals auf die Kinder, wodurch das Impfen anstrengend wird. Am besten geht immer der Elternteil mit, der beim Impfen weniger verkrampft ist.

Und schließlich sollte man sich einmal vor Augen führen, dass so ein Piks im Vergleich zum Ausbruch einer Krankheit unter Umständen wesentlich harmloser ist. Den die Folgen mancher Krankheiten sind weitaus schlimmer als ein kleiner Piks.

Persönlich sind wir froh, dass wir fast alle Impfungen durch haben. Aufgrund der Tatsache, dass wir viel in der Natur unterwegs sind, haben wir uns zusätzlich für eine Zeckenschutzimpfung für die ganze Familie entschieden. Ich bin schon sehr darauf gespannt, wie die Impfung mit einer Zweijährigen verlaufen wird. Ich werde mich vermutlich an die Zeiten zurück entsinnen, wo dies wesentlich problemloser ablief. Aber vielleicht wird unsere Kleine alles auch ganz tapfer durchstehen.

Zumindest bei unserem Kinderarzt gab es nach jedem Pikser ab dem ersten Lebensjahr eine Belohnung in Form von Gummibärchen. Da war der Pikser eh ganz schnell wieder vergessen.

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Kopfläuse finden und wirksam bekämpfen

Die große Ferienzeit ist nun überall vorbei. Damit beginnen wieder der Schul- und Kindergartenalltag, wodurch sich die Kopflaus im Spätsommer und Herbst an ihrer “Hochsaison” erfreut. Denn jetzt stecken die Kinderköpfe wieder dicht beieinander und die Läuse hüpfen fast von Wirt zu Wirt.

Das erste Anzeichen von Läusen sind permanente Juckattacken am Kopf. Das Jucken wird durch einen Biss dieser kleinen Parasiten ausgelöst. Erstaunlich ist, dass gerade zehn Exemplare sich durchschnittlich auf einem von Läusen bevölkerten Kopf aufhalten. Um die Läuse zu finden, benötigt man zunächst einen Läusekamm. Doch das alleine reicht nicht. Auch ein geeignetes Shampoo und viel Geduld bei der Bekämpfung der Parasiten sind notwendig. Die Nissen, die Larven der Laus, erkennt man an ihrer Tropfenform und den weißlich schimmernden, leeren oder bräunlich-gräulichen, ungeschlüpften Eihüllen.

Mit einer Pflegespülung muss man das Haar zunächst durchfeuchten. Anschließend sollte man Strähnchen für Strähnchen durchkämmen und jeweils auf einem weißen Handtuch oder Küchenkrepp ausstreichen, damit man die Läuse und Nissen gut erkennen kann.

Bei lebenden Läusen helfen Kopflausmittel, die man aus der Apotheke bekommt, um die restlichen Parasiten los zu werden. Anschließendes ist ein wiederholtes Auskämmen sowie eine Wiederbeholungsbehandlung am 9. oder 10. Tag notwendig. Dadurch erwischt man auch die nach der ersten Behandlung geschlüpften Larven.

Aber auch die Kleidung, Kuscheltiere oder das Bettzeug bedürfen einer Behandlung. Dazu ist es ratsam alle Sachen der betroffenen Familienmitglieder einzufrieren. Hierbei werden alle Plüschtiere, Wollsachen, Mäntel, Mützen und Schals 24 Stunden bei minus 18 Grad im Eisfach oder in der Kühltruhe eingefroren. Alternativ kann man die Kleidungsstücke auch in einem geschlossenen Plastiksack drei Wochen lang bei Zimmertemperatur aufbewahren. Dadurch verhungern die Läuse.

Läuse können bei Zimmertemperatur bis zu drei Tage abseits des Kopfes überleben. Bei mehren Familienmitgliedern ist dies für Läuse ein leichtes Unterfangen, denn so lässt sich auch schnell ein neuer Wirt für die Plagegeister finden. Wichtig ist auch, dass man die Eltern der Spielkameraden informiert. Denn schließlich möchte man anschließend nicht so schnell wieder einer neuen Läuseplage ausgesetzt sein.

Zum Glück hat unsere Tochter bisher noch keine Läuse gehabt, aber verschont bleiben wird sie vermutlich nicht, denn selbst beim Spielen übertragen sich die Parasiten, und auch eng hängende Kleidungsstücke unterstützen bei der Verbreitung der kleinen Plagegeister. :)

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Erschreckendes Ergebnis bei Kinderwagen-Test

Ich schaue gerne auf der Seite von Stiftung Warentest vorbei und informiere mich regelmäßig über die Qualität bestimmter Produkte – vor allem ist mir hier die Unabhängigkeit der Testberichte wichtig, weil es wie in diesem Fall um unsere Tochter geht. Bei meinem heutigen Besuch dort war ich jedenfalls ziemlich überrascht: Mir prangte dort auf der Startseite folgende Überschrift entgegen: Kinderwagen – 10 von 14 sind mangelhaft.

Als Mutter musste ich selbstverständlich sofort nachschauen, ob unser Kinderwagen auch dabei ist. Dazu reichte mir auch der einfache Testüberblick. Und in der Tat fand ich ihn recht schnell. Das erfreuliche daran: Unser Teutonia Mistral S steht ziemlich weit oben in der Liste und hat zumindest das Urteil befriedigend mit der Note 3,2 erhalten. Im Vergleich zu den restlichen Testergebnissen ist dies ein Wermutstropfen. In Anbetracht der Tatsache, dass nur der Bugaboo Cameleon das gleiche Testergebnis bei einem Preis erreicht, der fast doppelt so hoch ist, können wir auf unsere Wahl noch einigermaßen stolz sein. Zumindest stimmt in diesem Fall das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Dennoch sind die Ergebnisse insgesamt erschreckend. Als Eltern gibt man teilweise ziemlich viel Geld in der Annahme aus, dass man seinem Nachwuchs einen sicheren, schadstofffreien und guten Kinderwagen kauft. Und alle Eltern, die bereits einen Kinderwagen besitzen, wissen, dass das eine oder andere Extra sehr schnell zusätzliche Kosten verursacht.

Besonders erschrocken bin ich von dem Ergebnis vom Quinny Speedi SX. Diesen Kinderwagen sieht man zumindest hier in Köln sehr häufig – vor allem am Wochenende schlendern die Eltern damit durch die Innenstadt oder die Parkanlagen. Der Kinderwagen ist scheinbar mehr als durchgefallen: Qualitätsurteil mangelhaft mit der Note 5,5 und damit letzer im Test. Kinder in diesem Wagen werde ich wohl ab sofort nur noch bedauern können.

Die beste Möglichkeit wäre es, mangelhafte Kinderwagen im Handel oder bei den Herstellern zu reklamieren und darauf hinzuweisen, dass sie das Wohl des Kindes gefährden. Aber so ganz ohne Kinderwagen ist man dann doch ziemlich “aufgeschmissen”. Das Ergebnis vieler bekannter Hersteller ist einfach nur enttäuschend und zeigt, wo die Prioritäten liegen: nicht bei dem Kind, sondern beim Geldbeutel der Eltern – und seinem Ausschröpfen.

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Pucken – Eine alte Wickeltechnik für Babys

Das Wort “Pucken” hörten wir das erste Mal  in unserem Geburtsvorbereitungskurs. Als werdende Eltern unserer ersten Tochter war pucken zunächst ein absolutes Fremdwort.

Pucken ist eine alte Wickeltechnik, die bereits in der Antike angewandt wurde. Damals wurde sie jedoch mit anderem Hintergrund praktiziert als heute und sollte eine Verkrümmung des Rückgrats zu verhindern.

Beim Pucken wird das Baby mit Hilfe einer Babydecke, einem Tuch oder einem Pucksack fest eingewickelt. Es empfiehlt sich dabei nur die Windel anzulassen. Die Arme sollen dabei fest am Körper anliegen, während die Beine noch Bewegungsfreiheit besitzen.

Das Baby soll durch die Einschränkung des Bewegungsspielraums beruhigt werden. Durch das Pucken möchte man dem Kind ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit außerhalb des Mutterleibs ermöglichen. Die Kinder kommen schließlich aus der Enge des Mutterleibs und haben diese eine Zeit lang genossen.

Das Pucken eignet sich daher vor allem für Babys bis zum dritten Lebensmonat. Ab dem dritten Lebensmonat stehen Kinder entwicklungspsychologisch bereits auf der nächsten Stufe und fangen an mit ihren zu Greifen und alles zu Erkunden. Pucken erweist sich dann als hinderlich für die Kleinen und deren Entwicklung.

Am Ende sollte man aber bedenken, das Pucken kein Ersatz für reichlichen Körperkontakt mit den Eltern ist. Denn auch dieser ist für eine gesunde emotionale Entwicklung der Kinder wichtig.

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Im Urlaub den Reisepass für die Kinder nicht vergessen

Beim Planen des Urlaubes sollte man daran denken, dass auch die Kinder einen Reisepass benötigen könnten. Die Passpflicht betrifft nämlich alle Familienmitglieder einschließlich der Babys. Damals gab es die Möglichkeit, das Kind im Reisepass der Eltern zu vermerken. Dies wurde mittlerweile abgeschafft.

Ein Kinderreisepass ist jedoch nicht so kompliziert wie der eines Erwachsenen. Dennoch müssen bei der Beantragung einige Formalitäten beachtet werden. Bei der Beantragung muss mindestens ein Elternteil dabei sein. Dem zuständigen Amt muss dabei die Geburtsurkunde vorgelegt werden. Vom anderen Elternteil muss eine schriftliche Einverständniserklärung  und ein Ausweisdokument vorgelegt werden.

Wenn ein Elternteil das alleinige Sorgerecht hat, kann es sein, dass dies im Zweifel nachgewiesen werden muss.

Bei der Beantragung müssen die Eltern ein aktuelles Passfoto des Kindes vorlegen. Beim Foto werden nicht so strenge Maßstäbe angelegt wie bei Erwachsenen, dennoch sollte das Kind nach Möglichkeit nicht lachen auf dem Foto.

Die Gebühr für den Reisepass beträgt 13 Euro. Der Kinderreisepass kann einmal verlängert werden und gilt bis höchsten zum 12. Lebensjahr. Zwischendurch kann ein neues Bild eingeklebt werden, wobei dann ebenfalls eine Gebühr fällig wird.

Bei der Planung sollte man sich auf jeden Fall im Voraus informieren, ob der Reisepass in dem jeweiligen Land anerkannt wird. Dabei kann man sich am esten beibm Auswärtigen Amt informieren. So benötigen bereits Babys einen biometrischen Reisepass bei einer Reise in die USA, wenn man kein Visum beantragen möchte.

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Magen-Darm-Erkrankung bei Kindern

Beim Betrachten der Familienfotos dachte ich heute daran, wie unsere Tochter vor einiger Zeit an einer Magen-Darm-Erkrankung litt. Das Schlimmste daran war damals, dass sie sich ständig übergeben musste, was uns ziemlich hilflos da stehen ließ, da sie zudem kaum gegessen hatte.

Daher nehme ich diese Erinnerung zum Anlass ein paar hilfreiche Tipps zu geben, damit anderen Eltern es hoffentlich nicht genauso ergeht. Die erste Frage ist: Was tut man am Besten in einer solchen Situation? Selbstverständlich haben wir zunächst den Arzt aufgesucht, da das Erbrechen mitten in der Woche erfolgte. Aber was ist am Wochenende oder an Feiertagen, wenn man mal nicht eben schnell zum Arzt kann?

Das Wichtigste ist zunächst, dass die Kinder ausreichend trinken. Durch das Erbrechen erleiden die Kinder einen erheblichen Wasser-, Säure- und Salzverlust sowie eine Unterversorgung an Energie. Dies ist umso kritischer, je kleiner die Kinder sind. Solange die Kinder ausreichend und freiwillig trinken braucht man sich nicht allzu viele Sorgen machen, wobei man als Eltern immer schnell besorgt ist.

Am besten eignet sich hierfür Wasser oder leicht gesüßter Tee mit einer Prise Salz. Durch das Salz und den Zucker wird dem Körper praktisch eine Elektrolytlösung angeboten. Die Flüssigkeit kann anfangs auch portionsweise verabreicht werden, die man dem Kind alle 5 Minuten mit Hilfe eines Tee- oder Esslöffels zum Trinken gibt. Dies macht man dann eine Stunde lang. Bleibt alles drin, dann kann man die Flüssigkeitsmenge langsam erhöhen. Wichtig ist dabei immer das Kind zu beobachten. Auch durch die kleinen Mengen gelangt am Ende ausreichend Flüssigkeit in den Körper.

Wenn das Kind wieder Hunger haben sollte und etwas essen möchte, dann eignen sich am besten Bananen oder Salzstangen. Wichtig ist, dass man das Kind zunächst nicht zum Essen drängt. Wenn einem selber schlecht ist, mag man schließlich auch nichts essen. Der Magen muss sich auch erst einmal nach dieser Anstrengung beruhigen.

Die leichte Kost sollte bei zu nehmenden Appetit eine wichtige Rolle spielen, damit der Magen nicht gleich wieder zu stark belastet wird. Zumindest bei uns hat uns unsere Tochter signalisiert, wann sie wieder mehr Hunger hat und genug von dieser leichten Kost hat.

In jedem Fall sollte aus Sicherheitsgründen ein Arzt aufgesucht werden. Neben einer klassischen Magen-Darm-Erkrankung kann das Erbrechen auch andere Ursachen haben wie eine Vergiftung oder eine Erkrankung des Gehirns.

Der Arzt wird vermutlich zunächst eine Elektrolyt-Lösung verschreiben. Für die Verabreichung sollten die Eltern entsprechend eingewiesen werden. In akuteren Fällen werden entsprechende Zäpfchen gegen Erbrechen verschrieben. Bringt dies keine Besserung, bleibt dem Arzt nur noch eine Einweisung ins Krankenhaus um das Kind per Infusion versorgen zu lassen. Ausschlaggebend hierfür ist das Gewicht bzw. der Gewichtsverlust des Kindes. Bei einem Gewichtsverlust von mehr als 10% des ursprünglichen Gewichts sieht es bereits sehr kritisch aus und eine Einweisung ins Krankenhaus ist nahezu unumgänglich.

Gerade letzteres klingt ziemlich dramatisch, aber das Wohle des Kindes sollte immer an erster Stelle stehen. Eine Infusion lässt die meisten Kinder wieder relativ schnell regenerieren. Diese Erfahrung haben wir bereits selbst gemacht, auch wenn damals nicht die Magen-Darm-Erkrankung der Grund dafür war.

Ansonsten kann man nur hoffen, dass man von solchen Erkrankungen verschont bleibt. Ganz ausschließen kann man sie jedoch nie und in solchen Fällen ist das richtige Handeln unabdingbar. Wie bereits erwähnt, möchte ich mit diesem Artikel eine Hilfestellung leisten, kann aber niemals die fachkundige Meinung eines Arztes ersetzen.

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Positive Essgewohnheiten entstehen in der Kindheit

In hektischen Zeiten kommt oftmals das gemeinsame Familienessen zu kurz. Dabei sind Essgewohnheiten, die in der Kindheit gelegt werden, essentiell für das weitere Leben. Eine ausgewogene Kost zu festen Essenzeiten verhindert dauerhaft den Griff zu Kartoffelchips, Tiefkühlpizza, Süßigkeiten und Co.

Dies wurde jetzt von Wissenschaftlern an der Universität Minnesota (USA) nachgewiesen. Sie untersuchten die Essgewohnheiten von knapp 700 Zwölf- und Dreizehnjährigen,  protokollierten diese und wiederholten die Untersuchung fünf Jahre später. Es stellte sich dabei heraus, dass diejenigen, die zu Beginn der Studie an gaben mindestens fünfmal pro Woche mit der Familie zu essen sich später gesünder ernährten. So frühstückten sie öfter, aßen mehr Obst und Gemüse und waren besser mit lebenswichtigen Mineralstoffen versorgt, als diejenigen die nur selten zusammen mit der Familie gegessen haben.

Es zeigt sich, dass das gemeinsame Essen mit der Familie langfristig zu einem positiven Essverhalten führt. Kinder, die regelmäßig das Essen in der Familie von Anfang an kennenlernen, behalten diese gesunde Ernährungsweise in ihrem späteren Leben bei.

Persönlich sind uns gemeinsame Mahlzeiten mit der ganzen Familie sehr wichtig. Wir wollen unserer Tochter ein Gefühl für Essen beibringen. Dies bedeutet, dass sie den Unterschiede zwischen Fertigprodukten und frisch Gekochtem kennenlernt, von sich aus zu differenzieren, wann sie satt ist und wann nicht oder auch offen ist für neue Dinge. Heutzutage scheint ein gesundes Verhältnis zum Essen wichtiger zu sein als noch vor einigen Jahren. Dabei soll Essen dauerhaft Spaß machen ohne krank zu machen.

Gemeinsam Essen bedeutet dabei außerdem, dass die Mahlzeiten nach Möglichkeit gemeinsam zubereitet werden. Dies fängt bereits beim Einkaufen, gemeinsamen Vorschlägen, dem Helfen beim Kochen und den Tisch zu decken. Doch anschließend sollte jeder im Haushalt bereit sein beim Abräumen und Aufräumen zu helfen. Auch das gehört zum Kochen dazu.

Gemeinsam Essen bietet vielfältige Möglichkeiten zur Kommunikation. Wichtig ist dabei, dass ein positives Klima bewahrt wird und Kritik sowie Streitereien außen vor bleiben. Die seltenen Momente des Zusammenseins sollen schließlich allen Spaß machen.

Die gemeinsamen Mahlzeiten sind vor allem für kleine Kinder wichtig. Finden diese regelmäßig statt, dann bieten sie ihnen Stabilität und vermitteln Einheitlichkeit.

Uns ist es, wie bereits erwähnt, wichtig viele neue Sachen auszuprobieren. Damit wollen wir nicht nur den Geschmacksnerven unserer Tochter eine breite Variation anbieten, sondern ihr aufzeigen, dass man überall unterschiedlich isst.

Ansonsten sollte man die gemeinsamen Stunden einfach genießen und die Welt draußen einfach mal für einen Augenblick sein lassen, wie sie ist. Die Kinder werden es einem später danken und sich gerne an die gemeinsamen Mahlzeiten zurück erinnern.

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