Magen-Darm-Erkrankung bei Kindern
Beim Betrachten der Familienfotos dachte ich heute daran, wie unsere Tochter vor einiger Zeit an einer Magen-Darm-Erkrankung litt. Das Schlimmste daran war damals, dass sie sich ständig übergeben musste, was uns ziemlich hilflos da stehen ließ, da sie zudem kaum gegessen hatte.
Daher nehme ich diese Erinnerung zum Anlass ein paar hilfreiche Tipps zu geben, damit anderen Eltern es hoffentlich nicht genauso ergeht. Die erste Frage ist: Was tut man am Besten in einer solchen Situation? Selbstverständlich haben wir zunächst den Arzt aufgesucht, da das Erbrechen mitten in der Woche erfolgte. Aber was ist am Wochenende oder an Feiertagen, wenn man mal nicht eben schnell zum Arzt kann?
Das Wichtigste ist zunächst, dass die Kinder ausreichend trinken. Durch das Erbrechen erleiden die Kinder einen erheblichen Wasser-, Säure- und Salzverlust sowie eine Unterversorgung an Energie. Dies ist umso kritischer, je kleiner die Kinder sind. Solange die Kinder ausreichend und freiwillig trinken braucht man sich nicht allzu viele Sorgen machen, wobei man als Eltern immer schnell besorgt ist.
Am besten eignet sich hierfür Wasser oder leicht gesüßter Tee mit einer Prise Salz. Durch das Salz und den Zucker wird dem Körper praktisch eine Elektrolytlösung angeboten. Die Flüssigkeit kann anfangs auch portionsweise verabreicht werden, die man dem Kind alle 5 Minuten mit Hilfe eines Tee- oder Esslöffels zum Trinken gibt. Dies macht man dann eine Stunde lang. Bleibt alles drin, dann kann man die Flüssigkeitsmenge langsam erhöhen. Wichtig ist dabei immer das Kind zu beobachten. Auch durch die kleinen Mengen gelangt am Ende ausreichend Flüssigkeit in den Körper.
Wenn das Kind wieder Hunger haben sollte und etwas essen möchte, dann eignen sich am besten Bananen oder Salzstangen. Wichtig ist, dass man das Kind zunächst nicht zum Essen drängt. Wenn einem selber schlecht ist, mag man schließlich auch nichts essen. Der Magen muss sich auch erst einmal nach dieser Anstrengung beruhigen.
Die leichte Kost sollte bei zu nehmenden Appetit eine wichtige Rolle spielen, damit der Magen nicht gleich wieder zu stark belastet wird. Zumindest bei uns hat uns unsere Tochter signalisiert, wann sie wieder mehr Hunger hat und genug von dieser leichten Kost hat.
In jedem Fall sollte aus Sicherheitsgründen ein Arzt aufgesucht werden. Neben einer klassischen Magen-Darm-Erkrankung kann das Erbrechen auch andere Ursachen haben wie eine Vergiftung oder eine Erkrankung des Gehirns.
Der Arzt wird vermutlich zunächst eine Elektrolyt-Lösung verschreiben. Für die Verabreichung sollten die Eltern entsprechend eingewiesen werden. In akuteren Fällen werden entsprechende Zäpfchen gegen Erbrechen verschrieben. Bringt dies keine Besserung, bleibt dem Arzt nur noch eine Einweisung ins Krankenhaus um das Kind per Infusion versorgen zu lassen. Ausschlaggebend hierfür ist das Gewicht bzw. der Gewichtsverlust des Kindes. Bei einem Gewichtsverlust von mehr als 10% des ursprünglichen Gewichts sieht es bereits sehr kritisch aus und eine Einweisung ins Krankenhaus ist nahezu unumgänglich.
Gerade letzteres klingt ziemlich dramatisch, aber das Wohle des Kindes sollte immer an erster Stelle stehen. Eine Infusion lässt die meisten Kinder wieder relativ schnell regenerieren. Diese Erfahrung haben wir bereits selbst gemacht, auch wenn damals nicht die Magen-Darm-Erkrankung der Grund dafür war.
Ansonsten kann man nur hoffen, dass man von solchen Erkrankungen verschont bleibt. Ganz ausschließen kann man sie jedoch nie und in solchen Fällen ist das richtige Handeln unabdingbar. Wie bereits erwähnt, möchte ich mit diesem Artikel eine Hilfestellung leisten, kann aber niemals die fachkundige Meinung eines Arztes ersetzen.
0 KommentarePositive Essgewohnheiten entstehen in der Kindheit
In hektischen Zeiten kommt oftmals das gemeinsame Familienessen zu kurz. Dabei sind Essgewohnheiten, die in der Kindheit gelegt werden, essentiell für das weitere Leben. Eine ausgewogene Kost zu festen Essenzeiten verhindert dauerhaft den Griff zu Kartoffelchips, Tiefkühlpizza, Süßigkeiten und Co.
Dies wurde jetzt von Wissenschaftlern an der Universität Minnesota (USA) nachgewiesen. Sie untersuchten die Essgewohnheiten von knapp 700 Zwölf- und Dreizehnjährigen, protokollierten diese und wiederholten die Untersuchung fünf Jahre später. Es stellte sich dabei heraus, dass diejenigen, die zu Beginn der Studie an gaben mindestens fünfmal pro Woche mit der Familie zu essen sich später gesünder ernährten. So frühstückten sie öfter, aßen mehr Obst und Gemüse und waren besser mit lebenswichtigen Mineralstoffen versorgt, als diejenigen die nur selten zusammen mit der Familie gegessen haben.
Es zeigt sich, dass das gemeinsame Essen mit der Familie langfristig zu einem positiven Essverhalten führt. Kinder, die regelmäßig das Essen in der Familie von Anfang an kennenlernen, behalten diese gesunde Ernährungsweise in ihrem späteren Leben bei.
Persönlich sind uns gemeinsame Mahlzeiten mit der ganzen Familie sehr wichtig. Wir wollen unserer Tochter ein Gefühl für Essen beibringen. Dies bedeutet, dass sie den Unterschiede zwischen Fertigprodukten und frisch Gekochtem kennenlernt, von sich aus zu differenzieren, wann sie satt ist und wann nicht oder auch offen ist für neue Dinge. Heutzutage scheint ein gesundes Verhältnis zum Essen wichtiger zu sein als noch vor einigen Jahren. Dabei soll Essen dauerhaft Spaß machen ohne krank zu machen.
Gemeinsam Essen bedeutet dabei außerdem, dass die Mahlzeiten nach Möglichkeit gemeinsam zubereitet werden. Dies fängt bereits beim Einkaufen, gemeinsamen Vorschlägen, dem Helfen beim Kochen und den Tisch zu decken. Doch anschließend sollte jeder im Haushalt bereit sein beim Abräumen und Aufräumen zu helfen. Auch das gehört zum Kochen dazu.
Gemeinsam Essen bietet vielfältige Möglichkeiten zur Kommunikation. Wichtig ist dabei, dass ein positives Klima bewahrt wird und Kritik sowie Streitereien außen vor bleiben. Die seltenen Momente des Zusammenseins sollen schließlich allen Spaß machen.
Die gemeinsamen Mahlzeiten sind vor allem für kleine Kinder wichtig. Finden diese regelmäßig statt, dann bieten sie ihnen Stabilität und vermitteln Einheitlichkeit.
Uns ist es, wie bereits erwähnt, wichtig viele neue Sachen auszuprobieren. Damit wollen wir nicht nur den Geschmacksnerven unserer Tochter eine breite Variation anbieten, sondern ihr aufzeigen, dass man überall unterschiedlich isst.
Ansonsten sollte man die gemeinsamen Stunden einfach genießen und die Welt draußen einfach mal für einen Augenblick sein lassen, wie sie ist. Die Kinder werden es einem später danken und sich gerne an die gemeinsamen Mahlzeiten zurück erinnern.
4 KommentareBabys Haut sanft pflegen
Für die Pflege der Haut von Babys gilt zunächst der Grundsatz: weniger ist mehr. Die Haut von Babys ist fünfmal dünner als die Haut von Erwachsenen. Deshalb ist sie wesentlich empfindlicher als die von Erwachsenen. Besonders die Haut von Neugeborenen hat der Umwelt kaum etwas entgegenzusetzen.
Die Pflege der Haut ist daher sehr wichtig. Dies betrifft auch die richtige Auswahl der Pflegeprodukte, die verschiedenen Ansprüchen gerecht werden müssen. Einerseits müssen sie die unausgereifte Schutzfunktion unterstützen. Andererseits dürfen sie die Haut weder reizen noch Allergien auslösen. In Babypflegeprodukte gehören daher nur eine Auswahl an Schutz- und Pflegestoffen. Synthetische Konservierungsstoffe, Paraffine, Farbstoffe, PEG-Emulgatoren und künstliche Duftstoffe sollten nicht enthalten sein, da sie als potenzielle Allergieauslöser gelten.
Die Haut von Babys und Kleinkindern neigt schnell zur Trockenheit, da der natürliche, schützende Fettfilm der Haut bei ihnen noch nicht vollständig entwickelt ist. Daher sollte die Hauptaufgabe von Babypflegeprodukten sein, dass sie die Feuchtigkeit binden, um die Haut geschmeidig zu halten und sie vor Rissen zu bewahren. Im Windelbereich hingegen sollte man die Haut beruhigen, wenn sie gereizt ist. Dies gilt aber auch für andere gereizte Regionen.
Das Gesicht und die Hände bedürfen hingegen einer zusätzlichen Pflege. Bei Kälte, Sonne und Wind müssen sie gegen das Austrocknen geschützt werden. Es bietet sich an pflanzliche Öle wie Sonnenblumenöl oder Sheabutter zu benutzen. Diese dringen tief in die Haut ein und helfen bei der Regulation des Feuchtigkeitshaushaltes. Sheabutter enthält von Natur aus Haut beruhigende und schützende Substanzen wie Allantoin, Karotin und Vitamin E. Es ist ratsam auf das DHA-Siegel zu achten. Diese Produkte wurden von der Deutschen Haut- und Allergiehilfe e.V. getestet und haben ein geringeres Risiko, dass sie Allergien auslösen.
Bei der Pflege sollte man bedenken, dass die Haut nicht nur eine Schutzhülle darstellt, sondern auch ein Sinnesorgan ist. Nach der Geburt sind Berührungen, Kälte und Wärme meist das erste, was Babys erfahren. Gerade Berührungen von den Eltern sind wichtig für die Kleinen. Sie bilden die Grundlage für eine gute Beziehung zwischen Kindern und Eltern. Durch die tägliche Pflege wird dieser Kontakt unterstützt. Man kann die Pflege intensivieren, in dem man gezielt einfache Massagegriffe mit einbringt. Eine einfache Anleitung lässt sich hier (PDF) finden.
0 KommentarePuder ungeeignet für Babys Po
Babypuder war damals ein gängiges Mittel in der Babypflege. So manch eine Mutter nutzt es heute noch, da es schon die Eltern und Großeltern von einem benutzten. Jedoch weiß man heute, dass Babypuder ungeeignet ist für Babys Po. Wenn das Puder umkippt oder auf andere Art und Weise in die Hände des Kindes gelangt, kann eingeatmetetes Puder ein gesundheitliches Risiko für das Baby darstellen.
Daher sollte man es nur verwenden, wenn der Arzt ausdrücklich dazu rät. Â Ansonsten reicht in der Regel eine dünn aufgetragene Schicht Creme oder Lotion um die zarte und empfindliche Babyhaut am Po zu pflegen.
Für die Reinigung reicht oftmals klares Wasser. Die Alternative sind feuchte Babytücher, die es in jeder Drogerie und in jedem Supermarkt zu kaufen gibt. Sie reinigen nicht, sondern pflegen in der Regel auch gleichzeitig den Babypo. Sie eignen sich besonders für unterwegs. Ansonsten gilt es bei der Benutzung von Wasser, regelmäßig einen sauberen Lappen zu nutzen. Für unterwegs kann man sicherlich auch einen feuchten Lappen mitnehmen und ihn in einere Tupperdose transportieren, falls einem die Feuchttücher auf Dauer zu teuer sind. Problematisch finde ich dies allerdings, wenn dem Baby unterwegs doch mal ein goßes Geschäft entweicht.
Und wer jetzt noch haufenweise Babypuder zu Hause hat und nicht weiß wohin damit: Babypuder hilft wunderbar gegen fettige Haare.
0 KommentareKinderfalle Gartenteich und Pool
Die Sommerzeit hat begonnen und somit auch die Gartenzeit. In vielen Gärten bildet ein Teich oder gar ein Swimmingpool den Mittelpunkt in dieser Zeit. Doch diese können schnell zur Kinderfalle werden, ebenso wie mit Wasser gefüllte Bottiche und Tonnen. Laut DLRG sind im letzten Jahr elf Menschen im Gartenteich oder im Swimmingpool ertrunken – darunter waren fünf Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren. Seit dem Jahr 2000 kamen insgesamt 115 Menschen in privaten Anlagen ums Leben.
Insbesondere Unachtsamkeit und Sorglosigkeit der Eltern können zum Ertrinken von Kindern führen. Gerade ein Gartenteich mag mit wenigen Zentimetern Wassertiefe ungefährlich und harmlos erscheinen. Jedoch reichen diese paar Zentimeter bereits aus, um zu einer tödlichen Bedrohung für Kinder zu werden. Wasser zieht kleine Kinder magisch an, aber Kinder können die möglichen Gefahren nicht richtig einschätzen. Daher sollten Eltern in der Nähe von Pools, Garteinteichen und anderen Wasseranlagen besondere Vorsicht und Wachsamkeit walten lassen.
Gerade Kleinkinder bedürfen einer ständigen Aufsicht der Eltern, damit sie sich keinen Gefahren aussetzen. Für den Schutz der Kinder vor möglichen Gefahren ist die aufsichtspflichtige Person verantwortlich, was in der Regel die Eltern sind.
Babys und Kleinkinder ans Wasser gewöhnen
Es ist in jedem Fall ratsam für Eltern, dass sie die Kinder frühzeitig mit dem Element Wasser in Berührung bringen. Angefangen beim Babyschwimmen über Kleinkinderschwimmen bis hin zu Wassergewöhnungskursen existiert ein breites Angebot. Letzere ermöglichen den Kindern frühzeitig lebensrettende Verhaltensweisen im Wasser beizubringen, noch bevor diese schwimmen können. Auch die Aufklärung über die Gefahren von Wasser in altersgerechter Form ist ein wichtiger Bestandteil.
Zäune können schützen
Ferner können Eltern frühzeitig Gefahrenquellen absichern. So empfiehlt sich bereits bei der Planung eines Gartenteichs oder Pools geeignete Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, wie z.B. die Einzäunung des Gartenteichs. Auch ein Pool kann entsprechend eingezäunt werden. Dies mag zwar optisch nicht sehr anreizend sein, aber das Leben des Kindes zählt am Ende mehr.
Auch der Teich des Nachbarns oder kleine Flüsse hinterm Haus gehören abgesichert, wenn diese für Kinder durch Tore oder Übergänge zugänglich sind. In solchen Fällen bieten sich spezielle Türsicherungen an, damit die Kinder sich keinen Zugang zum Nachbarn oder zum Fluss hinterm Haus verschaffen können.
0 KommentareSurvival Tip: Regensachen
Sind wir doch einmal ehrlich zueinander: Kinder sollten jeden Tag raus an die frische Luft. Doch vielen Eltern graut der Gang nach draußen bei Wind und Wetter. Regen, Graupel, Schnee und der ganze Matsch sind ein klassisches Feindbild des “Saubermann”-Images, das unsere Gesellschaft seit mehreren Jahrzehnten predigt. Dabei lieben es Kinder in Pfützen umher zu springen und durch den Regen zu laufen. Was ist auch schon dabei, wenn da ein wenig Wasser von oben herunter kommt?
Für Eltern erweist sich ein Regenschirm in der Regel als relativ unpraktisch und vor allem hinderlich, spätestens wenn man einen Kinderwagen dabei hat. Mit der einen Hand muss der Wagen geschoben werden, mit der anderen der Schirm gehalten werden. Wie soll man sein Kind da noch an der Hand oder frei umher laufen lassen?
Doch hier gibt es Abhilfe. Einfach auf den nervigen Regenschirm verzichten und sich selbst dem Wetter stellen! Seitdem wir unsere Tochter haben, ist für meinen Mann und mich adäquate Regenbekleidung unabdingbar geworden. Hier in den heimischen Gefilden reichen meistens wasserabweisende Schuhe und eine Regenjacke aus. Insbesondere die Regenbekleidung ist unglaublich praktisch, da wir dadurch immer die Hände frei haben und vor der Nässe bis auf im Gesicht nahezu vollständig geschützt sind.
Regenjacken lassen sich in den verschiedensten Ausführungen finden. Wir haben uns damals für eine dünne Jacke entschieden, da man diese gut einpacken und jederzeit über alle möglichen Klamotten anziehen kann. Regenjacken gibt es aber auch in wärmeren Varianten, für Leute die es gerne etwas wärmer haben.
Bei dem Kauf von Regensachen sollte man darauf achten, dass die Kleidungsstücke eine gewisse Wasserfestigkeit besitzen. Ein Maß hierfür ist die Wassersäule, welche die Dichte der Kleidung angibt. Gerade wenn man als Erwachsener dem Nachwuchs nur zuschaut, sollte die Kleidung auch länger als nur einige Minuten dem Wassser dauerhaft stand halten. Am Besten lässt man sich hierzu in einem Fachgeschäft seines Vertrauens beraten. Oftmals sind Sportgeschäfte die richtige Anlaufstelle, so dass man aus den verschiedenen Marken im gut sortierten Angebot wählen kann. Mit der richtigen Kleidung und ordentlichem Schuhwerk kann man sofort mit den Kleinen auch mit durch die Pfützen laufen. Da kann manch ein Erwachsener das Kind in sich wiederentdecken.
Und wie heißt es doch immer so schön: Es gibt nicht das falsche Wetter sondern nur die falsche Kleidung. Da ist wirklich etwas Wahres dran! Persönlich stehen wir auf Northwind und Jack Wolfskin – jeder hat natürlich hierzu seine eigene Meinung, ob Markenklamotten wirklich das Beste sind, doch als funktionale Kleidung möchte ich nicht auf undichte Nähte und Verschweißungen setzen, nur weil ich über die Hälfte sparen kann. Daher der Rat von meinem Mann und mir: Lieber mehr Geld für ordentliche Funktionswäsche ausgeben als am falschen Ende sparen!
Tragehilfe fürs Kind
Für viele Eltern gehören Tragehilfen mittlerweile zur Grundausstattung. Vor einiger Zeit wussten viele Eltern jedoch nichts damit anzufangen, da das Wickeln von Tragetüchern einem einiges an Übung abverlangten. Mittlerweile  gibt es jedoch eine Bandbreite an Tragehilfen, die man sich einfach umschnallen kann.
Eine Tragehilfe bietet im Alltag verschiedene Vorteile. Dazu gehört, dass man die Hände frei hat wie z.B. im Haushalt oder beim Einkaufen. Tragehilfen ermöglichen ferner, dass man dadurch den Bedürfnissen des Kindes nach Nähe und Wärme gerecht werden kann. Dabei profitieren auch die Väter davon, da es ihnen z.B. auf Spaziergängen ermöglicht wird, Nähe zu ihren Kleinen aufzubauen. Die Mütter genießen oftmals schon einen Großteil der Nähe zum Kind durch das Stillen, wo die Väter sich oftmals fehlplaziert vorkommen.
Dabei sollte man nicht vergessen Grenzen zu ziehen und das Kind nicht ständig umher zu tragen. Den dauerhaft muss ein Kind lernen auch mal enige Zeit sich allein zu beschäftigen. Außerdem sollte man bedenken, dass die Kleinen mit der Zeit immer schwerer werden, was sich dauerhaft negativ auf den eigenen Rücken auswirkt. Und wer mit Tragen verwöhnt worden ist, läuft sicherlich irgendwann eher ungerne . Zumindest ich würde meine Tochter nicht mehr längerfristig tragen wollen. Dafür hat sie mittlerweile zwei gut trainierte Beinchen.
Dauerhaftes Tragen engt aber ebenso das Kind ein. Schließlich ist die freie Bewegung wichtig für die Ausbildung der Muskeln und Motorik. Zu langes Tragen ist auch für den Rücken des Kindes nicht förderlich. Vor allem bei Tragehilfen kann dieses Problem auftreten.
Aber woran erkennt man nun bei der ganzen Viefalt an Tragen, welche dir Richtige für einen ist? Dazu gibt es eine Checkliste mit drei wichtigen Punkten:
- Die richtige Trageposition für das Kind liegt dann vor, wenn die Knie des Kindes sich auf Höhe seines Bauchnabels befinden.
- Ist der Rücken des Kindes gut gestützt?
- Ist die Tragehilfe für mich als Tragende oder Tragender bequem?
Sind diese Punkte erfüllt, ist der Rest eigentlich nur noch Geschmacksfrage. Angesichts der Vielzahl an Tragehilfen und -tüchern sollte für jeden etwas dabei sein. Am Besten probiert man das gewünschte Modell in einem Fachgeschäft aus, wo man ebenso eine fachkundige Beratung erwarten kann.
Ansonsten immer daran denken: Kinder sollten in Maßen getragen werden, dann haben dauerhaft alle Parteien Spass daran.
3 KommentareKinderhaut im Winter schützen
Trotz fallender Temperaturen brauchen Kinder auch in der kalten Jahreszeit viel Bewegung an der frischen Luft. Dick eingepackt sollte dies jederzeit möglich sein. Dennoch gibt es bestimmte Bereiche des Körpers wie insbesondere das Gesicht, die vor der Kälte nahezu ungeschützt sind. Dies ist bei Kindern und Babys jedoch problematisch, weil ihre noch sehr dünne und empfindliche Haut im Gegensatz zu uns Erwachsenen noch nicht vollständig ausgebildet ist. Laut der Zeitschrift “Baby und Familie” enthält die Hornschicht noch zu wenig Talg, wodurch kein Schutz vor Frost und Austrocknung gewährleistet ist.
Abhilfe hierfür schaffen handelsübliche Pflegecremes mit entsprechenden Fetten als Wirkstoffe. Diese bilden einen dünnen Schutzfilm und schützen somit die Haut vor Wasserverlust. Ratsam sind hierbei Bienen- und Wollwachs, Linolsäure, Sheabutter oder Mandelöl.
Die Cremes können zu Hause mit Pflegetüchern nach dem Gang an die frische Luft wieder entfernt werden.
In diesem Zusammenhang bietet es sich sicherlich auch an, die Lippen durch einen geeigneten Fettstift zusätzlich zu schützen. Jeder, der im Winter schon einmal längere Zeit an der kalten Luft war, weiß wie trocken und spröde die Lippen werden können. Ein weiterer Schutz durch das Eincremen der Hände kommt ebenfalls dem Kind zu gute, denn nicht immer haben und lassen die Kinder in ihrer Entdeckerfreude die Handschuhe an.
0 KommentareFördern ohne zu fordern
Viele Eltern möchten heutzutage ihre Kinder bereits im Babyalter so intensiv wie möglich fördern. Dabei wird oft von einem Kurs zum nächsten gehechtet. Dieser Aktionismus mit dem Kind wird zunehmend zur Kunst und kompliziert sich unnötig, sobald man zwei oder mehr Kinder fördern möchte.
Bei so manchem strengen Zeitplan von einigen Eltern fragt man sich jedoch irgendwann, ob sie nicht einfach zu viel des Guten für ihre Kinder wollen? Viele von uns wurden selbst im Kindesalter nicht in dem hohen Maße gefördert, wie es heute manchmal der Fall ist. Und aus den meisten Kindern ist heute etwas Anständiges geworden – ohne eine Überzahl an Kursen zur richtigen Förderung.
Viel wichtiger bei dem ganzen Treiben sollte für die Kinder der Spass sein. Kinder lernen schließlich aus ihrer Entdeckerfreude heraus. Als Eltern sollte man sich vor Augen führen, dass man nicht Interesse für alles haben kann. Deswegen sollten wir auch nicht von unseren Kindern verlangen, mehr zu unternehmen als sie sich selbst zutrauen würden. Auch Kinder müssen am Ende ihren eigenen Weg finden. Man muss bei der Förderung die Kinder führen lassen. Und eine kleine Verschnaufpause tut den Kleinen ebenfalls gut und hilft das Erlebte zu verarbeiten. Kinder sollten Zeit haben ihre Fähigkeiten zu entwickeln und weiter zu entwickeln.
Eltern sollten sich fragen, ob bei allen wohlgemeinten Förderungen nicht andere Fähigkeiten auf der Strecke bleiben könnten. Kinder, die nur von A nach B chauffiert werden, um ihre Kurse zu absolvieren, werden es schwerer haben Freundschaften zu bilden oder sich mit anderen Kindern auseinander zu setzen. Ihnen fehlt die Zeit zum Spielen. Denn auch die sozialen Fähigkeiten sind am Ende wichtig, vor allem für das berufliche Leben.
Besser nicht zu viel von den Kindern fordern, wenn man sie richtig fördern möchte. Schließlich hat jedes Kind am Ende seine eigene Persönlichkeit mit eigenen Interessen und Neigungen.
1 KommentarLesen bei Kindern vorne
Die KidsVerbraucherAnalyse 2008, welche das Medien- und Konsumverhalten von Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 13 Jahren untersucht, ist erschienen. Daraus geht hervor, dass trotz der neuen Medien, klassische Freizeitbeschäftigungen bei Kindern und Jugendlichen immer noch gefragt sind.
So geht aus der KidsVerbraucherAnalyse 2008 (kurz: KidsVA) hervor, dass über 70 Prozent der Kinder angeben ab und an zu nutzen. Die Aktivitäten dabei umfassen spielen und arbeiten. Ungefähr die Hälfte aller Kinder nutzt den Computer auch zum Surfen im Internet. Bei der Untersuchung stellte sich ferner heraus, dass 86 Prozent der Kinder in ihrer Freizeit Zeitschriften lesen und 79 Prozent liest regelmäßig Bücher.
Die Studie befasst sich auch mit der finanziellen Situation der Kinder. So haben Kinder ca. 2,6 Milliarden Euro an Taschengeld und Geldgeschenken zur Verfügung. Investiert wird das Geld in klassische Kinderprodukte wie Süßwaren, Zeitschriften und Eis. Auf den Sparkonten der Kleinen lassen sich weiter 3,8 Milliarden Euro finden. In wie fern eine Beachtung des sozialen Gefälles erfolgte, lässt sich aus der Pressemeldung nicht erkennen.
Trotz aller Medien und neuster Technik bleibt den meisten Kindern unter 10 Jahren ein Handy verwehrt. Und auch die Internetaktivitäten werden trotz aller Freiheiten von den Eltern akribisch beobachtet um die Kinder vor Gefahren im Internet zu schützen. Diese Sorge ist meiner Ansicht nach berechtigt, da Kinder selbst sich nicht den Gefahren bewusst sind. Aber dafür sind ja Eltern da – um die Kinder zu schützen.
Für Interessierte steht die gesamte KidsVA 2008 hier für eine Gebühr von 49,- Euro zum Download bereit. Die Studie ist vor allem für Werbe- und Marketingzwecke relevant.
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