Baby & Kind, Eltern & Familie

Gestaltungstipps für das Kinderzimmer

Wenn sich der Nachwuchs ankündigt, stehen viele Eltern vor einer weiteren neuen Aufgabe: Die Gestaltung des Kinderzimmers. Im ersten Moment scheint diese Aufgabe nicht so schwierig, doch je mehr man sich Gedanken darüber macht und recherchiert, um so komplizierter wird es. Es erweist sich als hilfreich, wenn man sich vorher ein paar Gedanken zu diesem Thema zu  machen und diese zu notieren, um so bereits im Vorfeld ein geistiges Bild von dem Kinderzimmer zu erstellen. (more…)

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Wandern mit Kindern

Endlich werden die Tage wieder länger und der Frühling naht. Je wärmer es wird, desto eher möchten wir mehr Zeit in der freien Natur verbringen. Eine der beliebtesten Aktivitäten in unserer Familie sind die Wanderausflüge. Mittlerweile sind wir dafür auch sehr gut ausgerüstet, so dass wir mit unseren Sprößlingen ohne größere Herausforderungen durch Berg und Tal gehen können. Aber nach der Geburt unseres ersten Kindes mussten wir feststellen: Mit einem kleinen Kind zu wandern ist gar nicht so einfach. Wir mussten erst verstehen, dass wir uns nicht mehr alleine auf Achse begeben konnten. Vielmehr mussten wir einige Punkte für das Wandern mit Kindern beachten, damit es ein Spaß für die ganze Familie wird. Davon möchte ich meinen Lesern ein wenig erzählen und ein paar Tipps geben.

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Elternbett

Das Elternbett, auch unter der Bezeichnung “Familienbett” bekannt, bedeutet bei der Erziehung eine gewisse Herausforderung sowohl für Eltern als auch ihre Kinder. Wie in allen Bereichen der Kindererziehung spalten sich hier die Lager in Befürworter und Gegner. Ich möchte betonen, dass wir persönlich zu den Befürwortern des Elternbettes zählen, obwohl meinem Mann und mir diese wichtige Fragestellung bei der Geburt unseres ersten Kindes zuerst nicht im Raum stand. Aber fangen wir einmal vorne an: Sollte ein Kind im Bett der Eltern schlafen?

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Der erste Spaziergang mit Säugling

Das Baby hat endlich das Licht der Welt erblickt und der Kinderwagen wartet auf seinen ersten Einsatz nach dem Verlassen des Krankenhauses. Frisch gebackene Eltern erleben den ersten Spaziergang mit ihrem jüngsten Sprößling als aufregenden und spannenden Moment. Vor diesem ersten Spaziergang stellt sich die Frage nach der Kleidung. Was soll das Baby eigentlich anziehen? Der kleine Racker soll weder frieren noch überhitzen – also nicht zu dünn oder zu dick angezogen sein.

Spaziergänge sorgen nicht nur für einen gesunden Schlaf des Kindes, sondern stärken gleichzeitig das Immunsystem des Säuglings. In jedem Fall hilft es dem Baby, ihm eine Mütze aufzusetzen. Neugeborene verlieren einen Großteil ihrer Wärme über den Kopf. Wenn die Haarpracht noch ein wenig zu wünschen übrig lässt, bietet sich je nach Jahreszeit ein einfaches Baumwollmützchen oder eine dickere Wollmütze an. Bei einer Kopfbedeckung sollte man es auch belassen, also niemals zwei Mützen gleichzeitig aufziehen oder noch ein Tuch um den Kopf wickeln. Die Überhitzungsgefahr für das Baby steigt damit sehr schnell an.

Für die restliche Bekleidung gilt ein einfaches Prinzip. Neugeborene Kinder sollten immer etwas wärmer angezogen sein als man selbst. Säuglinge sind noch nicht in der Lage, ihre eigene Körpertemperatur und die Wärme optimal zu regulieren. Auch durch zu warme Bekleidung können sie leicht überhitzen. Genauso schnell kühlen Säuglinge aber auch aus. Um eine Unterkühlung zu vermeiden und das Baby richtig anzuziehen, eignet sich vor allem in den ersten Lebensmonaten ein Body. Dieses Kleidungsstück sollte als unterste Schicht auf der Haut getragen werden, natürlich auch im Hochsommer. Darüber kommen Shirts oder Strampler und die Jacken im Winter. Im Sommer darf ein Baby auch über dem Body ein Hemd und eine kurze Hose tragen. Söckchen sollten niemals vergessen werden, aber bei Temperaturen über 25°C braucht man seinen Kindern keine Schweißfüsschen erzwingen und darf auf die dicken Söckchen verzichten. Dünne Strümpfe oder auch einmal barfuß im Kinderwagen liegen können entspannend wirken. Bei heißen Temperaturen sollte man unbedingt darauf achten, dass das Kind nicht im eigenen Schweiß baden muss.

Um zu ermitteln, ob das Kind optimal angezogen ist, bedient man sich eines einfachen Tests. Eltern sollten ihrem Baby einen Finger in den Nacken legen und so die Temperatur direkt über die Haut prüfen. Ist der Nacken warm und trocken, ist das Baby optimal angezogen. Ebenfalls hilfreich ist ein Blick auf sich selbst, um dann Rückschlüsse auf die Kleidung des Babys zu ziehen. Im Hochsommer laufen wir Erwachsene auch nicht mit einer dicken Wolljacke umher. Warum sollte das eigene Kind sich diese Qual in der Hitze antun? Ein dünnes Jäckchen ist eher angebracht – und bei entsprechenden Temperaturen natürlich auch kurze Kleidung.

Das ein Baby nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden sollte, sollte einem bereits der gesunde Menschenverstand sagen. Ein Neugeborenes hat noch eine dünne, sehr empfindliche Haut. Kurze T-Shirts und Hosen sollten auch gleichzeitig einen gewissen Schutz vor den Sonnenstrahlen bietet. Trotz aller Angst vor der Sonne bietet vornehmlich indirektes Sonnenlicht den Vorteil, dass Säuglinge ausreichend Vitamin D bilden können. Dieses ist sehr wichtig für den Knochenaufbau und den Abbau der Gelbsucht von Säuglingen.

Ferner sollten Eltern bei Babys auf die Anwendung von Sonnenschutzmitteln im ersten Lebensjahr verzichten. Babys können in diesem Alter noch nicht richtig schwitzen. Die Sonnencreme auf der Haut erschwert zudem die Schweißbildung, weil die Creme wie ein Schutzfilm auf der Haut liegt und die Schweißporen abdeckt. Anderseits enthalten Sonnencremes relativ viele chemische Stoffe, die über die Haut aufgenommen werden können. Im Verhältnis gesehen kommt es am Ende dazu, dass Babys mehr Chemikalien aufnehmen könnten als Erwachsene. Jedoch müssen Eltern nicht sofort panisch reagieren, wenn der Nachwuchs doch mal ein bis zwei Sonnenstrahlen ab bekommt.

Gegen die Sonne werden Kinder am Besten durch entsprechende Kleidung geschützt. Ein Verdeck oder ein Sonnensegel, aber auch ein Sonnenschirm helfen beim Spaziergang an der Sonne. Dabei sollten Eltern aber niemals die Kraft der Sonne unterschätzen. Auch in den unterschiedlichen Jahreszeiten scheint die Sonne sehr stark, aber erwachsene Menschen nehmen die Wärme in kälteren Moanten nicht so intensiv wahr wie kleine Kinder. Ein bedeckter Himmel ist noch kein Garant dafür, dass kein Sonnenbrand entsteht. Also das Einschmieren der Arme, Beine, Füße, Hände sowie Gesicht, Hals und Nacken mit entsprechend hochwertiger Sonnencreme ab dem richtigen Alter der Kinder bitte nicht vergessen – und vorher das Kind gut vor der Sonne schützen.

Für das Wohlbefinden unserer Kleinen sollten Eltern je nach Jahreszeit und Wohnort zusätzlich an einen entsprecheden Insektenschutz denken. Ein Moskitonetz für den Kinderwagen wirkt wahre Wunder, um die kleinen Plagegeister von der zarten Babyhaut fernzuhalten. Finger weg heißt es von Insektenschutzmitteln. Diese enthalten auch viel Chemie, was der empfindlichen Babyhaut nicht gut tut. Zwar sind Insektenschutzmittel relativ harmlos für uns Meschen, stellen aber immer ein tödliches Gift für die Insekten dar. Eine gesunde und ökologische Alternative ist die Verwendung von natürlichen Düften, wie z.B. Zitronen- oder Limettenduft, aber auch verschiedene ätherischer Öle. Diese sollten bei Säuglingen nicht auf der Haut, aber vielleicht als kleines Duftpäckchen dezent am Kinderwagen befestigt werden.

Bleibt nun noch die Frage, womit es rausgehen soll? Die Optionen hier sind entweder der klassische Kinderwagen oder die Tragehilfe. Sicherlich stellt diese Frage im Grunde genommen nur eine Geschmackssache dar, andererseits bedeutet dies auch eine Frage des “Handlings”. Wenn die Großeltern oder der Papa bei dem Spaziergang mit von der Partie sind, kann ein Kinderwagen schnell getauscht werden – und alle haben etwas vom Spaziergang. Bei Kinderwagen sollte auch tatsächlich die entsprechende Liegewanne genutzt werden und nicht die Auto-Babyschale als feste Halterung für das Kind! Eine Tragehilfe ermöglicht eine starke Bindung zum Träger und einen klaren Vorteil gegenüber jedem Kinderwagen, weil das Baby fast den direkten Körperkontakt mit seiner Bezugsperson hält. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird das Kleine durch das Geschaukel so oder so einschlafen – und die Eltern haben einige ruhige Minuten unter dem freien Himmel für sich selbst. Und ganz ehrlich: Nach einer langen Schwangerschaft tut selbst der Mutter die Bewegung mehr als gut. Die frische Luft tut dabei ihr übriges für die ganze Familie.

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Der Wunsch nach Kindern in Deutschland besteht

Kinder sind etwas Wunderbares und bereichern das Leben ihrer Eltern auf vielfältige Weise. Es ist schön Eltern sein, doch für immer mehr Menschen bleiben eigene Kinder nur ein Wunsch. Dabei möchten die Deutschen in ihrer Familienplanung am liebsten im Durchschnitt gerne zwei Kinder. Dass die Realität anders aussieht, ist mittlerweile bekannt. So liegt die derzeitige offizielle Kinderzahl je Frau im Alter zwischen 15 und 49 Jahren laut Statistischen Bundesamt gerade einmal bei durchschnittlich 1,38.  Das hier eine Diskrepanz zwischen Wirklichkeit und Wunsch vorliegt, wird einem schnell ersichtlich. Eine Familie mit zwei oder mehr Kindern weicht hier schnell vom Durschnitt ab.

Die Daten stammen von der letzten bevölkerungsrepräsentativen Parship Single- und Partnerstudie. Die Studie wurde gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Innofact AG durchgeführt. Befragt wurden hierbei rund 2.000 Singles und Nicht-Singles zwischen 18 und 65 Jahren befragt. Bei der Stichprobe wurde auf eine repräsentative Verteilung hinsichtlich nach Alter, Geschlecht und Region der deutschen Bevölkerung geachtet, wobei die unabhängige Online-Erhebung im August 2009 stattfand.

Die Frage ist jedoch, warum Realität und Wunsch so weit voneinander entfernt liegen?

Der Hauptgrund, warum deutsche Paare lieber auf Kinder verzichten, liegt mit 31 Prozent  in den unsicheren Finanzen. Dicht darauf folgt als zweiter Grund für den Verzicht auf Kinder, dass 27 Prozent der Deutschen noch nicht den richtigen Partner für die Familiengründung gefunden hat.

Nachfolgend die Auflistung der Hauptgründe, warum die Deutschen laut der Parship-Studie ihrem Wunsch nach Kindern in der Realität so selten nachkommen:
1. Finanzielle Erwägungen (31 %)
2. Bisher fehlt der richtige Partner (27 %)
3. Fühlen sich nicht reif genug (26 %)
4. Angst vor zu wenig Freiheit (24 %)
5. Angst vor Karriereeinbruch (15 %)
6. Keine Zeit (14 %)
7. Angst vor Verantwortung (10 %)
7. Medizinische Gründe (10 %)

In Anbetracht dieser Ergebnisse frage ich mich, ob es  überhaupt den richtigen Zeitpunkt gibt, um Kinder zu bekommen. Wenn man sich zu viel Gedanken darüber macht, kann man am Ende zum Schluss kommen, dass es nie den richtigen Zeitpunkt geben wird. Sicherlich sollten jedoch bei alledem bestimmte Aspekte berücksichtigt werden, wie eben finanzielle Aspekte oder die Frage nach dem richtigen Partner. Kinder bedeuten jedoch  immer bestimmte Einschränkungen auf der einen Seite. Wenn sie aber erstmal da sind, dann ermöglichen sie auf der anderen Seite ganz neue Möglichkeiten und eröffnen einem ungeahnte Perspektiven. Man sollte schließlich bedenken, dass man im Leben nicht immer alles perfekt planen kann und sollte. Dies gilt vor allem für ein Leben mit Kindern.

Wie gesagt stellen Kinder einen vor neuen Herausforderungen und an jedem Tag mit ihnen wächst man auch persönlich, was ebenso für den Partner zutrifft. Manchmal tut so ein “Sturz” ins kalte Wasser einfach gut. Und die Realisierung eines Wunsches ist schließlich auch etwas unglaublich Schönes.

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Kindererziehung weiterhin Frauensache

Bei all der Emanzipation ist die Kindererziehung auch heute noch überwiegend Frauensache. Dies ergab jetzt eine repräsentative Umfrage unter Vätern des Männer-Lifestylemagazins “Men’s Health” durchgeführt von Forsa im Auftrag der DAK. Bei der Umfrage wurden 501 Väter zu diesem Thema befragt.

KindererziehungHeraus kam dabei, dass in 62 Prozent der Familien der Nachwuchs vorrangig von der Mutter versorgt wird. Bei 28 Prozent der Familien sind zumindest Vater und Mutter berufstätig. Eher die Ausnahme ist es dagegen, dass sich der Vater alleine um die Kinder kümmert, während die Frau arbeiten geht. Dies ist mit gerade mal 4 Prozent eher eine Ausnahme.

Ein Trostpflaster ist es da schon, dass rund 50 Prozent der Väter bereit sind auf ihre berufliche Karriere zugunsten der Kindererziehung zurück zu stellen. Tatsächlich tun dies aber nur 18 Prozent der Väter. Jeder dritte Vater möchte hingegen nicht auf seine Karriere verzichten.

Immerhin nutzen die Väter verschiedene Möglichkeiten, um mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen zu können. Ein Großteil von ihnen (65 Prozent) versucht dabei rechtzeitig zu Hause sein, um wenigstens noch etwas Zeit mit den Kleinen zu verbringen. Bei 32 Prozent der Väter steht ein regelmäßiger Papa-Tag am Wochenende auf dem Plan und 12 Prozent haben einen Vater-Kind-Tag pro Woche. Leider gibt es auch 7 Prozent der Väter, die keinerlei Möglichkeiten sehen, mehr Freiräume für ihr Familienleben zu schaffen. Bei letzteren denke ich, dass dies aber auch eine Frage des Willens ist.

Dabei fühlen sich jedoch 36 Prozent der Väter mit dem “Spagat” zwischen Familie und Beruf  überfordert. Gerade die Tatsache, dass eigene Kinder dazu führen, dass man seine eigenen Bedürfnisse zurückstellen muss, empfinden 82 Prozent der Väter als schwierig. Problematisch sehen auch 51 Prozent der Väter die Tatsache, dass man kaum noch dazu kommt aus- oder durchzuschlafen. Ferner vermissen die Väter die Zweisamkeit mit ihrer Partnerin (50 Prozent) und Männerabende mit Freunden (26 Prozent).

Das erfreulich bei dem Ganzen: nur “gerade mal” 6 Prozent der Väter sehnen sich nach ihrem Leben ohne Kinder zurück, wobei ich 6 Prozent immer noch ziemlich viel finde.

Insgesamt stimmen mich diese Ergebnisse nachdenklich. Zunächst kommt die Frage auf: woran liegt es, dass Frauen immer noch den Großteil der Kindererziehung übernehmen? Ein entscheidender Faktor ist dabei oftmals, dass die Männer einfach mehr Geld verdienen im Vergleich zu Frauen. Dies ist aber sicherlich nicht der einzige Grund. Auch die Kinderbetreuung ist oftmals problematisch und muss sich am Ende finanziell für die Familie rechnen. Viele Frauen möchten sicherlich auch gerne Teilzeit arbeiten, jedoch sind Teilzeitenstellen in Deutschland relativ rar gesät. Hier sollte die Politik vielleicht mehr Anreize für Arbeitgeber schaffen.

Ein anderes Problem besteht darin, dass Frauen der berufliche Wiedereinstieg nicht immer leicht gemacht wird. Wer ein paar Jahre raus ist, verliert trotz aller Kompetenzen, seine Attraktivität für den Arbeitsmarkt, obwohl viele Frauen sich sicherlich auch während der Kindererziehung geistig fit und auf dem aktuellsten Stand halten.

Viele Frauen plagt aber auch ein schlechtes Gewissen, wenn sie sich nicht ausreichend um ihre Kinder kümmern oder haben Angst zu viel von der Kindheit ihres Nachwuchses zu verpassen. Für Väter hingegen scheint es manchmal schwierig, etwas mit den ganz kleinen Kindern anzufangen vor allem im ersten Lebensjahr, wobei dieses gerade wichtig für die Bindung ist.

Am Ende zeigt sich, dass verschiedene Faktoren dazu führen, weshalb noch heute die Kindererziehung vorwiegend Frauensache ist. Zu diesem Thema lässt sich auch hier etwas nachlesen.

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Tiere stärken soziale Kontakte

Haustiere_1Viele Kinder wünschen sich ab einem bestimmten Alter ein Haustier. Dies ist in der Regel auch gut so, da Haustiere einen positiven Einfluss auf die Entwicklung des Kindes haben.

Erfreulich ist dabei, dass ein eigenes Haustier sich ebenso positiv auf die soziale Entwicklung auswirkt. Verhaltensbiologen der Universität Wien haben untersucht, wie Kindergartenkinder auf tierische Freunde reagieren. Kinder, die sozial gut vernetzt sind, beschäftigten sich dabei intensiver mit den Tieren als solche, die weniger Kontakte pflegen.

Kinder die sich für Tiere interessieren und diese mögen, kommen somit besser mit ihren Spielkameraden aus.  Woran dies aber nun genau liegt, dafür scheint es bisher keine Antwort zu geben.

Vielleicht ermöglichen Tiere den Kindern einen Rückzugsraum, bevor sie sich beim Spielen wieder auf neue Abenteuer einlassen können. Oft beobachtet man aber auch, dass Kinder mit eigenen Tieren näher in den Interessenpunkt anderer Kinder rücken aufgrund der Faszination für das Tier.

Persönlich ist unsere Tochter mit ihren zwei Jahren bereits begeistert von Tieren. Rückschlüsse auf ihre sozialen Kontakte können wir aber bedingt durch das Alter noch nicht wirklich ziehen. Aber sie oftmals sehr offen gegenüber anderen Menschen – ob das aber nun an den Tieren liegt oder an ihrem Wesen ist eine andere Sache. Vieles wird sich vermurlich erst richtig im Kindergartenalter zeigen.

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Zahl der Kaiserschnitte nimmt zu

Laut dem Statistischen Bundesamt hat in Deutschland die Zahl der Kaiserschnitte in den letzten Jahren zugenommen. 30 Prozent aller Entbindungen erfolgen mittlerweile per Kaiserschnitt. Zahlenmäßig sieht das wie folgt: Von 663 000 Frauen, die im Jahr 2008 ihr Kind im Krankenhaus zur Welt gebracht haben, wurden dabei 200 000 durch einen Kaiserschnitt entbunden, was 30,2 Prozent entspricht.

Die erste statistische Erhebung auf bundeseinheitlicher Rechtslage erfolgte im Jahre 1991. Dabei zeigt sich, dass sich die Anzahl der Kaiserschnitte nahezu verdoppelt hat. Auf 823 000 Entbindungen kamen damals gerade mal 126 000 Kaiserschnitte (entspricht 15,3 Prozent).

Hingegen kommen mechanische Hilfsmittel wie die Saugglocke (Vakuumextraktion) oder die Geburtszange immer seltener bei Krankenhausentbindungen zum Einsatz. Im Jahr 2008 erfolgten 32 000 Entbindungen per Vakuumextraktion, was einem Anteil von 4,8 Prozent entspricht. Die Geburtszange wurde dabei sogar nur bei 4 500 (0,7 Prozent) Entbindungen genutzt.

Weshalb man sich für einen Kaiserschnitt entscheidet, kann unterschiedliche Ursachen haben: So kann eine normale Geburt aus anatomischen Gründen nicht möglich sein, da das Becken für die Größe des Babys zu klein ist oder das Kind eine anormale Lage im Mutterleib hat. Ein Kaiserschnitt ist sicherlich auch dann angeraten, wenn das Kind selbst zu klein und zu schwach ist um eine normale Geburt zu überstehen. Aber auch der Zustand der Mutter kann sich während der Geburt dramatisch verschlimmern und der Kaiserschnitt die einzige Lösung sein, um das Leben von Mutter und Kind nicht zu gefährden.

Ein Arzt wird in der Regel ebenfalls zu einem Kaiserschnitt raten, wenn der Verdacht besteht, dass ein Kind mit mehr als 4000 Gramm auf die Welt kommen wird. Hierbei spielt das Verhältnis von Becken- und Kindsgröße eine wichtige Rolle. Als Arzt ist man hinsichtlich der Gesundheit beider Patienten dazu verpflichtet, der werdenden Mutter einen Kaiserschnitt nahe zu legen um sich selber vor juristischen Problemen zu schützen. Die endgültige Entscheidung liegt aber dennoch bei der Mutter.

Sofern jedoch einer normalen Geburt nichts im Wege steht, sollte man sich immer gegen einen Kaiserschnitt entscheiden zugunsten des Kindes. Babys die durch einen Kaiserschnitt entbunden werden leiden öfter an Anpassungsstörungen der Atmung und müssen häufig direkt nach der Geburt zunächst auf die Intensivstation verlegt werden. Bei einer natürlichen Geburt wird nämlich das Fruchtwasser aus den Lungen des Neugeborenen gepresst. Bei einem Kaiserschnitt hingegen muss dies mit entsprechenden Hilfsmitteln abgesaugt werden, was wie bereits erwähnt, eine Einlieferung auf die Intensivstation nach sich ziehen kann. Dies ist natürlich nicht der schönste Anfang eines kleinen Lebens. Ebenso wenig die Tatsache, dass man so schnell in einer sterilen und recht kühlen Umgebung den Mutterleib verlassen muss.

Nach einem Kaiserschnitt tretten ferner auch wesentlich häufiger langfristige gesundheitliche Probleme auf wie z.B. Allergien.

Ein Kaiserschnitt belastet zudem oftmals die Beziehung zwischen Mutter und Kind, wobei die Mutter keine richtige Bindung zu ihrem Kind aufbauen kann. Auch Stillprobleme können aus einem Kaiserschnitt resultieren, was die Bindung zwischen Mutter und Kind zusätzlich belasten kann.

Nicht vergessen sollte man dabei, dass es sich bei dem Kaiserschnitt trotz allem um einen operativen Eingriff handelt. Dieser führt natürlich gewisse Einschränkungen im nach hinein mit sich.

Für die natürliche Geburt spricht ferner, dass Neugeborene den Geburtsstress für ihre geistige und körperliche Entwicklung benötigen und die Mutter zu dem Kind oftmals eine bessere Beziehung aufbauen kann. Eng damit verbunden ist die psychische Stabilität und Entwicklung des Kindes.  Jedoch ist hierbei umstritten, in wie weit dies tatsächlich zutrifft. Fest steht zumindest, dass sich die Mutter nach einer natürlichen Geburt oftmals schneller erholt als nach einem Kaiserschnitt und sich somit besser um das Neugeborene kümmern kann.

Am Ende bleibt nur zu sagen, dass jede werdende Mutter dies für sich alleine entscheiden muss in Abwägung gesundheitlicher Risiken und stets zum Wohle des Kindes und zum eigenen.

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Musizieren nicht verboten

Eines Tages soll unsere Tochter auch mal ein Instrument erlernen. Welche Instrumente dies sein werden, darin sind Mama und Papa sich noch nicht einig und hängt am Ende vermutlich eh von unserer Tochter ab.

Dabei haben wir das Problem, dass wir derzeit in einer Mietwohnung wohnen, wodurch sich Nachbarn natürlich gestört fühlen könnten. Doch dabei können Eltern mit ihrem musikalischen Nachwuchs aufatmen: Musizieren in Mietverträgen zu untersagen ist unzulässig und damit als unwirksam anzusehen.

Jedoch gibt es Uneinigkeit darüber, wie lange jemand üben darf. Dies hängt einerseits vom Instrument ab. Andererseits haben die Gerichte unterschiedliche Auffassungen darüber. Klavier üben darf man zwischen 90 und 180 Minuten täglich. Das Schlagzeug darf man hingegen nur 45 bis 90 Minuten täglich üben außer am Sonntag. Für elektronisch verstärkbare Instrumente gilt hingegen eine Sonderregelung. Diese besagt, dass die Instrumente grundsätzlich auf Zimmerlautstärke eingestellt sein sollten.

Ansonsten gelten für das Musizieren die üblichen Ruhezeiten über die man als Eltern an dem einen oder anderen Tag vielleicht auch ganz froh ist.

Optimal ist es natürlich, wenn man seine eigenen vier Wände in Form eines Hauses  besitzt um jeglichen Ärger mit Nachbarn vermeiden zu können. Und ein Traum jedes Musikers ist dabei sicherlich ein schallisolierter Übungsraum, doch dafür muss man schon tiefer in die Tasche greifen. Persönlich sind wir schon froh, wenn wir uns eines Tages für ein eigenes Häuschen entscheiden, wo die Kinder dann ungestört ihrem musikalischen Hobby nachgehen können.

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Kinder müssen richtig streiten lernen

Wer kennt das nicht: Wenn zwei oder mehr Kinder aufeinander treffen, dann kann es schnell auch mal zu Streitigkeiten kommen. Die Gründe können – insbesondere aus Sicht der Eltern – oftmals ganz banaler Natur sein. In jeder Hinsicht fördert streiten die Entwicklung der Kinder, denn sie können dabei eine Menge lernen.

Für die Eltern stellt sich dabei oftmals die Frage: Soll ich eingreifen oder nicht? Dabei spielt die jeweilige Situation eine entscheidende Rolle. So sollte man als Eltern nicht eingreifen, wenn die Kinder um ihre Rolle oder um ihr Eigentum kämpfen. Selbst wenn die Zwistigkeit mal länger andauert, die Kinder lösen solche Konflikte in der Regel immer alleine. Anders verhält sich die Situation sicherlich, wenn ein Elternteil Anteil am Streit hat. Dann kann man als Eltern entsprechend etwas daran ändern.

Aber es gibt auch Fälle, in denen sich die Kleinen nicht immer einigen können. Da hilft es dann die Kinder zunächst gemeinsam auf ihr Zimmer zu schicken und ihnen zu sagen, dass sie erst dann wieder rauskommen sollen, wenn sie sich vertragen haben. Selbstverständlich sollte man die Kinder ordentlich loben, wenn sie es geschafft haben ihren Streit beizulegen. Ferner ist das Interesse der Eltern, wie die Kinder zu einer Lösung gekommen sind wichtig. Dadurch wird der Blick auf die Konfliktlösung gelenkt. Dadurch erfahren Kinder, wie wichtig ihre Fähigkeit der Streitkompetenz auf Dauer ist und haben einen Grund stolz darauf zu sein.

Selbstverständlich sollten Eltern jegliche Gewalt bei Streitereien unterbinden, ebenso wielautes Brüllen und Beschimpfen. Gewaltkonflikte laufen eher darauf hinaus herauszufinden, wer der Stärkere ist. Und solche Konflikte lassen sich eher bei fairen Wettkämpfen wie z.B. Wettlaufen oder Seilziehen austragen.

Bei Kindern unter drei Jahren funktioniert das mit dem aufs Zimmer schicken noch nicht immer. Sie müssen zunächst ein Gefühl dafür entwickeln, worum es denn überhaupt geht. Persönlich lasse ich die Kinder immer zunächst erst mal streiten. Meistens einigen sie sich dann relativ schnell, zumal es meistens um ein begehrtes Spielzeug geht.

Und wenn die Kleinen sich mal ganz arg um ein Spielzeug streiten, ist es manchmal die beste Option das Spielzeug selbst für eine Weile verschwinden zu lassen damit das Streitobjekt erst einmal weg ist.

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