Im Urlaub den Reisepass für die Kinder nicht vergessen
Beim Planen des Urlaubes sollte man daran denken, dass auch die Kinder einen Reisepass benötigen könnten. Die Passpflicht betrifft nämlich alle Familienmitglieder einschließlich der Babys. Damals gab es die Möglichkeit, das Kind im Reisepass der Eltern zu vermerken. Dies wurde mittlerweile abgeschafft.
Ein Kinderreisepass ist jedoch nicht so kompliziert wie der eines Erwachsenen. Dennoch müssen bei der Beantragung einige Formalitäten beachtet werden. Bei der Beantragung muss mindestens ein Elternteil dabei sein. Dem zuständigen Amt muss dabei die Geburtsurkunde vorgelegt werden. Vom anderen Elternteil muss eine schriftliche Einverständniserklärung  und ein Ausweisdokument vorgelegt werden.
Wenn ein Elternteil das alleinige Sorgerecht hat, kann es sein, dass dies im Zweifel nachgewiesen werden muss.
Bei der Beantragung müssen die Eltern ein aktuelles Passfoto des Kindes vorlegen. Beim Foto werden nicht so strenge Maßstäbe angelegt wie bei Erwachsenen, dennoch sollte das Kind nach Möglichkeit nicht lachen auf dem Foto.
Die Gebühr für den Reisepass beträgt 13 Euro. Der Kinderreisepass kann einmal verlängert werden und gilt bis höchsten zum 12. Lebensjahr. Zwischendurch kann ein neues Bild eingeklebt werden, wobei dann ebenfalls eine Gebühr fällig wird.
Bei der Planung sollte man sich auf jeden Fall im Voraus informieren, ob der Reisepass in dem jeweiligen Land anerkannt wird. Dabei kann man sich am esten beibm Auswärtigen Amt informieren. So benötigen bereits Babys einen biometrischen Reisepass bei einer Reise in die USA, wenn man kein Visum beantragen möchte.
0 KommentarePositive Essgewohnheiten entstehen in der Kindheit
In hektischen Zeiten kommt oftmals das gemeinsame Familienessen zu kurz. Dabei sind Essgewohnheiten, die in der Kindheit gelegt werden, essentiell für das weitere Leben. Eine ausgewogene Kost zu festen Essenzeiten verhindert dauerhaft den Griff zu Kartoffelchips, Tiefkühlpizza, Süßigkeiten und Co.
Dies wurde jetzt von Wissenschaftlern an der Universität Minnesota (USA) nachgewiesen. Sie untersuchten die Essgewohnheiten von knapp 700 Zwölf- und Dreizehnjährigen, protokollierten diese und wiederholten die Untersuchung fünf Jahre später. Es stellte sich dabei heraus, dass diejenigen, die zu Beginn der Studie an gaben mindestens fünfmal pro Woche mit der Familie zu essen sich später gesünder ernährten. So frühstückten sie öfter, aßen mehr Obst und Gemüse und waren besser mit lebenswichtigen Mineralstoffen versorgt, als diejenigen die nur selten zusammen mit der Familie gegessen haben.
Es zeigt sich, dass das gemeinsame Essen mit der Familie langfristig zu einem positiven Essverhalten führt. Kinder, die regelmäßig das Essen in der Familie von Anfang an kennenlernen, behalten diese gesunde Ernährungsweise in ihrem späteren Leben bei.
Persönlich sind uns gemeinsame Mahlzeiten mit der ganzen Familie sehr wichtig. Wir wollen unserer Tochter ein Gefühl für Essen beibringen. Dies bedeutet, dass sie den Unterschiede zwischen Fertigprodukten und frisch Gekochtem kennenlernt, von sich aus zu differenzieren, wann sie satt ist und wann nicht oder auch offen ist für neue Dinge. Heutzutage scheint ein gesundes Verhältnis zum Essen wichtiger zu sein als noch vor einigen Jahren. Dabei soll Essen dauerhaft Spaß machen ohne krank zu machen.
Gemeinsam Essen bedeutet dabei außerdem, dass die Mahlzeiten nach Möglichkeit gemeinsam zubereitet werden. Dies fängt bereits beim Einkaufen, gemeinsamen Vorschlägen, dem Helfen beim Kochen und den Tisch zu decken. Doch anschließend sollte jeder im Haushalt bereit sein beim Abräumen und Aufräumen zu helfen. Auch das gehört zum Kochen dazu.
Gemeinsam Essen bietet vielfältige Möglichkeiten zur Kommunikation. Wichtig ist dabei, dass ein positives Klima bewahrt wird und Kritik sowie Streitereien außen vor bleiben. Die seltenen Momente des Zusammenseins sollen schließlich allen Spaß machen.
Die gemeinsamen Mahlzeiten sind vor allem für kleine Kinder wichtig. Finden diese regelmäßig statt, dann bieten sie ihnen Stabilität und vermitteln Einheitlichkeit.
Uns ist es, wie bereits erwähnt, wichtig viele neue Sachen auszuprobieren. Damit wollen wir nicht nur den Geschmacksnerven unserer Tochter eine breite Variation anbieten, sondern ihr aufzeigen, dass man überall unterschiedlich isst.
Ansonsten sollte man die gemeinsamen Stunden einfach genießen und die Welt draußen einfach mal für einen Augenblick sein lassen, wie sie ist. Die Kinder werden es einem später danken und sich gerne an die gemeinsamen Mahlzeiten zurück erinnern.
4 KommentareKinderfalle Gartenteich und Pool
Die Sommerzeit hat begonnen und somit auch die Gartenzeit. In vielen Gärten bildet ein Teich oder gar ein Swimmingpool den Mittelpunkt in dieser Zeit. Doch diese können schnell zur Kinderfalle werden, ebenso wie mit Wasser gefüllte Bottiche und Tonnen. Laut DLRG sind im letzten Jahr elf Menschen im Gartenteich oder im Swimmingpool ertrunken – darunter waren fünf Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren. Seit dem Jahr 2000 kamen insgesamt 115 Menschen in privaten Anlagen ums Leben.
Insbesondere Unachtsamkeit und Sorglosigkeit der Eltern können zum Ertrinken von Kindern führen. Gerade ein Gartenteich mag mit wenigen Zentimetern Wassertiefe ungefährlich und harmlos erscheinen. Jedoch reichen diese paar Zentimeter bereits aus, um zu einer tödlichen Bedrohung für Kinder zu werden. Wasser zieht kleine Kinder magisch an, aber Kinder können die möglichen Gefahren nicht richtig einschätzen. Daher sollten Eltern in der Nähe von Pools, Garteinteichen und anderen Wasseranlagen besondere Vorsicht und Wachsamkeit walten lassen.
Gerade Kleinkinder bedürfen einer ständigen Aufsicht der Eltern, damit sie sich keinen Gefahren aussetzen. Für den Schutz der Kinder vor möglichen Gefahren ist die aufsichtspflichtige Person verantwortlich, was in der Regel die Eltern sind.
Babys und Kleinkinder ans Wasser gewöhnen
Es ist in jedem Fall ratsam für Eltern, dass sie die Kinder frühzeitig mit dem Element Wasser in Berührung bringen. Angefangen beim Babyschwimmen über Kleinkinderschwimmen bis hin zu Wassergewöhnungskursen existiert ein breites Angebot. Letzere ermöglichen den Kindern frühzeitig lebensrettende Verhaltensweisen im Wasser beizubringen, noch bevor diese schwimmen können. Auch die Aufklärung über die Gefahren von Wasser in altersgerechter Form ist ein wichtiger Bestandteil.
Zäune können schützen
Ferner können Eltern frühzeitig Gefahrenquellen absichern. So empfiehlt sich bereits bei der Planung eines Gartenteichs oder Pools geeignete Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, wie z.B. die Einzäunung des Gartenteichs. Auch ein Pool kann entsprechend eingezäunt werden. Dies mag zwar optisch nicht sehr anreizend sein, aber das Leben des Kindes zählt am Ende mehr.
Auch der Teich des Nachbarns oder kleine Flüsse hinterm Haus gehören abgesichert, wenn diese für Kinder durch Tore oder Übergänge zugänglich sind. In solchen Fällen bieten sich spezielle Türsicherungen an, damit die Kinder sich keinen Zugang zum Nachbarn oder zum Fluss hinterm Haus verschaffen können.
0 KommentareSurvival Tip: Regensachen
Sind wir doch einmal ehrlich zueinander: Kinder sollten jeden Tag raus an die frische Luft. Doch vielen Eltern graut der Gang nach draußen bei Wind und Wetter. Regen, Graupel, Schnee und der ganze Matsch sind ein klassisches Feindbild des “Saubermann”-Images, das unsere Gesellschaft seit mehreren Jahrzehnten predigt. Dabei lieben es Kinder in Pfützen umher zu springen und durch den Regen zu laufen. Was ist auch schon dabei, wenn da ein wenig Wasser von oben herunter kommt?
Für Eltern erweist sich ein Regenschirm in der Regel als relativ unpraktisch und vor allem hinderlich, spätestens wenn man einen Kinderwagen dabei hat. Mit der einen Hand muss der Wagen geschoben werden, mit der anderen der Schirm gehalten werden. Wie soll man sein Kind da noch an der Hand oder frei umher laufen lassen?
Doch hier gibt es Abhilfe. Einfach auf den nervigen Regenschirm verzichten und sich selbst dem Wetter stellen! Seitdem wir unsere Tochter haben, ist für meinen Mann und mich adäquate Regenbekleidung unabdingbar geworden. Hier in den heimischen Gefilden reichen meistens wasserabweisende Schuhe und eine Regenjacke aus. Insbesondere die Regenbekleidung ist unglaublich praktisch, da wir dadurch immer die Hände frei haben und vor der Nässe bis auf im Gesicht nahezu vollständig geschützt sind.
Regenjacken lassen sich in den verschiedensten Ausführungen finden. Wir haben uns damals für eine dünne Jacke entschieden, da man diese gut einpacken und jederzeit über alle möglichen Klamotten anziehen kann. Regenjacken gibt es aber auch in wärmeren Varianten, für Leute die es gerne etwas wärmer haben.
Bei dem Kauf von Regensachen sollte man darauf achten, dass die Kleidungsstücke eine gewisse Wasserfestigkeit besitzen. Ein Maß hierfür ist die Wassersäule, welche die Dichte der Kleidung angibt. Gerade wenn man als Erwachsener dem Nachwuchs nur zuschaut, sollte die Kleidung auch länger als nur einige Minuten dem Wassser dauerhaft stand halten. Am Besten lässt man sich hierzu in einem Fachgeschäft seines Vertrauens beraten. Oftmals sind Sportgeschäfte die richtige Anlaufstelle, so dass man aus den verschiedenen Marken im gut sortierten Angebot wählen kann. Mit der richtigen Kleidung und ordentlichem Schuhwerk kann man sofort mit den Kleinen auch mit durch die Pfützen laufen. Da kann manch ein Erwachsener das Kind in sich wiederentdecken.
Und wie heißt es doch immer so schön: Es gibt nicht das falsche Wetter sondern nur die falsche Kleidung. Da ist wirklich etwas Wahres dran! Persönlich stehen wir auf Northwind und Jack Wolfskin – jeder hat natürlich hierzu seine eigene Meinung, ob Markenklamotten wirklich das Beste sind, doch als funktionale Kleidung möchte ich nicht auf undichte Nähte und Verschweißungen setzen, nur weil ich über die Hälfte sparen kann. Daher der Rat von meinem Mann und mir: Lieber mehr Geld für ordentliche Funktionswäsche ausgeben als am falschen Ende sparen!
Stärkt die Elternzeit Frauen für den Beruf?
Ein Kind bedeutet für jede Familie viele Veränderungen. Vor allem für Frauen heißt ein Kind sich neu organisieren zu müssen. Das Kind bildet nun den Lebensmittelpunkt der Familie. Ganz natürlich ergeben sich daher andere Prioritäten im Familienleben, die zu Gunsten des Kindes gesetzt werden. Der Alltag muss mit dem kleinen Erdbewohner neu organisiert werden. Außerdem ist die Geburt eines Kindes für jede Frau bereits ein körperliches Wunder. Wie kommt man als Frau in dieser Situation zurecht, wenn man im Berufsleben gleichgestellt sein soll, aber in einer privaten Familiensituation die Zügel in der Hand halten muss?
Die Elternzeit ermöglicht es Frauen, zumindest zu einem großen Teil diese Zeit für die ersten Entwicklungsschritte des Kindes zu nutzen und um sich mit der positiven Veränderung in ihrem Leben zu organisieren. So ist es nicht verwunderlich, wenn mehr als die Hälfte der Frauen nach der Elternzeit positive Veränderungen für sich persönlich feststellen. Das Institut für Demoskopie Allensbach befragte für diese Studie insgesamt 570 Frauen. Hiervon fühlen sich 54% der Mütter nach den ersten Monaten mit dem Kind insgesamt organisierter. Nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf viel Organisationstalent benötigt. Ähnlich sieht es dabei aus, wenn es um die Frage geht, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Fast der Hälfte der Mütter fällt es nach der Elternzeit leichter ihre Prioritäten festzulegen. Unwichtige Aufgaben werden dabei nach hinten verlagert, wichtige Aufgaben erhalten Vorrang. Dies ist im Familienalltag einer der wichtigsten Faktoren, um dauerhaft alles unter einen “Hut” zu bekommen. Denn hier steht immer am Ende die Frage: Wo bleibe ich selbst?
Immerhin glauben 29% der Mütter, dass sie sich nach der Elternzeit besser im Berufsalltag durchsetzen können. Ein gutes Durchsetzungsvermögen hilft bei einer schnellen Entscheidungsfindung, um einen straff organisierten Tag auch so zu vollenden, wie man es sich vorgestellt hat. Anderseits verlangen die Kleinen von den Eltern ebenso ausreichend Durchsetzungsvermögen ab. Dies tritt vor allem dann ein, sobald die Kinder anfangen ihren eigenen Willen zu entwickeln, welcher dann auch gerne durchgesetzt werden will. Und dass Frauen nach der Elternzeit oftmals positiv gestärkt in den Beruf zurückkehren, wird sogar durch die Arbeitgeber bestätigt. Eigentlich ein Grund mehr für viele Arbeitgeber sich mehr um Mütter als Beschäftigte zu kümmern.
Trotzdem verzichten viele Arbeitgeber auf die Anstellung von jungen Müttern in gehobenen Positionen. Argumentativ versuchen sogar manche Arbeitgeber, einen Vergleich zwischen einem Angestellten in Vollzeitbeschäftigung und den teilzeitbeschäftigten Kräften zu ziehen. Gesellschaftlich ist dies ein Dilemma, in dem sich viele Mütter, zu denen ich Kontakt aufnahm, wiederfinden. Qualifiziert und Mutterschaft – was für die Familienpolitikerin von der Leyen vielleicht möglich ist oder sich als Idealbild im Sinne der aktuellen Familienpolitik widerspiegelt, ist für junge Menschen in Deutschland vielmehr ein Karrierestop, als dass es sich zu einem finanziellen Vorteil entwickelt.
1 KommentarMond hat keinen Einfluss auf Geburtstermin
Lange gab es denn Glauben daran, dass der Mond Einfluß auf den Geburtszeitpunkt hat. Dies wurde aber nun wissenschaftlich widerlegt durch einen Mathematiker von der Universität Halle-Wittenberg. Für die Studie wurden Daten von mehr als vier Millionen Geburten in Baden-Württemberg zwischen 1966 und 2003 analysiert.
Ein Zusammenhang zwischen der Anzahl der Geburten und den einzelnen Mondphasen konnte dabei nicht hergestellt werden. Hingegen hat der Klinikalltag einen erheblicheren Einfluss auf den Geburtstermin. So stellte der Mathematiker fest, dass am Montag und am Dienstag die meisten Kinder geboren wurden. An den Wochenenden wurden dagegen die wenigsten Kinder geboren zumal man versucht Geburten dann auf den Wochenanfang zu verzögern.
Und was soll ich sagen: auch unsere Tochter wurde an einem Montag geboren, was in diesem Fall aber eher Zufall war. Am Ende zählt sowieso nur: hauptsache das Kind kommt gesund zur Welt und es ist immer eine Freude. Da wird sowieso jeder Tag zum Glückstag!
0 KommentareBeruf und Karriere – und alles mit einem Kind?
Viele Menschen kennen das Problem: Wie vereine ich den Kinderwunsch mit Beruf und Karriere? Heute erscheint es oftmals schwieriger, seine Sehnsüchte nach familiären und beruflichen Erfolgen miteinander zu vereinen. Dies gilt nicht nur für Frauen, vor allem Männer leiden unter diesem gesellschaftlichen Problem.
Denn je mehr Kinder sich in einer Familie befinden, desto mehr arbeiten die Väter. Bei den Frauen verhält es sich entsprechend umgekehrt. Hier sinkt die Zahl der Arbeitsstunden pro Woche mit steigender Kinderzahl, obwohl der Anteil an Hausarbeit als mindestens gleichwertiger Gegenpol steigt.
Das Phänomen lässt sich sicherlich damit erklären, dass Männer oftmals einfach besser verdienen. Sobald mehrere Kinder in der Familie leben, ist der Vater oftmals darum bemüht, seinen vergleichsweise gut bezahlten Job zu behalten, um seine Familie zu ernähren. Dazu leistet er dann entsprechend ein hohes Maß an Überstunden ab. Sicherlich erhofft er sich dadurch dauerhaft einen Aufstieg in der Firma bzw. mit der Zeit ein besseres Gehalt. Prinzipiell jedoch steht der Erhalt des Jobs im Vordergrund. Doch jede Familie weiß, dass hierbei ein weitaus tiefgründigeres Problem besteht: Familie und Beruf zu vereinbaren ist ohne größere finanzielle Verluste hinzunehmen einfach schwierig.
Aus der Tradition heraus sind Väter die Alleinernährer einer Familie. Das gesellschaftliche Denken, was sich vor allem in Westeuropa durch religiöse Traditionen und die Aufteilung der Ehe in Arbeit und Haushalt entwickelte, trägt ihr übriges dazu bei. Doch heute wollen viele Frauen selbst arbeiten und ihren Teil für die Familie beisteuern. Dieses Vorhaben ist aber nicht immer so einfach. Von Natur aus sind Mütter für ihre Kinder da. Das ist auch gut so. Dennoch sollte eine Frau die Möglichkeit haben, selbst entscheiden zu können, ob und wann sie arbeiten möchte. Dazu muss sie aber die Gewissheit haben, dass ihr eine gute und zuverlässige Kinderversorgung ermöglicht wird.
Genau hier setzt das Problem bezogen auf Deutschland an. Hier besteht unglaublicher Handlungsbedarf von Politik und der Wirtschaft. Für Frauen ist es genauso schwierig nach der Baby-Pause wieder in den Beruf zurück zu kehren. Denn jetzt steht nicht mehr der Job im Vordergrund, sondern das Kind braucht alle Aufmerksamkeit der Welt. Und diese wechselseitige Vereinbarung ist auf dem durch Leistungsdruck geprägten Arbeitsmarkt schwierig. Immerhin sind 40 Prozent der Frauen der Ansicht, dass sich die Situation für berufstätige Mütter in den letzten zehn Jahren nicht verbessert, sondern vielmehr verschlechtert hat.
Ein Problem, weshalb Frauen oftmals im Beruf zurück treten müssen, ist, dass sie durch die Auszeit in ihrer beruflichen Karriere zurück geworfen werden. Ganz nachdem Prinzip: Ohne Erfahrung im Job gibt es kein berufliches Weiterkommen. An sich wird hier sogar der Intelekt vieler Frauen angezweifelt, aber so funktioniert die Arbeitswelt nun mal heutzutage. Doch wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt für die Rückkehr in den Job? Dies muss jede Frau am Ende abhängig von der aktuellen Situation für sich selbst entscheiden. Zumindest sind 26% der Frauen der Ansicht, dass nach ungefähr einem Jahr der richtige Zeitpunkt für den Wiedereinstieg ist. Der Rest setzt auf spätere Zeitpunkte, nur wenige sehen wenige Wochen nach der Geburt den Zeitpunkt, um in den Beruf zurückzukehren.
Die Gründe für diese lange Zeit nach der Geburt sind jedoch in den politischen Grundfesten der Gesellschaft zu finden. Die Politik hat dazu beigetragen, dass sich eine solche Auffassung bildete. Auch treffe ich auf Frauen, die sehr gerne nach einem halben Jahr wieder auf Teilzeitbasis im Beruf beginnen möchten. Aber nicht jede Frau hat diese Möglichkeit dazu, weil Teilzeitstellen bei vielen Firmen noch immer als zu exotisch angesehen werden und man trotz qualifizierter und kompetenter Mitarbeiter die Auffassung vertritt, dass eine Arbeitskraft nicht mit ihrer vollen Leistung im Vergleich zu klassischen Vollzeitkräften zur Verfügung steht. Wie ich bereits schrieb, ist die ist Integration von Müttern jedoch ein generelles Problem.
Am Ende bleibt wieder einmal nur ernüchternd festzustellen, dass Familien sehr häufig ein zu geringer Stellenwert in der Gesellschaft beigemessen wird. Leidtragende sind am Ende alle Familienmitglieder, insbesondere Kinder, die oftmals doch zu wenig Zeit mit ihren Vätern verbringen können, oder wenn der Familienhaushalt aufgrund der einzelnen Arbeitskraft der Väter ein geschmälertes Einkommen im Vergleich zu vorherigen Doppelverdienern aufweist. Die finanzielle Unterstützung seitens des Staates in Form des Elterngeldes ist dabei nur ein kleiner Tropfen auf dem heißen Stein.
5 KommentareDie Bedeutung von Kindersitzen
Als Eltern ist die Sicherheit unserer Tochter das Wichtigste für uns und hat stets oberste Priorität. Dies gilt auch für das Thema Autokindersitz.
Leider sieht man immer wieder Eltern, die bei der Sicherheit im Straßenverkehr ziemlich nachlässig handeln. So sah ich neulich eine Mutter mit ihrem Neugeborenen auf der Rückbank Platz nehmen ohne dass sich ein Kindersitz im Auto befand. Oder kleine Kinder die bereits ohne weiteres auf dem Vordersitz mitfahren obwohl sie noch nicht die Mindestgröße erreicht haben.
Anscheinend wissen solche Eltern nicht, welche Gefahren sie ihren Kindern aussetzen. Viele mögen vielleicht argumentieren: Ja, aber ich fahre doch immer vorschriftsmäßig und ordentlich. Auch wir fahren stets verantwortungsvoll egal ob unsere Tochter im Auto ist oder nicht. Aber leider kann man dies nicht immer von anderen behaupten. Wie viele Menschen haben bereits ihr Leben verloren, weil andere Autofahrer im Straßenverkehr rücksichtslos gefahren sind. Man hört immer wieder davon, dass ausgerechnet die unschuldigen Fahrer und Beifahrer bei Unfällen sterben. Im Jahr 2007 starben immerhin noch 111 Kinder unter 15 Jahren bei Verkehrsunfällen. Leider wird aus der Statistik nicht ersichtlich, wie viele Kinder dabei aufgrund eines fehlenden oder falsch installierten Kindersitzes starben.
In jedem Fall kann ein Autokindersitz Leben retten. Ein Kind, dass bei einem Unfall durchs Auto geschleudert wird weil es noch so klein und leicht ist hat geringe Überlebenschancen. Und selbst wenn es überleben sollte: welche schwerwiegenden Folgen wird das Kind davon tragen nur weil die Eltern unverantwortlich gehandelt haben?
Bei der Nutzung von Kindersitzen ist auch unbedingt darauf zu achten, dass sie Alters-, Gewichts- und Größengerecht sind. Ebenfalls der korrekte Einbau in das Auto ist wichtig. Denn nur so kann gewährleistet, dass der Kindersitz optimalen Schutz bietet.
Auf den Seiten des ADAC lassen sich eine Reihe weiterer wichtiger und hilfreicher Tipps zu diesem Thema finden. Ein Fachmarkt für Autoteile oder für Kinderausstattung sollte ebenso behilflich sein wenn Probleme auftreten.
Am Ende zählt schließlich das Wohl des Kindes und um dieses zu gewährleisten sollte ein adäquater Kindersitz im Auto benutzt werden. Für die Auswahl des richtigen Kindersitzes lassen sich im Internet zahlreiche Tests finden. Außerdem weisen die Hersteller in der Regel ihre Auszeichnungen bei den verschiedenen Testberichten direkt aus. Dadurch wird es für den Käufer einfacher und ersichtlicher, welchen Autokindersitz er auswählen sollte. Ebenfalls sollten die Verkäufer eine objektive Beratung bei herrschender Unsicherheit ermöglichen.
Ein weiterer häufiger Fehler, der gerade im Winter auftritt ist, dass Eltern ihren Kindern die Jacken anlassen. Jedoch sollten Kinder im Autokindersitz immer ihre Jacke ausziehen. Ansonsten kann kein optimaler Schutz gewährleistet werden. Wenn z.B. die Jacke im Auto geöffnet wird und es zu einem Unfall kommt, dann kann das Kind dabei aus dem Sitz wesentlich leichter herausgeschleudert werden. Das Kind ist mit der Jacke in der Regel nicht festgenug angeschnallt. Damit das Kind aber nicht friert im Auto ist es hilfreich eine Decke mitzunehmen.
Ansonsten bleibt mir nur noch übrig eine gute Fahrt zu wünschen und das ein Unfall erst überhaupt nicht passiert.
0 KommentareTV-Tipp: Arm oder reich?
In Deutschland wird das Gefälle zwischen arm und reich zunehmend größer. Die Leidtragenden sind hierbei die Kinder. In Deutschland gibt es laut Bundesfamilienministerium 2,4 Millionen armutsgefährdete Kinder.
Doch wie sehr unterscheidet sich der Alltag von Kindern aus den unterschiedlichen Verhältnissen? Hierzu strahlt Vox am 2. Dezember um 22.15 Uhr eine stern TV-Reportage mit dem Titel “Arm oder reich” aus. Dazu wurden Kinder aus armen und reichen Familien begleitet und ihr Alltag dokumentiert.
Ich bin gespannt auf die Umsetzung dieses brisanten Themas. Theoretisch passt es gut in die Vor-Weihnachtszeit, da gerade in dieser Zeit viele Spendenaktionen laufen. Außerdem haben gerade zu Weihnachten viele Leute ein oftmals empfindlicheres Gemüt als sonst. Dabei sollte solch ein Thema immer aktuell sein. Dabei ist es nicht nur alleinige Aufgabe der Politik zu versuchen solche Missstände zu beseitigen, sondern auch der Einzelne kann in verschiedenen Situationen für eine verbesserte Lage beitragen.
Leider läuft die Sendung zu später Stunde, aber dank modernster Technik kann ich diese notfalls aufzeichnen. Denn unsere Tochter schafft einen manchmal schon tagsüber…
0 KommentareMedienbildung in der Familie
Medien spielen in dem Leben unserer Kinder heutzutage eine wichtigere Rolle denn je zuvor. Sie werden überall damit konfrontiert. Über die Einflüsse von Medien und geeignete Filme für Kinder habe ich bereits geschrieben.
Das Medienkompetenz-Netzwerk NRW (mekonet) hat jetzt einen aktualisierten Ratgeber zum Thema “Medienbildung in der Familie” herausgegeben. Das Dokument steht auf der Seite von mekonet zum kostenlosen Download bereit. Worum es dabei geht, lässt sich der nachfolgenden Kurzbeschreibung entnehmen:
„Medienbildung in der Familie“ möchte Mulitplikator(inn)en der Medienbildung für die Mediensozialisation in der Familie sensibilisieren. Neben allgemeinen Informationen werden Anregungen für die Elternberatung gegeben. Zahlreiche Links und Literaturhinweise ergänzen das Angebot.
Der eine oder andere nützliche Tipp für den Alltag lässt sich bestimmt finden. Wichtig ist jedoch auch bei dem Thema Medien: die Eltern dienen immer als Vorbild für ihre Kinder.
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