Entwicklung & Erziehung, Spielen & Lernen

Mit netzofant zu mehr Medienkompetenz

Für Eltern sollte diese Situation ziemlich unheimlich sein: Die eigenen Kinder unterhalten sich mit fremden Leuten, während die Eltern aber direkt daneben stehen und eigentlich gar nichts mitbekommen. Kann das denn sein? Solch eine Situation ist einfach unmöglich! Aber leider finden solche Konversationen unsere Kinder fast rund um die Uhr statt. Dank des Internets und dessen kommunikativer Möglichkeiten kann theoretisch jeder fremde Mensch, der ein reges Interesse daran hat, mit unseren Kindern kommunizieren. Schließlich verbringen Kinder immer öfter die Zeit vor dem Computer, anstatt wie unsereins an der frischen Luft oder mit den Freunden im echten Leben hautnah zu spielen. Eltern wissen meistens nichts davon oder müssen manchmal hilflos zuschauen. (more…)

0 Kommentare
Entwicklung & Erziehung, Gesundheit & ErnÀhrung

Kindern Lebensrettungsmaßnahmen beibringen

Mit seinen Kindern verbringt man viel Zeit, oftmals auch alleine. Häufig ist einer der Partner unterwegs oder man ist sogar alleinerziehend. In manch einer Situation kommt einem dann der Gedanke: Könnte mein Kind mir jetzt helfen, wenn mir etwas zu stößt? Ein kleiner Moment der Unachtsamkeit kann nicht nur Kinder in Gefahr bringen. Die meisten Unfälle geschehen bekanntlich zu Hause. Ein Sturz von der Leiter oder einem Stuhl, eine Verletzung durch das Küchenmesser, Verschlucken am Essen, Ausrutschen in der Badewanne – dies sind nur einige Beispiele für mögliche Unfallgefahren in den eigenen vier Wänden. (more…)

0 Kommentare
Entwicklung & Erziehung, Gesundheit & ErnÀhrung

Zähneputzen von Anfang an

Sobald der Sprössling den ersten Zahn hat, kommt bei vielen Eltern die Frage auf: Wann fängt man mit dem Zähneputzen an? Das Thema Zähneputzen entwickelt sich für viele Eltern mit der Zeit zu einem leidigen Thema, was nicht immer ganz ohne Diskusionnen abläuft. Ohne richtige Zahnpflege geht es jedoch nicht. Man sollte seine Kinder bereits frühzeitig an das Zähne putzen heran führen. Dabei ist es wichtig ihnen die Bedeutung und gleichzeitig Spass an diesem Thema zu vermitteln. (more…)

0 Kommentare
Entwicklung & Erziehung, Gesundheit & ErnÀhrung

Tipps und Tricks für die Mahlzeiten von Kleinkindern

Viele Eltern mit Kleinkindern kennen das Problem: Sobald die Kleinen anfangen alleine zu Essen, endet nahezu jede Mahlzeit in einem Chaos. Als Eltern ist man der Verzweiflung nahe, da die Kinder die Anweisungen und Bitten der Eltern nicht verstehen bzw. nicht verstehen wollen. Ist ja schließlich nur Essen und was ist so schlimm daran, wenn dieses nach mühsamer Arbeit überall verteilt rumliegt? Das ist die schlechte Nachricht beim Thema alleine Essen lernen.

Die gute Nachricht ist, dass die Eltern Maßnahmen ergreifen können, die ihnen helfen das Chaos besser zu managen. Mit ein bisschen Übung und den richtigen Tricks kann man dann entspannter an die nächste Mahlzeit rangehen. (more…)

0 Kommentare
Entwicklung & Erziehung

Singen fördert die Entwicklung

Musik fördert die Entwicklung von Babies und Kindern. Schon vor der Geburt genießen Kinder im Mutterleib manche musikalischen Klänge. Kürzlich fanden Forscher der Universitäten Bielefeld und Münster heraus, dass insbesondere die Sprachfähigkeit, das Sozialverhalten und die Aggressionsbewältigung bei Kindern wesentlich besser ausgebildet sind, wenn sie sich regelmäßig mit Singen beschäftigen. (more…)

0 Kommentare
Entwicklung & Erziehung, Gesundheit & ErnÀhrung

Wenn das Kind über das Essen mäkelt

Als Eltern ist man darum bemüht sein Kind gesund zu ernähren. Doch je älter die Kinder werden, umso mehr entwickeln sie ihren eigenen Geschmack, der oftmals nicht dem entspricht, was sich die Eltern wünschen.
(more…)

0 Kommentare
Entwicklung & Erziehung

Kinder loben für das Selbstbewusstsein

Alternative Erziehungsmethoden sprießen mittlerweile wie Pilze aus dem Boden. Jede Theorie und Anwendung in der Praxis hat neben ihren Vorteilen auch ihre Nachteile. Die deutschen Eltern haben sich dabei der liberalen Erziehung verschrieben, bei welcher man sich mehr Erfolg durch Lob anstatt durch Bestrafung erhofft. Das fand eine repräsentative Umfrage im Auftrag von “BABY und Familie” heraus.
(more…)

1 Kommentar
Entwicklung & Erziehung

Der Fernseher als Babysitter

Welche Familie kennt das nicht: Es ist Wochenende, doch an Ausschlafen ist nicht zu denken, weil der Nachwuchs schon wieder voller Energie vor 07.00 Uhr auf der Matte steht. Aus solchen Gründen ist es nicht verwunderlich, dass in sechs von zehn Familien die Kinder zur Entspannung schon mal vor den Fernseher gesetzt werden.
(more…)

0 Kommentare
Entwicklung & Erziehung

Wenn alles in den Mund wandert

Wie schön ist es eigentlich, alle möglichen Dinge in den Mund zu stecken und darüber seine Sinne zu trainieren? Kinder dürfen fast alles anschlabbern, was ihnen in den Weg kommt. Gerade als unsere kleine Tochter erst neulich wieder irgendwelche Sachen in den Mund steckte, fühlte ich mich an diese “orale Phase” zurückerinnert. Die Zeit, in der fast alles in den Kindermund wandert und wir Eltern mit Argusaugen die Kinder beobachten, steht uns demnächst erneut bevor, sobald unser jüngster Nachwuchs auf Entdeckungsreise gehen wird. Doch was hat es eigentlich mit der oralen Phase auf sich?

Alle Eltern beobachten irgendwann, dass ihr kleines Baby damit anfängt, wirklich alles, was es in die Finger bekommt, ohne zu zögern in den Mund zu stecken. Ob es nun die eigenen Händchen, das Spielzeug, ein Beißring, ein Kuscheltier oder gar die Kleidung ist – egal wie man es dreht und wendet, zum Schluss muss alles ausprobiert werden. In dieser Zeit der kindlichen Entwicklung befindet man sich direkt in der “oralen Phase”. Aber keine Sorge. Diese Zeti gehört zu einer normalen und gesunden Entwicklung unserer Kinder dazu.

Kinder erfahren ihre Umwelt durch alle Sinne. Im Babyalter sind die einzelnen Sinne jedoch unterschiedlich weit entwickelt. Während Babys z.B. ihre volle Sehkraft erst zum Ende des ersten Lebenshjahres entwickelt haben, ist der Tastsinn von Lippen und Zunge schon wesentlich früher gut ausgeprägt. Daher nutzen Babys auch ihren Mund, um ihre Umwelt so gut wie möglich zu erforschen: Ist etwas hart oder weich? Ist es feucht oder trocken? Welche Materialien gibt es alles? Alle diese Informationen helfen dem Baby sich ein Bild von der Welt zu erschaffen.

Als Eltern sollte man seine Kinder daher nicht davon abhalten, die Dinge auch mit Lippen und Zunge zu erforschen. Die Eltern sollten während der oralen Phase ihren Babys nicht den Schnuller als Ersatz für den gut schmeckenden Bauklotz anbieten. Natürlich sollen Kinder alles erforschen, aber auch nur so lange keine Gefahr durch die Dinge und Materialien für die Kinder ausgeht. Hingegen gehören zum Beispiel verschluckbare Kleinteile, stark verschmutzte, scharf, spitze oder giftige Sachen niemals in einen Kindermund!

Eltern brauchen daher nicht gleich in Panik geraten und für eine sterile Umgebung sorgen. Auch wenn die Fernsehwerbung uns gerne suggeriert, dass selbst 99% der Keime mit irgendwelchen Putzmitteln und Sterilisierungsflüssigkeiten zu entfernen ist, wird gerade die Immunisierung des Kindes auf natürliche Umwelteinflüsse durch ein zu steriles Umfeld stark beeinträchtigt. Wer möchte schon seinem Kind das Tor zu Allergien oder einer starken Erkältung bei einfachsten Keimen öffnen? Nicht ohne Grund darf ein Kind auch eine ordentliche Ladung Sand in den Mund nehmen. Wenn der Sand wirklich nicht schmeckt, spuckt es das Kind auch kurzerhand aus. Zur Not helfen die Eltern dabei, dem Kind beizubringen, dass nicht jeder Dreck das ideale Geschmackserlebnis ist. Wichtig ist, dass die Umgebung rund um das Kind sauber und hygenisch ist. Bestimmte Keime stärken also das Abwehrsystem der Kleinen, auf manche Dinge kann man in der oralen Phase jedoch verzichten. Das Spielzeug sollte man je nach Material regelmäßig abspülen oder waschen, um durch Milch- oder Essensreste die Gefahr von Schimmelpilzen zu reduzieren.

Üblicherweise wird die orale Phase und dieser Entdeckerdrang vom Krabbeln begleitet. Eltern sollten daher darauf achten, dass die Umgebung kindersicher ist. In diesem Fall bedeutet “kindersicher”, dass die kleinen Zwerge keinen Zugang zu Alkohol, Zigaretten, Putzmitteln, Nadeln, Dünger, verschluckbare Kleinteile und gewisse Lebensmittel wie z.B. Nüsse haben. Bei der Wahl des richtigen Spielzeugs empfiehlt sich immer ein Blick auf die entsprechenden Altersangaben. Auch darf auf vielfältige Oberflächen geachtet werden, um den Tastsinn der Kinder entsprechend zu fördern. Schließlich will das Leben auch ein Erlebnis sein. Hierbei helfen ebenfalls ungefährliche Haushaltsgegenstände wie z.B. Töpfe oder Kochlöffel. Daher lautet die Devise: Lieber dem Baby so vielfältige Materiakien anbieten wie möglich, als es in Watte zu bauschen und vor potenziellen Gefahren zu schützen.

Und wie lange dauert die orale Phase? Diese Frage habe ich mir neulich auch gestellt, als unsere Tochter mit ihren fast 2,5 Jahren damit begann, irgendwelche Sachen in ihren Mund zu stecken. Bei meiner Recherche nach einer Antwort auf diese Frage bin ich auf eine Zeit von vier bis fünf Jahren gestoßen. Aber ein gesunder Entdeckerdrang gehört einfach dazu, auch wenn man als Erwachsener öfters mal nur den Kopf schütteln möchte.

0 Kommentare
Entwicklung & Erziehung

Unproportionale Kinder

Beim prüfenden Blick auf unser Baby fiel meinem Mann kürzlich auf, wie unproportioniert der Kleine im Vergleich zu unserer Tochter noch ist. An diese Erkenntnis, dass ein Baby wirklich anders gebaut ist als Kleinkinder und natürlich Erwachsene, müssen sich Eltern gewöhnen. Auch wenn mit dem Eintritt in das zweite Lebensjahr das so genannte Längenwachstum einsetzt, so erleben Kinder und Jugendliche immer wieder Phasen, in denen ihr Körperbau eine gewisse “Unproportioniertheit” vorweist.

Diese wachstumsbedingte Anpassungen der Körpergröße sind jedoch kein Grund zur Besorgnis. Kinder fangen bereits nach dem ersten Lebensjahr an, wesentlich proportionierter zu wirken. Zunächst verändert sich der Bauchbereich und das Baby wächst in die Länge. Dies ist wichtig für die menschliche Entwicklung, um entsprechende Bewegungen zu erlernen und diese gut koordiniert durchzuführen. Der kleine Babybauch verschwindet zunehmend, ebenso wie die kleinen Babyspeckfältchen, was zusätzlich durch die Fähigkeit des Laufens unterstützt wird.

In diesen Wachstumsphasen kommt es auch häufig dazu, dass z.B. Füße und Hände schneller wachsen als Beine und Arme. Dies wird vor allem bei Jugendlichen sichtbar, die dann oftmals recht tollpatschig wirken und größere Schuhe tragen. Jedoch holen Arme und Beine oftmals recht schnell auf. Es ist also nur eine Frage der Zeit.

Das Wachstum von Kinder entwickelt sich somit insgesamt unproportional und nicht gleichzeitig, wie man es erwarten würde. Erstaunlich ist dabei, dass der Schädel bereits mit vier oder fünf Jahren bereits seine Endgröße erreicht hat, wobei sich jedoch die anderen Bereiche des Kopfes noch weiter entwickeln. Aber wenn man bedenkt, dass Babys im Verhältnis gesehen mit einem großen Kopf geboren werden, muss dieser sich irgendwann dem Wachstum des restlichen Körpers anpassen.

Und wer sich dafür interessiert, wie groß seine Kinder in etwa werden: Man addiere die Körpergröße der Eltern und teilt sie anschließend durch zwei. Bei Mädchen zieht man sechs Zentimeter ab, während man bei Jungen neun Zentimeter dazu addiert. Persönlich halte ich solche Berechnungen für unnütz, da man immer wieder Eltern sieht, deren Kinder ihnen eindeutig über den Kopf gewachsen sind und andere, wo die Kinder gerade so an die Größe der Eltern heranreichen.

0 Kommentare