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Kat am 26.06.2010 um 13:28 Uhr.
Seitdem wir unseren Sohn haben, geht mir der Spruch “Speikinder gleich Gedeihkinder” nicht mehr aus dem Kopf. Unser Kleiner spuckt regelmäßig mal kleinere und mal größere Mengen von seinen Mahlzeiten wieder aus. Anlässlich dieser Tatsache habe ich mich gefragt, was an dieser Redensart eigentlich dran ist.
Durch unsere Hebamme weiß ich, dass das Speien selbst sich zunächst nicht nachteilig auf das Kind auswirkt solange es gut zunimmt und auch sonst keinerlei Beschwerden zeigt. Oftmals sieht es dabei mehr aus als es ist, denn in der Regel speien Kinder nur eine geringe Menge von dem aus, was sie tatsächlich zu sich genommen haben. Sorgen sollte man sich allerdings dann machen, wenn das Kind sich nach jeder Mahlzeit schwallartig erbricht, nicht zunimmt und Schmerzen beim Trinken auftreten. In solch einem Fall muss das Baby von einem Kinderarzt untersucht werden.
Ansonsten ist Speien in den ersten Lebensmonaten ein ganz normales Phänomen bei kleinen Kindern und wird auch als “Reflux” bezeichnet. Die Ursache hierfür liegt darin, dass der Schließmuskel zwischen Speiseröhre und Magen bei Babys oft noch sehr schwach ist. Dadurch kann es dann passieren, dass ein Teil der Nahrung z.B. beim Aufstoßen wieder seinen Weg nach oben findet und das Baby spuckt. Ebenso erweisen sich die Phasen, in denen das Baby anfängt sich zu drehen und zu krabbeln, oftmals als wahre Spuckphasen, da hier ein entsprechender Druck auf den Bauch ausgeübt wird. Dies kann ich bereits aus eigener Erfahrung durch unsere Tochter sagen.
Ob Speikinder nun Gedeihkinder sind, lässt sich mit all diesen Erkenntnissen vermutlich mit einem “Ja” beantworten. Die Kinder sind in der Lage, ausreichende Mengen an Milch zu sich zu nehmen, um dann wieder problemlos einen Teil nach draußen zu befördern. Ein gefüllter Magen ist nicht ohne Grund eine gute Voraussetzung für ein gesundes Wachstum und damit eine gute Entwicklung. Und ein Kind, welches nicht speit, wird sich wohl kaum finden lassen.
Doch Eltern können beruhigt sein: Auch die Speiphasen und die damit verbundene Dauerbelastung der Waschmaschine nehmen wieder ein Ende. Sobald die Kinder sitzen können und festere Nahrung erhalten, ist die Speiphase in der Regel vorbei. Die wenigstens Kinder spucken noch nach dem ersten Lebensjahr. Und wer sich einiges an Wäsche ersparen möchte, sollte immer an ein Spucktuch denken. Dieses gehört mit der Geburt zur Grundausstattung. Auch dem Kind ein Lätzchen umzubinden hilft gegen zu verschmutzte Wäsche gerade nach der Mahlzeit. Man möchte schließlich die Zeit lieber mit seinem Baby verbringen als mit der Waschmaschine.
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Kat am 27.05.2010 um 13:03 Uhr.
Mit der Geburt des Kindes hat sich der Bauch bei der frischgebackenen Mutter noch längst nicht erledigt. Viele Mütter wollen nach der Schwangerschaft gerne schnell und effektiv wieder zu ihrer alten Figur zurück kehren. Die Medien erwecken den Eindruck, dass dies ein Kinderspiel sei, indem sie zeigen wie Stars und Sternchen in Windeseile wieder zu ihrer alten Figur kommen. So schwebte z.B. das Model Heidi Klum kurz nach der Geburt ihres vierten Kindes wieder über den Laufsteg, als ob sie nie schwanger gewesen wäre. Ein hängender Bauch oder sonstiges schlaffes Gewebe waren hier Fehlanzeige.
Was bei den Promis so leicht aussieht, erweist sich in der Realität für die Durchschnittsfrau etwas schwieriger. Schließlich kann sich nicht jeder einen Personaltrainer leisten, der einen in Nullkommanichts wieder zur alten Figur bringt. Hier führt einen nichts an der Rückbildung vorbei, die den Körper schrittweise wieder zur alten Form bringt.
Es ist nicht ratsam direkt nach der Geburt mit einem straffen Sportprogramm zu beginnen. Nach der Schwangerschaft müssen als Erstes der Beckenboden und die Bauchmuskeln wieder aufgebaut werden. Die Rückbildungsgymnastik dient dabei nicht nur kosmetischen Aspekten. Viel wichtiger überwiegen hier die gesundheitlichen Gründe. So kann eine schlechte Rückbildung der Bauchmuskulatur zu Haltungsfehlern im Rücken und im Beckenbereich führen. Als Folge dessen sind dann u.a. Rücken- und Hüftschmerzen möglich. Aber auch ein mangelndes Training für die Beckenbodenmuskulatur wirkt sich dauerhaft negativ auf den Gesundheitszustand aus, da dies in späteren Jahren zur Inkontinenz führen kann. In jungen Jahren mag man sicherlich kaum daran denken, jedoch gehört dieses Problem zu jeder Schwangerschaft dazu.
Mit der Rückbildungsgymnastik sollte frühestens sechs Wochen nach der Geburt begonnen werden. Insgesamt ist es jedoch nie zu spät mit der Rückbildung anzufangen. Dabei kann man die Rückbildung entweder zu Hause machen oder man besucht einen Kurs. Beides hat sicherlich seine Vor- und Nachteile. Die Rückbildung zu Hause verlangt von einem entsprechende Motivation und Eigeninitiative. Man hat hierbei die Möglichkeit sich die Übungen jeden Tag selbst ein zu teilen. Wer sich hierfür noch entsprechendes Lehrmaterial besorgt, hat ferner den Vorteil, dass die Übungen nicht vergessen werden und man immer mal wieder nachschauen kann. Wenn man bereits ein Kind hat, hat die Rückbildung zu Hause sicherlich auch den Vorteil, dass man gemeinsam ein wenig turnen kann.
Wer sich für einen Kurs entscheidet, hat zunächst einmal den Druck diesen auch zu besuchen, da man für diese Leistung schließlich bezahlt hat. Jedoch hat man sicherlich nicht immer die Motivation dafür zu einem bestimmten Zeitpunkt auch noch den Kurs besuchen zu müssen z.B. wenn die Nacht mit einem Baby wieder besonders anstrengend war. Positiv an einem Kurs ist der soziale Aspekt: Man bekommt hier die Möglichkeit sich untereinander auszutauschen und mal wieder mit “normalen” Menschen zu reden als immer nur mit dem Baby. Nachteilig hingegen ist die Tatsache, dass man sich die Vielzahl der Übungen nicht immer merken kann und sein Repertoire auf die Übungen beschränkt, die am häufigsten durchgeführt worden sind.
Bei einem Rückbildungskurs sollte man ferner noch entscheiden, ob man diesen alleine durchführt oder sich einen auswählt, wo das Baby mit dabei sein kann. Gerade bei letzerem kommt dann wieder erschwerend hinzu, dass man sich während des Kurses auch noch um das Kind kümmern muss und die Hälfte der Übungen vermutlich gar nicht mitbekommt. In wie fern dies dann effektiv ist, muss jeder am Ende für sich selber entscheiden.
Die optimalste Lösung ist sicherlich eine Kombination von Kurs und Buch, welches einen dauerhaft als Nachschlagewerk begleitet. Ansonsten kann man auch beim Kursleiter bzw. bei der Kursleiterin nachfragen, ob nicht eine Übersicht der Übungen vorhanden ist. Manchmal reicht diese als Gedächtnisstütze um sich an die einzelnen Übungen zu erinnern, was zusätzlich die grauen Zellen trainiert.
Fest steht, dass man im jeden Fall Zeit für die Rückbildung einplanen muss, insbesondere nach der Schwangerschaft. Vor allem wenn man große und schwere Kinder gebärt hat, ist dieses Thema unausweichlich, wenn man dauerhaft etwas von seiner Gesundheit haben möchte.
Persönlich hatte ich nach der ersten Schwangerschaft einen Kurs besucht, was bei mir am Ende aber eher in Unlust endete und ich schon ein wenig genervt war davon. Die Freude an der ganzen Sache war bei mir durch diesen Pflichttermin und dem anfänglichen Stress mit dem ersten Kind relativ schnell verflogen. Außerdem habe ich kaum etwas aus diesem Kurs mitgenommen. Daher habe ich mich diesmal für die Variante entschieden, die Rückbildung zu Hause mit Hilfe eines Buches zu machen. Ich hoffe damit wesentlich erfolgreicher zu sein. Zumindest die Notwendigkeit der Rückbildung ist mir bewusst. Außerdem kann ich mir die Übungen über den Tag verteilt einteilen und vielleicht unsere Tochter ein wenig mit einbinden.
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Kat am 12.05.2010 um 11:44 Uhr.
Wir leben in einer Welt des Fortschrittes. Doch der Preis denn wir dafür dauerhaft bezahlen, ist immer wieder fraglich. Dies betrifft auch das Thema Schwangerschaft und Geburt. Studien zeigen, dass in den Industrienationen immer weniger Jungen geboren werden. Normal ist in Industrienationen ein leichter Jungenüberhang von durchschnittlich etwa 5 Prozent, d.h. auf 100 Mädchen kommen 105 Jungs. In Deutschland jedoch erblicken z.B. heute rund 0,5 Prozent weniger Jungen das Licht der Welt als noch vor 60 Jahren.
Auf den ersten Blick erscheint dieser Rückgang minimal, jedoch gibt diese Tendenz den Wissenschaftlern langfristig einen Anlass zur Sorge. Männer brauchen einen gewissen Vorsprung bzw. Überhang gegenüber der Geburt von Mädchen, da sie statistisch gesehen anfälliger für Unfälle, Krankheiten und Gendefekte sind. So ist es nicht verwunderlich, dass in jeder Altersklasse mehr Männer als Frauen sterben. Daher ist ein gewisser Überschuss an männlichen Geburten wichtig.
Der Trend, dass immer weniger Jungen geboren werden, lässt sich weltweit beobachten. Studien zu diesem Thema zeigen nicht nur, dass weniger Jungen geboren werden, sondern auch dass die Hodenkrebsraten steigen, dass sich bei neugeborenen Jungen genitale Missbildungen häufen und die Spermienzahlen sinken. Die Studien stammen vor allem aus Asien, Amerika und Europa, was Deutschland mit einschließt.
Doch was sind die Ursachen hierfür? Im Visier der Forscher steht die chemoindustrielle Verschmutzung des Grundwassers, der Gewässer und des Ackerlandes. Dabei vermuten Experten, dass unter anderem Schadstoffe, die bei der industriellen Lebensmittelproduktion entstehen, mit verantwortlich für diesen Trend sind. Die Theorie lautet, dass synthetische Chemikalien auf unterschiedliche Weise Einfluss auf die Befruchtung der menschlichen Eizelle haben. Dadurch wird die Entwicklung männlicher Föten erschwert oder sogar verhindert.
So zählt die Chemikalie Bisphenol A (BPA) nach den neusten Erkenntnissen zu den Schadstoffen, die für den Rückgang von männlichen Geburten mit verantwortlich ist. Zu finden ist sie in vielen Plastikflaschen und bei inneren Beschichtungen von Dosen. Bei Wärme kann sie sich lösen und gelangt über die Flüssigkeit in den Körper. Eine Zeit lang erregte Bisphenol A bereits sehr viel Aufmerksamkeit, weil es in Schnullern und Saugern von Babyflaschen vorkam. Hier versprachen die Hersteller Besserung und seit einiger Zeit liest man auf den entsprechenden Babyprodukten den Hinweis “Bisphenol-A-Free” und ähnliches.
Bisphenol A imitiert im Körper das Verhalten von Östrogenen. Dadurch wird der männliche Entwicklungsprozess der Embryonen gestört. Doch Bisphenol A ist nicht die einzige schädliche Chemikalie, die den Rückgang an Jungengeburten zu verantworten hat. Die Liste entsprechender Stoffe ist weitaus länger, wobei die Aufnahme der verdächtigen Chemikalien ganz zu verhindern nahezu unmöglich ist. Nicht nur Nahrungsmittel sondern auch Wasser und die Luft sind mit Dioxinen, Insektiziden wie DDT und Weichmachern wie Phthalaten belastet, die die Wahrscheinlichkeit der Geburt eines Jungen verringern können. Um das Risiko zu mindern ist es hilfreich auf eine fettarme Ernährung zu achten, denn Fett speichert viele der giftigen Stoffe.
Das man solche Studien zu diesem Thema prinzipiell sehr ungerne veröffentlicht ist eine andere Sache. Einerseits wissen viele Forscher, welche Stoffe in wie fern gefährlich sind. Andererseits bezahlt die Industrie für die Forschung. Das sich hier ein Teufelskreis ergibt ist dabei offensichtlich. Die Leidtragenden sind neben den Eltern mal wieder die Kinder, die es in der Zukunft noch schwerer haben werden.
Der vollständige Artikel zu diesem lässt sich bei MensHealth.de finden und regt in jedem Fall zum Nachdenken an.
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Kat am 10.05.2010 um 17:25 Uhr.
Das Zigarettenqualm prinzipiell gefährlich und ungesund für Kinder ist, ist mittlerweile bekannt. Der Tabakrauch führt, auch dazu, dass Kinder, die diesem bis zum zehnten Lebensjahr ausgesetzt sind, ein höheres Risiko besitzen Hyperaktivität und Aufmerksamkeitsdefifizite zu entwickeln als bei ihren Altersgenossen aus Nichtraucher-Haushalten. Außerdem wiesen solche Kinder häufiger Störungen in der Beziehung mit Gleichaltrigen auf.
Die Ergebnisse basieren auf einer Langzeitstudie mit 5991 Kindern durch das Helmholtz-Zentrum München und der Ludwig-Maximilians-Universität München heraus. Besonders ungünstig wirkte sich der der Zigarettenqualm aus, wenn das Baby kurz vor oder nach der Geburt damit konfrontiert wurde. Das Risiko für Verhaltensauffälligkeiten erhöhte sich hierbei um das Zweifache. Hingegen sank das Risiko Verhaltensauffälligkeiten zu entwickeln, wenn das Kind ausschließlich vor oder nach der Geburt dem Tabakrauch ausgesetzt war. Tabakrauch vor der Geburt erhöhte das Risiko laut Studie um das 1,9-fache, während es nach der Geburt bei 1,3 lag.
Bei der Studie wurde darauf geachtet, dass die soziale Lage der Familien sorgfältig abgeglichen wurden, um so einen Zusammenhang mit prekären Familienverhältnissen aus zu schließen.
Persönlich bin ich immer wieder froh und stolz darauf, dass bei uns nicht geraucht wird, denn die Gesundheit unserer Tochter ist uns sehr wichtig. Aber auch während der Schwangerschaft ist dies sehr wichtig, schließlich sollte man seinem Kind nicht schon vor der Geburt gewisse Chancen nehmen durch eine ungesunde Lebensweise. Die einzelnen Risiken muss sicherlich am Ende jeder für sich selber abwiegen, wobei man aber immer bedenken sollte, dass ein Ungeborenes oder ein Kind sich noch nicht gegen die ungesunde Lebensweise wehren kann und ebenso mit möglichen Konsequenzen leben muss. Aus Liebe und Respekt seinem Kind gegenüber sollte man daher als Eltern oder werdende Eltern nicht nur auf Zigarettenqualm verzichten, sondern auch auf Alkohol, schädliche Medikamente und sonstige Genussmittel verzichten.
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Kat am 28.04.2010 um 13:06 Uhr.
Ein gesundes und ausgewogenes Frühstück ermöglicht einen guten Start in den Tag. Dies betrifft insbesondere die Kinder. Leider frühstückt jedoch jedes zweite Kind in Deutschland nicht gemeinsam mit der Familie und jedes sechste Kind isst vor der Schule gar nichts. Das ist das Ergebniss einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Hierbei wurden 1.000 Personen befragt mit Kindern zwischen sechs und 18 Jahren im Haushalt.
Nach einer langen Nacht liefert das Frühstück die notwendige Energie für den Tag. In der Schule zeigen sich dann die Konsequenzen: Die Kinder sind weniger aufmerksam und können sich schlechter konzentrieren.
Der häufigste Grund für den Verzicht auf das gemeinsame Frühstück ist Zeitmangel. Ein leerer Magen am frühen Morgen führt aber oftmals zum Heißhunger, welcher sich dann meistens in ungesunden Kalorien niederschlägt. Eltern sollten dabei ihren Kindern stets ein Vorbild sein. Dazu gehört es das Frühstück gemeinsam als Familienritual einzunehmen und nicht mit dem Kaffeebecher in der Hand zur Arbeit zu hetzen.
Die Umfrage zeigte ferner, dass jedes vierte Kind morgens keinen Appetit hat. Eltern sollten ihre Kinder in einem solchen Fall nicht zum Essen zwingen, sondern sie mit Kleinigkeiten wie frischem Obst, einem Glas Milch oder Joghurt langsam daran gewöhnen. Am Wochenende, wo dann mehr Zeit ist, sollten Eltern ihrem Nachwuchs nach Möglichkeit einen abwechslungsreichen Frühstückstisch bieten.
Auf einen richtigen Frühstückstisch gehören neben Milch , Milchprodukten und Saft auch Getreideprodukte, frisches Obst und Gemüse. Ebenso sollten Vollkornbrot, magerer Wurstaufschnitt, selbstgemachter Quarkaufstrich mit Kräutern und Müsli mit Nüssen, Früchten und Rosinen auf dem Tisch stehen. So fördern z.B. die in Haferflocken enthaltenen B-Vitamine die Konzentration und Leistungsfähigkeit und Bananen verbessern mit ihrem hohen Kaliumgehalt die Konzentration. Als Getränke können ferner auch Kräuter- und Früchtetees angeboten werden. Um den Appetit bei den kleinen Frühstücksmuffeln zu fördern, schadet ein wenig Kreativität nicht: So kann man Obst als Obstspieße oder Obstsalat zubereiten, Gemüsestangen mit Dip anbieten oder gemeinsam frisch gebackenes Brot und Brötchen servieren. Bei solchen Köstlichkeiten sagt sicherlich keiner nein. Ideen hierzu lassen sich reichlich finden.
Für ein großes Frühstück ist – wie bereits erwähnt – unter der Woche sicherlich nicht viel Zeit. Dennoch sollte man versuchen, dass Angebot in der Woche vielfältig zu gestalten. Jeden Tag das gleiche Müsli ist für Kinder sicherlich weniger spannend, als mal ein wenig Abwechslung an den Frühstückstisch zu bringen. Persönlich versuchen wir unserer Tochter auch ein abwechslungsreiches Frühstück zu bieten. Sicherlich kommen nicht immer alle Sachen so gut an und an manchen Tagen fehlt schon mal der Hunger. Im letzeren Fall lassen wir das Frühstück für die Kleine etwas länger stehen, damit sie es dann im Laufe des Vormittages zu sich nehmen kann, vorausgesetzt wir sind natürlich zu Hause. Und selbst ein Glas Milch oder Saft ist immerhin besser als gar nichts.
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Kat am 21.04.2010 um 14:09 Uhr.
Das Geräusch von knirschenden Zähnen ist vielen Eltern wie ein Schmerz im Ohr. Zudem weiß man, dass dies in der Regel nicht gerade gesund ist. Bei Kindern muss man sich jedoch nicht gleich Sorgen, denn das Zähne reiben tritt bei den meisten Kindern periodisch auf. Ab dem Alter von ca. acht Monaten bis zum dritten Lebensjahr wachsen die Milchzähne durch die Zahnleiste und wachsen in die Mundhöhle hinein. Dabei entdecken die Kinder in dieser Zeit ihre Zähne. Das Zähneknirschen bewirkt ferner, dass sich die Kauflächen gegenseitig abschleifen, damit die Zähne der oberen und unteren Zahnreihe exakt aufeinander passen. Man spricht hierbei auch vom “Einbeißen der Zähne”. Das Zähneknirschen stellt somit ein normales Entwicklungsphänomen dar und sollte Eltern zunächst kein Grund zur Sorge bereiten.
Bedenklich ist es jedoch, wenn das Zähne knirschen dauerhaft auftritt und sich nach dem dritten Lebensjahr fortsetzt. Davon sind bis zu 30 Prozent der Kinder betroffen. Ursache hierfür ist in der Regel Stress, den das Kind zu bewältigen hat. Als Eltern sollte man seinem Kind dann besondere Zuwendung zukommen lassen. Dauerhaft müssen psychische Verspannungen jedoch gemeinsam thematisiert werden und gegebenenfalls therapiert werden. Eine veränderte Lebensführung, die Sensibilisierung auf diesen Aspekt, autogenes Training, Entspannungstechniken oder psychotherapeutische Verfahren sind hier angebracht.
Das Zähne reiben kann jedoch auch tagsüber auftreten. Dies ist oftmals der Fall, wenn die Kinder sich konzentrieren. Hier sollten die Eltern die Kinder darauf hinweisen.
Wenn das Knirschen jedoch trotz allem zunimmt, die Zähne schmerzen oder empfindlich sind, ist eine Kunststoffschiene angebracht um die Zähne zu schützen. Ob dies jedoch notwendig ist oder nicht entscheidet am Besten der Zahnarzt.
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Kat am 22.03.2010 um 13:50 Uhr.
Kinder lernen vor allem in ihren ersten Lebensjahren viel. Dazu benötigen sie all ihre Sinne. Insbesondere der Sehsinn erweist sich dabei als essentiell, da Kinder ihre Welt zu rund 85 Prozent mit den Augen erfahren. Für Kinder ist es daher wichtig, dass Sehschwächen und -probleme frühzeitig erkannt werden. Denn nur so kann man beim Lernen gleiche Voraussetzungen für alle schaffen.
Bei Untersuchungen von rund 850 Kindergartenkindern durch die bayrischen Betriebskrankenkassen kam jedoch heraus, dass bei jedem dritten Kind der Verdacht auf Fehlsichtigkeit besteht. Erschreckend ist zudem, dass über 80 Prozent der Kinder noch nie bei einer augenärztlichen Untersuchung war. Dies ist umso problematischer, da Fehlsichtigkeiten sich nicht verwachsen. Als Folge dessen kommt es zu Entwicklungshemmungen der Kleinen.
Eine frühe Augenuntersuchung ist wichtig, zumal sich in den ersten Lebensjahren die Nervenverbindungen für das Sehen bis zum 7. Lebensjahr entwickeln. Solche, die bis dahin nicht zustande gekommen sind, werden anschließend nie zustande kommen. Die unentdeckten Sehschwächen führen dazu, dass die Kinder nie richtig sehen lernen. Um eine Sehschwäche erfolgreich zu behandeln oder eine drohende Sehschwäche zu vermeiden, sollte eine Behandlung so früh wie möglich erfolgen. Spätestens bis zur Einschulung sollten Versäumnisse dabei nachgeholt werden.
Sehschwächen bei kleinen Kindern wahr zu nehmen ist jedoch nicht immer einfach. Gerade kleine Kinder können sich verbal noch nicht ausreichend ausdrücken, um ihre Eltern auf mögliche Probleme aufmerksam zu machen. Ferner stört sie die Sehstörung unter Umständen gar nicht, da sie es nicht anders gewohnt sind und keinen Vergleich haben, wie sich gutes von schlechtem Sehen unterscheidet. Hilfreich ist eine gute Beobachtung der Eltern. Wenn ein Kind z.B. häufig stolpert oder Sachen übersieht, dann sollten die Eltern bereits einen Besuch beim Augenarzt in Erwägung ziehen. Aber auch Schielen, häufiges Augenreiben, Augenzittern oder ein Schiefhalten des Kopfes können Anzeichen für Sehprobleme sein.
Kinder sollten daher spätestens im Alter von zwei- bis dreieinhalb Jahren dem Augenarzt vorgestellt werden. Sind jedoch in der Familie Augenerkrankungen bekannt, so ist der Besuch beim Augenarzt bereits zwischen dem 6. und 9. Lebensmonat ratsam.
Unsere Tochter hat zumindest bereits einen Termin beim Augenarzt. Leider müssen wir dafür einiges an Wartezeit in Kauf nehmen. Dies liegt mit daran, dass wir eine kinderfreundliche Praxis gesucht haben. Kinderfreundliche Praxen verfügen in der Regel über ein Sehschule, wobei hier eine Schielambulanz gemeint ist. Einer der häufigsten Sehfehler bei Kindern ist das Schielen. Kinder sollten daher mit den besten Möglichkeiten untersucht werden, um Sehfehler möglichst früh zu behandeln.
Auf das Ergebnis unserer Untersuchung bin ich zumindest bereits gespannt, zumal beide Elternteile mehr oder weniger Brillenträger sind. Da unsere Tochter jedoch jeden Fleck und jede andere Kleinigkeit akribisch sieht und beobachtet, denke ich nicht, dass sie einen Sehfehler hat. Aber am Ende gilt das Motto: Sicher ist sicher!
Wer mehr zu diesem Thema erfahren will, kann sich einmal bei Kuratorium gutes Sehen umschauen. Hilfreiche Informationen für Eltern mit Kleinkindern lassen sich auch hier finden.
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Kat am 24.02.2010 um 14:10 Uhr.
Wenn ein Baby das Licht der Welt erblickt, möchten Eltern ihrem Kind das Beste bieten. Dies betrifft auch die Nahrung. Da nicht jede Frau stillen kann, muss in einem solchen Fall auf Alternativen zurück gegriffen werden, wie Babymilch. Dabei erwartet man ein Produkt, was der natürlichen Muttermilch so nahe wie möglich kommt. Dies beinhaltet, dass die Babymilch frei von Gen-Technik ist.
Jedoch scheinen nicht alle Hersteller von Babymilch auf Gen-Technik zu verzichten. So weist Greenpeace daraufhin, dass die Hersteller Nestlé und Milupa Gen-Milch für die Herstellung ihrer Produkte verwenden. Konkret werden die die entsprechenden Milchkühe mit Gentechnik-Futter versorgt.
Die Probleme die sich daraus ergeben sind vielfältig. Genmanipulierte Futterpflanzen gefährden nicht nur die Artenvielfalt und führen zu einem erhöhten Pestizid-Einsatz in der Landwirtschaft. Die langfristigen Folgen genmanipulierter Nahrungsmittel sind derzeit ebenso wenig absehbar. Da aber gerade Babys sehr anfällig reagieren können, sind Spätfolgen derzeit noch nicht ausschließbar. Der Kauf genmanipulierter Produkte unterstützt jedoch die Gentechnik und birgt das Risiko, dass man den Kindern keine intakte Umwelt hinterlässt.
Greenpeace hat zu diesem jetzt einen neuen Ratgeber “Milch für Kinder – Einkaufsratgeber für den Genuss ohne Gentechnik” veröffentlicht, welchen man hier findet. Hierin finden Interessierte eine aktuelle Übersicht zum Einsatz von Gen-Pflanzen für Schulmilch und Babymilchprodukte. Vorbildlich scheinen hier Humana und Hipp zu sein, die Milch ohne Gen-Futter-Einsatz produzieren.
Leider gibt es in Deutschland eine fehlende Kennzeichnungs-Pflicht für Milch, Eier und Fleisch, die mit Gen-Pflanzen hergestellt wurden. Daher ist dem Verbraucher oftmals nicht bewusst, dass er Gen-Produkte kauft. Eine bessere Information über die Herkunft der Produkte würde vielen Verbrauchern sicherlich eher die Augen dafür öffnen.
Wie bereits erwähnt ist gerade der Hormon- und Stoffwechselhaushalt von Kindern besonders anfällig. Da die Gentechnik noch vergleichsweise jung ist, sind mögliche Spätfolgen derzeit noch nicht abzuschätzen, auch wenn die Forschung derzeit keine gesundheitsschädigenden Bedenken hat. Man sollte jedoch als verantwortungsvolle Eltern auch die umweltbedingten Folgen des Einsatzes von Gen-Technik bedenken.
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Kat am 20.01.2010 um 14:22 Uhr.
Mit hoher Wahrscheinlichkeit landet irgendwann mal jedes Kind im Krankenhaus: Sei es wegen eines Bruchs, dem Blinddarm oder wegen einer akuten Infektion. Die Gründe dafür können vielfältig sein.
Dabei möchte man Eltern, dass sein Kind optimal behandelt wird. Optimal heißt in diesem Fall auch, dass die Kinder kindgerecht behandelt werden. Dazu gehört eine entsprechende Ausstattung sowie Geduld und Spaß daran mit den Kindern zu arbeiten.
Doch bisher ist es nicht so einfach eine gute Kinderklinik von einer weniger guten zu unterscheiden. Seit kurzem gibt es jedoch ein Gütesigel für Kinderkliniken, damit Eltern entsprechende Kinderabteilungen besser erkennen können. Das Gütesiegel “Ausgezeichnet für Kinder”, welches für medizinische Kinderabteilungen vergeben wird, wird von der Gesellschaft für Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V. erteilt. Bisher haben es 181 Kinderkliniken erhalten.
Doch was müssen die Kliniken tun, damit sie dieses Gütesiegel erhalten? Zunächst müssen diese Kliniken über ausreichend Fachärzte verfügen. Außerdem wird ein 24-Stunden-Bereitschaftsdienst vorausgesetzt. Ebenso muss die Klinik über ausgebildete Kinderkrankenschwestern und -pfleger verfügen.
Diese Anforderungen werden jedoch noch ergänzt. So muss ein psychosoziales Team aus Erziehern und Sozialpädagogen zur Verfügung stehen. Auch ein Spielzimmer sowie Weglaufschutz und Zugangskontrollen sollten vorhanden sein, um den Anforderungen des Gütesiegels gerecht zu werden.
Das Siegel ist dabei zwei Jahre gültig. Anschließend erfolgt eine erneute Kontrolle, wodurch die Aktualität gewährleistet wird. Den gerade im medizinischen Bereich sind zwei Jahre schon eine lange Zeit. Die bereits zertifizierten Kinderkliniken kann man sich hier ansehen.
Leider ist Köln darauf noch nicht verzeichnet, was ich von einer so großen Stadt schon erwartet hätte, zumal viele Kompetenzen hier zusammenlaufen müssten. Vielleicht folgt die Zertifizierung auch bald – wünschenswert ist es auf jeden Fall. Schließlich möchte man sein Kind in guten, qualifizierten Händen wissen.
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Kat am 12.01.2010 um 12:33 Uhr.
Eine unliebsame Begleiterscheinung in der Schwangerschaft ist Sodbrennen. Dieses tritt meistens mit zunehmender Schwangerschaftsdauer auf. Die Ursache hierfür liegt in den Nebenwirkungen der Schwangerschaftshormone. Prinzipiell sollen die Schwangerschaftshormone die Gebärmutter erschlaffen lassen, damit diese sich das wachsende Kind weiten kann. Dabei erschlaffen jedoch quasi als Nebenwirkung die Speiseröhre, der Magen und der Darm. Zudem nimmt das Kind im Unterleib immer mehr Platz ein. Die Folgen dessen bekommen Schwangere dann als Sodbrennen zu spüren. Der saure Mageninhalt kann nun in die Speisröhre zurück fließen und löst das unangenehme Brennen aus.
Vorbeugend kann man als Schwangere einiges dagegen tun, um die Leiden zu mildern. Zunächst sollte man darauf achten lieber mehrere kleinere Mahlzeiten im Laufe des Tages zu sich zu nehmen und auf üppigere Speisen verzichten. Auch die Auswahl der Lebensmittel spielt eine entscheidende Rolle. So lösen z.B. fettige Speisen, Süßes, Kaffee, kohlensäurehaltige Getränke und Pfefferminze besonders häufig Sodbrennen aus. Lindernd bei Sodbrennen sind dagegen Nahrungsmittel wie z.B. Senf, Senfgurken, Milch in kleinen Schlücken, Kamille- und Fencheltee, roher Kartoffelsaft, Oliven und Artischocken.
Die letzte Mahlzeit nimmt man am besten drei Stunden vor dem Schlafen gehen ein. Zum Schlafen sollte man seinen Oberkörper in eine leicht erhöhte Position bringen. Ferner sollten Schwangere Bücken und heftiges Pressen vermeiden, da dies ebenfalls einen Rückfluss auslösen kann.
Wenn all dies nichts hilft, sollte man Rücksprache mit seinem Arzt halten. Dieser kann dann gegebenenfalls einen Säurebinder speziell für Schwangere verschreiben.