Gesundheit & Ernährung

In der Schwangerschaft viel Gemüse essen

Die Tatsache, dass Gemüse in vielerlei Hinsicht gesund ist, ist allgemein bekannt. Viel Gemüse wirkt sich auch positiv auf das Ungeborene aus. Schwedische Forscher fanden jetzt heraus, dass Schwangere, die viel Gemüse essen, ihrem Ungeborenen möglicherweise ein Schutzschild gegen Diabetes-Typ-1 mitgeben.

Für die Studie wurden 6000 Fünfjährige untersucht. Davon waren drei Prozent bereits an Diabetes erkrankt oder zeigten Risikofaktoren. Das Risiko für Diabetes verdoppelte sich bei den Kindern, deren Mütter in der Schwangerschaft kaum Gemüse gegessen hatten. Hingegen zeigten die Kinder, deren Mütter täglich ausreichend Gemüse verzehrten, das geringste Risiko an Diabetes zu erkranken.

Persönlich ist es also für mich ein Vorteil, dass ich eh Vegetarier bin. Prinzipiell habe ich für mich sowieso festgestellt, dass ich Gemüse in der Schwangerschaft am besten vertrage. Und heutzutage muss Gemüse nicht mehr langweilig sein. Mit den richtigen Rezepten lassen sich immer wieder neue interessante Gerichte kreieren. Angesichts solcher Studien, werde ich dem Gemüse weiterhin treu bleiben. Und wie gesagt: richtig zubereitet schmeckt es der ganzen Familie!

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Gesundheit & Ernährung

“Hygiene-Hypothese” fraglich

Bisher galt die These, dass Kinder in ihrem späteren Leben besser vor Allergien geschützt sind, wenn sie möglichst frühzeitig mit möglichst vielen Keimen in Kontakt kommen. Dies lag u.a. daran, dass man bei Untersuchungen feststellte, dass Kinder eine Kindertagesstätte besuchten oder solche die auf einem Bauernhof aufwuchsen, weniger anfällig für Allergien waren.

Niederländische Wissenschaftler der Erasmus-Universität in Rotterdam haben jedoch nun das Gegenteil belegt. So wiesen sie zwar nach, dass Fünfjährige, die für eine Kindertagesstätte besuchten und entsprechend öfter erkältet waren weniger an Asthma litten. Jedoch ließ sich diese Beziehung mit zunehmendem Alter der Kinder nicht mehr nachweisen.

So besteht für Achtjährige die gleiche Wahrscheinlichkeit an Asthma zu erkranken, unabhängig davon ob sie eine Kindertagesstätte besuchten oder nicht. Die Wissenschaftler leiteten daraus ab, dass frühe Infektionen später schützen.

Persönlich denke ich, dass man seine Kinder sicherlich nicht vor allen Keimen bewahren kann. Unabhängig davon sollte man seinen Kindern sicherlich ein gewisses Maß an Hygiene beibringen, denn zu viele Keime machen am Ende ganz sicher krank. Nur immer übertreiben und ständig mit Desinfektionsmitteln den Kindern hinter her wischen, ist sicherlich weder im Interesse von den Eltern noch von den Kindern. Denn da wo Kinder sind, gibt es nun mal Schmutz und damit auch Keime. Das gehört eben im Leben einfach dazu.

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Gesundheit & Ernährung

Erste Beikost prägt Essverhalten

Über die erste Beikost zerbrechen sich manche Eltern lange den Kopf: Welches Gemüse soll verwendet werden? Besteht ein mögliches Allergierisiko? Kann es zu Blähungen oder anderen Verdauungsproblemen kommen? Dies sind nur einige Fragen, mit denen man sich vor allem beim ersten Kind beschäftigt.

Neue Empfehlungen besagen, dass man dem Kind bereits frühzeitig eine vielseitige, fleisch- sowie glutenhaltige Bei- und Breikost geben sollte. Frühzeitig heißt hierbei ab dem fünften Monat. Diese Empfehlung ist sehr überraschend, da weit verbreitete Ernährungsempfehlungen teilweise in Frage gestellt werden.

Die Vielfalt in der Beikost fördert jedoch die Geschmacksentwicklung. Auch die Akzeptanz neuer Nahrungsmittel und die späteren Essgewohnheiten werden dadurch positiv geprägt. Ein Blick Richtung Frankreich zeigt z.B. das man Babys dort bereits früh mit unterschiedlichen Gemüse- und Obstsorten füttert. Studien haben zudem gezeigt, dass die einseitige Gabe von Monobreien das Allergierisiko nicht senken. Hierzulande wird oftmals mit Möhren-, Pastinaken- oder Kürbisbrei angefangen. Dies führt aber oftmals nur dazu, dass die Kinder sich an die einseitigen Geschmackserlebnisse gewöhnen und später weniger offen für den Gemüse- und Obstverzehr sind.

Unbestreitbar bleibt: Muttermilch ist in den ersten Lebensmonaten das Beste für die kleinen Erdbewohner. Doch irgendwann muss jedes Kind zum “Löffeling” werden. Die neuen Empfehlungen besagen, dass Kinder frühestens ab dem 5. Lebensmonat und spätestens zu Beginn des 7. Lebensmonats Beikost erhalten sollten. Der Grund hierfür liegt darin, dass Muttermilch sehr wenig Eisen enthält. So wird z.B. bei Kindern über dem 2. Lebensjahr der Eisenbedarf zu 90% durch die Beikost gedeckt. Darin zeigt sich bereits, wie wichtig es vor allem für gestillte Kinder ist, täglich fleischhaltige Beikost zu erhalten.

Was viele Eltern leider nicht wissen und/oder vergessen ist, dass jedem Babybrei Rapsöl zugefügt werden sollte. Rapsöl ist eine optimale Quelle von omega-3 Alpha-Linolensäure (ALA).  Dieses wird im Stoffwechsel zu DHA gebildet, wo es wichtige Funktionen übernimmt. Eisen und omega-3 Fettsäuren sind insbesondere bei der kognitiven Entwicklung von Kindern wichtig.

Die neusten Erkenntnisse zeigen ferner, dass Gluten kein Tabu mehr sein sollte. Gluten in der Babynahrung stand bisher unter Verdacht das Risiko von Allergien und Zöliakie zu erhöhen und dauerhaft daran zu erkranken. Gluten sollte man nicht vor dem 4. Lebensmonat verabreichen aber auch nicht später als im 7. Lebensmonat. Um das Risiko für Zölikaie, Typ 1 Diabetes und Weizenallergie zu reduzieren, ist es ratsam Gluten schrittweise ab dem 5. und 6. Lebensmonat einzuführen.

Persönlich kann ich dazu nur sagen, dass wir bei der Einführung  von Beikost ziemlich intuitiv gehandelt haben. Uns war es von Anfang an wichtig, dass unsere Tochter viel probiert, ihren Geschmackssinn ausbildet und ihren Geschmackshorizont stets erweitert. Was ihr absolut nicht schmeckt, braucht sie nicht zu essen. Aber Theorie ist immer die eine Seite, die Praxis die andere. Auch wenn unsere Tochter bereits viel probiert hat, so mag sie dennoch bis heute kaum Obst essen. Ansonsten isst sie eigentlich alles. Und wenn es mal was Neues gibt, dann lautet die Grundregel: probiert werden muss – wenn es dann nicht schmeckt ist das eine andere Sache.

Eltern sollten bei der Gabe von Beikost ihrer Intuition vertrauen. Dabei ist es auch wichtig, dass man die natürliche Neugier der Kleinen befriedigt und sie auch neue Sachen probieren lässt ohne gleich in Panik zu verfallen, dass daraus eine Allergie entstehen könnte. Und verbieten sollte man auch nicht immer alles, denn das Verbotene wird mit dem Alter später immer reizvoller.

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Gesundheit & Ernährung

Knochenbrüche bei Kindern

Beim Toben fallen Kinder schon einmal hin. Dies ist in der Regel ziemlich harmlos. Komplizierter wird die Sache jedoch bei Unfällen größerer Art. Dies durften wir schon selber miterleben. Unsere Tochter ist einst in der Badewanne ausgerutscht und auf den Ellenbogen gefallen. Da sie ziemlich starke Schmerzen hatte, führen wir mit ihr sofort ins Krankenhaus. Zwischen Unfall und Krankenhaus waren für uns nur knapp 15 Minuten vergangen. Doch mit den Ärzten zog sich die Prozedur für unsere Kleine ziemlich lange hin.

Das Problem ist die Diagnose, denn bei Sturzverletzungen sind Knochenbrüch bei Kindern unter Umständen äußerst schwer zu diagnostizieren. Der Grund ist relativ einfach zu verstehen, weil Kinder sich im ständigen Wachstum befinden und sich ihre Anatomie von der eines Erwachsenen im Detail stark unterscheidet. Bereits kleine Fehlstellungen, wie beispielsweise in unserem Fall mit dem Ellenbogen-Gelenk, können auf verschiedene Probleme hindeuten. Eine Verstauchung, eine Verrenkung, ein Bruch? Bei der ärtzlichen Diagnose kann es daher vor allem bei sehr kleinen Knochenbrüchen zu einer Fehldiagnose kommen. Dies belegen auch die Ergebnisse von den Schlichtungsstellen der norddeutschen Ärztekammern. Diese hatten 189 Fälle zu beurteilen, in denen es insbesondere um Brüche ging. Bei 64 Prozent dieser Beurteilungen lagen tatsächlich ärztliche Fehleinschätzungen vor, was doppelt so häufig gegenüber dem Durchschnitt aller Schlichtungsverfahren ist.

In unserem Fall wurden von der ambulanten Notfallaufnahme der Universitätsklinik Köln die Ergebnisse der Röntgenuntersuchung sogar zu einer Professur für Kindermedizin weitergeleitet, deren Professor sich auf Knochenbrüche bei Kindern spezialisiert hatte. Das ganze dauerte vornehmlich durch den Aufbau einer Verbindung zum besagten Professor, der sich sowohl über Telefon als auch das Internet mit den Kollegen vor Ort austauschen durfte. Am Ende stellte sich Gott sei dank heraus, dass es sich nur um eine ziemlich schmerzhafte Prellung bei unserer Tochter handelte.

Die Ärzte machten uns dabei jedenfalls bewusst, wie schwierig es sein kann einen Knochenbruch bei einem Kind zu entdecken. Der Ellenbogen wurde anhand des Röntgenbildes entsprechend auch auf mögliche Fehlstellungen untersucht, was sich zum Glück nicht bewahrheitete. In der Endbetrachtung dieses unglücklichen Vorfalls standen wir als Familie zumindest auf der sicheren Seite, zumal wir in der Nähe des Universitätsklinikums und der angeschlossenen Kinderklinik wohnen, wo man sich eben auf solche Fälle spezialisiert hat. Problematisch wird es sicherlich, wenn man in einer kleinen Stadt oder auf dem Land wohnt. Hier stehen nicht immer Experten zur Verfügung, aber über das Internet lassen sich auch für die kleineren Kliniken Experten zu Rate ziehen. Im Zweifelsfall hilft es hier, falls kein entsprechender Experte zur Hand ist, auch eine Zweitmeinung einzuholen.

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Eltern & Familie, Gesundheit & Ernährung

Vorbild Übergewicht

Der Gesundheit wegen achte ich als Mutter so gut es geht auf eine gesunde Ernährung unserer Familie. Sicherlich bin ich damit nicht alleine, denn eine gesunde Ernährung ist nicht nur für die Kinder wichtig. Als Eltern muss dabei ein gutes Vorbild sein und manchmal auch auf einiges verzichten. Dies ist aber nicht nur der eigenen Figur zu liebe gut so.

So fand man jetzt heraus, dass Töchter ein zehnfach höheres Risiko haben übergewichtig zu werden, wenn die Mutter stark übergewichtig ist. Zu dicke Väter hingegen übertragen dies nur als sechsfach erhöhtes Risiko auf ihre Söhne, was auch noch ein beachtlicher Faktor ist. Herausgefunden haben dies Wissenschaftler der Peninsula Medical School im südenglischen Plymouth. Dabei vermutet man weniger genetische Ursachen dafür, sondern auf die Tatsache, dass Töchter den Lebensstil ihrer Mutter und Söhne den ihres Vaters entsprechend kopieren. Ein solcher Zusammenhang schien bei der Vater-Tochter- bzw. Mutter-Sohn-Beziehung zu fehlen.

Das das Essverhalten in der Kindheit geprägt wird, darüber hatte ich ja bereits geschrieben. Interessant ist hierbei, in wie fern die einzelnen Elternteile doch einen prägenden Eindruck auf ihre Kinder auswirken. Und am Ende bleibt mir nur noch zu sagen übrig: meiner Tochter und ihrer Gesundheit zu liebe werde ich auch zukünftig auf das eine oder andere Stück Schokolade verzichten. Dies tut meiner Gesundheit und Figur auf Dauer sicherlich auch gut. Aber es ist dabei auch wichtig, dass ich ihr beibringe, dass man mal ein Stückchen naschen darf ohne es zu übertreiben. Denn ganz ohne etwas Süßes geht es auf Dauer sicherlich nicht.

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Eltern & Familie, Gesundheit & Ernährung

Stillen, Fisch und alte Möbel schützen vor Allergien

Das Stillen eine positive Wirkung auf Babys hat ist mittlerweile bekannt. So schützt das Stillen Kinder vor Allergien, wenn die Mütter mindestens vier bis sechs Monate lang ausschließlich stillen. Die Muttermilch hat somit einen positiven Einfluss auf das Kind und bei kurzfristigen Stillproblemen gibt es ebenfalls Rat: das Ausleihen einer Milchpumpe, Hilfsmittel wie Brusthütchen, spezielle Kompressen und Brustwarzensalben.

Die Mütter ihrerseits müssen dabei aber auch auf ihre Ernährung achten. So ist eine ausgewogene und nährstoffdeckende Ernährung wichtig. Falls die Nährstoffzufuhr aber nicht ausreicht, empfiehlt es zusätzliche Vitamine wie Folsäure und Mineralstoffe wie Jod einzunehmen. Die zusätzlichen Vitamine helfen auch der Mutter, damit diese sich nicht zu schnell “ausgelaugt” fühlt.

Mittlerweile weiß man ferner, dass das kindliche Allergierisiko gesenkt werden kann, wenn man während der Schwangerschaft und in der Stillzeit häufig Fisch isst.

Weiterhin sollten werdende Eltern den Kauf neuer Möbel und das Renovieren auf später aufschieben. Neue Möbel können flüchtige, organische Verbindungen, wie z.B. Formaldehyd freisetzen. Durch Maler- und Renovierungsarbeiten können ebenfalls freigesetzte Schadstoffe das Risiko für allergische Erkrankungen erhöhen. Dies betrifft insbesondere Asthma.

Da viele Eltern aber vor der Geburt bereits das Kinderzimmer für die Ankunft des Nachwuchses vorbereiten wollen, ist gerade das mit den Renovierungsarbeiten und den neuen Möbeln problematisch. Doch dies kann man bereits im Voraus gut planen. Die neuen Babymöbel sollten sowieso rechtzeitig aufgebaut werden, damit sie vor der Geburt ausreichend “ausgelüftet” werden. Der rechtzeitige Aufbau hat aber auch den Vorteil, dass man nicht in Panik verfällt, wenn das Kind früher als geplant kommt. Wenn die Möbel rechtzeitig aufgebaut sind, kann man sich anschließend voll und ganz dem neuen Erdbewohner widmen.

Außerdem ermöglichen solche Vorbereitungen sich auf die neue Situation einzustellen und seiner Vorfreude Ausdruck zu verleihen. Prinzipiell sind dies Arbeiten, die der zukünftige Vater übernehmen kann, damit die Mutter sich nicht überanstrengt und die Dämpfe einatmen muss. Schließlich ist auch das ungeborene Kind – trotz des Schutzes im Mutterleib – sehr anfällig.

Ganz ohne neue Möbel geht es vor der Geburt leider nicht. Alternativ kann man auf Second-Hand-Ware zurückgreifen. Doch viele Eltern wollen das nicht. Mit anderen Anschaffungen hingegen kann man sicherlich bis nach der Geburt warten.

Persönlich hatten wir vor der Geburt unserer Tochter alles ca. vier Wochen vorher aufgebaut. Dadurch konnten – wie bereits erwähnt – die Möbel auslüften, wir brauchten uns “nur noch” Sorgen um die Geburt machen und es spiegelte unsere Vorfreude wieder.

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Entwicklung & Erziehung, Gesundheit & Ernährung

Bildungsstand hat Einfluß auf die Gesundheit

Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln auf der Basis einer Repräsentativ-Befragung des Robert-Koch-Instituts hat herausgefunden, dass gebildete Kinder gesünder leben.

Dabei zeigte sich, dass von den befragten Hauptschülern mehr als die Hälfte raucht. Kinder aus Nichtraucher-Familien greifen erstaunlicherweise ebenso häufiger zur Zigarette als solche von anderen Schultypen. Bei den Gymnasiasten hingegen raucht nur knapp ein Drittel regelmäßig.

Aber auch das Einkommen und der Bildungsstand der Eltern sowie das Gesundheitsbewusstseins in der Familie haben Einfluss auf die Gesundheit von Kindern. Familien mit einem Nettoeinkommen  unter 1.000 Euro im Monat haben häufiger Übergewicht, rauchen eher und schicken ihre Kinder seltener zu den Vorsorgeuntersuchungen als besser situierte Eltern. Für die Kinder beginnt dann ein Teufelskreis. Kranke Kinder werden zunächst oftmals später eingeschult, erbringen später schlechtere schulische Leistungen und besuchen seltener ein Gymnasium.

Es zeigt sich, dass hier ein besonderer Handlungsbedarf besteht. Denkbar wäre es Institutionen wie Kindertagesstätte, Schule oder Vereine mit ein zu binden. Schon hier kann man den Kindern Gesundheitsbewusstsein beibringen durch Koch- und Gesundheitskurse. Den Kindern sollte Gesundheit von Anfang an näher gebracht werden, damit sie es dauerhaft als etwas Selbstverständliches ansehen.

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Baby & Kind, Gesundheit & Ernährung

Ruhe wichtig bei Gehirnerschütterung

Kinder toben gerne und viel. Da sind Unfälle vorprogrammiert, die auch mal mit schwereren Verletzungen einhergehen können wie z.B. einer Gehirnerschütterung. Hierbei reicht sogar schon ein ungünstiger Sturz vom Klettergerüst oder vom Fahrrad.

Nach einem Sturz sollte man sich einen schnellen Überblick über die Lage verschaffen: Ist der Gestürzte ansprechbar? Hat er eine Wunde am Kopf oder weist er sonstige Verletzungen auf? Gibt es Symptome wie Schwindel, Übelkeit oder Kopfschmerzen?

Bei kleineren Kindern, die noch nicht sprechen können, ist die Beobachtung wichtig. Entscheidend sind hierbei die ersten 24 Stunden, den in dieser Zeit treten die entscheidend Symptome in der Regel auf. In jedem Fall ist es wichtig, dass man nach einem schwerwiegenden Sturz einen Arzt aufsucht. Dieser kann dann am ehesten feststellen in wie fern Verletzungen vorliegen oder nicht. Gerade bei kleinen Kindern ist dies wichtig zumal auch innere Organe wie eben das Gehirn betroffen sein können.

Liegt nun eine Gehirnerschütterung vor, müssen bei Kindern strengere Regeln beachtet werden als bei Erwachsenen. Kinder brauchen nach einer Gehirnerschütterung absolute Ruhe. Diese bedeutet, dass sich das Kind weder körperlich noch geistig anstrengen darf. Aber auch einfache Tätigkeiten sollten unterlassen werden, da dies der Regeneration schadet.

Es gilt also absolute Ruhe und keinerlei Anstrengungen zu vollziehen. Persönlich hatte unsere Tochter – kleinerer Stürze zum Trotz – noch keine Gehirnerschütterung erlitten. Doch irgendwann kann es einen doch mal treffen, selbst wenn es nur ein kleiner Sturz ist. In einem solchen Fall ist es wichtig schnell und adäquat zu reagieren sowie die entsprechende Regeneration anschließend zu unterstützen.

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Eltern & Familie, Gesundheit & Ernährung

Passiv rauchen erhöht späteres Herzinfarkt-Risiko bei Kindern

Das Passivrauchen schädlich ist und dies vor allem auf Kinder zutrifft ist nichts Neues. Schon alleine, weil das Risiko für das Auftreten des plötzlichen Kindstod (SIDS) erhöht ist, sollten Eltern Kinder niemals Passivrauchen lassen. Durch das Passivrauchen ergeben sich für die Kinder so einige gesundheitliche Risiken.

Die Giftstoffe im Tabakrauch sind gerade für Kinder sehr gefährlich. Kinder entwickeln sich noch und wachsen, was auch ihre Organe betrifft. Durch das Passivrauchen können diese aber schwer geschädigt werden, wie z.B. die Lunge und dadurch dauerhaft nicht richtig funktionieren.

Dies ist besonders fatal, weil Kinder eine höhere Atemfrequenz aufweisen und ihr Körper noch nicht genügend ausgereift ist, um Giftstoffe abzubauen. Die Folge ist, dass Kinder beim Passivrauchen eine wesentlich höhere Konzentration an Giftstoffen aufnehmen als Erwachsene. In kürzester Zeit würde das Kind bei dauerhaftem Passivrauchen eine gewaltige Menge an Schadstoffen aufnehmen.

Passivrauchen erhöht auch das Herzinfarkt-Risiko bei Kindern im Erwachsenenalter. So fand man jetzt heraus, dass sich durch den Zigarettenrauch Ablagerungen in den Blutgefäßen von  Kindern entwickeln können.

Dies wurde von Wissenschaftlern der Universität Ulm und des Landesgesundheitsamtes in Stuttgart bei Routinechecks von 383 Viertklässlern herausgefunden.

Aber es gibt noch weitere gesundheitliche Risiken die durch das Passivrauchen entstehen. Kinder aus Raucherhaushalten sind wesentlich öfter krank. Und bei alledem darf nicht vergessen werden, dass das elterliche Rauchen das Krebsrisiko der Kinder erhöht.

Im Sinne einer gesunden und förderlichen Entwicklung von Kindern sollte Eltern das Rauchen sein lassen. Auch die Kinder nehmen es sicherlich dankbar an, wenn die Eltern nicht frühzeitig an Krebs oder anderen Krankheiten sterben, die durch das Rauchen verursacht worden sind. Und es gibt noch einen Grund für den Rauchstopp: So ermittelte eine US-Studie, dass Kinder gar nicht erst anfangen zu Rauchen, wenn ihre Eltern damit aufhören.

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Baby & Kind, Gesundheit & Ernährung

Kleine Pikser sind schnell vergessen

Babys müssen in ihren ersten Lebensmonaten so einige Impfungen überstehen. Die meisten vorgesehenen Impfungen sind in der Regel bis zum 18. Lebensmonat überstanden. Und das ist auch gut so, denn bis zu diesem Alter verschwinden unangenehme Erinnerungen noch ziemlich schnell. Daher sollte man Impfungen nicht zu lange heraus zögern.

Bei den Spritzen leiden die Eltern oft mehr als die Kleinen selbst. Die Angst überträgt sich oftmals auf die Kinder, wodurch das Impfen anstrengend wird. Am besten geht immer der Elternteil mit, der beim Impfen weniger verkrampft ist.

Und schließlich sollte man sich einmal vor Augen führen, dass so ein Piks im Vergleich zum Ausbruch einer Krankheit unter Umständen wesentlich harmloser ist. Den die Folgen mancher Krankheiten sind weitaus schlimmer als ein kleiner Piks.

Persönlich sind wir froh, dass wir fast alle Impfungen durch haben. Aufgrund der Tatsache, dass wir viel in der Natur unterwegs sind, haben wir uns zusätzlich für eine Zeckenschutzimpfung für die ganze Familie entschieden. Ich bin schon sehr darauf gespannt, wie die Impfung mit einer Zweijährigen verlaufen wird. Ich werde mich vermutlich an die Zeiten zurück entsinnen, wo dies wesentlich problemloser ablief. Aber vielleicht wird unsere Kleine alles auch ganz tapfer durchstehen.

Zumindest bei unserem Kinderarzt gab es nach jedem Pikser ab dem ersten Lebensjahr eine Belohnung in Form von Gummibärchen. Da war der Pikser eh ganz schnell wieder vergessen.

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