Produkte & Tests, Spielen & Lernen

Ein nicht alltägliches Puppenhaus

Puppenhäuser: Wer kennt sie nicht aus seiner eigenen Kindheit? Zumindest als Mädchen besaß man in der Regel ein Puppenhaus, wobei diese meistens eher funktionell waren und optisch einem Standard entsprachen. (more…)

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Angel Cat Sugar – der neue Trend aus Japan

Alle Eltern mit kleinen Töchtern kennen “Hello Kitty. Wem dieses Wesen dank einer cleveren Lisenzierungspolitik und einer ausgereiften Marketingstrategie noch nicht über den Weg gelaufen ist, muss die Welt mit anderen Augen betrachten. Jetzt aber bahnt sich mit Angel Cat Sugar eine ernstzunehmende Konkurrenz aus dem eigenen Hause an. Auch dieser süßen Katze bin ich schon einige Male begegnet und unsere Wege treffen sich immer häufiger.
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Surftipp: Junior Living

Bei dem Wort Kinderzimmer kommen vielen Eltern als erstes die Gedanken Chaos, Funktionalität, Spielzeug, Klamotten und viel Stauraum, um alles schnellst möglich nach einem langen Tag wieder beseitigen zu können in den Kopf. Aber auch Farben und Formen spielen hierbei eine wichtige Rolle. Die Kinder und man selber möchte sich darin wohlfühlen. (more…)

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Babygeschirr “mOmma” für stilbewusste Eltern

Kindergeschirr gibt es reichlich, doch dies sieht meistens eher schlicht aus und folgt dem Gedanken seinen Zweck zu erfüllen. Sicherlich lässt sich für den richtigen Preis design-technisch immer etwas Ausgefallenes an Kinder-/Babygeschirr finden. TOMY schafft jetzt mit dem seiner „mOmma“-Serie Abhilfe: Babygeschirr in einem einzigartigen Design zu einem bezahlbaren Preis.
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Bei Kindersachen auf Prüfsiegel achten

Kündigt sich ein Kind an, eröffnen sich für Eltern nicht nur neue Herausforderungen, sondern jeden Tag auch neue Shopping-Welten. Eine davon umfasst definitiv den Bereich Kinderbekleidung. Kinder wachsen in den ersten Jahren unheimlich schnell. Als Elternteil verbringt man daher viel Zeit damit, regelmäßig nach Kinderklamotten zu schauen.

Ältere Kinder lieben bunte und ausgefallene Klamotten. Doch beim Klamottenkauf sollten Eltern sehr achtsam sein, denn gerade bunte und kuschelige Fasern können unnötige Zusatzstoffe enthalten. Die empfindliche Baby- und Kinderhaut kann mit Reizungen und Allergien reagieren. In diesem Fall sollten Eltern sich auf ihren Geruchssinn verlassen. Eigenartige Gerüche oder ein Stechen in der Nase sind bereits erste Hinweise auf umwelt- oder gesundheitsschädliche Substanzen in oder auf der Bekleidung.

Einen weiteren Hinweis liefert auch das Prüfsiegel TOXPROOF, welches durch den TÜV Rheinland vergeben wird und über eine erhöhte Schadstoffbelastung von Textilien unter dem gesetzlichen Mindeswert informiert. Ebenfalls hilfreich ist das SG-Zeichen (SG = schadstfoffgeprüft). Es lässt sich bei Schuhen und Lederbekleidung finden und besagt, dass in der Herstellung keine krebserregenden Azofarbstoffe und andere Substanzen verwendet worden sind, die Allergien auslösen können.

Besonders bekannt ist auch das Siegel “Textiles Vertrauen – schadstoffgeprüfte Textilien nach Öko-Tex Standard 100“.  Hierbei handelt es sich ebenfalls um ein unabhängiges Prüf- und Zertifizierungssystem für textile Produkte. Der Öko-Tex-Standard 100 weist dabei auf schadstoffgeprüfte Textilien hin. Es handelt sich hierbei um einen weltweit einheitliche Standard, herausgegeben von der „Internationalen Gemeinschaft für Forschung und Prüfung auf dem Gebiet der Textilökologie”. In Sachen, die mit diesem Label ausgezeichnet sind, wurde nachgewiesen, dass diese die aufgestellten Grenzwerte für bestimmte gesundheitsgefährdende Schadstoffe unterschreiten. Die Prüfkriterien umfassen neben den gesetzlich verbotenen und reglementierten Substanzen, auch Parameter zur Gesundheitsvorsorge sowie bekanntermaßen gesundheitsgefährdende Substanzen, die vom Gesetzgeber jedoch nicht erfasst sind. Die Grenzwerte werden dabei jährlich entsprechend angepasst und erweitert.

Als Empfehlung und echte Alternative dienen Öko-Textilien. Diese sind nicht nur gut für die Haut und damit gesundheitsfreundlich, sondern auch umweltfreundlich. Öko-Textilien bestehen üblicherweise aus Leinen oder Baumwolle. Diese Materialien bieten den Vorteil, dass Kinder beim Spielen nicht sofort ins Schwitzen geraten, da die Bekleidung durch die natürlichen Stoffe atmungsaktiv sind und genauso strapazierfähig wie chemisch hergestellte Materialien und Kunstfasern.

Beim Kauf neuer Kleidung gilt generell: Vor dem ersten Tragen zumindest einmal durchwaschen. Dadurch werden die meisten wasserlöslichen Giftstoffe bereits ausgeschwemmt. Neue Textilien immer mit ähnlichen Farben waschen, um ein mögliches Verfärben zu vermeiden. Die Waschtemperatur richtet sich nach den Hinweisen auf den Pflegeetiketten, wo sich ebenso alle übrigen Pflegehinweise für das entsprechende Kleidungsstück finden lassen. Hygienisch sauber wird Kleidung aber erst ab 60 Grad Celsius. Zumindest ein Großteil der Babybekleidung sollte dies mitmachen, wenn es sich um einigermaßen qualitative Ware handelt. Der Blick auf das Etikett lohnt sich also auch vor dem Gang zur Kasse.

Öko-Textilien und andere unbedenkliche Kleidung lässt sich dabei nicht nur im Einzelhandel finden. Bei entsprechender Suche und ein wenig Zeit finden sich spezialisierte Anbieter auch im Internet, die eine breite und große Produktpalette anbieten. Die meisten größeren Onlnie-Versandhändler haben mittlerweile Öko-Textilien mit in ihr Sortiment aufgenommen. Schließlich haben Eltern nicht immer Lust oder Zeit, um auf der Suche nach dem passenden Teil mit den Kindern von Geschäft zu Geschäft zu hetzen.

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Sichere Möbel für Kinder

Irgendwann wird jedes Kind mobil und geht dann auf Entdeckungsreise. Angefangen beim Krabbeln bis hin zum Toben und Schränke ausräumen.

Dabei sind “kindersichere” Möbel wichtig vor allem im Kindeszimmer. Hierbei sollten Eltern beim Kauf auf einige Punkte achten. Zunächst einmal ist eine gute Verarbeitung wichtig. Kindermöbel sollten zudem über abgerundete Ecken und Kanten verfügen. Beim Kauf der Möbel bietet auch das GS-Zeichen der TÜV Rheinland LGA einen guten Anhaltspunkt. Dieses garantiert den Eltern, dass ein Möbelstück die unabhängigen Sicherheitsprüfungen bestanden hat.

Bei Gitterbetten sollten Eltern darauf achten, dass der Körper des Kindes nicht zwischen die Stäbe passt. Kinder könnten mit dem Kopf in den Gitterstäben hängen bleiben, zumal ihr Kopf proportional gesehen größer ist als ihr Körper. Ferner haben in einem Kinderbett hervorstehende Klammern, Schrauben oder lösbare Kleinteile nichts zu suchen. Diese bergen die Gefahr von Verletzungen oder könnten verschluckt werden.

Die meisten Gitterbetten “wachsen” heutzutage mit, d.h. die Liegefläche ist höhenverstellbar. Sobald die Kinder mobil werden, kommt die Liegefläche ganz nach unten. Dabei sollte eine Übersteigshöhe von mindestens 60 cm verbleiben, damit das Kind nicht herausfallen kann.

Wenn die Kinder älter werden, kaufen die meisten Eltern Hochbetten z.B. mit Rutsche Zelt oder Vorhängen. Hierbei sollten Eltern darauf achten, dass die Kinder im Sitzen nicht über die Brüstung des Etagenbettes kippen können. Zudem hat ein Hochbett nichts in der Nähe eines Fensters zu suchen und sollte immer weit genug davon aufgebaut werden.

Möbel Beim Kauf des Hochstuhls sollten Eltern auf eine breite Standfläche achten, um die Kippsicherheit zu gewährleisten. Die Rückenlehne sollte mindestens 25 cm hoch sein sowie über einen Bauchbügel mit Schrittgurt verfügen. Das Kind soll schließlich bequem im Hochstuhl sitzen. Der Schrittgurt verhindert zudem das Durchrutschen des Kindes.

Hochstühle mit Rollen sind mit besonderer Vorsicht zu genießen. Mehr als zwei Rollen an einem Hochstuhl sind nicht erlaubt. Diese sollten zudem feststellbar sein, da die Stühle sonst leicht verschoben werden können.

Beim Kauf unseres Hochstuhls haben wir uns vorher entsprechende Testberichte durchgelesen. Gerade die Kippsicherheit war uns wichtig sowie die Tatsache, dass der Stuhl mitwächst.

In einem Haushalt mit Kindern sollten Regale und Schränke zudem mit Winkeln an den Wänden befestigt werden. Auch Schubladensicherungen sind hilfreich. Diese verhindern einerseits, dass Kinder an gefährliche Gegenstände kommen und andererseits können sie sich nicht die Finger klemmen. Letzteres gehört aber vielleicht zum Lernprozess dazu und lässt sich nicht immer vermeiden. So haben wir persönlich nicht alles Schubladen gesichert, denn unsere Tochter soll auch so lernen, dass sie nicht überall ran darf.

Prinzipiell sollten Eltern darauf achten, in wie fern die Möbel mitwachsen. Gute Möbel tun dies in der Regel, so dass man sich nicht ständig mit neuen Anschaffungen herumplagen muss. Zwar mag der Anschaffungspreis dabei oftmals etwas höher liegen, aber die Qualität und Langfristigkeit rechnen sich dafür schnell.

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Babyschnuller mit Bisphenol-A-belastet

Der BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland hat Babyschnuller getestet. Dabei kam heraus, dass viele Babyschnuller mit hormonell wirksamen Chemikalien belastet sind. In den zehn getesteten Schnullern wurde Bisphenol A nachgewiesen, welches in Verdacht steht Unfruchtbarkeit, Schädigung der Gehirnentwicklung und Brustkrebs hervorzurufen.

Gerade Säuglinge und Kleinkinder reagieren empfindlich auf solche hormonartigen Stoffe. Bei ihnen entwickeln und wachsen die Organe noch und Hormone haben hier einen wichtigen Einfluss darauf. Die künstlichen Hormone können das empfindliche Gleichgewicht der natürlichen Hormone stören.

Bei dem Test wurde die höchste Konzentration von Bisphenol A in den Kunststoffschildchen festgestellt, die den eigentlichen Schnullersauger halten. Dabei bestanden neun von zehn Kunststoffschildchen aus Polycarbonat, bei dessen Herstellung Bisphenol A eingesetzt wird. Dabei wurden Konzentrationen von Bisphenol A zwischen 200 und fast 2300 Milligramm pro Kilogramm festgestellt in den Schildchen.

Aber auch in verschiedenen Saugteilen wurde dieses Hormon gefunden. Darunter befinden sich die Latex-Schnuller von Babysmile, Dentistar, Babylove und NUK. Bei den untersuchten Silikon-Schnullern befand sich in einem Schnuller von Avent dieses Hormon, wo bei bei den Silikon-Schnullern die Werte zwischen 80 und 400 Milligramm pro Kilogramm lagen.

Man vermutet, dass das Bisphenol A aus den Hartkunststoff-Schildchen in den weichen Saugteil diffundiert ist. Bisphenol A besitzt eine hohe Mobilität. Ferner hatten wiesen Sauger mit einer hohen Bisphenol-A-Konzentration eine ebenso hohe Konzentration der Chemikalie in den Kunststoffschildchen auf. Durch den BUND wird ferner angenommen, dass Bisphenol-A bereits in den Ausgangmaterialen verwendet worden ist.

Sicherlich sollten Kinder nur den Sauger in den Mund nehmen. Doch jeder der sich mit kleinen Kindern auskennt, weiß dass Kinder gerne alles in den Mund hinein stecken. Davon sind selbst die Kunststoffschildchen nicht ausgeschlossen. Aber selbst beim Saugen sind die Kinder im ständigen Kontakt mit den Kunststoffschildchen, da dieses die Lippen berührt.

Wer mehr zu diesem Thema und zu den getesteten Produkten erfahren möchte, kann dies hier tun.

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Im Test: Stoffwindeln von “itti bitti”

Mittlerweile hatten wir ausreichend Zeit, um unsere “bitti d’lish Snap In One” und die “bitti d’lish All In One” Stoffwindeln zu testen.

Mein erster Eindruck: Diese Stoffwindeln sind genau das, was wir eigentlich schon sehr lange gesucht haben. Im Prinzip braucht man nur die inneren Einlagen austauschen, wenn diese nach einiger Zeit nass geworden sind. Die Stoffwindel selbst bleibt dabei nahezu trocken und es dringt keine Flüssigkeit nach außen. Eine zusätzliche äußere Schicht wie bei unseren bisherigen Stoffwindeln ist vom Hersteller deswegen gar nicht vorgesehen. Anstelle einer Plastik- oder Gummihülle ist die Stoffwindel außen wirklich flauschig weich.

Von der Passform sind wir auch sehr positiv überrascht. Beim Anlegen erschien uns die Windel am Anfang etwas eng, aber dieser erste Eindruck täuschte. In der Bewegung erkannten wir sofort, dass sie bei unserer Tochter perfekt saß. Von diesen Stoffwindeln bekam unser Kind auch keinerlei Abdrücke, wie es oftmals der Fall bei den gummibandartigen Bündchen anderer Stoffwindeln der Fall ist. Dieser angenehme Effekt beruht vermutlich ebenso auf den weichen Materialen, die hier verarbeitet worden sind. Insgesamt sind die Stoffwindeln sehr weich und die Nähte sind gut verarbeitet. Bei “itti bitti” setzt man laut eigener Aussage in der Produktion auf eine hohe Qualität des verwendeten Materials. Dafür lässt man die Windeln sogar von einem kleinen Familienunternhemen herstellen und achtet auf faire Preise. Diese Qualität macht sich meines Erachtens nach – wie bereits angedeutet – schnell bemerkbar.

Wenn die Windeln einmal gewaschen werden müssen oder die einzelnen Einlagen ausgetauscht werden, ist das Einsetzen neuer Einlagen problemlos möglich. Das System funktioniert mit einfachen Druckknöpfen, die man bei “itti bitti” intelligenterweise entsprechend farblich zu den Stoffwindeln gestaltet hat. So kommt Gelb auf Gelb oder Lila auf Lila.

Einzig die Preise für die Anschaffung der Stoffwindeln können den einen oder anderen Käufer abschrecken. Doch bei genauerer Überlegung relativieren sich diese gegenüber herkömmlichen Wegwerfwindeln sehr schnell. Zunächst benötigt man nur eine Grundausstattung an Stoffwindeln und sucht sich seine Lieblingsfarben aus. Anschließend benötigt man nur noch die entsprechenden Einlagen. Diese müssen regelmäßig gewaschen werden, nehmen aber aufgrund ihrer geringen Größe nicht viel Platz in der Waschmaschine ein. Und bei kleineren Geschäften reicht in jedem Fall eine 30° Wäsche aus – und diese einfache Wäsche muss man im Haushalt mit Kindern sehr regelmäßig zu waschen.

Ausserdem sollen Stoffwindeln dabei helfen, dass Kinder schneller trocken werden. Sie lernen, dass das Nasse unangenehm ist auf ihrer Haut: Es ist kalt, nass und brennt vielleicht ein wenig. Aus diesen Aspekten heraus ergibt sich am Ende eine ziemlich große Preisersparnis – vor allem wenn man bedenkt, wie teuer Wegwerfwindeln auf die Dauer sind.

Die Stoffwindeln von “itti bitti” bieten gegenüber den herkömmlichen Wegwerfwindeln auch auf kurzen Reisen einen Vorteil. Sie nehmen wesentlich weniger Platz im Gepäck ein, da man nur ein bis zwei Stoffwindlen sowie Einlagen benötigt – sofern eine Waschmaschine am Urlaubsort verfügbar ist.

Mein Fazit: Sollten wir in Zukunft weiteren Nachwuchs haben, wäre dies eine wirklich sinnvolle Anschaffung. Unser Plan mit Stoffwindeln zu wickeln wird mit den Windeln von “itti bitti” realistisch und einfach – so wie wir es uns wünschen. Die Frage ist nur, ob es uns bis dahin möglich sein wird, die Windeln hier in Deutschland zu erwerben oder ob wir sie anderweitig beziehen müssen. Der australische Hersteller steht derzeit noch vor dem Verkaufsstart in Deutschland. Wir können daher nur hoffen, dass die Handelsketten und Babyartikel-Fachhändler diese wunderbaren Stoffwindeln in ihr Programm für 2010 mit aufnehmen werden.

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Baby & Kind, Entwicklung & Erziehung, Produkte & Tests

Das Problem mit den Stoffwindeln

Vor der Geburt unserer Tochter hatten wir beschlossen, dass wir sie ausschließlich mit Stoffwindeln wickeln. An sich ein guter Plan, der sich mit der Zeit jedoch bei uns erledigt hatte. Der Grund lag vor allem darin, dass es in Deutschland ziemlich schwierig ist, ein vernünftiges und praktisches Wickelsystem zu erstehen.

Doch zurück zum Anfang. Ja, prinzipiell hatten wir mit Stoffwindeln angefangen, unsere kleine Tochter regelmäßig zu wickeln. Je größer unsere Tochter jedoch wurde, umso schwieriger wurde es sie zu wickeln. Einerseits strampelte sie zu viel umher, andererseits wurden die Stoffwindeln von der Größe her viel zu schnell zu klein, wodurch die Windeln nicht mehr so viel Flüssigkeit aufsaugen konnten. Die Stoffwindeln hatten wir zwar immer mit einer Einlage ausgelegt, so dass wir größere “Geschäfte” problemlos entsorgen konnten.

Jedoch kam über kurz oder lang das Problem auf, dass wir diese Einlagen im Handel nur sehr schwer kaufen konnten. Den dort, wo wir sie ursprünglich gekauft hatten, kamen wir zumindest für unseren persönlichen Bedarf nicht immer auf den Mindestbestellwert, damit die Versandkosten von ca. fünf Euro pro Bestellung entsprechend reduziert wurden. Dieser Online-Versandhandel rechnete sich für uns nicht, natürlich hätten wir unglaublich große Pakete bestellen können, doch wo hätten wir das lagern sollen?

Die Alternative zu den klassischen Stoffwindeln waren vorgefertigte Wickelsysteme: Windelhöschen mit separater Einlage. Aber auch hier war die Auswahl recht eingeschränkt. Vor allem farblich bewegten wir uns bei unseren Anfängen im langweilig monotonen Bereich von creme-weiß über beige bis leicht bräunlich. Trister ging es kaum noch – vor allem für kleine Kinder – und ihre Eltern brauchen farbliche Abwechslung. :(

Auf der Messe “Kind und Jugend 2009” wurden wir jedoch eines besseren belehrt. Für das kommende Jahr geht jedoch einiges: Zahlreiche Anbieter zeigten uns praktische Wickelsystem in den schönsten und buntesten Farben und Designs. Auch funktionell scheinen die meisten Hersteller das zu bieten, was wir hier in Deutschland vergeblich gesucht haben. Vor allem hinsichtlich Trainingshosen zum Trocken werden gab es ein interessantes Angebot. Wie wir in Erfahrung bringen konnten, haben die meisten ausländischen Anbieter leider keine Vertriebspartner in Deutschland, was wirklich schade ist. Vielleicht lesen einige Kaufhausketten, Shop-Betreiber oder Handelsvertreter hier ja mit und werden hellhörig?

Die Firma itti bitti aus Australien war sogar so freundlich und hat uns für unsere Tochter eine Produktprobe mitgegeben. In den nächsten Tagen werden wir diese testen. Zumindest optisch sind diese Stoffwindeln sehr ansprechend und schön bunt. Man kann sie in vielen modischen, bunten Farben erstehen, fast wie ein ganzer Windel-Regenbogen. Wir sind zumindest vom ersten Eindruck und der absolut freundlich auftretenden Geschäftsführerin von itti bitt auf der Messe sehr angetan. Auch das Material scheint sehr hochwertig zu sein. In den nächsten Tagen werde ich noch etwas ausführlicher über die Windeln von itti bitti schreiben, nachdem wir sie ausführlich getestet haben. Bleibt hier im Blog am Ball! :)

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Baby & Kind, Eltern & Familie, Produkte & Tests

Kinderschuhe mit Vorsicht online bestellen

Ordentliche Kinderschuhe kosten relativ Geld, vor allem wenn man bedenkt, dass die Schuhe oftmals spätestens nach einem halben Jahr nicht mehr passen. Da lohnt es sich online nach Schuhen zu schauen um sich günstige Preisvorteile zu sichern. Außerdem erspart so eine Online-Bestellung viel Zeit und Nerven. Dabei sollten Eltern jedoch Vorsicht walten lassen. Das Forschungsteam Kinderfüße-Kinderschuhe hat jetzt zehn Online-Shops von Kinderschuhen auf den Prüfstand gestellt. Dabei kam heraus, dass neun davon mangelhaft sind.

Das Problem bei den meisten Online-Shops ist, dass die Kinderschuhe oftmals in zu kurzen Größen geliefert werden. Trotz dem Vermessen der Füße und dazugehörigen online-Tabellen sind die im Nachhinein gelieferten Schuhe zu klein.

So bestellte man bei dem Forschungsteam Kinderfüße-Kinderschuhe bei den unterschiedlichen Online-Shops Kinderschuhe in der Größe 30. Diese Größe war auch auf den Schuhen aufgewiesen. Beim Nachmessen jedoch stellten die Forscher fest, dass die Innenlängen in neun von zehn Fällen zu kurz waren.

Das Problem haben vor allem die Kinder. Zu kleine Schuhe können die Kinderfüße schädigen. Leider können die Kinder nicht immer sagen, ob ein Schuh nun drückt oder nicht und zwängen sich daher oftmals einfach rein.

Um dennoch online zu bestellen, sollten Eltern versuchen sich zu erkundigen, wie groß die Innenlänge ausfällt. Und um dann den passenden Schuh online zu finden, lässt sich eine einfache Rechenregel anwenden: Fußlänge + 12 (max. 17)mm = passende Schuhinnenlänge.

Fraglich bei dem ganzen bleibt am Ende, ob sich hohe Rücksendequoten für solche Online-Shops lohnen. Denn auch diese müssen am Ende viel Zeit und Geld in die Reklamation stecken und haben zusätzlich einen unzufriedenen Kunden mehr.

Persönlich haben wir noch keine Schuhe online bestellt. Oftmals kaufen wir die Schuhe spontan im Laden, wenn sie gerade im Angebot sind. Doch dies geht vermutlich nur solange bis unsere Tochter ihren eigenen Willen und Geschmack bezüglich Schuhe entwickelt. Solange das Mitbestimmungsrecht aber noch nicht vorhanden ist, werden wir die Schuhe wohl auch weiterhin im Laden kaufen.

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