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Kat am 29.01.2010 um 12:35 Uhr.
Irgendwann wird jedes Kind mobil und geht dann auf Entdeckungsreise. Angefangen beim Krabbeln bis hin zum Toben und Schränke ausräumen.
Dabei sind “kindersichere” Möbel wichtig vor allem im Kindeszimmer. Hierbei sollten Eltern beim Kauf auf einige Punkte achten. Zunächst einmal ist eine gute Verarbeitung wichtig. Kindermöbel sollten zudem über abgerundete Ecken und Kanten verfügen. Beim Kauf der Möbel bietet auch das GS-Zeichen der TÜV Rheinland LGA einen guten Anhaltspunkt. Dieses garantiert den Eltern, dass ein Möbelstück die unabhängigen Sicherheitsprüfungen bestanden hat.
Bei Gitterbetten sollten Eltern darauf achten, dass der Körper des Kindes nicht zwischen die Stäbe passt. Kinder könnten mit dem Kopf in den Gitterstäben hängen bleiben, zumal ihr Kopf proportional gesehen größer ist als ihr Körper. Ferner haben in einem Kinderbett hervorstehende Klammern, Schrauben oder lösbare Kleinteile nichts zu suchen. Diese bergen die Gefahr von Verletzungen oder könnten verschluckt werden.
Die meisten Gitterbetten “wachsen” heutzutage mit, d.h. die Liegefläche ist höhenverstellbar. Sobald die Kinder mobil werden, kommt die Liegefläche ganz nach unten. Dabei sollte eine Übersteigshöhe von mindestens 60 cm verbleiben, damit das Kind nicht herausfallen kann.
Wenn die Kinder älter werden, kaufen die meisten Eltern Hochbetten z.B. mit Rutsche Zelt oder Vorhängen. Hierbei sollten Eltern darauf achten, dass die Kinder im Sitzen nicht über die Brüstung des Etagenbettes kippen können. Zudem hat ein Hochbett nichts in der Nähe eines Fensters zu suchen und sollte immer weit genug davon aufgebaut werden.
Beim Kauf des Hochstuhls sollten Eltern auf eine breite Standfläche achten, um die Kippsicherheit zu gewährleisten. Die Rückenlehne sollte mindestens 25 cm hoch sein sowie über einen Bauchbügel mit Schrittgurt verfügen. Das Kind soll schließlich bequem im Hochstuhl sitzen. Der Schrittgurt verhindert zudem das Durchrutschen des Kindes.
Hochstühle mit Rollen sind mit besonderer Vorsicht zu genießen. Mehr als zwei Rollen an einem Hochstuhl sind nicht erlaubt. Diese sollten zudem feststellbar sein, da die Stühle sonst leicht verschoben werden können.
Beim Kauf unseres Hochstuhls haben wir uns vorher entsprechende Testberichte durchgelesen. Gerade die Kippsicherheit war uns wichtig sowie die Tatsache, dass der Stuhl mitwächst.
In einem Haushalt mit Kindern sollten Regale und Schränke zudem mit Winkeln an den Wänden befestigt werden. Auch Schubladensicherungen sind hilfreich. Diese verhindern einerseits, dass Kinder an gefährliche Gegenstände kommen und andererseits können sie sich nicht die Finger klemmen. Letzteres gehört aber vielleicht zum Lernprozess dazu und lässt sich nicht immer vermeiden. So haben wir persönlich nicht alles Schubladen gesichert, denn unsere Tochter soll auch so lernen, dass sie nicht überall ran darf.
Prinzipiell sollten Eltern darauf achten, in wie fern die Möbel mitwachsen. Gute Möbel tun dies in der Regel, so dass man sich nicht ständig mit neuen Anschaffungen herumplagen muss. Zwar mag der Anschaffungspreis dabei oftmals etwas höher liegen, aber die Qualität und Langfristigkeit rechnen sich dafür schnell.
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Kat am 13.10.2009 um 14:13 Uhr.
Der BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland hat Babyschnuller getestet. Dabei kam heraus, dass viele Babyschnuller mit hormonell wirksamen Chemikalien belastet sind. In den zehn getesteten Schnullern wurde Bisphenol A nachgewiesen, welches in Verdacht steht Unfruchtbarkeit, Schädigung der Gehirnentwicklung und Brustkrebs hervorzurufen.
Gerade Säuglinge und Kleinkinder reagieren empfindlich auf solche hormonartigen Stoffe. Bei ihnen entwickeln und wachsen die Organe noch und Hormone haben hier einen wichtigen Einfluss darauf. Die künstlichen Hormone können das empfindliche Gleichgewicht der natürlichen Hormone stören.
Bei dem Test wurde die höchste Konzentration von Bisphenol A in den Kunststoffschildchen festgestellt, die den eigentlichen Schnullersauger halten. Dabei bestanden neun von zehn Kunststoffschildchen aus Polycarbonat, bei dessen Herstellung Bisphenol A eingesetzt wird. Dabei wurden Konzentrationen von Bisphenol A zwischen 200 und fast 2300 Milligramm pro Kilogramm festgestellt in den Schildchen.
Aber auch in verschiedenen Saugteilen wurde dieses Hormon gefunden. Darunter befinden sich die Latex-Schnuller von Babysmile, Dentistar, Babylove und NUK. Bei den untersuchten Silikon-Schnullern befand sich in einem Schnuller von Avent dieses Hormon, wo bei bei den Silikon-Schnullern die Werte zwischen 80 und 400 Milligramm pro Kilogramm lagen.
Man vermutet, dass das Bisphenol A aus den Hartkunststoff-Schildchen in den weichen Saugteil diffundiert ist. Bisphenol A besitzt eine hohe Mobilität. Ferner hatten wiesen Sauger mit einer hohen Bisphenol-A-Konzentration eine ebenso hohe Konzentration der Chemikalie in den Kunststoffschildchen auf. Durch den BUND wird ferner angenommen, dass Bisphenol-A bereits in den Ausgangmaterialen verwendet worden ist.
Sicherlich sollten Kinder nur den Sauger in den Mund nehmen. Doch jeder der sich mit kleinen Kindern auskennt, weiß dass Kinder gerne alles in den Mund hinein stecken. Davon sind selbst die Kunststoffschildchen nicht ausgeschlossen. Aber selbst beim Saugen sind die Kinder im ständigen Kontakt mit den Kunststoffschildchen, da dieses die Lippen berührt.
Wer mehr zu diesem Thema und zu den getesteten Produkten erfahren möchte, kann dies hier tun.
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Kat am 03.10.2009 um 12:43 Uhr.
Mittlerweile hatten wir ausreichend Zeit, um unsere “bitti d’lish Snap In One” und die “bitti d’lish All In One” Stoffwindeln zu testen.
Mein erster Eindruck: Diese Stoffwindeln sind genau das, was wir eigentlich schon sehr lange gesucht haben. Im Prinzip braucht man nur die inneren Einlagen austauschen, wenn diese nach einiger Zeit nass geworden sind. Die Stoffwindel selbst bleibt dabei nahezu trocken und es dringt keine Flüssigkeit nach außen. Eine zusätzliche äußere Schicht wie bei unseren bisherigen Stoffwindeln ist vom Hersteller deswegen gar nicht vorgesehen. Anstelle einer Plastik- oder Gummihülle ist die Stoffwindel außen wirklich flauschig weich.

Von der Passform sind wir auch sehr positiv überrascht. Beim Anlegen erschien uns die Windel am Anfang etwas eng, aber dieser erste Eindruck täuschte. In der Bewegung erkannten wir sofort, dass sie bei unserer Tochter perfekt saß. Von diesen Stoffwindeln bekam unser Kind auch keinerlei Abdrücke, wie es oftmals der Fall bei den gummibandartigen Bündchen anderer Stoffwindeln der Fall ist. Dieser angenehme Effekt beruht vermutlich ebenso auf den weichen Materialen, die hier verarbeitet worden sind. Insgesamt sind die Stoffwindeln sehr weich und die Nähte sind gut verarbeitet. Bei “itti bitti” setzt man laut eigener Aussage in der Produktion auf eine hohe Qualität des verwendeten Materials. Dafür lässt man die Windeln sogar von einem kleinen Familienunternhemen herstellen und achtet auf faire Preise. Diese Qualität macht sich meines Erachtens nach – wie bereits angedeutet – schnell bemerkbar.
Wenn die Windeln einmal gewaschen werden müssen oder die einzelnen Einlagen ausgetauscht werden, ist das Einsetzen neuer Einlagen problemlos möglich. Das System funktioniert mit einfachen Druckknöpfen, die man bei “itti bitti” intelligenterweise entsprechend farblich zu den Stoffwindeln gestaltet hat. So kommt Gelb auf Gelb oder Lila auf Lila.

Einzig die Preise für die Anschaffung der Stoffwindeln können den einen oder anderen Käufer abschrecken. Doch bei genauerer Überlegung relativieren sich diese gegenüber herkömmlichen Wegwerfwindeln sehr schnell. Zunächst benötigt man nur eine Grundausstattung an Stoffwindeln und sucht sich seine Lieblingsfarben aus. Anschließend benötigt man nur noch die entsprechenden Einlagen. Diese müssen regelmäßig gewaschen werden, nehmen aber aufgrund ihrer geringen Größe nicht viel Platz in der Waschmaschine ein. Und bei kleineren Geschäften reicht in jedem Fall eine 30° Wäsche aus – und diese einfache Wäsche muss man im Haushalt mit Kindern sehr regelmäßig zu waschen.
Ausserdem sollen Stoffwindeln dabei helfen, dass Kinder schneller trocken werden. Sie lernen, dass das Nasse unangenehm ist auf ihrer Haut: Es ist kalt, nass und brennt vielleicht ein wenig. Aus diesen Aspekten heraus ergibt sich am Ende eine ziemlich große Preisersparnis – vor allem wenn man bedenkt, wie teuer Wegwerfwindeln auf die Dauer sind.

Die Stoffwindeln von “itti bitti” bieten gegenüber den herkömmlichen Wegwerfwindeln auch auf kurzen Reisen einen Vorteil. Sie nehmen wesentlich weniger Platz im Gepäck ein, da man nur ein bis zwei Stoffwindlen sowie Einlagen benötigt – sofern eine Waschmaschine am Urlaubsort verfügbar ist.
Mein Fazit: Sollten wir in Zukunft weiteren Nachwuchs haben, wäre dies eine wirklich sinnvolle Anschaffung. Unser Plan mit Stoffwindeln zu wickeln wird mit den Windeln von “itti bitti” realistisch und einfach – so wie wir es uns wünschen. Die Frage ist nur, ob es uns bis dahin möglich sein wird, die Windeln hier in Deutschland zu erwerben oder ob wir sie anderweitig beziehen müssen. Der australische Hersteller steht derzeit noch vor dem Verkaufsstart in Deutschland. Wir können daher nur hoffen, dass die Handelsketten und Babyartikel-Fachhändler diese wunderbaren Stoffwindeln in ihr Programm für 2010 mit aufnehmen werden.
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Kat am 22.09.2009 um 13:15 Uhr.
Vor der Geburt unserer Tochter hatten wir beschlossen, dass wir sie ausschließlich mit Stoffwindeln wickeln. An sich ein guter Plan, der sich mit der Zeit jedoch bei uns erledigt hatte. Der Grund lag vor allem darin, dass es in Deutschland ziemlich schwierig ist, ein vernünftiges und praktisches Wickelsystem zu erstehen.
Doch zurück zum Anfang. Ja, prinzipiell hatten wir mit Stoffwindeln angefangen, unsere kleine Tochter regelmäßig zu wickeln. Je größer unsere Tochter jedoch wurde, umso schwieriger wurde es sie zu wickeln. Einerseits strampelte sie zu viel umher, andererseits wurden die Stoffwindeln von der Größe her viel zu schnell zu klein, wodurch die Windeln nicht mehr so viel Flüssigkeit aufsaugen konnten. Die Stoffwindeln hatten wir zwar immer mit einer Einlage ausgelegt, so dass wir größere “Geschäfte” problemlos entsorgen konnten.
Jedoch kam über kurz oder lang das Problem auf, dass wir diese Einlagen im Handel nur sehr schwer kaufen konnten. Den dort, wo wir sie ursprünglich gekauft hatten, kamen wir zumindest für unseren persönlichen Bedarf nicht immer auf den Mindestbestellwert, damit die Versandkosten von ca. fünf Euro pro Bestellung entsprechend reduziert wurden. Dieser Online-Versandhandel rechnete sich für uns nicht, natürlich hätten wir unglaublich große Pakete bestellen können, doch wo hätten wir das lagern sollen?
Die Alternative zu den klassischen Stoffwindeln waren vorgefertigte Wickelsysteme: Windelhöschen mit separater Einlage. Aber auch hier war die Auswahl recht eingeschränkt. Vor allem farblich bewegten wir uns bei unseren Anfängen im langweilig monotonen Bereich von creme-weiß über beige bis leicht bräunlich. Trister ging es kaum noch – vor allem für kleine Kinder – und ihre Eltern brauchen farbliche Abwechslung.
Auf der Messe “Kind und Jugend 2009” wurden wir jedoch eines besseren belehrt. Für das kommende Jahr geht jedoch einiges: Zahlreiche Anbieter zeigten uns praktische Wickelsystem in den schönsten und buntesten Farben und Designs. Auch funktionell scheinen die meisten Hersteller das zu bieten, was wir hier in Deutschland vergeblich gesucht haben. Vor allem hinsichtlich Trainingshosen zum Trocken werden gab es ein interessantes Angebot. Wie wir in Erfahrung bringen konnten, haben die meisten ausländischen Anbieter leider keine Vertriebspartner in Deutschland, was wirklich schade ist. Vielleicht lesen einige Kaufhausketten, Shop-Betreiber oder Handelsvertreter hier ja mit und werden hellhörig?
Die Firma itti bitti aus Australien war sogar so freundlich und hat uns für unsere Tochter eine Produktprobe mitgegeben. In den nächsten Tagen werden wir diese testen. Zumindest optisch sind diese Stoffwindeln sehr ansprechend und schön bunt. Man kann sie in vielen modischen, bunten Farben erstehen, fast wie ein ganzer Windel-Regenbogen. Wir sind zumindest vom ersten Eindruck und der absolut freundlich auftretenden Geschäftsführerin von itti bitt auf der Messe sehr angetan. Auch das Material scheint sehr hochwertig zu sein. In den nächsten Tagen werde ich noch etwas ausführlicher über die Windeln von itti bitti schreiben, nachdem wir sie ausführlich getestet haben. Bleibt hier im Blog am Ball!
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Kat am 17.09.2009 um 20:01 Uhr.
Ordentliche Kinderschuhe kosten relativ Geld, vor allem wenn man bedenkt, dass die Schuhe oftmals spätestens nach einem halben Jahr nicht mehr passen. Da lohnt es sich online nach Schuhen zu schauen um sich günstige Preisvorteile zu sichern. Außerdem erspart so eine Online-Bestellung viel Zeit und Nerven. Dabei sollten Eltern jedoch Vorsicht walten lassen. Das Forschungsteam Kinderfüße-Kinderschuhe hat jetzt zehn Online-Shops von Kinderschuhen auf den Prüfstand gestellt. Dabei kam heraus, dass neun davon mangelhaft sind.
Das Problem bei den meisten Online-Shops ist, dass die Kinderschuhe oftmals in zu kurzen Größen geliefert werden. Trotz dem Vermessen der Füße und dazugehörigen online-Tabellen sind die im Nachhinein gelieferten Schuhe zu klein.
So bestellte man bei dem Forschungsteam Kinderfüße-Kinderschuhe bei den unterschiedlichen Online-Shops Kinderschuhe in der Größe 30. Diese Größe war auch auf den Schuhen aufgewiesen. Beim Nachmessen jedoch stellten die Forscher fest, dass die Innenlängen in neun von zehn Fällen zu kurz waren.
Das Problem haben vor allem die Kinder. Zu kleine Schuhe können die Kinderfüße schädigen. Leider können die Kinder nicht immer sagen, ob ein Schuh nun drückt oder nicht und zwängen sich daher oftmals einfach rein.
Um dennoch online zu bestellen, sollten Eltern versuchen sich zu erkundigen, wie groß die Innenlänge ausfällt. Und um dann den passenden Schuh online zu finden, lässt sich eine einfache Rechenregel anwenden: Fußlänge + 12 (max. 17)mm = passende Schuhinnenlänge.
Fraglich bei dem ganzen bleibt am Ende, ob sich hohe Rücksendequoten für solche Online-Shops lohnen. Denn auch diese müssen am Ende viel Zeit und Geld in die Reklamation stecken und haben zusätzlich einen unzufriedenen Kunden mehr.
Persönlich haben wir noch keine Schuhe online bestellt. Oftmals kaufen wir die Schuhe spontan im Laden, wenn sie gerade im Angebot sind. Doch dies geht vermutlich nur solange bis unsere Tochter ihren eigenen Willen und Geschmack bezüglich Schuhe entwickelt. Solange das Mitbestimmungsrecht aber noch nicht vorhanden ist, werden wir die Schuhe wohl auch weiterhin im Laden kaufen.
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Kat am 15.09.2009 um 12:50 Uhr.
Als Eltern sind einem die Babybücher wohl bekannt, in welchen man die wichtigsten Ereignisse der Kleinen festhält. Man möchte jeden einzelnen Moment darin festhalten: das erste Sitzen, das erste Krabbeln, die ersten Worte, die ersten Schritte, die ersten Ferien sind alles wundervolle Erinnerungen. Aber bei aller Liebe zu den Kindern, für manche Eltern bedeutet das Dokumentieren dieser Erinnerungen oftmals zusätzlichen Stress. Schon der Gedanke, dass sie selbst im Alltag dafür ziemlich wenig Zeit haben, könnte gegen den Mehraufwand als einige Fotos sprechen. Doch wer organisiert ist, wird versuchen, dass keine der Erinnerungen untergeht.
Mit dem Online-Service lil’grams ist das Sammeln von Erinnerungen nun auch vollkommen digital möglich. Dabei stellt dieser Service laut eigener Aussage “the baby book for modern parents” dar. Hierbei können Eltern ihre gesammelten Erinnerungen zentral organisieren. lil’grams ermöglicht den Eltern nicht nur Photos und Videos ihrer Kleinen hochzuladen, sie können dabei auch über einen Zeitstrahl das Wachstum ihrer Kinder mitverfolgen oder die Mahlzeiten und weitere spezielle Ereignisse eintragen.
Nach dem Login stehen dem Benutzer folgende Bereiche zur Verfügung:
- GrowthGram: Hiermit kann man die Größen- und Gewichtsveränderungen angeben und das Wachstum des Kindes mit der Zeit nachvollziehen. Zusätzlich können Fotos und Videos hochgeladen werden.
- StoryGram: Wie der Name schon verrät, kann man damit kurze Geschichten verfassen und über die Dinge, die das Kind so anstellt, im Prinzip ein Tagebuch führen.
- MediaGram: Fotos und Videos von den lieben Kleinen finden hier ihren Platz.
- FirstGram: Die stolzen Eltern tragen an dieser Stelle die Meilensteine im Leben des Kindes ein. Angefangen von den ersten Schritten über die ersten Worte bis hin zu den ersten gemeinsamen Ferien.
- FoodGram: Was hat ein Kind zu welcher Zeit gegessen und hat es ihm oder ihr geschmeckt?
- WordGram: Für stimmgewaltige Kinder können die Eltern hier die Aufnahmen von neuen Wörtern oder ganzen Sätzen einspielen.

Der ganze Spass ist jedoch nicht umsonst. Der Preis liegt zwischen $29 für ein Jahr bis hin zu $99 für drei Jahre. Ob es sich aber für die Dokumentation des Lebens lohnt, das müssen die Eltern am Ende selbst entscheiden. Persönlich glaube ich, dass sich ein solcher Service schon rechnen kann, vor allem wenn ich daran denke, dass wir doch viele Fotos entwickeln lassen, um sie in die Alben zu kleben. Alternativ gibt es wiederum die Möglichkeit, sich ein eigenes kostenloses Blog ohne einen teuren Anbieter zu holen, selbstständig die Fotos bei Flickr Stück für Stück hochzuladen und sich auch so an dem Leben seiner Kinder nach einigen Jahren zu erfreuen.
Aber einen Vorteil bietet lilgrams den Eltern schon: Die Verwandten können jederzeit selber entscheiden, wann sie das Neuste über den kleinen Liebling erfahren wollen. Dauerhafte Besucher sind damit garantiert. Natürlich auch mit einem Passwort geschützt!
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Kat am 28.08.2009 um 14:54 Uhr.
Ich schaue gerne auf der Seite von Stiftung Warentest vorbei und informiere mich regelmäßig über die Qualität bestimmter Produkte – vor allem ist mir hier die Unabhängigkeit der Testberichte wichtig, weil es wie in diesem Fall um unsere Tochter geht. Bei meinem heutigen Besuch dort war ich jedenfalls ziemlich überrascht: Mir prangte dort auf der Startseite folgende Überschrift entgegen: Kinderwagen – 10 von 14 sind mangelhaft.
Als Mutter musste ich selbstverständlich sofort nachschauen, ob unser Kinderwagen auch dabei ist. Dazu reichte mir auch der einfache Testüberblick. Und in der Tat fand ich ihn recht schnell. Das erfreuliche daran: Unser Teutonia Mistral S steht ziemlich weit oben in der Liste und hat zumindest das Urteil befriedigend mit der Note 3,2 erhalten. Im Vergleich zu den restlichen Testergebnissen ist dies ein Wermutstropfen. In Anbetracht der Tatsache, dass nur der Bugaboo Cameleon das gleiche Testergebnis bei einem Preis erreicht, der fast doppelt so hoch ist, können wir auf unsere Wahl noch einigermaßen stolz sein. Zumindest stimmt in diesem Fall das Preis-Leistungs-Verhältnis.
Dennoch sind die Ergebnisse insgesamt erschreckend. Als Eltern gibt man teilweise ziemlich viel Geld in der Annahme aus, dass man seinem Nachwuchs einen sicheren, schadstofffreien und guten Kinderwagen kauft. Und alle Eltern, die bereits einen Kinderwagen besitzen, wissen, dass das eine oder andere Extra sehr schnell zusätzliche Kosten verursacht.
Besonders erschrocken bin ich von dem Ergebnis vom Quinny Speedi SX. Diesen Kinderwagen sieht man zumindest hier in Köln sehr häufig – vor allem am Wochenende schlendern die Eltern damit durch die Innenstadt oder die Parkanlagen. Der Kinderwagen ist scheinbar mehr als durchgefallen: Qualitätsurteil mangelhaft mit der Note 5,5 und damit letzer im Test. Kinder in diesem Wagen werde ich wohl ab sofort nur noch bedauern können.
Die beste Möglichkeit wäre es, mangelhafte Kinderwagen im Handel oder bei den Herstellern zu reklamieren und darauf hinzuweisen, dass sie das Wohl des Kindes gefährden. Aber so ganz ohne Kinderwagen ist man dann doch ziemlich “aufgeschmissen”. Das Ergebnis vieler bekannter Hersteller ist einfach nur enttäuschend und zeigt, wo die Prioritäten liegen: nicht bei dem Kind, sondern beim Geldbeutel der Eltern – und seinem Ausschröpfen.
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Kat am 21.04.2009 um 17:50 Uhr.
Vor einiger Zeit berichtete ich über die neue Zeitschrift Nido. Doch das Verlagshaus Gruner+Jahr wagt es trotz der schwierigen Situation für die Verlagslandschaft nicht allein, in diesem Jahr eine neue Zeitschrift heraus zu bringen. Der Sailer Verlag bringt jetzt ein Magazin mit dem Titel “Pippo” heraus.
Was ist das Besondere an “Pippo”? Dieses Magazin soll laut eigener Aussage das erste Mitmach- und Vorlesemagazin für 1- bis 3-jährige sein. Aus diesem Anspruch wird bereits deutlich, welche Zielgruppe man damit ansprechen möchte. Die Leitfiguren in diesem Magazin stellen der Affe Pippo, Tim und der kleine Bär dar, die auf ihren täglichen Abenteuern begleitet werden. Inhaltlich gliedert sich das Magazin wie folgt:
- Die Fotogeschichte mit dem Affen Pippo erzählt Abenteuer aus dem kindlichen Alltag
- Der kleine Bär bringt Ihrem Kind neue Wörter bei und schult dabei Gehör und Gedächtnis
- Die Erlebnisse von Tim eignen sich als Gutenachtgeschichte
- Die ausklappbaren Wimmelbilder schulen die Wahrnehmung
- Zusätzliche Bastelseiten fördern die Feinmotorik
- Im extra Ratgeberteil finden Eltern viele Tipps und Infos zu den Themen Familie, Erziehung und kindliche Entwicklung
Mit dem “Pippo” Magazin werden Sprache, Kreativität und Fanatasie bei den Kleinen gefördert, sowie der Grundstein für das spätere Selbst-Lesen durch gemeinsames Vorlesen mit den Eltern gelegt. Das Magazin wurde von Pädagogen mitentwickelt, um direkt auf die Bedürnisse der Kleinsten einzugehen. Das ursprüngliche Zeitschriftenkonzept stammt jedoch aus Frankreich.
“Pippo” soll monatlich erscheinen, umfasst ca. 24 Seiten auf stabilem Papier und liegt preislich bei 3,60 Euro pro Ausgabe. Zu erwähnen ist dabei, dass das Magazin komplett werbefrei ist. Keine Anzeigen sollen den Lesefluss stören! Wer sich das Magazin einmal anschauen will, findet auf der Webseite von Pippo ein kostenloses Probeexemplar in Form eines PDFs.
Da wir unsere einjährige Tochter regelmäßig mit frischer Lektüre versorgen, habe ich das Magazin einmal zusammen mit ihr am Bildschirm getestet. Sie schien sich zumindest dafür zu interessieren, weil sie beim Vorlesen recht still sitzen blieb. Persönlich würden mich die Kinderseiten zumindest nicht ansprechen, aber ich gehöre ja auch nicht zur direkten Zielgruppe. Interessant finde ich aber schon die kurz gehaltenen Seiten für Eltern, weil ich im Alltag selten viel Zeit habe, um in der Freizeit viel Text zu lesen. Alles in allem bleibt abzuwarten, wie die kleinen Racker auf die Printversion reagieren. Ein Versuch kann zumindest nicht schaden, vom dauerhaften Lesen von PDF-Dokumenten am Rechner rate ich zumindest für das Wohlergehen der Kleinen ab.
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Kat am 30.03.2009 um 21:41 Uhr.
Coole Kindermöbel zu finden ist nicht einfach. Eltern wünschen sich öfters mal was anderes, als das typische Mobiliar aus den Katalogen. Wie passt ein normaler Hocker zu einer stylish perfekt eingerichteten Wohunng? Für uns ist das nicht unbedingt das Problem, doch in einigen Elterngesprächen musste ich mir das eine oder andere schon anhören: Die Kindermöbel passen nicht zur restlichen Ausstattung.
Dann ist man bei bloombaby genau richtig. Denn hier beginnen laut eigener Aussage Eltern und Kinder ein gemeinsames Leben mit Stil. Die Auswahl der Produkte ist zwar nicht groß, aber das wird sich wohl zukünftig noch ändern. Weniger ist oftmals auch mehr.
Derzeit befinden sich vor allem Hochstühle im Angebot. Besonders beeindruckt hat dabei mich der nano urban highchair, ein zusammenklappbarer Hochstuhl, der einfach anders ist. Ich möchte keine Kritik über unseren eigenen Hochstuhl äußern, doch ich habe mich schon öfters gewundert, warum man Hochstühle nicht bequem in einer Ecke oder in einem Stauraum verfrachten kann. Das hätte mir so manch einen blauen Zeh erspart, aber am Ende waren meine Füße lernfähig.
Mir persönlich gefallen die Produkte jedenfalls gut. Zwar können bei diesem neuartigen Designs die Meinungen auseinander gehen, doch falls wir in Zukunft einen zweiten Hochstuhl oder sonstige Kindermöbel benötigen sollten, dann werde ich das Angebot von bloombaby gerne in Betracht ziehen. Und allen anderen, die noch auf der Suche nach etwas Besonderem sind, wünsche ich viel Spass mit bloombaby.
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Kat am 04.03.2009 um 20:00 Uhr.
Die stern-Familie erweitert ihr Portfolio um das neue Magazin “Nido -Wir sind eine Familie“. Worum geht es in Nido? Kurz gesagt: Das Leben urbaner Eltern und Kinder von heute steht hier im Vordergrund. Das Verlagshaus Gruner+Jahr beschreibt das Magazin Nido als “General-Interest-Magazin für moderne, großstädtische Eltern:
Gemacht für Leserinnen und Leser, die Kinder als das größte Glück auf Erden empfinden, sich aber nicht allein über ihre Mutter- und Vaterrolle definieren. Eltern sehen die Dinge eben nur aus einer anderen Perspektive und die beleuchten wir: von Kultur bis Politik, von Mode, Reisen, Wohnen bis Psychologie. Ästhetisch, anspruchsvoll und dabei emotional und authentisch.
Konkret sollen Eltern mit Kinder unter sechs Jahren im perfekten Vorschulalter als Zielgruppe angesprochen werden, die über ein überdurchschnittliches Einkommen verfügen sowie eine Bandbreite an Interessen aufweisen.
Die erste Ausgabe erscheint am 17. April 2009, danach ist für dieses Jahr noch eine zweite Ausgabe geplant, bevor man nach dem Abschluss des Pilotprojektes entscheiden will, ob ein monatliches Erscheinen in 2010 sich rechnet. Ob dieses Konzept von Erfolg gekrönt sein wird, ist sicherlich eine Frage der Zeit unter Berücksichtigung der aktuellen Lage der Wirtschaft, mit der auch die deutschen Großverlage zu kämpfen haben. Doch angesichts der Tatsache, dass der Süddeutsche Verlag sein Magazin “Wir” nach nur einer Ausgabe wieder vom Markt nahm, steht eine Fortführung von Nido unter keinem guten Licht. “Wir” richtete sich ebenso an Eltern im urbanen Umfeld, wo man ein entsprechendes Einkommen und ein breites Interessenspektrum zugrunde legte. Die Parallelen zu Nido sind oberflächlich gesehen sehr offentsichtlich, aber vielleicht liegt dem stern-Ableger eine bessere Vermarktungsstrategie zu Grunde.
Zumindest werde ich mal einen Blick in dieses Magazin werfen und für mich persönlich entscheiden, ob sich der letztendliche Kauf lohnt – oder nicht.