Entwicklung & Erziehung, Spielen & Lernen

Mit netzofant zu mehr Medienkompetenz

Für Eltern sollte diese Situation ziemlich unheimlich sein: Die eigenen Kinder unterhalten sich mit fremden Leuten, während die Eltern aber direkt daneben stehen und eigentlich gar nichts mitbekommen. Kann das denn sein? Solch eine Situation ist einfach unmöglich! Aber leider finden solche Konversationen unsere Kinder fast rund um die Uhr statt. Dank des Internets und dessen kommunikativer Möglichkeiten kann theoretisch jeder fremde Mensch, der ein reges Interesse daran hat, mit unseren Kindern kommunizieren. Schließlich verbringen Kinder immer öfter die Zeit vor dem Computer, anstatt wie unsereins an der frischen Luft oder mit den Freunden im echten Leben hautnah zu spielen. Eltern wissen meistens nichts davon oder müssen manchmal hilflos zuschauen. (more…)

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Produkte & Tests, Spielen & Lernen

Ein nicht alltägliches Puppenhaus

Puppenhäuser: Wer kennt sie nicht aus seiner eigenen Kindheit? Zumindest als Mädchen besaß man in der Regel ein Puppenhaus, wobei diese meistens eher funktionell waren und optisch einem Standard entsprachen. (more…)

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Spielen & Lernen

Viel reisen erleichtert Kindern das Lernen

Urlaub – das klingt in den Ohren vieler Eltern wie eine Wohltat. Und offensichtlich sollte man dies so oft wie möglich gemeinsam mit den Kleinen genießen. Der Hirnforscher und Lernpsychologe Kristian Folta von der Stiftung Universität Hildesheim hat nämlich herausgefunden, dass Kinder, die oft auf Reisen sind, leichter lernen. (more…)

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Eltern & Familie, Entwicklung & Erziehung, Spielen & Lernen

Kinder müssen richtig streiten lernen

Wer kennt das nicht: Wenn zwei oder mehr Kinder aufeinander treffen, dann kann es schnell auch mal zu Streitigkeiten kommen. Die Gründe können – insbesondere aus Sicht der Eltern – oftmals ganz banaler Natur sein. In jeder Hinsicht fördert streiten die Entwicklung der Kinder, denn sie können dabei eine Menge lernen.

Für die Eltern stellt sich dabei oftmals die Frage: Soll ich eingreifen oder nicht? Dabei spielt die jeweilige Situation eine entscheidende Rolle. So sollte man als Eltern nicht eingreifen, wenn die Kinder um ihre Rolle oder um ihr Eigentum kämpfen. Selbst wenn die Zwistigkeit mal länger andauert, die Kinder lösen solche Konflikte in der Regel immer alleine. Anders verhält sich die Situation sicherlich, wenn ein Elternteil Anteil am Streit hat. Dann kann man als Eltern entsprechend etwas daran ändern.

Aber es gibt auch Fälle, in denen sich die Kleinen nicht immer einigen können. Da hilft es dann die Kinder zunächst gemeinsam auf ihr Zimmer zu schicken und ihnen zu sagen, dass sie erst dann wieder rauskommen sollen, wenn sie sich vertragen haben. Selbstverständlich sollte man die Kinder ordentlich loben, wenn sie es geschafft haben ihren Streit beizulegen. Ferner ist das Interesse der Eltern, wie die Kinder zu einer Lösung gekommen sind wichtig. Dadurch wird der Blick auf die Konfliktlösung gelenkt. Dadurch erfahren Kinder, wie wichtig ihre Fähigkeit der Streitkompetenz auf Dauer ist und haben einen Grund stolz darauf zu sein.

Selbstverständlich sollten Eltern jegliche Gewalt bei Streitereien unterbinden, ebenso wielautes Brüllen und Beschimpfen. Gewaltkonflikte laufen eher darauf hinaus herauszufinden, wer der Stärkere ist. Und solche Konflikte lassen sich eher bei fairen Wettkämpfen wie z.B. Wettlaufen oder Seilziehen austragen.

Bei Kindern unter drei Jahren funktioniert das mit dem aufs Zimmer schicken noch nicht immer. Sie müssen zunächst ein Gefühl dafür entwickeln, worum es denn überhaupt geht. Persönlich lasse ich die Kinder immer zunächst erst mal streiten. Meistens einigen sie sich dann relativ schnell, zumal es meistens um ein begehrtes Spielzeug geht.

Und wenn die Kleinen sich mal ganz arg um ein Spielzeug streiten, ist es manchmal die beste Option das Spielzeug selbst für eine Weile verschwinden zu lassen damit das Streitobjekt erst einmal weg ist.

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Entwicklung & Erziehung, Spielen & Lernen

Fahrrad fahren von Anfang an

Fahrrad fahren ist für viele Menschen heutzutage selbstverständlich. Dies sollte auch für Kinder gelten, weshalb sie das Fahrrad fahren von Anfang an gleich richtig lernen sollten. Jedoch hat eine aktuelle Studie der Unfallforschung der Versicherer (UDV) gezeigt, dass Kinder immer schlechter Fahrrad fahren können. So haben sich die Fähigkeiten und Fertigkeiten von Grundschulkindern im Vergleich zu einer Vorgängerstudie von 1997 enorm verschlechtert. Hierbei stellte man fest, dass vier Gruppen von Kindern gibt, die besonders davon betroffen sind: Stadtkinder, Mädchen mit Migrationshintergrund, übergewichtige und überbehütete Kinder.

In den Ergebnissen zeigte sich, dass die Kinder teilweise nicht in der Lage waren einfache Alltagssituationen mit dem Fahrrad zu meistern. Dazu zählt z.B. das Spurhalten beim Blick zur Seite oder nach hinten. Signifikant ist auch die Ansicht der Fahrradausbilder, dass die Körperbeherrschung und die Radfertigkeiten abgenommen haben. Im Jahre 1997 waren nur 46 Prozent der Fahrradausbilder dieser Meinung. Im Jahre 2008 sind es bereits 72 Prozent.

Erstaunlich ist auch, dass es bei der Erstuntersuchung 1997 kaum Unterschiede zwischen Stadt und Land gab. In der aktuellen Studie hingegen sind 83 Prozent der Fahrradausbilder in Städten und 79 Prozent der Ausbilder in Großstädten der Ansicht, dass sich die motorischen Fähigkeiten verschlechtert haben. In den ländlichen Bereichen liegt der Wert bei 70 Prozent und in Kleinstädten bei 67 Prozent. Problematisch an der ganzen Sache ist: Trotz Fahrradausbildung können diese Defizite im Nachhinein kaum ausgeglichen werden.

Die sind meiner Ansicht nach schon erschreckende Ergebnisse. Doch man kann einiges tun um dem entgegen zu wirken. Zunächst einmal brauchen Kinder viel Bewegung, egal ob zu Hause, in der Schule oder im Sportverein. Vor allem in der Schule sollte man Kindern den Raum und die Zeit geben, Mobilitätsdefizite zu  erkennen und auszugleichen. Tägliche Wege, die nicht allzu lang sind, sollten zu Fuß oder mit dem Fahrrad bewältigt werden. Hier gilt das Motto das Auto öfters mal stehen zu lassen.

Man kann Kinder bereits sehr früh an das Fahrrad fahren heran führen.  Für die Allerkleinsten gibt es bereits Laufräder, die sich ab dem zweiten Lebensjahr eignen. Mit diesen können sie bereits ihr Gleichgewicht trainieren sowie das Lenken und Geradeaus fahren erlernen. In Kombination mit einem Dreirad lernen sie dann die Trittbewegung. Wenn die Kinder beide Sachen beherrschen, dann ist es nur noch ein kleiner Schritt bis zum selbstständigen Fahrrad fahren. Und dies sollte man dann nach Möglichkeit täglich trainieren.

Grundlegende motorische Fähigkeiten sind am Ende wichtig für eine gesunde körperliche, geistige und emotionale Entwicklung und steigern das Selbstbewusstsein der Kleinen. Und davon brauchen die Kleinen heutzutage eine Menge.

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Entwicklung & Erziehung, Gesundheit & Ernährung, Spielen & Lernen

Kinaesthetic Infant Handling

Per Zufall bin ich heute auf einen Artikel zum Thema “Kinaesthetic Infant Handling” gestoßen. Dieses Thema weckte unerwartet schnell meine Aufmerksamkeit, weshalb ich gerne an dieser Stelle darauf eingehen wollte.

Zunächst möchte ich den Begriff Kinaesthetic erklären: Unter diesem Begriff bezeichnet man die Erfahrungswissenschaft, welche sich mit den Bewegungskompetenzen als eine der zentralen Grundlagen des menschlichen Lebens auseinandersetzt. Es findet also ein Studium der menschlichen Bewegung statt, die für die Ausübung der Aktivitäten des täglichen Lebens erforderlich sind. Die Basis hierbei bilden die Erfahrung und die Wahrnehmung der eigenen Bewegung. Ein besonderes Interesse der Kinaesthetic gilt der Interaktion durch Berührung und Bewegung. Ziel ist es für eine erhöhte Achtsamkeit für die Qualitäten und Unterschiede der eigenen Bewegung in allen alltäglichen Aktivitäten zu sorgen.

Beim Kinaesthetic Infant Handling richtet man sich gezielt an Eltern und professionelle BetreuerInnen von Frühgeborenen, Säuglingen und Kindern. Ausgangspunkt hierbei ist die Annahme, dass Kinder ihre Bewegungsfähigkeiten und Bewegungsmuster auf der Grundlage der Interaktionen durch Berührung und Bewegung mit anderen Menschen lernen. Dabei spielt die Art und Weise, wie man ein Kind anfasst und wie man sich zusammen mit ihm bewegt eine zentrale Rolle. Dies hat einen entscheidenden Einfluss darauf, ob sich das Kind aktiv beteiligen kann, welche Bewegungsmuster und welches Verhalten es entwickelt.

Das Kinaesthetic Infant Handling hat seinen Fokus auf der Entwicklung der kindlichen Bewegung. Ein Kind sollte, egal wie alt es ist, je nach seiner Anatomie und nach seinem momentanen Zustand entsprechend so unterstützt werden, dass es einfach und variantenreich lernt, das Gewicht seiner Körperteile in der Schwerkraft zu bewegen, sich vom Rücken auf den Bauch zu drehen zu sitzen und sich in sowie aus verschiedenen Positionen heraus fortzubewegen.

Die Interaktion durch Berührung und Bewegung sind zwischen Kindern und Eltern bzw. BetreuerInnen die erste und unmittelbare Form der (non-verbalen) Kommunikation. Dies bildet wiederum eine wichtige Grundlage für die Entwicklung und Qualität der späteren kommunikativen Fähigkeiten eines Kindes. Das Handling selbst beeinflusst die Qualität der grundlegenden Gesundheits-, Entwicklungs- und Lernprozesse des Kindes. Mit dem Kinaesthetic Infant Handling können Eltern und BetreuerInnen den natürlichen Bewegungsdrang der Kinder unterstützen. Schon frühzeitig für das Kind in die aktive Bewegung mit einbezogen.

Prinzipiell glaube ich, dass Kinaesthetic Infant Handling sich positiv auf die Entwicklung eines Kindes auswirkt. Persönliche haben wir – ohne das Wissen um dieses Kinaesthetic Infant Handling – uns von Anfang an bemüht, dass unsere Tochter sich stets aktiv an den Bewegungen und den Bewegungsabläufen aktiv beteiligen kann. Aber auch die Förderung der Sinne wie eben der Wahrnehmung und des Gleichgewichtssinn sind wichtig für Kinder, um Wahrnehmungsstörungen bzw. sensomotorischen Fehlintegrationen vorbeugen zu können. Als Eltern kann man bereits die Kleinsten jederzeit in ihren täglichen Bewegungen aktiv unterstützen, wie beispielsweise beim Wickeln oder beim Drehen vom Bauch auf den Rücken und umgekehrt. Kinaesthetic Infant Handling ist daher eine weitere Möglichkeit, um Kinder im Alltag ohne großen Aufwand zu fördern. Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift “ELTERN!” widmet sich inhaltlich diesem Thema und zeigt viele konkrete Kinaesthetic Infant Handling-Übungen zum Nachahmen.

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Entwicklung & Erziehung, Spielen & Lernen

Kinder und Haustiere

Haustiere können die Entwicklung von Kindern positiv beeinflussen. Die Kinder lernen dadurch Verantwortung für die Tiere zu übernehmen. Durch das Zusammenleben mit Tieren erfahren sie ferner, dass Tiere auch mal Ruhe und Abstand benötigen.

Immerhin halten drei Viertel aller Bundesbürger (74,8 %) Tiere für Kinder sinnvoll. Dabei glaubten sogar fast sieben von acht Befragten (86,3 %), dass Tiere gut für die Gesundheit und die Seele sind.

Je nach Tier motivieren diese zu Bewegung, bieten den Kindern einen Ausgleich und ermöglichen ihnen Spaß. Ein eigenes Haustier ermöglicht den Kindern jederzeit körperliche Zuwendung.

Bei der Umfrage von “Baby und Familie” zeigte sich, dass zwei Drittel (67,1 %) aller Bundesbürger der Ansicht sind, dass größere Tiere nichts in der Stadt zu suchen haben und besser auf dem Lande aufgehoben sind.

Die Studie wurde von der GfK Marktforschung Nürnberg durchgeführt. Es wurden 2.137 Personen ab 14 Jahren dafür befragt.

Persönlich wollen wir unserer Tochter demnächst auch ein Haustier kaufen. Ein Hund kommt jedoch nicht für uns in Frage, da wir regelmäßig Kinder hier haben. Leider weiß man bei einem Hund nie genau, wie er reagiert und vor allem wie er auf fremde Kinder reagiert. Auch eine Katze kam für uns nicht in Frage, da wir der Ansicht sind, dass Katzen Freiräume benötigen. Leider können wir dies eine Katze in einer Wohnung nicht bieten.

Die einzigen Optionen sind für uns Kanichen oder Meerschweinchen, wobei wir uns bereits für letztere entschieden haben. Mit Meerschweinchen haben wir bereits jahrelange Erfahrung gehabt. Die Tiere haben eine akzeptable Lebensdauer von fünf bis acht Jahren. Hamster und Mäuse kommen da nur auf zwei bis maximal drei Jahre.

Fische und Vögel kommen für uns gar nicht in Frage. Einen Fisch kann ein Kind nicht aus dem Wasser nehmen und mal eben mit ihm schmusen. Mit Vögeln besteht das Risiko, dass diese durch das offene Fenster entfliehen.

Es zeigt sich, dass der Kauf eines Haustieres wohl überlegt sein sollte. Zunächst sollte man sich überlegen, ob man dem Tier alles bieten kann, was es benötigt. Anschließend sollte man mit den Kindern klären, welches Tier für die Kinder in Frage kommt. Dies hängt sicherlich stark vom Alter der Kinder ab. Da unsere Tochter noch recht klein ist, kommt für uns eben kein Hund in Frage. Meerschweinchen passen dagegen ganz gut in kleine Kinderhände.

Wenn das Tier dann da ist, muss man die Kinder im Umgang damit anleiten. Mit der Zeit werden die Pflichten sicherlich auch gerne mal vernachlässigt. Da hilft es nur die Kinder auf ihre Pflichten hinzuweisen und notfalls selber in den “sauren Apfel” zu beißen. Beim Kauf eines Tieres sollte man dies ebenso im Voraus berücksichtigen und ein Tier bei fehlendem Interesse dafür nicht einfach im Tierheim abgeben.

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Gesundheit & Ernährung, Spielen & Lernen

Der sichere Spielplatz

Bei schönem Wetter sind die Kinder jeden Tag draußen. Dabei erweisen sich Spielplätze mit kleineren Kindern als unausweichlich. Nicht jeder Spielplatz sieht wirklich einladend aus, um dort mit den Kleinen spielen zu gehen. Doch woran erkennt man einen sicheren Spielplatz? Nachfolgend ein paar Tipps zu diesem Thema:

Auf einem Kinderspielplatz sollten sich keine zersplitterten Holzbalken, lose Schaukelsitze und sonstige Balken und keine rostigen Stellen an Rutschen, Schaukeln oder Seilbahnen finden lassen. Das Holz sollte auf dem gesamten Spielplatz weder gesplittert noch gebrochen, angefault oder in anderer Weise beschädigt sein. Als besonders gefährlich erweisen sich überstehende Nägel und Schrauben, die gerade beim, Toben schnell übersehen werden können. Selbstverständlich sollten die Schraubverbindungen fest sein und auch die Geräte sollten stabil stehen, wenn man an ihnen rüttelt. Die Bauteile des Spielplatzes sollten ferner komplett sein.

Dies sind nur einige Beispiele, die man in der Regel auf den ersten Blick erkennen kann und einen Hinweis über den Zustand des Spielplatzes geben.

Wie bereits erwähnt ist bereits der erste Blick entscheidend und dabei steht oftmals die Sauberkeit im Vordergrund. Auf dem Spielplatz dürfen keine Glasscherben, Spritzen, Exkremente oder Zigarettenkippen rumliegen. Auf jedem ordentlichen Spielplatz finden sich Mülleimer, wo der Müll entsorgt werden kann.

Der Spielplatz sollte, sofern es Klettergeräte gibt die höher als 1,5 Meter sind, mit einem dämpfenden Untergrund ausgestattet sein wie z.B. Sand oder Fallschutzmatten.

Vorhandenen Mängel könne in der Regel umgehend dem zuständigen Träger des Spielplatzes gemeldet werden. Bei öffentlichen Spielplätzen sind dies in der Regel die Stadt- oder die Gemeindeverwaltung.

Eltern sollten auf dem Spielplatz auch darauf achten, dass keine Fahrradhelme beim Spielen und Toben getragen werden. Fahrradhelme, die im Straßenverkehr ein Muss sind und die Sicherheit gewähren, können auf dem Spielplatz zu einer tödlichen Falle werden. Bleiben die Kinder damit hängen, dann drückt der Kinnriemen auf den Hals. Als Folge dessen kann der Kienriemen dem Kind die Luft abschnüren, was gesundheitliche schwere Folgen oder sogar einen Erstickungstod als Folge haben kann.

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Produkte & Tests, Spielen & Lernen

Vorsicht bei elektronischen Spielzeug

Die Erfindung der Technik hat auch vor den Kinderzimmern nicht halt gemacht. Dies zeigt sich in den ganzen elektronischen Spielzeug, welches es mittlerweile fast überall zu kaufen gibt.

elektronisches-spielzeugDoch hierbei ist Vorsicht geboten. Viele akustische Spielzeuge sind jedoch viel zu laut für Kinderohren. Besonders empfindlich sind dabei Babys und Kleinkinder. Zu lautes Spielzeug kann zu Hörschäden führen, welche sich wiederum negativ auf die Sprachentwicklung auswirken.

Erlaubt sind in der Regel Werte von bis zu 85 Dezibel.  Leider ist die Dezibel wohl eher in den seltestens Fällen auf der Verpackung vermerkt. Daher ist es für Eltern schwer nach zu vollziehen, welches elektronisches Spielzeug geeignet ist und welches nicht.

Ferner gibt es in Deutschland bisher keine Prüfpflicht für Spielzeug. Es gibt verschiedene Prüfsiegel, auf die man als Eltern achten kann und sollte um wenigstens einigermaßen Sicherheit zu haben. Dazu zählt z.B. das neutrale VDE-Dreieck oder die verschiedenen TÜV-Prüfzeichen.

Der VDE prüft Spielwaren hinsichtlich mechanischer Aspekte und der Geräuschemmission. Ebenso eine chemische Analyse wird vorgenommen. Mechanisch wird z.B. getestet ob scharfe Kanten, gefährliche Spitzen oder verschluckbare Kleinteile vorhanden sind. Die chemische Analyse umfasst u.a. die Prüfung auf giftige Materialien, Weichmacher und organische Schadstoffe.

Auf dem deutschen Markt werden wohl bisher nur ca. 20% aller Spielzeuge von unabhängigen Testhäusern geprüft. Die Vermutung liegt daher nahe, dass weltweit noch weniger Spielzeuge getestet werden.

Dies ist am Ende schon ziemlich bedenklich, denn schließlich geht es um die Sicherheit von Kindern. Diese können am allerwenigstens etwas dafür, wenn sie durch Spielzeug einen Schaden erleiden insbesondere wenn dieser dauerhaft ist.  Als Eltern sollte man daher versuchen solche Hersteller zu unterstützen, die unbedenkliches Spielzeug herstellen.

Persönlich sind wir dagegen, dass unsere Tochter zu viel elektronisches SPielzeug hat. Wir sind dann auch darauf bedacht, dass sich verschieden Stufen der Lautstärke einstellen lassen. Ansonsten setzen wir lieber auf “klassische” Spielwaren. Zumal zu viel elektronisches Spielzeug auch einfach irgendwann auf die Nerven der Eltern gehen. Dies erinnert an den Satz: weniger ist manchmal mehr!

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Vorlesen für Kinder wichtig

Vorlesen ist für Kinder wichtig. Laut der Studie „Vorlesen im Kinderalltag 2008” haben jedoch 37% der Kinder in Deutschland nicht das Glück, dass ihnen vorgelesen wird. Dies betrifft neben dem Elternhaus auch den Kindergarten und sogar die Grundschule. Dabei wünschen sich alle Kinder, dass man ihnen vorliest.

Beim Vorlesen haben Väter jedoch das Nachsehen. Nur acht Prozent der deutschen Väter lesen ihrem Nachwuchs regelmäßig vor. Hingegen lesen 64 Prozent der Mütter ihren Kindern regelmäßig vor. Jedoch wäre es insbesondere für Jungs wichtig, wenn ihnen ihr Vater häufiger Vorlesen würde. Denn für Jungs sind am Ende die Väter das große Vorbild. Wenn sie früh für Bücher geprägt werden, greifen Jungs später auch häufiger zum Buch.

Doch wieso ist das Vorlesen überhaupt so wichtig? Hierfür gibt es viele gute Gründe.

Vorlesen ist nicht nur für den Spracherwerb wichtig und fördert die Ausdrucksfähigkeit. Es wirkt sich ebenso positiv auf die Konzentrationsfähigkeit aus. Beim Vorlesen können Kinder ihrer Fantasie und ihren Gedanken freuen Lauf lassen.

Außerdem ist das Vorlesen für Eltern und Kinder eine optimale Möglichkeit Zeit miteinander zu verbringen. Beim Vorlesen können Kinder sich bei den Eltern einkuscheln. Dadurch entsteht ein Gefühl von Geborgenheit und Nähe.

Dauerhaft wirkt sich das Vorlesen positiv auf die Lesekompetenz aus, da es die Bildung neuronaler Strukturen bewirkt. Somit bildet Lesen eine wichtige Grundlage für den weiteren Bildungsweg.

Beim Vorlesen sollte darauf geachtet werden, dass dies in Ruhe geschieht. So sollten Fernseher, Rechner und Radio während dessen tabu sein. Schließlich soll die Geschichte im Vordergrund stehen. Außerdem können Kinder sich in der Regel nur auf eine Sache konzentrieren und dies sollte während des Vorlesens die Geschichte sein.

Wichtig ist auch, dass die Eltern Spaß beim Lesen haben. Kinder merken schnell, wenn Mama oder Papa sich beim Vorlesen langweilen. Wenn die Eltern jedoch mit Begeisterung dabei sind und die Stimmen und Situationen entsprechend imitieren ist der Spaß beim Vorlesen für alle Beteiligten umso größer.

Die Regelmäßigkeit ist ein weiterer Faktor, den man beachten sollte. Man sollte seinem Kind/ seinen Kindern mindestens einmal am Tag vorlesen. Am Besten führt man regelmäßige Zeiten dafür aus. Eltern und Kinder können sich dann darauf einstellen und beide Seiten sollten sich dann daran halten.

Bücher lassen sich für alle Altersklassen finden. Man sollte versuchen sich an die Altersangaben zu halten zumal vor allem kleine Kinder ihre Konzentrationsfähigkeit ausbauen müssen. Und wenn man ein wenig googelt, lassen sich gute Lesempfehlungen finden.

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