Veröffentlicht von
Kat am 12.11.2009 um 13:33 Uhr.
Wer kennt das nicht: Wenn zwei oder mehr Kinder aufeinander treffen, dann kann es schnell auch mal zu Streitigkeiten kommen. Die Gründe können – insbesondere aus Sicht der Eltern – oftmals ganz banaler Natur sein. In jeder Hinsicht fördert streiten die Entwicklung der Kinder, denn sie können dabei eine Menge lernen.
Für die Eltern stellt sich dabei oftmals die Frage: Soll ich eingreifen oder nicht? Dabei spielt die jeweilige Situation eine entscheidende Rolle. So sollte man als Eltern nicht eingreifen, wenn die Kinder um ihre Rolle oder um ihr Eigentum kämpfen. Selbst wenn die Zwistigkeit mal länger andauert, die Kinder lösen solche Konflikte in der Regel immer alleine. Anders verhält sich die Situation sicherlich, wenn ein Elternteil Anteil am Streit hat. Dann kann man als Eltern entsprechend etwas daran ändern.
Aber es gibt auch Fälle, in denen sich die Kleinen nicht immer einigen können. Da hilft es dann die Kinder zunächst gemeinsam auf ihr Zimmer zu schicken und ihnen zu sagen, dass sie erst dann wieder rauskommen sollen, wenn sie sich vertragen haben. Selbstverständlich sollte man die Kinder ordentlich loben, wenn sie es geschafft haben ihren Streit beizulegen. Ferner ist das Interesse der Eltern, wie die Kinder zu einer Lösung gekommen sind wichtig. Dadurch wird der Blick auf die Konfliktlösung gelenkt. Dadurch erfahren Kinder, wie wichtig ihre Fähigkeit der Streitkompetenz auf Dauer ist und haben einen Grund stolz darauf zu sein.
Selbstverständlich sollten Eltern jegliche Gewalt bei Streitereien unterbinden, ebenso wielautes Brüllen und Beschimpfen. Gewaltkonflikte laufen eher darauf hinaus herauszufinden, wer der Stärkere ist. Und solche Konflikte lassen sich eher bei fairen Wettkämpfen wie z.B. Wettlaufen oder Seilziehen austragen.
Bei Kindern unter drei Jahren funktioniert das mit dem aufs Zimmer schicken noch nicht immer. Sie müssen zunächst ein Gefühl dafür entwickeln, worum es denn überhaupt geht. Persönlich lasse ich die Kinder immer zunächst erst mal streiten. Meistens einigen sie sich dann relativ schnell, zumal es meistens um ein begehrtes Spielzeug geht.
Und wenn die Kleinen sich mal ganz arg um ein Spielzeug streiten, ist es manchmal die beste Option das Spielzeug selbst für eine Weile verschwinden zu lassen damit das Streitobjekt erst einmal weg ist.
Veröffentlicht von
Kat am 07.09.2009 um 13:13 Uhr.
Fahrrad fahren ist für viele Menschen heutzutage selbstverständlich. Dies sollte auch für Kinder gelten, weshalb sie das Fahrrad fahren von Anfang an gleich richtig lernen sollten. Jedoch hat eine aktuelle Studie der Unfallforschung der Versicherer (UDV) gezeigt, dass Kinder immer schlechter Fahrrad fahren können. So haben sich die Fähigkeiten und Fertigkeiten von Grundschulkindern im Vergleich zu einer Vorgängerstudie von 1997 enorm verschlechtert. Hierbei stellte man fest, dass vier Gruppen von Kindern gibt, die besonders davon betroffen sind: Stadtkinder, Mädchen mit Migrationshintergrund, übergewichtige und überbehütete Kinder.
In den Ergebnissen zeigte sich, dass die Kinder teilweise nicht in der Lage waren einfache Alltagssituationen mit dem Fahrrad zu meistern. Dazu zählt z.B. das Spurhalten beim Blick zur Seite oder nach hinten. Signifikant ist auch die Ansicht der Fahrradausbilder, dass die Körperbeherrschung und die Radfertigkeiten abgenommen haben. Im Jahre 1997 waren nur 46 Prozent der Fahrradausbilder dieser Meinung. Im Jahre 2008 sind es bereits 72 Prozent.
Erstaunlich ist auch, dass es bei der Erstuntersuchung 1997 kaum Unterschiede zwischen Stadt und Land gab. In der aktuellen Studie hingegen sind 83 Prozent der Fahrradausbilder in Städten und 79 Prozent der Ausbilder in Großstädten der Ansicht, dass sich die motorischen Fähigkeiten verschlechtert haben. In den ländlichen Bereichen liegt der Wert bei 70 Prozent und in Kleinstädten bei 67 Prozent. Problematisch an der ganzen Sache ist: Trotz Fahrradausbildung können diese Defizite im Nachhinein kaum ausgeglichen werden.
Die sind meiner Ansicht nach schon erschreckende Ergebnisse. Doch man kann einiges tun um dem entgegen zu wirken. Zunächst einmal brauchen Kinder viel Bewegung, egal ob zu Hause, in der Schule oder im Sportverein. Vor allem in der Schule sollte man Kindern den Raum und die Zeit geben, Mobilitätsdefizite zu erkennen und auszugleichen. Tägliche Wege, die nicht allzu lang sind, sollten zu Fuß oder mit dem Fahrrad bewältigt werden. Hier gilt das Motto das Auto öfters mal stehen zu lassen.
Man kann Kinder bereits sehr früh an das Fahrrad fahren heran führen. Für die Allerkleinsten gibt es bereits Laufräder, die sich ab dem zweiten Lebensjahr eignen. Mit diesen können sie bereits ihr Gleichgewicht trainieren sowie das Lenken und Geradeaus fahren erlernen. In Kombination mit einem Dreirad lernen sie dann die Trittbewegung. Wenn die Kinder beide Sachen beherrschen, dann ist es nur noch ein kleiner Schritt bis zum selbstständigen Fahrrad fahren. Und dies sollte man dann nach Möglichkeit täglich trainieren.
Grundlegende motorische Fähigkeiten sind am Ende wichtig für eine gesunde körperliche, geistige und emotionale Entwicklung und steigern das Selbstbewusstsein der Kleinen. Und davon brauchen die Kleinen heutzutage eine Menge.
Veröffentlicht von
Kat am 02.08.2009 um 21:15 Uhr.
Per Zufall bin ich heute auf einen Artikel zum Thema “Kinaesthetic Infant Handling” gestoßen. Dieses Thema weckte unerwartet schnell meine Aufmerksamkeit, weshalb ich gerne an dieser Stelle darauf eingehen wollte.
Zunächst möchte ich den Begriff Kinaesthetic erklären: Unter diesem Begriff bezeichnet man die Erfahrungswissenschaft, welche sich mit den Bewegungskompetenzen als eine der zentralen Grundlagen des menschlichen Lebens auseinandersetzt. Es findet also ein Studium der menschlichen Bewegung statt, die für die Ausübung der Aktivitäten des täglichen Lebens erforderlich sind. Die Basis hierbei bilden die Erfahrung und die Wahrnehmung der eigenen Bewegung. Ein besonderes Interesse der Kinaesthetic gilt der Interaktion durch Berührung und Bewegung. Ziel ist es für eine erhöhte Achtsamkeit für die Qualitäten und Unterschiede der eigenen Bewegung in allen alltäglichen Aktivitäten zu sorgen.
Beim Kinaesthetic Infant Handling richtet man sich gezielt an Eltern und professionelle BetreuerInnen von Frühgeborenen, Säuglingen und Kindern. Ausgangspunkt hierbei ist die Annahme, dass Kinder ihre Bewegungsfähigkeiten und Bewegungsmuster auf der Grundlage der Interaktionen durch Berührung und Bewegung mit anderen Menschen lernen. Dabei spielt die Art und Weise, wie man ein Kind anfasst und wie man sich zusammen mit ihm bewegt eine zentrale Rolle. Dies hat einen entscheidenden Einfluss darauf, ob sich das Kind aktiv beteiligen kann, welche Bewegungsmuster und welches Verhalten es entwickelt.
Das Kinaesthetic Infant Handling hat seinen Fokus auf der Entwicklung der kindlichen Bewegung. Ein Kind sollte, egal wie alt es ist, je nach seiner Anatomie und nach seinem momentanen Zustand entsprechend so unterstützt werden, dass es einfach und variantenreich lernt, das Gewicht seiner Körperteile in der Schwerkraft zu bewegen, sich vom Rücken auf den Bauch zu drehen zu sitzen und sich in sowie aus verschiedenen Positionen heraus fortzubewegen.
Die Interaktion durch Berührung und Bewegung sind zwischen Kindern und Eltern bzw. BetreuerInnen die erste und unmittelbare Form der (non-verbalen) Kommunikation. Dies bildet wiederum eine wichtige Grundlage für die Entwicklung und Qualität der späteren kommunikativen Fähigkeiten eines Kindes. Das Handling selbst beeinflusst die Qualität der grundlegenden Gesundheits-, Entwicklungs- und Lernprozesse des Kindes. Mit dem Kinaesthetic Infant Handling können Eltern und BetreuerInnen den natürlichen Bewegungsdrang der Kinder unterstützen. Schon frühzeitig für das Kind in die aktive Bewegung mit einbezogen.
Prinzipiell glaube ich, dass Kinaesthetic Infant Handling sich positiv auf die Entwicklung eines Kindes auswirkt. Persönliche haben wir – ohne das Wissen um dieses Kinaesthetic Infant Handling – uns von Anfang an bemüht, dass unsere Tochter sich stets aktiv an den Bewegungen und den Bewegungsabläufen aktiv beteiligen kann. Aber auch die Förderung der Sinne wie eben der Wahrnehmung und des Gleichgewichtssinn sind wichtig für Kinder, um Wahrnehmungsstörungen bzw. sensomotorischen Fehlintegrationen vorbeugen zu können. Als Eltern kann man bereits die Kleinsten jederzeit in ihren täglichen Bewegungen aktiv unterstützen, wie beispielsweise beim Wickeln oder beim Drehen vom Bauch auf den Rücken und umgekehrt. Kinaesthetic Infant Handling ist daher eine weitere Möglichkeit, um Kinder im Alltag ohne großen Aufwand zu fördern. Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift “ELTERN!” widmet sich inhaltlich diesem Thema und zeigt viele konkrete Kinaesthetic Infant Handling-Übungen zum Nachahmen.
Veröffentlicht von
Kat am 30.07.2009 um 13:06 Uhr.
Haustiere können die Entwicklung von Kindern positiv beeinflussen. Die Kinder lernen dadurch Verantwortung für die Tiere zu übernehmen. Durch das Zusammenleben mit Tieren erfahren sie ferner, dass Tiere auch mal Ruhe und Abstand benötigen.
Immerhin halten drei Viertel aller Bundesbürger (74,8 %) Tiere für Kinder sinnvoll. Dabei glaubten sogar fast sieben von acht Befragten (86,3 %), dass Tiere gut für die Gesundheit und die Seele sind.
Je nach Tier motivieren diese zu Bewegung, bieten den Kindern einen Ausgleich und ermöglichen ihnen Spaß. Ein eigenes Haustier ermöglicht den Kindern jederzeit körperliche Zuwendung.
Bei der Umfrage von “Baby und Familie” zeigte sich, dass zwei Drittel (67,1 %) aller Bundesbürger der Ansicht sind, dass größere Tiere nichts in der Stadt zu suchen haben und besser auf dem Lande aufgehoben sind.
Die Studie wurde von der GfK Marktforschung Nürnberg durchgeführt. Es wurden 2.137 Personen ab 14 Jahren dafür befragt.
Persönlich wollen wir unserer Tochter demnächst auch ein Haustier kaufen. Ein Hund kommt jedoch nicht für uns in Frage, da wir regelmäßig Kinder hier haben. Leider weiß man bei einem Hund nie genau, wie er reagiert und vor allem wie er auf fremde Kinder reagiert. Auch eine Katze kam für uns nicht in Frage, da wir der Ansicht sind, dass Katzen Freiräume benötigen. Leider können wir dies eine Katze in einer Wohnung nicht bieten.
Die einzigen Optionen sind für uns Kanichen oder Meerschweinchen, wobei wir uns bereits für letztere entschieden haben. Mit Meerschweinchen haben wir bereits jahrelange Erfahrung gehabt. Die Tiere haben eine akzeptable Lebensdauer von fünf bis acht Jahren. Hamster und Mäuse kommen da nur auf zwei bis maximal drei Jahre.
Fische und Vögel kommen für uns gar nicht in Frage. Einen Fisch kann ein Kind nicht aus dem Wasser nehmen und mal eben mit ihm schmusen. Mit Vögeln besteht das Risiko, dass diese durch das offene Fenster entfliehen.
Es zeigt sich, dass der Kauf eines Haustieres wohl überlegt sein sollte. Zunächst sollte man sich überlegen, ob man dem Tier alles bieten kann, was es benötigt. Anschließend sollte man mit den Kindern klären, welches Tier für die Kinder in Frage kommt. Dies hängt sicherlich stark vom Alter der Kinder ab. Da unsere Tochter noch recht klein ist, kommt für uns eben kein Hund in Frage. Meerschweinchen passen dagegen ganz gut in kleine Kinderhände.
Wenn das Tier dann da ist, muss man die Kinder im Umgang damit anleiten. Mit der Zeit werden die Pflichten sicherlich auch gerne mal vernachlässigt. Da hilft es nur die Kinder auf ihre Pflichten hinzuweisen und notfalls selber in den “sauren Apfel” zu beißen. Beim Kauf eines Tieres sollte man dies ebenso im Voraus berücksichtigen und ein Tier bei fehlendem Interesse dafür nicht einfach im Tierheim abgeben.
Veröffentlicht von
Kat am 06.07.2009 um 11:51 Uhr.
Bei schönem Wetter sind die Kinder jeden Tag draußen. Dabei erweisen sich Spielplätze mit kleineren Kindern als unausweichlich. Nicht jeder Spielplatz sieht wirklich einladend aus, um dort mit den Kleinen spielen zu gehen. Doch woran erkennt man einen sicheren Spielplatz? Nachfolgend ein paar Tipps zu diesem Thema:
Auf einem Kinderspielplatz sollten sich keine zersplitterten Holzbalken, lose Schaukelsitze und sonstige Balken und keine rostigen Stellen an Rutschen, Schaukeln oder Seilbahnen finden lassen. Das Holz sollte auf dem gesamten Spielplatz weder gesplittert noch gebrochen, angefault oder in anderer Weise beschädigt sein. Als besonders gefährlich erweisen sich überstehende Nägel und Schrauben, die gerade beim, Toben schnell übersehen werden können. Selbstverständlich sollten die Schraubverbindungen fest sein und auch die Geräte sollten stabil stehen, wenn man an ihnen rüttelt. Die Bauteile des Spielplatzes sollten ferner komplett sein.
Dies sind nur einige Beispiele, die man in der Regel auf den ersten Blick erkennen kann und einen Hinweis über den Zustand des Spielplatzes geben.
Wie bereits erwähnt ist bereits der erste Blick entscheidend und dabei steht oftmals die Sauberkeit im Vordergrund. Auf dem Spielplatz dürfen keine Glasscherben, Spritzen, Exkremente oder Zigarettenkippen rumliegen. Auf jedem ordentlichen Spielplatz finden sich Mülleimer, wo der Müll entsorgt werden kann.
Der Spielplatz sollte, sofern es Klettergeräte gibt die höher als 1,5 Meter sind, mit einem dämpfenden Untergrund ausgestattet sein wie z.B. Sand oder Fallschutzmatten.
Vorhandenen Mängel könne in der Regel umgehend dem zuständigen Träger des Spielplatzes gemeldet werden. Bei öffentlichen Spielplätzen sind dies in der Regel die Stadt- oder die Gemeindeverwaltung.
Eltern sollten auf dem Spielplatz auch darauf achten, dass keine Fahrradhelme beim Spielen und Toben getragen werden. Fahrradhelme, die im Straßenverkehr ein Muss sind und die Sicherheit gewähren, können auf dem Spielplatz zu einer tödlichen Falle werden. Bleiben die Kinder damit hängen, dann drückt der Kinnriemen auf den Hals. Als Folge dessen kann der Kienriemen dem Kind die Luft abschnüren, was gesundheitliche schwere Folgen oder sogar einen Erstickungstod als Folge haben kann.
Veröffentlicht von
Kat am 13.02.2009 um 13:10 Uhr.
Die Erfindung der Technik hat auch vor den Kinderzimmern nicht halt gemacht. Dies zeigt sich in den ganzen elektronischen Spielzeug, welches es mittlerweile fast überall zu kaufen gibt.
Doch hierbei ist Vorsicht geboten. Viele akustische Spielzeuge sind jedoch viel zu laut für Kinderohren. Besonders empfindlich sind dabei Babys und Kleinkinder. Zu lautes Spielzeug kann zu Hörschäden führen, welche sich wiederum negativ auf die Sprachentwicklung auswirken.
Erlaubt sind in der Regel Werte von bis zu 85 Dezibel. Leider ist die Dezibel wohl eher in den seltestens Fällen auf der Verpackung vermerkt. Daher ist es für Eltern schwer nach zu vollziehen, welches elektronisches Spielzeug geeignet ist und welches nicht.
Ferner gibt es in Deutschland bisher keine Prüfpflicht für Spielzeug. Es gibt verschiedene Prüfsiegel, auf die man als Eltern achten kann und sollte um wenigstens einigermaßen Sicherheit zu haben. Dazu zählt z.B. das neutrale VDE-Dreieck oder die verschiedenen TÜV-Prüfzeichen.
Der VDE prüft Spielwaren hinsichtlich mechanischer Aspekte und der Geräuschemmission. Ebenso eine chemische Analyse wird vorgenommen. Mechanisch wird z.B. getestet ob scharfe Kanten, gefährliche Spitzen oder verschluckbare Kleinteile vorhanden sind. Die chemische Analyse umfasst u.a. die Prüfung auf giftige Materialien, Weichmacher und organische Schadstoffe.
Auf dem deutschen Markt werden wohl bisher nur ca. 20% aller Spielzeuge von unabhängigen Testhäusern geprüft. Die Vermutung liegt daher nahe, dass weltweit noch weniger Spielzeuge getestet werden.
Dies ist am Ende schon ziemlich bedenklich, denn schließlich geht es um die Sicherheit von Kindern. Diese können am allerwenigstens etwas dafür, wenn sie durch Spielzeug einen Schaden erleiden insbesondere wenn dieser dauerhaft ist. Als Eltern sollte man daher versuchen solche Hersteller zu unterstützen, die unbedenkliches Spielzeug herstellen.
Persönlich sind wir dagegen, dass unsere Tochter zu viel elektronisches SPielzeug hat. Wir sind dann auch darauf bedacht, dass sich verschieden Stufen der Lautstärke einstellen lassen. Ansonsten setzen wir lieber auf “klassische” Spielwaren. Zumal zu viel elektronisches Spielzeug auch einfach irgendwann auf die Nerven der Eltern gehen. Dies erinnert an den Satz: weniger ist manchmal mehr!
Veröffentlicht von
Kat am 09.02.2009 um 13:08 Uhr.
Vorlesen ist für Kinder wichtig. Laut der Studie „Vorlesen im Kinderalltag 2008” haben jedoch 37% der Kinder in Deutschland nicht das Glück, dass ihnen vorgelesen wird. Dies betrifft neben dem Elternhaus auch den Kindergarten und sogar die Grundschule. Dabei wünschen sich alle Kinder, dass man ihnen vorliest.
Beim Vorlesen haben Väter jedoch das Nachsehen. Nur acht Prozent der deutschen Väter lesen ihrem Nachwuchs regelmäßig vor. Hingegen lesen 64 Prozent der Mütter ihren Kindern regelmäßig vor. Jedoch wäre es insbesondere für Jungs wichtig, wenn ihnen ihr Vater häufiger Vorlesen würde. Denn für Jungs sind am Ende die Väter das große Vorbild. Wenn sie früh für Bücher geprägt werden, greifen Jungs später auch häufiger zum Buch.
Doch wieso ist das Vorlesen überhaupt so wichtig? Hierfür gibt es viele gute Gründe.
Vorlesen ist nicht nur für den Spracherwerb wichtig und fördert die Ausdrucksfähigkeit. Es wirkt sich ebenso positiv auf die Konzentrationsfähigkeit aus. Beim Vorlesen können Kinder ihrer Fantasie und ihren Gedanken freuen Lauf lassen.
Außerdem ist das Vorlesen für Eltern und Kinder eine optimale Möglichkeit Zeit miteinander zu verbringen. Beim Vorlesen können Kinder sich bei den Eltern einkuscheln. Dadurch entsteht ein Gefühl von Geborgenheit und Nähe.
Dauerhaft wirkt sich das Vorlesen positiv auf die Lesekompetenz aus, da es die Bildung neuronaler Strukturen bewirkt. Somit bildet Lesen eine wichtige Grundlage für den weiteren Bildungsweg.
Beim Vorlesen sollte darauf geachtet werden, dass dies in Ruhe geschieht. So sollten Fernseher, Rechner und Radio während dessen tabu sein. Schließlich soll die Geschichte im Vordergrund stehen. Außerdem können Kinder sich in der Regel nur auf eine Sache konzentrieren und dies sollte während des Vorlesens die Geschichte sein.
Wichtig ist auch, dass die Eltern Spaß beim Lesen haben. Kinder merken schnell, wenn Mama oder Papa sich beim Vorlesen langweilen. Wenn die Eltern jedoch mit Begeisterung dabei sind und die Stimmen und Situationen entsprechend imitieren ist der Spaß beim Vorlesen für alle Beteiligten umso größer.
Die Regelmäßigkeit ist ein weiterer Faktor, den man beachten sollte. Man sollte seinem Kind/ seinen Kindern mindestens einmal am Tag vorlesen. Am Besten führt man regelmäßige Zeiten dafür aus. Eltern und Kinder können sich dann darauf einstellen und beide Seiten sollten sich dann daran halten.
Bücher lassen sich für alle Altersklassen finden. Man sollte versuchen sich an die Altersangaben zu halten zumal vor allem kleine Kinder ihre Konzentrationsfähigkeit ausbauen müssen. Und wenn man ein wenig googelt, lassen sich gute Lesempfehlungen finden.
Veröffentlicht von
Kat am 08.02.2009 um 15:01 Uhr.
Wenn die Kinder anfangen zu krabbeln und anschließend zu laufen, beginnt für die Kleinen die große Entdeckungstour durch die Wohnung. Dabei wird alles untersucht, angefasst und in den Mund gesteckt, was ihnen zwischen die Fingerchen kommt. Unfälle sind oftmals vorprogrammiert. Es heißt nicht umsonst, dass die meisten Unfälle im Haushalt erfolgen.
Das Problem an diesen Entdeckungstouren ist, dass Kinder noch keinen Blick für Gefahren besitzen. Man spricht daher auch von einem eingeschränkten Gesichtsfeld. Bei der Sicherung der Wohnung gibt es viel zu beachten und die eine oder andere Gefahrenquelle wird schnell mal übersehen. Dies kann jedem passieren, denn schließlich haben Eltern eine andere Sichtweise auf die Wohnung von oben als Kinder von unten. Es gibt den Tipp, dass man als Eltern auf allen Vieren mögliche Gefahren in der Wohnung auffinden sollte. Leider übersieht man dennoch so einiges vor allem weil Eltern oftmals doch recht rational an die ganze Sache herangehen.
Doch worauf sollte man nun alles achten? Nachfolgend sind so umfasst wie möglich alle möglichen Sicherungsmaßnahmen aufgelistet.
Steckdosensicherung: Steckdosen wirken erstaunlich anziehend auf kleine Kinder. Zur Sicherung der Steckdosen gibt es zwei Möglichkeiten. Die erste besteht darin, dass man eine Abdeckung raufsetzt so dass sie gar nicht mehr zugänglich ist. Dies ist sinnvoll, wenn es sich um kaum oder gar nicht genutzte Steckdosen handelt. Die zweite Option ist eine so genannte entriegelbare Steckdose. Diese wird in die Steckdose eingeklebt. Der Stecker wird in der Regel mit Hilfe einer geschickten halben Umdrehung eingesteckt.
Ecken-/Kantenschutz: Diese dienen zur Absicherung von scharfen Ecken und Kanten und werden einfach aufgeklebt. Es gibt sie in unterschiedlichen Größen und Formen. Sie sind vor allem im Laufalter sinnvoll, da Kinder schnell mal auf dem Po fallen. Wenn sie dann nach hinten plumpsen, möchte man schließlich nicht, dass sie sich den Kopf aufschlagen.
Tür- und Fensterstopper: Tür- und Fensterstopper sind nicht nur bei Windzug sinnvoll. Kinder spielen auch gerne mal an der Tür herum nach dem Prinzip: auf und zu. Die Stopper verhindern, dass die kleinen Fingerchen eingeklemmt werden, wenn die Tür oder ein Fenster doch mal zu schnell zu fallen.
Tür- und Treppenschutzgitter: Bestimmte Räum können so für Kinder unzugänglich gemacht werden. Treppenschutzgitter verhindern, dass Kinder alleine versuchen die Treppe hoch oder runter zu krabbeln und dabei unter Umständen stürzen. Je nach Bedarf gibt es solche Gitter zum Verschrauben oder zum Klemmen in den Türrahmen.
Sicherheitsgitter: Diese Gitter sind breiter, flexibel und können erweitert werden. Sie dienen zur Absicherung größerer Bereiche. Auch hier ist eine Verschraubung oder ein Klemmen möglich.
Schrank- und Schubladensicherung: Diese Schutzmaßnahme wird in oder auch an Schränken eingebaut und verhindert, dass Kinder die Schränke vollständig öffnen können. Vor allem bei gefährlichen Gegenständen und Flüssigkeiten im Haushalt, wie Putzmittel oder alkoholische Getränke, ist diese Sicherung wirklich Pflicht. Aber auch Porzellan und andere Glaswaren können so vor kleinen Kinderhänden geschützt werden, denn die Gefahr besteht am Ende meistens an den einzelnen Scherben und Splittern wenn etwas zerbricht.
Schrankschloss: Alternativ zu Sicherheitsriegeln bieten sich Schrankschlösser an um 2 Schranktüren zu verschließen.
Verschlussstreifen: Diese Streifen sind für WCs, Schränke, Schubladen und Elektrogeräte gedacht. Sie werden entsprechend eingeklebt und Klettmaterial sorgt für ein kindersicheres Verschließen der genannten Dinge.
Herdschutzgitter: Wenn es in der Küche wieder einmal lecker duftet, sind die Kinder kaum fernzuhalten. Ein Herdschutzgitter verhindert, dass Töpfe und Pfannen vom Herd gezogen werden können und dass das Kind auf die heiße Herdplatte fassen kann. So lassen sich Verbrennungen durch das Anfassen oder durch kochendes Wasser verhindern, die vor allem bei Kindern schnell lebensbedrohlich werden können.
Herdknopf-Abdeckung: Heutzutage gibt es bereits Herde mit versenkbaren und versperrbaren Knöpfen oder solche mit Touch-Funktion. Doch nicht alle Herde bieten diese Funktionen. Da auch Knöpfe sehr anziehend auf Kinder wirken, kann es unter Umständen passieren, dass die Kinder die Knöpfe andrehen und irgendetwas in der Küche verbrennt. Die Herdknopf-Abdeckung verhindert, dass Kinder an den Knöpfen rumspielen können.
Backofentür-Hitzeschutz: Manche Backofentüren werden sehr heiß und sind somit eine potentielle Gefahr für schwerwiegende Verbrennungen. Backofentür-Hitzeschutz werden an die Türen geklebt oder geschraubt und verhindern den direkten Kontakt mit der Backofentür.
Backofentür-Sicherung: Diese verhindern, dass Kinder einfach die Backofentür öffnen können. Schließlich ist vor allem der plötzlich austretende heiße Dampf gefährlich und kann ebenso zu Verbrennungen führen.
Balkonschutz-Netz: Diese verhindern z.B. dass die Kinder Sachen hinunter schmeißen können. Sie eignen sich ebenso zur Absicherung von Treppen.
Bettgitter: Eignet sich am Besten für ältere Kinder und wenn das Gitterbettchen weichen muss. Es verhindert ebenso das Rausfallen und beugt somit schlimmeren Verletzungen vor.
Glasschutzfolie: Ist bei zerbrochenen Türen oder Scheiben sinnvoll. Die Folie ist selbstklebend und transparent. Prinzipiell sollten kaputte Türen und Scheiben jedoch in einem Haushalt mit Kindern schnellstmöglichst ausgewechselt werden.
Blumenerde-Schutz: Auch Blumentöpfe und Erde sind sehr beliebt bei Kindern. Der Schutz wird um die Pflanze gespannt und verhindert, dass Kinder mit der Blumenerde spielen oder gar in den Mund stecken. Vor allem bei dem Einsatz von Pflanzendünger besteht durch die Einnahme der Blumenerde Lebensgefahr.
Es gibt noch eine Vielzahl weiterer Gefahrenquellen im Haushalt, welche Eltern versuchen sollten zu beseitigen und zu vermeiden. Lose Kabel sind nicht nur eine Trittfalle sondern können unbeaufsichtigt dazu führen, dass Kinder sich aus Versehen selbst strangulieren. Besonders gefährlich sind Kabel dann, wenn Geräte daran hängen. So kann ein Wasserkocher, der gerade in Benutzung ist, durch das heiße Wasser zu schwersten Verbrennungen führen. Oder ein Gerät kann auf den Kopf des Kindes fallen und zu gefährlichen Schädelverletzungen führen. Prinzipiell sollten schwere Gegenstände nie so stehen, dass Kinder diese runter reißen können. Auch beim Toben und wenn ein Kind mal gegen ein Regal läuft, sollte dabei nicht gleich die ganze Dekoration runterfallen können.
Tischdecken bergen ebenfalls die Gefahr, dass Kinder alles runter reißen. Daher sollte weitestgehend auf diese Deko verzichtet werden. Dass gilt auch für Kerzen oder gar Halogenleuchten. Offenes und flackerndes Licht übt eine große Faszination aus. Schnell sind Verbrennungen die Folge der Neugier.
Am Esstisch sollten Kinder ebenso wenig allein gelassen werden. Nicht nur das die Gefahr besteht, dass das Kind aus dem Hochstuhl krabbelt. Hierbei hilft es, das Fußbrett kurzerhand zu entfernen und die Abstützmöglichkeit damit zu minimieren. Wenn heiße Töpfe auf dem Topf stehen und das Kind diese erreicht, besteht erneut die Gefahr von Verbrennungen. Das unbeaufsichtigte Essen kann ferner dazu führen, dass das Kind sich verschluckt und im schhlimmsten Fall erstickt, wenn die Eltern nicht in der Nähe sind.
Sobald die Kinder laufen, klettern sie nach kurzer Zeit auch gerne auf die Möbel hinauf. Besondere Gefahr geht dabei von Regalen aus. Diese sollten daher am Besten fest mit der Wand über einen Winkel oder spezielle Vorrichtungen verschraubt sein. Diese gibt es in jedem Baumarkt. Prinzipiell sollte man keine Sachen wie Spielzeuge und Süßigkeiten so platzieren, dass sie zwar sichtbar sind aber nicht erreichbar. Denn dies verführt besonders zum Klettern an Regalen. Der Inhalt eines voll beladenen Regals kann ein Kind unter sich erdrücken.
Damit Kinder nicht unnötig hinfallen, sollten auch keine oder zumindest nicht allzu viele Sachen auf dem Boden rumliegen. Im Spiel wird schnell gestolpert und das Weinen ist anschließend groß insbesondere, wenn das Kind auf den Kopf fällt. Vorsicht ist insbesondere im Badezimmer bei Badezimmerteppichen geboten. Auf Fliesen können diese besonders rutschig sein. Ein Aufprall auf Fliesen ist besonders schmerzhaft, da diese in keiner Weise federn sowie Laminat oder Teppich.
Zum Thema Badezimmer ist noch zu erwähnen, dass Kinder niemals unbeaufsichtigt baden sollten. Hier droht sonst die Gefahr des Ertrinkens. Nicht immer schaffen die Kinder es sich rechtzeitig wieder aufzurichten. Selbst bei rechtzeitiger Rettung muss mit dauerhaften Schäden gerechnet werden.
Das Medikamente in einem kinderunzugänglichen Medizinschrank auf zu bewahren sind, sollte mittlerweile selbstverständlich sein. Auch Körperpflegeprodukte sollten nicht in Kinderhände gelangen. Ferner sind elektrische Geräte im Badezimmer eine Gefahrenquelle. So sollten elektrische Geräte auch niemals in der Nähe von Badewanne oder Waschbecken befinden.
In Raucherhaushalten sollten Aschenbecher regelmäßig entleert werden, da Kinder wie bereits gerne alles in den Mund nehmen. Selbstverständlich sollten Zigaretten und Feuerzeuge sowie Streichhölzer nicht in Kinderhände gelangen. Nicht nur die Asche und das Rauchen, sondern auch passives Rauchen ist ungesund und man sollte Kindern diese Zumutung so weit es geht ersparen.
Auch Schlüssel können schnell unterschätzt werden. Es ist schon oft genug vorgekommen, dass Kinder sich eingesperrt haben und den Schlüssel z.B. im Klo entsorgt haben. Den Stress und die Kosten für die Öffnung einer verschlossenen Tür kann man sich leicht ersparen.
Am Ende bleibt die Frage: Wie viel Sicherheit ist im Haushalt nötig? Ab einem bestimmten Punkt müssen Kinder lernen Gefahren selbst einzuschätzen. Dies hängt jedoch vom individuellen Entwicklungsstand des Kindes ab. Viele Unfälle können sicherlich auch verhindert werden, indem man Spielsachen und andere ungefährliche Sachen wie leere Töpfe, Plastikschüsseln so platziert, dass Kinder sie erreichen können und sich damit beschäftigen können. Am Ende denke ich aber, das die beste Sicherheitsmaßnahme immer noch ein wachsames Auge der Eltern ist. Ein Restrisiko besteht trotz aller Sicherungen jedoch immer, daher ist blindes Vertrauen in die Sicherheitsmaßnahmen nicht angebracht.
Veröffentlicht von
Kat am 27.01.2009 um 13:24 Uhr.
Selbstgemachte Knete ist eine tolle Alternative zu der künstlich hergestellten. Im Internet lässt sich eine Vielzahl an Rezepten finden um Knete selber herzustellen.
Laut Bundesverband Deutscher Apothekerverbände (ABDA) enthalten viele Rezepte jedoch Alaun (Kaliumaluminiumsulfat) als Zutat. Es besitzt eine leicht desinfizierende Wirkung. Alaun dient aufgrund dessen dazu, dass die Knetmasse nicht von Mikroorganismen befallen wird und somit länger haltbar ist.
Bei Kontakt mit dem Mund oder beim Verschlucken von Alaun kann es jedoch zu Vergiftung kommen. Es zieht die Schleimhäute und Haut zusammen. Ebenso verurschat es brennen im Mund, Übelkeit, Erbrechen oder Schluckstörungen. Genaue Grenzwerte ab wann Alaun zu solchen Beschwerden führt, gibt es nicht. Bei Verwendung von Alaun in Knetmasse sollten anschließend die Hände gründlich gewaschen werden.
Besser ist es jedoch von vorn herein sich nur auf Lebensmittel als Zutaten für selbstgemachte Knete zu konzentrieren. Dann bleibt der Spass mit der Knete auch erhalten. Außerdem muss man nicht ständig aufpassen, dass das Kind die Knete jeden Moment in den Mund nehmen könnte. Und Kinder vergessen manchmal in all der Aufregung auch gerne mal das Hände waschen. Also, aufgepasst bei Knetrezepten und ansonsten viel Vergnügen beim Kneten.
Veröffentlicht von
Kat am 02.06.2008 um 13:22 Uhr.
Wie gesagt, gibt es Dinge in der Theorie, die sich in die Praxis nicht so leicht umsetzen lassen. Dazu zählt das Thema Schlafen und Einschlafen.
So hatten wir vorbildlich das Bettchen im Voraus für unsere Kleine fertig gemacht. Wir haben zwar ein Flachkissen und eine Decke, doch die sind für einen späteren Zeitpunkt gedacht. So steht das Bettchen recht frei in unserem Schlafzimmer, ohne Kissen und Decke damit dem Kind keine Überhitzung droht und sie schön flach liegt. Auch einen Schlafsack hat die Kleine, so wie es sich gehört. Und geraucht wird bei uns schon mal gar nicht. Also alles wunderbar – dachten wir zumindest!
Kaum waren wir damals aus dem Krankenhaus raus, sollte die Kleine natürlich ihr Bettchen einweihen. Jedoch gefiel ihr das gar nicht so, wie wir es uns vorgestellt haben.
Zunächst sollte man wissen, dass Babys das Einschlafen erst noch lernen müssen. Dazu muss man sich öfters mal was Neues einfallen lassen, denn mit dem Tragen ist es nicht immer getan. Manchmal reicht es das Kind einfach auf der Brust einschlafen zu lassen, mal viel es in Seitenlage getragen werden, mal über die Schulter „geworfen“ und mal einfach nur auf dem Rücken geschunkelt werden. Da kann zumindest unsere Kleine schon mal ganz schön wählerisch sein.
Bestimmte Tricks wollten wir bewusst nicht einsetzen, wie das Kind im Schleudergang auf der Waschmaschine schaukeln zu lassen oder des Nachts mit dem Auto umher zu kurven. Tut weder der Umwelt noch den Eltern gut – vor allem in Köln, wo man dann anschließend schwerlich einen Parkplatz findet.
Als nächstes durften wir lernen, dass Babys abends gerne ihre kritische Zeit haben. Abends ist in der Regel der Hunger größer und die Erlebnisse des Tages werden verarbeitet. Das macht das Einschlafen meistens umso schwieriger. Doch mit der Zeit wurde es zumindest bei uns besser und die „Schrei-Abende“ haben sich sehr strak reduziert und finden mittlerweile kaum noch statt.
Diese Phase hält – wie man uns mitteilte – in der Regel auch nur die ersten Monate an. Spätestens im 6. Monat hat ein Kind gelernt einzuschlafen und auch einigermaßen durchzuschlafen. Also bloß nicht die Hoffnung verlieren, denn irgendwann klappt das schon.
Bei uns hat sich das Gröbste mittlerweile reguliert. Dies liegt auch mit daran, dass die Kleine anfangs einerseits einen so genannten “Bettverkleinerer“ in ihrem Kinderbettchen stehen hatte. Diesen durften wir nun nach ca. 6 Wochen verabschieden. Andererseits schläft sie nur zu gerne bei uns mit im Bett. Das bekommt ihr auch gut: sie spürt unseren Atem, hört unsere Herzschläge und fühlt sich geborgen. So ist die Welt außerhalb des Mutterleibes nur noch halb so schlimm. Den ersten Teil der Nacht schläft sie zumindest in ihrem Bettchen – und wenn die Eltern abends nicht auch immer selig mit ihr einschlafen würden, dann würde die Kleine auch öfters nachts in ihrem Bettchen schlummern.
Aber Angst, dass wir sie nicht mehr aus unserem Bett loswerden, haben wir nicht: irgendwann wird sie schon von alleine sagen, dass sie genug von Mama und Papa hat und lieber ein großes Kind sein möchte. Der richtige Zeitpunkt wird schon kommen. Hauptsache sie fühlt sich erstmal in ihrer Umgebung geborgen und gut aufgehoben…