Rückbildung – Fitness nach der Schwangerschaft
Mit der Geburt des Kindes hat sich der Bauch bei der frischgebackenen Mutter noch längst nicht erledigt. Viele Mütter wollen nach der Schwangerschaft gerne schnell und effektiv wieder zu ihrer alten Figur zurück kehren. Die Medien erwecken den Eindruck, dass dies ein Kinderspiel sei, indem sie zeigen wie Stars und Sternchen in Windeseile wieder zu ihrer alten Figur kommen. So schwebte z.B. das Model Heidi Klum kurz nach der Geburt ihres vierten Kindes wieder über den Laufsteg, als ob sie nie schwanger gewesen wäre. Ein hängender Bauch oder sonstiges schlaffes Gewebe waren hier Fehlanzeige.
Was bei den Promis so leicht aussieht, erweist sich in der Realität für die Durchschnittsfrau etwas schwieriger. Schließlich kann sich nicht jeder einen Personaltrainer leisten, der einen in Nullkommanichts wieder zur alten Figur bringt. Hier führt einen nichts an der Rückbildung vorbei, die den Körper schrittweise wieder zur alten Form bringt.
Es ist nicht ratsam direkt nach der Geburt mit einem straffen Sportprogramm zu beginnen. Nach der Schwangerschaft müssen als Erstes der Beckenboden und die Bauchmuskeln wieder aufgebaut werden. Die Rückbildungsgymnastik dient dabei nicht nur kosmetischen Aspekten. Viel wichtiger überwiegen hier die gesundheitlichen Gründe. So kann eine schlechte Rückbildung der Bauchmuskulatur zu Haltungsfehlern im Rücken und im Beckenbereich führen. Als Folge dessen sind dann u.a. Rücken- und Hüftschmerzen möglich. Aber auch ein mangelndes Training für die Beckenbodenmuskulatur wirkt sich dauerhaft negativ auf den Gesundheitszustand aus, da dies in späteren Jahren zur Inkontinenz führen kann. In jungen Jahren mag man sicherlich kaum daran denken, jedoch gehört dieses Problem zu jeder Schwangerschaft dazu.
Mit der Rückbildungsgymnastik sollte frühestens sechs Wochen nach der Geburt begonnen werden. Insgesamt ist es jedoch nie zu spät mit der Rückbildung anzufangen. Dabei kann man die Rückbildung entweder zu Hause machen oder man besucht einen Kurs. Beides hat sicherlich seine Vor- und Nachteile. Die Rückbildung zu Hause verlangt von einem entsprechende Motivation und Eigeninitiative. Man hat hierbei die Möglichkeit sich die Übungen jeden Tag selbst ein zu teilen. Wer sich hierfür noch entsprechendes Lehrmaterial besorgt, hat ferner den Vorteil, dass die Übungen nicht vergessen werden und man immer mal wieder nachschauen kann. Wenn man bereits ein Kind hat, hat die Rückbildung zu Hause sicherlich auch den Vorteil, dass man gemeinsam ein wenig turnen kann.
Wer sich für einen Kurs entscheidet, hat zunächst einmal den Druck diesen auch zu besuchen, da man für diese Leistung schließlich bezahlt hat. Jedoch hat man sicherlich nicht immer die Motivation dafür zu einem bestimmten Zeitpunkt auch noch den Kurs besuchen zu müssen z.B. wenn die Nacht mit einem Baby wieder besonders anstrengend war. Positiv an einem Kurs ist der soziale Aspekt: Man bekommt hier die Möglichkeit sich untereinander auszutauschen und mal wieder mit “normalen” Menschen zu reden als immer nur mit dem Baby. Nachteilig hingegen ist die Tatsache, dass man sich die Vielzahl der Übungen nicht immer merken kann und sein Repertoire auf die Übungen beschränkt, die am häufigsten durchgeführt worden sind.
Bei einem Rückbildungskurs sollte man ferner noch entscheiden, ob man diesen alleine durchführt oder sich einen auswählt, wo das Baby mit dabei sein kann. Gerade bei letzerem kommt dann wieder erschwerend hinzu, dass man sich während des Kurses auch noch um das Kind kümmern muss und die Hälfte der Übungen vermutlich gar nicht mitbekommt. In wie fern dies dann effektiv ist, muss jeder am Ende für sich selber entscheiden.
Die optimalste Lösung ist sicherlich eine Kombination von Kurs und Buch, welches einen dauerhaft als Nachschlagewerk begleitet. Ansonsten kann man auch beim Kursleiter bzw. bei der Kursleiterin nachfragen, ob nicht eine Übersicht der Übungen vorhanden ist. Manchmal reicht diese als Gedächtnisstütze um sich an die einzelnen Übungen zu erinnern, was zusätzlich die grauen Zellen trainiert.
Fest steht, dass man im jeden Fall Zeit für die Rückbildung einplanen muss, insbesondere nach der Schwangerschaft. Vor allem wenn man große und schwere Kinder gebärt hat, ist dieses Thema unausweichlich, wenn man dauerhaft etwas von seiner Gesundheit haben möchte.
Persönlich hatte ich nach der ersten Schwangerschaft einen Kurs besucht, was bei mir am Ende aber eher in Unlust endete und ich schon ein wenig genervt war davon. Die Freude an der ganzen Sache war bei mir durch diesen Pflichttermin und dem anfänglichen Stress mit dem ersten Kind relativ schnell verflogen. Außerdem habe ich kaum etwas aus diesem Kurs mitgenommen. Daher habe ich mich diesmal für die Variante entschieden, die Rückbildung zu Hause mit Hilfe eines Buches zu machen. Ich hoffe damit wesentlich erfolgreicher zu sein. Zumindest die Notwendigkeit der Rückbildung ist mir bewusst. Außerdem kann ich mir die Übungen über den Tag verteilt einteilen und vielleicht unsere Tochter ein wenig mit einbinden.
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Wir leben in einer Welt des Fortschrittes. Doch der Preis denn wir dafür dauerhaft bezahlen, ist immer wieder fraglich. Dies betrifft auch das Thema Schwangerschaft und Geburt. Studien zeigen, dass in den Industrienationen immer weniger Jungen geboren werden. Normal ist in Industrienationen ein leichter Jungenüberhang von durchschnittlich etwa 5 Prozent, d.h. auf 100 Mädchen kommen 105 Jungs. In Deutschland jedoch erblicken z.B. heute rund 0,5 Prozent weniger Jungen das Licht der Welt als noch vor 60 Jahren.
Auf den ersten Blick erscheint dieser Rückgang minimal, jedoch gibt diese Tendenz den Wissenschaftlern langfristig einen Anlass zur Sorge. Männer brauchen einen gewissen Vorsprung bzw. Überhang gegenüber der Geburt von Mädchen, da sie statistisch gesehen anfälliger für Unfälle, Krankheiten und Gendefekte sind. So ist es nicht verwunderlich, dass in jeder Altersklasse mehr Männer als Frauen sterben. Daher ist ein gewisser Überschuss an männlichen Geburten wichtig.
Der Trend, dass immer weniger Jungen geboren werden, lässt sich weltweit beobachten. Studien zu diesem Thema zeigen nicht nur, dass weniger Jungen geboren werden, sondern auch dass die Hodenkrebsraten steigen, dass sich bei neugeborenen Jungen genitale Missbildungen häufen und die Spermienzahlen sinken. Die Studien stammen vor allem aus Asien, Amerika und Europa, was Deutschland mit einschließt.
Doch was sind die Ursachen hierfür? Im Visier der Forscher steht die chemoindustrielle Verschmutzung des Grundwassers, der Gewässer und des Ackerlandes. Dabei vermuten Experten, dass unter anderem Schadstoffe, die bei der industriellen Lebensmittelproduktion entstehen, mit verantwortlich für diesen Trend sind. Die Theorie lautet, dass synthetische Chemikalien auf unterschiedliche Weise Einfluss auf die Befruchtung der menschlichen Eizelle haben. Dadurch wird die Entwicklung männlicher Föten erschwert oder sogar verhindert.
So zählt die Chemikalie Bisphenol A (BPA) nach den neusten Erkenntnissen zu den Schadstoffen, die für den Rückgang von männlichen Geburten mit verantwortlich ist. Zu finden ist sie in vielen Plastikflaschen und bei inneren Beschichtungen von Dosen. Bei Wärme kann sie sich lösen und gelangt über die Flüssigkeit in den Körper. Eine Zeit lang erregte Bisphenol A bereits sehr viel Aufmerksamkeit, weil es in Schnullern und Saugern von Babyflaschen vorkam. Hier versprachen die Hersteller Besserung und seit einiger Zeit liest man auf den entsprechenden Babyprodukten den Hinweis “Bisphenol-A-Free” und ähnliches.
Bisphenol A imitiert im Körper das Verhalten von Östrogenen. Dadurch wird der männliche Entwicklungsprozess der Embryonen gestört. Doch Bisphenol A ist nicht die einzige schädliche Chemikalie, die den Rückgang an Jungengeburten zu verantworten hat. Die Liste entsprechender Stoffe ist weitaus länger, wobei die Aufnahme der verdächtigen Chemikalien ganz zu verhindern nahezu unmöglich ist. Nicht nur Nahrungsmittel sondern auch Wasser und die Luft sind mit Dioxinen, Insektiziden wie DDT und Weichmachern wie Phthalaten belastet, die die Wahrscheinlichkeit der Geburt eines Jungen verringern können. Um das Risiko zu mindern ist es hilfreich auf eine fettarme Ernährung zu achten, denn Fett speichert viele der giftigen Stoffe.
Das man solche Studien zu diesem Thema prinzipiell sehr ungerne veröffentlicht ist eine andere Sache. Einerseits wissen viele Forscher, welche Stoffe in wie fern gefährlich sind. Andererseits bezahlt die Industrie für die Forschung. Das sich hier ein Teufelskreis ergibt ist dabei offensichtlich. Die Leidtragenden sind neben den Eltern mal wieder die Kinder, die es in der Zukunft noch schwerer haben werden.
Der vollständige Artikel zu diesem lässt sich bei MensHealth.de finden und regt in jedem Fall zum Nachdenken an.
0 KommentareZahl der Kaiserschnitte nimmt zu
Laut dem Statistischen Bundesamt hat in Deutschland die Zahl der Kaiserschnitte in den letzten Jahren zugenommen. 30 Prozent aller Entbindungen erfolgen mittlerweile per Kaiserschnitt. Zahlenmäßig sieht das wie folgt: Von 663 000 Frauen, die im Jahr 2008 ihr Kind im Krankenhaus zur Welt gebracht haben, wurden dabei 200 000 durch einen Kaiserschnitt entbunden, was 30,2 Prozent entspricht.
Die erste statistische Erhebung auf bundeseinheitlicher Rechtslage erfolgte im Jahre 1991. Dabei zeigt sich, dass sich die Anzahl der Kaiserschnitte nahezu verdoppelt hat. Auf 823 000 Entbindungen kamen damals gerade mal 126 000 Kaiserschnitte (entspricht 15,3 Prozent).
Hingegen kommen mechanische Hilfsmittel wie die Saugglocke (Vakuumextraktion) oder die Geburtszange immer seltener bei Krankenhausentbindungen zum Einsatz. Im Jahr 2008 erfolgten 32 000 Entbindungen per Vakuumextraktion, was einem Anteil von 4,8 Prozent entspricht. Die Geburtszange wurde dabei sogar nur bei 4 500 (0,7 Prozent) Entbindungen genutzt.
Weshalb man sich für einen Kaiserschnitt entscheidet, kann unterschiedliche Ursachen haben: So kann eine normale Geburt aus anatomischen Gründen nicht möglich sein, da das Becken für die Größe des Babys zu klein ist oder das Kind eine anormale Lage im Mutterleib hat. Ein Kaiserschnitt ist sicherlich auch dann angeraten, wenn das Kind selbst zu klein und zu schwach ist um eine normale Geburt zu überstehen. Aber auch der Zustand der Mutter kann sich während der Geburt dramatisch verschlimmern und der Kaiserschnitt die einzige Lösung sein, um das Leben von Mutter und Kind nicht zu gefährden.
Ein Arzt wird in der Regel ebenfalls zu einem Kaiserschnitt raten, wenn der Verdacht besteht, dass ein Kind mit mehr als 4000 Gramm auf die Welt kommen wird. Hierbei spielt das Verhältnis von Becken- und Kindsgröße eine wichtige Rolle. Als Arzt ist man hinsichtlich der Gesundheit beider Patienten dazu verpflichtet, der werdenden Mutter einen Kaiserschnitt nahe zu legen um sich selber vor juristischen Problemen zu schützen. Die endgültige Entscheidung liegt aber dennoch bei der Mutter.
Sofern jedoch einer normalen Geburt nichts im Wege steht, sollte man sich immer gegen einen Kaiserschnitt entscheiden zugunsten des Kindes. Babys die durch einen Kaiserschnitt entbunden werden leiden öfter an Anpassungsstörungen der Atmung und müssen häufig direkt nach der Geburt zunächst auf die Intensivstation verlegt werden. Bei einer natürlichen Geburt wird nämlich das Fruchtwasser aus den Lungen des Neugeborenen gepresst. Bei einem Kaiserschnitt hingegen muss dies mit entsprechenden Hilfsmitteln abgesaugt werden, was wie bereits erwähnt, eine Einlieferung auf die Intensivstation nach sich ziehen kann. Dies ist natürlich nicht der schönste Anfang eines kleinen Lebens. Ebenso wenig die Tatsache, dass man so schnell in einer sterilen und recht kühlen Umgebung den Mutterleib verlassen muss.
Nach einem Kaiserschnitt tretten ferner auch wesentlich häufiger langfristige gesundheitliche Probleme auf wie z.B. Allergien.
Ein Kaiserschnitt belastet zudem oftmals die Beziehung zwischen Mutter und Kind, wobei die Mutter keine richtige Bindung zu ihrem Kind aufbauen kann. Auch Stillprobleme können aus einem Kaiserschnitt resultieren, was die Bindung zwischen Mutter und Kind zusätzlich belasten kann.
Nicht vergessen sollte man dabei, dass es sich bei dem Kaiserschnitt trotz allem um einen operativen Eingriff handelt. Dieser führt natürlich gewisse Einschränkungen im nach hinein mit sich.
Für die natürliche Geburt spricht ferner, dass Neugeborene den Geburtsstress für ihre geistige und körperliche Entwicklung benötigen und die Mutter zu dem Kind oftmals eine bessere Beziehung aufbauen kann. Eng damit verbunden ist die psychische Stabilität und Entwicklung des Kindes. Jedoch ist hierbei umstritten, in wie weit dies tatsächlich zutrifft. Fest steht zumindest, dass sich die Mutter nach einer natürlichen Geburt oftmals schneller erholt als nach einem Kaiserschnitt und sich somit besser um das Neugeborene kümmern kann.
Am Ende bleibt nur zu sagen, dass jede werdende Mutter dies für sich alleine entscheiden muss in Abwägung gesundheitlicher Risiken und stets zum Wohle des Kindes und zum eigenen.
0 KommentareGedächtnis prägt sich früh aus
Forscher von der Universität Maastricht (Niederlande) haben herausgefunden, dass bereits Ungeborene ein Gedächtnis besitzen. Das Kurzzeitgedächtnis entwickelt sich somit bereits im Mutterleib. Dabei können sich 30 Wochen alte Ungeborene Ereignisse minutenlang merken.
Untersucht wurden dabei 100 Föten, die verschiedenen Reizen ausgesetzt wurden. Man beobachtete daraufhin, wann sie sich an den Reiz gewöhnt hatten und nicht mehr darauf reagierten. In einer anschließenden zweiten Testphase stellten sich die Föten schneller auf die Reize ein und reagierten gelassener. Für die Forscher bedeutet dies, dass die Ungeborenen sich an die Reize erinnerten, was bedeutet, dass ihr Gedächtnis bereits aktiv war.
So ganz ungewöhnlich ist die Erkenntnis sicherlich nicht. Schließlich finden Kinder die Stimme der Mutter oder des Vaters nach der Geburt auch beruhigend. Somit nehmen die Kinder auch hier bereits einen Zusammenhang wahr und empfinden diesen Reiz als nichts Neues.
Bekannt ist ferner, dass man Kindern im Mutterleib z.B. bereits regelmäßig eine Spieluhr vorspielen soll. Dies soll dann nicht beruhigend für das Kind im Mutterleib wirken, sondern auch nach der Geburt.
Hierin zeigt sich meiner Ansicht nach bereits, dass Kinder ein gewisses Maß an Gedächtnis haben müssen, wenn sie auf die Welt kommen. Und dieses bildet sich vermutlich nicht von heute auf  morgen aus.
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Das Stillen eine positive Wirkung auf Babys hat ist mittlerweile bekannt. So schützt das Stillen Kinder vor Allergien, wenn die Mütter mindestens vier bis sechs Monate lang ausschließlich stillen. Die Muttermilch hat somit einen positiven Einfluss auf das Kind und bei kurzfristigen Stillproblemen gibt es ebenfalls Rat: das Ausleihen einer Milchpumpe, Hilfsmittel wie Brusthütchen, spezielle Kompressen und Brustwarzensalben.
Die Mütter ihrerseits müssen dabei aber auch auf ihre Ernährung achten. So ist eine ausgewogene und nährstoffdeckende Ernährung wichtig. Falls die Nährstoffzufuhr aber nicht ausreicht, empfiehlt es zusätzliche Vitamine wie Folsäure und Mineralstoffe wie Jod einzunehmen. Die zusätzlichen Vitamine helfen auch der Mutter, damit diese sich nicht zu schnell “ausgelaugt” fühlt.
Mittlerweile weiß man ferner, dass das kindliche Allergierisiko gesenkt werden kann, wenn man während der Schwangerschaft und in der Stillzeit häufig Fisch isst.
Weiterhin sollten werdende Eltern den Kauf neuer Möbel und das Renovieren auf später aufschieben. Neue Möbel können flüchtige, organische Verbindungen, wie z.B. Formaldehyd freisetzen. Durch Maler- und Renovierungsarbeiten können ebenfalls freigesetzte Schadstoffe das Risiko für allergische Erkrankungen erhöhen. Dies betrifft insbesondere Asthma.
Da viele Eltern aber vor der Geburt bereits das Kinderzimmer für die Ankunft des Nachwuchses vorbereiten wollen, ist gerade das mit den Renovierungsarbeiten und den neuen Möbeln problematisch. Doch dies kann man bereits im Voraus gut planen. Die neuen Babymöbel sollten sowieso rechtzeitig aufgebaut werden, damit sie vor der Geburt ausreichend “ausgelüftet” werden. Der rechtzeitige Aufbau hat aber auch den Vorteil, dass man nicht in Panik verfällt, wenn das Kind früher als geplant kommt. Wenn die Möbel rechtzeitig aufgebaut sind, kann man sich anschließend voll und ganz dem neuen Erdbewohner widmen.
Außerdem ermöglichen solche Vorbereitungen sich auf die neue Situation einzustellen und seiner Vorfreude Ausdruck zu verleihen. Prinzipiell sind dies Arbeiten, die der zukünftige Vater übernehmen kann, damit die Mutter sich nicht überanstrengt und die Dämpfe einatmen muss. Schließlich ist auch das ungeborene Kind – trotz des Schutzes im Mutterleib – sehr anfällig.
Ganz ohne neue Möbel geht es vor der Geburt leider nicht. Alternativ kann man auf Second-Hand-Ware zurückgreifen. Doch viele Eltern wollen das nicht. Mit anderen Anschaffungen hingegen kann man sicherlich bis nach der Geburt warten.
Persönlich hatten wir vor der Geburt unserer Tochter alles ca. vier Wochen vorher aufgebaut. Dadurch konnten – wie bereits erwähnt – die Möbel auslüften, wir brauchten uns “nur noch” Sorgen um die Geburt machen und es spiegelte unsere Vorfreude wieder.
0 KommentareSurftipp: Kindermöbel bei bloombaby
Coole Kindermöbel zu finden ist nicht einfach. Eltern wünschen sich öfters mal was anderes, als das typische Mobiliar aus den Katalogen. Wie passt ein normaler Hocker zu einer stylish perfekt eingerichteten Wohunng? Für uns ist das nicht unbedingt das Problem, doch in einigen Elterngesprächen musste ich mir das eine oder andere schon anhören: Die Kindermöbel passen nicht zur restlichen Ausstattung.
Dann ist man bei bloombaby genau richtig. Denn hier beginnen laut eigener Aussage Eltern und Kinder ein gemeinsames Leben mit Stil. Die Auswahl der Produkte ist zwar nicht groß, aber das wird sich wohl zukünftig noch ändern. Weniger ist oftmals auch mehr.
Derzeit befinden sich vor allem Hochstühle im Angebot. Besonders beeindruckt hat dabei mich der nano urban highchair, ein zusammenklappbarer Hochstuhl, der einfach anders ist. Ich möchte keine Kritik über unseren eigenen Hochstuhl äußern, doch ich habe mich schon öfters gewundert, warum man Hochstühle nicht bequem in einer Ecke oder in einem Stauraum verfrachten kann. Das hätte mir so manch einen blauen Zeh erspart, aber am Ende waren meine Füße lernfähig.
Mir persönlich gefallen die Produkte jedenfalls gut. Zwar können bei diesem neuartigen Designs die Meinungen auseinander gehen, doch falls wir in Zukunft einen zweiten Hochstuhl oder sonstige Kindermöbel benötigen sollten, dann werde ich das Angebot von bloombaby gerne in Betracht ziehen. Und allen anderen, die noch auf der Suche nach etwas Besonderem sind, wünsche ich viel Spass mit bloombaby.
2 KommentareMond hat keinen Einfluss auf Geburtstermin
Lange gab es denn Glauben daran, dass der Mond Einfluß auf den Geburtszeitpunkt hat. Dies wurde aber nun wissenschaftlich widerlegt durch einen Mathematiker von der Universität Halle-Wittenberg. Für die Studie wurden Daten von mehr als vier Millionen Geburten in Baden-Württemberg zwischen 1966 und 2003 analysiert.
Ein Zusammenhang zwischen der Anzahl der Geburten und den einzelnen Mondphasen konnte dabei nicht hergestellt werden. Hingegen hat der Klinikalltag einen erheblicheren Einfluss auf den Geburtstermin. So stellte der Mathematiker fest, dass am Montag und am Dienstag die meisten Kinder geboren wurden. An den Wochenenden wurden dagegen die wenigsten Kinder geboren zumal man versucht Geburten dann auf den Wochenanfang zu verzögern.
Und was soll ich sagen: auch unsere Tochter wurde an einem Montag geboren, was in diesem Fall aber eher Zufall war. Am Ende zählt sowieso nur: hauptsache das Kind kommt gesund zur Welt und es ist immer eine Freude. Da wird sowieso jeder Tag zum Glückstag!
0 KommentareSurftipp: Lovelystuff
Einen Surftipp habe ich ja hier schon mal vorgestellt. Da wir uns nun Weihnachten nähern, werde ich versuchen in den nächsten Wochen weitere Surftipps zu empfehlen. Dabei sind diese jedoch nicht nur zu Weihnachten aktuell.
Heute im Angebot haben wir Lovelystuff. Hier lassen sich Produkte und Geschenke finden zur Hochzeit, für die Mama und Babys. Dabei ist die Auswahl an Produkten eher gering im Vergleich zu anderen Onlineshops. Jedoch macht dies die Auswahl einfacher und die angebotenen Produkte wurden sicherlich mit Sorgfalt ausgewählt. Die Seite heißt ja vermutlich nicht umsonst Lovelystuff.
Für die Mama oder auch werdende Mama stehen u.a. Tees, Kleidung, Favoriten, Pflegeartikel, Produkte für unterweges und Geschenke zur Auswahl. Auch in der Kategorie Hochzeit gibt es verschiedene Kleinigkeiten, die dennoch für die Erinnerung sind zur Auswahl wie Gastgeschenke oder Geschenke für die Hochzeitsreise. Die Größte Auswahl lässt sich für die Allerkleinsten finden – aber die stehen ja auch immer im Mittelpunkt. So gibt es verschiedene witzige Ideen, die auch alltagtauglich sind wie z.B. eine Aua-Tasche oder Baby-Mahlzeit-Tasche, verschiedene personalisierbare Produkte, Einschlafhilfen, Schnullerketten etc.
Vorbeischauen lohnt sich auf jeden Mal und die Preise sind für die angebotenen Produkte akzeptabel. Denn schließlich werden viele Sachen auch personalisiert angeboten. Und vor allem zur Geburt lassen sich hier sicherlich einige Anregungen finden für junge Familien aber auch für solche, die schon Kinder haben
Die Auswahl des richtigen Kinderwagens
Werdende Eltern stehen vor einer Reihe an Neuanschaffungen. Dazu gehört auch der Kinderwagen um die Mobilität mit dem Kind zu ermöglichen. Doch der Kauf gestaltet sich als gar nicht so einfach, da die Auswahl an Kinderwagen riesig ausfällt. Dies durften auch wir feststellen. Der Kauf unseres Kinderwagens dauerte gute 3-4 Stunden!
Doch wie findet man das richtige Gefährt? Man sollte hierzu einige Punkte beachten, wie auch der TÜV Rheinland in seiner Pressemeldung empfiehlt. So ist es ratsam, dass beide Elternteile (sofern vorhanden) mit beim Kauf dabei sind um jeweils seine Wünsche mit einzubringen und ausprobieren zu können. So war es z.B. bei uns wichtig, dass der Schiebegriff einen vernünftigen Abstand hat für meinen Mann, da er um einiges größer ist als ich. Der Schiebegriff muss einerseits in der Höhe stimmen und andererseits der Schrittlänge angemessen sein ohne das man ständig in den Kinderwagen rennt beim Schieben.
Ausserdem muss man sich im Klaren sein, für welche Zwecke der Kinderwagen geeignet sein sollte. Soll der Kinderwagen hauptsächlich in der Stadt genutzt werden oder auch ein wenig geländetauglich sein. Brauche ich eine zusätzliche Handbremse, da der Kinderwagen auch als Jogger genutzt werden soll oder können wir darauf verzichten? Auch die Frage danach, ob der Kinderwagen häufiger mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Auto genutzt wird, fällt hier runter. Schließlich passt nicht jeder Kinderwagen in jedes Auto. Bei uns war die Frage eher zweitrankig, da wir mit unserem Kombi ausreichend Platz im Kofferraum haben.
Ferner stellt sich die Frage nach der Tragetasche. Hierbei liegt die Auswahl bei einer Softtragetasche oder einer Hartschale. Mit einer herausnehmbaren Tragetasche lässt sich das schlafende Kind auch immer schnell mit reintragen, ohne das man es aufwecken muss. Wir haben uns letztendlich für die Softtragetasche entschieden, da diese bei Umwandlung unseres Kinderwagens in einen Buggy auch als Fusssack fungiert. Bei der Tragetasche sollte man ferner darauf achten, dass sie genug Platz bietet. Glücklicherweise ist die Tragetasche von Teutonia einer der größten, da unsere Kleine mit 58 cm bei der Geburt doch recht groß war. Und sie sollte ja noch lange genug ausreichend Platz darin haben, was auch der Fall war.
Die Räder spielten bei uns auch eine Recht große Rolle. Aufgrund der höheren Stabilität haben wir uns für 4 Räder entschieden. Ich wollte ferner keine Luftreifen – auch wenn diese eine bessere Federung ermöglichen. Aber in Köln liegt so einiges rum u.a. auch viel Glas – da wollte ich nicht ständig Reifen flicken müssen.
Beim Kauf ist unserer Ansicht nach eine gute Beratung unerlässlich in Anbetracht der großen Auswahl an Kinderwagen. Die Beratung ist ferner deswegen notwendig, weil Kinderwagen eine unglaubliche Vielfalt an Funktionen bieten können, die man vorher testen sollte um zu sehen ob man damit klar kommt und einem die Handhabung einfach fällt. Ein Prüfsiegel wie das GS-Zeichen sollten vorhanden sein. Schließlich soll das Baby in seinem mobilen Gefährt sicher transportiert werden. Eine gut funktionierende Bremse sollte ebenso vorhanden sein. Nützliche Extras wie ein Regencap, Sonnenschirme etc. sind auch immer vom Vorteil.
Wir bereits erwähnt haben wir uns für einen Teutonia entschieden, den Mistral S – von Teutonia selbst beschrieben als:
Der Allrounder für jede Fahrsituation.
Und bisher waren wir sehr zufrieden damit. Ein Manko hat der Kinderwagen leider: er ist recht schwer. Aber man kann halt nicht alles haben.
Wichtig ist ebenso, dass man den Kinderwagen rechtzeitig bestellt, wenn man ihn fabrikneu haben möchte. Die Lieferzeiten betragen in der Regel 8-12 Wochen. Ansonsten ist es wie gesagt wichtig, den Kinderwagen zu testen und Probe zu schieben. Ansonsten wünsche ich allen werdenden Eltern viel Spass und nehmt euch ausreichend Zeit für den Kauf

