Der erste Spaziergang mit Säugling
Das Baby hat endlich das Licht der Welt erblickt und der Kinderwagen wartet auf seinen ersten Einsatz nach dem Verlassen des Krankenhauses. Frisch gebackene Eltern erleben den ersten Spaziergang mit ihrem jüngsten Sprößling als aufregenden und spannenden Moment. Vor diesem ersten Spaziergang stellt sich die Frage nach der Kleidung. Was soll das Baby eigentlich anziehen? Der kleine Racker soll weder frieren noch überhitzen – also nicht zu dünn oder zu dick angezogen sein.
Spaziergänge sorgen nicht nur für einen gesunden Schlaf des Kindes, sondern stärken gleichzeitig das Immunsystem des Säuglings. In jedem Fall hilft es dem Baby, ihm eine Mütze aufzusetzen. Neugeborene verlieren einen Großteil ihrer Wärme über den Kopf. Wenn die Haarpracht noch ein wenig zu wünschen übrig lässt, bietet sich je nach Jahreszeit ein einfaches Baumwollmützchen oder eine dickere Wollmütze an. Bei einer Kopfbedeckung sollte man es auch belassen, also niemals zwei Mützen gleichzeitig aufziehen oder noch ein Tuch um den Kopf wickeln. Die Überhitzungsgefahr für das Baby steigt damit sehr schnell an.
Für die restliche Bekleidung gilt ein einfaches Prinzip. Neugeborene Kinder sollten immer etwas wärmer angezogen sein als man selbst. Säuglinge sind noch nicht in der Lage, ihre eigene Körpertemperatur und die Wärme optimal zu regulieren. Auch durch zu warme Bekleidung können sie leicht überhitzen. Genauso schnell kühlen Säuglinge aber auch aus. Um eine Unterkühlung zu vermeiden und das Baby richtig anzuziehen, eignet sich vor allem in den ersten Lebensmonaten ein Body. Dieses Kleidungsstück sollte als unterste Schicht auf der Haut getragen werden, natürlich auch im Hochsommer. Darüber kommen Shirts oder Strampler und die Jacken im Winter. Im Sommer darf ein Baby auch über dem Body ein Hemd und eine kurze Hose tragen. Söckchen sollten niemals vergessen werden, aber bei Temperaturen über 25°C braucht man seinen Kindern keine Schweißfüsschen erzwingen und darf auf die dicken Söckchen verzichten. Dünne Strümpfe oder auch einmal barfuß im Kinderwagen liegen können entspannend wirken. Bei heißen Temperaturen sollte man unbedingt darauf achten, dass das Kind nicht im eigenen Schweiß baden muss.
Um zu ermitteln, ob das Kind optimal angezogen ist, bedient man sich eines einfachen Tests. Eltern sollten ihrem Baby einen Finger in den Nacken legen und so die Temperatur direkt über die Haut prüfen. Ist der Nacken warm und trocken, ist das Baby optimal angezogen. Ebenfalls hilfreich ist ein Blick auf sich selbst, um dann Rückschlüsse auf die Kleidung des Babys zu ziehen. Im Hochsommer laufen wir Erwachsene auch nicht mit einer dicken Wolljacke umher. Warum sollte das eigene Kind sich diese Qual in der Hitze antun? Ein dünnes Jäckchen ist eher angebracht – und bei entsprechenden Temperaturen natürlich auch kurze Kleidung.
Das ein Baby nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden sollte, sollte einem bereits der gesunde Menschenverstand sagen. Ein Neugeborenes hat noch eine dünne, sehr empfindliche Haut. Kurze T-Shirts und Hosen sollten auch gleichzeitig einen gewissen Schutz vor den Sonnenstrahlen bietet. Trotz aller Angst vor der Sonne bietet vornehmlich indirektes Sonnenlicht den Vorteil, dass Säuglinge ausreichend Vitamin D bilden können. Dieses ist sehr wichtig für den Knochenaufbau und den Abbau der Gelbsucht von Säuglingen.
Ferner sollten Eltern bei Babys auf die Anwendung von Sonnenschutzmitteln im ersten Lebensjahr verzichten. Babys können in diesem Alter noch nicht richtig schwitzen. Die Sonnencreme auf der Haut erschwert zudem die Schweißbildung, weil die Creme wie ein Schutzfilm auf der Haut liegt und die Schweißporen abdeckt. Anderseits enthalten Sonnencremes relativ viele chemische Stoffe, die über die Haut aufgenommen werden können. Im Verhältnis gesehen kommt es am Ende dazu, dass Babys mehr Chemikalien aufnehmen könnten als Erwachsene. Jedoch müssen Eltern nicht sofort panisch reagieren, wenn der Nachwuchs doch mal ein bis zwei Sonnenstrahlen ab bekommt.
Gegen die Sonne werden Kinder am Besten durch entsprechende Kleidung geschützt. Ein Verdeck oder ein Sonnensegel, aber auch ein Sonnenschirm helfen beim Spaziergang an der Sonne. Dabei sollten Eltern aber niemals die Kraft der Sonne unterschätzen. Auch in den unterschiedlichen Jahreszeiten scheint die Sonne sehr stark, aber erwachsene Menschen nehmen die Wärme in kälteren Moanten nicht so intensiv wahr wie kleine Kinder. Ein bedeckter Himmel ist noch kein Garant dafür, dass kein Sonnenbrand entsteht. Also das Einschmieren der Arme, Beine, Füße, Hände sowie Gesicht, Hals und Nacken mit entsprechend hochwertiger Sonnencreme ab dem richtigen Alter der Kinder bitte nicht vergessen – und vorher das Kind gut vor der Sonne schützen.
Für das Wohlbefinden unserer Kleinen sollten Eltern je nach Jahreszeit und Wohnort zusätzlich an einen entsprecheden Insektenschutz denken. Ein Moskitonetz für den Kinderwagen wirkt wahre Wunder, um die kleinen Plagegeister von der zarten Babyhaut fernzuhalten. Finger weg heißt es von Insektenschutzmitteln. Diese enthalten auch viel Chemie, was der empfindlichen Babyhaut nicht gut tut. Zwar sind Insektenschutzmittel relativ harmlos für uns Meschen, stellen aber immer ein tödliches Gift für die Insekten dar. Eine gesunde und ökologische Alternative ist die Verwendung von natürlichen Düften, wie z.B. Zitronen- oder Limettenduft, aber auch verschiedene ätherischer Öle. Diese sollten bei Säuglingen nicht auf der Haut, aber vielleicht als kleines Duftpäckchen dezent am Kinderwagen befestigt werden.
Bleibt nun noch die Frage, womit es rausgehen soll? Die Optionen hier sind entweder der klassische Kinderwagen oder die Tragehilfe. Sicherlich stellt diese Frage im Grunde genommen nur eine Geschmackssache dar, andererseits bedeutet dies auch eine Frage des “Handlings”. Wenn die Großeltern oder der Papa bei dem Spaziergang mit von der Partie sind, kann ein Kinderwagen schnell getauscht werden – und alle haben etwas vom Spaziergang. Bei Kinderwagen sollte auch tatsächlich die entsprechende Liegewanne genutzt werden und nicht die Auto-Babyschale als feste Halterung für das Kind! Eine Tragehilfe ermöglicht eine starke Bindung zum Träger und einen klaren Vorteil gegenüber jedem Kinderwagen, weil das Baby fast den direkten Körperkontakt mit seiner Bezugsperson hält. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird das Kleine durch das Geschaukel so oder so einschlafen – und die Eltern haben einige ruhige Minuten unter dem freien Himmel für sich selbst. Und ganz ehrlich: Nach einer langen Schwangerschaft tut selbst der Mutter die Bewegung mehr als gut. Die frische Luft tut dabei ihr übriges für die ganze Familie.
0 KommentareErschreckendes Ergebnis bei Kinderwagen-Test
Ich schaue gerne auf der Seite von Stiftung Warentest vorbei und informiere mich regelmäßig über die Qualität bestimmter Produkte – vor allem ist mir hier die Unabhängigkeit der Testberichte wichtig, weil es wie in diesem Fall um unsere Tochter geht. Bei meinem heutigen Besuch dort war ich jedenfalls ziemlich überrascht: Mir prangte dort auf der Startseite folgende Überschrift entgegen: Kinderwagen – 10 von 14 sind mangelhaft.
Als Mutter musste ich selbstverständlich sofort nachschauen, ob unser Kinderwagen auch dabei ist. Dazu reichte mir auch der einfache Testüberblick. Und in der Tat fand ich ihn recht schnell. Das erfreuliche daran: Unser Teutonia Mistral S steht ziemlich weit oben in der Liste und hat zumindest das Urteil befriedigend mit der Note 3,2 erhalten. Im Vergleich zu den restlichen Testergebnissen ist dies ein Wermutstropfen. In Anbetracht der Tatsache, dass nur der Bugaboo Cameleon das gleiche Testergebnis bei einem Preis erreicht, der fast doppelt so hoch ist, können wir auf unsere Wahl noch einigermaßen stolz sein. Zumindest stimmt in diesem Fall das Preis-Leistungs-Verhältnis.
Dennoch sind die Ergebnisse insgesamt erschreckend. Als Eltern gibt man teilweise ziemlich viel Geld in der Annahme aus, dass man seinem Nachwuchs einen sicheren, schadstofffreien und guten Kinderwagen kauft. Und alle Eltern, die bereits einen Kinderwagen besitzen, wissen, dass das eine oder andere Extra sehr schnell zusätzliche Kosten verursacht.
Besonders erschrocken bin ich von dem Ergebnis vom Quinny Speedi SX. Diesen Kinderwagen sieht man zumindest hier in Köln sehr häufig – vor allem am Wochenende schlendern die Eltern damit durch die Innenstadt oder die Parkanlagen. Der Kinderwagen ist scheinbar mehr als durchgefallen: Qualitätsurteil mangelhaft mit der Note 5,5 und damit letzer im Test. Kinder in diesem Wagen werde ich wohl ab sofort nur noch bedauern können.
Die beste Möglichkeit wäre es, mangelhafte Kinderwagen im Handel oder bei den Herstellern zu reklamieren und darauf hinzuweisen, dass sie das Wohl des Kindes gefährden. Aber so ganz ohne Kinderwagen ist man dann doch ziemlich “aufgeschmissen”. Das Ergebnis vieler bekannter Hersteller ist einfach nur enttäuschend und zeigt, wo die Prioritäten liegen: nicht bei dem Kind, sondern beim Geldbeutel der Eltern – und seinem Ausschröpfen.
1 KommentarKinderwagen: Stokke Xplory-Buggy
Ich habe beschlossen, in Zukunft weitere Modelle von Kinderwagen hier bei Joombee vorzustellen. Kinderwagen sind für die ersten Jahre das wichtigste Transportmittel für unsere kleinen Lieblinge. Die Wahl sollte gut durchdacht sein, damit man am Ende keine böse Überraschung hat. Empfehlenswert hierfür ist auch der Artikel “Die Auswahl des richtigen Kinderwagens“, der zwar auf einem älteren Stand ist, aber für jeden Leser immer wieder als Informationsquelle dienen kann. Den Anfang einer losen Reihe von Artikeln über Kinderwagen macht heute der “Stokke Xplory-Buggy”.
Wer schon mal einen Stokke gesehen hat, weiß ganz genau, dass das Design dieses Kinderwagens einzigartig ist und auf der Straße auffällt. Die Höhe ist gut durchdacht und ermöglicht es, dass Eltern sich jederzeit auf Augenhöhe mit ihrem Kind befinden. Der Stokke bietet auch auf funktionaler Ebene so einiges. Wie andere Kinderwagen lässt er sich von einer Babyschale zu einem Buggy umwandeln. In diesem kann das Kind zu den Eltern gerichtet oder umgekehrt von den Eltern weggedreht werden, wodurch es seine Umwelt sehen kann.
Gewichtsmäßig gehört der Stokke eher zu den leichteren Kinderwagen. Er bietet sich daher wohl eher vermutlich für den Stadtbereich an und anderen entsprechend ausgebauten Gebieten. Flexible Vorderräder gehören hierbei mit zur Grundausstattung. Interessanterweise besitzt der Stokke Xplory eine “Zwei-Rad-Funktion”, was den Einstieg in öffentliche Verkehrsmittel erleichtern soll. Die Räder können hierfür leicht eingeklappt werden – für den Stadtbereich auf Rolltreppen oder in Bus und Bahn ein weiterer Vorteil.
Wichtig sind die verstellbaren Buggygriff. Dieser kann in Höhe und Winkel verstellt werden. Dies sollte mittlerweile zur Grundfunktion von Kinderwägen gehören, damit Mama und Papa den optimalen Schiebekomfort genießen können. Für den optimalen Sitzkomfort kann man die Fußstütze an die Größe des Kindes anpassen. Dieses Detail fehlt leider bei unserem eigenen Kinderwagen, aber man kann ja leider nicht alles haben, was man sich wünscht. Selbstverständlich können die Textilien zur Reinigung abgenommen werden. Die Stoffe zu waschen ist vor allem nach einem langen Herbst und Winter empfehlenswert, um die Haltbarkeit zu verlängern und seinem Kind eine angenehm saubere Umgebung zu bieten, die frei von Kekskrümmeln oder Erdresten der Schuhsohlen ist.
Den Stokke gibt es in vielen verschieden Farben und Desings. Aktuell hat Stokke für den kommenden Frühling laut Pressemeldung ein sonnengelbes Design, sowie die Designs ForestOlive und ForestCream im Angebot. Mit so viel froher Farbauswahl, wird es garantiert nie langweilig. Und im urbanen Alltag fällt man auch an tristen Tagen ausreichend auf.
Stokke sorgt ebenso für die notwendigen Accessories zu jeder Jahreszeit und für jede Lebenslage die man mit dem Kind erlebt, wie z.B. einer Wickeltasche, einem Kindersitz-Adapter oder einen Sonnenschirm. Der Stokke Xplory scheint nicht nur äußerlich und funktional sein Geld wert zu sein. Mehr als einmal gab es Auszeichnungen für diesen Kinderwagen. Erstaunlich finde ich, dass ein älteres Modell von Stokke in einem Test der Stiftung Warentest von 2006 positiv auffiel, weil nachweislich keine schädlichen Stoffe verwendet für die Herstellung wurden. Dieser Test betraf jedoch nur Buggys – daher sind viele gängige Kinderwagen-Modelle nicht enthalten. Dennoch ist dies ein positives Argument für den Stokke.
Zusammenfassend eignet sich der Stokke für Eltern, die einen Kinderwagen für den Stadtbereich benötigen. Hierfür erfüllt er die notwendigen Anforderungen, was auch funktional durchdacht und umgesetzt wurde. Preislich muss man dafür zwar etwas tiefer in die Tasche greifen, aber Qualität hat nun mal seinen Preis. Ob dieser nun im Dauergebrauch gerechtfertigt ist, muss jeder für sich und sein Kind selbst beurteilen. Ich würde mich daher auch über eure Erfahrungen im Kommentarbereich freuen!
5 KommentareKindertragen
Unsere Tochter kann nun mittlerweile sitzen, was wir sehr begrüßen. Dies war für uns der Grund am Wochenende los zu gehen und eine Kindertrage zu kaufen, damit wir wieder gemeinsam aktiv Wandern können. Sicherlich werden die Touren etwas entspannter ausfallen, aber ein Anfang ist damit immerhin gemacht.
Eine vernünftige Kindertrage ist schon eine Investition, aber bereits nach unserer ersten Tour stellen wir fest: sie hat sich gelohnt! Es gibt letztendlich verschiedene Gründe weswegen wir uns dafür entschieden haben.
Zunächst Wandern wir einfach gerne um einfach mal raus zu kommen und die Natur zu genießen. Ausserdem war der optimale Zeitpunkt gekommen, da unsere Kleine jetzt sitzen kann. Einen Kinderwagen bergauf zu schieben ist eine Qual, auch wenn wir einen recht geländetauglichen Kinderwagen haben. Ein weiterer Grund ist, dass unsere Tochter im Kinder wagen eh nicht mehr schläft sondern immer nur umherschaut. Sie ist fasziniert von grünen Bäumen und alles was um sie herum geschieht. Ferner lässt sich solch eine Trage auch optimal am Strand nutzen. Wer schon mal einen Kinderwagen durch feinen Strandsand geschoben hat, weiß was das für eine Qual sein kann! Und da unsere Familien im hohen Norden wohnen, sind auch regelmäßige Strandbesuche garantiert.
Im Laden haben wir dann einige Kindertragen ausprobiert u.a von Vaude Jolly Comfort IV Kids, Jack Wolfskin Watchtower Supreme, Mac Pack Possum Kids, Deuter Kid Comfort II und Kid Comfort III.
Mein Mann hatte nun das Vergnügen die verschiedenen Tragen zu testen. Anfänglich durfte unsere Tochter auch mitmachen – wurde es dann aber recht schnell leid ständig verfrachtet zu werden. Man stellte uns dann freundlicherweise einen Stapel Kataloge zur Verfügung, die das Gewicht des Kindes simulieren sollten. Da mein Mann tendenziell derjenige sein wird, der die Kleine durch das Gelände tragen wird, musste er halt ran. Wichtig war uns aber auch, dass die Trage gegebenenfalls auch an meine Körpergröße anpassbar ist.
Letztendlich haben wir uns für den Deuter Kid Comfort III entschieden. Die Kindertragen von Deuter kamen letztendlich schnell in die engere Auswahl, da sie die stabilsten Trage- und Bauchgurte aufwiesen. Dies ist wichtig, weil zu weiche Gurte auf Dauer Reibungen verursachen können. Und wer kann das schon gebrauchen, wenn hinten bereits ein kleiner Zwerg getragen werden soll. Ausserdem bot der Kid Comfort III ein intergriertes Regen- und Sonnedach. Bei der Varoante von Jack Wolfskin war das Sonnendach per Klettverschluss befestigt. In Anbetracht der Tatsache, dass unsere Tochter gerne überall dran rumspielt derzeit, denken wir, dass wir das Teil vermutlich schnell verloren hätten im Gelände. Der Deuter Kid Comfort III liegt zwar preislich mit ca. 230,- € recht hoch, aber wir erhoffen uns, dass er auch unsere zukünftigen Kinder sicher durchs Gelände bringen wird. Ausserdem bietet der Deuter vielfältigen Stauraum für alles, was sonst noch so mit muss für die Kleinen. Auch ein paar Sachen von uns haben dort schon Platz gefunden.
Unsere erste Tour lief dann auch sehr erfolgreich ab, auch wenn sie nur knapp 2 Stunden dauerte. Aber Mann sowie Tochter müssen sich ja erstmal daran gewöhnen. Bei längeren Touren muss das Kind zwischendurch auch mal rausgenommen werden, damit die Beine nicht einschlafen. Sicherlich soll unsere Tochter auch laufen, aber man muss bedenken, dass es für Kinder anstrengend ist lange Touren zu laufen. Wenn ein Erwachsener 1 Schritt macht, dann muss so ein kleines Kind vielleicht 3 Schritte machen. Und damit eine Tour nicht zum Reinfall wird, weil die Kinder nicht mehr laufen wollen, denke ich das Kindertragen eine tolle Möglichkeit für die ganze Familie ist.
Letztendlich muss jeder für sich austesten, welche Trage für ihn in Betracht kommt und seinen Bedürfnissen entsprechend auswählen. Â Ansonsten bleibt mir nur noch zu sagen: allen Wanderlustigen viel Spass beim Wandern!
0 KommentareDie Auswahl des richtigen Kinderwagens
Werdende Eltern stehen vor einer Reihe an Neuanschaffungen. Dazu gehört auch der Kinderwagen um die Mobilität mit dem Kind zu ermöglichen. Doch der Kauf gestaltet sich als gar nicht so einfach, da die Auswahl an Kinderwagen riesig ausfällt. Dies durften auch wir feststellen. Der Kauf unseres Kinderwagens dauerte gute 3-4 Stunden!
Doch wie findet man das richtige Gefährt? Man sollte hierzu einige Punkte beachten, wie auch der TÜV Rheinland in seiner Pressemeldung empfiehlt. So ist es ratsam, dass beide Elternteile (sofern vorhanden) mit beim Kauf dabei sind um jeweils seine Wünsche mit einzubringen und ausprobieren zu können. So war es z.B. bei uns wichtig, dass der Schiebegriff einen vernünftigen Abstand hat für meinen Mann, da er um einiges größer ist als ich. Der Schiebegriff muss einerseits in der Höhe stimmen und andererseits der Schrittlänge angemessen sein ohne das man ständig in den Kinderwagen rennt beim Schieben.
Ausserdem muss man sich im Klaren sein, für welche Zwecke der Kinderwagen geeignet sein sollte. Soll der Kinderwagen hauptsächlich in der Stadt genutzt werden oder auch ein wenig geländetauglich sein. Brauche ich eine zusätzliche Handbremse, da der Kinderwagen auch als Jogger genutzt werden soll oder können wir darauf verzichten? Auch die Frage danach, ob der Kinderwagen häufiger mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Auto genutzt wird, fällt hier runter. Schließlich passt nicht jeder Kinderwagen in jedes Auto. Bei uns war die Frage eher zweitrankig, da wir mit unserem Kombi ausreichend Platz im Kofferraum haben.
Ferner stellt sich die Frage nach der Tragetasche. Hierbei liegt die Auswahl bei einer Softtragetasche oder einer Hartschale. Mit einer herausnehmbaren Tragetasche lässt sich das schlafende Kind auch immer schnell mit reintragen, ohne das man es aufwecken muss. Wir haben uns letztendlich für die Softtragetasche entschieden, da diese bei Umwandlung unseres Kinderwagens in einen Buggy auch als Fusssack fungiert. Bei der Tragetasche sollte man ferner darauf achten, dass sie genug Platz bietet. Glücklicherweise ist die Tragetasche von Teutonia einer der größten, da unsere Kleine mit 58 cm bei der Geburt doch recht groß war. Und sie sollte ja noch lange genug ausreichend Platz darin haben, was auch der Fall war.
Die Räder spielten bei uns auch eine Recht große Rolle. Aufgrund der höheren Stabilität haben wir uns für 4 Räder entschieden. Ich wollte ferner keine Luftreifen – auch wenn diese eine bessere Federung ermöglichen. Aber in Köln liegt so einiges rum u.a. auch viel Glas – da wollte ich nicht ständig Reifen flicken müssen.
Beim Kauf ist unserer Ansicht nach eine gute Beratung unerlässlich in Anbetracht der großen Auswahl an Kinderwagen. Die Beratung ist ferner deswegen notwendig, weil Kinderwagen eine unglaubliche Vielfalt an Funktionen bieten können, die man vorher testen sollte um zu sehen ob man damit klar kommt und einem die Handhabung einfach fällt. Ein Prüfsiegel wie das GS-Zeichen sollten vorhanden sein. Schließlich soll das Baby in seinem mobilen Gefährt sicher transportiert werden. Eine gut funktionierende Bremse sollte ebenso vorhanden sein. Nützliche Extras wie ein Regencap, Sonnenschirme etc. sind auch immer vom Vorteil.
Wir bereits erwähnt haben wir uns für einen Teutonia entschieden, den Mistral S – von Teutonia selbst beschrieben als:
Der Allrounder für jede Fahrsituation.
Und bisher waren wir sehr zufrieden damit. Ein Manko hat der Kinderwagen leider: er ist recht schwer. Aber man kann halt nicht alles haben.
Wichtig ist ebenso, dass man den Kinderwagen rechtzeitig bestellt, wenn man ihn fabrikneu haben möchte. Die Lieferzeiten betragen in der Regel 8-12 Wochen. Ansonsten ist es wie gesagt wichtig, den Kinderwagen zu testen und Probe zu schieben. Ansonsten wünsche ich allen werdenden Eltern viel Spass und nehmt euch ausreichend Zeit für den Kauf
Ärgernis Fahrstühle in Arzthäusern
Mit einem Baby ist man aufgrund des Kinderwagens regelmäßig auf funktionierende und ausreichend große Fahrstühle angewiesen. Leider funktioniert dies aber nicht immer so reibungslos, wie man es gerne hätte.
So war ich neulich wieder mit unserer Kleinen beim unserer Kinderärztin. Besagte hat nun ihre Praxis in einem Ärztehaus in der ersten Etage. Dort ist es jedes Mal sozusagen ein Kampf einen Platz im Fahrstuhl zu ergattern. Daher habe ich mir angewöhnt rechtzeitig da zu sein, wobei das Hochfahren noch recht wenige Probleme bereitet.
Kritisch wird es dabei hingegen beim runterfahren. Dabei sollte noch erwähnt werden, dass der Fahrstuhl gerade mal Platz für einen Kinderwagen hat. Ansonsten passen dort vielleicht noch gerade so 3-4 weiter Leute rein. Nach unserem besagten Arztbesuch musste ich nun den Fahrstuhl nehmen um wieder nach unten zu gelangen. Dafür brauchte ich mindestens 10-15 Minuten. Die Kleine wurde auch immer ungeduldiger, denn es wurde ihr auf Dauer einfach zu warm.
Ursächlich für diese Wartezeit waren andere Fahrstuhlgäste. Ist ja nicht so, dass man den Weg hinunter vom HNO- oder Frauenarzt nicht die Treppen nehmen könnte. Man ist ja schwer krank und kann dann nicht mehr laufen und blockiert lieber den Fahrstuhl für Leute die ihn wirklich brauchen könnte. Und statt auszusteigen und zu sagen: „Die eine Etage laufe ich, nehmen sie mal den Fahrstuhl.“ schaut man sich gegenseitig komisch an. Das Motto lautet: Wieso sollte ausgerechnet ich aussteigen müssen. Ja, wieso eigentlich? Mit einem schmerzenden Ohr kann man aber auch schwer laufen. Und der Kontrollbesuch bei Arzt X geht auch ganz schön in die Beine. Da ist es ja kein Wunder, dass die Deutschen immer dicker werden.
Wenn meine Kraft reichen würde, dann würde ich meinen Kinderwagen allein runtertragen diese eine Etage. Ich würde auch gerne jemanden fragen mir beim runter tragen zu helfen. Da gibt es aber nur das Problem, dass jeder der vom Arzt kommt schwer „gehkrank“ zu seien scheint. Vielleicht sollte man sich dann überlegen doch mal den Arzt zu wechseln.
Ich kann es nachvollziehen, wenn alte Leute den Fahrstuhl nehmen müssen. Aber bei dem Großteil kann ich es überhaupt nicht nachvollziehen. Für kritische Bemerkungen oder höfliches Bitten ist der Fahrstuhl leider oftmals wieder recht fix weg und die faule Meute mit ihm. Und als Mutter mit Kind und Kegel bleibt einem nur die Option auszuharren und zu hoffen, dass baldmöglichst mal ein leerer Fahrstuhl vor einem hält…
0 KommentareAn die lieben Hundebesitzer
Spazieren gehen mit dem Kinderwagen und den Kleinen generell ist eine schöne Sache. Doch leider gibt es unterwegs immer mal das eine oder andere Ärgernis. Dazu zählt z.B. die Nachlässigkeit so mancher Hundebesitzer.
Als Elternteil müht man sich permanent ab, dass die eigenen Kinder sauber sind. So kommt man nicht umhin die Kinder zu wickeln Tag für Tag. Und irgendwann lernen die Kleinen alleine auf die Toilette zu gehen. Ohne uns zu beschweren, sind Eltern also darum bemüht, dass die Kinder ihre Hinterlassenschaften in Form von fiesen, stinkenden Tretmienen nicht in der Öffentlichkeit hinterlassen.
Doch der eine oder andere Hundebesitzer macht sich um die Tretmienen seines Tieres keine Gedanken. Und so kommt es dann, dass man als Elternteil zu Hause ankommt und sich wundert, was denn permanent in der Wohnung so stinken würde. Stolz werden die Kleinen frisch gewickelt und gereinigt, die vermeintliche „Tretmiene“ in der Hose des Kindes ordnungsgemäß entsorgt und noch immer hängt ein Gestank in der Luft… So begibt man sich auf die Suche nach der Quelle des üblen Geruchs. Was man dabei oftmals findet ist meistens weniger erfreulich: Hundehaufen an den Rädern vom Kinderwagen oder gar an den Schuhen der lieben Kleinen.
Daher liebe Hundebesitzer: Für uns Eltern sind die kleinen Überraschungen in Form von Hundehäufchen ein echtes Ärgernis. Daher bitten wir euch, dass ihr mehr Rücksicht nehmt und die Hinterlassenschaften eurer lieben „Kleinen“ ebenso ordnungsgemäß entsorgt, wie wir es mit den Windeln unserer Kinder tun. Als Eltern sind wir ja auch stets darum bemüht jegliche Tretmiene aus den Hosen unserer Kleinen zu entfernen. Schließlich schmeißen wir euch unsere dreckigen Windeln auch nicht vor die Füße, damit Fifi & Co. ihre Nasen da rein stecken und euch den Dreck nach Hause schleppen. Auch als Hundebesitzer hat man eine gewisse Verantwortung.
Ansonsten habe ich noch den Vorschlag, dass man Hundewindeln einführt. Vielleicht klappt es dann ja besser mit der ordnungsgemäßen Entsorgung der Hundehäufchen. Und vielen Dank an alle Hundebesitzer, die darum bemüht sind die Häufchen ihrer Hunde sofort zu bereinigen – auch das muss einmal gesagt werden!
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