Buchtipp: Unser Kleinkind
Das Buch “Unser Kleinkind” von Dr. Christopher Green steht schon seit längerem gelesen in unserem Regal. Beim Kauf des Buches war ich zunächst skeptisch, da ich eigentlich ungerne Erziehungsratgeber lese. Aber manchmal kann so ein Ratgeber schon hilfreich sein, wenn man mit seinen eigenen Ideen oder Methoden nicht weiterkommt. Beim Kauf des Buches dachte ich mir jedenfalls, dass neue Impulse für mögliche schwierige Situationen nie schaden können.
Als ich das Buch durch gelesen hatte, war ich ziemlich begeistert davon. Die Kapitel waren recht kurz gehalten, wodurch man gut woran kam. Besonders gefallen haben mir die vielen Alltagsbeispiele, wobei mir die eine oder andere Situation bekannt vorkam, während man über andere nur schmunzeln konnte.
Das Buch widmet sich, wie der Titel bereits sagt, dem Kleinkind von eins bis vier Jahren. Entsprechend werden in dem Buch alle Themen angesprochen, die den Eltern in diesen Jahren auf dem Herzen liegen wie z.B. Wutanfälle, Sauberkeitserziehung, Schlafen und Essen.
Insgesamt hat mich das Buch in unseren Erziehungsmethoden bestätigt. Auch neue Ideen und Anregungen sind dabei in unseren Erziehungsalltag eingeflossen. Aber es gibt ebenfalls Momente, in denen die Theorie in der Praxis vollkommen versagt. Aber Ausnahmen bestätigen ja immer die Regel. Vor allem zum Thema Wutanfälle habe ich einiges an Einsichten hinzu gewinnen können. Sie lassen sich zwar nicht vermeiden, aber mit dem richtigen Umgang mit ihnen, kann man sich als Eltern viel an Nerven sparen.
Das Buch empfand ich für meinen Teil als lesenswert. Einen Satz bzw. eine Aussage die ich mir daraus in jedem Fall mitgenommen habe und mir in schwierigen Situationen gerne in Erinnerung rufe ist: Das Kleinkind ist ein egoistisches Wesen, dass eben auf sich und sein Wohl bedacht ist. Davon kann man als Eltern so manch ein Lied singen – aber um dies zu ändern ist eben auch Erziehungsarbeit und Entwicklung notwendig. Das es aber auch Erwachsene gibt, die ein solches Verhalten zeigen, sei an dieser Stelle einmal dahingestellt.
Ansonsten habe ich mich – bereits weiter oben angedeutet – beim Lesen dieses Buches sehr amüsiert. Das Buch ist kein trockener Erziehungsratgeber, sondern gibt viele realistische Situationen aus dem Alltag wieder. Dies mag mit daran liegen, dass Dr. Christopher Green als Erziehungsratgeber und Leiter der Child Development Unit am New Children’s Hospital in Sydney oft genug mit der Realität und den Problemen von Eltern konfrontiert ist.
Und wer jetzt neugierig auf das Buch geworden ist, kann es sich jetzt bestellen und selber lesen. Hier die Daten zum Buch im Überblick:
âUnser Kleinkind â Mit Liebe, Verständnis und Konsequenz durch die Jahre 1 bis 4â (3. Auflage: Deutsche Erstausgabe Oktober 2001, ISBN 978-344-216-350-2) von Dr. Christopher Green. Erschienen im Wilhelm Goldmann Verlag, München, in der Verlagsgruppe Random House GmbH.
0 KommentareBabyschnuller mit Bisphenol-A-belastet
Der BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland hat Babyschnuller getestet. Dabei kam heraus, dass viele Babyschnuller mit hormonell wirksamen Chemikalien belastet sind. In den zehn getesteten Schnullern wurde Bisphenol A nachgewiesen, welches in Verdacht steht Unfruchtbarkeit, Schädigung der Gehirnentwicklung und Brustkrebs hervorzurufen.
Gerade Säuglinge und Kleinkinder reagieren empfindlich auf solche hormonartigen Stoffe. Bei ihnen entwickeln und wachsen die Organe noch und Hormone haben hier einen wichtigen Einfluss darauf. Die künstlichen Hormone können das empfindliche Gleichgewicht der natürlichen Hormone stören.
Bei dem Test wurde die höchste Konzentration von Bisphenol A in den Kunststoffschildchen festgestellt, die den eigentlichen Schnullersauger halten. Dabei bestanden neun von zehn Kunststoffschildchen aus Polycarbonat, bei dessen Herstellung Bisphenol A eingesetzt wird. Dabei wurden Konzentrationen von Bisphenol A zwischen 200 und fast 2300 Milligramm pro Kilogramm festgestellt in den Schildchen.
Aber auch in verschiedenen Saugteilen wurde dieses Hormon gefunden. Darunter befinden sich die Latex-Schnuller von Babysmile, Dentistar, Babylove und NUK. Bei den untersuchten Silikon-Schnullern befand sich in einem Schnuller von Avent dieses Hormon, wo bei bei den Silikon-Schnullern die Werte zwischen 80 und 400 Milligramm pro Kilogramm lagen.
Man vermutet, dass das Bisphenol A aus den Hartkunststoff-Schildchen in den weichen Saugteil diffundiert ist. Bisphenol A besitzt eine hohe Mobilität. Ferner hatten wiesen Sauger mit einer hohen Bisphenol-A-Konzentration eine ebenso hohe Konzentration der Chemikalie in den Kunststoffschildchen auf. Durch den BUND wird ferner angenommen, dass Bisphenol-A bereits in den Ausgangmaterialen verwendet worden ist.
Sicherlich sollten Kinder nur den Sauger in den Mund nehmen. Doch jeder der sich mit kleinen Kindern auskennt, weiß dass Kinder gerne alles in den Mund hinein stecken. Davon sind selbst die Kunststoffschildchen nicht ausgeschlossen. Aber selbst beim Saugen sind die Kinder im ständigen Kontakt mit den Kunststoffschildchen, da dieses die Lippen berührt.
Wer mehr zu diesem Thema und zu den getesteten Produkten erfahren möchte, kann dies hier tun.
3 KommentareBabys Haut sanft pflegen
Für die Pflege der Haut von Babys gilt zunächst der Grundsatz: weniger ist mehr. Die Haut von Babys ist fünfmal dünner als die Haut von Erwachsenen. Deshalb ist sie wesentlich empfindlicher als die von Erwachsenen. Besonders die Haut von Neugeborenen hat der Umwelt kaum etwas entgegenzusetzen.
Die Pflege der Haut ist daher sehr wichtig. Dies betrifft auch die richtige Auswahl der Pflegeprodukte, die verschiedenen Ansprüchen gerecht werden müssen. Einerseits müssen sie die unausgereifte Schutzfunktion unterstützen. Andererseits dürfen sie die Haut weder reizen noch Allergien auslösen. In Babypflegeprodukte gehören daher nur eine Auswahl an Schutz- und Pflegestoffen. Synthetische Konservierungsstoffe, Paraffine, Farbstoffe, PEG-Emulgatoren und künstliche Duftstoffe sollten nicht enthalten sein, da sie als potenzielle Allergieauslöser gelten.
Die Haut von Babys und Kleinkindern neigt schnell zur Trockenheit, da der natürliche, schützende Fettfilm der Haut bei ihnen noch nicht vollständig entwickelt ist. Daher sollte die Hauptaufgabe von Babypflegeprodukten sein, dass sie die Feuchtigkeit binden, um die Haut geschmeidig zu halten und sie vor Rissen zu bewahren. Im Windelbereich hingegen sollte man die Haut beruhigen, wenn sie gereizt ist. Dies gilt aber auch für andere gereizte Regionen.
Das Gesicht und die Hände bedürfen hingegen einer zusätzlichen Pflege. Bei Kälte, Sonne und Wind müssen sie gegen das Austrocknen geschützt werden. Es bietet sich an pflanzliche Öle wie Sonnenblumenöl oder Sheabutter zu benutzen. Diese dringen tief in die Haut ein und helfen bei der Regulation des Feuchtigkeitshaushaltes. Sheabutter enthält von Natur aus Haut beruhigende und schützende Substanzen wie Allantoin, Karotin und Vitamin E. Es ist ratsam auf das DHA-Siegel zu achten. Diese Produkte wurden von der Deutschen Haut- und Allergiehilfe e.V. getestet und haben ein geringeres Risiko, dass sie Allergien auslösen.
Bei der Pflege sollte man bedenken, dass die Haut nicht nur eine Schutzhülle darstellt, sondern auch ein Sinnesorgan ist. Nach der Geburt sind Berührungen, Kälte und Wärme meist das erste, was Babys erfahren. Gerade Berührungen von den Eltern sind wichtig für die Kleinen. Sie bilden die Grundlage für eine gute Beziehung zwischen Kindern und Eltern. Durch die tägliche Pflege wird dieser Kontakt unterstützt. Man kann die Pflege intensivieren, in dem man gezielt einfache Massagegriffe mit einbringt. Eine einfache Anleitung lässt sich hier (PDF) finden.
0 KommentareSprach-Entwicklung für Kinder online testen
Auf der Seite von Baby und Familie findet sich ein Sprach-Test für Ein- und Zweijährige. Damit kann man online ausprobieren, ob sich das Kind sprachlich altersgerecht entwickelt. Ich habe diesen Test einmal persönlich für unsere Tochter vorgenommen. Das Ergebnis war meiner Ansicht nach etwas verwirrend, obwohl ich alle Fragen mit “Ja” beantworten konnte.
Fest steht, dass die sprachliche Entwicklung bei Kleinkindern stark variiert. Es gibt Kinder, die reden bereits mit zwei Jahren wie ein Wasserfall, während andere sich noch mit fast drei Jahren ausschweigen. Eltern sollten deswegen nicht gleich besorgt sein, da beide Situationen völlig normal sind.
In der Regel sollte ein 18 Monate altes Kind über einen Wortschatz von 20 Wörtern und ein zweijähriges über einen Wortschatz von 50 Wörtern verfügen. Wenn sich Eltern unsicher sind, haben sie beim Kinderarzt die Möglichkeit sich bei der Vorsorgeuntersuchung U6 oder U7 nach den Fragebögen ELFRA 1 oder ELFRA 2 zu erkundigen. ELFRA sind Elternfragebögen für die Früherkennung von Risikokindern, was auch die sprachliche Entwicklung umfasst.
Damit Kinder sprechen lernen, sind eine Reihe an Entwicklungsschritten notwendig. An dieser Stelle sollen einige essentielle Voraussetzungen genannt werden. Zunächst muss ein Kind Kommunikation erlernen. Es muss in der Lage sein zu hören. Für die Aussprache bestimmter Wörter müssen Kinder Zähne haben. Ferner kann ein Kind nur sprechen lernen, wenn es versteht und begreift, was man ihm sagt. Es muss also eine Assoziation der Wörter mit den entsprechenden Dingen vorliegen. Auch eine bestimmte Reife des Gehirns gehört mit zur Sprachentwicklung. Nicht zu vergessen ist bei der Sprachentwicklung, dass hier die Feinmotorik eine wichtige Rolle beim Sprechen spielt. Schließlich erfolgt beim Sprechen ein Zusammenspiel der verschiedenen Gesichtsmuskeln.
Letztendlich bleibt aber hier nur zu sagen, dass jedes Kind sein eigenes Entwicklungstempo hat und die meisten Kinder fangen irgendwann an zu sprechen. Und wer jetzt den Sprachcheck einmal für sich durchführen möchte, findet in hier.
0 KommentareKinderfalle Gartenteich und Pool
Die Sommerzeit hat begonnen und somit auch die Gartenzeit. In vielen Gärten bildet ein Teich oder gar ein Swimmingpool den Mittelpunkt in dieser Zeit. Doch diese können schnell zur Kinderfalle werden, ebenso wie mit Wasser gefüllte Bottiche und Tonnen. Laut DLRG sind im letzten Jahr elf Menschen im Gartenteich oder im Swimmingpool ertrunken – darunter waren fünf Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren. Seit dem Jahr 2000 kamen insgesamt 115 Menschen in privaten Anlagen ums Leben.
Insbesondere Unachtsamkeit und Sorglosigkeit der Eltern können zum Ertrinken von Kindern führen. Gerade ein Gartenteich mag mit wenigen Zentimetern Wassertiefe ungefährlich und harmlos erscheinen. Jedoch reichen diese paar Zentimeter bereits aus, um zu einer tödlichen Bedrohung für Kinder zu werden. Wasser zieht kleine Kinder magisch an, aber Kinder können die möglichen Gefahren nicht richtig einschätzen. Daher sollten Eltern in der Nähe von Pools, Garteinteichen und anderen Wasseranlagen besondere Vorsicht und Wachsamkeit walten lassen.
Gerade Kleinkinder bedürfen einer ständigen Aufsicht der Eltern, damit sie sich keinen Gefahren aussetzen. Für den Schutz der Kinder vor möglichen Gefahren ist die aufsichtspflichtige Person verantwortlich, was in der Regel die Eltern sind.
Babys und Kleinkinder ans Wasser gewöhnen
Es ist in jedem Fall ratsam für Eltern, dass sie die Kinder frühzeitig mit dem Element Wasser in Berührung bringen. Angefangen beim Babyschwimmen über Kleinkinderschwimmen bis hin zu Wassergewöhnungskursen existiert ein breites Angebot. Letzere ermöglichen den Kindern frühzeitig lebensrettende Verhaltensweisen im Wasser beizubringen, noch bevor diese schwimmen können. Auch die Aufklärung über die Gefahren von Wasser in altersgerechter Form ist ein wichtiger Bestandteil.
Zäune können schützen
Ferner können Eltern frühzeitig Gefahrenquellen absichern. So empfiehlt sich bereits bei der Planung eines Gartenteichs oder Pools geeignete Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, wie z.B. die Einzäunung des Gartenteichs. Auch ein Pool kann entsprechend eingezäunt werden. Dies mag zwar optisch nicht sehr anreizend sein, aber das Leben des Kindes zählt am Ende mehr.
Auch der Teich des Nachbarns oder kleine Flüsse hinterm Haus gehören abgesichert, wenn diese für Kinder durch Tore oder Übergänge zugänglich sind. In solchen Fällen bieten sich spezielle Türsicherungen an, damit die Kinder sich keinen Zugang zum Nachbarn oder zum Fluss hinterm Haus verschaffen können.
0 KommentareOffene oder geschlossene Kindergartengruppe
Sobald ein Kind das Kindergartenalter erreicht, stellt sich für viele Eltern die Frage: Sollen wir unseren Liebling in eine offene oder eine geschlossene Kindergartengruppe tagsüber abgeben? Natürlich ist die Frage nur relevant, wenn die Eltern überhaupt die Unterscheidung kennen. Sehr viele Eltern wissen davon nämlich nichts.
In einem offenen Kindergarten werden die Räume nicht nach den verschiedenen Altersbereichen abgegrenzt, so dass Gruppen von einjährigen oder vierjährigen Kindern gebildet werden. Jeder Raum wird funktionell so gestaltet, dass sie den Kindern unterschiedliche Spielmöglichkeiten einräumen und dabei das individuelle Erlebnis für das Kind fördern. Kinder können dann sich ihren persönlichen Interessen und Vorlieben entsprechend in einen Raum begeben und sich dort aufhalten. Dadurch kommen sie mit Kindern aus unterschiedlichen Altersstufen in Kontakt. Sie müssen lernen, sich untereinander zu arrangieren und sich an wechselnde Gruppenformationen anzupassen. Wie im späteren selbstständigen Leben in der Schule oder als junger Erwachsener sind diese lehrreichen Momente wirklich Gold wert.
Einerseits haben die Kinder die Möglichkeit dadurch, auf ihre Art und Weise etwas Neues sowie ihre eigene Umwelt immer stärker eigenständig und – ohne an der Hand geführt zu werden – selbst zu entdecken. Anderseits muss das Kind in der Lage sein, selbstständig Entscheidungen treffen zu dürfen, welches Angebot an Spielen oder Lernmaterial es abhängig von seiner persönlichen Einschätzung wirklich nutzen möchte. Das positive Ergebnis lässt sich also daran festhalten, dass das Kind seinen ganzen Tag im Kindergarten weitgehend selbst gestalten kann.
Kinder in einer offenen Gruppe müssen natürlich einige Fähigkeiten mitbringen. Sie müssen bereits in der Lage sein, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen und aus dem vielfältigen Angeboten an Spielmöglichkeiten oder Lernmaterialien eine Wahl für sich zu treffen. Sie müssen offen und selbstbewußt genug sein, um mit anderen Kindern ständig in neuen Kontakt zu treten. Auch die ersten Ansätze zur Problem- und Konfliktlösung werden den Kindern intuitiv beigebracht. Hierfür ist ein gewisses Einfühlungsvermögen notwendig und das berüchtigte “mit dem Kopf durch die Wand”-Prinzip wird eigensinnigen Kindern sehr wenig helfen, wenn andere Kinder als ebenbürtige Partner in der Gruppe präsent sind. Ferner müssen Kinder in einer offenen Gruppe akzeptieren, dass sie keinen gleichmäßigen Tagesablauf haben, der in endloser Routine endet.
Im Gegensatz zu der bisherigen Darstellung der offenen Gruppen bleibt die Gruppe in einer geschlossen Kindergartengruppe immer unter sich. Die Aktivitäten werden gemeinsam ausgeführt – beginnend beim Frühstück über das Spielen und Mittagessen bis zum Nachmittagsschläfchen. Durch diese eingeübten, nahezu perfekt trainierten Regelmäßigkeiten in einer geschlossenen Gruppe wird dem Kind eine stabile Umgebung gegeben, aber die Individualität und das damit notwendige Entfaltungsvermögen des Kindes eingeschränkt.
Für die Beantwortung der Frage, welche Gruppe sich für welches Kind eignet, rät die Zeitschrift Eltern dazu sich folgende Fragen zu stellen:
1. Das Kind ist neugierig auf die Welt.
2. Es ist zuversichtlich, auch wenn es sich neuen Aufgaben gegenübersieht.
3. Es kann sich in andere einfühlen (“Ich frage Paul mal, warum er so traurig ist.”).
4. Es kann sich in neuen Gruppen schnell orientieren.
5. Es ist nicht völlig geknickt, wenn ein anderes Kind ihm sagt: “Mit dir spiele ich nicht”, sondern es sucht sich einen anderen Spielpartner.
Aber egal für welche Gruppenform Eltern sich für ihr Kind entscheiden: Im Vordergrund müssen immer die individuellen Bedürfnisse und persönlichen Wünsche der Kinder stehen. Eine Berücksichtigung ihrer momentanen Entwicklungsstufe sowie ihre Entfaltungswünsche spielen eine ebenso wichtige Rolle bei der Entscheidungsfindung. Die Kinder sollen sich im Kindergarten wirklich wohlfühlen können und auch gerne dahin wollen – ohne irgendwelchen Zwängen oder einem Druck ausgesetzt zu sein.
0 KommentareWas tun bei verstopfter Babynase?
Alle Eltern stehen irgendwann einmal vor dem Problem, dass das Kind sich mit einer kleinen Erkältung herumplagen muss. Kleine Erkältungen kommen meistens mit einer Verstopfung der Nase vor ohne weitere Symptome. Doch für Babys stellt dies schon eine Herausforderung dar, da sie in der Regel “Nasenatmer” sind.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie man die Nase des Kindes wieder frei bekommt. Wenn das Baby noch gestillt wird, helfen angeblich ein paar Tropfen Muttermilch in die Nase. Hierzu wird empfohlen, dass man sich dazu eine Pipette aus der Apotheke besorgt. Aus eigener Erfahrung heraus weiß ich, dass es schwierig ist, die Muttermilch von der Brust direkt in die Nase des Säuglings zu tropfen. Denn gerade das Stillhalten durch das Baby ist problematisch.
Damit dann die Muttermilch auch ihre anti-entzündliche Wirkung entfalten kann, muss zunächst die Nase des Kindes gereinigt werden. Hierzu gibt es spezielle Nasensauger. Falls diese nicht funktionieren, kann man es wohl auch vorsichtig mit Watte probieren.
Die andere Option besteht in der Anwendung von Nasentropfen. Für Babys und Kleinkinder empfehlen sich hierfür Kochsalznasentropfen. Sie sorgen dafür, dass die Schleimhäute feucht bleiben und beugen eine Verstopfung der Nase vor.
Abschwellende Nasentropfen sollten nur bei einem schweren Infekt angewandt werden. Sie haben eine gefäßzusammenziehende Wirkung und sollten falls nötig nur für die Nacht angewandt werden. Hier ist die altersgemäße Dosierung zu beachten.
Die Tropfen sollten am Besten vor den Mahlzeiten und dem Schlafen verabreicht werden. Vor allem vor dem Schlafen ist es ratsam, damit man dem Kind einen erholsamen Schlaf bereiten kann. Den der ist schließlich umso bedeutsamer um den Infekt aus eigener Kraft heraus abzuwenden. Auch die Pipette muss nach jeder Anwendung gereinigt bzw. abgewischt werden.
Bei einem starken Schnupfen kann man auch ätherische Öle anwenden. Diese eignen sich jedoch eher für Kleinkinder. Es sollte hierbei in der Regel vermieden werden, dass diese in Kontakt kommen mit Gesicht und Augen. Eukalyptus- und Kiefernnadelöl besitzen z. B. eine antibakterielle Wirkung und lösen das Nasensekret.
Bei Zweifeln sollte sonst immer der Arzt hinzugezogen werden, vor allem wenn das Kind Fieber hat. Kleine Erkältungen dienen dazu das Immunsystem des Kindes zu stärken. In der Regel sind sie nach 2-3 Tagen wieder vorüber. Und eine Extra-Portion Kuscheleinheiten kann in dieser Zeit auch Wunder bewirken
Thema: Trinken bei Babys
Kinder und Babys brauchen ausreichend zu trinken. Doch was und wie viel sollten Babys trinken? Dies hängt zunächst vom Alter ab. Im ersten halben Jahr erhält ein Baby in der Regel genug Flüssigkeit durch die Stillmahlzeiten bzw. durch die packungsgerechte Gabe an Flaschenmilch.
Jedoch kann es vorkommen, dass Kinder aufgrund von starker Hitze, Fieber oder Durchfall einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf hat. Bei Stillkindern hilft es oftmals den Säugling einfach etwas häufiger anzulegen. Ansonsten sollte man versuchen, dem Baby Tee oder Wasser zu geben.
Mit Gabe der Beikost erhöht sich die Trinkmenge auf 300-400 ml zusätzlich am Tag. Kleinkinder ab einem Jahr benötigen ca. 600 ml Flüssigkeit. Ab dem ca. dem 2. Lebensjahr und im 3. Lebensjahr beträgt die Trinkmenge um die 700 ml. Aber auch hier gilt, dass bei starker Hitze und Krankheit die benötigte Flüssigkeitsmenge erhöht ist.
Oftmals stellt sich auch die Frage, was Kinder bzw. Babys trinken sollten. Das ideale Getränk für Babys und Kinder ist abgekochtes (Leitungs)Wasser. Es gibt auch spezieller Babywasser zu kaufen, doch in der Regel lohnt sie die Investition nicht und zumindest mit wurde in der Regel davon abgeraten. Aber auch ungesüßter Tee eignet sich für Babys. Hierbei sollte man am besten Kräutertee wählen und ihn dünn aufbrühen. Früchtetee kann hingegen den Zahnschmelz angreifen, da er Fruchtsäuren enthalten kann. Schwarzer Tee ist für Babys vollkommen ungeeignet.
Als ungeeignet gelten in jedem Fall Saft und auch Limonaden-Getränke. Saft enthält versteckte Kalorien und Fruchtzucker. Ein Glas Saft kann gegebenenfalls eine vollwertige Mahlzeit ersetzen, eignet sich aber nicht als dauerhaftes Getränk um den Durst  des Kindes zu stillen. Wenn man dennoch Saft geben möchte, dann sollte ihn man zumindest entsprechend verdünnen und auf die zusätzliche Zahnpflege achten. Auch Limonaden-Getränke enthalten zu viel Kalorien und Zucker und sind für die Baby- und Kinderernährung komplett ungeeignet.
Die Ernährung selbst nimmt ebenfalls Einfluss auf die benötigte Flüssigkeitsmenge. So ist Milch eher als Nahrungsmittel anzusehen und nicht als Getränk. Bestimmte Lebensmittel wie z.B. Melone, Erdbeeren oder Gurken enthalten sehr viel Wasser und wirken sich positiv auf den Flüssigkeitshaushalt des Kindes aus.
Ansonsten gibt es die Faustregel, dass ein Baby ca. 150 ml/kg Körpergewicht trinken sollte. Jedoch sollte 1 Liter am Tag nicht überschritten werden.
Laut einer Pressemeldung von “Baby und Familie” brauchen Babys je nach Alter zwischen 0,2 und 0,5 Liter mehr Flüssigkeit bei Hitze. Die übermäßige Gabe an Wasser kann den empfindlichen Natriumhaushalt des kleinen Körpers stören und zu Krampfanfällen führen.
Unsere Tochter trinkt am liebsten Wasser. Wir haben es auch mit Tee versucht, aber den hat sie nie so richtig angenommen. Ich habe das Teekochen irgendwann auch aufgegeben und ihr stets nur Wasser angeboten. Als Stillkind mochte sie anfangs sowieso nichts außer eben Muttermilch. Mittlerweile sind wir froh darüber, dass Wasser ihr bevorzugtes Getränk ist. Es ist einerseits einfach und andererseits wirkt es sich positiv auf ihre Gesundheit. Am Ende ist es auch eine Frage der Übung und Gewohnheit. Man sollte nur nicht aufgeben und den Kindern immer wieder etwas zu trinken anbieten. Und oftmals müssen die Kleinen in ihrer Spielfreude auch immer wieder mal daran erinnert werden etwas zu trinken.
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