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Sichere Möbel für Kinder

Irgendwann wird jedes Kind mobil und geht dann auf Entdeckungsreise. Angefangen beim Krabbeln bis hin zum Toben und Schränke ausräumen.

Dabei sind “kindersichere” Möbel wichtig vor allem im Kindeszimmer. Hierbei sollten Eltern beim Kauf auf einige Punkte achten. Zunächst einmal ist eine gute Verarbeitung wichtig. Kindermöbel sollten zudem über abgerundete Ecken und Kanten verfügen. Beim Kauf der Möbel bietet auch das GS-Zeichen der TÜV Rheinland LGA einen guten Anhaltspunkt. Dieses garantiert den Eltern, dass ein Möbelstück die unabhängigen Sicherheitsprüfungen bestanden hat.

Bei Gitterbetten sollten Eltern darauf achten, dass der Körper des Kindes nicht zwischen die Stäbe passt. Kinder könnten mit dem Kopf in den Gitterstäben hängen bleiben, zumal ihr Kopf proportional gesehen größer ist als ihr Körper. Ferner haben in einem Kinderbett hervorstehende Klammern, Schrauben oder lösbare Kleinteile nichts zu suchen. Diese bergen die Gefahr von Verletzungen oder könnten verschluckt werden.

Die meisten Gitterbetten “wachsen” heutzutage mit, d.h. die Liegefläche ist höhenverstellbar. Sobald die Kinder mobil werden, kommt die Liegefläche ganz nach unten. Dabei sollte eine Übersteigshöhe von mindestens 60 cm verbleiben, damit das Kind nicht herausfallen kann.

Wenn die Kinder älter werden, kaufen die meisten Eltern Hochbetten z.B. mit Rutsche Zelt oder Vorhängen. Hierbei sollten Eltern darauf achten, dass die Kinder im Sitzen nicht über die Brüstung des Etagenbettes kippen können. Zudem hat ein Hochbett nichts in der Nähe eines Fensters zu suchen und sollte immer weit genug davon aufgebaut werden.

Möbel Beim Kauf des Hochstuhls sollten Eltern auf eine breite Standfläche achten, um die Kippsicherheit zu gewährleisten. Die Rückenlehne sollte mindestens 25 cm hoch sein sowie über einen Bauchbügel mit Schrittgurt verfügen. Das Kind soll schließlich bequem im Hochstuhl sitzen. Der Schrittgurt verhindert zudem das Durchrutschen des Kindes.

Hochstühle mit Rollen sind mit besonderer Vorsicht zu genießen. Mehr als zwei Rollen an einem Hochstuhl sind nicht erlaubt. Diese sollten zudem feststellbar sein, da die Stühle sonst leicht verschoben werden können.

Beim Kauf unseres Hochstuhls haben wir uns vorher entsprechende Testberichte durchgelesen. Gerade die Kippsicherheit war uns wichtig sowie die Tatsache, dass der Stuhl mitwächst.

In einem Haushalt mit Kindern sollten Regale und Schränke zudem mit Winkeln an den Wänden befestigt werden. Auch Schubladensicherungen sind hilfreich. Diese verhindern einerseits, dass Kinder an gefährliche Gegenstände kommen und andererseits können sie sich nicht die Finger klemmen. Letzteres gehört aber vielleicht zum Lernprozess dazu und lässt sich nicht immer vermeiden. So haben wir persönlich nicht alles Schubladen gesichert, denn unsere Tochter soll auch so lernen, dass sie nicht überall ran darf.

Prinzipiell sollten Eltern darauf achten, in wie fern die Möbel mitwachsen. Gute Möbel tun dies in der Regel, so dass man sich nicht ständig mit neuen Anschaffungen herumplagen muss. Zwar mag der Anschaffungspreis dabei oftmals etwas höher liegen, aber die Qualität und Langfristigkeit rechnen sich dafür schnell.

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Baby & Kind, Eltern & Familie, Produkte & Tests

Erschreckendes Ergebnis bei Kinderwagen-Test

Ich schaue gerne auf der Seite von Stiftung Warentest vorbei und informiere mich regelmäßig über die Qualität bestimmter Produkte – vor allem ist mir hier die Unabhängigkeit der Testberichte wichtig, weil es wie in diesem Fall um unsere Tochter geht. Bei meinem heutigen Besuch dort war ich jedenfalls ziemlich überrascht: Mir prangte dort auf der Startseite folgende Überschrift entgegen: Kinderwagen – 10 von 14 sind mangelhaft.

Als Mutter musste ich selbstverständlich sofort nachschauen, ob unser Kinderwagen auch dabei ist. Dazu reichte mir auch der einfache Testüberblick. Und in der Tat fand ich ihn recht schnell. Das erfreuliche daran: Unser Teutonia Mistral S steht ziemlich weit oben in der Liste und hat zumindest das Urteil befriedigend mit der Note 3,2 erhalten. Im Vergleich zu den restlichen Testergebnissen ist dies ein Wermutstropfen. In Anbetracht der Tatsache, dass nur der Bugaboo Cameleon das gleiche Testergebnis bei einem Preis erreicht, der fast doppelt so hoch ist, können wir auf unsere Wahl noch einigermaßen stolz sein. Zumindest stimmt in diesem Fall das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Dennoch sind die Ergebnisse insgesamt erschreckend. Als Eltern gibt man teilweise ziemlich viel Geld in der Annahme aus, dass man seinem Nachwuchs einen sicheren, schadstofffreien und guten Kinderwagen kauft. Und alle Eltern, die bereits einen Kinderwagen besitzen, wissen, dass das eine oder andere Extra sehr schnell zusätzliche Kosten verursacht.

Besonders erschrocken bin ich von dem Ergebnis vom Quinny Speedi SX. Diesen Kinderwagen sieht man zumindest hier in Köln sehr häufig – vor allem am Wochenende schlendern die Eltern damit durch die Innenstadt oder die Parkanlagen. Der Kinderwagen ist scheinbar mehr als durchgefallen: Qualitätsurteil mangelhaft mit der Note 5,5 und damit letzer im Test. Kinder in diesem Wagen werde ich wohl ab sofort nur noch bedauern können.

Die beste Möglichkeit wäre es, mangelhafte Kinderwagen im Handel oder bei den Herstellern zu reklamieren und darauf hinzuweisen, dass sie das Wohl des Kindes gefährden. Aber so ganz ohne Kinderwagen ist man dann doch ziemlich “aufgeschmissen”. Das Ergebnis vieler bekannter Hersteller ist einfach nur enttäuschend und zeigt, wo die Prioritäten liegen: nicht bei dem Kind, sondern beim Geldbeutel der Eltern – und seinem Ausschröpfen.

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Gesundheit & Ernährung, Spielen & Lernen

Der sichere Spielplatz

Bei schönem Wetter sind die Kinder jeden Tag draußen. Dabei erweisen sich Spielplätze mit kleineren Kindern als unausweichlich. Nicht jeder Spielplatz sieht wirklich einladend aus, um dort mit den Kleinen spielen zu gehen. Doch woran erkennt man einen sicheren Spielplatz? Nachfolgend ein paar Tipps zu diesem Thema:

Auf einem Kinderspielplatz sollten sich keine zersplitterten Holzbalken, lose Schaukelsitze und sonstige Balken und keine rostigen Stellen an Rutschen, Schaukeln oder Seilbahnen finden lassen. Das Holz sollte auf dem gesamten Spielplatz weder gesplittert noch gebrochen, angefault oder in anderer Weise beschädigt sein. Als besonders gefährlich erweisen sich überstehende Nägel und Schrauben, die gerade beim, Toben schnell übersehen werden können. Selbstverständlich sollten die Schraubverbindungen fest sein und auch die Geräte sollten stabil stehen, wenn man an ihnen rüttelt. Die Bauteile des Spielplatzes sollten ferner komplett sein.

Dies sind nur einige Beispiele, die man in der Regel auf den ersten Blick erkennen kann und einen Hinweis über den Zustand des Spielplatzes geben.

Wie bereits erwähnt ist bereits der erste Blick entscheidend und dabei steht oftmals die Sauberkeit im Vordergrund. Auf dem Spielplatz dürfen keine Glasscherben, Spritzen, Exkremente oder Zigarettenkippen rumliegen. Auf jedem ordentlichen Spielplatz finden sich Mülleimer, wo der Müll entsorgt werden kann.

Der Spielplatz sollte, sofern es Klettergeräte gibt die höher als 1,5 Meter sind, mit einem dämpfenden Untergrund ausgestattet sein wie z.B. Sand oder Fallschutzmatten.

Vorhandenen Mängel könne in der Regel umgehend dem zuständigen Träger des Spielplatzes gemeldet werden. Bei öffentlichen Spielplätzen sind dies in der Regel die Stadt- oder die Gemeindeverwaltung.

Eltern sollten auf dem Spielplatz auch darauf achten, dass keine Fahrradhelme beim Spielen und Toben getragen werden. Fahrradhelme, die im Straßenverkehr ein Muss sind und die Sicherheit gewähren, können auf dem Spielplatz zu einer tödlichen Falle werden. Bleiben die Kinder damit hängen, dann drückt der Kinnriemen auf den Hals. Als Folge dessen kann der Kienriemen dem Kind die Luft abschnüren, was gesundheitliche schwere Folgen oder sogar einen Erstickungstod als Folge haben kann.

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So sind Kinder sicher im Internet unterwegs!

Mittlerweile ist es nahezu unumgänglich, dass Kinder nicht mit dem Internet in Kontakt kommen. Das moderne Medium begleitet sie als eine Art “Alleskönner” mittlerweile von klein auf an. Ebenso präsent sind die potentiellen Gefahren, die das Internet verbirgt. Ich möchte hier meine Leser nicht erneut ermahnen, auf ihre Sprösslinge zu achten und zu schützen, sondern auf einige durchaus positive Webseiten hinweisen. Es gibt sogar gute Angebote im Netz, die Kindern einen sicheren Zugang zum Internet ermöglichen.

KidZui
KidZui ist eines dieser Portalprogramme. Diese englischsprachige Software gibt es als kostenlose oder kostenpflichtige Version. Mit KidZui können Kinder nicht nur sicher im Internet surfen und haben Zugriff auf diverse Spiele, geprüfte Webseiten, lustige Bilder und so gar einige Youtube-Videos. Nein, sie können auch ihren eigenen Zui Avatar erstellen und damit auf Communities zugreifen, Freunde online treffen und sämtliche Inhalten verwalten und mit Tags ausstatten. Die zugänglichen Seiten wurden laut Anbieter durch Eltern geprüft.

KidZui bietet aber noch weitere Vorteile für Eltern. Im Prinzip kann man seine Kinder unbedenklich surfen lassen. Eltern erhalten einen detaillierten Report, um stets auf dem aktuellen Stand über die aktuellen Online-Interessen ihrer Kinder zu sein. Zusätzlich gibt es wöchentlich E-Mails, um die Interessen der Kinder nachzuverfolgen. Selbstverständlich können Eltern weitere Seiten hinzufügen und die Online-Aktivitäten entsprechend regulieren. Eine gewisse Kontrollfunktion ist für die Eltern damit gegeben.

Je nach Version (kostenlose oder kostenpflichtige) gibt es viele weitere Funktionen. Zum Testen reicht sicherlich vorerst die kostenlose Version aus. Auch die Online-Aktivitäten, wie z.B. Dauer und grundlegende Nutzungsart, beeinflußen am Ende die Entscheidung, ob man die kostenlose oder kostenpflichtige Variante wählt. Leider sind ein Großteil der bewerteten Internetseiten in englischer Sprache.

KidRex
Ein anderes Programm, was das Surfen für Kinder im Internet sicherer machen soll, ist KidRex. Es ermöglicht Kindern eine sichere Suche im Internet. KidRex wurde von Kindern für Kinder entwickelt und basiert auf der Google Custom Search und der Google SafeSearch Technologie. Die Suche beschränkt sich auch hier bisher auf den englischen Sprachraum.

Kinder Messenger
Für den deutschen Sprachraum gibt es den Windows Live Messenger für Kids. Entwickelt wurde dieser nach den Vorschriften des jugendschutz.net und der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia (FSM). Leider befindet sich das Produkt aktuell noch in einer Entwicklungsphase.

Blinde Kuh
Auch auf deutscher Seite lässt sich eine kindergerechte Suchmaschine finden: Blinde Kuh Suche. Optisch gibt es hier sicherlich noch einigen Verbesserungsbedarf. Auch wird auf der Seite nicht deutlich, wie die Bewertung bzw. die Aufnahme einer Seite erfolgt. Das Projekt wird jedoch ehrenamtlich geführt, weswegen der eine oder andere Inhalt eventuell noch nachgepflegt werden muss.

Frag Finn
Wesentlich ansprechender hingegen ist die Seite fragFinn.de. Die Suche nach verschiedenen Begriffen lieferte zudem sehr überzeugende Ergebnisse. Die Seite basiert auf einer Whitelist, so dass die dargestellten Inhalte positiv gefiltert sind. Laut eigener Aussage handelt sich hierbei um eine “thematisch und zahlenmäßig umfangreiche Liste an kindgeeigneten und von Medienpädagogen redaktionell geprüften Internetseiten.”

Mein Fazit
Kinder müssen mit Bedacht an das Internet herangeführt werden. Ein konstruktiver Dialog zwischen Eltern und Kindern ist unabdingbar. Man muss offen über die Seiten sprechen, die die Kinder am besten gemeinsam mit den Eltern besuchen. Selbst kindesgerechte Software sollte gemeinsam ausprobiert werden, denn blindes Vertrauen schützt vor der eigentlichen Kontrollpflicht von allen Eltern nicht. Für weitere Vorschläge bin ich jederzeit offen. Wer weitere Seiten für Kinder kennt, darf diese also gerne in den Kommentaren hinterlassen.

Abschließend möchte ich noch betonen, dass Kinder erst ab einem gewissen Alter dem Internet zugeführt werden sollten. Wenn Kinder alleine im Internet aktiv sind, kann einiges in die Wege geleitet werden, ohne dass dies durch die Eltern so geplant wurde. Eltern haben die Aufgabe, die Privatsphäre und das Kind selbst zu beschützen – vor sich selbst und vor anderen. Auf dieses Thema werde ich jedoch ein anderes Mal eingehen. :)

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Entwicklung & Erziehung, Spielen & Lernen

Wie gestalte ich die Wohnung wirklich kindersicher?

Wenn die Kinder anfangen zu krabbeln und anschließend zu laufen, beginnt für die Kleinen die große Entdeckungstour durch die Wohnung. Dabei wird alles untersucht, angefasst und in den Mund gesteckt, was ihnen zwischen die Fingerchen kommt. Unfälle sind oftmals vorprogrammiert. Es heißt nicht umsonst, dass die meisten Unfälle im Haushalt erfolgen.

Das Problem an diesen Entdeckungstouren ist, dass Kinder noch keinen Blick für Gefahren besitzen. Man spricht daher auch von einem eingeschränkten Gesichtsfeld. Bei der Sicherung der Wohnung gibt es viel zu beachten und die eine oder andere Gefahrenquelle wird schnell mal übersehen. Dies kann jedem passieren, denn schließlich haben Eltern eine andere Sichtweise auf die Wohnung von oben als Kinder von unten. Es gibt den Tipp, dass man als Eltern auf allen Vieren mögliche Gefahren in der Wohnung auffinden sollte. Leider übersieht man dennoch so einiges vor allem weil Eltern oftmals doch recht rational an die ganze Sache herangehen.

Doch worauf sollte man nun alles achten? Nachfolgend sind so umfasst wie möglich alle möglichen Sicherungsmaßnahmen aufgelistet.

Steckdosensicherung: Steckdosen wirken erstaunlich anziehend auf kleine Kinder. Zur Sicherung der Steckdosen gibt es zwei Möglichkeiten. Die erste besteht darin, dass man eine Abdeckung raufsetzt so dass sie gar nicht mehr zugänglich ist. Dies ist sinnvoll, wenn es sich um kaum oder gar nicht genutzte Steckdosen handelt. Die zweite Option ist eine so genannte entriegelbare Steckdose. Diese wird in die Steckdose eingeklebt. Der Stecker wird in der Regel mit Hilfe einer geschickten halben Umdrehung eingesteckt.

Ecken-/Kantenschutz: Diese dienen zur Absicherung von scharfen Ecken und Kanten und werden einfach aufgeklebt. Es gibt sie in unterschiedlichen Größen und Formen. Sie sind vor allem im Laufalter sinnvoll, da Kinder schnell mal auf dem Po fallen. Wenn sie dann nach hinten plumpsen, möchte man schließlich nicht, dass sie sich den Kopf aufschlagen.

Tür- und Fensterstopper: Tür- und Fensterstopper sind nicht nur bei Windzug sinnvoll. Kinder spielen auch gerne mal an der Tür herum nach dem Prinzip: auf und zu. Die Stopper verhindern, dass die kleinen Fingerchen eingeklemmt werden, wenn die Tür oder ein Fenster doch mal zu schnell zu fallen.

Tür- und Treppenschutzgitter: Bestimmte Räum können so für Kinder unzugänglich gemacht werden. Treppenschutzgitter verhindern, dass Kinder alleine versuchen die Treppe hoch oder runter zu krabbeln und dabei unter Umständen stürzen. Je nach Bedarf gibt es solche Gitter zum Verschrauben oder zum Klemmen in den Türrahmen.

Sicherheitsgitter: Diese Gitter sind breiter, flexibel und können erweitert werden. Sie dienen zur Absicherung größerer Bereiche. Auch hier ist eine Verschraubung oder ein Klemmen möglich.

Schrank- und Schubladensicherung: Diese Schutzmaßnahme wird in oder auch an Schränken eingebaut und verhindert, dass Kinder die Schränke vollständig öffnen können. Vor allem bei gefährlichen Gegenständen und Flüssigkeiten im Haushalt, wie Putzmittel oder alkoholische Getränke, ist diese Sicherung wirklich Pflicht. Aber auch Porzellan und andere Glaswaren können so vor kleinen Kinderhänden geschützt werden, denn die Gefahr besteht am Ende meistens an den einzelnen Scherben und Splittern wenn etwas zerbricht.

Schrankschloss: Alternativ zu Sicherheitsriegeln bieten sich Schrankschlösser an um 2 Schranktüren zu verschließen.

Verschlussstreifen: Diese Streifen sind für WCs, Schränke, Schubladen und Elektrogeräte gedacht. Sie werden entsprechend eingeklebt und Klettmaterial sorgt für ein kindersicheres Verschließen der genannten Dinge.

Herdschutzgitter: Wenn es in der Küche wieder einmal lecker duftet, sind die Kinder kaum fernzuhalten. Ein Herdschutzgitter verhindert, dass Töpfe und Pfannen vom Herd gezogen werden können und dass das Kind auf die heiße Herdplatte fassen kann. So lassen sich Verbrennungen durch das Anfassen oder durch kochendes Wasser verhindern, die vor allem bei Kindern schnell lebensbedrohlich werden können.

Herdknopf-Abdeckung: Heutzutage gibt es bereits Herde mit versenkbaren und versperrbaren Knöpfen oder solche mit Touch-Funktion. Doch nicht alle Herde bieten diese Funktionen. Da auch Knöpfe sehr anziehend auf Kinder wirken, kann es unter Umständen passieren, dass die Kinder die Knöpfe andrehen und irgendetwas in der Küche verbrennt. Die Herdknopf-Abdeckung verhindert, dass Kinder an den Knöpfen rumspielen können.

Backofentür-Hitzeschutz: Manche Backofentüren werden sehr heiß und sind somit eine potentielle Gefahr für schwerwiegende Verbrennungen. Backofentür-Hitzeschutz werden an die Türen geklebt oder geschraubt und verhindern den direkten Kontakt mit der Backofentür.

Backofentür-Sicherung: Diese verhindern, dass Kinder einfach die Backofentür öffnen können. Schließlich ist vor allem der plötzlich austretende heiße Dampf gefährlich und kann ebenso zu Verbrennungen führen.

Balkonschutz-Netz: Diese verhindern z.B. dass die Kinder Sachen hinunter schmeißen können. Sie eignen sich ebenso zur Absicherung von Treppen.

Bettgitter: Eignet sich am Besten für ältere Kinder und wenn das Gitterbettchen weichen muss. Es verhindert ebenso das Rausfallen und beugt somit schlimmeren Verletzungen vor.

Glasschutzfolie: Ist bei zerbrochenen Türen oder Scheiben sinnvoll. Die Folie ist selbstklebend und transparent. Prinzipiell sollten kaputte Türen und Scheiben jedoch in einem Haushalt mit Kindern schnellstmöglichst ausgewechselt werden.

Blumenerde-Schutz: Auch Blumentöpfe und Erde sind sehr beliebt bei Kindern. Der Schutz wird um die Pflanze gespannt und verhindert, dass Kinder mit der Blumenerde spielen oder gar in den Mund stecken. Vor allem bei dem Einsatz von Pflanzendünger besteht durch die Einnahme der Blumenerde Lebensgefahr.

Es gibt noch eine Vielzahl weiterer Gefahrenquellen im Haushalt, welche Eltern versuchen sollten zu beseitigen und zu vermeiden. Lose Kabel sind nicht nur eine Trittfalle sondern können unbeaufsichtigt dazu führen, dass Kinder sich aus Versehen selbst strangulieren. Besonders gefährlich sind Kabel dann, wenn Geräte daran hängen. So kann ein Wasserkocher, der gerade in Benutzung ist, durch das heiße Wasser zu schwersten Verbrennungen führen. Oder ein Gerät kann auf den Kopf des Kindes fallen und zu gefährlichen Schädelverletzungen führen. Prinzipiell sollten schwere Gegenstände nie so stehen, dass Kinder diese runter reißen können. Auch beim Toben und wenn ein Kind mal gegen ein Regal läuft, sollte dabei nicht gleich die ganze Dekoration runterfallen können.

Tischdecken bergen ebenfalls die Gefahr, dass Kinder alles runter reißen. Daher sollte weitestgehend auf diese Deko verzichtet werden. Dass gilt auch für Kerzen oder gar Halogenleuchten. Offenes und flackerndes Licht übt eine große Faszination aus. Schnell sind Verbrennungen die Folge der Neugier.

Am Esstisch sollten Kinder ebenso wenig allein gelassen werden. Nicht nur das die Gefahr besteht, dass das Kind aus dem Hochstuhl krabbelt. Hierbei hilft es, das Fußbrett kurzerhand zu entfernen und die Abstützmöglichkeit damit zu minimieren. Wenn heiße Töpfe auf dem Topf stehen und das Kind diese erreicht, besteht erneut die Gefahr von Verbrennungen. Das unbeaufsichtigte Essen kann ferner dazu führen, dass das Kind sich verschluckt und im schhlimmsten Fall erstickt, wenn die Eltern nicht in der Nähe sind.

Sobald die Kinder laufen, klettern sie nach kurzer Zeit auch gerne auf die Möbel hinauf. Besondere Gefahr geht dabei von Regalen aus. Diese sollten daher am Besten fest mit der Wand über einen Winkel oder spezielle Vorrichtungen verschraubt sein. Diese gibt es in jedem Baumarkt. Prinzipiell sollte man keine Sachen wie Spielzeuge und Süßigkeiten so platzieren, dass sie zwar sichtbar sind aber nicht erreichbar. Denn dies verführt besonders zum Klettern an Regalen. Der Inhalt eines voll beladenen Regals kann ein Kind unter sich erdrücken.

Damit Kinder nicht unnötig hinfallen, sollten auch keine oder zumindest nicht allzu viele Sachen auf dem Boden rumliegen. Im Spiel wird schnell gestolpert und das Weinen ist anschließend groß insbesondere, wenn das Kind auf den Kopf fällt. Vorsicht ist insbesondere im Badezimmer bei Badezimmerteppichen geboten. Auf Fliesen können diese besonders rutschig sein. Ein Aufprall auf Fliesen ist besonders schmerzhaft, da diese in keiner Weise federn sowie Laminat oder Teppich.

Zum Thema Badezimmer ist noch zu erwähnen, dass Kinder niemals unbeaufsichtigt baden sollten. Hier droht sonst die Gefahr des Ertrinkens. Nicht immer schaffen die Kinder es sich rechtzeitig wieder aufzurichten. Selbst bei rechtzeitiger Rettung muss mit dauerhaften Schäden gerechnet werden.

Das Medikamente in einem kinderunzugänglichen Medizinschrank auf zu bewahren sind, sollte mittlerweile selbstverständlich sein. Auch Körperpflegeprodukte sollten nicht in Kinderhände gelangen. Ferner sind elektrische Geräte im Badezimmer eine Gefahrenquelle. So sollten elektrische Geräte auch niemals in der Nähe von Badewanne oder Waschbecken befinden.

In Raucherhaushalten sollten Aschenbecher regelmäßig entleert werden, da Kinder wie bereits gerne alles in den Mund nehmen. Selbstverständlich sollten Zigaretten und Feuerzeuge sowie Streichhölzer nicht in Kinderhände gelangen. Nicht nur die Asche und das Rauchen, sondern auch passives Rauchen ist ungesund und man sollte Kindern diese Zumutung so weit es geht ersparen.

Auch Schlüssel können schnell unterschätzt werden. Es ist schon oft genug vorgekommen, dass Kinder sich eingesperrt haben und den Schlüssel z.B. im Klo entsorgt haben. Den Stress und die Kosten für die Öffnung einer verschlossenen Tür kann man sich leicht ersparen.

Am Ende bleibt die Frage: Wie viel Sicherheit ist im Haushalt nötig? Ab einem bestimmten Punkt müssen Kinder lernen Gefahren selbst einzuschätzen. Dies hängt jedoch vom individuellen Entwicklungsstand des Kindes ab. Viele Unfälle können sicherlich auch verhindert werden, indem man Spielsachen und andere ungefährliche Sachen wie leere Töpfe, Plastikschüsseln so platziert, dass Kinder sie erreichen können und sich damit beschäftigen können. Am Ende denke ich aber, das die beste Sicherheitsmaßnahme immer noch ein wachsames Auge der Eltern ist. Ein Restrisiko besteht trotz aller Sicherungen jedoch immer, daher ist blindes Vertrauen in die Sicherheitsmaßnahmen nicht angebracht.

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Die Bedeutung von Kindersitzen

Als Eltern ist die Sicherheit unserer Tochter das Wichtigste für uns und hat stets oberste Priorität. Dies gilt auch für das Thema Autokindersitz.

Leider sieht man immer wieder Eltern, die bei der Sicherheit im Straßenverkehr ziemlich nachlässig handeln. So sah ich neulich eine Mutter mit ihrem Neugeborenen auf der Rückbank Platz nehmen ohne dass sich ein Kindersitz im Auto befand. Oder kleine Kinder die bereits ohne weiteres auf dem Vordersitz mitfahren obwohl sie noch nicht die Mindestgröße erreicht haben.

Anscheinend wissen solche Eltern nicht, welche Gefahren sie ihren Kindern aussetzen. Viele mögen vielleicht argumentieren: Ja, aber ich fahre doch immer vorschriftsmäßig und ordentlich. Auch wir fahren stets verantwortungsvoll egal ob unsere Tochter im Auto ist oder nicht. Aber leider kann man dies nicht immer von anderen behaupten. Wie viele Menschen haben bereits ihr Leben verloren, weil andere Autofahrer im Straßenverkehr rücksichtslos gefahren sind. Man hört immer wieder davon, dass ausgerechnet die unschuldigen Fahrer und Beifahrer bei Unfällen sterben. Im Jahr 2007 starben immerhin noch 111 Kinder unter 15 Jahren bei Verkehrsunfällen. Leider wird aus der Statistik nicht ersichtlich, wie viele Kinder dabei aufgrund eines fehlenden oder falsch installierten Kindersitzes starben.

In jedem Fall kann ein Autokindersitz Leben retten. Ein Kind, dass bei einem Unfall durchs Auto geschleudert wird weil es noch so klein und leicht ist hat geringe Überlebenschancen. Und selbst wenn es überleben sollte: welche schwerwiegenden Folgen wird das Kind davon tragen nur weil die Eltern unverantwortlich gehandelt haben?

Bei der Nutzung von Kindersitzen ist auch unbedingt darauf zu achten, dass sie Alters-, Gewichts- und Größengerecht sind. Ebenfalls der korrekte Einbau in das Auto ist wichtig. Denn nur so kann gewährleistet, dass der Kindersitz optimalen Schutz bietet.

Auf den Seiten des ADAC lassen sich eine Reihe weiterer wichtiger und hilfreicher Tipps zu diesem Thema finden. Ein Fachmarkt für Autoteile oder für Kinderausstattung sollte ebenso behilflich sein wenn Probleme auftreten.

Am Ende zählt schließlich das Wohl des Kindes und um dieses zu gewährleisten sollte ein adäquater Kindersitz im Auto benutzt werden. Für die Auswahl des richtigen Kindersitzes lassen sich im Internet zahlreiche Tests finden. Außerdem weisen die Hersteller in der Regel ihre Auszeichnungen bei den verschiedenen Testberichten direkt aus. Dadurch wird es für den Käufer einfacher und ersichtlicher, welchen Autokindersitz er auswählen sollte. Ebenfalls sollten die Verkäufer eine objektive Beratung bei herrschender Unsicherheit ermöglichen.

Ein weiterer häufiger Fehler, der gerade im Winter auftritt ist, dass Eltern ihren Kindern die Jacken anlassen. Jedoch sollten Kinder im Autokindersitz immer ihre Jacke ausziehen. Ansonsten kann kein optimaler Schutz gewährleistet werden. Wenn z.B. die Jacke im Auto geöffnet wird und es zu einem Unfall kommt, dann kann das Kind dabei aus dem Sitz wesentlich leichter herausgeschleudert werden. Das Kind ist mit der Jacke in der Regel nicht festgenug angeschnallt. Damit das Kind aber nicht friert im Auto ist es hilfreich eine Decke mitzunehmen.

Ansonsten bleibt mir nur noch übrig eine gute Fahrt zu wünschen und das ein Unfall erst überhaupt nicht passiert.

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Eltern & Familie, Gesundheit & Ernährung

Brandgefahren im Kinderzimmer

Das Kinderzimmer ist in der Regel eines der sichersten Zimmer und kinderfreundlichsten im Haus. Es existieren keine gefährlichen Küchengeräte, Kosmetikartikel und minimale elektrische Geräte. Doch anscheinend birgt ein Kinderzimmer doch mehr Gefahren, als man glaubt.

Ein Kinderzimmer ist voller Spielzeug und anderen Einrichtungsgegenständen aus allen möglichen Materialien wie z.B. Kunststoff und Polster- und Gardinenstoffe. Diese Stoffe brennen besonders leicht und teilweise auch sehr ausdauernd. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Berlin, und die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH), Hamburg haben bei Test nun ermittelt, dass einem nur maximal 4 Minuten im Durchschnitt bleiben um heil aus einem brennenden Kinderzimmer zu kommen. Dies ist relativ wenig Zeit, wenn man einmal bedenkt das ein Feuer zunächst erst einmal wahrgenommen werden muss und man dann rational handeln sollte.

Erstaunlicherweise sind laut der oben verlinkten Pressemeldung in Deutschland Kinder unter 14 Jahren die Urheber von mehr als zehn Feuern pro Tag. Dies geschieht dabei nicht aus böser Absicht heraus, sondern aus Unwissenheit vor den Gefahren des Feuers. Eine grundlegende Aufklärung von den bereits Kleinsten ist daher wichtiger, als es einfach nur zu verbieten. Denn gerade ein reines Verbot ohne darüber zu sprechen weckt nur die noch mehr die Neugier der Kinder.

Was in jedem Haushalt nicht fehlen sollte sind Feuermelder. Auch wir haben dies bezüglich noch Nachholbedarf, obwohl wir uns bereits mehrfach darüber unterhalten haben. Denn bei all den technischen Geräten heutzutage im Haus, kann so ein Feuermelder Leben retten. Die Devise lautet also handeln.

Und wer sich jetzt mit seinen Kindern über das Thema Sicherheit unterhalten will, dem kann ich folgende Internetseite empfehlen: Ampelinis.

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