Baby & Kind, Eltern & Familie

Kinderfalle Gartenteich und Pool

Die Sommerzeit hat begonnen und somit auch die Gartenzeit. In vielen Gärten bildet ein Teich oder gar ein Swimmingpool den Mittelpunkt in dieser Zeit. Doch diese können schnell zur Kinderfalle werden, ebenso wie mit Wasser gefüllte Bottiche und Tonnen. Laut DLRG sind im letzten Jahr elf Menschen im Gartenteich oder im Swimmingpool ertrunken – darunter waren fünf Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren. Seit dem Jahr 2000 kamen insgesamt 115 Menschen in privaten Anlagen ums Leben.

Insbesondere Unachtsamkeit und Sorglosigkeit der Eltern können zum Ertrinken von Kindern führen. Gerade ein Gartenteich mag mit wenigen Zentimetern Wassertiefe ungefährlich und harmlos erscheinen. Jedoch reichen diese paar Zentimeter bereits aus, um zu einer tödlichen Bedrohung für Kinder zu werden. Wasser zieht kleine Kinder magisch an, aber Kinder können die möglichen Gefahren nicht richtig einschätzen. Daher sollten Eltern in der Nähe von Pools, Garteinteichen und anderen Wasseranlagen besondere Vorsicht und Wachsamkeit walten lassen.

Gerade Kleinkinder bedürfen einer ständigen Aufsicht der Eltern, damit sie sich keinen Gefahren aussetzen. Für den Schutz der Kinder vor möglichen Gefahren ist die aufsichtspflichtige Person verantwortlich, was in der Regel die Eltern sind.

Babys und Kleinkinder ans Wasser gewöhnen
Es ist in jedem Fall ratsam für Eltern, dass sie die Kinder frühzeitig mit dem Element Wasser in Berührung bringen. Angefangen beim Babyschwimmen über Kleinkinderschwimmen bis hin zu Wassergewöhnungskursen existiert ein breites Angebot. Letzere ermöglichen den Kindern frühzeitig lebensrettende Verhaltensweisen im Wasser beizubringen, noch bevor diese schwimmen können. Auch die Aufklärung über die Gefahren von Wasser in altersgerechter Form ist ein wichtiger Bestandteil.

Zäune können schützen
Ferner können Eltern frühzeitig Gefahrenquellen absichern. So empfiehlt sich bereits bei der Planung eines Gartenteichs oder Pools geeignete Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, wie z.B. die Einzäunung des Gartenteichs. Auch ein Pool kann entsprechend eingezäunt werden. Dies mag zwar optisch nicht sehr anreizend sein, aber das Leben des Kindes zählt am Ende mehr.

Auch der Teich des Nachbarns oder kleine Flüsse hinterm Haus gehören abgesichert, wenn diese für Kinder durch Tore oder Übergänge zugänglich sind. In solchen Fällen bieten sich spezielle Türsicherungen an, damit die Kinder sich keinen Zugang zum Nachbarn oder zum Fluss hinterm Haus verschaffen können.

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Gesundheit & Ernährung

Ernährung in der Schwangerschaft

Damals hieß es: in der Schwangerschaft muss man für 2 Essen. Diese Weisheit ist mittlerweile überholt, dennoch bekommt vermutlich jede Schwangere diesen Spruch noch immer zu hören. Dabei ist auch in der Schwangerschaft entscheidend, was man isst und nicht wie viel.

Zunächst einmal soll die Frage geklärt werden, warum man in der Schwangerschaft nicht zu zweit essen sollte. Dass diese Weisheit nicht mehr aktuell ist, wusste ich während meiner Schwangerschaft auch. Jedoch war mir nie klar, wieso das eigentlich so schädlich sein kann für das Baby. Das meine Figur darunter leiden würde, war mir schon bewusst. Die Erklärung lieferte mir jetzt das Apothekenmagazin “Baby und Familie”:

Ein ständiger Nahrungsüberfluss kann dem Baby sogar schaden, denn dadurch werden seine Hormon-Messfühler im Gehirn falsch geeicht. Sie schütten hohe Mengen an Insulin aus und nehmen den Überfluss als normal an. “Diese kleinen Nimmersatts entwickeln mit hoher Wahrscheinlichkeit später selbst Übergewicht”, erklärt Professor Dr. Berthold Koletzko (…). Damit trügen die Kinder auch schon das Risiko für Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, Erhöhung der Blutfette, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen in sich.

Doch worauf sollte man in der Schwangerschaft bei der Ernährung achten? Das Wichtigste vorneweg: Absolute Tabus in der Schwangerschaft sind Rauchen, Alkohol in jeglicher Form und Diäten. Auch vom Verzehr von rohem Fisch ist abzuraten, da dieser Krankheitserreger enthalten könnte, die dem heranwachsenden Baby schaden. Gegen ca. 2 Tassen Kaffee am Tag ist in der Schwangerschaft auch nichts einzuwenden, ich habe jedoch ganz darauf verzichtet. Koffein ist schließlich eine Art “Droge” und unserer Tochter zu liebe habe ich die Finger davon gelassen.

Die Schwangerschaft selbst unterteilt sich in so genannte Trimester. Im ersten Trimester entwickeln sich bereits alle wichtigen Organe (Quelle). Daher ist es wichtig ausreichend Folsäure zu sich zu nehmen um dem Neural-Rohr-Defekt (offener Rücken) vorzubeugen (Quelle). Auch die Vitamine B6 und B12 sind von Bedeutung für die Zellteilung und sollten daher nicht auf dem Speisplan fehlen.

Im zweiten Trimester werden vor allem Mineralstoffe benötigt wie Kalzium, Eisen und Zink. Auch Eiweiße als Vorbereitung auf die letzte Phase der Schwangerschaft sind notwendig. In dieser Zeit legt man ca. 6 kg an Gewicht zu. Dies ist auch gut so, da der Körper Reserven für die Geburt und die Stillzeit anlegt (Quelle).

Im dritten und letzen Trimester sind vor allem essentielle Fettsäuren, Eiweiße, Mineralstoffe und Vitamine wichtig. Es heißt also viele gesunde Sachen zu essen (Quelle). Das heranwachsende Baby hat zunehmend einen größeren Bedarf und nutzt auch die Reserven der Mutter um sich zu versorgen.

Auch viel Trinken ist wichtig. Hierbei empfiehlt sich am Besten stilles Wasser oder Tee. Wasser mit Kohlensäure kann unter Umständen Sodbrennen verstärken – so ging es jedenfalls mir in der Schwangerschaft. Viel trinken wirkt auch weitestgehend gegen Verstopfungen vor. Bei Sodbrennen hilft es dann auch kleinere Portionen zu essen.

Mit Übelkeit hatte ich in der Schwangerschaft Gott sei Dank nicht zu kämpfen. Da soll es aber helfen, wenn man den Morgen ruhig angehen lässt und neben seinem Bett etwas zu knabbern stehen hat sowie zu trinken. Nach dem Übergeben sind wohl salzige Sachen ratsam.

Bei Gelegenheit werde ich einmal eine Liste zusammenstellen, wozu die einzelnen Nährstoffe, Vitamine und Co. wichtig sind inklusive Nahrungsmitteln, die diese enthalten.

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Gesundheit & Ernährung

Thema: Trinken bei Babys

Kinder und Babys brauchen ausreichend zu trinken. Doch was und wie viel sollten Babys trinken? Dies hängt zunächst vom Alter ab. Im ersten halben Jahr erhält ein Baby in der Regel genug Flüssigkeit durch die Stillmahlzeiten bzw. durch die packungsgerechte Gabe an Flaschenmilch.

Jedoch kann es vorkommen, dass Kinder aufgrund von starker Hitze, Fieber oder Durchfall einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf hat. Bei Stillkindern hilft es oftmals den Säugling einfach etwas häufiger anzulegen. Ansonsten sollte man versuchen, dem Baby Tee oder Wasser zu geben.

Mit Gabe der Beikost erhöht sich die Trinkmenge auf 300-400 ml zusätzlich am Tag. Kleinkinder ab einem Jahr benötigen ca. 600 ml Flüssigkeit. Ab dem ca. dem 2. Lebensjahr und im 3. Lebensjahr beträgt die Trinkmenge um die 700 ml. Aber auch hier gilt, dass bei starker Hitze und Krankheit die benötigte Flüssigkeitsmenge erhöht ist.

Oftmals stellt sich auch die Frage, was Kinder bzw. Babys trinken sollten. Das ideale Getränk für Babys und Kinder ist abgekochtes (Leitungs)Wasser. Es gibt auch spezieller Babywasser zu kaufen, doch in der Regel lohnt sie die Investition nicht und zumindest mit wurde in der Regel davon abgeraten. Aber auch ungesüßter Tee eignet sich für Babys. Hierbei sollte man am besten Kräutertee wählen und ihn dünn aufbrühen. Früchtetee kann hingegen den Zahnschmelz angreifen, da er Fruchtsäuren enthalten kann. Schwarzer Tee ist für Babys vollkommen ungeeignet.

Als ungeeignet gelten in jedem Fall Saft und auch Limonaden-Getränke. Saft enthält versteckte Kalorien und Fruchtzucker. Ein Glas Saft kann gegebenenfalls eine vollwertige Mahlzeit ersetzen, eignet sich aber nicht als dauerhaftes Getränk um den Durst  des Kindes zu stillen. Wenn man dennoch Saft geben möchte, dann sollte ihn man zumindest entsprechend verdünnen und auf die zusätzliche Zahnpflege achten. Auch Limonaden-Getränke enthalten zu viel Kalorien und Zucker und sind für die Baby- und Kinderernährung komplett ungeeignet.

Die Ernährung selbst nimmt ebenfalls Einfluss auf die benötigte Flüssigkeitsmenge. So ist Milch eher als Nahrungsmittel anzusehen und nicht als Getränk. Bestimmte Lebensmittel wie z.B. Melone, Erdbeeren oder Gurken enthalten sehr viel Wasser und wirken sich positiv auf den Flüssigkeitshaushalt des Kindes aus.

Ansonsten gibt es die Faustregel, dass ein Baby ca. 150 ml/kg Körpergewicht trinken sollte. Jedoch sollte 1 Liter am Tag nicht überschritten werden.

Laut einer Pressemeldung von “Baby und Familie” brauchen Babys je nach Alter zwischen 0,2 und 0,5 Liter mehr Flüssigkeit bei Hitze. Die übermäßige Gabe an Wasser kann den empfindlichen Natriumhaushalt des kleinen Körpers stören und zu Krampfanfällen führen.

Unsere Tochter trinkt am liebsten Wasser. Wir haben es auch mit Tee versucht, aber den hat sie nie so richtig angenommen. Ich habe das Teekochen irgendwann auch aufgegeben und ihr stets nur Wasser angeboten. Als Stillkind mochte sie anfangs sowieso nichts außer eben Muttermilch. Mittlerweile sind wir froh darüber, dass Wasser ihr bevorzugtes Getränk ist. Es ist einerseits einfach und andererseits wirkt es sich positiv auf ihre Gesundheit. Am Ende ist es auch eine Frage der Übung und Gewohnheit. Man sollte nur nicht aufgeben und den Kindern immer wieder etwas zu trinken anbieten. Und oftmals müssen die Kleinen in ihrer Spielfreude auch immer wieder mal daran erinnert werden etwas zu trinken.

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Entwicklung & Erziehung, Gesundheit & Ernährung

Der zweite Brei

Nach der Einführung des Mittagsbreis, wird es dann irgendwann Zeit, die nächste Flaschen- oder Brustmahlzeit zu ersetzen.

Dabei gibt es die zwei Optionen: entweder wird zuerst der Nachmittagsbrei oder Abendbrei eingeführt. In der Regel sagt man, dass der Abendbrei als zweiter Brei eingeführt werden sollte, damit die Eltern so langsam anfangen können durch zu schlafen.

Der Abendbrei ist ein Milchbrei mit ein wenig Frucht wie z.B. Apfel, Birne, Banane oder Himbeere. Doch mit der Einführung des Abendbreis schläft das Baby nicht automatisch durch, wie vielfach angenommen wird. Wir durften diese Erfahrung selber machen. Unsere Tochter schlief die erste Phase zwar länger durch, wurde aber immer noch regelmäßig nachts um 03.00 Uhr wach. Viele Kinder haben auch nach der Einführung des Abendbreis noch ihren Trinkryhthmus nachts. Und diesen zu überwinden ist gar nicht so einfach und bescherte zumindest uns noch ein paar schlaflose Nächte.

Zunächst sollte man wissen, dass Kinder nach dem 6. Monat erst körperlich als auch geistig soweit sind um zu verstehen, dass sie nachts keine Mahlzeit mehr erwarten können. Das heißt, dass man einem Baby erst dann beibringen kann auf die nächtliche Mahlzeit zu verzichten. Weiterhin gilt dies auch nur für Kinder, die den Abendbrei erhalten oder auch mit der Flasche gefüttert werden. Stillkinder hingegen, die abends noch gestillt werden, dürfen auch nachts noch ihre Mahlzeiten erhalten – auch nach dem 6. Monat, da Muttermilch wesentlich schneller verdaut wird als Brei oder die Flaschenmahlzeit.

Es ist allgemein auch gängig, dass man den Kindern nachts statt der Milch Wasser oder Tee anbietet. Aber auch das ist  problematisch, da das Kind dies als Ersatz zur die nächtliche MIlchmahlzeit verstehen könnte. Und somit ist für die Eltern wieder keine durchschlaf bare Nacht in greifbarer Nähe. Man sollte daher versuchen, dass Kind ohne weiteres zum Weiterschlafen zu bekommen – und das ist schwierig! Denn so ein Zwerg kann in dieser Hinsicht schon einen ziemlichen Dickschädel haben.

Am Besten man sucht sich für dieses Projekt ein ruhiges Wochenende aus. Gerade bei Stillkindern, die abends ihren Brei erhalten, ist es sinnvoll, wenn der Papa nachts die Beruhigung übernimmt. Aber ansonsten muss man als Eltern individuelle Lösungen finden. Gängige Methode ist das Schreien lassen – die leider auch sehr grausam für alle Beteiligten! Wir haben es so gehandhabt, dass wir immer wieder hingegangen sind und unsere Kleine beruhigt haben – aber komplett ohne Schreien ging es bei uns leider auch nicht. Nach 2 Nächten wusste sie dann aber, dass sie nachts keine Mahlzeit mehr erwarten kann. Und die Sache mit dem ganz durchschlafen klappt zumindest manchmal – ansonsten muss nur noch einer hoch von uns einmal nachts und ihr den Schnuller reichen. Aber das Thema gehen wir ein anderes Mal an.

Um die nächtlichen Mahlzeiten komplett weg zu lassen, muss das Kind natürlich auch genug essen, damit der Bauch ordentlich voll ist und gut zu tun hat.

Wer lieber erst den Nachmittagsbrei einführen will, der nimmt hierfür den Getreide-Obst-Brei. Und wann man welchen Brei als zweites einführt, sollte man individuell entscheiden. Denn nicht nur für das Kind ist es eine große Umstellung sondern auch so manches Mal für die Eltern.

Ich bin der Ansicht, dass man damit nicht zu lange warten sollte – zumindest nicht wenn man stillt. Denn irgendwann entwickeln die Kleinen ihren eigenen Willen und fangen explizit an nach der Brust zu verlangen. Und dann wird es noch komplizierter. Bei uns lagen ca. 2 Wochen zwischen der Einführung des ersten und des zweiten Breis. Und unsere Tochter hat dies Gott sei dank doch recht fix akzeptiert und war am Ende schneller abgestillt als ich gedacht hätte, obwohl sie anfänglich eine ziemliche “Brustnärrin” war.

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Gesundheit & Ernährung

Der erste Brei

Jedes Elternpaar kommt irgendwann an den Punkt, wo das Baby den ersten Brei bekommen sollte. Der frühste Zeitpunkt ist angeblich der 4. Monat (18. Woche) ab welchem man die Kleinen mit Brei füttern sollte. Ratsamer ist es jedoch bis zum 6. Monat zu warten, da ab diesem Zeitpunkt das Allergierisiko sinkt. Nach dem 6. Monat benötigt das Baby auch neue Reserven, da die Muttermilch alleine die vollständige Versorgung mit den benötigen Nährstoffen sicher stellen kann. Am meisten betroffen ist wohl der Eisenhaushaltes des Babys, wobei der Eisenvorrat wohl zunehmenden aufgebraucht ist zu diesem Zeitpunkt.

Dabei sollte man am besten mit dem Möhrenbrei beginnen. Man kann diesen fertig im Gläschen kaufen oder selber zu bereiten. Wenn man ihn selber kocht, sollte man einen ausreichenden Vorrat anlegen. Dazu nimmt man am besten ca. 500 g Möhren, putzt diese und schneidet sie klein. Die Möhren zunächst in etwas kaltgepresstem Öl kurz garen und dann mit ca. 200 ml Wasser weich kochen. Anschließend fein pürieren und gegebenenfalls noch mit etwas Wasser verdünnen.

Da das Baby anfangs eh nicht mehr als 2-3 Löffelchen essen wird, bietet es sich an zunächst kleine Portionen mit Hilfe eines Eiswürfelbehälters einzufrieren. Man kann dann zum Mittag immer ein Portion entnehmen und mit etwas Apfelsaft noch verdünnen. Der Brei sollte stets im Wasserbad erhitzt und nicht aufgekocht werden.

Nach ca. 2 Wochen kann ein weiteres Lebensmittel hinzugefügt werden. Aus dem Möhrenbrei wird dann in der Regel der Möhren-Kartoffelbrei. Als dritte Zutat wird später dann das Fleisch hinzugefügt.

Und jetzt noch ein paar weitere Tipps zum ersten Brei. Wer weiß, dass sein Baby häufiger Magen-Darm-Probleme hat, kann als Alternative zum Möhrenbrei mit Pastinake anfangen. Dieser soll verträglicher und. allergenarmer sein.

Anfangs kommt es vielleicht zum Löffelstreik. Dann muss man es am nächsten Tag wieder und wieder probieren. Wichtig ist auf jeden Fall, dass das Kind vor dem Essen ausgeschlafen ist, da man sonst ganz wenige Chancen hat, dass das Kind bereit ist was Neues zu probieren, wo es sich auch noch mit “kauen” anstrengen muss. Ich hatte bei den ersten Versuchen auch das Problem doch nach dem unsere Kleine immer ausgeruht war zu der Mittagsmahlzeit ging es wesentlich besser.

Man sagt, dass der Mittagsbrei mit Fleisch und Gemüse am besten zu dieser Tageszeit gegeben werden sollte zu anfang um eben die Verträglichkeit besser beobachten zu können. Später kann man sich auch überlegen den Brei abends zu geben und mit dem Milchbrei zu tauschen, da viele Familien ja mittlerweile auch abends zusammen kochen und essen. Dann kann man für die ganz Kleinen einfach etwas vom Gekochten abnehmen und pürieren.

Ferner sollte man immer erst eine Zutat nach der anderen einführen um die Verträglichkeit mit dem jeweiligen Lebensmittel sicher zu stellen. Wichtig ist auch, dass bei jeder Portion gut ein Esslöffel Öl enthalten ist. In den fertigen Gläschen fehlt das Öl manchmal. Das Öl unterstützt u.a. die Aufnahme von Vitaminen durch den Körper.

Das Kind muss nicht jeden Tag Fleisch im Brei haben. Wie bei Erwachsenen reicht es 3-4 Mal die Woche Brei mit Fleisch zu füttern. Bei der Wahl des Fleisches wurde mir geraten, dass ich dunkles bevorzugen sollte, da dieses mehr Eisen enthält. Es gibt selbstverständlich auch vegetarische Alternativen z.B. mit Hirse oder Hafer. Ich muss dazu sagen, dass ich selber Vegetarierin bin. Dennoch gönne ich meinem Kind für eine gesunde Entwicklung regelmäßig Fleisch. Wenn sie alt genug ist, dann kann sie immer noch entscheiden, ob sie beim Fleisch bleiben will oder nicht, denn diese Entscheidung sollte letztendlich jedem selbst überlassen bleiben.

Prinzipiell koche ich den Brei für unsere kleine Dame selber. Damit weiß ich dann auch was drin ist. Die Fertigbreie unterliegen in Deutschland strengen Kontrollen – kein Frage. Aber wenn man sich mal die Zusammensetzung der meisten Breie ansieht, so enthält ein Großteil Zucker. Beim selber Kochen stelle ich sicher, dass eben nur der natürliche Zucker enthalten ist. Außerdem kann ich meinem Kind echten Geschmack mit einer breiten Variation an Zutaten bieten. Denn im Supermarkt gibt es letztendlich nur Standardprodukte und die meisten Breisorten wiederholen sich am Ende.

Und zum Schluss ganz wichtig: die Mundhygiene nicht vergessen! Entweder mit einem Wattestäbchen den Mund reinigen oder die kleinen Zähnchen schon Mal sanft putzen. Damit die Kinder auch noch lange etwas von ihren “Ersten” haben.

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Eltern & Familie, Produkte & Tests

Familienreiseführer für Mecklenburg-Vorpommern

Das Sonnenland Mecklenburg-Vorpommern hat eine neue Broschüre mit dem Titel “Urlaub mit Kind und Kegel”, der speziell auf Familien mit Kindern abzielt, veröffentlicht. Herausgegeben wurde der Reiseführer durch den Tourismusverband des Landes Mecklenburg-Vorpommerns. Er enthält vielfältige Informationen zu den Themen Wasser, Natur, Geschichte, Abenteuer, Essen und Trinken sowie fast 200 Einträge mit Familienarrangements von Erlebniszentren, Tourismusorten sowie Unterkünften.

Die Broschüre enthält ferner Literaturhinweise und eine Reihe von Tipps und Spielideen für sonnige als auch für Schlechtwettertage. Somit kann die ganze Familie hoffentlich einen schönen, unvergesslichen Urlaub verbringen. Denn nichts ist schlimmer als gelangweilte und maulige Kinder.

Der Prospekt kann hier kostenlos online bestellt werden. Hier finden sich auch eine Reihe weiterer interessanter Prospekte um das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern mit seinen vielen Facetten erkunden zu können. Praktisch wäre es auch, wenn man die einzelnen Kataloge als PDF-Download bereit stellen würde. Dann könnte man sich zumindest alles erst ein mal herunterladen und gegebenenfalls prüfen, welche Kataloge man gerne als Papierform hätte. Vielleicht wäre dies mal ein zukünftiges Projekt für den Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern, den die Dateien liegen doch sicherlich eh in digitaler Form vor.

Persönlich werden auch wir uns den einen oder anderen Prospekt bestellen, zumal unser diesjähriger Urlaub auch an die Ostsee nach “Meck-Pomm” führt. Immerhin haben wir das Glück bei meiner Mutter übernachten zu können. Doch als ursprüngliche Einheimische kann ich mit Hilfe dieser Broschüren noch einiges lernen und neue Seiten an meinem Heimat-Bundesland entdecken. Zumal ich ja schon recht lange nicht mehr dort lebe – also auf in die Ferienplanung!

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Gesundheit & Ernährung

Reiseapotheke fürs Kind

Sommerzeit ist auch Reisezeit. Damit die ganze Familie einen erholsamen und schönen Urlaub genießen kann, sollte man vorher an einiges denken. Dies betrifft auch die Reiseapotheke v. a. wenn man mit Babys und Kindern reist. Bei Flugreisen sollte man nach Möglichkeit immer eine Notration mit im Handgepäck führen v.a. weil Gepäck auch schon mal verloren gehen kann.

Prinzipiell eingepackt werden sollten auf jeden Fall das gelbe Untersuchungsheft (Vorsorgeheft) sowie der Impfausweis. Ferner zählen hierzu Medikamente, die das Kind regelmäßig einnimmt wie z. B. die die Vitamin D/Fluorid-Tabletten oder auch Medikamente bei bekannten Allergien.

Weiterhin gehört in die Reiseapotheke:

  • Fieberthermometer sowie bei auftretendem Fieber oder sonstigen Schmerzen entsprechend altersgerechte Präparate. Bei Reisen in warme Länder sollte bedacht werden, dass Zäpfchen bei Hitze schnell wegschmelzen und daher anschließend nicht mehr zu gebrauchen sind. In solchen Fällen eignet sich dann Fiebersaft.
  • Bei Verletzungen Verbandmaterial, Pflaster, Schere, Pinzette, Wunddesinfektionsmittel sowie Wundschutzcreme und Wundheilsalbe. Ebenfalls kann bei bestimmten Verletzungen ein Kühlkissen hilfreich sein, was gegebenenfalls auch als Wärmekissen dienen kann. Bei Verletzungen wie Prellungen sind ferner kühlende Salben ratsam.
  • Im Sommer und bei Reisen in den Süden ist Sonnencreme/-lotion für Kinder bzw. Babys besonders wichtig. Es sollte hierbei auf einen ausreichend hohen Lichtschutzfaktor sowie auf Wasserfestigkeit geachtet werden.
  • Für den Fall, dass es doch zu einem Sonnenbrand gekommen sein sollte, helfen kühlende Cremes und Lotion ohne Fett- oder Ölanteile. Auch kühlende Umschläge aus schwarzem Tee, Wasser oder Buttermilch schaffen Abhilfe. Bei schweren Fällen die mit Symptomen wie Schüttelfrost und Erbrechen einhergehen muss umgehend ein Arzt aufgesucht werden.
  • Schutz gegen Insekten wie Mückenschutz und gegen Insektenstiche helfen kühlendes Antihistamin-Gel, kaltes Wasser oder auch der altbewährte Trick eine Zwiebelscheibe auf die betroffene Stelle zu legen. Bei Stichen im Mund- und Rachenraum sollte in Arzt kontaktiert werden und die betroffene Stelle vorrübergehend mit einem Eiswürfel gekühlt werden.
  • Mittel gegen Erbrechen und Durchfall wie Elektrolytlösungen um den Salz- und Mineralstoffverlust auszugleichen.
  • Bei Verstopfungen hilft es, wenn die Flüssigkeitsmenge erhöht wird. Ansonsten schafft Milchzucker Abhilfe, wobei man hierbei auf die richtige Dosierung achten sollte, da es sonst zu Blähungen kommen kann und sich schädlich auf die Zähne auswirken kann. Auch abführende Zäpfchen helfen, wobei dies vorher mit dem Kinderarzt abgesprochen werden sollte.
  • Sicherheitshalber sollte auch ein Mittel gegen Blähungen mit in die Reiseapotheke.
  • Bei verschiedenen Problemen können auch bestimmte Tees Abhilfe schaffen. Bei Magen-Darm-Problemen hilft z.B. Kamillentee oder Anis-Fenchel-Kümmel-Tee. Für Nervosität und Schlafstörungen empfiehlt sich ein Beruhigungstee.
  • Kinder erkälten sich manchmal fixer als man denkt – auch im Sommer! Daher sollten abschwellende, altersgerechte Nasentropfen stets zur Grundausstattung der Reiseapotheke gehören.
  • Bei besonders hartnäckigem Husten ist Hustensaft hilfreich. Dieser sollte aber nur in Rücksprache mit dem Arzt verabreicht werden.
  • Für Babys empfiehlt sich ferner die Mitnahme von Zahnungshilfen wie Beißringe oder entsprechende Medikamente.

Diese Liste enthält letztendlich nur Anhaltspunkte. Im Zweifelsfall sollte stets ein Arzt kontaktiert werden um die Gesundheit der Kinder zu gewährleisten. Man sollte dabei auch stets bedenken, dass Kinder ihr Immunsystem noch ausbilden und jedes Kind unterschiedlich reagiert auf eine Krankheit und Schmerzen.

Ansonsten bleibt nur noch einen gelungen Urlaub zu wünschen und das alle Familienmitglieder ohne große, besondere Vorkommnisse wieder zu Hause eintreffen.

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