Eltern & Familie

Der erste Spaziergang mit Säugling

Das Baby hat endlich das Licht der Welt erblickt und der Kinderwagen wartet auf seinen ersten Einsatz nach dem Verlassen des Krankenhauses. Frisch gebackene Eltern erleben den ersten Spaziergang mit ihrem jüngsten Sprößling als aufregenden und spannenden Moment. Vor diesem ersten Spaziergang stellt sich die Frage nach der Kleidung. Was soll das Baby eigentlich anziehen? Der kleine Racker soll weder frieren noch überhitzen – also nicht zu dünn oder zu dick angezogen sein.

Spaziergänge sorgen nicht nur für einen gesunden Schlaf des Kindes, sondern stärken gleichzeitig das Immunsystem des Säuglings. In jedem Fall hilft es dem Baby, ihm eine Mütze aufzusetzen. Neugeborene verlieren einen Großteil ihrer Wärme über den Kopf. Wenn die Haarpracht noch ein wenig zu wünschen übrig lässt, bietet sich je nach Jahreszeit ein einfaches Baumwollmützchen oder eine dickere Wollmütze an. Bei einer Kopfbedeckung sollte man es auch belassen, also niemals zwei Mützen gleichzeitig aufziehen oder noch ein Tuch um den Kopf wickeln. Die Überhitzungsgefahr für das Baby steigt damit sehr schnell an.

Für die restliche Bekleidung gilt ein einfaches Prinzip. Neugeborene Kinder sollten immer etwas wärmer angezogen sein als man selbst. Säuglinge sind noch nicht in der Lage, ihre eigene Körpertemperatur und die Wärme optimal zu regulieren. Auch durch zu warme Bekleidung können sie leicht überhitzen. Genauso schnell kühlen Säuglinge aber auch aus. Um eine Unterkühlung zu vermeiden und das Baby richtig anzuziehen, eignet sich vor allem in den ersten Lebensmonaten ein Body. Dieses Kleidungsstück sollte als unterste Schicht auf der Haut getragen werden, natürlich auch im Hochsommer. Darüber kommen Shirts oder Strampler und die Jacken im Winter. Im Sommer darf ein Baby auch über dem Body ein Hemd und eine kurze Hose tragen. Söckchen sollten niemals vergessen werden, aber bei Temperaturen über 25°C braucht man seinen Kindern keine Schweißfüsschen erzwingen und darf auf die dicken Söckchen verzichten. Dünne Strümpfe oder auch einmal barfuß im Kinderwagen liegen können entspannend wirken. Bei heißen Temperaturen sollte man unbedingt darauf achten, dass das Kind nicht im eigenen Schweiß baden muss.

Um zu ermitteln, ob das Kind optimal angezogen ist, bedient man sich eines einfachen Tests. Eltern sollten ihrem Baby einen Finger in den Nacken legen und so die Temperatur direkt über die Haut prüfen. Ist der Nacken warm und trocken, ist das Baby optimal angezogen. Ebenfalls hilfreich ist ein Blick auf sich selbst, um dann Rückschlüsse auf die Kleidung des Babys zu ziehen. Im Hochsommer laufen wir Erwachsene auch nicht mit einer dicken Wolljacke umher. Warum sollte das eigene Kind sich diese Qual in der Hitze antun? Ein dünnes Jäckchen ist eher angebracht – und bei entsprechenden Temperaturen natürlich auch kurze Kleidung.

Das ein Baby nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden sollte, sollte einem bereits der gesunde Menschenverstand sagen. Ein Neugeborenes hat noch eine dünne, sehr empfindliche Haut. Kurze T-Shirts und Hosen sollten auch gleichzeitig einen gewissen Schutz vor den Sonnenstrahlen bietet. Trotz aller Angst vor der Sonne bietet vornehmlich indirektes Sonnenlicht den Vorteil, dass Säuglinge ausreichend Vitamin D bilden können. Dieses ist sehr wichtig für den Knochenaufbau und den Abbau der Gelbsucht von Säuglingen.

Ferner sollten Eltern bei Babys auf die Anwendung von Sonnenschutzmitteln im ersten Lebensjahr verzichten. Babys können in diesem Alter noch nicht richtig schwitzen. Die Sonnencreme auf der Haut erschwert zudem die Schweißbildung, weil die Creme wie ein Schutzfilm auf der Haut liegt und die Schweißporen abdeckt. Anderseits enthalten Sonnencremes relativ viele chemische Stoffe, die über die Haut aufgenommen werden können. Im Verhältnis gesehen kommt es am Ende dazu, dass Babys mehr Chemikalien aufnehmen könnten als Erwachsene. Jedoch müssen Eltern nicht sofort panisch reagieren, wenn der Nachwuchs doch mal ein bis zwei Sonnenstrahlen ab bekommt.

Gegen die Sonne werden Kinder am Besten durch entsprechende Kleidung geschützt. Ein Verdeck oder ein Sonnensegel, aber auch ein Sonnenschirm helfen beim Spaziergang an der Sonne. Dabei sollten Eltern aber niemals die Kraft der Sonne unterschätzen. Auch in den unterschiedlichen Jahreszeiten scheint die Sonne sehr stark, aber erwachsene Menschen nehmen die Wärme in kälteren Moanten nicht so intensiv wahr wie kleine Kinder. Ein bedeckter Himmel ist noch kein Garant dafür, dass kein Sonnenbrand entsteht. Also das Einschmieren der Arme, Beine, Füße, Hände sowie Gesicht, Hals und Nacken mit entsprechend hochwertiger Sonnencreme ab dem richtigen Alter der Kinder bitte nicht vergessen – und vorher das Kind gut vor der Sonne schützen.

Für das Wohlbefinden unserer Kleinen sollten Eltern je nach Jahreszeit und Wohnort zusätzlich an einen entsprecheden Insektenschutz denken. Ein Moskitonetz für den Kinderwagen wirkt wahre Wunder, um die kleinen Plagegeister von der zarten Babyhaut fernzuhalten. Finger weg heißt es von Insektenschutzmitteln. Diese enthalten auch viel Chemie, was der empfindlichen Babyhaut nicht gut tut. Zwar sind Insektenschutzmittel relativ harmlos für uns Meschen, stellen aber immer ein tödliches Gift für die Insekten dar. Eine gesunde und ökologische Alternative ist die Verwendung von natürlichen Düften, wie z.B. Zitronen- oder Limettenduft, aber auch verschiedene ätherischer Öle. Diese sollten bei Säuglingen nicht auf der Haut, aber vielleicht als kleines Duftpäckchen dezent am Kinderwagen befestigt werden.

Bleibt nun noch die Frage, womit es rausgehen soll? Die Optionen hier sind entweder der klassische Kinderwagen oder die Tragehilfe. Sicherlich stellt diese Frage im Grunde genommen nur eine Geschmackssache dar, andererseits bedeutet dies auch eine Frage des “Handlings”. Wenn die Großeltern oder der Papa bei dem Spaziergang mit von der Partie sind, kann ein Kinderwagen schnell getauscht werden – und alle haben etwas vom Spaziergang. Bei Kinderwagen sollte auch tatsächlich die entsprechende Liegewanne genutzt werden und nicht die Auto-Babyschale als feste Halterung für das Kind! Eine Tragehilfe ermöglicht eine starke Bindung zum Träger und einen klaren Vorteil gegenüber jedem Kinderwagen, weil das Baby fast den direkten Körperkontakt mit seiner Bezugsperson hält. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird das Kleine durch das Geschaukel so oder so einschlafen – und die Eltern haben einige ruhige Minuten unter dem freien Himmel für sich selbst. Und ganz ehrlich: Nach einer langen Schwangerschaft tut selbst der Mutter die Bewegung mehr als gut. Die frische Luft tut dabei ihr übriges für die ganze Familie.

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Baby & Kind, Entwicklung & Erziehung

Freundschaften bilden sich früh aus

Bereits Babys haben Interesse an anderen Kindern und nehmen auf verschiedene Weise Kontakt zu ihnen auf, wie z.B. durch Beinchenstrampeln, Anlachen oder das beliebte Ins-Gesicht-Fassen.

Ab dem 12. bis zum 18. Lebensmonat wählen Kinder ihre ersten Spielgefährten dann gezielt aus. Dies lässt sich gut bei Krippenkindern oder Kindern in der Tagespflege beobachten.

Die Freundschaft mit gleichaltrigen Kindern ist bereits für die Kleinsten wichtigen, da sie dadurch Anregungen und Bestätigung bekommen. Sie haben gemeinsam auch wesentlich mehr Spaß und können Vorhaben teilen. Dabei geht es bei Kleinkindern jedoch immer um das eigene “Ich”.

Andere Aspekte wie das Geben und Nehmen auf Augenhöhe lernen Kinder dann im Kindergarten. Ebenso erlernen die das freundschaftlich-kreative Lösen von Konflikten, wie z.B. das Tauschen von Spielzeug. Die Kinder lernen mit der Zeit, dass in einer echten Freundschaft das Ausbalancieren von Selbstbehauptung einerseits und das Mitgefühl andererseits dazu gehören. Alle diese Erfahrungen machen Jungen und Mädchen dabei am liebsten mit den jeweiligen Geschlechtsgenossen.

Dass es unter kleinen Kindern, die sich bereits ganz gut kennen bereits einen gewissen Zusammenhalt gibt, habe ich persönlich auch schon erlebt. Wenn unsere Tochter mit den Tageskindern auf dem Spielplatz ist, dann sind andere Kinder oftmals eher uninteressant, es sei denn sie haben etwas, was man selber gerne haben möchte. Dabei habe ich dann schon beobachten dürfen, wie sich unsere Tochter mit einem Tageskind zusammen geschlossen hat um einem anderen kleinem Kind die Schippe weg zunehmen, wobei das Kind mit der Schippe wesentlich älter war.

Es hat mich schon erstaunt dies zu beobachten zumal die beiden noch nicht über solche Dinge explizit kommunizieren können und deren Sprachgebrauch noch stark limitiert ist. Dennoch hatten beide ein gemeinsame Ziel vor Augen: dem anderen Jungen die Schippe wegnehmen.

Man sieht auf jeden Fall, dass bereits kleine Kinder in der Lage sind Freundschaften zu schließen. Diese läuft zwar noch auf einer anderen Ebene ab, gibt den Kindern aber sicherlich schon einiges an Erfahrung mit. Und gute Freundschaften auszubilden ist heute manchmal wichtiger denn je.

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Baby & Kind, Entwicklung & Erziehung

Pucken – Eine alte Wickeltechnik für Babys

Das Wort “Pucken” hörten wir das erste Mal  in unserem Geburtsvorbereitungskurs. Als werdende Eltern unserer ersten Tochter war pucken zunächst ein absolutes Fremdwort.

Pucken ist eine alte Wickeltechnik, die bereits in der Antike angewandt wurde. Damals wurde sie jedoch mit anderem Hintergrund praktiziert als heute und sollte eine Verkrümmung des Rückgrats zu verhindern.

Beim Pucken wird das Baby mit Hilfe einer Babydecke, einem Tuch oder einem Pucksack fest eingewickelt. Es empfiehlt sich dabei nur die Windel anzulassen. Die Arme sollen dabei fest am Körper anliegen, während die Beine noch Bewegungsfreiheit besitzen.

Das Baby soll durch die Einschränkung des Bewegungsspielraums beruhigt werden. Durch das Pucken möchte man dem Kind ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit außerhalb des Mutterleibs ermöglichen. Die Kinder kommen schließlich aus der Enge des Mutterleibs und haben diese eine Zeit lang genossen.

Das Pucken eignet sich daher vor allem für Babys bis zum dritten Lebensmonat. Ab dem dritten Lebensmonat stehen Kinder entwicklungspsychologisch bereits auf der nächsten Stufe und fangen an mit ihren zu Greifen und alles zu Erkunden. Pucken erweist sich dann als hinderlich für die Kleinen und deren Entwicklung.

Am Ende sollte man aber bedenken, das Pucken kein Ersatz für reichlichen Körperkontakt mit den Eltern ist. Denn auch dieser ist für eine gesunde emotionale Entwicklung der Kinder wichtig.

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Entwicklung & Erziehung, Gesundheit & Ernährung

Wenn Kinder Eckzähne bekommen..

…dann haben es nicht nur Kinder sondern auch so manche Eltern schwer. Wir machen diese Erfahrung gerade persönlich. Unsere Tochter hat seit knapp zwei Wochen mit den Eckzähnen zu kämpfen. Das äußert sich am Reiben der Augen und über die Wangen hinweg und Finger in den Mund stecken mit einhergehenden starken Weinanfällen. Das ganze Spielchen dauert dann manchmal bis zu 15 Minuten. Mittlerweile sind die beiden oberen Eckzähne aber durch gekommen und wir hoffen, dass sie ihr Wachstum bald beendet haben.

Doch wieso ist der Wachstum der Eckzähne eigentlich so schlimm und dramatisch bei vielen Kindern?

Eckzähne werden auch als Augenzähne bezeichnet. Wie ich von unserem Kinderarzt und auch von den anderen Eltern auf dem Spielplatz erfuhr, liegt das wohl daran, dass der Schmerz beim Wachstum dieser Zähne bis in die Augen zieht und Kinder deshalb vor Schmerzen sehr viel weinen.

Diese Theorie wird dadurch untermauert, dass die Wurzelspitze des oberen Eckzahnes fast bis zur Orbita (knöcherne Augenhöhle) reicht. Bei Entzündungen eines oberen Eckzahnes kann sich die Entzündung im Gesicht mit Schwellung, Rötung und Druckschmerzen dicht unter dem Auge manifestieren. Daher stammt der veraltete, umgangssprachliche Name “Augenzahn”.

Die Kühlung der Wangen mit einem Kirschkernkissen aus dem Eisfach müsste ein wenig Linderung bringen. Zumindest die Osanitkügelchen versagen jetzt bei uns komplett, nachdem die homöopathischen Heilmittel bei den anderen Zähnen einst halfen. Oftmals haben uns auch gefrorene Himbeeren beim Zahnen geholfen. Ihr Vorteil: Sie passen gut in den Mund, schmecken und sind kalt, wodurch sie den Mundraum wunderbar kühlen.

Bei den Eckzähnen hilft aus unserer Erfahrung zumindest kaum etwas anderes, daher heißt die Devise: Abwarten, Kind in den Arm nehmen, Trösten und warten bis der “Schub” vorbei ist.

Andere Mittel, die das Zahnen erleichtern können, sind Zahngels und Veilchenwurzeln. Im schlimmsten Fall und falls Fieber auftritt, kann man auch eine Paracetamol verabreichen. Hierbei sollte jedoch Rücksprache mit dem Arzt gehalten werden.

Auch sollte man das übliche “Geschäft” nicht vernachlässigen, denn manche Kinder benötigen während dieser Zeit desöfteren eine frische Windel, da gerade das Zahnen mit Durchfall einhergehen kann. Unruhige Nächte sind dabei selbstverständlich vorprogrammiert, wie bei allen Problemen und Veränderungen unserer liebsten Kleinen.

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Gesundheit & Ernährung

Welches Gemüse für den ersten Brei?

Vor einiger Zeit habe ich ausführlich über das Thema “Der erste Brei” geschrieben. An dieser Stelle möchte ich zusammenfassen, welche Gemüsesorten sich für den ersten Brei eignen.

Allseits bekannt ist der Möhrenbrei. Möhren enthalten viel Beta-Karotin, welches die Vorstufe des Retinols (Vitamin A) darstellt. Möhren enthalten ausserdem Kohlenhydrate in Form von Zucker und Stärke, Eiweiß, Kalium, Calcium, Eisen sowie die Vitamine B1, B2, C und E.

Doch nicht jedes Kind verträgt Möhrenbrei zu Anfang problemlos, da dieser zu Blähungen führen kann. Wenn man also weiß, dass das Kind tendenziell zu Blähungen neigt sollte auf die Alternativen Pastinake oder Kürbis zurück gegriffen werden.

Pastinaken enthalten viele Balaststoffe. Diese regen die Verdauung an. Auch der Kohlehydratanteil ist nicht gerade wenig und lässt sich mit dem der Kartoffeln vergleichen. Ansonsten ist die Pastinake reich an Folsäure, Calcium, Eisen, Kalium, Mangan, Phosphor, Magnesium und Zink.

Der Kürbis ist auch sehr bekömmlich für den ersten Brei. Ähnlich wie die Möhre ist er reich an den Vitaminen A, C und E sowie den Mineralstoffen Calcium, Kalium und Zink. Am Besten greift man zum Hokkaido-Kürbis. Dieser kann komplett gekocht werden. Die harte Schale wird beim Kochen butterweich und man muss nicht viel Zeit und Arbeit in das Schälen investieren.

Und für den Fall, dass es doch zu Blähungen kommen sollte bei der Einführung des Breis hilft es oftmals Birne unterzumischen. Ausreichend zu trinken unterstützt ebenso die Verdauung. Ansonsten ist es sinnvoll ein Schuss Orangensaft unter die einzelnen Portionen zu mischen, da dadurch die Eisenaufnahme erheblich verbessert wird.

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Gesundheit & Ernährung

Honig ist tabu für Säuglinge

Honig gilt als bewährtes Hausmittel bei Erkältungen. Kranken Kindern wird daher gerne mit Honig gesüßter Tee oder Milch zum Trinken gegeben um sie schnellst möglich wieder fit zu bekommen. Zusätzlich animiert die gesunde Süße sicherlich dazu, dass die Kinder im Krankheitsfall Flüssigkeit zu sich nehmen.

Für Säuglinge ist Honig jedoch tabu obwohl er ein hochwertiger Naturstoff ist. Hierbei stellt sich vielen Eltern die Frage: warum dürfen Kinder im ersten Lebensjahr keinen Honig bekommen?

Dies liegt daran, dass bei der Verarbeitung des Honigs Bakterien aus der Umwelt hineingelangen können. Besonders gefährlich für Kinder im ersten Lebensjahr ist hierbei der Krankheitserreger Clostridium botulinum. Das Bakterium bildet ein lähmendes Gift, welches zu einer Lähmung des Säuglingsdarmes führt. Erste Anzeichen hierfür sind eine hartnäckige Verstopfung, Apathie und Appetitlosigkeit. Im weiteren Krankheitsverlauf vermehren sich die Erreger zunächst explosionsartig im Darm. Das Gift (Botulinustoxin) geht in den Blutkreislauf über und bewirkt eine zunehmende Lähmung aller Muskeln. So kommt es dann zu Schlucklähmungen, fehlender Mimik, Lähmung von Armen und Beinen, Halteschwäche des Kopfes bis schließlich die Atemlähmung eintritt.

Die Krankheit ist als Botulismus bekannt und kann in seltenen Fällen auch bei Erwachsenen auftreten. Auch der Säuligungsbotulismus tritt sehr selten auf. Bei vorhandenen Anzeichen sollte selbstverständlich sofort ärztliche Hilfe aufgesucht werden damit eine entsprechende Therapie gestartet werden kann.

Ab dem ersten Lebensjahr kann davon ausgegangen werden, dass die Darmflora stabil genug um auch mit solchen Krankheitserregern fertig zu werden. Besonders kritisch wird die Gabe von Honig bei Säuglingen bis zum 6. Monat gesehen. Da gerade Babys unterschiedlich weit entwickelt sind, ist es ratsam keinerlei Honig bis zum ersten Lebensjahr zu geben.

Ein anderer Grund, warum man Säuglingen und kleinen Kindern prinzipiell nicht alles süßen sollte (auch nicht mit Honig), besteht darin das es den Zähnen nicht gut tut. Was ein Kind nicht kennt, kann es auch nicht vermissen. Daher sollte man mit dem Süßen vorsichtig sein, bevor sich die Kleinen zu sehr daran gewöhnen. Und schlechte Zähne können dann nur der Anfang sein von gesundheitlichen Problemen.

[Quellen: Babycenter, Landesärztekammer BW]

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Baby & Kind

An die lieben Hundebesitzer

Spazieren gehen mit dem Kinderwagen und den Kleinen generell ist eine schöne Sache. Doch leider gibt es unterwegs immer mal das eine oder andere Ärgernis. Dazu zählt z.B. die Nachlässigkeit so mancher Hundebesitzer.

Als Elternteil müht man sich permanent ab, dass die eigenen Kinder sauber sind. So kommt man nicht umhin die Kinder zu wickeln Tag für Tag. Und irgendwann lernen die Kleinen alleine auf die Toilette zu gehen. Ohne uns zu beschweren, sind Eltern also darum bemüht, dass die Kinder ihre Hinterlassenschaften in Form von fiesen, stinkenden Tretmienen nicht in der Öffentlichkeit hinterlassen.

Doch der eine oder andere Hundebesitzer macht sich um die Tretmienen seines Tieres keine Gedanken. Und so kommt es dann, dass man als Elternteil zu Hause ankommt und sich wundert, was denn permanent in der Wohnung so stinken würde. Stolz werden die Kleinen frisch gewickelt und gereinigt, die vermeintliche „Tretmiene“ in der Hose des Kindes ordnungsgemäß entsorgt und noch immer hängt ein Gestank in der Luft… So begibt man sich auf die Suche nach der Quelle des üblen Geruchs. Was man dabei oftmals findet ist meistens weniger erfreulich: Hundehaufen an den Rädern vom Kinderwagen oder gar an den Schuhen der lieben Kleinen.

Daher liebe Hundebesitzer: Für uns Eltern sind die kleinen Überraschungen in Form von Hundehäufchen ein echtes Ärgernis. Daher bitten wir euch, dass ihr mehr Rücksicht nehmt und die Hinterlassenschaften eurer lieben „Kleinen“ ebenso ordnungsgemäß entsorgt, wie wir es mit den Windeln unserer Kinder tun. Als Eltern sind wir ja auch stets darum bemüht jegliche Tretmiene aus den Hosen unserer Kleinen zu entfernen. Schließlich schmeißen wir euch unsere dreckigen Windeln auch nicht vor die Füße, damit Fifi & Co. ihre Nasen da rein stecken und euch den Dreck nach Hause schleppen. Auch als Hundebesitzer hat man eine gewisse Verantwortung.

Ansonsten habe ich noch den Vorschlag, dass man Hundewindeln einführt. Vielleicht klappt es dann ja besser mit der ordnungsgemäßen Entsorgung der Hundehäufchen. Und vielen Dank an alle Hundebesitzer, die darum bemüht sind die Häufchen ihrer Hunde sofort zu bereinigen – auch das muss einmal gesagt werden!

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Entwicklung & Erziehung

Babys und Schlafen

Wie gesagt, gibt es Dinge in der Theorie, die sich in die Praxis nicht so leicht umsetzen lassen. Dazu zählt das Thema Schlafen und Einschlafen.

So hatten wir vorbildlich das Bettchen im Voraus für unsere Kleine fertig gemacht. Wir haben zwar ein Flachkissen und eine Decke, doch die sind für einen späteren Zeitpunkt gedacht. So steht das Bettchen recht frei in unserem Schlafzimmer, ohne Kissen und Decke damit dem Kind keine Überhitzung droht und sie schön flach liegt. Auch einen Schlafsack hat die Kleine, so wie es sich gehört. Und geraucht wird bei uns schon mal gar nicht. Also alles wunderbar – dachten wir zumindest!

Kaum waren wir damals aus dem Krankenhaus raus, sollte die Kleine natürlich ihr Bettchen einweihen. Jedoch gefiel ihr das gar nicht so, wie wir es uns vorgestellt haben.

Zunächst sollte man wissen, dass Babys das Einschlafen erst noch lernen müssen. Dazu muss man sich öfters mal was Neues einfallen lassen, denn mit dem Tragen ist es nicht immer getan. Manchmal reicht es das Kind einfach auf der Brust einschlafen zu lassen, mal viel es in Seitenlage getragen werden, mal über die Schulter „geworfen“ und mal einfach nur auf dem Rücken geschunkelt werden. Da kann zumindest unsere Kleine schon mal ganz schön wählerisch sein.

Bestimmte Tricks wollten wir bewusst nicht einsetzen, wie das Kind im Schleudergang auf der Waschmaschine schaukeln zu lassen oder des Nachts mit dem Auto umher zu kurven. Tut weder der Umwelt noch den Eltern gut – vor allem in Köln, wo man dann anschließend schwerlich einen Parkplatz findet.

Als nächstes durften wir lernen, dass Babys abends gerne ihre kritische Zeit haben. Abends ist in der Regel der Hunger größer und die Erlebnisse des Tages werden verarbeitet. Das macht das Einschlafen meistens umso schwieriger. Doch mit der Zeit wurde es zumindest bei uns besser und die „Schrei-Abende“ haben sich sehr strak reduziert und finden mittlerweile kaum noch statt.

Diese Phase hält – wie man uns mitteilte – in der Regel auch nur die ersten Monate an. Spätestens im 6. Monat hat ein Kind gelernt einzuschlafen und auch einigermaßen durchzuschlafen. Also bloß nicht die Hoffnung verlieren, denn irgendwann klappt das schon.

Bei uns hat sich das Gröbste mittlerweile reguliert. Dies liegt auch mit daran, dass die Kleine anfangs einerseits einen so genannten “Bettverkleinerer“ in ihrem Kinderbettchen stehen hatte. Diesen durften wir nun nach ca. 6 Wochen verabschieden. Andererseits schläft sie nur zu gerne bei uns mit im Bett. Das bekommt ihr auch gut: sie spürt unseren Atem, hört unsere Herzschläge und fühlt sich geborgen. So ist die Welt außerhalb des Mutterleibes nur noch halb so schlimm. Den ersten Teil der Nacht schläft sie zumindest in ihrem Bettchen – und wenn die Eltern abends nicht auch immer selig mit ihr einschlafen würden, dann würde die Kleine auch öfters nachts in ihrem Bettchen schlummern.

Aber Angst, dass wir sie nicht mehr aus unserem Bett loswerden, haben wir nicht: irgendwann wird sie schon von alleine sagen, dass sie genug von Mama und Papa hat und lieber ein großes Kind sein möchte. Der richtige Zeitpunkt wird schon kommen. Hauptsache sie fühlt sich erstmal in ihrer Umgebung geborgen und gut aufgehoben… J

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Allgemein

Theorie vs. Praxis: Ein Einblick…

Als Eltern lernt man schnell, dass die gelernte Theorie in der Praxis mal sehr schnell versagt. Daher werden wir auch immer wieder Beiträge veröffentlichen, wo wir aufzeigen, wie die Theorie in der Praxis versagt und wie zumindest unsere Abhilfe dafür aussieht.

Denn wie wir erfahren mussten, lautet die erste Lektion für frische gebackene Eltern: die Theorie über Kinder versagt in der Praxis. Was haben wir uns nicht alles an Theorie im Geburtsvorbereitungskurs und in einschlägiger Literatur angeeignet. Man dachte, dass man mit diesem Wissen gut gerüstet ist, sobald der Zwerg das Licht der Welt erblicken würde…

Doch mit der Geburt unserer Tochter wurden wir eines besseren belehrt! Einiges Wissen hat uns sicherlich schon das eine oder andere Mal weiter geholfen, aber das ist nun leider nicht immer der Fall. Da muss man schon mal kreativ werden zumal der Alltag mit Kindern unberechenbar ist. Aber wenn man sich darauf erst einmal einstellt hat, dann meistert man die meisten Situationen wesentlich einfacher und besser. Wichtig ist dabei, dass man sich stets genügend Zeit für die Kleinen nimmt, denn Stress verschlimmert die Dinge eher und wirkt sich negativ auf das Kind aus. Und da wir alle glückliche und zufriedene Kinder haben wollen, sollten wir uns stets folgenden Spruch ins Gedächtnis rufen: Take it easy… ;)

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