Baby & Kind

Buchtipp: Unser Kleinkind

Das Buch “Unser Kleinkind” von Dr. Christopher Green steht schon seit längerem gelesen in unserem Regal. Beim Kauf des Buches war ich zunächst skeptisch, da ich eigentlich ungerne Erziehungsratgeber lese. Aber manchmal kann so ein Ratgeber schon hilfreich sein, wenn man mit seinen eigenen Ideen oder Methoden nicht weiterkommt. Beim Kauf des Buches dachte ich mir jedenfalls, dass neue Impulse für mögliche schwierige Situationen nie schaden können.

Unser KleinkindAls ich das Buch durch gelesen hatte, war ich ziemlich begeistert davon. Die Kapitel waren recht kurz gehalten, wodurch man gut woran kam. Besonders gefallen haben mir die vielen Alltagsbeispiele, wobei mir die eine oder andere Situation bekannt vorkam, während man über andere nur schmunzeln konnte.

Das Buch widmet sich, wie der Titel bereits sagt, dem Kleinkind von eins bis vier Jahren. Entsprechend werden in dem Buch alle Themen angesprochen, die den Eltern in diesen Jahren auf dem Herzen liegen wie z.B. Wutanfälle, Sauberkeitserziehung, Schlafen und Essen.

Insgesamt hat mich das Buch in unseren Erziehungsmethoden bestätigt. Auch neue Ideen und Anregungen sind dabei in unseren Erziehungsalltag eingeflossen. Aber es gibt ebenfalls Momente, in denen die Theorie in der Praxis vollkommen versagt. Aber Ausnahmen bestätigen ja immer die Regel. Vor allem zum Thema Wutanfälle habe ich einiges an Einsichten hinzu gewinnen können. Sie lassen sich zwar nicht vermeiden, aber mit dem richtigen Umgang mit ihnen, kann man sich als Eltern viel an Nerven sparen.

Das Buch empfand ich für meinen Teil als lesenswert. Einen Satz bzw. eine Aussage die ich mir daraus in jedem Fall mitgenommen habe und mir in schwierigen Situationen gerne in Erinnerung rufe ist: Das Kleinkind ist ein egoistisches Wesen, dass eben auf sich und sein Wohl bedacht ist. Davon kann man als Eltern so manch ein Lied singen – aber um dies zu ändern ist eben auch Erziehungsarbeit und Entwicklung notwendig. Das es aber auch Erwachsene gibt, die ein solches Verhalten zeigen, sei an dieser Stelle einmal dahingestellt.

Ansonsten habe ich mich – bereits weiter oben angedeutet – beim Lesen dieses Buches sehr amüsiert. Das Buch ist kein trockener Erziehungsratgeber, sondern gibt viele realistische Situationen aus dem Alltag wieder. Dies mag mit daran liegen, dass Dr. Christopher Green als Erziehungsratgeber und Leiter der Child Development Unit am New Children’s Hospital in Sydney oft genug mit der Realität und den Problemen von Eltern konfrontiert ist.

Und wer jetzt neugierig auf das Buch geworden ist, kann es sich jetzt bestellen und selber lesen. Hier die Daten zum Buch im Überblick:

“Unser Kleinkind – Mit Liebe, Verständnis und Konsequenz durch die Jahre 1 bis 4” (3. Auflage: Deutsche Erstausgabe Oktober 2001, ISBN 978-344-216-350-2) von Dr. Christopher Green. Erschienen im Wilhelm Goldmann Verlag, München, in der Verlagsgruppe Random House GmbH.

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Gesundheit & ErnÀhrung

Buchtipp: Kochen für die Familie

Seitdem unsere Tochter bei uns am Tisch mitisst und wir den Brei dabei vollkommen verabschiedet haben, sind wir stets darum bemüht jeden Tag etwas individuelles für sie zu kochen. Daher ist es meinem Mann und mir sehr wichtig, dass die Gerichte abwechslungsreich und ausgewogen sind. Gerne probieren wir hierzu immer wieder neue Rezepte aus, die auch mal etwas ausgefallener sein können. Die Freude am probieren neuer Sachen und das “Kochvergnügen” von meinem Mann und mir wollten wir von Anfang an auf unsere Tochter übertragen. Daher ist uns eine Geschmacksvielfalt der Gerichte ebenso wichtig. Doch im Alltag ist es manchmal schwierig sich auf stundenlange Kochorgien einzulassen – selbst wenn wir diese gerne öfters genießen würden.

Aus diesem Grund begaben wir uns auf die Suche nach einem sinnvollen Kochbuch, welches uns trotz Alltag Abwechslung und Vielfalt bieten konnte und kinderfreundliche Rezepte enthält. Bei unserer Suche wurden wir relativ schnell fündig und entschlossen uns für das GU-Kochbuch “Kochen für die Familie“. Dieses überzeugte uns durch so einige Vorzüge im Gegensatz zu anderer Kochliteratur. Zunächst lassen sich viele Rezepte mit Hilfe einfacher Basiszutaten zubereiten. Der Zeitaufwand der meisten Rezepte gliedert sich wunderbar in unseren Alltag ein. Und wo wir schon beim Thema Zeit sind: bei jedem Rezept wird angegeben, wie lange die Zubereitung ungefähr in Anspruch nimmt. Dies vereinfacht die Rezeptauswahl an manchen Tagen noch zusätzlich.

Aber auch die Vielfalt der Rezepte hat uns überzeugt. Sicherlich ist nicht jedes Rezept für unseren Geschmack, aber bei 365 Rezeptideen lässt sich immer etwas für jeden finden. Viele Gerichte lassen hierbei aber ebenso Spielraum für Variationen, zumal das Buch viele Grundrezepte enthält. Praktisch finde ich persönlich die Lesezeichen, die man integriert hat. Damit kann man sich sozusagen mehrere Rezepte “merken” und alles ist relativ schnell auffindbar. Prinzipiell empfinde ich das Buch als sehr übersichtlich im Gegensatz zu einiger anderer Kochliteratur. Und wer sich jetzt für das Kochbuch interessieren sollte, hier sind die wichtigsten Daten zu dem Buch im Überblick:

Kochen für die Familie
365 Rezeptideen, die leicht gelingen und allen schmecken
Autoren: Dagmar von Cramm, Susanne Bodensteiner, Martina Kittler und Julia Skowronek; Verlag: Gräfe und Unzer Verlag (GU) der Ganske Verlagsgruppe.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Kochen! Solltet ihr eigene Erfahrungen mit diesem Kochbuch machen oder weitere Literaturvorschläge zum Thema Kochen für Kinder und Familie haben, würde ich mich sehr freuen, wenn ihr mir einen Kommentar hinterlasst oder eine E-Mail schreibt! :)

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