Marketing & Media

Die KidsVerbraucherAnalyse 2010 ist erschienen

Die kürzlich erschienene KidsVerbraucherAnalyse 2010 (KidsVA) informiert über das Medien- und Konsumverhalten von sechs bis 13-jährigen Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Zugleich stellt die KidsVA derzeit für das Marketing eine der wichtigsten Studien über die junge Zielgruppe in Deutschland dar.
(more…)

0 Kommentare
Baby & Kind, Eltern & Familie, Entwicklung & Erziehung

Kinder brauchen Märchen

Viele Kinder verbringen heute ihre Zeit mit Fernsehen, vor Computern und Spielekonsolen. Das Lesen gerät dabei leider oft in den Hintergrund. Viel zu oft. Denn vor allem Märchen sind in unseren heutigen Zeit wichtig für Kinder. Sie regen nicht nur die Fanatsie an und lassen Kinder in eine andere Welt entschwinden, sondern sie entfalten einen positiven Einfluss in ihrer Wirkung auf die Entwicklung der Kinder.

Märchen geben den Kindern Mut. Die Geschichten ähneln sich gerne in ihrer Struktur: Held oder Heldin gelangen in schwierige Situationen, müssen das Böse bekämpfen und wachsen am Ende mit ihren Aufgaben. Und am Ende siegt das Gute über das Böse. Die Moral von der Geschicht ist dabei immer, dass die Kinder hierbei lernen, dass sich das Kämpfen lohnt und man es in jeder Situation packen kann. Hierbei wird das Urvertrauen der Kinder angesprochen, was sie für ein gesundes Entwicklung und ein glückliches Leben brauchen.

Märchen haben auch die Eigenschaft Trost zu spenden. Sie erfahren darin, dass andere “Menschen” Angst davor haben nicht geliebt zu werden. Oder die Kinder erfahren von Menschen, die sich in bestimmten Situationen “blöd” oder unpassend vorkommen, die nicht selbstständig werden wollen, oder dass es andere Geschwister gibt, die Ärger miteinander haben und ihren Streit nicht beilegen können oder Probleme nicht lösen können.

Durch Märchen kommen Kinder mit unterschiedlichen Gefühlen in Kontakt. Märchen beinhalten klare moralische Zuordnungen ohne Zwischentöne. Es gibt ein Gut und ein Böse, ein Schwarz und ein Weiß. Innerhalb der Entwicklung von Kindern, stufen diese gerade im Vorschulalter andere Menschen als gut oder böse ein. Märchen ermöglichen es denn Kindern in alle Rollen zu schlüpfen und so die verschiedenen Seelenteile zu erleben: vom Stiefkind, hin zur Prinzessin oder gar zur bösen Hexe.

Ein weiterer Vorteil von Märchen ist, dass sie den Kindern auf einfache Weise grundlegende Werte, Selbstständigkeit und Wertegefühle vermitteln. Die Hauptpersonen der Märchen beweisen als späterer Held oder Heldin neben Mut auch noch weitere Tugenden, wie Treue, Fleiß, Geduld, Demut, Bescheidenheit oder Ehrlichkeit. Solche essentiellen Werte benötigen Kinder gerade heutzutage, um sie durch den Alltag zu geleiten und ihr Handeln sowie das Verhalten von anderen richtig einordnen zu können.

Persönlich stehen bei uns die Regale voll mit Büchern – darunter finden sich sehr viele Märchen. Unsere kleine Tochter bekommt mit fast zwei Jahren regelmäßig daraus vorgelesen. Auch wenn sie noch nicht alles davon versteht, so ist das damit verbundene Ritual zwischen Eltern und Kindern, das gemeinsame Lernen und Erfahren, für uns bereits wichtig. Außerdem gibt es uns die Möglichkeit mit ihr über Dinge zu sprechen und bestimmte Sachen zu erklären. Und das Verständnis für die aus den Märchen entwachsenen Geschichten reift mit der Zeit schließlich auch immer mehr.

0 Kommentare
Entwicklung & Erziehung, Spielen & Lernen

Vorlesen für Kinder wichtig

Vorlesen ist für Kinder wichtig. Laut der Studie „Vorlesen im Kinderalltag 2008” haben jedoch 37% der Kinder in Deutschland nicht das Glück, dass ihnen vorgelesen wird. Dies betrifft neben dem Elternhaus auch den Kindergarten und sogar die Grundschule. Dabei wünschen sich alle Kinder, dass man ihnen vorliest.

Beim Vorlesen haben Väter jedoch das Nachsehen. Nur acht Prozent der deutschen Väter lesen ihrem Nachwuchs regelmäßig vor. Hingegen lesen 64 Prozent der Mütter ihren Kindern regelmäßig vor. Jedoch wäre es insbesondere für Jungs wichtig, wenn ihnen ihr Vater häufiger Vorlesen würde. Denn für Jungs sind am Ende die Väter das große Vorbild. Wenn sie früh für Bücher geprägt werden, greifen Jungs später auch häufiger zum Buch.

Doch wieso ist das Vorlesen überhaupt so wichtig? Hierfür gibt es viele gute Gründe.

Vorlesen ist nicht nur für den Spracherwerb wichtig und fördert die Ausdrucksfähigkeit. Es wirkt sich ebenso positiv auf die Konzentrationsfähigkeit aus. Beim Vorlesen können Kinder ihrer Fantasie und ihren Gedanken freuen Lauf lassen.

Außerdem ist das Vorlesen für Eltern und Kinder eine optimale Möglichkeit Zeit miteinander zu verbringen. Beim Vorlesen können Kinder sich bei den Eltern einkuscheln. Dadurch entsteht ein Gefühl von Geborgenheit und Nähe.

Dauerhaft wirkt sich das Vorlesen positiv auf die Lesekompetenz aus, da es die Bildung neuronaler Strukturen bewirkt. Somit bildet Lesen eine wichtige Grundlage für den weiteren Bildungsweg.

Beim Vorlesen sollte darauf geachtet werden, dass dies in Ruhe geschieht. So sollten Fernseher, Rechner und Radio während dessen tabu sein. Schließlich soll die Geschichte im Vordergrund stehen. Außerdem können Kinder sich in der Regel nur auf eine Sache konzentrieren und dies sollte während des Vorlesens die Geschichte sein.

Wichtig ist auch, dass die Eltern Spaß beim Lesen haben. Kinder merken schnell, wenn Mama oder Papa sich beim Vorlesen langweilen. Wenn die Eltern jedoch mit Begeisterung dabei sind und die Stimmen und Situationen entsprechend imitieren ist der Spaß beim Vorlesen für alle Beteiligten umso größer.

Die Regelmäßigkeit ist ein weiterer Faktor, den man beachten sollte. Man sollte seinem Kind/ seinen Kindern mindestens einmal am Tag vorlesen. Am Besten führt man regelmäßige Zeiten dafür aus. Eltern und Kinder können sich dann darauf einstellen und beide Seiten sollten sich dann daran halten.

Bücher lassen sich für alle Altersklassen finden. Man sollte versuchen sich an die Altersangaben zu halten zumal vor allem kleine Kinder ihre Konzentrationsfähigkeit ausbauen müssen. Und wenn man ein wenig googelt, lassen sich gute Lesempfehlungen finden.

1 Kommentar