Die KidsVerbraucherAnalyse 2010 ist erschienen
Die kürzlich erschienene KidsVerbraucherAnalyse 2010 (KidsVA) informiert über das Medien- und Konsumverhalten von sechs bis 13-jährigen Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Zugleich stellt die KidsVA derzeit für das Marketing eine der wichtigsten Studien über die junge Zielgruppe in Deutschland dar.
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Lesen bei Kindern vorne
Die KidsVerbraucherAnalyse 2008, welche das Medien- und Konsumverhalten von Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 13 Jahren untersucht, ist erschienen. Daraus geht hervor, dass trotz der neuen Medien, klassische Freizeitbeschäftigungen bei Kindern und Jugendlichen immer noch gefragt sind.
So geht aus der KidsVerbraucherAnalyse 2008 (kurz: KidsVA) hervor, dass über 70 Prozent der Kinder angeben ab und an zu nutzen. Die Aktivitäten dabei umfassen spielen und arbeiten. Ungefähr die Hälfte aller Kinder nutzt den Computer auch zum Surfen im Internet. Bei der Untersuchung stellte sich ferner heraus, dass 86 Prozent der Kinder in ihrer Freizeit Zeitschriften lesen und 79 Prozent liest regelmäßig Bücher.
Die Studie befasst sich auch mit der finanziellen Situation der Kinder. So haben Kinder ca. 2,6 Milliarden Euro an Taschengeld und Geldgeschenken zur Verfügung. Investiert wird das Geld in klassische Kinderprodukte wie Süßwaren, Zeitschriften und Eis. Auf den Sparkonten der Kleinen lassen sich weiter 3,8 Milliarden Euro finden. In wie fern eine Beachtung des sozialen Gefälles erfolgte, lässt sich aus der Pressemeldung nicht erkennen.
Trotz aller Medien und neuster Technik bleibt den meisten Kindern unter 10 Jahren ein Handy verwehrt. Und auch die Internetaktivitäten werden trotz aller Freiheiten von den Eltern akribisch beobachtet um die Kinder vor Gefahren im Internet zu schützen. Diese Sorge ist meiner Ansicht nach berechtigt, da Kinder selbst sich nicht den Gefahren bewusst sind. Aber dafür sind ja Eltern da – um die Kinder zu schützen.
Für Interessierte steht die gesamte KidsVA 2008 hier für eine Gebühr von 49,- Euro zum Download bereit. Die Studie ist vor allem für Werbe- und Marketingzwecke relevant.
0 KommentareEinfluss von Medien auf Gewaltbereitschaft
Medien haben, wie bereits hier erwähnt, einen starken Einfluss auf das Verhalten von Kindern und Jugendlichen. Eine neue Studie von dem Münchener Schulpsychologen Dr. Werner Hopf zeigt nun, dass Computerspiele als stärkster Risikofaktor für Jugendkriminalität gelten. Gewalttätige PC-Spiele stehen noch vor entsprechenden Fernsehsendungen und Horrorfilmen.
Die Ursachen hierfür versucht eine Langzeituntersuchung der Universität Potsdam herauszufinden. Eine Ursache ist meiner Ansicht eben gerade das Problem, dass Fiktion und Realität schwer für die betroffenen Kinder und Jugendlichen zu unterscheiden sind. Doch sicherlich spielen noch weitere Faktoren eine Rolle, die zu einem entsprechenden Aggressionspotential führen.
Problematisch an der Sache sind zum Teil auch die so genannten “Multiplayer Games” oder auch “Online-Spiele”, die ein Suchtpotential entwickeln können. Hierbei kann man mit dem Spielen oftmals nicht einfach zwischendurch aufhören und später fortfahren. Daher fühlen sich die Betroffenen oftmals schnell gestört dabei und zeigen bereits erste Ansätze von genervt sein und reagieren bereits entsprechend aggressiv.
Wie sich die Ergebnisse und die gesamte Thematik zukünftig auf die Hersteller von Computerspielen auswirkten, wird sich zeigen. Es würde zudem sicherlich nicht schaden, wenn auch solche Themen in der Schule diskutiert werden. Über das Thema Computer und PC-Spiele kann sicherlich auch bereits im Kindergarten mit den Kleinsten gesprochen werden. Denn es gibt bereits PC-Spiele für die Kleinsten, die sich dauerhaft eben durch neue Spiele steigern wollen. Und der Grundstein zur Sucht wird früh gelegt. Mit dem PC ist es mittlerweile wie mit dem Fernsehen.
Quelle: Presseportal
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