Eltern & Familie, Gesundheit & Ernährung

Mond hat keinen Einfluss auf Geburtstermin

Lange gab es denn Glauben daran, dass der Mond Einfluß auf den Geburtszeitpunkt hat. Dies wurde aber nun wissenschaftlich widerlegt durch einen Mathematiker von der Universität Halle-Wittenberg. Für die Studie wurden Daten von mehr als vier Millionen Geburten in Baden-Württemberg zwischen 1966 und 2003 analysiert.

Ein Zusammenhang zwischen der Anzahl der Geburten und den einzelnen Mondphasen konnte dabei nicht hergestellt werden. Hingegen hat der Klinikalltag einen erheblicheren Einfluss auf den Geburtstermin. So stellte der Mathematiker fest, dass am Montag und am Dienstag die meisten Kinder geboren wurden. An den Wochenenden wurden dagegen die wenigsten Kinder geboren zumal man versucht Geburten dann auf den Wochenanfang zu verzögern.

Und was soll ich sagen: auch unsere Tochter wurde an einem Montag geboren, was in diesem Fall aber eher Zufall war. Am Ende zählt sowieso nur: hauptsache das Kind kommt gesund zur Welt und es ist immer eine Freude. Da wird sowieso jeder Tag zum Glückstag!

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Gesundheit & Ernährung

Muttermilch als Geschmackshighlight

Bisher war man der Ansicht, dass Muttermilch einen weites gehenden einheitlichen Geschmack aufweist. Man wusste zwar, dass man als Mutter in der Stillzeit bestimmte Dinge nicht zu sich nehmen sollte, da sie beim Kind Probleme mit der Verdauung verursachen können.

Jetzt haben dänische Forscher nachgewiesen, dass die Ernährung der Mutter Einfluss auf die Zusammensetzung und den Geschmack der Muttermilch hat. Die Studie wurde an 18 stillenden Müttern durchgeführt. Diese mussten Kapseln mit verschiedenen Aromastoffen zu sich nehmen z.B. mit Kümmel, Menthol, Banane oder Lakritz. Dann stellten sie in regelmäßigen zeitlichen Abständen Proben ihrer Muttermilch zur Verfügung. Die unterschiedlichen Geschmacksstoffe waren unterschiedlich lange und nach unterschiedlichen Zeiten mit ihrer maximalen Konzentration nachweisbar. Weiterhin stellten die Wissenschaftler fest, dass selbst bei gleichen Mahlzeiten von 2 Frauen, die Muttermilch anschließend verschieden schmeckte.

Die Wissenschaftler vermuten daher, dass  gestillte Kinder später im Leben empfänglicher sind für neue Geschmacksrichtungen als Flaschenkinder. Es erklärt auch, warum Kinder manchmal so gar keine Lust haben an der Brust von Mama zu trinken.

Aber mal ehrlich: als stillende Mutter hatte man schon immer dies Ahnung oder das Wissen darüber, dass dem Kind bestimmte Sachen in der Muttermilch nicht zu schmecken scheinen. Zumindest habe ich bewusst auf bestimmte Sachen während der Stillzeit beim Essen verzichtet wie z.B. scharfe Gerichte mit Chili. Und man wusste ja auch, dass Alkohol, Nikotin oder solche Nahrungsmittel wie Kohl sich in der Muttermilch absetzen und Einfluss auf das Kind haben. Von daher sind die Ergebnisse letztendlich nicht verwunderlich sondern unterstützen nur die langjährigen Vermutungen jeder stillender Mutter: Mein Kind isst, was ich esse.

Die vollständige Studie lässt sich hier für $31.50 herunterladen und beim Spon noch mal zusammenfassend nachlesen.

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Eltern & Familie, Entwicklung & Erziehung

Mütter lernen von Töchtern

Die Frauenzeitschrift Für Sie hat eine GEWIS-Umfrage durchgeführt um heraus zu finden, in wie fern Mütter von ihren Töchtern lernen. Dabei wurden 1057 Mütter im Alter von 30 und 65 mit Töchtern von über zwölf Jahren befragt. Im Ergebnis stellte sich heraus, dass ein Drittel der Mütter bereits neue Erfahrungen durch ihre Töchter gesammelt haben.

So teilt die Frauenzeitschrift Für Sie in ihrer Pressemeldung das folgende Ergebnis mit:

Zwölf Prozent der Befragten gaben an, sich bei ihrer Tochter einen modischeren Kleidungsstil abgeguckt zu haben. Jede zehnte Mutter sagt, dass sie durch den Nachwuchs gelernt habe, Vorurteile abzulegen. Auch in vielen anderen Bereichen orientieren sich Mütter an ihren Töchtern: Neun Prozent gönnen sich nach ihrem Vorbild mehr Lockerheit im Alltag, sieben Prozent schätzen ihre Freundschaften höher als früher und 5 Prozent haben gelernt, selbstbewusster für ihren Standpunkt einzutreten.

In wie fern das jetzt für die Beziehung zu meiner Tochter zu trifft kann ich derzeit noch nicht sagen, da unsere Tochter noch recht klein ist. Aber anhand der Beziehung zu meiner Mutter kann ich schon behaupten, dass ich auf einige ihrer Lebensbereiche Einfluss genommen habe.

Prinzipiell denke ich, dass Kinder nicht nur von uns Erwachsenen lernen, sondern dass auch wir von unseren Kindern viel lernen können. Jedoch bin ich der Ansicht, dass man seine elterliche autoritäre Position den Kindern gegenüber behaupten und die Beziehung nicht zu stark auf Basis von Freundschaft aufbauen sollte. Schließlich tragen Eltern eine gewisse Verantwortung gegenüber ihren Kindern und diese wird am Besten gewahrt, indem man seinen Kindern auch bestimmte Grenzen setzt an welche sie sich halten.

Ferner führt eine zu starke Orientierung der Eltern an ihren Kindern vermutlich nur dazu, dass die Kinder unter Umständen ihre eigene Persönlichkeit nicht weiterentwickeln zumal sich keine neuen Impulse einstellen.

Im Großen und Ganzen ist das gegenseitige Lernen sicherlich für beide Seiten wichtig und stärkt sicherlich auch die Beziehung. Jedoch sollten die eigenständigen Persönlichkeiten von Kindern und auch Eltern dabei stets respektiert werden.

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