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Nido – das urbane Elternmagazin mit Zukunft?

Die stern-Familie erweitert ihr Portfolio um das neue Magazin “Nido -Wir sind eine Familie“. Worum geht es in Nido? Kurz gesagt: Das Leben urbaner Eltern und Kinder von heute steht hier im Vordergrund. Das Verlagshaus Gruner+Jahr beschreibt das Magazin Nido als “General-Interest-Magazin für moderne, großstädtische Eltern:

Gemacht für Leserinnen und Leser, die Kinder als das größte Glück auf Erden empfinden, sich aber nicht allein über ihre Mutter- und Vaterrolle definieren. Eltern sehen die Dinge eben nur aus einer anderen Perspektive und die beleuchten wir: von Kultur bis Politik, von Mode, Reisen, Wohnen bis Psychologie. Ästhetisch, anspruchsvoll und dabei emotional und authentisch.

Konkret sollen Eltern mit Kinder unter sechs Jahren im perfekten Vorschulalter als Zielgruppe angesprochen werden, die über ein überdurchschnittliches Einkommen verfügen sowie eine Bandbreite an Interessen aufweisen.

Die erste Ausgabe erscheint am 17. April 2009, danach ist für dieses Jahr noch eine zweite Ausgabe geplant, bevor man nach dem Abschluss des Pilotprojektes entscheiden will, ob ein monatliches Erscheinen in 2010 sich rechnet. Ob dieses Konzept von Erfolg gekrönt sein wird, ist sicherlich eine Frage der Zeit unter Berücksichtigung der aktuellen Lage der Wirtschaft, mit der auch die deutschen Großverlage zu kämpfen haben. Doch angesichts der Tatsache, dass der Süddeutsche Verlag sein Magazin “Wir” nach nur einer Ausgabe wieder vom Markt nahm, steht eine Fortführung von Nido unter keinem guten Licht. “Wir” richtete sich ebenso an Eltern im urbanen Umfeld, wo man ein entsprechendes Einkommen und ein breites Interessenspektrum zugrunde legte. Die Parallelen zu Nido sind oberflächlich gesehen sehr offentsichtlich, aber vielleicht liegt dem stern-Ableger eine bessere Vermarktungsstrategie zu Grunde.

Zumindest werde ich mal einen Blick in dieses Magazin werfen und für mich persönlich entscheiden, ob sich der letztendliche Kauf lohnt – oder nicht.

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So sind Kinder sicher im Internet unterwegs!

Mittlerweile ist es nahezu unumgänglich, dass Kinder nicht mit dem Internet in Kontakt kommen. Das moderne Medium begleitet sie als eine Art “Alleskönner” mittlerweile von klein auf an. Ebenso präsent sind die potentiellen Gefahren, die das Internet verbirgt. Ich möchte hier meine Leser nicht erneut ermahnen, auf ihre Sprösslinge zu achten und zu schützen, sondern auf einige durchaus positive Webseiten hinweisen. Es gibt sogar gute Angebote im Netz, die Kindern einen sicheren Zugang zum Internet ermöglichen.

KidZui
KidZui ist eines dieser Portalprogramme. Diese englischsprachige Software gibt es als kostenlose oder kostenpflichtige Version. Mit KidZui können Kinder nicht nur sicher im Internet surfen und haben Zugriff auf diverse Spiele, geprüfte Webseiten, lustige Bilder und so gar einige Youtube-Videos. Nein, sie können auch ihren eigenen Zui Avatar erstellen und damit auf Communities zugreifen, Freunde online treffen und sämtliche Inhalten verwalten und mit Tags ausstatten. Die zugänglichen Seiten wurden laut Anbieter durch Eltern geprüft.

KidZui bietet aber noch weitere Vorteile für Eltern. Im Prinzip kann man seine Kinder unbedenklich surfen lassen. Eltern erhalten einen detaillierten Report, um stets auf dem aktuellen Stand über die aktuellen Online-Interessen ihrer Kinder zu sein. Zusätzlich gibt es wöchentlich E-Mails, um die Interessen der Kinder nachzuverfolgen. Selbstverständlich können Eltern weitere Seiten hinzufügen und die Online-Aktivitäten entsprechend regulieren. Eine gewisse Kontrollfunktion ist für die Eltern damit gegeben.

Je nach Version (kostenlose oder kostenpflichtige) gibt es viele weitere Funktionen. Zum Testen reicht sicherlich vorerst die kostenlose Version aus. Auch die Online-Aktivitäten, wie z.B. Dauer und grundlegende Nutzungsart, beeinflußen am Ende die Entscheidung, ob man die kostenlose oder kostenpflichtige Variante wählt. Leider sind ein Großteil der bewerteten Internetseiten in englischer Sprache.

KidRex
Ein anderes Programm, was das Surfen für Kinder im Internet sicherer machen soll, ist KidRex. Es ermöglicht Kindern eine sichere Suche im Internet. KidRex wurde von Kindern für Kinder entwickelt und basiert auf der Google Custom Search und der Google SafeSearch Technologie. Die Suche beschränkt sich auch hier bisher auf den englischen Sprachraum.

Kinder Messenger
Für den deutschen Sprachraum gibt es den Windows Live Messenger für Kids. Entwickelt wurde dieser nach den Vorschriften des jugendschutz.net und der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia (FSM). Leider befindet sich das Produkt aktuell noch in einer Entwicklungsphase.

Blinde Kuh
Auch auf deutscher Seite lässt sich eine kindergerechte Suchmaschine finden: Blinde Kuh Suche. Optisch gibt es hier sicherlich noch einigen Verbesserungsbedarf. Auch wird auf der Seite nicht deutlich, wie die Bewertung bzw. die Aufnahme einer Seite erfolgt. Das Projekt wird jedoch ehrenamtlich geführt, weswegen der eine oder andere Inhalt eventuell noch nachgepflegt werden muss.

Frag Finn
Wesentlich ansprechender hingegen ist die Seite fragFinn.de. Die Suche nach verschiedenen Begriffen lieferte zudem sehr überzeugende Ergebnisse. Die Seite basiert auf einer Whitelist, so dass die dargestellten Inhalte positiv gefiltert sind. Laut eigener Aussage handelt sich hierbei um eine “thematisch und zahlenmäßig umfangreiche Liste an kindgeeigneten und von Medienpädagogen redaktionell geprüften Internetseiten.”

Mein Fazit
Kinder müssen mit Bedacht an das Internet herangeführt werden. Ein konstruktiver Dialog zwischen Eltern und Kindern ist unabdingbar. Man muss offen über die Seiten sprechen, die die Kinder am besten gemeinsam mit den Eltern besuchen. Selbst kindesgerechte Software sollte gemeinsam ausprobiert werden, denn blindes Vertrauen schützt vor der eigentlichen Kontrollpflicht von allen Eltern nicht. Für weitere Vorschläge bin ich jederzeit offen. Wer weitere Seiten für Kinder kennt, darf diese also gerne in den Kommentaren hinterlassen.

Abschließend möchte ich noch betonen, dass Kinder erst ab einem gewissen Alter dem Internet zugeführt werden sollten. Wenn Kinder alleine im Internet aktiv sind, kann einiges in die Wege geleitet werden, ohne dass dies durch die Eltern so geplant wurde. Eltern haben die Aufgabe, die Privatsphäre und das Kind selbst zu beschützen – vor sich selbst und vor anderen. Auf dieses Thema werde ich jedoch ein anderes Mal eingehen. :)

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Online-Communities für Eltern

Als Eltern mit einer gewissen Online-Affinität sind neben den klassischen Internetseiten über Kind und Kegel vor allem Social Networks für uns von Interesse. Dazu zählen natürlich Communities für Mütter, Väter und Eltern im Allgemeinen. Wenn man intensiv im Netz sucht, findet sich eine ganze Reihe solcher Communities. Einige sind dabei weniger aktiv besucht und wirken weniger attraktiv als andere. Wer auf der Suche nach anderen Eltern in diesen Communities ist, oder aber auch ein wenig Ablenkung braucht, kann sich in der folgenden Liste über die bekanntesten Netzwerke mit einer kurzen Beschreibung informieren.

Mommy.TV:
Mommy.TV ist ein Netzwerk für Mütter. Hier lassen sich Events, Videos, Baby News und sogar Baby Product News einsehen sowie zusätzlich Blogeinträge veröffentlichen.

Mama Community:
Die Mama Community wirbt mit informieren und Spaß haben. Hier dreht sich alles um Schwangerschaft, Mütter, Baby und Kinder. Neben der Community gibt es die klassischen Chat- und Foren-Angebote. Unter dem Menüpunkt “Regional” lassen sich stadt-spezifische Foren finden. Die Pinnwand stellt eine Art Online-Flohmarkt und Secondhandmarkt dar. Ferner kann man hier Babysitter sowie einen Ratgeber finden. Eine Kategorie “Shoppen” bietet jedoch mehr Werbung statt wirkliche Produktempfehlungen. Spezifische Produkte rund um die Schwangerschaft und für Kinder werden meiner Ansicht nach nicht angeboten – aber gut: Vielleicht müssen gelangweilte Mütter und Hausfrauen zum Shopping verführt werden?

IchbinPapa.de:
IchbinPapa ist eine Community für Väter. Hier können Väter andere Väter kennenlernen, sich untereinander in der Väterecke austauschen und mithelfen die Community aufzubauen und zu erweitern. Auch Fotos fehlen hier nicht.

Netmoms:
Netmoms ist das Portal für Mütter und damit sozusagen das Pendant zu IchbinPapa.de. Netmoms ist dabei vergleichsweise umfangreich. Neben den Funktionen wie Chat, Gruppen, Fragen, Mütter, Momente, Fotos, Fotoduel, Lokalteil und Anzeigen gibt es auch einen Magazinteil. Abgedeckt werden hier Themen rund um Kinderwunsch, Schwangerschaft, Baby und Kleinkind.

mamiweb:
mamiweb ist das Netzwerk für Mütter und die es werden wollen. Inhaltlich ähnelt die Community Netmoms. Die Seite gliedert sich in Startseite, Mein Mamiweb, Mitglieder, Fragen, Magazin, Fotos, Regionaltipps, Pinnwand und Gruppen. Selbstverständlich fehlt auch hier ein Chatroom nicht.

mamily:
mamily ist eine weitere Online-Community für Mütter. Inhaltlich zeigen sich auch hier Parallelen zu Netmoms und mamiweb. So gibt es neben der Startseite folgende Kategorien: Fragen, Beiträge, Gruppen, Aktivitäten, Fotos, mamilys (die User), Wissen und einen Servicebereich. Auch hier kann man Mütter treffen, Erfahrungen austauschen und Spass haben.

Eltern.de Familiennetz:
Auch die Zeitschrift Eltern.de bietet mit Familiennetz eine Community für Eltern. Hier lassen sich zahlreiche Foren zu den verschiedensten Themen finden. Ferner lassen sich hier Gruppen, Tipps und Adressen und andere Familien aus der Nähe über die Familiensuche finden. Als Mitglied erhält man die Möglichkeit ein Familienblog aufzusetzen und Fotos online zu stellen.

BabyVoten.de:
BabyVoten scheint inhaltlich den vorangegangen Seiten in nichts nachzustehen. Man kann sein eigenes Profil und für seine Kinder erstellen, Bilder und Videos hochladen oder auch ein eigenes Tagebuch (sicherlich ist damit ein Blog gemeint) erstellen. Auch ein Kleinanzeigenteil und ein Elternflohmarkt sind vorhanden. Regional werden Ausflüge in der Umgebung vorgeschlagen, man kann andere Eltern aus der Umgebung kennenlernen und reale Treffen organisieren. Wie in einer Community üblich, gibt es Diskussionsforen für alle möglichen Themen: Angefangen bei der Schwangerschaft bis hin zu Lernanregungen für Kinder, der Möglichkeit sich auszutauschen und Verbesserungen zu ermöglichen. Dadurch kann man Freundschaften knüpfen. Ferner stehen hier Toplistem und Bewertungen zur Verfügung.

Snoopy-World.de:
Zumindest der Name Snoopy-World.de passt schon mal zu einer Seite in dem die Kinder im Mittelpunkt stehen. Selbstverständlich gehört auch hier ein eigenes Profil sowie ein Forum und Gruppen zum Angebot. Interessanterweise wird dieses Angebot mit Web-TV und Radio kombiniert. Weitere Bereiche umfassen einen Shop, eine Topliste von Webseiten rund um das Thema Kinder und Co, einen Eventkalender, ein  Kinderbilder Voting, einen Webkatalog, Kleinanzeigen und Chats.

Fazit
Insgesamt zeigt sich, dass das Angebot recht groß ist, und dass sich die meisten Communities inhaltlich aber stark ähneln. Vor allem bei letzeren zwei Angeboten wird meiner Ansicht nach mehr auf Funktionalität als auf Design und Aussehen gesetzt. Auch der Bekanntheitsgrad unterscheidet sich doch recht stark, was sicherlich eine Frage der eigenen Marketingaktivität ist. So kann ich mich z.B. daran entsinnen, dass Netmoms einst auf Flyer in Frauenarztpraxen setzte. Hingegen waren mir Snoopy und BabyVoten keine Begriffe, obwohl deren Angebot, wie bereits erwähnt, den anderen Communities in nichts nachstehen.

Die Grundfunktionen solcher Communities lassen sich in ein paar Worten zusammen fassen: Neben dem eigenen Profil, um anderen zu zeigen, wer man ist, und sich somit gegenseitig kennenzulernen, steht der Austausch von Erfahrungen rund um Schwangerschaft, Baby und Kind im Vordergrund. Dieser umfasst verschiedene Facetten – von einfachen Erziehungsfragen bis hin zu Shoppingtipps, Events und persönliche Treffen auf lokaler Ebene.

Die Anmeldung bei allen Communities ist kostenlos. Für welche man sich aber letztendlich entscheidet ist nicht nur eine Geschmacksfrage. Viel eher kommt es auf die Erfahrungen in den einzelnen Communities an und was man persönlich für sich sucht. Ob man sich auf ein Profil konzentriert oder in allen Communities gleichzeitig mit seinem Profil vertreten ist, bleibt sicherlich eine Frage des individuellen Geschmacks und der Zeit, die man in seine elterlichen Social Networking Aktivitäten investieren möchte. :)

Die Auflistung ist nicht vollständig, doch wer noch interessante und aktive Communities parat hat, kann gerne in den Kommentaren darauf hinweisen.

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Gesundheit & Ernährung

Essen am Familientisch

Irgendwann nähert sich der Zeitpunkt, an dem die Breizeit ihr Ende findet. Die Kleinen werden immer neugieriger und wollen alles probieren. Dies gilt insbesondere für das Essen, was die Eltern zu sich nehmen. Sobald die Kinder mit Krabbeln oder den ersten Schritten unterwegs sind, lassen sie einem kaum noch Ruhe. Viele Eltern bekommen das vor allem während des Essens mit. Man kann keine Mahlzeit mehr einnehmen, ohne dass die Kleinen probieren und mitessen wollen, obwohl sie gerade ihren Brei gegessen haben. Dann ist es an der Zeit die Kinder an den Familientisch und das gemeinsame Essen zu gewöhnen. Spätestens mit einem Jahr und dem Eintritt in das Kleinkindalter sollten die Kinder mit den Eltern am Familientisch speisen. Doch was ändert sich nun?

Zunächst einmal werden aus den vier Breimahlzeiten insgesamt fünf echte Mahlzeiten: Drei Hauptmahlzeiten (Frühstück, Mittag und Abendbrot) sowie zwei kleine Zwischenmahlzeiten (vormittags und nachmittags).

Zum Frühstück eignet sich für das Kind am besten Müsli. In Naturkostläden und Reformhäusern lassen sich spezielle Kindermüslis finden. Oder das Müsli wird eigenständig aus verschiedenen Zutaten selbst hergestellt, so dass es dem eigenen Geschmack und dem des Kindes entsprechend variiert werden kann. Einige schöne Rezepte für das eigene Müsli finden sich hier. Auf jeden Fall sollte man nicht für eine kleine Portion planen, sondern Müsli in ausreichenden Mengen herstellen. Das fertige Ergebnis voller Nährstoffe und gesunder Zutaten lässt sich wunderbar in Plastikdosen für längere Zeit aufbewahren.

Das Müsli selbst sollte am Morgen gereicht und mit 2-3 EL Joghurt, frischem Obst und etwas Fruchtsaft ohne zusätzlichen Zucker vermischt werden. Ideal hierfür ist Orangensaft aus 100% Fruchtsaft, da das Vitamin C der Orangen die Eisenaufnahme des Getreides verbessern und ausreichend natürliche Süße für die zarten Geschmacksnerven des Kindes dem Müsli so beigefügt sind. Aber es muss nicht immer Müsli sein. Auch eine Scheibe Brot und ein Glas Vollmilch eignen sich zum Ende des 1. Lebensjahres als stärkendes Frühstück. Brotaufstriche lassen sich ebenso wie Müsli wunderbar eigenständig herstellen. Hierfür bietet die Hausfrauenseite genügend Tipps als Anregungen.

Die wichtigste Mahlzeit ist neben dem Frühstück jedoch das Mittagessen. Oftmals kann diese Hauptmahlzeit nicht immer im Kreise der ganzen Familie eingenommen werden. Wichtig ist für das Mittagessen, dass es nicht zu stark gewürzt und zu salzig ist. Weniger ist in diesem Fall deutlich mehr. Wenn man mehrere Kinder zu ernähren hat, die zu unterschiedlichen Zeiten von Kindergarten oder der Schule nach Hause kommen, kann man das Essen später auch zur Not in der Mikrowelle erhitzen. Dies geht schnell und man verhindert, dass Vitamine auf Dauer bei kleiner Flamme auf dem Herd verkochen. Das Essen im Kochtopf oder in der Pfanne, sogar im Backofen auf längere Zeit hin warm zu halten zerstört die Vitamine vom Gemüse.

Auf dem Mittagsplan sollten abwechselnd verschiedene Beilagen stehen: Nudeln, Reis, Kartoffeln, Hirse oder Getreide. Diese ballaststoffreichen Beilagen sollten mit Gemüse, Fisch und Fleisch kombinert werden. Verschiedene Sorten Fisch, insbesondere Fangfrischer Fisch aus dem Meer, sollten aufgrund des Jodanteils ein bis zwei Mal in der Woche auf dem Speiseplan stehen. Manche Märkte informieren beim Einkauf zusätzlich über die Herkunft des Fisches sowie die Fischereibetriebe. Zusätzlich bieten Zertifikate auf den Verpackungen von Tiefkühlkost für den bewussten Verbraucher genügend Informationen zum Stand der Überfischung. Bei Fleisch und Geflügel liegen die Mengen für die Mahlzeiten bei mindestens ein bis zu drei Mal die Woche. Das Gemüse sollte je nach Saison ausgewählt werden, damit das Kind eine natürliche Abwechslung erhält und gesunde Variationen an Essen kennenlernt. Auch Rohkost in Form von Salaten dürfen dabei als Gemüsebeilage gereicht werden. Am Anfang bietet sich meiner Erfahrung nach für den Start ein frischer Möhrensalat an.

Wer gerne ein Dessert reichen möchte, sollte keinesfalls auf Fertigprodukte zurückgreifen, sondern auf Obst und andere milchfreie Nachspeisen zurückgreifen. Das natürliche Vitamin C hilft auch hier bei der Eisenaufnahme von Fleisch oder Getreide.

Das Abendessen wird in der Regel mit ganzen Familie eingenommen, sofern es die Arbeitszeiten der Eltern gleichermaßen erlauben. Sehr bekannt und altbewährt ist eine Scheibe Brot und ein Glas Milch. Aber es gibt auch Alternativen: Wie wäre es mal mit einem Couscoussalat? Auch ein raffinierter Grießbrei kann für die ganze Familie zu einem Höhepunkt werden. Sehr beliebt bei uns sind auch Tortillas/ Omletts in verschiedenen Variationen. Einen Hauch der spanischen Küche vermitteln wir unserer Tochter dabei ganz einfach mit dem Abendessen. Nur scharf sollte die Küche nicht sein.

Als Zwischenmahlzeit bieten sich frisches Obst, Gemüse oder getreidehaltige Nahrung an. Wenn man mit dem Kind unterwegs ist, bietet sich ein Roggen- oder Dinkelbrötchen an. Obst und Gemüse können mit Joghurt oder Quark angerichtet werden, ansonsten sollte Obst und Gemüse immer in kindergerechter “Knabberform” angeboten werden.

Und zum Abschluss noch ein paar weitere Tipps: Für Brot bietet sich Roggen- oder Dinkelbrot an. Das Brot sollte kein Körnerbrot sein, vielmehr sollte geschrotetes Korn zum Backen verwendet werden. Kleine Kinder können diese Körner ohne ausgeprägte Backenzähne noch nicht zerkleinen und daher schlecht verdauen. Es lohnt sich also auch selbst das Brot zu backen, wenn die kindgerechten Brote beim Bäcker schon vergriffen sind.

Bei der Zubereitung von jeder Mahlzeit sollte man immer bedenken: Auch das Auge isst mit. Was wir als Erwachsene nicht anrühren würden, wollen wir doch auch nicht unserem Nachwuchs anbieten. Brei war aufgrund der zähen Konsistenz eine Ausnahme, das echte Essen, was ich in diesem Artikel vorstellte, sollte auch für das Kind gut aussehen. Die Dekoration eines Tellers zusätzlich zum Brot bietet sich mit Gemüse wie Paprika, Gurke und Petersilie sehr gut an. Warum also nicht mal ein lustiges Gesicht dekorieren?

Wichtig neben dem optischen Eindruck ist jedoch der Geschmack: Das Essen selbst sollte jedem in der Familie schmecken. Man sollte es ausnutzen, das Kinder solange sie klein sind, nahezu alles essen wollen. Mir wurde mal gesagt: Ihr Kind hat 6 Monate lang nur Muttermilch getrunken! Die geschmackliche Abwechslung und die Entdeckung neuer Geschmäcker stehen damit auf der Tagesordnung. Das Kind darf auch ruhig beim Kochen mal das eine oder andere kosten. Es lernt dadurch ein Gefühl für Essen zu entwickeln, wie etwas unverarbeitet und verarbeitet schmeckt. Man sollte nur darauf achten, dass bestimmte rohe Lebensmittel wie Honig, Tomaten, Eier, Fisch oder Fleisch vor allem im ersten Lebensjahr ein Tabu darstellen.

Und für alle, die noch Anregungen brauchen: Es gibt unzählige gute Bücher zum Thema “Kochen für die Familie”. Man kann daraus viele Rezepte auch kombinieren, die Zutaten variieren und so seiner Kreativität freien Lauf lassen. Dadurch kommt immer öfter mal etwas Neues auf den Tisch, bevor man die Familie auf Dauer in ein langweiliges Ritual führt, das zwischen Spaghetti, Würstchen, Hackbraten, Eintopf oder sonstigen schnell erstellten Gerichten um Anerkennung ringt.

Letztendlich bleibt nur noch zu sagen: Das gemeinsame Familienessen macht allen Beteiligten unglaublichen Spass – es ist einfach schön für alle, gemeinsam an einem Tisch zu speisen. Das Essen stellt einen der wenigen Momente dar, die man in der hektischen Zeit zwischen Arbeit, Alltag und Familienleben richtig genießen kann – gemeinsam, ohne Stress und für ein paar Minuten losgelöst von allen anderen Sorgen. :)

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Eltern & Familie, Produkte & Tests

Medienbildung in der Familie

Medien spielen in dem Leben unserer Kinder heutzutage eine wichtigere Rolle denn je zuvor. Sie werden überall damit konfrontiert. Über die Einflüsse von Medien und geeignete Filme für Kinder habe ich bereits geschrieben.

Das Medienkompetenz-Netzwerk NRW (mekonet) hat jetzt einen aktualisierten Ratgeber zum Thema “Medienbildung in der Familie” herausgegeben. Das Dokument steht auf der Seite von mekonet zum kostenlosen Download bereit. Worum es dabei geht, lässt sich der nachfolgenden Kurzbeschreibung entnehmen:

„Medienbildung in der Familie“ möchte Mulitplikator(inn)en der Medienbildung für die Mediensozialisation in der Familie sensibilisieren. Neben allgemeinen Informationen werden Anregungen für die Elternberatung gegeben. Zahlreiche Links und Literaturhinweise ergänzen das Angebot.

Der eine oder andere nützliche Tipp für den Alltag lässt sich bestimmt finden. Wichtig ist jedoch auch bei dem Thema Medien: die Eltern dienen immer als Vorbild für ihre Kinder.

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Entwicklung & Erziehung

Wieviel Spielzeug braucht ein Kind?

Diese Frage stellt man sich des Öfteren als Eltern. Auch wir denken immer wieder darüber nach, ob unser Kind vielleicht schon zu viel Spielzeug hat, zu wenig oder ob wir ein gesundes Mittelmaß erreicht haben.

Bei zu viel Spielzeug ist die Auswahl für das Kind schwierig und es wird sich am Ende mit keinem der Spielzeuge richtig beschäftigen können. Zu wenig Spielzeug hingegen lässt das Spielen schnell einseitig werden.

Dies zeigt bereits, dass verschiedene Spielsachen am Besten unterschiedliche Eigenschaften haben sollten um dem Kind in jeder Situation die entsprechende Stimulation zukommen zu lassen. Ein Spielzeug kann z.B. zum Fühlen geeignet sein, andere für verschiedene motorische Sinne etc. Am besten eignet sich auch Spielzeug, was aufeinander aufbaut und welches sich ergänzen lässt wie Bausteine, Sachen für Puppen, Eisenbahn usw.

Ferner ist klar, dass das Kind auf Dauer sich weiter entwickelt und in den unterschiedlichen Stadien verschiedene Spielzeuge gefragt sind. Um den Kauf von neuen Spielsachen kommt man daher am Ende nicht drum herum. Das Spielzeug sollte immer alters- und entwicklungsgerecht sein. Dies gilt ebenso für das gemeinsame Spielen.

Aber es müssen nicht immer nur Spielsachen sein, die ein Kind in Begeisterung versetzen. Auch im Haushalt lassen sich viele Sachen finden, die man den Kindern zum Spielen geben kann. So ist z.B. Backpapier wunderbar geeignet für Babys um zu knistern, da es keine Druckerschwärze enthält, weitestgehend reißfest ist und sich ansabbern lässt. Oder auch Töpfe mit Holzlöffeln, verschiedene Löffel, der Wäschekorb, die Klammern, eine Wasserflasche, Kissen und Decken etc. können die Kleinen stundenlang faszinieren. Dabei lernen sie zusätzlich den Umgang mit alltäglichen Haushaltsgegenständen.

Das Allerwichtigste bei dem Ganzen ist, dass sich auch die Eltern genügend Zeit nehmen und mit den Kindern spielen. Kein Spielzeug kann die Eltern ersetzen. Durch gemeinsames Spielen können die Eltern den Kindern helfen die Welt besser zu verstehen z.B. beim Kaufmannsladen spielen, mit Fingerpuppen oder der Eisenbahn. Aber auch Bastelaktivitäten sind eine gemeinsame Beschäftigung um die Kreativität zu fördern oder Sport um die motorischen Fähigkeiten weiter zu entwickeln. Im gemeinsamen Spiel kann jeder etwas lernen – auch die Eltern. Zumal es Zeit gibt miteinander zu reden und Vertrauen aufzubauen.

Die Frage, ob ein Kind nun zu viel oder zu wenig Spielzeug hat muss daher letztendlich beantwortet werden. Aber wie bereits gesagt, kann kein Spielzeug die gemeinsame Zeit mit den Eltern und der Familie ersetzen um sich in jede Richtung weiterzuentwickeln.

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Entwicklung & Erziehung

Babys wollen sich mitteilen

So verschieden Babys auch sind, eines haben sie alle gemeinsam: sie schreien. Und das tun sie nicht ohne Grund. Durch eine Pressemeldung der Zeitschrift ELTERN wurde ich wieder intensiver aufmerksam auf das Thema.

Die Ursachen weswegen Babys schreien sind vielfältig. Dabei sollte man bedenken, dass Babys und vor allem Säuglinge keine andere Form der Kommunikation kennen. Daher können sie auch nicht anders kommunizieren als durch schreien. Kinder lernen erst mit der Zeit und zunehmenden Alter die Vielfalt der Kommunikationsmöglichkeiten kennen: Mimik, Gestik und insbesondere die Sprache.

Diese Tatsache haben wir uns stets von Anfang an bewusst gemacht. Daher stand für uns von Anfang an fest, dass wir unsere Tochter auf keinen Fall weinen lassen. Mit der Zeit haben wir auch in dieser Hinsicht dazu gelernt – genauso wie unsere Tochter. Im ersten halben Jahr ist es nicht ratsam, Babys oder Säuglinge schreien zu lassen. Sie bekommen ansonsten nur das Gefühl, dass keiner für sie da ist, wenn sie jemanden brauchen. Und wenn sie nur schreien, weil sie mal wieder zu Mama oder Papa in den Arm wollen. Aber was soll man auch verlangen von so einem winzigen, unschuldigen Wesen, was so plötzlich einer so großen Welt mit so vielen Sinneseindrücken ausgesetzt ist?

Erst ab dem 7. Monat entwicklen Babys ein Verständnis für Zusammenhänge, lernen Ursache und Wirkung kennen und fangen an sich zu erinnern und Dinge einzuprägen. Daher sollte man den Kleinen z.B. auch erst nach dem 6. Monat die nächtliche Mahlzeit abzugewöhnen.

Aber auch die Kleinen lernen, dass sie unter Umständen durch Weinen ihren Willen durchsetzen können. Und der wird mit zunehmendem Alter immer stärker.

Letztendlich muss man als Eltern herausfinden, weswegen das Baby schreit. Jedes Kind hat seine individuelle Art und Weise zu kommunzieren. So kommuniziert ein Baby z.B. anders mit seiner Mutter als mit seinem Vater. Aber ein Baby muss auch mal schreien, denn auch Kinder haben mal einen schlechten Tag und müssen ihre Wut bzw. ihren Ärger in die Welt hinausschreien. Und als Eltern sollte man froh sein, wenn das Kind lieber einmal öfter schreit als zu wenig. Denn schließlich möchte man als Elternteil ja erreichen, dass die Kinder mit ihren Problemen jederzeit zu einem kommen können.

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Allgemein

Faux Pas der Barmer

Gerade war ich im Begriff mich über die aktuellen Geschehnisse des Tages zu informieren. Dabei stieß ich auf einen Artikel bei Spiegel Online mit der Überschrift “Barmer lieferte Formblatt zum Rauswurf Schwangerer“. Das macht einen sprachlos. Davon Betroffen waren nicht nur Schwangere sondern auch Schwerbehinderte.

Diese Vorgehensweise der Barmer Krankenkasse ist einfach traurig. Es stellt eine Diskreditierung von Schwangeren und Schwerbehinderten dar. In wie fern hat man sich darüber Gedanken gemacht? Vermutlich gar nicht. Wenn Frauen Angst haben müssen gekündigt zu werden, weil sie schwanger sind – wo soll dann zukünftig der Nachwuchs her kommen? Und was wäre selbst die Barmer ohne Nachwuchs und neue Kunden? Vermutlich das, was besser für die Barmer wäre: nicht mehr existent.

Es ist für Eltern und vor allem Frauen schon oftmals schwer genug ein Kind groß zu ziehen. Wenn man dafür jetzt auch noch während der Schwangerschaft um seinen Job bangen muss, dann sollten Frauen sich zukünftig weigern Kinder in die Welt zu setzen. Bleibt nur zu hoffen, dass man Schwangere und Schwerbehinderte weiterhin respektiert und als Arbeitgeber solche Offerten als niveaulos einstuft. Ein wenig Menschenverstand sollte man doch jedem zutrauen dürfen…

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Baby & Kind

Lesen bei Kindern vorne

Die KidsVerbraucherAnalyse 2008, welche das Medien- und Konsumverhalten von Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 13 Jahren untersucht, ist erschienen. Daraus geht hervor, dass trotz der neuen Medien, klassische Freizeitbeschäftigungen bei Kindern und Jugendlichen immer noch gefragt sind.

So geht aus der KidsVerbraucherAnalyse 2008 (kurz: KidsVA) hervor, dass über 70 Prozent der Kinder angeben ab und an zu nutzen. Die Aktivitäten dabei umfassen spielen und arbeiten. Ungefähr die Hälfte aller Kinder nutzt den Computer auch zum Surfen im Internet. Bei der Untersuchung stellte sich ferner heraus, dass 86 Prozent der Kinder in ihrer Freizeit Zeitschriften lesen und 79 Prozent liest regelmäßig Bücher.

Die Studie befasst sich auch mit der finanziellen Situation der Kinder. So haben Kinder ca. 2,6 Milliarden Euro an Taschengeld und Geldgeschenken zur Verfügung. Investiert wird das Geld in klassische Kinderprodukte wie Süßwaren, Zeitschriften und Eis. Auf den Sparkonten der Kleinen lassen sich weiter 3,8 Milliarden Euro finden. In wie fern eine Beachtung des sozialen Gefälles erfolgte, lässt sich aus der Pressemeldung nicht erkennen.

Trotz aller Medien und neuster Technik bleibt den meisten Kindern unter 10 Jahren ein Handy verwehrt. Und auch die Internetaktivitäten werden trotz aller Freiheiten von den Eltern akribisch beobachtet um die Kinder vor Gefahren im Internet zu schützen. Diese Sorge ist meiner Ansicht nach berechtigt, da Kinder selbst sich nicht den Gefahren bewusst sind. Aber dafür sind ja Eltern da – um die Kinder zu schützen.

Für Interessierte steht die gesamte KidsVA 2008 hier für eine Gebühr von 49,- Euro zum Download bereit. Die Studie ist vor allem für Werbe- und Marketingzwecke relevant.

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Eltern & Familie

Ergebnisse der Umfrage: Wie geht es Eltern in Deutschland?

Vor einigen Tagen hatte ich bereits darauf hingewiesen, dass die Zeitschrift Eltern in Zusammenarbeit mit der forsa eine Umfrage zum “Wie geht es Eltern in Deutschland?” durchgeführt hat. Heute wurden nun die Ergebnisse veröffentlicht.

In der veröffentlichten Pressemeldung sind die wichtigsten Aussagen zusammengefasst. Die komplette Studie lässt sich auf der Seite von Eltern.de finden. Erfreulicherweise steht die komplette Umfrage als PDF zum Download zur Verfügung. Mit gut 133 Seiten hat man schon gut was zu lesen – ich werde mir bei Gelegenheit und in einer ruhigen Minute das PDF durchlesen.

Aber nun ein paar Worte zu den wichtigsten Ergebnissen. Im Großen und Ganzen kann ich mich persönlich den Ergebnissen anschließen. Hier ein paar Resultate mit einem kurzen Statement meinerseits zu den wichtigsten Aussagen:

Grund zur Freude: Eltern haben keine Angst vorm Erziehen! – So fanden bei den 18- bis 29-Jährigen 54 Prozent: Erziehungsfragen sind bei uns kein Problem. Wir kommen gut klar!

Auch wir sind in Erziehungsfragen recht entspannt. Wir wissen, was wir von unserem Kind wollen und erwarten können. Wieso sollten wir uns deswegen unnötigen Stress machen? Und einig waren wir uns in Erziehungsfragen bisher auch immer.

Die Mehrheit meint: Kinder sind ein Geschenk – Die große Mehrheit der Eltern hat das gute Gefühl, dass Kinder Bewegung und Fortschritt bedeuten, und fühlt sich dadurch beschenkt. So gaben beinahe zwei Drittel der Eltern an, das Schönste am Leben mit Kindern sei, zu sehen, wie sich die Kinder entwickelten.

Wenn man Kinder hat, ist es doch nahe zu verständlich sich an den kleinen und großen Fortschritten gemeinsam zu erfreuen. Schließlich leisten Kinder erstaunliches! Jeder Fortschritt unserer Tochter begeistert uns und gibt uns Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Kinder zu haben ist Leben pur. Und es ist einfach wunderbar, wenn die Kinder einem etwas Zurückgeben wie Liebe, Zuneigung und Vertrauen.

Das war zu erwarten: Mütter fühlen sich mehr unter Druck als Väter! – 44 Prozent der Mütter wären gern mehr berufstätig – bei guten Betreuungslösungen./ Wenn Oma und Opa weit weg wohnen, fehlt eine wichtige Entlastung.

Wir kennen dieses Problem nur zu gut. Auch ich würde gerne wieder arbeiten – und das auf Teilzeit. Aber in Deutschland ist es schwierig etwas zu finden. Hier könnte die Politik doch mal regulativ eingreifen z.B. durch Steuervergünstigungen und Förderung. Viele Mütter würden gerne Teilzeit arbeiten. Damit kann man immer noch genügend Zeit mit seinen Kindern verbringen und hat dennoch einen sozialen Austausch. Im Gegenzug muss die Betreuung stimmen. Den bei einem Vollzeitjob muss das Gehalt stimmen im Verhältnis zu den Betreuungskosten. Und die Betreuung muss den heutigen Anforderungen gerecht werden. Doch es ist – wie die Umfrage auch zeigt – schwierig eine Betreuung zu finden. Man muss damit vor allem im “Westen” anscheinend viel Glück haben. Wir wären manchmal sehr froh darüber, wenn Oma und Opa in der Nähe wohnen würden – die Kinderbetreuung würde uns auch des Öfteren einen schönen Abend auswärts ermöglichen.

Das ist traurig: Viele fühlen sich finanziell benachteiligt! – 77 Prozent meinen: Schon heute zahlen Familien drauf!/ Die Unzufriedenheit steigt mit der Anzahl der Kinder.

Kinder sind teuer – vor allem wenn sie einen vernünftigen Bildungsweg einschlagen sollen. Die Kosten für ein Studium sind schon immens – wie soll man da bei ständig steigenden Preisen ein zweites Studium finanzieren?  Um seinem Kind das Beste zu ermöglichen, verzichtet man dann lieber auf ein zweites oder drittes.  Und ja – man zahlt letztendlich überall drauf. Mal mehr, mal weniger. Ein gutes Beispiel, wo man als Eltern immer drauf zahlt ist eben das Thema Bildung.

Familien haben keine gute Presse! – 65 Prozent ärgern sich über ein schiefes Familienbild in der Öffentlichkeit

Leider gibt es immer wieder schlimme Einzelfälle. Jedoch ist eine Pauschalisierung definitiv falsch. Auch Sendungen wie “Die Supernanny” tragen nicht gerade zu einem positiven Image bei: Nein, nicht alle unsere Kind sind aufsässige, missratene und unerzogene Tyrannen! Nur mal so nebenbei.

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