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Medienbildung in der Familie

Medien spielen in dem Leben unserer Kinder heutzutage eine wichtigere Rolle denn je zuvor. Sie werden überall damit konfrontiert. Über die Einflüsse von Medien und geeignete Filme für Kinder habe ich bereits geschrieben.

Das Medienkompetenz-Netzwerk NRW (mekonet) hat jetzt einen aktualisierten Ratgeber zum Thema “Medienbildung in der Familie” herausgegeben. Das Dokument steht auf der Seite von mekonet zum kostenlosen Download bereit. Worum es dabei geht, lässt sich der nachfolgenden Kurzbeschreibung entnehmen:

„Medienbildung in der Familie“ möchte Mulitplikator(inn)en der Medienbildung für die Mediensozialisation in der Familie sensibilisieren. Neben allgemeinen Informationen werden Anregungen für die Elternberatung gegeben. Zahlreiche Links und Literaturhinweise ergänzen das Angebot.

Der eine oder andere nützliche Tipp für den Alltag lässt sich bestimmt finden. Wichtig ist jedoch auch bei dem Thema Medien: die Eltern dienen immer als Vorbild für ihre Kinder.

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Filme für Kinder

Bei Filmen für Kinder ist es oftmals schwierig zu entscheiden, ob er für das jeweilige Alter geeignet ist oder nicht. Als Richtlinie dient dafür in der Regel die FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft). Doch auch diese Angaben können strittig sein. Ist es denn z.B. sinnvoll, dass das Kind zwar keine Gewaltszenen sehen darf, dafür aber mit bestimmten Liebesszenen konfrontiert wird? Dies ist vermutlich nicht im Sinne der meisten Eltern.

Zudem sollte man stets bedenken, dass Kinder lernen müssen zwischen Fiktion und Realität zu unterscheiden. Ein Film kann für ein Kind so einprägsam sein, dass die Grenzen zwischen Fiktion und Realität schnell verschwimmen können. Wenn es z.B. sieht wie Figuren aus Trickfilmen sich gegenseitig verletzen, denkt es womöglich, dass sich gegenseitiges Verletzen Spaß bringt. Es passiert ja dabei nichts und keiner tut sich dabei weh. Das die Realität anders aussieht ist den meisten Kindern nicht zwangsläufig bewusst.

Filme vermitteln Kinder eine Menge an neuen Sinneseindrücken und Informationen. Diese wollen alle erst einmal verarbeitet werden. Schließlich befinden sich Kinder in einem permanenten Lernfluss und entdecken ihre Umwelt jeden Tag neu.

Schon aus diesen Gründen heraus ist es ratsam, dass Kinder nicht nur so wenig Fernsehen wie möglich, sondern das man sich als Erwachsener bewusst ist und weiß: was sieht mein Kind sich da eigentlich gerade an? Gibt es Stellen über die ich mit meinem Kind anschließend ausführlicher reden sollte? Wichtig ist außerdem, dass man als Eltern selbst einschätzen muss, welcher Film sich für das eigene Kind eignet und welche weniger. Jedes Kind weist seinen individuellen Entwicklungstand auf.

Passend zu diesem Thema hat LOVEFiLM in Zusammenarbeit mit der Filmbewertungsstelle Wiesbaden (FBW) geeignete Kinder- und Jugendfilmen ausgesucht. Nachfolgend die entsprechende Auflistung, welche ihr auch hier findet:

DVDs für Vorschulkinder

  • Cinderella (Disney)
  • Die drei Räuber
  • Lauras Stern – Der Kinofilm
  • Urmel aus dem Eis
  • Pettersson und Findus – Der Kinofilm
  • Bärenbrüder * Der kleine Eisbär – Der Kinofilm
  • Pumuckl und der Blaue Klabauter
  • Augsburger Puppenkiste – Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer
  • Schweinchen Wilbur und seine Freunde

DVDs für Grundschüler

  • Hände weg von Mississippi
  • Arthur und die Minimoys
  • Happy Feet
  • Herr Bello
  • Charlie und die Schokoladenfabrik
  • Garfield – Der Film
  • Michel in der Suppenschüssel
  • Hui Buh, das Schlossgespenst
  • Alvin und die Chipmunks – Der Film
  • Mary Poppins

DVDs für Teenager

  • High School Musical 2
  • Die wilden Kerle 4 – Der Angriff der Silberlichten
  • Harry Potter und der Orden des Phoenix
  • Step Up
  • 7 Zwerge – Der Wald ist nicht genug
  • Die Simpsons – Der Film
  • Ice Age 2 – Jetzt taut’s
  • School of Rock
  • Die wilden Hühner und die Liebe
  • Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia

Auch hierbei handelt es sich nur um Empfehlungen – letztendlich müssen immer die Eltern selbst entscheiden für ihre Kinder. Im Zweifelsfall heißt es dann lieber die Finger davon lassen, denn die Zweifel sind sicherlich nicht unbegründet.

Letztendlich geht es um einen vernünftigen Umgang mit Medien. Der mediale Einfluss auf unsere Kinder ist fast allgegenwärtig. Schließlich wollen wir unsere Kinder mit den richtigen Werten groß ziehen und nicht zu einer Verrohung der Gesellschaft beitragen.

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