Stillen, Fisch und alte Möbel schützen vor Allergien
Das Stillen eine positive Wirkung auf Babys hat ist mittlerweile bekannt. So schützt das Stillen Kinder vor Allergien, wenn die Mütter mindestens vier bis sechs Monate lang ausschließlich stillen. Die Muttermilch hat somit einen positiven Einfluss auf das Kind und bei kurzfristigen Stillproblemen gibt es ebenfalls Rat: das Ausleihen einer Milchpumpe, Hilfsmittel wie Brusthütchen, spezielle Kompressen und Brustwarzensalben.
Die Mütter ihrerseits müssen dabei aber auch auf ihre Ernährung achten. So ist eine ausgewogene und nährstoffdeckende Ernährung wichtig. Falls die Nährstoffzufuhr aber nicht ausreicht, empfiehlt es zusätzliche Vitamine wie Folsäure und Mineralstoffe wie Jod einzunehmen. Die zusätzlichen Vitamine helfen auch der Mutter, damit diese sich nicht zu schnell “ausgelaugt” fühlt.
Mittlerweile weiß man ferner, dass das kindliche Allergierisiko gesenkt werden kann, wenn man während der Schwangerschaft und in der Stillzeit häufig Fisch isst.
Weiterhin sollten werdende Eltern den Kauf neuer Möbel und das Renovieren auf später aufschieben. Neue Möbel können flüchtige, organische Verbindungen, wie z.B. Formaldehyd freisetzen. Durch Maler- und Renovierungsarbeiten können ebenfalls freigesetzte Schadstoffe das Risiko für allergische Erkrankungen erhöhen. Dies betrifft insbesondere Asthma.
Da viele Eltern aber vor der Geburt bereits das Kinderzimmer für die Ankunft des Nachwuchses vorbereiten wollen, ist gerade das mit den Renovierungsarbeiten und den neuen Möbeln problematisch. Doch dies kann man bereits im Voraus gut planen. Die neuen Babymöbel sollten sowieso rechtzeitig aufgebaut werden, damit sie vor der Geburt ausreichend “ausgelüftet” werden. Der rechtzeitige Aufbau hat aber auch den Vorteil, dass man nicht in Panik verfällt, wenn das Kind früher als geplant kommt. Wenn die Möbel rechtzeitig aufgebaut sind, kann man sich anschließend voll und ganz dem neuen Erdbewohner widmen.
Außerdem ermöglichen solche Vorbereitungen sich auf die neue Situation einzustellen und seiner Vorfreude Ausdruck zu verleihen. Prinzipiell sind dies Arbeiten, die der zukünftige Vater übernehmen kann, damit die Mutter sich nicht überanstrengt und die Dämpfe einatmen muss. Schließlich ist auch das ungeborene Kind – trotz des Schutzes im Mutterleib – sehr anfällig.
Ganz ohne neue Möbel geht es vor der Geburt leider nicht. Alternativ kann man auf Second-Hand-Ware zurückgreifen. Doch viele Eltern wollen das nicht. Mit anderen Anschaffungen hingegen kann man sicherlich bis nach der Geburt warten.
Persönlich hatten wir vor der Geburt unserer Tochter alles ca. vier Wochen vorher aufgebaut. Dadurch konnten – wie bereits erwähnt – die Möbel auslüften, wir brauchten uns “nur noch” Sorgen um die Geburt machen und es spiegelte unsere Vorfreude wieder.
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