Entwicklung & Erziehung, Gesundheit & ErnÀhrung

Zähneputzen von Anfang an

Sobald der Sprössling den ersten Zahn hat, kommt bei vielen Eltern die Frage auf: Wann fängt man mit dem Zähneputzen an? Das Thema Zähneputzen entwickelt sich für viele Eltern mit der Zeit zu einem leidigen Thema, was nicht immer ganz ohne Diskusionnen abläuft. Ohne richtige Zahnpflege geht es jedoch nicht. Man sollte seine Kinder bereits frühzeitig an das Zähne putzen heran führen. Dabei ist es wichtig ihnen die Bedeutung und gleichzeitig Spass an diesem Thema zu vermitteln. (more…)

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Gesundheit & ErnÀhrung, Marketing & Media

Werbung macht Kinder dick

Das inhaltliche Angebot an Fernsehsendungen entspricht mittlerweile immer weniger den Erwartungen von vielen modernen Eltern. Fragt man manche Kinder beispielsweise nach ihrem besten Freund, bekommt man von ganz natürlich keinen Namen eines anderen Kindes mehr zu hören. Nein, viel zu oft geben die Kinder auf diese Frage eine ganz typische Antwort: Das Fernsehen oder einige der dort zu sehenden Superhelden seien ihre besten Freunde. Ein Großteil der zugänglichen TV-Unterhaltung wirkt sich nicht gerade gesund und förderlich für die Entwicklung von Kindern aus. Aber seit Jahren ist dieses Problem bekannt und mittlerweile nicht mehr wirklich neu. (more…)

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Entwicklung & Erziehung, Gesundheit & ErnÀhrung

Wenn das Kind über das Essen mäkelt

Als Eltern ist man darum bemüht sein Kind gesund zu ernähren. Doch je älter die Kinder werden, umso mehr entwickeln sie ihren eigenen Geschmack, der oftmals nicht dem entspricht, was sich die Eltern wünschen.
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Gesundheit & ErnÀhrung

Übergewichtige Schwangere bekommen mehr herzkranke Kinder

Der Spruch, dass man in der Schwangerschaft für zwei essen sollte, gilt schon lange als überholt. Immer neue Erkenntnisse belegen diese Tatsache zusätzlich. Eine Studie des Nationalen Gesundheitsinstituts der USA in Bethesda hat nun gezeigt: Schwangere, die unter Fettleibigkeit (Adipositas) leiden, haben ein höheres Risiko, ein herzkrankes Kind zur Welt zu bringen, als Normal- oder leicht Übergewichtige. (more…)

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Gesundheit & ErnÀhrung

Rückbildung – Fitness nach der Schwangerschaft

Mit der Geburt des Kindes hat sich der Bauch bei der frischgebackenen Mutter noch längst nicht erledigt. Viele Mütter wollen nach der Schwangerschaft gerne schnell und effektiv wieder zu ihrer alten Figur zurück kehren. Die Medien erwecken den Eindruck, dass dies ein Kinderspiel sei, indem sie zeigen wie Stars und Sternchen in Windeseile wieder zu ihrer alten Figur kommen. So schwebte z.B. das Model Heidi Klum kurz nach der Geburt ihres vierten Kindes wieder über den Laufsteg, als ob sie nie schwanger gewesen wäre. Ein hängender Bauch oder sonstiges schlaffes Gewebe waren hier Fehlanzeige.

Was bei den Promis so leicht aussieht, erweist sich in der Realität für die Durchschnittsfrau etwas schwieriger. Schließlich kann sich nicht jeder einen Personaltrainer leisten, der einen in Nullkommanichts wieder zur alten Figur bringt. Hier führt einen nichts an der Rückbildung vorbei, die den Körper schrittweise wieder zur alten Form bringt.

Es ist nicht ratsam direkt nach der Geburt mit einem straffen Sportprogramm zu beginnen. Nach der Schwangerschaft müssen als Erstes der Beckenboden und die Bauchmuskeln wieder aufgebaut werden. Die Rückbildungsgymnastik dient dabei nicht nur kosmetischen Aspekten. Viel wichtiger überwiegen hier die gesundheitlichen Gründe. So kann eine schlechte Rückbildung der Bauchmuskulatur zu Haltungsfehlern im Rücken und im Beckenbereich führen. Als Folge dessen sind dann u.a. Rücken- und Hüftschmerzen möglich. Aber auch ein mangelndes Training für die Beckenbodenmuskulatur wirkt sich dauerhaft negativ auf den Gesundheitszustand aus, da dies in späteren Jahren zur Inkontinenz führen kann. In jungen Jahren mag man sicherlich kaum daran denken, jedoch gehört dieses Problem zu jeder Schwangerschaft dazu.

Mit der Rückbildungsgymnastik sollte frühestens sechs Wochen nach der Geburt begonnen werden. Insgesamt ist es jedoch nie zu spät mit der Rückbildung anzufangen. Dabei kann man die Rückbildung entweder zu Hause machen oder man besucht einen Kurs. Beides hat sicherlich seine Vor- und Nachteile. Die Rückbildung zu Hause verlangt von einem entsprechende Motivation und Eigeninitiative. Man hat hierbei die Möglichkeit sich die Übungen jeden Tag selbst ein zu teilen. Wer sich hierfür noch entsprechendes Lehrmaterial besorgt, hat ferner den Vorteil, dass die Übungen nicht vergessen werden und man immer mal wieder nachschauen kann. Wenn man bereits ein Kind hat, hat die Rückbildung zu Hause sicherlich auch den Vorteil, dass man gemeinsam ein wenig turnen kann.

Wer sich für einen Kurs entscheidet, hat zunächst einmal den Druck diesen auch zu besuchen, da man für diese Leistung schließlich bezahlt hat. Jedoch hat man sicherlich nicht immer die Motivation dafür zu einem bestimmten Zeitpunkt auch noch den Kurs besuchen zu müssen z.B. wenn die Nacht mit einem Baby wieder besonders anstrengend war. Positiv an einem Kurs ist der soziale Aspekt: Man bekommt hier die Möglichkeit sich untereinander auszutauschen und mal wieder mit “normalen” Menschen zu reden als immer nur mit dem Baby. Nachteilig hingegen ist die Tatsache, dass man sich die Vielzahl der Übungen nicht immer merken kann und sein Repertoire auf die Übungen beschränkt, die am häufigsten durchgeführt worden sind.

Bei einem Rückbildungskurs sollte man ferner noch entscheiden, ob man diesen alleine durchführt oder sich einen auswählt, wo das Baby mit dabei sein kann. Gerade bei letzerem kommt dann wieder erschwerend hinzu, dass man sich während des Kurses auch noch um das Kind kümmern muss und die Hälfte der Übungen vermutlich gar nicht mitbekommt. In wie fern dies dann effektiv ist, muss jeder am Ende für sich selber entscheiden.

Die optimalste Lösung ist sicherlich eine Kombination von Kurs und Buch, welches einen dauerhaft als Nachschlagewerk begleitet. Ansonsten kann man auch beim Kursleiter bzw. bei der Kursleiterin nachfragen, ob nicht eine Übersicht der Übungen vorhanden ist. Manchmal reicht diese als Gedächtnisstütze um sich an die einzelnen Übungen zu erinnern, was zusätzlich die grauen Zellen trainiert.

Fest steht, dass man im jeden Fall Zeit für die Rückbildung einplanen muss, insbesondere nach der Schwangerschaft. Vor allem wenn man große und schwere Kinder gebärt hat, ist dieses Thema unausweichlich, wenn man dauerhaft etwas von seiner Gesundheit haben möchte.

Persönlich hatte ich nach der ersten Schwangerschaft einen Kurs besucht, was bei mir am Ende aber eher in Unlust endete und ich schon ein wenig genervt war davon. Die Freude an der ganzen Sache war bei mir durch diesen Pflichttermin und dem anfänglichen Stress mit dem ersten Kind relativ schnell verflogen. Außerdem habe ich kaum etwas aus diesem Kurs mitgenommen. Daher habe ich mich diesmal für die Variante entschieden, die Rückbildung zu Hause mit Hilfe eines Buches zu machen. Ich hoffe damit wesentlich erfolgreicher zu sein. Zumindest die Notwendigkeit der Rückbildung ist mir bewusst. Außerdem kann ich mir die Übungen über den Tag verteilt einteilen und vielleicht unsere Tochter ein wenig mit einbinden.

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Zigarettenqualm erhöht Hyperaktivitätsrisiko

Das Zigarettenqualm prinzipiell gefährlich und ungesund für Kinder ist, ist mittlerweile bekannt. Der Tabakrauch führt, auch dazu, dass Kinder, die diesem bis zum zehnten Lebensjahr ausgesetzt sind, ein höheres Risiko besitzen Hyperaktivität und Aufmerksamkeitsdefifizite zu entwickeln als bei ihren Altersgenossen aus Nichtraucher-Haushalten. Außerdem wiesen solche Kinder häufiger Störungen in der Beziehung mit Gleichaltrigen auf.

zigarettenrauchDie Ergebnisse basieren auf einer Langzeitstudie mit 5991 Kindern durch das Helmholtz-Zentrum München und der Ludwig-Maximilians-Universität München heraus. Besonders ungünstig wirkte sich der der Zigarettenqualm aus, wenn das Baby kurz vor oder nach der Geburt damit konfrontiert wurde. Das Risiko für Verhaltensauffälligkeiten erhöhte sich hierbei um das Zweifache. Hingegen sank das Risiko Verhaltensauffälligkeiten zu entwickeln, wenn das Kind ausschließlich vor oder nach der Geburt dem Tabakrauch ausgesetzt war. Tabakrauch vor der Geburt erhöhte das Risiko laut Studie um das 1,9-fache, während es nach der Geburt bei 1,3 lag.

Bei der Studie wurde darauf geachtet, dass die soziale Lage der Familien sorgfältig abgeglichen wurden, um so einen Zusammenhang mit prekären Familienverhältnissen aus zu schließen.

Persönlich bin ich immer wieder froh und stolz darauf, dass bei uns nicht geraucht wird, denn die Gesundheit unserer Tochter ist uns sehr wichtig. Aber auch während der Schwangerschaft ist dies sehr wichtig, schließlich sollte man seinem Kind nicht schon vor der Geburt gewisse Chancen nehmen durch eine ungesunde Lebensweise. Die einzelnen Risiken muss sicherlich am Ende jeder für sich selber abwiegen, wobei man aber immer bedenken sollte, dass ein Ungeborenes oder ein Kind sich noch nicht gegen die ungesunde Lebensweise wehren kann und ebenso mit möglichen Konsequenzen leben muss. Aus Liebe und Respekt seinem Kind gegenüber sollte man daher als Eltern oder werdende Eltern nicht nur auf Zigarettenqualm verzichten, sondern auch auf Alkohol, schädliche Medikamente und sonstige Genussmittel verzichten.

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Frühstücken für einen erfolgreichen Start in den Tag

Ein gesundes und ausgewogenes Frühstück ermöglicht einen guten Start in den Tag. Dies betrifft insbesondere die Kinder. Leider frühstückt jedoch jedes zweite Kind in Deutschland nicht gemeinsam mit der Familie und jedes sechste Kind isst vor der Schule gar nichts. Das ist das Ergebniss einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Hierbei wurden 1.000 Personen befragt mit Kindern zwischen sechs und 18 Jahren im Haushalt.

essenNach einer langen Nacht liefert das Frühstück die notwendige Energie für den Tag. In der Schule zeigen sich dann die Konsequenzen: Die Kinder sind weniger aufmerksam und können sich schlechter konzentrieren.

Der häufigste Grund für den Verzicht auf das gemeinsame Frühstück ist Zeitmangel. Ein leerer Magen am frühen Morgen führt aber oftmals zum Heißhunger, welcher sich dann meistens in ungesunden Kalorien niederschlägt. Eltern sollten dabei ihren Kindern stets ein Vorbild sein. Dazu gehört es das Frühstück gemeinsam als Familienritual einzunehmen und nicht mit dem Kaffeebecher in der Hand zur Arbeit zu hetzen.

Die Umfrage zeigte ferner, dass jedes vierte Kind morgens keinen Appetit hat. Eltern sollten ihre Kinder in einem solchen Fall nicht zum Essen zwingen, sondern sie mit Kleinigkeiten wie frischem Obst, einem Glas Milch oder Joghurt langsam daran gewöhnen. Am Wochenende, wo dann mehr Zeit ist, sollten Eltern ihrem Nachwuchs nach Möglichkeit einen abwechslungsreichen Frühstückstisch bieten.

Auf einen richtigen Frühstückstisch gehören neben Milch , Milchprodukten und Saft auch Getreideprodukte, frisches Obst und Gemüse. Ebenso sollten Vollkornbrot, magerer Wurstaufschnitt, selbstgemachter Quarkaufstrich mit Kräutern und Müsli mit Nüssen, Früchten und Rosinen auf dem Tisch stehen. So fördern z.B. die in Haferflocken enthaltenen B-Vitamine die Konzentration und Leistungsfähigkeit und Bananen verbessern mit ihrem hohen Kaliumgehalt die Konzentration. Als Getränke können ferner auch Kräuter- und Früchtetees angeboten werden. Um den Appetit bei den kleinen Frühstücksmuffeln zu fördern, schadet ein wenig Kreativität nicht: So kann man Obst als Obstspieße oder Obstsalat zubereiten, Gemüsestangen mit Dip anbieten oder gemeinsam frisch gebackenes Brot und Brötchen servieren. Bei solchen Köstlichkeiten sagt sicherlich keiner nein. Ideen hierzu lassen sich reichlich finden.

Für ein großes Frühstück ist – wie bereits erwähnt – unter der Woche sicherlich nicht viel Zeit. Dennoch sollte man versuchen, dass Angebot in der Woche vielfältig zu gestalten. Jeden Tag das gleiche Müsli ist für Kinder sicherlich weniger spannend, als mal ein wenig Abwechslung an den Frühstückstisch zu bringen. Persönlich versuchen wir unserer Tochter auch ein abwechslungsreiches Frühstück zu bieten. Sicherlich kommen nicht immer alle Sachen so gut an und an manchen Tagen fehlt schon mal der Hunger. Im letzeren Fall lassen wir das Frühstück für die Kleine etwas länger stehen, damit sie es dann im Laufe des Vormittages zu sich nehmen kann, vorausgesetzt wir sind natürlich zu Hause. Und selbst ein Glas Milch oder Saft ist immerhin besser als gar nichts.

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Zähne knirschen bei Kindern

ZähneDas Geräusch von knirschenden Zähnen ist vielen Eltern wie ein Schmerz im Ohr. Zudem weiß man, dass dies in der Regel nicht gerade gesund ist. Bei Kindern muss man sich jedoch nicht gleich Sorgen, denn das Zähne reiben tritt bei den meisten Kindern periodisch auf. Ab dem Alter von ca. acht Monaten bis zum dritten Lebensjahr wachsen die Milchzähne durch die Zahnleiste und wachsen in die Mundhöhle hinein. Dabei entdecken die Kinder in dieser Zeit ihre Zähne. Das Zähneknirschen bewirkt ferner, dass sich die Kauflächen gegenseitig abschleifen, damit die Zähne der oberen und unteren Zahnreihe exakt aufeinander passen. Man spricht hierbei auch vom “Einbeißen der Zähne”. Das Zähneknirschen stellt somit ein normales Entwicklungsphänomen dar und sollte Eltern zunächst kein Grund zur Sorge bereiten.

Bedenklich ist es jedoch, wenn das Zähne knirschen dauerhaft auftritt und sich nach dem dritten Lebensjahr fortsetzt. Davon sind bis zu 30 Prozent der Kinder betroffen. Ursache hierfür ist in der Regel Stress, den das Kind zu bewältigen hat. Als Eltern sollte man seinem Kind dann besondere Zuwendung zukommen lassen. Dauerhaft müssen psychische Verspannungen jedoch gemeinsam thematisiert werden und gegebenenfalls therapiert werden. Eine veränderte Lebensführung, die Sensibilisierung auf diesen Aspekt, autogenes Training, Entspannungstechniken oder psychotherapeutische Verfahren sind hier angebracht.

Das Zähne reiben kann jedoch auch tagsüber auftreten. Dies ist oftmals der Fall, wenn die Kinder sich konzentrieren. Hier sollten die Eltern die Kinder darauf hinweisen.

Wenn das Knirschen jedoch trotz allem zunimmt, die Zähne schmerzen oder empfindlich sind, ist eine Kunststoffschiene angebracht um die Zähne zu schützen. Ob dies jedoch notwendig ist oder nicht entscheidet am Besten der Zahnarzt.

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Good Bye Schnuller!

Irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen, an welchem sich jedes Kind von seinem Schnuller trennen muss. In den ersten Jahren ist der Nutzen eines Schnullers vor allem für uns Eltern hilfreich, aber in so manchen Momenten sehen unsere Kleinen in ihm den größten Tröster. Doch spätestens im dritten Lebensjahr sollte der Schnuller dem Kind abgewöhnt werden, so dass es spätestens zum dritten Geburtstag auch wirklich “schnullerfrei” ist. Das Saugen ist eine kleine Sucht, die zwar harmlos ist, aber ihre Tücken hat. Ein einfacher und dabei sehr wichtiger Grund für ein rechtzeitiges Abgewöhnen vom Schnuller liegt daran, dass sich ansonsten Zahnfehlstellungen und Kieferverformungen bilden können. Diese können später nur noch durch entsprechende kieferchirugische Maßnahmen, wie eine Zahnspange, behoben werden.

Eltern sollten bereits mit der Einführung des Schnullers im Hinterkopf haben, dass dieser bei Zeiten auch wieder abgewöhnt werden muss. Daher sollten Eltern den Schnuller mit dem zunehmenden Alter ihres Kindes auch wesentlich sparsamer einsetzen. Das Kind braucht ungefähr ab seinem ersten Geburtstag nicht mehr die ganze Zeit mit einem Schnuller im Mund herrumlaufen. Demnach sollte der Schnuller wirklich nur noch als Beruhigung zum Einschlafen und in Notfällen genutzt werden. Zu diesen Situationen zählt beispielsweise die Beruhigung mit dem Schnuller als psychologische Schmerzlinderung nach einem schlimmen Sturz. Dies schließt natürlich nicht die je nach Bedarf notwendige Weiterbehandlung bei einem Arzt aus.

Den Schnuller zu entwöhnen erfordert außerdem ein wenig Feingefühl. Wenn möglich sollten Eltern den Schnuller noch vor dem ersten Geburtstag immer öfter durch ein Schmusetuch oder auch durch einen Beißring ersetzen. Auch hier gilt eine sparsame Dosierung, schließlich sollen die Eltern mit ihrer Wärme und ihrer Liebe den Trost spenden können – und nicht irgendwelche Sachen wie Schnuller, Schmusedecken, Beißringe oder Kuscheltiere.

Wir führten ab dem ersten Geburtstag unserer Tochter die Regel neu ein, dass sie tagsüber keinen Schnuller mehr von uns bekam. Die Außnahme bildete dabei nur noch der Mittagsschlaf und natürlich das nächtliche Schlafen. Für uns waren die folgenden Gründe relevant. Zum Einen führt ein “Dauerschnullern” zu einer Entwicklungsverzögerung beim Sprechen. Je länger Kinder mit Schnuller im Mund ihre Zeit vertreiben, desto später und schlechter erlernen Sie das Sprechen. Bestimmte Laute und Töne können mit einem Schnuller einfach beim besten Willen nicht ausgesprochen werden. Wer das nicht glaubt, sollte einmal mit vollem Mund ein paar komplizierte Wörter sprechen oder einen Tischtennisball in den Mund beim Sprechen einführen. Nach wenigen Versuchen wird man gewiss feststellen, dass sich dieses Vorhaben als ziemlich schwierig erweist, wenn die Zunge nicht den vollen Spielraum in der Mundhöhle nutzen kann. Diese Situation ist also mit einem Schnuller im Mund vergleichbar.

Zum Anderen müssen Kinder auch lernen, dass der Schnuller in gewissen Momenten nicht als Tröster oder Ersatzbefriedigung für einfach alles auf der Welt dienen kann. Kinder müssen lernen, wie sie mit ihren Gefühlen richtig umgehen können. Dazu zählen bereits im frühen Alter ganz einfache Emotionen wie Frustration oder Ärger. Ein Schnuller sollte durch die Eltern eigentlich nieamls als Mittel zum Zweck eingesetzt werden. Getreu nach dem Motto “Hauptsache wir haben Ruhe!” machen Eltern einen zentralen Denkfehler. Nicht sie sollten ausschließlich ihre Ruhe haben, sondern das Kind muss lernen, eine Balance zwischen Unterhaltung und Ruhe zu finden. Je früher die Kinder dies lernen, desto weniger Probleme werden die Eltern später haben, wenn ihr Kind älter wird. Kinder müssen irgendwann eigene Strategien entwickeln und lernen mit ihren Gefühlen richtig umzugehen. Aus “Abhängigkeit” heraus dürfen sie nicht jedes Mal auf eine entsprechende Ersatzbefriedigung zurückgreifen.

Schnuller_BabyDoch wie gewöhnt man dem Kind nun den Schnuller am Besten ab? Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Dazu plaudere ich gerne aus dem Nähkästchen. Wie bereits erwähnt ist die richtige Dosierung des Schnullers wichtig. Zuerst sollte er wirklich nur als Tröster eingesetzt werden, nämlich wenn gar nichts mehr geht oder als Hilfe zum Einschlafen. Eine wichtige Regel beinhaltet auch das Aufräumen, denn wenn überall Schnuller in greifbarer Nähe herumliegen, kann das Kind seine Eltern sehr schnell austricksen und zum Schnuller greifen. Ein echter “Schlafplatz” für den Schnuller eignet sich hervorragend für die sinnvolle Erklärung, dass ein Schnuller nicht dauerhaft im Mund bleiben muss. Das Kind sollte dabei gemeinsam mit den Eltern auswählen, an welchem Platz sich der Schnuller tagsüber ausruht. Hierfür eignet sich eine kleine Kiste. Mit der Zeit sollte der Schnuller sich immer öfter ausruhen und zunehmend ganz aus dem Alltag verschwinden. Eltern machen einen Fehler, wenn sie ihrem Kind den Schnuller einfach so von heute auf morgen wegnehmen, ohne dabei etwas zu sagen oder die Gründe verständlich zu erklären. Kinder brauchen Regeln und Rituale, die ihnen relevante Informationen vermitteln und einen Mehrwert aufzeigen. Ein ausgeruhter Schnuller kann wesentlich mehr Beruhigung bringen als ein Schnuller im Dauereinsatz.

Aber je nach Alter und der individuellen Einsicht des Kindes können Eltern die Entwöhnung ganz unterschiedlich angehen. Hier einige Beispiele, die Eltern einzeln und nicht in Kombination verfolgen dürfen:

  1. Die Schnullerfee: Eltern sprechen mit ihrem Kind darüber, dass es Zeit wird, den Schnuller an die Schnullerfee wieder abzugeben. Das Ziel dabei stellt die freiwillige Abgabe des Schnullers durch das Kind dar. Dabei muss beim Kind ein gewisses Verständnis hierfür vorausgesetzt werden. Bei der Schnullerfee wird der Schnuller des Nachts durch ein Geschenk ausgetauscht. Zu beachten ist hierbei, dass die Eltern mit den Kindern bereits im Voraus über die Schnullerfee reden und ihnen verdeutlichen, wann dieser Tag gekommen ist. Dem Kind hilft ein konkretes Datum zu nennen, wie den letzten Sonntag im Monat, und regelmäßig aufzuzeigen, wie viele Tage noch verbleiben, bis der Schnuller abgeholt wird. Das Kind sollte den Schnuller dann freiwillig an einem ausgewählten Ort vor dem Schlafengehen platzieren. Die Fensterbank eignet sich hervorragend dafür. Über Nacht tauschen die Eltern dann den Schnuller gegen das gewünschte Geschenk aus.
  2. Der Schnullerbaum: Auch hier setzt man auf die freiwillige Mitarbeit des Kindes und benötigt wie bei dem Beispiel mit der Schnullerfee ein gewisses Verständnis von ihnen. Hierbei dienen andere Kinder als ein Vorbild, wenn sie ihren Schnuller bereits abgegeben haben oder gerade dabei sind ihn abzugeben. Mit der Verabschiedung des Schnullers an den Schnullerbaum erhält das Kind auch hier am Besten anschließend ein Geschenk seiner Wahl. Wo es solche Aktionen und Möglichkeiten gibt, kann man am Besten selber im Internet herausfinden – oder befreundete Eltern verabreden sich für eine gemeinsame Aktion, denn zusammen in der Gruppe kann es für Kinder einfacher sein, sich von den Schnullern zu trennen, wenn alle anderen mitmachen.
  3. Den Schnuller verschenken: Wenn in der Familie oder im Bekanntenkreis ein Baby auf die Welt kam, kann der eigene Schnuller ein wunderbares Geschenk sein. Natürlich ist dafür wieder die freiwillige Abgabe des Schnullers eine Voraussetzung, aber das freiwillige Geschenk des Schnullers an jemanden, der ihn vielleicht mehr braucht als man selbst, kann auch eine wundervolle Erfahrung für das Kind sein. So kann man sein Kind fragen, ob es dem Baby nicht etwas schenken möchte, was es selber nicht mehr braucht und wozu es mittlerweile zu groß oder zu alt geworden ist. Das eigene Kind darf man nach der Abgabe des Schnullers mit einem altersgerechten Geschenk belohnen.
  4. Der Schnuller-Verlust: Es gibt Kinder, die gerne mal ihre Sachen verlieren. Diese Tatsache kann man als Eltern ebenfalls nutzen und den Schnuller verschwinden lassen. Eltern sollten ihr Kind direkt darauf hinweisen, dass Dinge manchmal verloren gehen und sich nicht wiederfinden lassen. Anstatt jetzt einen neuen Schnuller zu kaufen, kann man den Verlust des Schnullers auch hier durch ein Geschenk kompensieren. Ferner dürfen Eltern auch hier wieder argumentieren, dass ihr Kind mittlerweile zu alt für einen Schnuller ist und ihn ja vielleicht jemand gefunden hat, der ihn mehr braucht als das eigene Kind.
  5. Schnuller_gekuerztDer kaputte Schnuller: Eine eher unkonventionelle, aber dennoch recht wirksame Methode stellt die Kürzung des Schnullers an jedem weiteren Tag dar. Das erklärte Ziel ist es, dass die Kinder den Schnuller freiwillig abgeben, da er irgendwann nicht mehr zu gebrauchen ist. Es macht schließlich keinen Spass mehr, so ein kaputtes Ding in den Mund zu nehmen. Auch hier sollte man den Verlust des Schnullers durch ein Geschenk ersetzen. Ein Vorteil hierbei ist, dass man dem Kind den kaputten Schnuller im Zweifelsfall später noch einmal vor Augen führen kann, bevor er dann irgendwann ganz in Vergessenheit gerät.

Persönlich haben wir zur Abgewöhnung vom Schnuller die letzte Methode angewendet. Wir waren der Ansicht, dass unsere Tochter ihren Schlaf-Schnuller nicht freiwillig hergeben würde. Sie verstand jedoch, dass ihr Schnuller kaputt gegangen ist, und wir erklärten ihr, dass sie ihn zu oft benutzt hätte. Am Ende war die fünfte Variante für uns alle erfolgreich und auch unsere Nächte sind seitdem wesentlich ruhiger. Wir müssen nicht immer ein oder zwei Mal in der Nacht selbst aufstehen und im Dunkel der Nacht den Schnuller suchen, weil er sich mal wieder aus dem Mund oder sogar aus dem Bett des Kindes verabschiedet hat.

Am Ende bleibt festzuhalten, dass unabhängig von der gewählten Methode ausreichend Zeit zur Entwöhnung des Schnullers eingeplant werden muss. Dabei sind strenge Regeln und die Disziplin der Eltern gefragt. Denn auch Letztere neigen aus Verzweifelung zu Rückfällen und geben dem Kind in einer kritischen Situation den Schnuller. Das sollte ein klares Tabuthema sein. Hier heißt es eisern zu bleiben und daran zu denken, dass die schnullerfreie Zeit weitaus mehr Vorteile mit sich bringt als die kurze Ruhephase vor dem nächsten Sturm. Ansonsten muss man nämlich alles erneut von vorne beginnen, das Kind feiert seinen persönlichen Triumph über seine Eltern und man selber hat es am Ende nur noch schwerer. In diesem Sinne bleibt nur noch eins zu sagen: Good Bye, Schnuller – es war schön mit dir, aber es ist noch schöner ohne dich!

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Gesundheit & ErnÀhrung

Gen-Milch in Babymilch-Produkten

Wenn ein Baby das Licht der Welt erblickt, möchten Eltern ihrem Kind das Beste bieten. Dies betrifft auch die Nahrung. Da nicht jede Frau stillen kann, muss in einem solchen Fall auf Alternativen zurück gegriffen werden, wie Babymilch. Dabei erwartet man ein Produkt, was der natürlichen Muttermilch so nahe wie möglich kommt. Dies beinhaltet, dass die Babymilch frei von Gen-Technik ist.

BabymilchJedoch scheinen nicht alle Hersteller von Babymilch auf Gen-Technik zu verzichten. So weist Greenpeace daraufhin, dass die Hersteller NestlĂ© und Milupa Gen-Milch für die Herstellung ihrer Produkte verwenden. Konkret werden die die entsprechenden Milchkühe mit Gentechnik-Futter versorgt.

Die Probleme die sich daraus ergeben sind vielfältig. Genmanipulierte Futterpflanzen gefährden nicht nur die Artenvielfalt und führen zu einem erhöhten Pestizid-Einsatz in der Landwirtschaft. Die langfristigen Folgen genmanipulierter Nahrungsmittel sind derzeit ebenso wenig absehbar. Da aber gerade Babys sehr anfällig reagieren können, sind Spätfolgen derzeit noch nicht ausschließbar. Der Kauf genmanipulierter Produkte unterstützt jedoch die Gentechnik und birgt das Risiko, dass man den Kindern keine intakte Umwelt hinterlässt.

Greenpeace hat zu diesem jetzt einen neuen Ratgeber “Milch für Kinder – Einkaufsratgeber für den Genuss ohne Gentechnik” veröffentlicht, welchen man hier findet. Hierin finden Interessierte eine aktuelle Übersicht zum Einsatz von Gen-Pflanzen für Schulmilch und Babymilchprodukte. Vorbildlich scheinen hier Humana und Hipp zu sein, die Milch ohne Gen-Futter-Einsatz produzieren.

Leider gibt es in Deutschland eine fehlende Kennzeichnungs-Pflicht für Milch, Eier und Fleisch, die mit Gen-Pflanzen hergestellt wurden. Daher ist dem Verbraucher oftmals nicht bewusst, dass er Gen-Produkte kauft. Eine bessere Information über die Herkunft der Produkte würde vielen Verbrauchern sicherlich eher die Augen dafür öffnen.

Wie bereits erwähnt ist gerade der Hormon- und Stoffwechselhaushalt von Kindern besonders anfällig. Da die Gentechnik noch vergleichsweise jung ist, sind mögliche Spätfolgen derzeit noch nicht abzuschätzen, auch wenn die Forschung derzeit keine gesundheitsschädigenden Bedenken hat. Man sollte jedoch als verantwortungsvolle Eltern auch die umweltbedingten Folgen des Einsatzes von Gen-Technik bedenken.

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