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	<title>Joombee &#187; Hygiene</title>
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	<description>Von Mutter und Vater für alle Eltern und ihre Kinder!</description>
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		<title>Wenn alles in den Mund wandert</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 10:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kat</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie sch&#246;n ist es eigentlich, alle m&#246;glichen Dinge in den Mund zu stecken und dar&#252;ber seine Sinne zu trainieren? Kinder d&#252;rfen fast alles anschlabbern, was ihnen in den Weg kommt. Gerade als unsere kleine Tochter erst neulich wieder irgendwelche Sachen in den Mund steckte, f&#252;hlte ich mich an diese &#8220;orale Phase&#8221; zur&#252;ckerinnert. Die Zeit, in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie sch&#246;n ist es eigentlich, alle m&#246;glichen Dinge in den Mund zu stecken und dar&#252;ber seine Sinne zu trainieren? Kinder d&#252;rfen fast alles anschlabbern, was ihnen in den Weg kommt. Gerade als unsere kleine Tochter erst neulich wieder irgendwelche Sachen in den Mund steckte, f&#252;hlte ich mich an diese &#8220;orale Phase&#8221; zur&#252;ckerinnert. Die Zeit, in der fast alles in den Kindermund wandert und wir Eltern mit Argusaugen die Kinder beobachten, steht uns demn&#228;chst erneut bevor, sobald unser j&#252;ngster Nachwuchs auf Entdeckungsreise gehen wird. Doch was hat es eigentlich mit der oralen Phase auf sich?</p>
<p>Alle Eltern beobachten irgendwann, dass ihr kleines Baby damit anf&#228;ngt, wirklich alles, was es in die Finger bekommt, ohne zu z&#246;gern in den Mund zu stecken. Ob es nun die eigenen H&#228;ndchen, das Spielzeug, ein Bei&#223;ring, ein Kuscheltier oder gar die Kleidung ist &#8211; egal wie man es dreht und wendet, zum Schluss muss alles ausprobiert werden. In dieser Zeit der kindlichen Entwicklung befindet man sich direkt in der &#8220;oralen Phase&#8221;. Aber keine Sorge. Diese Zeti geh&#246;rt zu einer normalen und gesunden Entwicklung unserer Kinder dazu.</p>
<p>Kinder erfahren ihre Umwelt durch alle Sinne. Im Babyalter sind die einzelnen Sinne jedoch unterschiedlich weit entwickelt. W&#228;hrend Babys z.B. ihre volle Sehkraft erst zum Ende des ersten Lebenshjahres entwickelt haben, ist der Tastsinn von Lippen und Zunge schon wesentlich fr&#252;her gut ausgepr&#228;gt. Daher nutzen Babys auch ihren Mund, um ihre Umwelt so gut wie m&#246;glich zu erforschen: Ist etwas hart oder weich? Ist es feucht oder trocken? Welche Materialien gibt es alles? Alle diese Informationen helfen dem Baby sich ein Bild von der Welt zu erschaffen.</p>
<p>Als Eltern sollte man seine Kinder daher nicht davon abhalten, die Dinge auch mit Lippen und Zunge zu erforschen. Die Eltern sollten w&#228;hrend der oralen Phase ihren Babys nicht den Schnuller als Ersatz f&#252;r den gut schmeckenden Bauklotz anbieten. Nat&#252;rlich sollen Kinder alles erforschen, aber auch nur so lange keine Gefahr durch die Dinge und Materialien f&#252;r die Kinder ausgeht.  Hingegen geh&#246;ren zum Beispiel verschluckbare Kleinteile, stark verschmutzte, scharf, spitze oder giftige Sachen niemals in einen Kindermund!</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-1266" title="orale_Phase" src="http://joombee.com/wp-content/uploads/2010/07/orale_Phase-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" />Eltern brauchen daher nicht gleich in Panik geraten und f&#252;r eine sterile Umgebung sorgen. Auch wenn die Fernsehwerbung uns gerne suggeriert, dass selbst 99% der Keime mit irgendwelchen Putzmitteln und Sterilisierungsfl&#252;ssigkeiten zu entfernen ist, wird gerade die Immunisierung des Kindes auf nat&#252;rliche Umwelteinfl&#252;sse durch ein zu steriles Umfeld stark beeintr&#228;chtigt. Wer m&#246;chte schon seinem Kind das Tor zu Allergien oder einer starken Erk&#228;ltung bei einfachsten Keimen &#246;ffnen? Nicht ohne Grund darf ein Kind auch eine ordentliche Ladung Sand in den Mund nehmen. Wenn der Sand wirklich nicht schmeckt, spuckt es das Kind auch kurzerhand aus. Zur Not helfen die Eltern dabei, dem Kind beizubringen, dass nicht jeder Dreck das ideale Geschmackserlebnis ist. Wichtig ist, dass die Umgebung rund um das Kind sauber und hygenisch ist. Bestimmte Keime st&#228;rken also das Abwehrsystem der Kleinen, auf manche Dinge kann man in der oralen Phase jedoch verzichten. Das Spielzeug sollte man je nach Material regelm&#228;&#223;ig absp&#252;len oder waschen, um durch Milch- oder Essensreste die Gefahr von Schimmelpilzen zu reduzieren.</p>
<p>&#220;blicherweise wird die orale Phase und dieser Entdeckerdrang vom Krabbeln begleitet. Eltern sollten daher darauf achten, dass die Umgebung kindersicher ist. In diesem Fall bedeutet &#8220;kindersicher&#8221;, dass die kleinen Zwerge keinen Zugang zu Alkohol, Zigaretten, Putzmitteln, Nadeln, D&#252;nger, verschluckbare Kleinteile und gewisse Lebensmittel wie z.B. N&#252;sse haben. Bei der Wahl des richtigen Spielzeugs empfiehlt sich immer ein Blick auf die entsprechenden Altersangaben. Auch darf auf vielf&#228;ltige Oberfl&#228;chen geachtet werden, um den Tastsinn der Kinder entsprechend zu f&#246;rdern. Schlie&#223;lich will das Leben auch ein Erlebnis sein. Hierbei helfen ebenfalls ungef&#228;hrliche Haushaltsgegenst&#228;nde wie z.B. T&#246;pfe oder Kochl&#246;ffel. Daher lautet die Devise: Lieber dem Baby so vielf&#228;ltige Materiakien anbieten wie m&#246;glich, als es in Watte zu bauschen und vor potenziellen Gefahren zu sch&#252;tzen.</p>
<p>Und wie lange dauert die orale Phase? Diese Frage habe ich mir neulich auch gestellt, als unsere Tochter mit ihren fast 2,5 Jahren damit begann, irgendwelche Sachen in ihren Mund zu stecken. Bei meiner Recherche nach einer Antwort auf diese Frage bin ich auf eine Zeit von vier bis f&#252;nf Jahren gesto&#223;en. Aber ein gesunder Entdeckerdrang geh&#246;rt einfach dazu, auch wenn man als Erwachsener &#246;fters mal nur den Kopf sch&#252;tteln m&#246;chte.</p>
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		<title>&#8220;Hygiene-Hypothese&#8221; fraglich</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 12:12:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kat</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Ernährung]]></category>
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		<description><![CDATA[Bisher galt die These, dass Kinder in ihrem sp&#228;teren Leben besser vor Allergien gesch&#252;tzt sind, wenn sie m&#246;glichst fr&#252;hzeitig mit m&#246;glichst vielen Keimen in Kontakt kommen. Dies lag u.a. daran, dass man bei Untersuchungen feststellte, dass Kinder eine Kindertagesst&#228;tte besuchten oder solche die auf einem Bauernhof aufwuchsen, weniger anf&#228;llig f&#252;r Allergien waren. Niederl&#228;ndische Wissenschaftler der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bisher galt die These, dass Kinder in ihrem sp&#228;teren Leben besser vor Allergien gesch&#252;tzt sind, wenn sie m&#246;glichst fr&#252;hzeitig mit m&#246;glichst vielen Keimen in Kontakt kommen. Dies lag u.a. daran, dass man bei Untersuchungen feststellte, dass Kinder eine Kindertagesst&#228;tte besuchten oder solche die auf einem Bauernhof aufwuchsen, weniger anf&#228;llig f&#252;r Allergien waren.</p>
<p><a href="http://www.presseportal.de/pm/52678/1524850/wort_und_bild_apotheken_umschau" target="_blank">Niederl&#228;ndische Wissenschaftler</a> der Erasmus-Universit&#228;t in Rotterdam haben jedoch nun das Gegenteil belegt. So wiesen sie zwar nach, dass F&#252;nfj&#228;hrige, die f&#252;r eine Kindertagesst&#228;tte besuchten und entsprechend &#246;fter erk&#228;ltet waren weniger an Asthma litten. Jedoch lie&#223; sich diese Beziehung mit zunehmendem Alter der Kinder nicht mehr nachweisen.</p>
<p>So besteht f&#252;r Achtj&#228;hrige die gleiche Wahrscheinlichkeit an Asthma zu erkranken, unabh&#228;ngig davon ob sie eine Kindertagesst&#228;tte besuchten oder nicht. Die Wissenschaftler leiteten daraus ab, dass fr&#252;he Infektionen sp&#228;ter sch&#252;tzen.</p>
<p>Pers&#246;nlich denke ich, dass man seine Kinder sicherlich nicht vor allen Keimen bewahren kann. Unabh&#228;ngig davon sollte man seinen Kindern sicherlich ein gewisses Ma&#223; an Hygiene beibringen, denn zu viele Keime machen am Ende ganz sicher krank. Nur immer &#252;bertreiben und st&#228;ndig mit Desinfektionsmitteln den Kindern hinter her wischen, ist sicherlich weder im Interesse von den Eltern noch von den Kindern. Denn da wo Kinder sind, gibt es nun mal Schmutz und damit auch Keime. Das geh&#246;rt eben im Leben einfach dazu.</p>
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