Marketing & Media

Die KidsVerbraucherAnalyse 2010 ist erschienen

Die kürzlich erschienene KidsVerbraucherAnalyse 2010 (KidsVA) informiert über das Medien- und Konsumverhalten von sechs bis 13-jährigen Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Zugleich stellt die KidsVA derzeit für das Marketing eine der wichtigsten Studien über die junge Zielgruppe in Deutschland dar.
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Allgemein

Weltkindertag am 20.09.2008

Am 20.09. ist Weltkindertag. In vielen Städten finden aus diesem Anlass heraus verschiedene Veranstaltungen statt. Der Weltkindertag wurde am 21.09.1954 durch die Vereinten Nationen ins Leben gerufen. Dabei standen drei Ziele im Vordergrund (Quelle):

  1. Einsatz für die Rechte der Kinder
  2. Förderung der Freundschaft unter den Kindern und Jugendlichen
  3. Einmal im Jahr sollten sich die Regierungen öffentlich verpflichten, die Arbeit des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen UNICEF zu unterstützen.

Verschiedene Organisationen haben für den Weltkindertag Aktionen gestartet um auf die Not von Kindern in vielen Ländern hinzuweisen.

So starten die SOS-Kinderdörfer eine Patenkampagane in Deutschland und möchten damit eine langfristige Patenschaft für Kinder in Not initieren. Die SOS-Kinderdörfer weisen darauf hin, dass Paten jetzt mittlerweile umso mehr benötigt werden angesichts gestiegener Lebenshaltungskosten v.a. für Lebensmittel. Daher werden Einzelpersonen, Familien, Klassen, Gruppen, Vereine und Unternehmen gesucht, die die internationalen Einrichtungen des Sozialwerks mit einem Beitrag von nur einem Euro am Tag (31 Euro monatlich) unterstützen und eine Patenschaft für ein Kind übernehmen. Weitere Informationen lassen sich hier finden.

Die Kindernothilfe appeliert gemeinsam mit terre des hommes anlässlich des Weltkindertages an die Bundesregierung an Kinderrechten in der Verfassung festhalten. Sie fordern dazu auf soziale Standards stärker zu berücksichtigen. Dabei stehen vor allem die Länder Lateinamerikas im Mittelpunkt insbesondere Bolivien. Weitere Informationen zu der Arbeit der Kindernothilfe und terre des hommes lassen sich jeweils auf deren Homepage finden.

Auf die Armut von Kindern in Deutschland weist anlässlich des Weltkindertages die Bepanthen-Kinderförderung des Unternehmens Bayer Vital hin in Zusammenarbeit mit dem Kinderhilfswerk Arche. Hier werden in Berlin vor der Arche Luftballons mit Karten gen Himmel geschickt. Ziel ist es, dass die Absender dadurch neue Brieffreundschaften schließen. Den Freundschaften schließen ist für viele Kinder nicht möglich, da sie sich trotz ihrer jungen Jahre bereits “erwachsenen Tätigkeiten” widmen müssen und ihnen keine Zeit für Freunde bleibt. Und gerade die soziale Ausgrenzung aufgrund von Armut macht es ihnen noch schwerer.

Wer mit Informationen zum diesjährigen Weltkindertag sucht, kann gerne auch einmal hier vorbeischauen. Ansonsten sollten gute Projekte für Kinder jederzeit unterstützt werden. Dazu zählt auch auf Probleme aufmerksam zu machen. Denn nur wenn Probleme wahrgenommen werden, kann dauerhaft etwas bewegt werden. Über weitere Hinweise zu Hilfsprojekten etc. bin ich jederzeit dankbar und nehme sie mit auf.

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Baby & Kind

Lesen bei Kindern vorne

Die KidsVerbraucherAnalyse 2008, welche das Medien- und Konsumverhalten von Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 13 Jahren untersucht, ist erschienen. Daraus geht hervor, dass trotz der neuen Medien, klassische Freizeitbeschäftigungen bei Kindern und Jugendlichen immer noch gefragt sind.

So geht aus der KidsVerbraucherAnalyse 2008 (kurz: KidsVA) hervor, dass über 70 Prozent der Kinder angeben ab und an zu nutzen. Die Aktivitäten dabei umfassen spielen und arbeiten. Ungefähr die Hälfte aller Kinder nutzt den Computer auch zum Surfen im Internet. Bei der Untersuchung stellte sich ferner heraus, dass 86 Prozent der Kinder in ihrer Freizeit Zeitschriften lesen und 79 Prozent liest regelmäßig Bücher.

Die Studie befasst sich auch mit der finanziellen Situation der Kinder. So haben Kinder ca. 2,6 Milliarden Euro an Taschengeld und Geldgeschenken zur Verfügung. Investiert wird das Geld in klassische Kinderprodukte wie Süßwaren, Zeitschriften und Eis. Auf den Sparkonten der Kleinen lassen sich weiter 3,8 Milliarden Euro finden. In wie fern eine Beachtung des sozialen Gefälles erfolgte, lässt sich aus der Pressemeldung nicht erkennen.

Trotz aller Medien und neuster Technik bleibt den meisten Kindern unter 10 Jahren ein Handy verwehrt. Und auch die Internetaktivitäten werden trotz aller Freiheiten von den Eltern akribisch beobachtet um die Kinder vor Gefahren im Internet zu schützen. Diese Sorge ist meiner Ansicht nach berechtigt, da Kinder selbst sich nicht den Gefahren bewusst sind. Aber dafür sind ja Eltern da – um die Kinder zu schützen.

Für Interessierte steht die gesamte KidsVA 2008 hier für eine Gebühr von 49,- Euro zum Download bereit. Die Studie ist vor allem für Werbe- und Marketingzwecke relevant.

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Entwicklung & Erziehung

Einfluss von Medien auf Gewaltbereitschaft

Medien haben, wie bereits hier erwähnt, einen starken Einfluss auf das Verhalten von Kindern und Jugendlichen. Eine neue Studie von dem Münchener Schulpsychologen Dr. Werner Hopf zeigt nun, dass Computerspiele als stärkster Risikofaktor für Jugendkriminalität gelten. Gewalttätige PC-Spiele stehen noch vor entsprechenden Fernsehsendungen und Horrorfilmen.

Die Ursachen hierfür versucht eine Langzeituntersuchung der Universität Potsdam herauszufinden. Eine Ursache ist meiner Ansicht eben gerade das Problem, dass Fiktion und Realität schwer für die betroffenen Kinder und Jugendlichen zu unterscheiden sind. Doch sicherlich spielen noch weitere Faktoren eine Rolle, die zu einem entsprechenden Aggressionspotential führen.

Problematisch an der Sache sind zum Teil auch die so genannten “Multiplayer Games” oder auch “Online-Spiele”, die ein Suchtpotential entwickeln können. Hierbei kann man mit dem Spielen oftmals nicht einfach zwischendurch aufhören und später fortfahren. Daher fühlen sich die Betroffenen oftmals schnell gestört dabei und zeigen bereits erste Ansätze von genervt sein und reagieren bereits entsprechend aggressiv.

Wie sich die Ergebnisse und die gesamte Thematik zukünftig auf die Hersteller von Computerspielen auswirkten, wird sich zeigen. Es würde zudem sicherlich nicht schaden, wenn auch solche Themen in der Schule diskutiert werden. Über das Thema Computer und PC-Spiele kann sicherlich auch bereits im Kindergarten mit den Kleinsten gesprochen werden. Denn es gibt bereits PC-Spiele für die Kleinsten, die sich dauerhaft eben durch neue Spiele steigern wollen. Und der Grundstein zur Sucht wird früh gelegt. Mit dem PC ist es mittlerweile wie mit dem Fernsehen.

Quelle: Presseportal

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