Homöopathie fürs Kind
Kinder bekommen bei einer Krankheit oftmals relativ schnell ein Medikament verschrieben. Dabei können Eltern beim Arzt nachfragen, ob es eine homöopathische Alternative zu den herkömmlichen Medikamenten gibt und gegebenfalls darauf bestehen.
Homöopathische Medikamente ermöglichen eine sanfte und natürliche Behandlung von Kindern. In Deutschland sprechen sich immerhin fast ein Viertel der Mütter und Väter (23,7%) für Homöopathie und Naturheilkunde aus. Bei chronisch kranken Kindern spricht sich sogar jeder vierte von Zehn (38,2%) für die Naturheilkunde aus.
Ob homöopathische Mittel nun helfen oder nicht ist sicherlich auch eine Frage danach, wie sehr man darauf vertraut. So haben wir auch schon die Erfahrung gemacht, dass alternative Heilmittel nicht immer helfen. Sie sind eben auch kein Allheilmittel und eignen sich nicht für jedes Problem. Aber ein guter Kinderarzt wird den Eltern sicherlich den richtigen Rat geben und auch mal zu homöopathischen Mitteln greifen.
Aber das wichtigste bei kranken Kindern ist am Ende ihnen in den schweren Stunden Liebe, Zuneigung und Geduld zu schenken, um eine schnelle Genesung zu ermöglichen.
0 KommentareMuttermale bei Kindern beobachten
Normalerweise kommen Babys mit eine makellosen Haut auf die Welt. Doch manchmal weisen Kinder bei der Geburt das eine oder andere Muttermal, welches auch als Leberfleck oder Pigmentfleck bezeichnet wird, auf. Diese gilt es sorgfältig zu beobachten, da sie möglicherweise ein Hinweis auf eine Hauterkrankung darstellen.
Pigmentflecken entstehen, wenn die Hautzellen zu viel Pigment bilden. Wenn ein Leberfleck seine Farbe oder Form verändert oder juckt, sollte der Kinderarzt eine Überweisung zum Hautarzt veranlassen. Der Dermatologe wird bei Verdacht auf Bösigartigkeit das Muttermal dann entfernen lassen. Zu den Anzeichen gehören dann in der Regel ein Durchmesser von über fünf Millimeter, eine Veränderung der Farbe sowie ein Ausfransen der Ränder.
Wichtig ist es, dass Muttermale schon bei den Kleinsten regelmäßig beobachtet werden um gegebenenfalls rechtzeitig eingreifen zu können. Wenn keine Gefahr bestehen sollte, dann braucht das Kind auch nicht den Strapazen eines churugischen Eingriffs ausgesetzt werden.
0 KommentareSiesta für die Erholung
Kleines Päuschen gefällig? Kinder benötigen einen geregelten Tagesablauf. Dazu zählt ein regelmäßiger Mittagsschlaf bzw. das Abhalten einer Siesta.
Ausgehend davon, dass jeder Mensch einen natürlichen Biorhythmus besitzt, erreicht dieser gegen Mittag einen natürlichen Tiefpunkt. Daher ist ein Nickerchen gesund und sinnvoll. Dieser sorgt bei Kindern nicht nur für Erholung sondern schützt sie auch vor Überreizung.
Der regelmäßige Mittagsschlaf bietet für Eltern noch einen weiteren Vorteil: Das Kind schläft dadurch am Abend besser ein und ist insgesamt wesentlich ruhiger. Wir haben mit diesem Vorgehen bei unserer Tochter sehr gute Erfahrungen gemacht – das Einschlafen wurde quasi zum Kinderspiel. Bei älteren Kindern, die den Mittagsschlaf verweigern, reicht es üblicherweise aus, wenn diese zur Mittagszeit etwas dösen – und im Sommer nicht in der prallen Sonne umhertollen. Sollte das Einschlafen um die Mittagszeit problematisch sein, darf man Kindern auch versprechen, dass sie dafür abends später ins Bett dürfen. Sofern sich die Gelegenheit bietet, können Eltern dieses gemeinsam mit ihrem Kind machen. Und als Eltern hat man nach dem Mittagsschlaf auch am Abend etwas mehr Energie übrig, um etwas für sich zu erledigen – selbst wenn die Kleinen etwas später ins Bett kommen.
Ein wenig Siesta zu halten tut auch in unseren Gefilden dem Körper und Geist gut. Aus persönlicher Erfahrung durch meine Zeit in Spanien kann ich nur feststellen, dass mir die Siesta, wie sie dort abgehalten wird, hier in Deutschland fehlt. Im Nachhinein habe ich festgestellt, dass ich dadurch wesentlich mehr Energie am Ende des Tages übrig hatte.
Persönlichkeitsentwicklung bei Kindern
Selbstständigkeit, Verantwortung und Gemeinschaftssinn sind für Kinder in der heutigen Zeit unbeschreibbar wichtig. Dabei scheint es für viele Eltern immer schwerer zu werden, Kinder zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten zu entwickeln. Oftmals hört man von ihnen, dass Kinder respektlos gegenüber anderen Mitmenschen sind oder bestimmte Dinge nicht alleine bewältigen können. Teilweise kommt dieses Verhalten sogar gegenüber den Eltern zum Vorschein, wenn eine einfache Aufgabe, wie z.B. den Tisch abwischen oder das Kinderzimme aufzuräumen, zu regen Diskussionen einlädt. Man denkt sofort, dass das Kind Verantwortung übernehmen und den Sinn für ein gemeinschaftliches Leben entwickeln muss. Doch aller Anfang ist schwer.
Was bedeuten eigentlich die Begriffe Eigenverantwortlichkeit und Gemeinschaftsfähigkeit und ab wann sollte man Kindern diese Werte vermitteln? Zunächst einmal sollte man Kindern bereits so frühzeitig wie möglich diese Werte vermitteln. Kinder nehmen die Umwelt um sie herum sehr aktiv wahr. Dazu zählt anfangs insbesondere das Familienleben und welche Umgangsformen dort herrschen. Nicht umsonst heisst es immer wieder: Erziehung fängt zu Hause an! Eltern prägen ihre Kinder von Geburt. Dies gilt ebenso für die Eigenverantwortlichkeit und die Gemeinschaftsfähigkeit. Ein harscher Umgangston am Tisch führt nicht unbedingt zu gesitteten Tischmanieren. Wenn nur einer den Tisch immer selbst abräumen muss und sich der Rest der Bande verkrümeln darf, wird selbst das kleinste Familienmitglied schnell begreifen, dass das ganz normal sei.
Um Eigenverantwortlichkeit zu fördern, sollte man seine Kinder so oft wie möglich selbst etwas machen lassen. Kinder brauchen Freiräume, um sich zu entfalten zu können. Freiraum bedeutet aber nicht, dass ein Kind machen kann, was es will sondern das ein Kind auch sein Grenzen kennt und erfährt. Das Kind soll am Ende in der Lage sein seine eigenen Grenzen richtig abzuschätzen. Zur Förderung der Eigenverantwortlichkeit muss ein Kind so akzeptiert werden, wie es ist. Dadurch wird das Selbstwertgefühl des Kindes unterstützt. Die Entwicklung von Eigenverantwortlichkeit umfasst ebenso die Begriffe Selbstständigkeit, Selbstsicherheit und Selbstvertrauen. Dabei muss das Kind auch den Umgang mit Frustration erlernen. Schließlich klappt im späteren Leben auch nicht immer alles auf einmal. Da hilft es auch, den Tisch gemeinsam zu decken und abzuräumen, das Essen gemeinsam zuzubereiten -auch wenn das manchmal länger dauert, oder den Familienausflug gemeinsam mit den Kindern zu planen.
Eigenverantwortliches Handeln können Eltern unterstützen, indem sie ihre Kinder ermutigen etwas zu tun und ihnen Anerkennung und Lob zukommen lassen. Dabei sollte man einfach Floskeln wie “Du schaffst das schon!” nicht wahllos verwenden. Sprache ist ein Lernfaktor. Genauso wie Ironie oder Sarkasmus erst auf Dauer verstanden werden, impliziert ein direktes Lob bei Kindern unter Umständen sogar das Gegenteil, wenn das Kind das erreichte Ziel vielleicht doch nicht erreicht. Demotivation muss vermieden werden, denn dann ist die Frustration um so höher. Natürlich möchte man das Kind loben und ermuntern, ein Ziel zu erreichen und etwas zu schaffen, doch andere unterstützende Aussagen zur Motivation sollten selbst bei den Eltern im täglichen Sprachgebrauch vorhanden sein. Wichtiger ist, dass man dem Kind vertraut und es dieses auch spüren lässt. Dafür kann man Kinder gezielt Aufgaben geben oder sie um Hilfe bei etwas bitten. Selbst kleine Kinder sind bereits in der Lage einfachen Anweisungen zu folgen wie z.B. “Gibst du mir bitte das Buch?” oder “Holst du bitte dein Schuhe?”. Gerade bei kleinen Kindern ist es wichtig kurze Anweisungen zu geben, da sie sich eine Reihe von Anweisungen noch nicht merken können und dadurch einfach überfordert fühlen.
Auch gehört zum Thema Eigenverantwortlichkeit, dass ein Kind das Entscheiden lernt. Dabei fragt man das Kind nicht “Was möchtest du heute tun?”. Das Ergebnis kennen viele Eltern nur zu gut: Entweder der kleine Spross möchte alles auf einmal machen – oder das Kind wählt genau das, was die Eltern gerade gar nicht wollen. Besser ist es, man konfrontiert das Kind mit zweierlei Möglichkeiten. Eine Wahloption ist einfacher und kann ein Kind nicht so schnell überfordern. Man sollte Kindern daher immer zwei bis drei Alternativen zur Verfügung stellen, aus denen es wählen kann.
Bei der Gemeinschaftsfähigkeit handelt es sich darum, dass Kinder gegenseitigen Respekt füreinander entwickeln und auch anderen Menschen gegenüber. Dazu zählen essentielle Dinge, wie keine Handgreiflichkeiten, dafür höfliches Verhalten, sich gegenseitig zu helfen und teilen zu lernen. Aber auch das Erlernen einer gesunden Streitkultur fällt unter Gemeinschaftsfähigkeit. Nicht nur das richtige Streiten steht dabei im Fokus, sondern das sich vertragen, andere Meinungen zu akzeptieren und sich auch mal durchsetzen zu können gehören dazu. Es handelt sich somit um Grundwerte der Erziehung, die Kinder erlernen müssen. Dabei spielt auch die Vorbildfunktion der Eltern eine Rolle, die Kinder dann für sich übernehmen. Kinder übernehmen viel von ihren Eltern und fühlen sich ebenso verletzt, wenn sie Kritik erfahren. Aber auch das vergleichende Werten zählt zur Gemeinschaftsfähigkeit, was Kinder in der Regel zuerst von ihren Eltern erlernen. Für die Entwicklung von Gemeinschaftsfähigkeit müssen Kinder auch Grenzen akzeptieren. Sie müssen ihre eigenen Grenzen kennen um dann auch gesellschaftliche Grenzen und Regeln akzeptieren und einhalten zu können.
Es ist sicherlich nicht immer einfach an all diese Dinge zu denken. In fraglichen Situationen sollte man als Eltern vielleicht auch mal inne halten und sich seiner Vorbildfunktion bewußt sein. Dann kann man sich in Ruhe fragen: wie möchte ich das mein Kind in dieser Situation angemessen reagiert? Und man erreicht als gutes Vorbild oftmals vielmehr als nur mit leeren Worten.
0 KommentareSurftipp: Kindermöbel bei bloombaby
Coole Kindermöbel zu finden ist nicht einfach. Eltern wünschen sich öfters mal was anderes, als das typische Mobiliar aus den Katalogen. Wie passt ein normaler Hocker zu einer stylish perfekt eingerichteten Wohunng? Für uns ist das nicht unbedingt das Problem, doch in einigen Elterngesprächen musste ich mir das eine oder andere schon anhören: Die Kindermöbel passen nicht zur restlichen Ausstattung.
Dann ist man bei bloombaby genau richtig. Denn hier beginnen laut eigener Aussage Eltern und Kinder ein gemeinsames Leben mit Stil. Die Auswahl der Produkte ist zwar nicht groß, aber das wird sich wohl zukünftig noch ändern. Weniger ist oftmals auch mehr.
Derzeit befinden sich vor allem Hochstühle im Angebot. Besonders beeindruckt hat dabei mich der nano urban highchair, ein zusammenklappbarer Hochstuhl, der einfach anders ist. Ich möchte keine Kritik über unseren eigenen Hochstuhl äußern, doch ich habe mich schon öfters gewundert, warum man Hochstühle nicht bequem in einer Ecke oder in einem Stauraum verfrachten kann. Das hätte mir so manch einen blauen Zeh erspart, aber am Ende waren meine Füße lernfähig.
Mir persönlich gefallen die Produkte jedenfalls gut. Zwar können bei diesem neuartigen Designs die Meinungen auseinander gehen, doch falls wir in Zukunft einen zweiten Hochstuhl oder sonstige Kindermöbel benötigen sollten, dann werde ich das Angebot von bloombaby gerne in Betracht ziehen. Und allen anderen, die noch auf der Suche nach etwas Besonderem sind, wünsche ich viel Spass mit bloombaby.
2 KommentareAlkoholfreie Medikamente für Kinder bevorzugen
Kranke Kinder bekommen oftmals flüssige Medikamente verschrieben. Diese kann man den Kindern wesentlich leichter verabreichen als Tabletten. Vor allem wenn kleinen Kindern die Medizin gar nicht schmeckt, kann man diese notfalls mit Hilfe einer kleinen Spritze einflößen.
Eltern sollten darauf achten, dass solche Medikamente keinen Alkohol enthalten. Er wirkt in den Medikamenten als Lösungs- und Konservierungsmittel. Kinder sollten jedoch nach Möglichkeit gar keinen Alkohol zu sich nehmen – auch nicht durch Medikamente. Besonders Hustensaft ist ein Klassiker bei Kindern, da er bei Erkältungen regelmäßig auftreten kann. Aber gerade dieser enthält oftmals Alkohol, wenn auch nur in geringen Mengen.
Beim Kauf von Medikamenten wird einem der Apotheker sicherlich gerne mit Rat und Tat zu Seite stehen. Er kann dann Alternativen ohne Alkohol empfehlen. Sicherlich kann man diese nicht dauerhaft lagern, aber das sollte schließlich nicht der Sinn von Medikamenten sein, di ebei einer bestimmten Krankheit verschrieben worden sind.
Wer sich jetzt unsicher ist, ob Medikamente für Kinder Alkohol enthalten oder nicht, braucht nur auf die Zusammensetzung schauen. Medikamentenhersteller brauchen jedoch nur auf den Alkoholgehalt hinweisen, wenn dieser mindestens 0,05 Gramm Alkohol pro Einzeldosis enthält. Falls der Arzt dennoch ein Medikament mit Alkohol verschreibt und es keine Alternative gibt, sollten Eltern darauf achten, dass Medikamente für Kinder die Grenze von 0,5 Gramm Alkohol pro Einzeldosis nicht überschreiten. Ab diesem Wert besteht ein gesundheitliches Risiko für das Kind.
Leider bleibt am Ende dennoch ein Restrisiko und das Medikament minimale Spuren an Alkohol enthält. Prinzipiell sollten Eltern versuchen so wenige Medikamente zu verabreichen wie möglich. Denn Kinder müssen am Ende ihr eigenes Abwehrsystem aufbauen und es weiter entwickeln. Und dies klappt am Besten ohne Medikamente, so fern dies möglich ist. Hierbei sollten Eltern sich auf ihr Bauchgefühl verlassen und auf die Meinung ihres Kinderarztes vertrauen, denn leider geht es nicht immer ohne Medikamente. Diese Erfahrung haben schon viele Eltern machen dürfen, wozu wir auch uns zählen dürfen nach einer langen Magen-Darm-Erkrankung unserer Tochter.
0 KommentareBuchtipp: Kochen für die Familie
Seitdem unsere Tochter bei uns am Tisch mitisst und wir den Brei dabei vollkommen verabschiedet haben, sind wir stets darum bemüht jeden Tag etwas individuelles für sie zu kochen. Daher ist es meinem Mann und mir sehr wichtig, dass die Gerichte abwechslungsreich und ausgewogen sind. Gerne probieren wir hierzu immer wieder neue Rezepte aus, die auch mal etwas ausgefallener sein können. Die Freude am probieren neuer Sachen und das “Kochvergnügen” von meinem Mann und mir wollten wir von Anfang an auf unsere Tochter übertragen. Daher ist uns eine Geschmacksvielfalt der Gerichte ebenso wichtig. Doch im Alltag ist es manchmal schwierig sich auf stundenlange Kochorgien einzulassen – selbst wenn wir diese gerne öfters genießen würden.
Aus diesem Grund begaben wir uns auf die Suche nach einem sinnvollen Kochbuch, welches uns trotz Alltag Abwechslung und Vielfalt bieten konnte und kinderfreundliche Rezepte enthält. Bei unserer Suche wurden wir relativ schnell fündig und entschlossen uns für das GU-Kochbuch “Kochen für die Familie“. Dieses überzeugte uns durch so einige Vorzüge im Gegensatz zu anderer Kochliteratur. Zunächst lassen sich viele Rezepte mit Hilfe einfacher Basiszutaten zubereiten. Der Zeitaufwand der meisten Rezepte gliedert sich wunderbar in unseren Alltag ein. Und wo wir schon beim Thema Zeit sind: bei jedem Rezept wird angegeben, wie lange die Zubereitung ungefähr in Anspruch nimmt. Dies vereinfacht die Rezeptauswahl an manchen Tagen noch zusätzlich.
Aber auch die Vielfalt der Rezepte hat uns überzeugt. Sicherlich ist nicht jedes Rezept für unseren Geschmack, aber bei 365 Rezeptideen lässt sich immer etwas für jeden finden. Viele Gerichte lassen hierbei aber ebenso Spielraum für Variationen, zumal das Buch viele Grundrezepte enthält. Praktisch finde ich persönlich die Lesezeichen, die man integriert hat. Damit kann man sich sozusagen mehrere Rezepte “merken” und alles ist relativ schnell auffindbar. Prinzipiell empfinde ich das Buch als sehr übersichtlich im Gegensatz zu einiger anderer Kochliteratur. Und wer sich jetzt für das Kochbuch interessieren sollte, hier sind die wichtigsten Daten zu dem Buch im Überblick:
Kochen für die Familie
365 Rezeptideen, die leicht gelingen und allen schmecken
Autoren: Dagmar von Cramm, Susanne Bodensteiner, Martina Kittler und Julia Skowronek; Verlag: Gräfe und Unzer Verlag (GU) der Ganske Verlagsgruppe.
Wir wünschen euch viel Spaß beim Kochen! Solltet ihr eigene Erfahrungen mit diesem Kochbuch machen oder weitere Literaturvorschläge zum Thema Kochen für Kinder und Familie haben, würde ich mich sehr freuen, wenn ihr mir einen Kommentar hinterlasst oder eine E-Mail schreibt!
Survival Tip: Regensachen
Sind wir doch einmal ehrlich zueinander: Kinder sollten jeden Tag raus an die frische Luft. Doch vielen Eltern graut der Gang nach draußen bei Wind und Wetter. Regen, Graupel, Schnee und der ganze Matsch sind ein klassisches Feindbild des “Saubermann”-Images, das unsere Gesellschaft seit mehreren Jahrzehnten predigt. Dabei lieben es Kinder in Pfützen umher zu springen und durch den Regen zu laufen. Was ist auch schon dabei, wenn da ein wenig Wasser von oben herunter kommt?
Für Eltern erweist sich ein Regenschirm in der Regel als relativ unpraktisch und vor allem hinderlich, spätestens wenn man einen Kinderwagen dabei hat. Mit der einen Hand muss der Wagen geschoben werden, mit der anderen der Schirm gehalten werden. Wie soll man sein Kind da noch an der Hand oder frei umher laufen lassen?
Doch hier gibt es Abhilfe. Einfach auf den nervigen Regenschirm verzichten und sich selbst dem Wetter stellen! Seitdem wir unsere Tochter haben, ist für meinen Mann und mich adäquate Regenbekleidung unabdingbar geworden. Hier in den heimischen Gefilden reichen meistens wasserabweisende Schuhe und eine Regenjacke aus. Insbesondere die Regenbekleidung ist unglaublich praktisch, da wir dadurch immer die Hände frei haben und vor der Nässe bis auf im Gesicht nahezu vollständig geschützt sind.
Regenjacken lassen sich in den verschiedensten Ausführungen finden. Wir haben uns damals für eine dünne Jacke entschieden, da man diese gut einpacken und jederzeit über alle möglichen Klamotten anziehen kann. Regenjacken gibt es aber auch in wärmeren Varianten, für Leute die es gerne etwas wärmer haben.
Bei dem Kauf von Regensachen sollte man darauf achten, dass die Kleidungsstücke eine gewisse Wasserfestigkeit besitzen. Ein Maß hierfür ist die Wassersäule, welche die Dichte der Kleidung angibt. Gerade wenn man als Erwachsener dem Nachwuchs nur zuschaut, sollte die Kleidung auch länger als nur einige Minuten dem Wassser dauerhaft stand halten. Am Besten lässt man sich hierzu in einem Fachgeschäft seines Vertrauens beraten. Oftmals sind Sportgeschäfte die richtige Anlaufstelle, so dass man aus den verschiedenen Marken im gut sortierten Angebot wählen kann. Mit der richtigen Kleidung und ordentlichem Schuhwerk kann man sofort mit den Kleinen auch mit durch die Pfützen laufen. Da kann manch ein Erwachsener das Kind in sich wiederentdecken.
Und wie heißt es doch immer so schön: Es gibt nicht das falsche Wetter sondern nur die falsche Kleidung. Da ist wirklich etwas Wahres dran! Persönlich stehen wir auf Northwind und Jack Wolfskin – jeder hat natürlich hierzu seine eigene Meinung, ob Markenklamotten wirklich das Beste sind, doch als funktionale Kleidung möchte ich nicht auf undichte Nähte und Verschweißungen setzen, nur weil ich über die Hälfte sparen kann. Daher der Rat von meinem Mann und mir: Lieber mehr Geld für ordentliche Funktionswäsche ausgeben als am falschen Ende sparen!
Stärkt die Elternzeit Frauen für den Beruf?
Ein Kind bedeutet für jede Familie viele Veränderungen. Vor allem für Frauen heißt ein Kind sich neu organisieren zu müssen. Das Kind bildet nun den Lebensmittelpunkt der Familie. Ganz natürlich ergeben sich daher andere Prioritäten im Familienleben, die zu Gunsten des Kindes gesetzt werden. Der Alltag muss mit dem kleinen Erdbewohner neu organisiert werden. Außerdem ist die Geburt eines Kindes für jede Frau bereits ein körperliches Wunder. Wie kommt man als Frau in dieser Situation zurecht, wenn man im Berufsleben gleichgestellt sein soll, aber in einer privaten Familiensituation die Zügel in der Hand halten muss?
Die Elternzeit ermöglicht es Frauen, zumindest zu einem großen Teil diese Zeit für die ersten Entwicklungsschritte des Kindes zu nutzen und um sich mit der positiven Veränderung in ihrem Leben zu organisieren. So ist es nicht verwunderlich, wenn mehr als die Hälfte der Frauen nach der Elternzeit positive Veränderungen für sich persönlich feststellen. Das Institut für Demoskopie Allensbach befragte für diese Studie insgesamt 570 Frauen. Hiervon fühlen sich 54% der Mütter nach den ersten Monaten mit dem Kind insgesamt organisierter. Nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf viel Organisationstalent benötigt. Ähnlich sieht es dabei aus, wenn es um die Frage geht, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Fast der Hälfte der Mütter fällt es nach der Elternzeit leichter ihre Prioritäten festzulegen. Unwichtige Aufgaben werden dabei nach hinten verlagert, wichtige Aufgaben erhalten Vorrang. Dies ist im Familienalltag einer der wichtigsten Faktoren, um dauerhaft alles unter einen “Hut” zu bekommen. Denn hier steht immer am Ende die Frage: Wo bleibe ich selbst?
Immerhin glauben 29% der Mütter, dass sie sich nach der Elternzeit besser im Berufsalltag durchsetzen können. Ein gutes Durchsetzungsvermögen hilft bei einer schnellen Entscheidungsfindung, um einen straff organisierten Tag auch so zu vollenden, wie man es sich vorgestellt hat. Anderseits verlangen die Kleinen von den Eltern ebenso ausreichend Durchsetzungsvermögen ab. Dies tritt vor allem dann ein, sobald die Kinder anfangen ihren eigenen Willen zu entwickeln, welcher dann auch gerne durchgesetzt werden will. Und dass Frauen nach der Elternzeit oftmals positiv gestärkt in den Beruf zurückkehren, wird sogar durch die Arbeitgeber bestätigt. Eigentlich ein Grund mehr für viele Arbeitgeber sich mehr um Mütter als Beschäftigte zu kümmern.
Trotzdem verzichten viele Arbeitgeber auf die Anstellung von jungen Müttern in gehobenen Positionen. Argumentativ versuchen sogar manche Arbeitgeber, einen Vergleich zwischen einem Angestellten in Vollzeitbeschäftigung und den teilzeitbeschäftigten Kräften zu ziehen. Gesellschaftlich ist dies ein Dilemma, in dem sich viele Mütter, zu denen ich Kontakt aufnahm, wiederfinden. Qualifiziert und Mutterschaft – was für die Familienpolitikerin von der Leyen vielleicht möglich ist oder sich als Idealbild im Sinne der aktuellen Familienpolitik widerspiegelt, ist für junge Menschen in Deutschland vielmehr ein Karrierestop, als dass es sich zu einem finanziellen Vorteil entwickelt.
1 Kommentar“Tigerkids” als Präventionsmaßnahme
“Tigerkids” ist eine Präventionsmaßnahme von Adipositas in Kindergärten. Das Projekt wurde von der Stiftung Kindergesundheit ins Leben gerufen und wird von der AOK unterstützt.
Hintergrund ist, dass immer mehr Kinder übergewichtig sind oder gar unter Adipositas leiden. Dies kann wiederum zu weiteren schwerwiegenderen Erkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislaufkrankheiten oder Problemen mit dem Bewegungsapparat führen. Auch psychische Beeinträchtigungen können aus dem Übergewicht und Adipositas resultieren.
Gerade im Kindergartenalter werden essentielle Grundlagen für spätere Bewegungs- und Ernährungsverhaltensweisen gelegt. Doch Kinder brauchen auch außerhalb des Kindergartens die Motivation und die Möglichkeit sich entsprechend zu ernähren und zu bewegen. Daher hat das Projekt zum Ziel die Eltern mit einzubinden.
Die Ziele des Projekts umfassen dabei laut eigener Aussage:
- Verhaltensänderung der ganz Kleinen, um ein gesundes, aktives Erwachsenwerden zu ermöglichen
- Förderung regelmäßiger Bewegung, die Spaß macht
- Gesundheitsfördernde Auswahl von Speisen und Getränken
- Handlungsorientiertes Erleben und Einüben gesunden Lebensstils
Das Projekt findet bei den Kindergärten sehr großen Anklang, so  dass man bei der AOK kaum noch hinter her kommt. Schön wäre es, wenn man das Thema gesunde Ernährung von vorn herein in den Kindergartenalltag integrieren würde. Regelmäßige Gesundheitswochen sollten eigentlich in jedem Kindergarten möglich sein. Schließlich bieten die meisten Kindergärten im Sinne des Bildungsauftrages regelmäßig verschiedene Themenwochen an.
Das Bewusstsein der Kleinen für Gesundheit im Vorschulalter erleichtert sicherlich einigen Kindern auch den Einstieg in den Schulalltag. Denn gerade Übergewicht kann ein Grund für Hänseleien sein mit weitreichenden Folgen. Und das Lernen in der Gruppe motiviert sicherlich wesentlich stärker, Â als wenn Mama oder Papa ständig etwas verbieten. Die Kleinen müssen verstehen lernen, wieso Süßigkeiten ungesund sind und welche Folgen sie mit sich bringen. Kinder müssen viel lernen und das Erlernen einer gesunden Ernährungsweise sowie ausreichender Bewegung gehört ebenso dazu wie viele andere Dinge. Und je mehr Spass die Kinder dabei beim Lernen am Ende haben, desto mehr Lernen die Kleinen am Ende fürs Leben – und das sollte am Ende das Wichtigste sein!
0 Kommentare
