Elternbett
Das Elternbett, auch unter der Bezeichnung “Familienbett” bekannt, bedeutet bei der Erziehung eine gewisse Herausforderung sowohl für Eltern als auch ihre Kinder. Wie in allen Bereichen der Kindererziehung spalten sich hier die Lager in Befürworter und Gegner. Ich möchte betonen, dass wir persönlich zu den Befürwortern des Elternbettes zählen, obwohl meinem Mann und mir diese wichtige Fragestellung bei der Geburt unseres ersten Kindes zuerst nicht im Raum stand. Aber fangen wir einmal vorne an: Sollte ein Kind im Bett der Eltern schlafen?
Wenn das Kind über das Essen mäkelt
Als Eltern ist man darum bemüht sein Kind gesund zu ernähren. Doch je älter die Kinder werden, umso mehr entwickeln sie ihren eigenen Geschmack, der oftmals nicht dem entspricht, was sich die Eltern wünschen.
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Kinder loben für das Selbstbewusstsein
Alternative Erziehungsmethoden sprießen mittlerweile wie Pilze aus dem Boden. Jede Theorie und Anwendung in der Praxis hat neben ihren Vorteilen auch ihre Nachteile. Die deutschen Eltern haben sich dabei der liberalen Erziehung verschrieben, bei welcher man sich mehr Erfolg durch Lob anstatt durch Bestrafung erhofft. Das fand eine repräsentative Umfrage im Auftrag von “BABY und Familie” heraus.
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Der Fernseher als Babysitter
Welche Familie kennt das nicht: Es ist Wochenende, doch an Ausschlafen ist nicht zu denken, weil der Nachwuchs schon wieder voller Energie vor 07.00 Uhr auf der Matte steht. Aus solchen Gründen ist es nicht verwunderlich, dass in sechs von zehn Familien die Kinder zur Entspannung schon mal vor den Fernseher gesetzt werden.
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Die KidsVerbraucherAnalyse 2010 ist erschienen
Die kürzlich erschienene KidsVerbraucherAnalyse 2010 (KidsVA) informiert über das Medien- und Konsumverhalten von sechs bis 13-jährigen Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Zugleich stellt die KidsVA derzeit für das Marketing eine der wichtigsten Studien über die junge Zielgruppe in Deutschland dar.
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Bei Kindersachen auf Prüfsiegel achten
Kündigt sich ein Kind an, eröffnen sich für Eltern nicht nur neue Herausforderungen, sondern jeden Tag auch neue Shopping-Welten. Eine davon umfasst definitiv den Bereich Kinderbekleidung. Kinder wachsen in den ersten Jahren unheimlich schnell. Als Elternteil verbringt man daher viel Zeit damit, regelmäßig nach Kinderklamotten zu schauen.
Ältere Kinder lieben bunte und ausgefallene Klamotten. Doch beim Klamottenkauf sollten Eltern sehr achtsam sein, denn gerade bunte und kuschelige Fasern können unnötige Zusatzstoffe enthalten. Die empfindliche Baby- und Kinderhaut kann mit Reizungen und Allergien reagieren. In diesem Fall sollten Eltern sich auf ihren Geruchssinn verlassen. Eigenartige Gerüche oder ein Stechen in der Nase sind bereits erste Hinweise auf umwelt- oder gesundheitsschädliche Substanzen in oder auf der Bekleidung.
Einen weiteren Hinweis liefert auch das Prüfsiegel TOXPROOF, welches durch den TÜV Rheinland vergeben wird und über eine erhöhte Schadstoffbelastung von Textilien unter dem gesetzlichen Mindeswert informiert. Ebenfalls hilfreich ist das SG-Zeichen (SG = schadstfoffgeprüft). Es lässt sich bei Schuhen und Lederbekleidung finden und besagt, dass in der Herstellung keine krebserregenden Azofarbstoffe und andere Substanzen verwendet worden sind, die Allergien auslösen können.
Besonders bekannt ist auch das Siegel “Textiles Vertrauen – schadstoffgeprüfte Textilien nach Öko-Tex Standard 100“. Â Hierbei handelt es sich ebenfalls um ein unabhängiges Prüf- und Zertifizierungssystem für textile Produkte. Der Öko-Tex-
Standard 100 weist dabei auf schadstoffgeprüfte Textilien hin. Es handelt sich hierbei um einen weltweit einheitliche Standard, herausgegeben von der „Internationalen Gemeinschaft für Forschung und Prüfung auf dem Gebiet der Textilökologie”. In Sachen, die mit diesem Label ausgezeichnet sind, wurde nachgewiesen, dass diese die aufgestellten Grenzwerte für bestimmte gesundheitsgefährdende Schadstoffe unterschreiten. Die Prüfkriterien umfassen neben den gesetzlich verbotenen und reglementierten Substanzen, auch Parameter zur Gesundheitsvorsorge sowie bekanntermaßen gesundheitsgefährdende Substanzen, die vom Gesetzgeber jedoch nicht erfasst sind. Die Grenzwerte werden dabei jährlich entsprechend angepasst und erweitert.
Als Empfehlung und echte Alternative dienen Öko-Textilien. Diese sind nicht nur gut für die Haut und damit gesundheitsfreundlich, sondern auch umweltfreundlich. Öko-Textilien bestehen üblicherweise aus Leinen oder Baumwolle. Diese Materialien bieten den Vorteil, dass Kinder beim Spielen nicht sofort ins Schwitzen geraten, da die Bekleidung durch die natürlichen Stoffe atmungsaktiv sind und genauso strapazierfähig wie chemisch hergestellte Materialien und Kunstfasern.
Beim Kauf neuer Kleidung gilt generell: Vor dem ersten Tragen zumindest einmal durchwaschen. Dadurch werden die meisten wasserlöslichen Giftstoffe bereits ausgeschwemmt. Neue Textilien immer mit ähnlichen Farben waschen, um ein mögliches Verfärben zu vermeiden. Die Waschtemperatur richtet sich nach den Hinweisen auf den Pflegeetiketten, wo sich ebenso alle übrigen Pflegehinweise für das entsprechende Kleidungsstück finden lassen. Hygienisch sauber wird Kleidung aber erst ab 60 Grad Celsius. Zumindest ein Großteil der Babybekleidung sollte dies mitmachen, wenn es sich um einigermaßen qualitative Ware handelt. Der Blick auf das Etikett lohnt sich also auch vor dem Gang zur Kasse.
Öko-Textilien und andere unbedenkliche Kleidung lässt sich dabei nicht nur im Einzelhandel finden. Bei entsprechender Suche und ein wenig Zeit finden sich spezialisierte Anbieter auch im Internet, die eine breite und große Produktpalette anbieten. Die meisten größeren Onlnie-Versandhändler haben mittlerweile Öko-Textilien mit in ihr Sortiment aufgenommen. Schließlich haben Eltern nicht immer Lust oder Zeit, um auf der Suche nach dem passenden Teil mit den Kindern von Geschäft zu Geschäft zu hetzen.
0 KommentareUnproportionale Kinder
Beim prüfenden Blick auf unser Baby fiel meinem Mann kürzlich auf, wie unproportioniert der Kleine im Vergleich zu unserer Tochter noch ist. An diese Erkenntnis, dass ein Baby wirklich anders gebaut ist als Kleinkinder und natürlich Erwachsene, müssen sich Eltern gewöhnen. Auch wenn mit dem Eintritt in das zweite Lebensjahr das so genannte Längenwachstum einsetzt, so erleben Kinder und Jugendliche immer wieder Phasen, in denen ihr Körperbau eine gewisse “Unproportioniertheit” vorweist.
Diese wachstumsbedingte Anpassungen der Körpergröße sind jedoch kein Grund zur Besorgnis. Kinder fangen bereits nach dem ersten Lebensjahr an, wesentlich proportionierter zu wirken. Zunächst verändert sich der Bauchbereich und das Baby wächst in die Länge. Dies ist wichtig für die menschliche Entwicklung, um entsprechende Bewegungen zu erlernen und diese gut koordiniert durchzuführen. Der kleine Babybauch verschwindet zunehmend, ebenso wie die kleinen Babyspeckfältchen, was zusätzlich durch die Fähigkeit des Laufens unterstützt wird.
In diesen Wachstumsphasen kommt es auch häufig dazu, dass z.B. Füße und Hände schneller wachsen als Beine und Arme. Dies wird vor allem bei Jugendlichen sichtbar, die dann oftmals recht tollpatschig wirken und größere Schuhe tragen. Jedoch holen Arme und Beine oftmals recht schnell auf. Es ist also nur eine Frage der Zeit.
Das Wachstum von Kinder entwickelt sich somit insgesamt unproportional und nicht gleichzeitig, wie man es erwarten würde. Erstaunlich ist dabei, dass der Schädel bereits mit vier oder fünf Jahren bereits seine Endgröße erreicht hat, wobei sich jedoch die anderen Bereiche des Kopfes noch weiter entwickeln. Aber wenn man bedenkt, dass Babys im Verhältnis gesehen mit einem großen Kopf geboren werden, muss dieser sich irgendwann dem Wachstum des restlichen Körpers anpassen.
Und wer sich dafür interessiert, wie groß seine Kinder in etwa werden: Man addiere die Körpergröße der Eltern und teilt sie anschließend durch zwei. Bei Mädchen zieht man sechs Zentimeter ab, während man bei Jungen neun Zentimeter dazu addiert. Persönlich halte ich solche Berechnungen für unnütz, da man immer wieder Eltern sieht, deren Kinder ihnen eindeutig über den Kopf gewachsen sind und andere, wo die Kinder gerade so an die Größe der Eltern heranreichen.
0 KommentareDer Wunsch nach Kindern in Deutschland besteht
Kinder sind etwas Wunderbares und bereichern das Leben ihrer Eltern auf vielfältige Weise. Es ist schön Eltern sein, doch für immer mehr Menschen bleiben eigene Kinder nur ein Wunsch. Dabei möchten die Deutschen in ihrer Familienplanung am liebsten im Durchschnitt gerne zwei Kinder. Dass die Realität anders aussieht, ist mittlerweile bekannt. So liegt die derzeitige offizielle Kinderzahl je Frau im Alter zwischen 15 und 49 Jahren laut Statistischen Bundesamt gerade einmal bei durchschnittlich 1,38. Â Das hier eine Diskrepanz zwischen Wirklichkeit und Wunsch vorliegt, wird einem schnell ersichtlich. Eine Familie mit zwei oder mehr Kindern weicht hier schnell vom Durschnitt ab.
Die Daten stammen von der letzten bevölkerungsrepräsentativen Parship Single- und Partnerstudie. Die Studie wurde gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Innofact AG durchgeführt. Befragt wurden hierbei rund 2.000 Singles und Nicht-Singles zwischen 18 und 65 Jahren befragt. Bei der Stichprobe wurde auf eine repräsentative Verteilung hinsichtlich nach Alter, Geschlecht und Region der deutschen Bevölkerung geachtet, wobei die unabhängige Online-Erhebung im August 2009 stattfand.
Die Frage ist jedoch, warum Realität und Wunsch so weit voneinander entfernt liegen?
Der Hauptgrund, warum deutsche Paare lieber auf Kinder verzichten, liegt mit 31 Prozent in den unsicheren Finanzen. Dicht darauf folgt als zweiter Grund für den Verzicht auf Kinder, dass 27 Prozent der Deutschen noch nicht den richtigen Partner für die Familiengründung gefunden hat.
Nachfolgend die Auflistung der Hauptgründe, warum die Deutschen laut der Parship-Studie ihrem Wunsch nach Kindern in der Realität so selten nachkommen:
1. Finanzielle Erwägungen (31 %)
2. Bisher fehlt der richtige Partner (27 %)
3. Fühlen sich nicht reif genug (26 %)
4. Angst vor zu wenig Freiheit (24 %)
5. Angst vor Karriereeinbruch (15 %)
6. Keine Zeit (14 %)
7. Angst vor Verantwortung (10 %)
7. Medizinische Gründe (10 %)
In Anbetracht dieser Ergebnisse frage ich mich, ob es  überhaupt den richtigen Zeitpunkt gibt, um Kinder zu bekommen. Wenn man sich zu viel Gedanken darüber macht, kann man am Ende zum Schluss kommen, dass es nie den richtigen Zeitpunkt geben wird. Sicherlich sollten jedoch bei alledem bestimmte Aspekte berücksichtigt werden, wie eben finanzielle Aspekte oder die Frage nach dem richtigen Partner. Kinder bedeuten jedoch immer bestimmte Einschränkungen auf der einen Seite. Wenn sie aber erstmal da sind, dann ermöglichen sie auf der anderen Seite ganz neue Möglichkeiten und eröffnen einem ungeahnte Perspektiven. Man sollte schließlich bedenken, dass man im Leben nicht immer alles perfekt planen kann und sollte. Dies gilt vor allem für ein Leben mit Kindern.
Wie gesagt stellen Kinder einen vor neuen Herausforderungen und an jedem Tag mit ihnen wächst man auch persönlich, was ebenso für den Partner zutrifft. Manchmal tut so ein “Sturz” ins kalte Wasser einfach gut. Und die Realisierung eines Wunsches ist schließlich auch etwas unglaublich Schönes.
4 KommentareZähne knirschen bei Kindern
Das Geräusch von knirschenden Zähnen ist vielen Eltern wie ein Schmerz im Ohr. Zudem weiß man, dass dies in der Regel nicht gerade gesund ist. Bei Kindern muss man sich jedoch nicht gleich Sorgen, denn das Zähne reiben tritt bei den meisten Kindern periodisch auf. Ab dem Alter von ca. acht Monaten bis zum dritten Lebensjahr wachsen die Milchzähne durch die Zahnleiste und wachsen in die Mundhöhle hinein. Dabei entdecken die Kinder in dieser Zeit ihre Zähne. Das Zähneknirschen bewirkt ferner, dass sich die Kauflächen gegenseitig abschleifen, damit die Zähne der oberen und unteren Zahnreihe exakt aufeinander passen. Man spricht hierbei auch vom “Einbeißen der Zähne”. Das Zähneknirschen stellt somit ein normales Entwicklungsphänomen dar und sollte Eltern zunächst kein Grund zur Sorge bereiten.
Bedenklich ist es jedoch, wenn das Zähne knirschen dauerhaft auftritt und sich nach dem dritten Lebensjahr fortsetzt. Davon sind bis zu 30 Prozent der Kinder betroffen. Ursache hierfür ist in der Regel Stress, den das Kind zu bewältigen hat. Als Eltern sollte man seinem Kind dann besondere Zuwendung zukommen lassen. Dauerhaft müssen psychische Verspannungen jedoch gemeinsam thematisiert werden und gegebenenfalls therapiert werden. Eine veränderte Lebensführung, die Sensibilisierung auf diesen Aspekt, autogenes Training, Entspannungstechniken oder psychotherapeutische Verfahren sind hier angebracht.
Das Zähne reiben kann jedoch auch tagsüber auftreten. Dies ist oftmals der Fall, wenn die Kinder sich konzentrieren. Hier sollten die Eltern die Kinder darauf hinweisen.
Wenn das Knirschen jedoch trotz allem zunimmt, die Zähne schmerzen oder empfindlich sind, ist eine Kunststoffschiene angebracht um die Zähne zu schützen. Ob dies jedoch notwendig ist oder nicht entscheidet am Besten der Zahnarzt.
0 KommentareBastelidee zu Ostern: Roll-Ei
Mit Kindern zu basteln kann sich oftmals als sehr schwierig gestalten, weil ihnen für bestimmte Bastelideen einfach noch das notwendige Geschick fehlt. Dennoch helfen wir Eltern ja zu gerne dabei, damit beim Bastelspaß auch ein tolles Ergebnis zustande kommt. Zu Ostern passt natürlich wunderbar die Idee, mit den Kindern einige ausgeblassene Eier zu bemalen – dennoch ist dies ein großes Vorhaben. Persönlich habe ich mich mit unserer zweijährigen Tochter dennoch an das Projekt “Ostereier” recht erfolgreich gewagt. Als Materialien brauchen wir nur folgende Dinge:
- ein Pappkarton
- mehrere ausgeblassene Eier
- ein Set Fingermalfarben
- falls gewünscht ein Papier zum Auslegen des Pappkartons
Den Pappkarton haben wir in diesem Fall mit einem großen weißen Blatt Papier ausgelegt. Anschließend haben wir die verschiedenen Fingermalfarben mit einem Klecks darin verteilt. Jetzt legten wir nur noch die Eier hinein und der Spass konnte beginnen. Die Eier werden mit den Fingern im Karton umhergerollt. Am Besten nimmt man zwei bis drei Eier gleichzeitig dazu, bis sie schön bunt sind. Das Papier im Pappkarton erfüllt dabei auch einen tollen Nebeneffekt, indem zusätzlich zur ganzen Ostereier-Aktion noch ein lustiges Bild entsteht. Der Pappkarton kann zudem später einmal noch für andere (Bastel-)Zwecke verwendet werden.
Unsere Tochter war von dieser Idee ziemich begeistert und wollte gar nicht mehr damit aufhören, die Eier zu rollen. Dies zeigte sich dann im Gesamtergebnis: Unsere Eier wurden durch die gemischten Farben am Ende etwas braun. Wie im obigen Bild zu sehen ist, sieht das Ergebnis vielleicht auf den ersten Blick nicht wie ein filigranes Kunstwerk zum Osterfest aus. Aber dies ist am Ende ja nicht so schlimm: Die Hauptsache ist, dass unsere Tochter ihren Spass dabei hatte und ihr Ergebnis jetzt am Osterstrauch betrachten kann.
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