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Autoschalen: Gefahr von Haltungsschäden bei dauerhafter Benutzung

Oft genug sieht man Mütter und Väter, die ihren Nachwuchs stolz in einer Autoschale umherschieben, die auf dem Kinderwagen aufgesetzt ist. Dabei scheinen viele Eltern leider zu vergessen, dass Babys sich nicht dauerhaft darin aufhalten sollten.

Babys möchten sich, so wie jeder andere normale Mensch auch, strecken können. Persönlich muss man sich nur vorstellen, dass man stundenlang in einer leicht gekrümmten Position verharren müsste – festgeschnallt und ohne Bewegungsfreiheit. Ich glaube, vielen Eltern wäre dieser Gedanke unangenehm. Doch sie denken meistens nicht daran, aber so fühlen sich die Kleinsten. Stundenlanges liegen in der Autoschale belastet die kleine Wirbelsäule und sind kein guter Start für das weitere Leben.

Sicherlich lässt es sich manchmal nicht vermeiden, dass das Kind in der Autoschale Platz nehmen muss. Die Autoschalen haben schließlich auch ihren Sinn und dienen der Sicherheit der Kleinen bei Autofahrten.

Wer länger in der Stadt unterwegs sein möchte, sollte auch stets den Kinderwagen bevorzugen. Denn niemand tut seinem Kind einen Gefallen damit, wenn Mama stundenlang shoppen ist und dem Kind der Rücken in der Autoschale schmerzt – zudem auch die ganzen Eindrücke um einen herum auch verarbeitet werden wollen.

Wenn man eine lange Autofahrt plant, sollte man einiges beachten: Zunächst ist es wichtig, dass man mehr Zeit für die Fahrt einplant als üblich. Denn mit einem Kind braucht man einfach mehr Pausen. Ich spreche schließlich auch aus Erfahrung. Ein Baby sollte in der Regel maximal zwei Stunden in der Autoschale liegen. Danach heißt es raus an die frische Luft und man gibt dem Kind die Möglichkeit sich zu strecken. Dazu kann man eine Krabbeldecke bereit stellen und auf einem Rastplatz pausieren. Diese “Streck-Pause” sollte dabei um die 20 Minuten andauern. Natürlich streckt sich kein Kind die ganze Zeit, aber der kleine Körper nutzt diesen Moment, um sich von den Anstrengungen der Fahrt zu erholen. Dieser Moment gibt den Eltern außerdem ausreichend Zeit, um in Ruhe einen Kaffee oder Tee zu trinken.

So haben dann am Ende alle ihren Spass auf Reisen oder beim Einkaufen. Die Kleinen werden es später hoffentlich einem danken, dass sie eine heile, schmerzfreie Wirbelsäule besitzen. Wer will denn schon mit einem Haltungsschaden in seinen besten Jahren herumlaufen? Dafür bedankt sich wirklich niemand mehr bei seinen Eltern.

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Die Bedeutung von Kindersitzen

Als Eltern ist die Sicherheit unserer Tochter das Wichtigste für uns und hat stets oberste Priorität. Dies gilt auch für das Thema Autokindersitz.

Leider sieht man immer wieder Eltern, die bei der Sicherheit im Straßenverkehr ziemlich nachlässig handeln. So sah ich neulich eine Mutter mit ihrem Neugeborenen auf der Rückbank Platz nehmen ohne dass sich ein Kindersitz im Auto befand. Oder kleine Kinder die bereits ohne weiteres auf dem Vordersitz mitfahren obwohl sie noch nicht die Mindestgröße erreicht haben.

Anscheinend wissen solche Eltern nicht, welche Gefahren sie ihren Kindern aussetzen. Viele mögen vielleicht argumentieren: Ja, aber ich fahre doch immer vorschriftsmäßig und ordentlich. Auch wir fahren stets verantwortungsvoll egal ob unsere Tochter im Auto ist oder nicht. Aber leider kann man dies nicht immer von anderen behaupten. Wie viele Menschen haben bereits ihr Leben verloren, weil andere Autofahrer im Straßenverkehr rücksichtslos gefahren sind. Man hört immer wieder davon, dass ausgerechnet die unschuldigen Fahrer und Beifahrer bei Unfällen sterben. Im Jahr 2007 starben immerhin noch 111 Kinder unter 15 Jahren bei Verkehrsunfällen. Leider wird aus der Statistik nicht ersichtlich, wie viele Kinder dabei aufgrund eines fehlenden oder falsch installierten Kindersitzes starben.

In jedem Fall kann ein Autokindersitz Leben retten. Ein Kind, dass bei einem Unfall durchs Auto geschleudert wird weil es noch so klein und leicht ist hat geringe Überlebenschancen. Und selbst wenn es überleben sollte: welche schwerwiegenden Folgen wird das Kind davon tragen nur weil die Eltern unverantwortlich gehandelt haben?

Bei der Nutzung von Kindersitzen ist auch unbedingt darauf zu achten, dass sie Alters-, Gewichts- und Größengerecht sind. Ebenfalls der korrekte Einbau in das Auto ist wichtig. Denn nur so kann gewährleistet, dass der Kindersitz optimalen Schutz bietet.

Auf den Seiten des ADAC lassen sich eine Reihe weiterer wichtiger und hilfreicher Tipps zu diesem Thema finden. Ein Fachmarkt für Autoteile oder für Kinderausstattung sollte ebenso behilflich sein wenn Probleme auftreten.

Am Ende zählt schließlich das Wohl des Kindes und um dieses zu gewährleisten sollte ein adäquater Kindersitz im Auto benutzt werden. Für die Auswahl des richtigen Kindersitzes lassen sich im Internet zahlreiche Tests finden. Außerdem weisen die Hersteller in der Regel ihre Auszeichnungen bei den verschiedenen Testberichten direkt aus. Dadurch wird es für den Käufer einfacher und ersichtlicher, welchen Autokindersitz er auswählen sollte. Ebenfalls sollten die Verkäufer eine objektive Beratung bei herrschender Unsicherheit ermöglichen.

Ein weiterer häufiger Fehler, der gerade im Winter auftritt ist, dass Eltern ihren Kindern die Jacken anlassen. Jedoch sollten Kinder im Autokindersitz immer ihre Jacke ausziehen. Ansonsten kann kein optimaler Schutz gewährleistet werden. Wenn z.B. die Jacke im Auto geöffnet wird und es zu einem Unfall kommt, dann kann das Kind dabei aus dem Sitz wesentlich leichter herausgeschleudert werden. Das Kind ist mit der Jacke in der Regel nicht festgenug angeschnallt. Damit das Kind aber nicht friert im Auto ist es hilfreich eine Decke mitzunehmen.

Ansonsten bleibt mir nur noch übrig eine gute Fahrt zu wünschen und das ein Unfall erst überhaupt nicht passiert.

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