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Kat am 06.07.2009 um 11:51 Uhr.
Bei schönem Wetter sind die Kinder jeden Tag draußen. Dabei erweisen sich Spielplätze mit kleineren Kindern als unausweichlich. Nicht jeder Spielplatz sieht wirklich einladend aus, um dort mit den Kleinen spielen zu gehen. Doch woran erkennt man einen sicheren Spielplatz? Nachfolgend ein paar Tipps zu diesem Thema:
Auf einem Kinderspielplatz sollten sich keine zersplitterten Holzbalken, lose Schaukelsitze und sonstige Balken und keine rostigen Stellen an Rutschen, Schaukeln oder Seilbahnen finden lassen. Das Holz sollte auf dem gesamten Spielplatz weder gesplittert noch gebrochen, angefault oder in anderer Weise beschädigt sein. Als besonders gefährlich erweisen sich überstehende Nägel und Schrauben, die gerade beim, Toben schnell übersehen werden können. Selbstverständlich sollten die Schraubverbindungen fest sein und auch die Geräte sollten stabil stehen, wenn man an ihnen rüttelt. Die Bauteile des Spielplatzes sollten ferner komplett sein.
Dies sind nur einige Beispiele, die man in der Regel auf den ersten Blick erkennen kann und einen Hinweis über den Zustand des Spielplatzes geben.
Wie bereits erwähnt ist bereits der erste Blick entscheidend und dabei steht oftmals die Sauberkeit im Vordergrund. Auf dem Spielplatz dürfen keine Glasscherben, Spritzen, Exkremente oder Zigarettenkippen rumliegen. Auf jedem ordentlichen Spielplatz finden sich Mülleimer, wo der Müll entsorgt werden kann.
Der Spielplatz sollte, sofern es Klettergeräte gibt die höher als 1,5 Meter sind, mit einem dämpfenden Untergrund ausgestattet sein wie z.B. Sand oder Fallschutzmatten.
Vorhandenen Mängel könne in der Regel umgehend dem zuständigen Träger des Spielplatzes gemeldet werden. Bei öffentlichen Spielplätzen sind dies in der Regel die Stadt- oder die Gemeindeverwaltung.
Eltern sollten auf dem Spielplatz auch darauf achten, dass keine Fahrradhelme beim Spielen und Toben getragen werden. Fahrradhelme, die im Straßenverkehr ein Muss sind und die Sicherheit gewähren, können auf dem Spielplatz zu einer tödlichen Falle werden. Bleiben die Kinder damit hängen, dann drückt der Kinnriemen auf den Hals. Als Folge dessen kann der Kienriemen dem Kind die Luft abschnüren, was gesundheitliche schwere Folgen oder sogar einen Erstickungstod als Folge haben kann.
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Kat am 09.07.2008 um 12:21 Uhr.
Vorneweg möchte ich kurz erwähnen, dass ich nichts gegen Hunde habe. Denn auch dieser Eintrag richtet sich mal wieder an die lieben Hundebesitzer.
Oftmals ist es so, dass es für Hunde eine Leinenpflicht gibt. Dies bedeutet: der Hund ist an der Leine zu führen und sollte nicht ohne Leine umher tollen. Dies gilt in der Regel vor allem für Kinderspielplätze und Parks. Die gesetzliche Regelung richtet sich nach der jeweiligen Gemeinde bzw. dem entsprechenden Bundesland.
Prinzipiell haben freilaufende Hunde in der Nähe von Kindern nichts zu suchen. Dabei geht es nicht nur um die Tatsache, dass der Hund ja keinem etwas tun würde. Wie man einerseits Menschen fehleinschätzen kann, kann dies auch mit dem eigenem Hund erfolgen. Ein Hund kann z.B. auf Kinderlärm verängstigt reagieren und andere Verhaltensweisen an den Tag legen, wie man sie nicht kennt. Oder die geringe Größe von Kindern kann dazu führen, dass der Hund sich als Stärken sieht und dass er diese Position behaupten will. Der Hund kann letztendlich aus verschieden Gründen anders reagieren, als sein Besitzer vermutet. Und bevor etwas Ernstes passiert: nehmt dies als ersten Grund, warum ihr eure Hunde anleinen solltet!
Andererseits sollte man bedenken, dass gerade Kinder Angst vor Hunden haben könnte. Als Hundebesitzer sollte man einmal versuchen, sich in ein kleines Kind hinein zu versetzen. Man stelle sich vor, dass man noch einmal so klein ist, wie ein 2- oder 3-jähriges Kind. Auf einmal kommt dann ein großer „Wuffi“ auf einen zu gelaufen. Und das zum ersten Mal im Leben eines Kindes – was vermutlich vor allem Stadtkinder betrifft, die wenig dafür können. Aus Instinkt heraus hat man als Kind eben Angst und versucht sich zu schützen. Denn man möchte ja schließlich nicht als Hundefutter enden. Hört sich vielleicht komisch an, aber kleine Kinder wissen es nicht besser und haben nun mal Angst, wenn so ein riesiges Tier vor ihnen steht!
Als Hundebesitzer möge man sich weiterhin vorstellen, wie es ist plötzlich vor einem Wolf oder Löwen zu stehen. Was würdet ihr dann in so einem Moment tun, denken und fühlen? Also liebe Hundebesitzer: wenn ihr das nächste Mal mit Fifi & Co. im Park und an Kinderspielplätzen vorbei spazieren geht – haltet euch diese Situation vor Augen. Damit habt ihr einen zweiten Grund, warum euch Eltern darum bitten eure Hunde anzuleinen. Mit dem Trauma, welches ein Kind möglicherweise mit der Hundebegegnung davonträgt, müssen letztendlich auch die Eltern klarkommen. Und wir wünschen uns keine Alpträume unserer Kleinen. Schließlich hatten wir schon genug mit schlaflosen Nächten zu kämpfen.