Emotionale Kompetenz: Im späteren Leben sehr wichtig!
Die Emotionsforschung wird seit Jahren immer wichtiger. Die Wissenschaft fand mittlerweile heraus, dass “emotional kompetente” Kinder es im späteren Leben viel einfacher haben. Sie haben später weniger soziale Probleme, lernen oft besser, besitzen mehr Durchhaltevermögen, können Misserfolge besser wegstecken und sich besser selbst motivieren.
Dabei bildet sich die Gefühlswelt bereits sehr früh aus. Alles beginnt mit einem Lächeln zu den Eltern. Mit ihnen bauen Babys bereits sehr früh die wichtigste Beziehung ihres Lebens auf. Daher entscheidet sich bereits in den ersten Lebensjahren, wie man im späteren Leben mit Angst, Wut, Stolz und Freude umgeht.
Babys erlernen jedoch erst mit der Zeit den richtigen Umgang mit der Gefühlswelt. Unterschiedlich empfundene Emotionen müssen den richtigen Gefühlen zugeordnet werden. Die Kinder lernen, wie man diese ausdrückt und wie man die Reaktionen der Umwelt daraufhin richtig einordnet. Ein wichtiger Abschnitt hierbei ist das Kleinkindalter, in dem sich die Kinder mit einer Vielzahl von Gefühlen konfrontiert sehen. Oftmals wissen sie in diesem Alter noch längst nicht alle Gefühle richtig einzuordnen und reagieren daher meisten mit Trotz als eine Notreaktion.
Eltern können jedoch ihren Kindern helfen, in dem sie frühzeitig die Mimik und Körpersprache ihres Babys verstehen erlernen und entsprechend sanft und positiv darauf reagieren. Die Babys können diese Reaktionen in ihr Gefühlskonzept integrieren und sich dadurch emotional weiter entwickeln. Besonders der Mund und das Nuckeln sind Signale für die Stimmung: Wird beispielsweise das Nuckeln langsamer oder schneller, ist dies ein klarer Stimmungswechsel der Kleinen.
Jedoch lernt man als Elternteil schnell und intuitiv, was einem das eigene Kind mitteilen möchte. In der Theorie hört sich alles viel komplizierter an, als es in der Praxis tatsächlich ist. Auch das Mitteilen von Gefühlen dient der Kommunikation, die sich mit der Zeit immer weiter entwickelt.
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So verschieden Babys auch sind, eines haben sie alle gemeinsam: sie schreien. Und das tun sie nicht ohne Grund. Durch eine Pressemeldung der Zeitschrift ELTERN wurde ich wieder intensiver aufmerksam auf das Thema.
Die Ursachen weswegen Babys schreien sind vielfältig. Dabei sollte man bedenken, dass Babys und vor allem Säuglinge keine andere Form der Kommunikation kennen. Daher können sie auch nicht anders kommunizieren als durch schreien. Kinder lernen erst mit der Zeit und zunehmenden Alter die Vielfalt der Kommunikationsmöglichkeiten kennen: Mimik, Gestik und insbesondere die Sprache.
Diese Tatsache haben wir uns stets von Anfang an bewusst gemacht. Daher stand für uns von Anfang an fest, dass wir unsere Tochter auf keinen Fall weinen lassen. Mit der Zeit haben wir auch in dieser Hinsicht dazu gelernt – genauso wie unsere Tochter. Im ersten halben Jahr ist es nicht ratsam, Babys oder Säuglinge schreien zu lassen. Sie bekommen ansonsten nur das Gefühl, dass keiner für sie da ist, wenn sie jemanden brauchen. Und wenn sie nur schreien, weil sie mal wieder zu Mama oder Papa in den Arm wollen. Aber was soll man auch verlangen von so einem winzigen, unschuldigen Wesen, was so plötzlich einer so großen Welt mit so vielen Sinneseindrücken ausgesetzt ist?
Erst ab dem 7. Monat entwicklen Babys ein Verständnis für Zusammenhänge, lernen Ursache und Wirkung kennen und fangen an sich zu erinnern und Dinge einzuprägen. Daher sollte man den Kleinen z.B. auch erst nach dem 6. Monat die nächtliche Mahlzeit abzugewöhnen.
Aber auch die Kleinen lernen, dass sie unter Umständen durch Weinen ihren Willen durchsetzen können. Und der wird mit zunehmendem Alter immer stärker.
Letztendlich muss man als Eltern herausfinden, weswegen das Baby schreit. Jedes Kind hat seine individuelle Art und Weise zu kommunzieren. So kommuniziert ein Baby z.B. anders mit seiner Mutter als mit seinem Vater. Aber ein Baby muss auch mal schreien, denn auch Kinder haben mal einen schlechten Tag und müssen ihre Wut bzw. ihren Ärger in die Welt hinausschreien. Und als Eltern sollte man froh sein, wenn das Kind lieber einmal öfter schreit als zu wenig. Denn schließlich möchte man als Elternteil ja erreichen, dass die Kinder mit ihren Problemen jederzeit zu einem kommen können.
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