Gesundheit & Ernährung

Homöopathie fürs Kind

Kinder bekommen bei einer Krankheit oftmals relativ schnell ein Medikament verschrieben. Dabei können Eltern beim Arzt nachfragen, ob es eine homöopathische Alternative zu den herkömmlichen Medikamenten gibt und gegebenfalls darauf bestehen.

Homöopathische Medikamente ermöglichen eine sanfte und natürliche Behandlung von Kindern. In Deutschland sprechen sich immerhin fast ein Viertel der Mütter und Väter (23,7%) für Homöopathie und Naturheilkunde aus. Bei chronisch kranken Kindern spricht sich sogar jeder vierte von Zehn (38,2%) für die Naturheilkunde aus.

Ob homöopathische Mittel nun helfen oder nicht ist sicherlich auch eine Frage danach, wie sehr man darauf vertraut. So haben wir auch schon die Erfahrung gemacht, dass alternative Heilmittel nicht immer helfen. Sie sind eben auch kein Allheilmittel und eignen sich nicht für jedes Problem. Aber ein guter Kinderarzt wird den Eltern sicherlich den richtigen Rat geben und auch mal zu homöopathischen Mitteln greifen.

Aber das wichtigste bei kranken Kindern ist am Ende ihnen in den schweren Stunden Liebe, Zuneigung und Geduld zu schenken, um eine schnelle Genesung zu ermöglichen.

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Pfefferminzöl gegen Kopfschmerzen bei Kindern

Selbst bei kleinen Problemen greifen Eltern sehr schnell in den Medizinschrank. Sehr häufig wird auch bei Kopfschmerzen auf chemische Arzneimittel gesetzt. Zwar liefern die meisten Mittel bei Kopfschmerzen gute Ergebnisse, doch gerade bei Kindern kann ein Verzicht auf Medikamente helfen, indem auf bewährte Hausmittel zurückgegriffen wird.

Laut der aktuellen Apotheken Umschau gibt es eine Alternative zu den Schmerzmitteln, die im wahrsten Sinne des Wortes kinderleicht auszuprobieren ist. So hilft bei leichten bis mittelschweren Spannungskopfschmerzen, eine zehnprozentige Pfefferminzöl-Lösung auf Stirn und Schläfen aufzutragen.

Ätherische Öle wie Pfefferminzöl eignen sich meines Wissens nach auf keinen Fall für Babys. Auch bei Kleinkindern wäre zumindest ich noch vorsichtig. Ab dem dritten Lebensjahr darf man diese Alternative gegen Kopfschmerzen jedoch anwenden. Bei regelmäßig auftretenden Kopfschmerzen sollte jedoch Rücksprache mit dem Arzt gehalten werden.

Der Versuch ist es also auf jeden Fall wert, bevor man zu chemischen Schmerzmitteln greift. Die sanfte Alternative schont in jedem Fall den Organismus und hat üblicherweise keine direkten Nebenwirkungen. Außerdem werden Kinder nicht an die Funktion und den Einsatz von Schmerzmitteln gewöhnt, deren Nachteil weiterhin ist, dass sie selber Nebenwirkungen hervorufen – manchmal auch eine andere Form von wie Kopfschmerzen.

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Reiseapotheke fürs Kind

Sommerzeit ist auch Reisezeit. Damit die ganze Familie einen erholsamen und schönen Urlaub genießen kann, sollte man vorher an einiges denken. Dies betrifft auch die Reiseapotheke v. a. wenn man mit Babys und Kindern reist. Bei Flugreisen sollte man nach Möglichkeit immer eine Notration mit im Handgepäck führen v.a. weil Gepäck auch schon mal verloren gehen kann.

Prinzipiell eingepackt werden sollten auf jeden Fall das gelbe Untersuchungsheft (Vorsorgeheft) sowie der Impfausweis. Ferner zählen hierzu Medikamente, die das Kind regelmäßig einnimmt wie z. B. die die Vitamin D/Fluorid-Tabletten oder auch Medikamente bei bekannten Allergien.

Weiterhin gehört in die Reiseapotheke:

  • Fieberthermometer sowie bei auftretendem Fieber oder sonstigen Schmerzen entsprechend altersgerechte Präparate. Bei Reisen in warme Länder sollte bedacht werden, dass Zäpfchen bei Hitze schnell wegschmelzen und daher anschließend nicht mehr zu gebrauchen sind. In solchen Fällen eignet sich dann Fiebersaft.
  • Bei Verletzungen Verbandmaterial, Pflaster, Schere, Pinzette, Wunddesinfektionsmittel sowie Wundschutzcreme und Wundheilsalbe. Ebenfalls kann bei bestimmten Verletzungen ein Kühlkissen hilfreich sein, was gegebenenfalls auch als Wärmekissen dienen kann. Bei Verletzungen wie Prellungen sind ferner kühlende Salben ratsam.
  • Im Sommer und bei Reisen in den Süden ist Sonnencreme/-lotion für Kinder bzw. Babys besonders wichtig. Es sollte hierbei auf einen ausreichend hohen Lichtschutzfaktor sowie auf Wasserfestigkeit geachtet werden.
  • Für den Fall, dass es doch zu einem Sonnenbrand gekommen sein sollte, helfen kühlende Cremes und Lotion ohne Fett- oder Ölanteile. Auch kühlende Umschläge aus schwarzem Tee, Wasser oder Buttermilch schaffen Abhilfe. Bei schweren Fällen die mit Symptomen wie Schüttelfrost und Erbrechen einhergehen muss umgehend ein Arzt aufgesucht werden.
  • Schutz gegen Insekten wie Mückenschutz und gegen Insektenstiche helfen kühlendes Antihistamin-Gel, kaltes Wasser oder auch der altbewährte Trick eine Zwiebelscheibe auf die betroffene Stelle zu legen. Bei Stichen im Mund- und Rachenraum sollte in Arzt kontaktiert werden und die betroffene Stelle vorrübergehend mit einem Eiswürfel gekühlt werden.
  • Mittel gegen Erbrechen und Durchfall wie Elektrolytlösungen um den Salz- und Mineralstoffverlust auszugleichen.
  • Bei Verstopfungen hilft es, wenn die Flüssigkeitsmenge erhöht wird. Ansonsten schafft Milchzucker Abhilfe, wobei man hierbei auf die richtige Dosierung achten sollte, da es sonst zu Blähungen kommen kann und sich schädlich auf die Zähne auswirken kann. Auch abführende Zäpfchen helfen, wobei dies vorher mit dem Kinderarzt abgesprochen werden sollte.
  • Sicherheitshalber sollte auch ein Mittel gegen Blähungen mit in die Reiseapotheke.
  • Bei verschiedenen Problemen können auch bestimmte Tees Abhilfe schaffen. Bei Magen-Darm-Problemen hilft z.B. Kamillentee oder Anis-Fenchel-Kümmel-Tee. Für Nervosität und Schlafstörungen empfiehlt sich ein Beruhigungstee.
  • Kinder erkälten sich manchmal fixer als man denkt – auch im Sommer! Daher sollten abschwellende, altersgerechte Nasentropfen stets zur Grundausstattung der Reiseapotheke gehören.
  • Bei besonders hartnäckigem Husten ist Hustensaft hilfreich. Dieser sollte aber nur in Rücksprache mit dem Arzt verabreicht werden.
  • Für Babys empfiehlt sich ferner die Mitnahme von Zahnungshilfen wie Beißringe oder entsprechende Medikamente.

Diese Liste enthält letztendlich nur Anhaltspunkte. Im Zweifelsfall sollte stets ein Arzt kontaktiert werden um die Gesundheit der Kinder zu gewährleisten. Man sollte dabei auch stets bedenken, dass Kinder ihr Immunsystem noch ausbilden und jedes Kind unterschiedlich reagiert auf eine Krankheit und Schmerzen.

Ansonsten bleibt nur noch einen gelungen Urlaub zu wünschen und das alle Familienmitglieder ohne große, besondere Vorkommnisse wieder zu Hause eintreffen.

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