Eltern & Familie, Gesundheit & ErnÀhrung

Regelmäßig den Medizinschrank überprüfen

In einem Haushalt mit Kindern sollten die Eltern diesen regelmäßig überprüfen. Im Notfall muss nämlich alles griffbereit und noch haltbar sein.

Wenn man sich unsicher ist, was alles in einen Medizinschrank gehört, dann kann man sich bei der nächsten Apotheke darüber informieren. Hier kann man auch entsprechende Checklisten erhalten.

Wichtig ist ferner, dass der Medizinschrank unerreichbar und abschließbar ist. Es ist ratsam in dem Medizinschrank alle wichtigen Telefonnummern zu hinterlegen wie z.B. die der Giftnotrufzentrale. Eine Erste-Hilfe-Anleitung sollte ebenfalls hinterlegt werden. Somit hat man dann immer alles griffbereit und muss nicht erst lange suchen.

Persönlich stelle ich fest, dass sich unser Medizinschrank seit der Geburt unserer Tochter ziemlich stark gefüllt hat.  Das wichtigste ist eigentlich immer, dass wir eine Fiebermittel parat haben und etwas gegen Schnupfen. Aber auch kleine Verletzungen wie aufgeschürfte Knie müssen bei uns regelmäßig behandelt werden.

Doch auch wir sind mittlerweile mal öfters krank. Unsere Tochter beglückt uns regelmäßig mit neuen kreativen Krankheitskeimen. Dies ist ein weiterer Grund, warum unser Medizinschrank so schön gefüllt ist.

Daher lautet bei uns die Devise, dass der Medizinschrank regelmäßig kontrolliert wird. Dadurch vermeiden wir auch, dass er überquillt. Medikamente, die nicht mehr haltbar sind werden dann entsprechend entsorgt. Dazu am besten den Beipackzettel beachten.

Ansonsten bin ich mittlerweile erstaunt, wie viele verschiedene Medikamente doch es doch gibt, die man regelmäßig in einem Haushalt mit Kind braucht, wobei wir versuchen unsere Tochter so wenig Medikamente wie möglich zu verabreichen. Schließlich muss bis zu einem bestimmten Punkt ihr Körper lernen eigene Abwehrstoffe zu produzieren.

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Homöopathie fürs Kind

Kinder bekommen bei einer Krankheit oftmals relativ schnell ein Medikament verschrieben. Dabei können Eltern beim Arzt nachfragen, ob es eine homöopathische Alternative zu den herkömmlichen Medikamenten gibt und gegebenfalls darauf bestehen.

Homöopathische Medikamente ermöglichen eine sanfte und natürliche Behandlung von Kindern. In Deutschland sprechen sich immerhin fast ein Viertel der Mütter und Väter (23,7%) für Homöopathie und Naturheilkunde aus. Bei chronisch kranken Kindern spricht sich sogar jeder vierte von Zehn (38,2%) für die Naturheilkunde aus.

Ob homöopathische Mittel nun helfen oder nicht ist sicherlich auch eine Frage danach, wie sehr man darauf vertraut. So haben wir auch schon die Erfahrung gemacht, dass alternative Heilmittel nicht immer helfen. Sie sind eben auch kein Allheilmittel und eignen sich nicht für jedes Problem. Aber ein guter Kinderarzt wird den Eltern sicherlich den richtigen Rat geben und auch mal zu homöopathischen Mitteln greifen.

Aber das wichtigste bei kranken Kindern ist am Ende ihnen in den schweren Stunden Liebe, Zuneigung und Geduld zu schenken, um eine schnelle Genesung zu ermöglichen.

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Alkoholfreie Medikamente für Kinder bevorzugen

Kranke Kinder bekommen oftmals flüssige Medikamente verschrieben. Diese kann man den Kindern wesentlich leichter verabreichen als Tabletten. Vor allem wenn kleinen Kindern die Medizin gar nicht schmeckt, kann man diese notfalls mit Hilfe einer kleinen Spritze einflößen.

Eltern sollten darauf achten, dass solche Medikamente keinen Alkohol enthalten. Er wirkt in den Medikamenten als Lösungs- und Konservierungsmittel. Kinder sollten jedoch nach Möglichkeit gar keinen Alkohol zu sich nehmen – auch nicht durch Medikamente. Besonders Hustensaft ist ein Klassiker bei Kindern, da er bei Erkältungen regelmäßig auftreten kann. Aber gerade dieser enthält oftmals Alkohol, wenn auch nur in geringen Mengen.

Beim Kauf von Medikamenten wird einem der Apotheker sicherlich gerne mit Rat und Tat zu Seite stehen. Er kann dann Alternativen ohne Alkohol empfehlen. Sicherlich kann man diese nicht dauerhaft lagern, aber das sollte schließlich nicht der Sinn von Medikamenten sein, di ebei einer bestimmten Krankheit verschrieben worden sind.

Wer sich jetzt unsicher ist, ob Medikamente für Kinder Alkohol enthalten oder nicht, braucht nur auf die Zusammensetzung schauen. Medikamentenhersteller brauchen jedoch nur auf den Alkoholgehalt hinweisen, wenn dieser mindestens 0,05 Gramm Alkohol pro Einzeldosis enthält. Falls der Arzt dennoch ein Medikament mit Alkohol verschreibt und es keine Alternative gibt, sollten Eltern darauf achten, dass Medikamente für Kinder die Grenze von 0,5 Gramm Alkohol pro Einzeldosis nicht überschreiten. Ab diesem Wert besteht ein gesundheitliches Risiko für das Kind.

Leider bleibt am Ende dennoch ein Restrisiko und das Medikament minimale Spuren an Alkohol enthält. Prinzipiell sollten Eltern versuchen so wenige Medikamente zu verabreichen wie möglich. Denn Kinder müssen am Ende ihr eigenes Abwehrsystem aufbauen und es weiter entwickeln. Und dies klappt am Besten ohne Medikamente, so fern dies möglich ist. Hierbei sollten Eltern sich auf ihr Bauchgefühl verlassen und auf die Meinung ihres Kinderarztes vertrauen, denn leider geht es nicht immer ohne Medikamente. Diese Erfahrung haben schon viele Eltern machen dürfen, wozu wir auch uns zählen dürfen nach einer langen Magen-Darm-Erkrankung unserer Tochter.

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